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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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mex0r
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Verfasst: Dienstag 14. März 2006, 14:38 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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Wetter in Zürich:
Aktuelle Vorhersage: Heute Dienstag vor allem im Oberland ein paar Hochnebelfelder, Auflösung im Tagesverlauf. Sonst freundlich mit Sonne und harmlosen hohen Wolkenschleiern. Temperaturen in Zürich am frühen Morgen -6 bis -7 und tagsüber 3 bis 4 Grad. Leichte Bise.
Aussichten: Am Mittwoch und Freitag trotz Hochnebelfelder am Vormittag und vorbeiziehenden Wolkenfeldern recht sonnig. 4 bis 6 Grad. Nachlassende Bise. Am Donnerstag ausgedehntere Bewölkung.
quelle: swisswetter.ch
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Warlock
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Verfasst: Dienstag 14. März 2006, 17:59 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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Zitat: ist eigentlich jemand gesperrt am mittwoch?
Jawohl, Magnin ist gesperrt!
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märu
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Verfasst: Mittwoch 15. März 2006, 11:11 |
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Registriert: Dienstag 5. April 2005, 18:42 Beiträge: 77 Wohnort: BERN
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fussball.ch
Zwei Unterklassige träumen vom Exploit
Mit dem Duell zwischen Titelhalter Zürich und den Young Boys kommt es heute im Swisscom Cup zur Neuauflage des Halbfinals der letzten Saison. Den zweiten Finalisten küren die unterklassigen Winterthur und Sion (beide Partien ab 20.15 Uhr).
Damit ist bereits jetzt klar, dass am Ostermontag, 17. April, zum achten Mal im 81. Final ein Team aus der Challenge League (vormals Nationalliga B) stehen wird. Bisher behielten jedoch stets die Oberklassigen das bessere Ende für sich.
Den Expolit, diese Serie zu brechen, wird am ehesten den «Cup-Spezialisten» aus Sitten zugetraut. Das Cupfieber ist im Wallis auf jeden Fall ausgebrochen. Über 3000 Fans werden heute auf der Winterthurer Schützenwiese erwartet.
Die Chancen, zum zehnten Mal den Final zu erreichen, scheinen gut. Der Gegner liegt in der Challenge League 18 Punkte hinter den zweitplatzierten Wallisern. Doch Sions Trainer Christophe Moulin hat gute Gründe, wenn er vor dem Halbfinal von ausgeglichenen Chancenverhältnissen spricht.
Beeindruckende Vorstellung
Vor allem vor den Winterthurer Stürmern Pascal Renfer und Patrick Bengondo warnt Moulin. Obwohl damals noch nicht Trainer der Sittener, erinnert er sich an die beeindruckende Vorstellung, die das Duo in der Hinrunde gegen seine Equipe gezeigt hatte. Drei Tore trug es zum 4:4 auf der Schützenwiese bei.
Die unmittelbare Vorbereitung auf den Halbfinal verlief zwar für beide Mannschaften nicht ideal - Winterthur unterlag am Wochenende Lausanne, Sion dem FC Luzern -, dennoch gibt es für keinen der beiden Trainer Grund zur Besorgnis.
Viel Positives
Winterthurs Coach Mathias Walther sah gegen Lausanne vor allem in spielerischer Hinsicht viel Positives, und Moulin schrieb die Niederlage im Spitzenspiel als Ausrutscher ab: «Es stellt unsere bisherige Arbeit nicht in Frage.» Neun von elf Spielen hat der der Walliser als Sion-Coach gewonnen, darunter drei Cuppartien.
Der Cup ist zweifellos der Lieblingswettbewerb des FC Sion. 13 Mal stand er im Halbfinal und von den neun Finals, die er erreichte, kehrte er jeweils als Sieger ins Wallis zurück.
Und obwohl der Klub sich in der Challenge League herumschlagen muss und mit Goran Obradovic, Joao Pinto und Gelson drei wichtige Spieler fehlen, rechnen zumindest die Walliser Fans fest damit, dass die Statistik sich nach dem heutigen Spiel noch eindrücklicher darstellen wird. Doch Sion ist gewarnt: Der FC Winterthur hat Freude gefunden, Schweizer Traditionsvereine aus dem Cuprennen zu werfen. Die Grasshoppers, der FC Luzern und Servette wissen darüber zu berichten.
Basler Verfolger im Duell
Die Voraussetzungen für das zweite Halbfinalduell des FCZ und der Young Boys innert 330 Tagen könnten unterschiedlicher kaum sein. Vor einem Jahr war es für beide Teams praktisch die letzte und sicherste Möglichkeit, sich für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren und eine durchzogene Saison zu retten.
In dieser Spielzeit etablierten sich die beiden Mannschaften als solide erste Verfolger von Brancheleader Basel. Während im FC Zürich die Kontinuität die Basis des Erfolg ist, kehrte bei den Young Boys erst nach zahlreichen Transfers und einem Trainerwechsel die nötige Stabilität ein.
Im aktuellen Aufgebot der Young Boys ist verglichen mit dem Team, das vor knapp elf Monaten dem gleichen Gegner in der gleichen Phase des Wettbewerbs 1:3 unterlegen war, einzig noch Goalie Marco Wölfli in der Startformation; Gürkan Sermeter und Thomas Häberli wurden in die Reservistenrolle zurückgedrängt, und Joël Magnin ist heute gesperrt.
Defensives YB
Der neue Trainer Gernot Rohr stellte das Team noch defensiver ein als sein Vorgänger Hans-Peter Zaugg. Wohl gewann er so noch keine Zuschauer in den Wankdorf zurück, holte jedoch die Punkte, die YB auf den dritten Rang brachten. Dennoch ist die Erwartungshaltung in Bern, wo der Halbfinal als «Spiel des Jahres» gesehen wird, riesig und sorgt für immensen Druck, den ersten Titel nach 19 Jahren zu holen.
Besondere Brisanz hat die Partie heute im Letzigrund für die Gebrüder Pirmin und Christian Schwegler sowie Ronny Hodel. Die drei standen am letzten Pfingstmontag mit Luzern im Cupfinal und verloren gegen den FCZ.
Vor allem der 18-jährige Pirmin dürfte nach Rache gelüsten, schied er doch im Final nach einer rüden Attacke von Mihai Tararache schon in der 22. Minute verletzt aus. Die drei Innerschweizer loben die spielerischen Qualitäten des Gegners als «überragend» und sehen die Stärken des FCZ vor allem in der Offensive.
Letzte Beobachtungen holten sie zwei Berner Späher am vergangenen Samstag beim 1:0-Erfolg des FCZ gegen St. Gallen. Dabei notierten sie auf der Tribüne des Letzigrunds vor allem die Aufstellung der Zürcher bei stehenden Bällen, die von beiden Trainern als zentraler Punkt gesehen werden, und infomierten den beim Eishockeyspiel Bern - Kloten in der BernArena weilenden Rohr per Handy über das (flaue) Spielgeschehen.
Wie Rohr («Wir sind Aussenseiter») pflegt auch sein Antipode Lucien Favre vor jedem Spiel jeweils das Tiefstapeln, obwohl sein Team seit zehn Cuppartien unbesiegt ist und zum dritten Mal in Folge im Halbfinal steht.
Lob für YB-Transferpolitik
Der Romand («Ich habe nur 16 Feldspieler») lobt die guten Transfers des Gegners. «Yapi-Yapo und Everson sind starke Spieler», berichtet Favre, der den (wahrscheinlichen) Ausfall von Blerim Dzemaili beklagt. Wegen Schmerzen in den Leisten ist ein Einsatz des Neo-Nationalspielers heute «zu 99 Prozent» nicht möglich.
Grosse Figur beim 3:1-Sieg vor Jahresfrist waren Daniel Gygax und Alhassane Keita. Vor allem der (angeblich) 22-Jährige aus Guinea bezwang die Young Boys mit zwei Toren fast im Alleingang - zumal er weitere hochkarätige Chancen vergeben hatte.
Es sei ein neues Spiel, sagte er gestern nach dem Abschlusstraining schmunzelnd, nachdem er den Trainingsaufakt wegen eines Gerichtstermins verpasste hatte. Die Sonne, die über die Allmend Brunau stand, dürfte den Afrikaner genauso erfreut haben wie die Erinnerungen an dem 20. April 2005.
«Es wird sehr schwierig für mich als Stürmer, weil die Young Boys sehr kompakt stehen werden», erklärte Keita. Das Tor am letzten Samstag gegen St. Gallen sei jedoch wichtig für sein Selbstvertrauen gewesen. «Wir dürfen vor allem nicht in Rückstand geraten», ergänzt er. Sie müssten mit viel Geduld spielen, dann käme auch er zu seinen Chancen.
Zürich - Young Boys
Anspielzeit: Letzigrund, 20.15 Uhr (live SF 2). -- Abwesend: Dzemaili (verletzt); Magnin (gesperrt), Hakan Yakin (rekonvaleszent). -- Im Cup trafen die beiden Teams bisher fünfmal aufeinander, zuletzt vor zwölf Monaten ebenfalls im Halbfinal. Die Zürcher gewannen im Letzigrund 3:1 und wurden danach auch Cupsieger. Halbfinal-Duelle zwischen dem FCZ und YB gab es auch schon 1991 (5:1 für die Young Boys) und 1953 (0:0 und 3:0 für die Young Boys). Zweimal trafen die Teams im Viertelfinal aufeinander; 1976 siegte Zürich (3:1 und 2:0), ein Jahr später setzte sich YB (2:1) durch.
Winterthur - Sion
Schützenwiese, 20.15 Uhr. -- Abwesend: Schnorf, Wagner, Hauser (alle verletzt) und Maksimovic (gesperrt); Gelson (gesperrt), Obradovic und Pinto (beide verletzt). -- Zum 13. Mal steht der FC Sion im Halbfinal, neun Mal erreichten die Walliser den Final und jedesmal kehrten sie mit der Trophäe zurück. Der FC Winterthur überstand den Halbfinal zweimal (1968 und 1975), verlor aber jeweils im Endspiel. Auch die Direktbegegnungen im Cup sprechen für den FC Sion, der drei der vier Duelle gewann, zuletzt in der Saison 1988/89.
Torschützenliste Swisscom Cup (nach den Viertelfinals):
1. Vogt (Sion) 5. 2. Bengondo (Winterthur), Derdiyok (Old Boys Basel), João Paulo (Young Boys), Lüthold (Küssnacht am Rigi), Merenda (St. Gallen), Rafael (Zürich) und Sterjovski (Basel), je 4. 9. Burri (Kriens), Esteban (Servette), Ganz (Lugano), Giallanza (Aarau), Magnin (Young Boys), Sermeter (Young Boys), Varela (Young Boys) und Parmo (YF Juventus Zürich), je 3.
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roeschu
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Verfasst: Mittwoch 15. März 2006, 14:45 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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märu hat geschrieben: Grosse Figur beim 3:1-Sieg vor Jahresfrist waren Daniel Gygax und Alhassane Keita. Vor allem der (angeblich) 22-Jährige aus Guinea bezwang die Young Boys mit zwei Toren fast im Alleingang...
sieht man ihm nicht an...sieht aus wie 40-ig....
Der Ausfall von Dzemaili dürfte schwerer wiegen bei züri als magnin ausfall bei yb...

_________________ Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. März 2006, 15:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 15.03.2006
Das lange Warten auf einen Titel
Heute tritt YB zum Cup-halbfinal beim FC Zürich an (20.15 Uhr, SF 2 live). Die Berner träumen vom Final am Ostermontag in Bern. Christian und Pirmin Schwegler sowie Ronny Hodel verloren den Final letztes Jahr gegen Zürich.
Man steht in den Katakomben des Wankdorfstadions und stellt sich vor, wie die Spieler vor den Partien im Vorzimmer der Arena warten, bis sie auf den Rasen treten dürfen. An den Wänden hängen viele Poster aus der glanzvollen YB-Vereinsgeschichte. Riesengross prangen die Jahreszahlen der bisherigen elf Meistertitel und sechs Cuperfolge unter zwei Bildern, auf denen jubelnde YB-Spieler nach dem letzten Cupsieg 1987 abgebildet sind. Es war das Ziel des neuen Trainers Gernot Rohr, dass die gegnerischen Teams ein wenig in Ehrfurcht erstarren ob der beeindruckenden Historie der Gelb-Schwarzen, bevor es raus auf den Platz geht.
Christian und Pirmin Schwegler sowie Ronny Hodel stehen am Dienstag, vor dem Nachmittagstraining, auch in diesem Raum. Heute wollen sie mit den Teamkollegen den letzten Schritt in den Cupfinal – am Ostermontag in Bern – realisieren. Alle drei standen im letzten Frühling mit dem FC Luzern schon im Endspiel. «Das war bisher das grösste Spiel meiner Karriere», sagt der 23-jährige Linksverteidiger Hodel. Und Rechtsverteidiger Christian Schwegler, 21 Jahre alt, schwärmt: «Die Vorfreude ist riesig. Und der Final in einem ausverkauften Stadion grossartig.» Sein Bruder Pirmin, noch drei Jahre jünger, erwähnt einen anderen Aspekt, der die Einzigartigkeit des Cupfinals ausmacht: «Die ganze Schweiz blickt auf dieses Spiel. Es ist einfach ein tolles Volksfest.»
Ob das René Lobello auch so sieht? Der YB-Assistenztrainer verlor 2003 als Xamax-Coach im Final gleich 0:6 gegen Basel – bei Xamax spielten auch die heutigen YB-Spieler Patrick Bettoni und Miguel Portillo. Lobello schlendert vorbei und erzählt diese Geschichte. Man kann also sagen, dass es bei YB einige Cupfinalgeschädigte hat.
Die Niederlage im Final
Denn auch die Schwegler-Brothers und Hodel verliessen den Platz im letzten Mai als Verlierer. Mit dem Challenge-League-Verein FC Luzern waren sie gegen den FC Zürich beim 1:3 chancenlos. Pirmin Schwegler musste nach einer rüden Attacke von FCZ-Aggressivleader Mihai Tararache das Feld sogar bereits nach wenigen Minuten verletzt verlassen. «Das hat geschmerzt. Doch ich bin ja noch jung. Ich hoffe nicht, dass es mein einziger Final bleiben wird», sagt der 18-Jährige.
In rund einem Monat würde sich die nächste Gelegenheit bieten. Vorher muss aber heute – ausgerechnet – auswärts der FC Zürich geschlagen werden. «Wir haben bis jetzt Glück bei der Auslosung gehabt», sagt Hodel, «deshalb dürfen wir uns nicht beklagen, wenn wir im Halbfinal erstmals gegen einen Super-League-Verein antreten müssen.» Spielerisch sehr stark sei der FCZ, analysiert Christian Schwegler, der eine enge Partie erwartet: «Beide Teams wissen genau, welche Chance sich bietet.» Im Final würde ein Gegner aus der Challenge League – Winterthur oder Sion – warten. «Das darf am Mittwochabend nicht das Thema sein», sagt Pirmin Schwegler. Denn, wie Hodel anfügt: «Bei uns spricht niemand vom vorgezogenen Final. Gegen Winterthur und Sion müsste man auch zuerst gewinnen.»
Den drei langjährigen Luzern-Spieler gefällt es bei den Young Boys. Er habe sich in Bern bestens eingelebt, sagt Christian Schwegler, der erst in der Winterpause aus Bielefeld zu YB gestossen ist. Auch Hodel fühlt sich in der Hauptstadt wohl: «Das Team ist im Umbruch. Auch ich bin neu hier. Doch die Stimmung ist ausgezeichnet, die Resultate stimmen. Jetzt wollen wir im Cup eine gute Saison krönen.»
Langes Warten auf Titel
Mittlerweile stehen die drei Innerschweizer draussen auf dem Rasen. Beim Fototermin mit einem Pokal wird heftig geblödelt, doch der Griff zum Kübel ist leicht zögerlich. «Wir müssen dann mit Captain Magnin noch üben, wie man so einen Pokal in die Höhe stemmt», sagt Wankdorf-CEO Stefan Niedermaier lachend. Anschauungsunterricht können die YB-Fussballer in den Katakomben auf dem Bild aus dem Jahr 1987 geniessen – der damalige YB-Goalie Urs Zurbuchen reisst den Pokal mit viel Stolz weit in die Höhe. «Es ist an der Zeit, dass YB endlich einen Titel holt», sagt Christian Schwegler beim Blick auf die Jahreszahlen der Titelgewinne. Länger als 19 Jahre hat der 1898 gegründete Fussballverein noch nie auf den nächsten Titel warten müssen.
Seit zehn Partien ist Titelverteidiger Zürich im Cup ungeschlagen. Vor einem Jahr siegte der FCZ – ebenfalls im Halbfinal – gegen YB 3:1. Wie YB-Trainer Gernot Rohr («wir sind Aussenseiter») macht auch FCZ-Coach Lucien Favre auf Understatement: «YB hat sich gut verstärkt und ist ein starker Gegner.» Der FCZ muss wohl auf den verletzten Neo-Nationalspieler Blerim Dzemaili verzichten. Bei YB fehlen Hakan Yakin (rekonvaleszent) und Joël Magnin. Der gesperrte Captain wird durch Pirmin Schwegler ersetzt. Damit dürfte Goalie Marco Wölfli der einzige YB-Spieler in der Startformation sein, der schon vor einem Jahr dabei war.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. März 2006, 15:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 15.03.2006
Cupfinal als Zauberwort
YB-Stürmer Daniel João Paulo vor dem Halbfinal in Zürich: «Das wichtigste und schwierigste Spiel der Saison»
Der Termin ist in der YB-Agenda seit Wochen rot angefärbt: Heute tragen die Berner im Swisscom Cup den Halbfinal beim FC Zürich (20.15 Uhr auf SF 2) aus. YB-Stürmer Daniel João Paulo sagt, ein Sieg hätte zur Folge, dass «wir Ostern geniessen könnten».
Ein Spiel, ein Exploit, ein Sieg fehlt noch – und die Young Boys stehen erstmals seit 1991 im Cupfinal. Bis zum Endspiel am Ostermontag, 17. April, ist allerdings noch ein weiter Weg – obwohl der Schweizerische Fussballverband den Cupfinal nach Bern vergeben hat. Die Anreise ist nicht das Problem, sondern der heutige Halbfinal gegen den FC Zürich, der sich in der Meisterschaft als ernsthafter Verfolger Basels etabliert hat.
YB ist bereits gestern nach Zürich gereist, um nichts dem Zufall zu überlassen. Daniel João Paulo sagt, die Partie auf dem Letzigrund sei die schwierigste und zugleich wichtigste der Saison. «Es geht um sehr viel. Ich darf gar nicht daran denken, wie es wäre, wenn der Cupfinal in Bern ohne uns stattfände», sagt der Brasilianer. «Wäre dies der Fall, würde ich für einmal einen grossen Bogen um das Stade de Suisse machen.»
Bemerkenswerte Statistik
Viel lieber aber wäre es ihm, am Ostermontag gegen Sion oder Winterthur mitzuhelfen, dass sich YB für das internationale Geschäft qualifiziert. «Wir sind stark genug, um uns in Zürich durchzusetzen. Aber Voraussetzung dazu ist eine sehr gute Leistung.» João Paulo verschweigt dabei, dass das Wohl der Mannschaft nicht zuletzt von seinen Qualitäten abhängig ist. Der 25-Jährige erzielte in bisher 15 Meisterschaftsspielen zehn Tore, im Swisscom Cup bringt er es nach vier Einsätzen auf einen Treffer pro Spiel. Von den sechs YB-Meisterschaftstoren seit Jahreswechsel markierte er vier.
Derartige Werte lassen nicht nur im fussballerischen Transitland Schweiz aufhorchen. Der Name des regelmässigen Torschützen ist auch in grösseren Ligen registriert worden. Die YB-Klubleitung möchte zwar Nägel mit Köpfen machen und den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit João Paulo verlängern. Der Brasilianer lässt sich aber Zeit, auf Angebote aus seinen Traumländern Spanien und Italien hoffend. «Mein Manager kümmert sich darum. Er informiert mich erst, wenn etwas konkret ist. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, bei YB zu bleiben.»
Romario und Robinho als Gegner
João Paulos Weg durch die Strafräume verlief nicht immer gradlinig. Er wuchs in Araras auf und lernte als Knabe den jetzigen Thuner Profi Bernardi kennen und schätzen. Als 14-Jähriger schnürte er erstmals für Paulista die Fussballschuhe. Später brachte er es in seinem Stammverein auf Einsätze in der ersten Mannschaft. Es folgten der leihweise Transfer zu Uniao San Joao, die Rückkehr nach Paulista, der Transfer zu Juventude und erneut das Wiedersehen mit den Kollegen von Paulista. Er spielte gegen Altmeister Romario und Jungstar Robinho und staunte über dessen Qualität, «Schnelligkeit und Technik ideal zu verbinden». Im Jahr 2004 unterschrieb João Paulo auf Vermittlung des früheren Real-Madrid-Präsidenten Lorenzo Sanz einen Vertrag bei Servette – und erfüllte sich damit einen Traum. «In Brasilien hat fast jeder Fussballer das Ziel, nach Europa zu wechseln.» Nach wenigen Monaten auf der Überholspur führte die Route des Genfer Traditionsklubs in die Sackgasse. «Die erste Phase in Genf verlief sehr erfreulich. Ich schoss einige Tore, und der Lohn wurde pünktlich überwiesen.» Dann aber näherte sich der Klub unter Präsident und Hochstapler Marc Roger mit riesigen Schritten dem Konkurs. Die Spieler wurden nicht mehr entlöhnt und suchten das Weite. Der brasilianische Hoffnungsträger wechselte in die zweithöchste spanische Liga nach Murcia.
Er behielt die Schweiz aber trotz juristischem Geplänkel um ausstehende Lohnzahlungen in guter Erinnerung. Den Franzosen Christian Karembeu bezeichnet der YB-Stürmer auch heute noch als «den beeindruckendsten Mitspieler, den ich bisher gehabt habe». Der französische Weltmeister habe eine «phantastische Ausstrahlung auf das ganze Team» gehabt.
Besuch aus der Heimat
João Paulo ist Servette trotz chaotischen Zuständen dankbar. «In Genf konnte ich mich präsentieren. So wurden die YB-Verantwortlichen auf mich aufmerksam.» In Bern fühle er sich wohl, an die Kälte habe er sich gewöhnt.
Richtig warm ums Herz wurde ihm im Februar, als seine 17-jährige Schwester und sein 23-jähriger Bruder zu Besuch waren. «Sie waren erstmals in Europa und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.» Der YB-Stürmer reiste mit den Geschwistern nach Mailand. Und er erfüllte ihnen den Wunsch nach Betätigungen im Wintersport. «Sie sind Ski gefahren und Schlittschuh gelaufen. Und ich habe mich als Fotograf amüsiert.»
Den Alltag gestaltet João Paulo nun wieder häufig im Umfeld seiner Teamkollegen Tiago, Miguel Portillo und Everson. João Paulo bezeichnet den Transfer Eversons als weiteren wichtigen Baustein. «Seit er da ist, läuft der Ball in unseren Reihen besser. Wir spielen weniger oft weite Pässe.» Ohnehin hat der meist als einzige «richtige» Spitze nominierte João Paulo positive Veränderungen im YB-Spiel ausgemacht. «Es gab Momente, in denen ich im Angriff ziemlich einsam war. Mittlerweile sind wir mit Yapi, Raimondi, Varela und mir in der Offensive weniger leicht auszurechnen.»
Keita und Rafael
Die Unberechenbarkeit soll auch gegen den FCZ ein Trumpf sein. Der brasilianische Stürmer sagt, man müsse besonders Keita und Rafael im Auge behalten. «Sie können ein Spiel im Alleingang entscheiden.» Diese Einschätzung trifft auch auf João Paulo zu. Er sehnt sich danach, mit YB den Cup zu gewinnen – «ein Stürmer will immer Tore schiessen, ein Profi immer Trophäen holen». Vorderhand muss der Sieg über den FCZ das Ziel sein. Bis zur Rückkehr ins Stade de Suisse ist viel Arbeit zu verrichten.
YB ohne Hakan Yakin
Im YB-Aufgebot ist verglichen mit dem Team, das vor knapp elf Monaten dem gleichen Gegner in der gleichen Cup-Phase 1:3 unterlegen war, nur noch Goalie Marco Wölfli in der Startformation; Gürkan Sermeter und Thomas Häberli wurden in die Reservistenrolle zurückgedrängt, Joël Magnin ist heute gesperrt; fehlen wird YB heute auch der rekonvaleszente Hakan Yakin. FCZ-Trainer Lucien Favre muss wohl auf Blerim Dzemaili verzichten – wegen Leistenschmerzen ist sein Einsatz «zu 99 Prozent» nicht möglich. (si)
_________________ For Ever
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YBMONSTER
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Verfasst: Mittwoch 15. März 2006, 15:12 |
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Registriert: Montag 25. Juli 2005, 19:36 Beiträge: 285
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-------------------------------Wölfli-------------------------------
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-Chr. Schwegler----Tiago-----------Gohouri-------------Hodä-
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-Sermeter---------------Yapi------Everson----------Raimondi
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-------------------Varela------------------------------------------
---------------------------------------JP---------------------------
Ein-/Auswechslungen: Häbi für Varela, Pirmin für Yapi
--Juhee, Sieg gägä FCZ!!
_________________ ...habe fertig!
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Haribo
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Verfasst: Mittwoch 15. März 2006, 15:27 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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Dzemaili fällt heute gegen YB aus
Der Neo-Internationale leidet unter einer Pubalgie
FC Zürich-Trainer Lucien Favre muss im heutigen Cup-Halbfinale gegen die Berner Young Boys auf Mittelfeldspieler Blerim Dzemaili verzichten.
Der 19-jährige Neo-Internationale leidet an einer Pubalgie und kann somit nicht spielen. Des Weiteren ist der Einsatz des Brasilianers Cesar fraglich. Cesar hat zwar gestern das Training wieder aufgenommen, ein Einsatz in einem Ernstkampf kommt aber wohl noch zu früh.
Auch YB-Trainer Gernot Rohr kann nicht seine Wunschformation aufstellen. Der Deutsche muss auf den gesperrten Joel Magnin und den weiterhin verletzten Hakan Yakin verzichten.
Pubalgie - was zum herrgottnonemau isch das? 
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hellbob
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Verfasst: Mittwoch 15. März 2006, 15:37 |
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Registriert: Dienstag 8. November 2005, 20:18 Beiträge: 907 Wohnort: Bärn
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Haribo hat geschrieben: Des Weiteren ist der Einsatz des Brasilianers Cesar fraglich. Cesar hat zwar gestern das Training wieder aufgenommen, ein Einsatz in einem Ernstkampf kommt aber wohl noch zu früh.
das ist sicherlich positiv cesar ist einer der besten fcz-spieler....
_________________ Ska Timer (1012997)
meetyourmeat
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 15. März 2006, 15:42 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Mittwoch, 15. März 2006 , ak
Vorschau FCZ - YB Cup-Halbfinal mit Spannung erwartet
Zum 2. Mal hintereinander treffen im Swisscom Cup-Halbfinal der FC Zürich und der BSC Young Boys im Letzigrund aufeinander. Der Stadtclub, der seit 10 Cupspielen unbesiegt ist, will auch dieses Jahr unbedingt ins Finale einziehen. Trainer Lucien Favre, der einen defensiv eingestellten Gast erwartet, kann dabei eventuell auf den Brasilianer Cesar zurückgreifen. Hinter Mittelfeldpuncher Blerim Dzemaili steht ein Fragezeichen. Die Berner, die ihrerseits auf den verletzten Hakan Yakin und den gesperrten Joël Magnin verzichten müssen, können auf die formstarken Everson, Joao Paolo und Yapi zurückgreifen und wollen mit dem offensiven "Drei-Zack" die Abwehr um Iulian Filipscu vor grössere Probleme stellen. Für das Spiel heute abend sidn bisher im Vorverkauf mehr als 6.500 Tickets abgesetzt worden. Der Stadtclub erwartet knapp 12.000 Fans, darunter knapp 1.500 Berner Anhänger.
Swisscom-Cup Halbfinal
FC Zürich - BSC Young Boys
Mittwoch, 15. März 2006, 20:15 Uhr
Bemerkungen:
FC Zürich: Keiner fehlt, Cesar, Dzemaili (beide fraglich)
Young Boys: Es fehlen H.Yakin (verletzt), Magnin (gesperrt)
Türöffnung: 18:45 Uhr
Der FC Zürich empfiehlt allen Match-Besuchern, frühzeitig den Weg ins Stadion anzutreten und die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
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