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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Ego
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Verfasst: Donnerstag 29. September 2005, 13:39 |
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Registriert: Samstag 16. Juli 2005, 09:30 Beiträge: 39 Wohnort: BÄRN!!!
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Bierfront-Bern hat geschrieben: black_panther hat geschrieben: Es chunt im Februar ir Stadt Thun zur Abstimmig. Dert muess Befölkerig vor Stadt, und nume die (leider), zum Kerdit und zur Zoneplanänderig zuestimme, dasses cha bout wärde... dänkä gwatt köhrt o dert drzuä mir hei ämu bir letschtä abstimmig ou t stimmzettlä für t abstimmigä vor stadt thun becho. eh ja mau luägä aber i zahlä sicher nid stührä fürä fc thun 
Abstimmen mit Bierfront macht Spass
Schad das i mis Stimmrächt in Thun jtz verliere weni uf Bärn zügle aber das isch ja wou z'chlinschte Übu...
Was i so mitbrcho ha in Thun isch di ganzi Thun-Süd Sach nid würklech sicher... git no ä grossi Opposition.
_________________ Wo Rauch ist, ist auch Feuer!
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shalako
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Verfasst: Freitag 11. November 2005, 12:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 11.11.2005
FC Thun spielt künftig in Bern
Alle internationalen Spiele des FC Thun werden auch künftig auswärts ausgetragen - im Stade de Suisse oder in einem anderen Schweizer Stadion.
Fast alle sind sie da: Die Spieler der ersten Mannschaft des FC Thun haben sich für einmal nicht für spieltechnische Weiterbildung eingefunden, sondern vielmehr für die Präsentation von (finanziellen) Fakten des vergangenen Vereinsjahrs (vgl. Box). Insgesamt 95 Mitglieder des FC Thun fanden gestern Abend den Weg ins «Kreuz» in Allmendingen bei Thun – 500 Meter vom möglicherweise neuen Standort des Fussballstadions Thun Süd entfernt. Das Stadion war denn auch Thema an der gestrigen Hauptversammlung. Wird der FC Thun künftig seine internationalen Spiele im Stade de Suisse oder im neuen Thuner Stadion austragen? Noch Anfang dieser Woche schwiegen FC-Thun-Präsident Kurt Weder, Thuns Gemeinderätin Ursula Haller (svp) und der städtische Stadionprojektleiter Rolf Reusser zu diesem Thema («Bund» vom Montag). Ursula Haller verwies für Auskünfte auf den FC Thun, machte aber gleichzeitig klar, dass dieser eine entsprechende Anfrage formuliert habe, internationale Spiele im Stade de Suisse austragen zu können.
Das Stillschweigen hatte gestern Abend nun ein Ende: Der FC Thun wird – wie schon bis anhin – seine internationalen Spiele im Stade de Suisse austragen oder in einem anderen Schweizer Stadion, das für Uefa- und Fifa-Wettbewerbe zugelassen ist. Die entsprechende Bewilligung der Swiss Football League ist gestern beim FC Thun eingetroffen. Das geplante Stadion Thun Süd soll damit nicht mehr, wie bis anhin eigentlich gedacht, Uefa-tauglich sein. «Der FC Thun unterstützt die Planung für ein kleines, betriebswirtschaftlich vernünftiges Stadion», so der FC-Thun-Präsident gestern Abend. Das sind ganz neue Töne: Bis anhin setzte sich der FC Thun für ein so genanntes A-plus-Stadion – ein Uefa-taugliches Stadion also – ein.
Finanzen gaben den Ausschlag
Was hat den Ausschlag dazu gegeben, dass man sich beim FC Thun vorstellen kann, internationale Spiele auch anderswo als in Thun auszutragen? «Ein A-plus-Stadion bauen zu wollen angesichts der Finanzlage der Stadt Thun ist schwierig», sagte Kurt Weder gestern dem «Bund». «Zudem wären auch die Betriebskosten eines A-plus-Stadions deutlich höher.» Wie gross diese finanziellen Unterschiede sind, konnte Weder gestern nicht sagen. Klar sei für den FC Thun zudem, dass er sich mit einem «namhaften Betrag» an der künftigen Trägerschaft des Stadions – vermutlich eine Aktiengesellsellschaft – beteiligen werde.
EXTRA
Schuldenfrei
Der sportliche Erfolg des FC Thun hat sich positiv auf die Finanzlage des Klubs ausgewirkt: Bei einem Aufwand von 5,46 Millionen Franken resultierte in der Jahresrechnung 2004/05 ein Gewinn von 263 000 Franken. Damit konnten die Schulden abgebaut werden. Präsident Kurt Weder wurde in seinem Amt für ein weiteres Jahr bestätigt. (gui)
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 26. November 2005, 10:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 26.11.2005
Thuner Stadionneubau für 55,4 Mio. geplant
Der Thuner Gemeinderat hat zu Handen des Stadtparlaments die millionenschwere Abstimmungsvorlage für ein neues Sportstadion mit Einkaufszentrum verabschiedet. Das Projekt soll ein Investitionsvolumen von rund 200 Mio. Franken auslösen.
Hier soll es ein Stadion geben. / Der BundDer Stadtrat (Legislative) wird das Geschäft an einer Sondersitzung am 9. Dezember behandeln. Das Volk hat voraussichtlich am 12. Februar 2006 das letzte Wort.
Im Süden der Stadt soll für rund 55,4 Mio. Franken ein neues Sportstadion mit Einkaufszentrum nahe der Autobahn entstehen. Der Sportkomplex verfügt über 10 000 Plätze, Leichtathletikanlagen und vier Rasenspielfelder. Der Fussballclub Thun hat sich bereit erklärt, eine Million Franken an den Bau zu zahlen, wie Gemeinderätin Ursula Haller in Thun bekannt gab.
Die Betriebskosten veranschlagt die Stadt im heutigen Zeitpunkt mit rund 5,4 Mio. Franken pro Jahr, wie der städtische Informatinsbeauftragte, Jürg Alder, erklärte. Die Betriebskosten werden von den Nutzern der Sportanlagen, von weiteren Privaten und der Stadt getragen.
Für das Einkaufszentrum will die Stadt an private Investoren Land verkaufen. Davon erhofft sie sich einen Erlös von mindestens 8 Millionen Franken. Am bisherigen Stadionstandort im Lachengebiet sollen Mehrfamilienhäuser mit rund 200 Wohnungen entstehen. Hier rechnet die Stadt mit einem Erlös aus Landverkäufen von rund 17,9 Mio. Franken.
Der Gemeinderat hat nicht weniger als vier Teilbeschlüsse in die Abstimmungsvorlage gepackt. Die Hauptbrocken sind ein Landabtausch mit der Burgergemeinde im Wert von 12,8 Mio. Franken und ein Kredit von 40 Mio. Franken für den Stadionbau. Daneben geht es um einen Kredit für die jährliche Pacht der Rasenspielfelder von 22 900 Franken und um die Ermächtigung des Gemeinderates, Land für den Bau des Einkaufszentrums zu verkaufen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 12:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 10.12.2005
Grünes Licht für Sportstadion in Thun
Das Thuner Stadtparlament hat grünes Licht für den Neubau eines rund 50 Millionen teuren Sportstadions mit Einkaufszentrum im Süden der Stadt gegeben. Das letzte Wort hat das Volk am 12. Februar.
Die vorgesehene Parzelle in Thun / KeystoneDie Stadtparlamentarier genehmigten den Gemeinderatsbeschluss mit 21 zu 13 Stimmen. Die Vorlage enthält verschiedene Teilbeschlüsse, darunter ein Landabtausch und der Kredit für den Stadionneubau. Auch den vorgängigen Zonenplanänderungen stimmte der Stadtrat deutlich zu.
Stadtpräsident Hans-Ueli von Allmen betonte vor vollen Zuschauerrängen im Rathaus, dass das 50-Millionen-Projekt eine zukunftsträchtige Chance für die Stadt sei. Die meisten Thunerinnen und Thuner sähen darin mehr Chancen als Risiken. Trotzdem befürchtete von Allmen, dass Partikularinteressen auf allen Seiten das Vorhaben zum Scheitern bringen könnten.
Widerstand erwuchs dem Projekt insbesondere aus dem Lager der Grünen Freien Liste und Teilen der SP. Kritiker warnten vor einem unverantwortlichen finanziellen Engagement der öffentlichen Hand. Insbesondere die jährlichen Betriebskosten von rund fünf Millionen Franken seien zu hoch.
«Thun Süd» sei ein Luxusprojekt, ein «teures Weihnachtsgeschenk für das Thuner Fussballwunderkind», brachte es eine Parlamentarierin auf den Punkt.
Das bisherige Thuner Stadion stammt aus den fünfziger Jahren und genügt den Anforderungen nicht mehr. Im Süden der Stadt, bei der Autobahn, soll nun ein Stadionneubau mit rund 10 000 Plätzen mit angebautem Einkaufszentrum entstehen.
Am bisherigen Stadionstandort im Lachen-Gebiet sind rund 200 Wohnungen geplant. Das Geld für das Stadion stammt aus Landabgaben, Beiträgen von Bund, Kanton und dem Fussballclub Thun, einem Landabtausch sowie rund 9,5 Millionen Franken, welche die Stadt noch anderweitig finanzieren muss.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 12:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 10.12.2005
Stadt setzt Stadiongegner unter Druck
Politisches Klima in Thun
Der Thuner Stadtpräsident Hans-Ueli von Allmen hat es nicht gern, wenn sich jemand gegen das Stadionprojekt äussert. Offenbar hat er schon mit Geld- und Liebesentzug gedroht. Er selber relativiert.
Gewöhnlich sind die Winter in der Stadt Thun mild – und selten frieren ihre Einwohner. Es gibt allerdings Ausnahmen: Martin Lüthi, auch bekannt als Künstler Heinrich Gartentor, friert. Nicht nur in seiner Wohnung, die keine richtige Heizung hat. Gartentor friert offenbar innerlich. In einer Kolumne im «Thuner Tagblatt» riet er der Thuner Bevölkerung jüngst, sich in der Alpenstadt warm anzuziehen. Denn wer sich in der Stadt gegen den geplanten Stadion-Neubau in Thun Süd äussere, bekomme dies deutlich zu spüren. So schrieb Gartentor und so formuliert er es auf Nachfrage auch gegenüber dem «Bund». Gartentor ist gegen Thun Süd. Und Gartentor hat sich offenbar deshalb auch schon dick anziehen müssen, weil Stadtpräsident Hans-Ueli von Allmen ihm «offen gedroht» habe. Und zwar damit, dass er Gartentors kritische Haltung gegenüber Thun Süd nicht vergessen werde, wenn es darum gehe, Künstlern künftig bei der Wohnungssuche zu helfen.
Wirklich ein eisiger Wind?
Nebst der Frage, ob es denn zum Pflichtenheft des Stadtpräsidenten und Vorstehers des Amtes für Kultur gehört, Wohnungen für Künstler zu suchen, drängt sich eine zweite Frage auf: Weht den Kritikern des Stadionprojekts tatsächlich ein so eisiger Wind entgegen, wie Gartentor dies beschreibt?
Peter Oester ist Präsident der Stadtmobilität Thun und gleichzeitig Mitglied des Komitees Pro Lachen, das sich gegen einen Stadionneubau und für den Erhalt des alten Lachen-Stadions einsetzt. Und Oester hat dies zu hören bekommen: Der Thuner Stadtpräsident habe ihm klar gemacht, «dass wir vom Verein Stadtmobilität unsere Haltung zu Thun Süd ändern müssten, wenn wir noch weiterhin Geld von der Stadt wollten». Der Verein Stadtmobilität – die Stadt Thun ist Vereinsmitglied – verfolgt das Ziel, Projekte für eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität zu fördern. Bestätigt – allerdings nur anonym – wird Oesters Aussage von einem weiteren Vertreter der Stadtmobilität. «Mir wurde gesagt, es sei ja klar, dass man keine öffentlichen Gelder mehr erhält, wenn man sich öffentlich gegen Thun Süd stellt.» Doch warum die Anonymität? «Wer sich gegen das Projekt äussert, hat Repressionen zu fürchten und das will ich meinem Umfeld nicht antun.»
«Privates Engagement»
Konfrontiert mit solchen Aussagen, stellt der Stadtpräsident klar, dass er sich auf privater Basis für die Wohnungssuche und den Verbleib von Martin Lüthi und dessen Wohnpartnerin Chantal Michel in Thun eingesetzt habe. Lüthi, sagt der Stadtpräsident, habe ihn aber jüngst verletzt. Nicht mit seiner Kolumne. «Verletzt hat mich seine Antwort auf meine Frage, was denn passiert, wenn Thun Süd abgelehnt wird?» Lüthi habe folgendes gesagt: Es sei ihm egal. Das sei Sache der Stadt. Er wiederum habe Lüthi dann geantwortet, dass er sich das merken werde und die Wohnungssuche für Künstler künftig nicht mehr seine Sache sei.
«Nicht überbewerten»
Überhaupt, sagt der Stadtpräsident, solche Aussagen seinerseits solle man jetzt doch nicht überbewerten. Auch jene nicht, die er Peter Oester gegenüber gemacht habe: Im Rahmen eines Gesprächs über ein Finanzgesuch der Stadtmobilität, das an die Parkhaus AG ging, habe er als Verwaltungsratspräsident der Parkhaus AG – die Stadt Thun ist Mehrheitsaktionärin der Parkhaus AG – folgendes zu Oester gesagt. «Es ist schwierig, jemanden zu unterstützen, der sich gegen die Interessen der Stadt stellt.»
Das Gesuch der Stadtmobilität um einen wiederkehrenden jährlichen Beitrag von 30 000 Franken wurde von der Parkhaus AG abgelehnt. Dies habe aber nichts mit Thun Süd zu tun, sagt von Allmen: «Abgelehnt haben wir es, weil wir nicht à fonds perdu einen jährlichen Beitrag zusichern wollten.» Forderungen nach Pauschalbeiträgen würden unabhängig vom Gesuchsteller abgelehnt. Einzelgesuche könne die Stadtmobilität weiterhin stellen.
Bei der SP hat man Verständnis für das Verhalten des parteieigenen Stadtpräsidenten: «Hans-Ueli von Allmen setzt sich zu 150 Prozent für das Projekt ein. Da kann es durchaus sein, dass er emotional reagiert, wenn alle sachlichen Argumente bei den Gegnern nichts fruchten. Und dies wird dann halt vielleicht von jenen missverstanden und als Drohung aufgefasst», sagt SP-Ko-Präsidentin Gabriela Bernet.
SVP: «Druck darf nicht sein»
Etwas weniger Verständnis hat man bei der SVP, die sich wie der Stadtpräsident für Thun Süd einsetzt: «Druck und Gegendruck», das dürfe nicht sein, sagt SVP-Präsident Andreas Lanz. Er stelle generell fest, dass das Jahrzehntgeschäft Thun Süd in der Stadt «Emotionen weckt, die grösser und heftiger sind als bei je einem Geschäft zuvor».
Noch etwas weiter geht GFL-Stadtrat Thomas Hiltpold: Wer sich öffentlich gegen das Projekt Thun Süd engagiere, werde mit Liebesentzug bestraft. Für einmal sind sich der GFL-und der SVP-Stadtrat einig: Repressionen bei gegenteiliger Meinung dürften nicht sein. Dass nicht alle gleicher Auffassung seien bei diesem Geschäft, sei doch klar. «Denn das gehört zu einem ganz normalen Vorgang in einer Demokratie.»
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Dienstag 10. Januar 2006, 16:09 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Thun: Jetzt droht auch noch Stadion-Pleite
THUN – Nach dem Knatsch in der Führungsriege und sportlichen Rückschlägen droht dem FC Thun neues Ungemach. Scheitert das neue Stadion an der Urne?
In Thun steigt die Spannung vor der Abstimmung am 12. Februar zum Bau des neuen Sportstadions mit Einkaufszentrum. Die Stadtregierung fürchtet, dass Partikularinteressen den Ausschlag geben könnten.
Für ein Nein stünde kein Ersatzprojekt bereit. SVP-Gemeinderätin Ursula Haller (SVP), bekennende FC-Thun-Supporterin, spricht von einer Sackgasse, in welche die Stadt bei einer Ablehnung für das 50-Millionen-Stadionprojekt in Thun-Süd steuern würde.
Die Gegner argumentieren, das neue Stadion sei mit 6000 gedeckten Sitz- und 4000 Stehplätzen für Thun zu gross und zu teuer. Befürchtet wird zudem eine Konkurrenzierung der Innenstadt-Geschäfte und der Quartierläden durch das Einkaufszentrum.
Nachdem Sportchef Gerber gehen musste und Thun in der Super League nur noch Platz 5 belegt, droht den Berner Oberländern also erneut Unerfreuliches. Haller räumt ein, dass das Projekt an der Summierung gegnerischer Einzelinteressen zu scheitern drohe.
Der Gemeinderat hoffe jedoch, dass die «schweigende Mehrheit» dem Projekt zum Durchbruch verhelfe. Das Stadion werde nicht für den aktuellen Erfolg des FC Thun gebaut, sondern sei eine langfristige Investition für den Spitzensport, die Stadtentwicklung und den Wirtschaftstandort Thun.
blick.ch
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shalako
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Verfasst: Sonntag 12. Februar 2006, 23:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Rundschau, 12.02.2006
Thun vorläufig ohne neues Stadion
Die Stadt Thun und der FC Thun erhalten vorerst kein neues Sportstadion. Die Stimmberechtigten haben das umstrittene Projekt für 55 Millionen Franken mit über 60 Prozent Nein abgelehnt. 10 696 Nein standen 6273 Ja gegenüber.
Die Stimmbeteiligung betrug knapp 57 Prozent. Das neue Stadion wäre an der Autobahnausfahrt Thun-Süd gebaut worden. Geplant waren neben einem Super-League-tauglichen Fussballstadion mit 10 000 Plätzen eine Leichtathletik-Anlage mit 1000 Plätzen. Die gesamten Baukosten waren mit 55,4 Mio. Franken veranschlagt worden.
Den notwendigen Verpflichtungskredit sowie die zur Finanzierung notwendigen Landgeschäfte haben die Stimmenden nun jedoch verworfen.
Die Gegner hatten im Abstimmungskampf ein finanzielles Abenteuer der öffentlichen Hand kritisiert. Das Stadion wäre zu 98 Prozent von der öffentlichen Hand finanziert worden, die Stadt Thun hätte mit 87 Prozent den grössten Teil der Kosten getragen.
Auch die Betriebskosten von rund 5 Mio. hätte voraussichtlich grösstenteils die Stadt übernehmen müssen. Umstritten war auch die geplante Wohnüberbauung am Standort des heutigen Stadion, die mit dem Gesamptprojekt verknüpft war.
Gemeinderätin Ursula Haller (SVP) sprach auf Anfrage von einem bedauerlichen Resultat, das deutlich ausgefallen sei. Dem Gemeinderat sei es nicht gelungen, eine Mehrheit vom Nutzen des Projekts für die Stadt zu überzeugen. Nun müsse ganz von vorn begonnen werden, Alternativen lägen noch keine auf dem Tisch. Als Stadionstandort stehe jedoch das Lachen-Gebiet im Vordergrund.
FC-Thun-Präsident Kurt Weder sprach von einer «schallenden Ohrfeige» für seinen Verein. Das Resultat sei «eine Riesenenttäuschung, wenn man schaut, was der FC Thun mit seinen Erfolgen in den letzten Jahren für die ganze Region bewirkt hat».
Laut Weder droht dem FC Thun im schlimmsten Fall eine Relegation am grünen Tisch, weil das Lachenstadion den Anforderungen der obersten Liga nicht genügt. Nun gehe es darum, mit der Swiss Football League eine Verlängerung der Ausnahmebewilligung auszuhandeln. Diese ist zur Zeit bis Ende Juni 2007 befristet. (sda)
_________________ For Ever
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hellbob
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Verfasst: Montag 13. Februar 2006, 16:37 |
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Registriert: Dienstag 8. November 2005, 20:18 Beiträge: 907 Wohnort: Bärn
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Ist schade. Vermute mal im neuen wäre der Gästesektor fanfreundlicher gewesen
_________________ Ska Timer (1012997)
meetyourmeat
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 15. März 2007, 11:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 14.03.2007
Private bauen Thuner Fussballstadion
THUN SüD · Nun gibt es doch noch ein Fussballstadion in Thun. Die Firma Hauser Rutishauser Suter (HRS) will zusammen mit der Firma Arco Real Estate in Thun Süd auf 90 000 Quadratmetern ein 10 000-plätziges Fussballstadion, ein Einkaufszentrum, einen Fachmarkt, ein Restaurant und Flächen für Dienstleistungsbetriebe bauen. Die Stadt und die Burgergemeinde Thun als Landbesitzerin haben der Investorin die Zusage gegeben. Nebst HRS und Arco hatten sich noch zwei andere Investoren für die Realisierung eines Stadions mit Einkaufszentrum interessiert - dies nachdem der Souverän im Februar 2006 deutlich Nein sagte zu einem Stadionbau durch die öffentliche Hand.
Während sich die Thuner Gemeinderäte an der gestrigen Medienkonferenz glücklich zeigten über das Privatengagement, verdeutlichte FC-Thun-Präsident Kurt Weder seine Unzufriedenheit mit dem nun ausgewählten Investoren. (gum)
_________________ For Ever
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stiller bewunderer
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Verfasst: Sonntag 1. April 2007, 08:37 |
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Registriert: Mittwoch 28. September 2005, 15:08 Beiträge: 202
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recht so, neue stadien braucht das land!
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