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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. November 2005, 09:31 
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Beiträge: 3822
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SKANDAL IN ISTANBUL

Türken jagen Schweizer WM-Spieler

Hässliche Szenen nach dem WM-Relegationsspiel zwischen der Türkei und der Schweiz: Im Kabinengang kam es zu Prügeleien zwischen den Spielern, ein Schweizer Akteur musste nach einem Tritt im Krankenhaus behandelt werden. Fifa-Boss Sepp Blatter kündigte Konsequenzen an.

Istanbul - 4:2 gewonnen und doch die WM-Teilnahme verpasst. Das war offenbar für etliche türkische Zuschauer, Spieler und Ordner nur schwer zu verkraften. Nach dem Schlusspfiff im Istanbuler Stadion kam es regelrecht zu Jagdszenen auf die Schweizer Spieler, die sich in den kabinengang flüchteten. Wurfgeschosse prasselten auf das Plexiglasdach. Die Schweizer wurden geschlagen und getreten. Einige keilten nach Augenzeugenberichten zurück.

Der Schweizer Spieler Stephane Grichting erhielt einen Tritt in den Unterleib und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Torwarttrainer der Gäste, Erich Burgener, wurde von Wurfgegenständen getroffen und kassierte ein blaues Auge, wie der Schweizer Pressesprecher Pierre Benoit berichtete.

Der Schweizer Spieler Benjamin Huggel trat auf dem Weg in die Kabinen den türkischen Physiotherapeuten Mehmet Ozdilek. Wie es dazu kam, war zunächst unklar. Daraufhin wurde Huggel vom türkischen Akteur Alpay Özalan angegriffen, der statt Huggel aber einen anderen vor ihm gehenden Schweizer Spieler traf. Dann gab es ein Gerangel zwischen Huggel und Özalan, andere Spieler kamen hinzu.

Auch Medienvertreter wurden tätlich angegriffen und massiv an der Berichterstattung gehindert. Noch über eine Stunde nach der Partie hockte die Schweizer Delegation in der Kabine.


Ausschluss der Türkei möglich

Fifa-Boss Sepp Blatter kündigte ein hartes Durchgreifen an. Es sei sogar eine Suspendierung des türkischen Verbandes oder ein Ausschluss von der nächsten WM-Qualifikation möglich, sagte er am Donnerstagmorgen in einem Interview von Radio DRS 3. "Das macht mich rasend. Da stimmt etwas im Fußball nicht, was da passiert ist. Das habe ich noch nie erlebt", wetterte Blatter.

Die Fifa werde nun den offiziellen Bericht des Schiedsrichters abwarten. Jeder, der angegriffen oder angeklagt werde, habe anschließend das Anrecht, sich zu verteidigen. Vor der Auslosung am 9. Dezember in Leipzig müsse der Fall vom Tisch sein, so Blatter.

Spiegel, 17.11.05

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. November 2005, 09:47 
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Beiträge: 641
höhö...grad das Kicking-Beni Video gesehen...

Ogi hat doch recht, Sport verbindet Völker..

Türkischer Assi Co Trainer stellt Behrami ein Bein, Huggel rächts Behrami im Kung fu Stil....

ein Schweizer verteidigt einen Albaner und setzt sich für ihn ein. Schöne Story.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. November 2005, 10:34 
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http://sport.ard.de/sp/komponente/event ... eiz_051116

man vergleich Bild 4 mit Bild 9

wie sich doch die bilder gleichen...


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. November 2005, 12:31 
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Beiträge: 801
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man bin ich froh dass dieses spiel endlich vorbei ist, und die schweiz den Einzug für die WM geschafft hat.
Was auf und neben dem Platz geschehen ist, war unter der gürtellinie und primitiv. Fanatismus, Patriotismus oder sogar Nationalismus hin oder her, alles hat seine Grenzen. Dazu kommt noch die supertollen Medienberichte, die statt objektiv zu berichten, alles dramatisieren und zum Skandal erklären. Undja, es wird sicher noch ein Nachspiel mit der FIFA geben,...aber nun ist's vorbei.

und endlich ist bald sonntag,....endlich wiedermal ein yb-spiel.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. November 2005, 13:14 
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Beiträge: 641
bin auch froh ists vorbei, psychokrieg. bin aber trotzdem gespannt was in den nächsten tagen noch so passiert..


********************
POL-BO: Herne / WM 2006 - Schweizer Landesflagge auf Wanne-Eickeler Grund

17.11.2005 - 09:36 Uhr, Polizei Bochum [Pressemappe]
Herne (ots) - Die Fußballweltmeisterschaft rückt näher. Am
gestrigen 16. November haben sich die letzten der 32 Mannschaften für
das Turnier in Deutschland qualifiziert - u.a. auch die Schweiz.
Deren Landesflagge ziert seit Mitternacht eine Kreuzung in
Wanne-Eickel (Bickernstraße/Im Erlenkamp)- aufgesprüht mit Lackfarbe
und 15 Quadratmeter groß. Eine Zeuge hatte gegen 23.50 Uhr
beobachtet, wie drei Männer, 30 bis 40 Jahre alt, vermutlich
Deutsche, die Flagge der Eidgenossen auf die Fahrbahn sprühten. Jetzt
ermittelt die Wanne-Eickeler Polizei (Tel.: 02325 / 960-3921) wegen
Sachbeschädigung und sucht nach Zeugen.


ots Originaltext: Polizei Bochum
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=11530

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Pressestelle
Volker Schütte
Telefon: 0234-909 2023
Fax: 0234-909 2028


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. November 2005, 13:21 
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Beiträge: 641
bin einfach süchtig nach news im moment..höhö

HSV-Profi Wicky nach Prügelattacken in Istanbul: «Es war unfassbar»

Der Schweizer Fußball-Profi Raphael Wicky hat die
Übergriffe auf seine Mannschaft nach dem WM-Relegationsspiel gegen
die Türkei in Istanbul als «untragbare Zustände» beschrieben. «Es war
unfassbar. Türkische Spieler und Ordnungskräfte haben auf uns
eingeprügelt. Ich habe Schläge gegen den Kopf und in den Rücken
bekommen», berichtete der Mittelfeldspieler des Hamburger SV auf der
Homepage des Bundesligisten (http://www.hsv.de). «Die Altintop-Brüder haben
mich in die Mitte genommen und mich gegen ihre eigenen
Mannschaftskollegen verteidigt und mich schließlich in die Kabine
gebracht. Wenn die beiden nicht gewesen wären, dann Gute Nacht...»

Wickys Mannschaftskamerad Benjamin Huggel sei im Kabinengang
gestürzt und «alle sind über ihn getrampelt», sagte Wicky. Stephane
Grichting wurde nach einem Tritt in den Genitalbereich ins
Krankenhaus gebracht. «Ich kann nicht glauben, dass die Spieler ihre
Gegner verfolgen und auf sie einschlagen», meinte der 28-Jährige
entsetzt. Die Mannschaft habe sich zwei Stunden in der Kabine
eingeschlossen. «Von da aus habe ich einige Telefonate geführt. Ich
wollte meinen Eltern und meinen Freunden sagen, was sich gerade
abspielt und dass ich in Sicherheit bin. Später wurden wir dann mit
Polizeischutz ins Hotel gebracht.»

Schon bei der Einreise in die Türkei seien die Schweizer
schikaniert worden. «Wir mussten drei Stunden aufs Gepäck warten und
wurden mit Steinen, Eiern und Milchtüten beworfen», berichtete Wicky.
Der Nationalspieler erwartet vom Weltfußballverband FIFA, dass er
«sich dieser Fälle annehmen wird». Nach einem 2:0 im Hinspiel hatten
die Schweizer das Rückspiel in der Türkei zwar mit 2:4 verloren, sich
aber auf Grund der Auswärtstorregel für die WM qualifiziert.

quelle dpa


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. November 2005, 14:47 
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Berichte der Türkischen Zeitungen!

Hürriyet: «Wir haben unser Visum für Deutschland an die Schweizer verschenkt. Es ist schade, dass wir vor den Toren Deutschlands umkehren müssen. 70 Millionen Türken weinen.»

Fanatik: «Es war die schwärzeste Nacht. Unser Traum ist zu Ende. Wir haben mit Herz gespielt und unser Bestes gegeben, aber wir mussten unsere Hoffnungen im grünen Rasen begraben. Mit ihren Provokationen haben uns die Schweizer in eine Falle gelockt. Über das Ende muss die Fifa entscheiden.»

Sabah: «Der Himmel ist auf uns herabgestürzt. Wir haben sehr gut gespielt, doch die Provokationen der Schweizer haben uns zu Fehlern verleitet. Wir haben Tränen in den Augen und Schmerzen im Herzen.»

Star: «Es sollte nicht sein. Wir konnten die letzte Hürde auf dem Weg zur WM nicht nehmen. Dafür haben es die hässlichen Schweizer geschafft, nach Deutschland zu fahren. Sie haben wieder provoziert und für Rangeleien gesorgt.»

Sabah: «Die Welt ist über uns zusammengestürzt. Wir haben daran geglaubt und gut gespielt. Aber der Fussball kennt keine Gerechtigkeit.»


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. November 2005, 15:28 
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Beiträge: 6742
TV-Rekord bei der Schlacht von Istanbul

ZÜRICH - Noch nie sahen so viele Leute ein Fussball-Spiel am Schweizer Fernsehen! Durchschnittlich sassen bei Türkei - Schweiz 1'575'000 Personen vor dem Bildschirm.
Auch der Marktanteil ist hoch: 66,5 Prozent. Noch bessere Zahlen erreichte die Schlussphase der hochdramatischen Partie: 1,87 Millionen (Marktanteil 73,7 Prozent). Beim Hinspiel am letzten Samstag in Bern hatte der durchschnittliche Marktanteil 59,4 Prozent (1,225 Millionen Zuschauer) betragen.

Als bisheriger Fussball-Höchstwert galt das letzte Qualifikationsspiel zur WM in den USA am 17. November 1993. Durchschnittlich 1,556 Millionen Personen sahen das 4:0 gegen Estland. Der Marktanteil erreichte damals einen Wert von 71,5 Prozent.

Die meistgesehene Sportsendung aller Zeiten in der Schweiz war die Übertragung der WM-Abfahrt 1985 in Bormio. 1,749 Millionen Zuschauer sahen damals, wie Pirmin Zurbriggen die Goldmedaille gewann.

Im Jahr 2004 führte der EM-Final zwischen Portugal und Griechenland (1,404 Millionen Zuschauer) die TV-Bestenliste an.


Arena mit Thema «Himmel und Hölle»

Auch die Sendung «Arena», sonst für politische Diskussionen reserviert, widmet sich am Freitag (22.20 Uhr SF1) der Schweizer Fussball-Nati. Unter dem Titel «Fussball: Himmel und Hölle» werden unter anderen Nationaltrainer Köbi Kuhn, SFV-Präsident Ralph Zloczower und Sportreporter Beni Thurnheer zusammen über den kollektiven Freudentaumel und die Hass-Szenen nach dem Spiel diskutieren.

blick.ch


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. November 2005, 15:48 
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Beiträge: 162
unser neuer "schweizer" david backham! 8)

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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. November 2005, 01:18 
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:grin1:

http://www.danke-schweiz.de.vu/

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