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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. Juli 2024, 20:22 |
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21.07.2024  Zitat: Siegtor in Überzahl – Sion überrascht bei Rückkehr in die Super League mit Sieg gegen YB
Dem FC Sion gelingt im ersten Match nach der Rückkehr in die Super League Historisches. Zum ersten Mal seit 1996 gewinnen die Walliser ein Ligaspiel beim Meister YB.
Ilyas Chouaref traf nach einem Konter und aus spitzem Winkel in der 66. Minute zum siegbringenden 2:1. Der 23-jährige Franzose, mit seinen Dribblings und Beschleunigungen stets gefährlich, bescherte dem FC Sion den perfekten Einstand in die neue Saison nach dem einjährigen Intermezzo in der Challenge League. Zum ersten Mal, seit die höchste Liga Super League heisst, siegten die Sittener auswärts gegen YB. Seit dem letzten Erfolg in der Meisterschaft in Bern im August 1996 hatte es in 42 Ligaspielen 36 Niederlagen abgesetzt.
Der angesichts der statistischen Werte als Exploit zu bezeichnende Erfolg des FC Sion war nicht gestohlen. Die Mannschaft von Didier Tholot zog ihr Spiel durch und suchte unter Druck immer eine spielerische Lösung, auch nach dem frühen 0:1 durch den Treffer von Silvère Ganvoula (16.). Dem von Vaduz gekommenen Dejan Djokic gelang noch vor der Pause der Ausgleich – im Nachschuss nach einer nicht idealen Abwehr von Goalie David von Ballmoos.
«Seit Anfang letzter Saison war konstant Ruhe im Verein und das hilft natürlich.» Sion-Verteidiger Nias Hefti
YB war beim Debüt von Patrick Rahmen auf der Trainerbank dominant und stand nach der Pause dem 2:1 zunächst deutlich näher. Filip Ugrinic traf in der 56. Minute mit einem Freistoss nur den Pfosten. Aber die Berner spielten etwas naiv. Sie liessen sich zweimal von Kontern überraschen, das erste Mal in der 60. Minute, als Jaouen Hadjam den raschen Angriff der Sittener auf Kosten einer zweiten Gelben Karte unterbinden musste, und dann sechs Minuten später, als Chouaref nicht zu stoppen war.
Auch wenn die letzte Heimniederlage in der Meisterschaft gegen Sion lange zurückliegt, kann YB nicht behaupten, von den Wallisern überrascht worden zu sein. Erst im Februar war der Meister im Cup-Viertelfinal auswärts an den seither personell kaum veränderten Sittenern gescheitert. Nach dem 1:2 fiel dem Favoriten bei allen erkennbaren Bemühungen erstaunlich wenig Kreatives ein, um noch wenigstens zu einem Punkt zu kommen.
«Wir haben eine dumme rote Karte bekommen, in einer Phase, in der wir selbst Druck gemacht haben. Zu zehnt ist es schwierig, und so gehen wir dann als Verlierer vom Platz.» YB-Verteidiger Lewin Blum
Die Berner Pleite zum Saisonauftakt ist noch kein Beinbruch, aber erhöht den Druck vor den anstehenden Aufgaben: am Mittwoch gegen Servette und am Sonntag gegen St.Gallen spielt YB auswärts.
Young Boys – Sion 1:2 (1:1) 28'366 Zuschauer. SR Dudic. Tore: 16. Ganvoula (Monteiro) 1:0. 39. Djokic 1:1. 66. Chouaref (Berdayes) 1:2. Young Boys: von Ballmoos; Blum (91. Rrudhani), Lauper, Husic, Hadjam; Monteiro (72. Males), Ugrinic, Chaiwa (72. Lakomy), Imeri (46. Itten); Elia, Ganvoula (68. Persson). Sion: Fayulu; Lavanchy, Schmied (82. Sow), Diouf, Hefti; Berdayes, Kabacalman (68. Bua), Baltazar Costa, Bouchlarhem (87. Kronig); Djokic (68. Sorgic), Chouaref (82. Souza). Bemerkungen: 59. Gelb-Rote Karte gegen Hadjam. Verwarnungen: 23. Hadjam, 31. Lavanchy, 32. Husic, 34. Bouchlarhem, 92. Ugrinic, 94. Fayulu, 96. Sorgic. https://www.watson.ch/sport/fussball/70 ... g-gegen-yb
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. Juli 2024, 20:24 |
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21.07.2024  Zitat: Die Super League startet mit einer Überraschung: Aufsteiger Sion bezwingt den Meister YB in Bern
Die Sittener waren zum letzten Mal 1996 in Bern siegreich. Patrick Rahmen misslingt damit der Einstand als Trainer der Young Boys.
Dem FC Sion gelingt im ersten Match nach der Rückkehr in die Super League Historisches. Zum ersten Mal seit 1996 gewinnen die Walliser ein Ligaspiel beim Meister YB.
Ilyas Chouaref traf nach einem Konter und aus spitzem Winkel in der 66. Minute zum siegbringenden 2:1. Der 23-jährige Franzose, mit seinen Dribblings und Beschleunigungen stets gefährlich, bescherte dem FC Sion den perfekten Einstand in die neue Saison nach dem einjährigen Intermezzo in der Challenge League. Zum ersten Mal, seit die höchste Liga Super League heisst, siegten die Sittener auswärts gegen YB. Seit dem letzten Erfolg in der Meisterschaft in Bern im August 1996 hatte es in 42 Ligaspielen 36 Niederlagen abgesetzt.
Der angesichts der statistischen Werte als Exploit zu bezeichnende Erfolg des FC Sion war nicht gestohlen. Die Mannschaft von Didier Tholot zog ihr Spiel durch und suchte unter Druck immer eine spielerische Lösung, auch nach dem frühen 0:1 durch den Treffer von Silvère Ganvoula (16.). Dem von Vaduz gekommenen Dejan Djokic gelang noch vor der Pause der Ausgleich - im Nachschuss nach einer nicht idealen Abwehr von Goalie David von Ballmoos.
YB liess sich zweimal von Kontern überraschen
YB war beim Debüt von Patrick Rahmen auf der Trainerbank dominant und stand nach der Pause dem 2:1 zunächst deutlich näher. Filip Ugrinic traf in der 56. Minute mit einem Freistoss nur den Pfosten. Aber die Berner spielten etwas naiv. Sie liessen sich zweimal von Kontern überraschen, das erste Mal in der 60. Minute, als Jaouen Hadjam den raschen Angriff der Sittener auf Kosten einer zweiten Gelben Karte unterbinden musste, und dann sechs Minuten später als Chouaref nicht zu stoppen war.
Auch wenn die letzte Heimniederlage in der Meisterschaft gegen Sion lange zurückliegt, kann YB nicht behaupten, von den Wallisern überrascht worden zu sein. Erst im Februar war der Meister im Cup-Viertelfinal auswärts an den seither personell kaum veränderten Sittenern gescheitert. Nach dem 1:2 fiel dem Favoriten bei allen erkennbaren Bemühungen erstaunlich wenig Kreatives ein, um noch wenigstens zu einem Punkt zu kommen.
Die Berner Pleite zum Saisonauftakt ist noch kein Beinbruch, aber erhöht den Druck vor den anstehenden Aufgaben: am Mittwoch gegen Servette und am Sonntag gegen St. Gallen spielt YB auswärts. https://www.nzz.ch/sport/fussball/meist ... ld.1840546
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. Juli 2024, 20:26 |
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21.07.2024  Zitat: YB verliert zum Auftakt gegen Sion – Hadjam fliegt vom Platz
Der BSC Young Boys verliert das erste Spiel der neuen Saison mit 1:2 gegen den FC Sion. Die Berner verspielen eine Führung und beenden die Partie nur zu zehnt.
Das Wichtigste in Kürze
- YB verliert im ersten Saisonspiel gegen den FC Sion mit 1:2. - Silvere Ganvoula trifft – Dejan Djokic gleicht nach Von-Ballmoos-Bock wieder aus. - Nach einem Platzverweis gegen Jaouen Hadjam geht Sion durch Chouraef in Führung.
YB muss einen kapitalen Fehlstart in die neue Saison hinnehmen: Im Heimspiel gegen Aufsteiger FC Sion setzt es für den Meister eine 1:2-Pleite ab. So misslingt dem neuen Trainer Patrick Rahmen das Debüt im Wankdorfstadion.
Der Trainer sagt nach dem Spiel gegenüber «Blue»: «Wir sind natürlich nicht zufrieden.» Die erste Halbzeit sei aber eigentlich gut gewesen. «Dann wurde es schwierig, mit einem Mann weniger und dieser Hitze. Wir hätten aber auch so mehr Druck machen sollen.»
Dann aber legt YB zu und kommt zu Grosschancen. Nach einer starken Hereingabe von Blum verschiesst Elia aus kurzer Distanz. Gleich danach kann Fayulu eine Blum-Flanke gerade noch vor Monteiro wegfausten.
Die Berner jubeln etwas später trotzdem: Monteiro leitet einen langen Ball von Ugrinic per Kopf weiter, Ganvoula läuft durch und trifft überlegt in die Torecke. Die Sittener erhöhen ihre Angriffsbemühungen – YB behält aber die Spielkontrolle.
Sion gelingt kurz vor der Pause aber der Ausgleich: Sturm-Neuzugang Djokic trifft. Er haut den Ball via Lattenunterkante ins Tor, nachdem von Ballmoos den Ball unglücklich nach vorne prallen lässt.
YB drückt, dann fliegt Hadjam
In der zweiten Halbzeit stärkt Rahmen mit Joker Itten die Offensive nochmal. Der Druck wächst: Ugrinic setzt einen Freistoss an den Pfosten und Fayulu hält gegen Monteiro. Nach einer Stunde kippt das Spiel aber nochmal: Hadjam kommt gegen Berdayes zu spät und muss mit Gelb-Rot vom Platz. YB-Sturmlauf nach ausgeglichener Startphase
Die Gäste aus dem Wallis verstecken sich überhaupt nicht: Sie spielen mutig mit und haben in der Startphase sogar etwas mehr Ballbesitz. In den Reihen beider Teams läuft der Ball bereits gut, offensiv sind die Ideen aber noch überschaubar.
In Überzahl gelingt den Sittener die Führung: Chouaref wird bei einem Konter steil geschickt. Der Stürmer hält YB-Verteidiger Husic stark auf Distanz und erwischt von Ballmoos mit einem Knaller in die lange Ecke.
Trotz Überzahl steht Sion in der Folge sehr defensiv. YB spielt wacker nach vorne, findet gegen den Walliser Defensivriegel aber keine Lösungen. Die Gäste klären diverse Berner Flanken aus dem Strafraum und sinken am Ende jubelnd auf die Knie.
Verletzungs-Sorgen bei YB
YB misslingt der Saisonstart – auch wegen Verletzungs-Sorgen? Benito, Camara, Janko, Jankewitz, Niasse und Conte fehlen allesamt. Gegen Sion löst Rahmen das Innenverteidiger-Problem, indem er Lauper neben Husic in die Abwehr zurückzieht. Youngster Chaiwa startet dafür im Mittelfeld.
Weiter geht es für die Berner schon am Mittwoch in Genf mit dem Duell gegen Servette. Sion bestreitet am gleichen Tag noch ein Testspiel gegen den FC Villarreal. Dann geht es für die Sittener am nächsten Wochenende mit dem Heimspiel gegen Lausanne-Sport weiter. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ve ... z-66799456
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. Juli 2024, 20:29 |
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21.07.2024  Zitat: Der Meister verliert gegen den Aufsteiger
Von Ballmoos ermöglicht Sion historischen Sieg
Die erste Runde der neuen Super-League-Saison bringt gleich eine dicke Überraschung mit sich. Meister YB startet mit einer Niederlage gegen Aufsteiger Sion.
Das Spiel
Völlig überraschend unterliegt Meister YB im Wankdorf zum Saisonauftakt Aufsteiger Sion 1:2. Zu reden gibt in Bern Keeper David von Ballmoos. Unter der Woche wurde er vom neuen YB-Trainer Patrick Rahmen zur Nummer 1 ernannt, Raicoppi soll dagegen den Klub verlassen. Wenige Tage später leistet er sich gegen die Walliser prompt einen bösen Schnitzer. Beim Ausgleich kurz vor der Pause macht er keine gute Falle. Ob die Goalie-Frage in Bern nochmals aufgerollt wird?
Dabei starten die Berner gut in die Partie. Mit viel Tempo bringen sie die Sittener Defensive in Dauerbedrängnis. Und so ist die logische Folge die verdiente Führung für die Hausherren nach einer Viertelstunde. Der Aufsteiger findet folglich aber besser ins Spiel und traut sich auch vermehrt in die Offensive. Die Belohnung kommt mit dem Premieren-Tor von Djokic.
Dann kommts für YB noch dicker. Erst holt sich Hadjam die Gelb-Rote Karte ab, wenige Augenblicke später drehen die Gäste gar das Spiel. Trotz Unterzahl wirft YB nochmals alles nach vorne, diesen historischen Sieg lassen sich die Gäste aber nicht mehr nehmen.
Das gab zu reden
Historischer Sieg für Sion in Bern. Erstmals seit 28 Jahren gewinnen die Walliser im Wankdorf ein Liga-Spiel. Letztmals gelang dies am 17. August 1996, als die Sittener YB 2:1 bezwingen konnten.
Die Tore
15. Minute, Silvere Ganvoula, 1:0. Monteiro zieht auf der rechten Seite los und schickt den mitgelaufenen Ganvoula per Lupfer in den Strafraum. Alleine vor Sion-Keeper Fayulu bleibt der Stürmer cool.
39. Minute, Dejan Djokic, 1:1. Bouchlarehems Schuss kommt zentral auf Von Ballmoos zu, doch der YB-Keeper lässt den Ball fallen. Djokic zieht volley ab, hat dabei etwas Glück, dass sein Schuss via Latte doch noch im Tor landet.
66. Minute, Ylyas Chouaref, 2:1. Mit einem langen Ball schickt Berdayes seinen Stürmer auf die Reise. YB-Verteidiger Husic geht nur halbbatzig in den Zweikampf und so kommt Chouaref aus spitzem Winkel zum Abschluss. Sein Strich landet punktgenau im Kreuz.
Der Beste
Wow, was für ein Tor von Ilyas Chouaref zum historischen Sion-Sieg! Er startet an der Mittellinie und schüttelt Anel Husic ab wie eine lästige Fliege, um das Leder mit vollster Überzeugung und Wucht in den Netzhimmel zu zimmern. Mann des Spiels!
Der Schlechteste
Besagter Anel Husic hat das ganze Spiel über Riesenprobleme. Mit dem Stellungsspiel. Mit der Zweikampfführung. Mit der Spielöffnung. Die Absenz von Ali Camara fällt schwer ins Gewicht.
Die Zuschauer
Das Wankdorf präsentiert sich zum Auftakt der neuen Saison nicht ganz ausverkauft. 28’366 Fans sehen den historischen Sion-Sieg.
So gehts weiter
Für YB gehts bereits am Mittwoch (20.30 Uhr) mit dem vorgezogenen fünften Spieltag gegen Servette weiter. Der Grund: Die Berner spielen zwischen dem 20. und dem 28. August die Champions-League-Playoffs und können so übers Wochenende ruhen. Sion empfängt am Samstag (18 Uhr) Lausanne-Sport im Tourbillon. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 64468.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. Juli 2024, 21:13 |
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21.07.2024  Zitat: Der Meister ist nach historischer Schlappe unter Druck
Diese Niederlage muss YB zu denken geben
Der Saisonstart des Meisters missrät – auch, weil die Abwehr wackelt. Damit stehen die Berner schon nach dem ersten Spieltag unter Druck.
Am Ende herrscht irgendwie Schockstarre im Wankdorf. So hatte sich Meister YB den Start in die neue Saison mit einem neuen Trainer gegen einen Aufsteiger nicht vorgestellt. Nein, dieses 1:2 gegen Sion hatte man nicht erwartet. Selbst der üblicherweise eloquent-lockere Trainer Patrick Rahmen wirkt am Ende zerknirscht und verdattert.
Natürlich: Der FC Sion ist nicht irgendein Aufsteiger. Zweifacher Meister. Dreizehnfacher Cupsieger. Super-League-Inventar. Und doch: Die Art und Weise der Niederlage muss zu denken geben. Da wurde extrem viel hergeschenkt, gerade bei den beiden Toren. Rahmen: «Das hätten wir anders lösen müssen. Aber auch andere Situationen.»
Chouaref bricht Bern-Fluch
Beim 1:1 – Ganvoula hatte YB nach nur einer Viertelstunde standesgemäss in Führung geschossen – lässt Goalie Von Ballmoos einen Schuss von Bouchlarhem genau vor die Füsse von Djokic abprallen, derweil Husic interessiert zuschaut. Beim Siegtor enteilt Chouaref, dieser hochbegabte Stürmer, besagtem Husic mit einem 40-Meter-Traumpass von Berdayes. Chouaref schüttelt Husic wie eine lästige Fliege ab – und zimmert das Leder nach einem 50-Meter-Sprint unter die Latte. Wow!
Es ist das Siegtor. Und noch viel mehr! Es ist ein Tor von historischem Ausmass. Denn damit endet die längste Serie im Schweizer Fussball. Seit 28 Jahren hatten die Walliser nie mehr bei YB gewonnen. 40 oder 43 Spiele lang, je nach Zählweise. Und nun gelingt ihnen das als Aufsteiger. Da konnte sich der Berner Sion-Captain Joël Schmied ein breites Grinsen nicht verkneifen. «Krass! Es ist fast wie im Märchen. Cool, konnten wir diese Serie beenden. Normalerweise gehst du hier in Rückstand und musst dann aufpassen, nicht vier, fünf einzufangen. Die Heimfahrt wird nun viel, viel angenehmer, als wenn man null zu vier auf den Sack kriegt.»
Und der Dank an seinen Schwager David von Ballmoos für die Mithilfe beim ersten Goal? «Puh! Themenwechsel.»
Innenverteidiger-Mangel steht am Ursprung
Da wären wir also wieder bei den bedröppelten Bernern. Sandro Lauper, Abwehrchef in spe für Ali Camara, machte aus, dass Sion mit zwei Chancen zwei Tore gemacht hatte. «Deshalb ist es bitter.» Dem war nicht ganz so. Sion hatte durch Djokic eine dritte Topchance. Und hätte wohl eine vierte gehabt, als Hadjam den an ihm vorbeiziehenden Berdayes taktisch foult, wofür der Algerier mit Gelb-Rot vom Platz fliegt. Rahmen: «Der Platzverweis gab dem Spiel eine andere Richtung.»
Innenverteidiger-Mangel steht am Ursprung
Da wären wir also wieder bei den bedröppelten Bernern. Sandro Lauper, Abwehrchef in spe für Ali Camara, machte aus, dass Sion mit zwei Chancen zwei Tore gemacht hatte. «Deshalb ist es bitter.» Dem war nicht ganz so. Sion hatte durch Djokic eine dritte Topchance. Und hätte wohl eine vierte gehabt, als Hadjam den an ihm vorbeiziehenden Berdayes taktisch foult, wofür der Algerier mit Gelb-Rot vom Platz fliegt. Rahmen: «Der Platzverweis gab dem Spiel eine andere Richtung.»
CC gibt Pizza für alle Spieler aus
Da hatten sie gut lachen, die Constantins. Im Siegestaumel nach dem Spiel gibts ein Küsschen von Papa Christian für Sohnemann Barthélémy, den Sportchef. Den historischen Sieg nimmt CC wie immer: unfassbar cool. Er sitzt wie üblich in keiner Lounge, sondern auf der Tribüne relativ nahe der Trainerbank, inmitten der Fans. Die Hände reisst er nie hoch.
Erinnert er sich noch an dieses ominöse Spiel vom 17. August 1996, als Sion letztmals in der Meisterschaft im Wankdorf gewann? «Klar. 2:1 wars. Wir holten danach das Double.» Woraus man schliessen kann, dass? «...wir nun zweimal hintereinander in die Knie gezwungen haben. Im Cup und hier. Und dass man die Statistiken nun ändern muss, nachdem wir unseren Angstgegner endlich bezwungen haben. Und das ist höchst sympathisch...»
Dabei hatte er gegenüber Blick vor dem Spiel noch gesagt, dass YB zu stark sei und man im Wankdorf keine Chance haben werde. «Ich hatte Unrecht, ja. Aber YB war in Unterzahl. Wäre dieses Gelbrot nicht passiert, hätten wir mit den langen und hohen Bällen gegen Ende sicher noch eine kassiert, wie das so häufig passiert ist.» Und nun gibts eine Sonderprämie in Anbetracht der Geschichtsträchtigkeit des Sieges, eine Pizza vielleicht? «Ich denke, die Spieler verdienen eine Pizza, ja ...» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 66188.html
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shalako
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Verfasst: Montag 22. Juli 2024, 17:12 |
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shalako
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Verfasst: Montag 22. Juli 2024, 17:25 |
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22.07.2024  Zitat: Aufsteiger düpiert Meister YB
Die Stimmen zum Sion-Coup: «Heute macht es Spass, den Teletext anzuschauen»
Der FC Sion meldet sich eindrücklich in der Super League zurück und feiert gegen YB den ersten Auswärtssieg seit 1996. Dem Meister dagegen missglückt der Start in die Mission Titelverteidigung. Die Stimmen zum Spiel.
Patrick Rahmen, YB-Trainer
«Wir sind natürlich nicht zufrieden, das ist logisch. Wir haben uns das anders vorgestellt. Die erste Halbzeit war gut, wir hatten viel Ballbesitz in der Offensive und konnten Druck machen.
Das zweite Tor hat gefehlt. Dann wurden wir etwas passiv und werden mit dem 1:1 bestraft. Die 2. Halbzeit war dann schwierig mit einem Mann weniger und dieser Hitze. Wir haben nochmals alles probiert, aber haben das nicht clever gemacht. Wir hätten auch mit einem Mann weniger mehr Druck machen sollen. Schlussendlich ist es eine Niederlage, die weh tut.
Nach der Roten Karte war es ein anderes Spiel. Mit den Umschaltmomenten – auch das müssen wir anschauen. Wir können nicht so stehen, so verteidigen. Das müssen wir gemeinsam anders machen.»
Lewin Blum, YB
«Wir bekommen eine dumme Rote Karte zu einem Zeitpunkt, als wir noch einmal Gas gaben und Druck machten wollten. (...) Die Rote Karte hat nicht in unsere Karten gespielt. Mit einem Mann weniger ist es schwierig. So gehen wir als Verlierer vom Platz.
Wenn wir in der Zone 3 sind, also vor dem gegnerischen Tor, müssen wir zwingender spielen und die Chancen besser ausnützen. Und wir haben einfache Ballverluste drin, bei denen wir wieder 80 Meter nach hinten rennen müssen und in einen Konter kommen. Solche Bälle dürfen wir nicht verlieren, so geben wir dem Gegner Aufwind. Das müssen wir besser machen.»
Nias Hefti, Sion
«Wir sind überglücklich. Wir konnten die Euphorie mitnehmen vom Aufstieg. Klar hatten wir Phasen, in denen wir leiden mussten. Wir wollten hier rauskommen, Freude haben am Fussball und zeigen, was wir können.
Ich musste viel defensiv arbeiten. Wir konnten es miteinander meistens lösen, auch wenn es ab und zu gefährlich wurde. Aber das ist normal gegen den Meister. (...) Wir konnten uns auch Situationen erarbeiten, in denen wir den Ball halten konnten. Das war sehr wichtig, damit wir auch durchatmen konnten. Danach waren wir wieder bereit, um zu verteidigen.
Seit Anfang letzter Saison ist eine konstante Ruhe im Verein. Das hilft uns auf dem Platz, wenn die Umgebung auch ruhig ist.»
Christian Constantin, Sion-Präsident (französisch)
«Das Spiel lief zu bestimmten Momenten gut für uns mit der Roten Karte, aber wir haben trotzdem gute Dinge getan. Ich habe Spieler gesehen, die sich an die Liga anpassen wollen und grosses Potenzial haben, um gut zu spielen.
Manchmal schaut man sich den Totomat an und ist unglücklich und die Dinge laufen nicht so, wie man es möchte. Aber heute Abend, mit einem Sieg in Bern, macht es natürlich Spass, den Teletext anzuschauen.» https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 93178.html
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shalako
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Verfasst: Montag 22. Juli 2024, 17:26 |
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22.07.2024  Zitat: Kastriot Imeri kann auch im ersten Spiel unter Rahmen nicht überzeugen
Berner Hoffnungsträger in der Offensive muss sich endlich verbessern
Vor zwei Jahren wechselte Kastriot Imeri mit grossen Vorschusslorbeeren von Servette nach Bern. Die YB-Verantwortlichen liessen sich seine Dienste immerhin drei Mio. Euro kosten, doch so richtig konnte der mittlerweile 24-Jährige das Vertrauen bislang noch nicht zurückzahlen.
Dies liegt sicherlich auch am Verletzungspech des sehr talentierten Offensivspielers, konnte er doch letzte Saison aufgrund einer grösseren Verletzung nur gerade zehn CSSL-Partien absolvieren (ein Assist). In seiner Premierensaison lief es ihm mit insgesamt neun Scorerpunkten (fünf Tore und vier Assists) schon etwas besser, auch wenn er noch längst nicht an sein Leistungslimit herankam.
In seiner mittlerweile dritten YB-Saison muss endlich der nächste Schritt von Kastriot Imeri folgen und mit Patrick Rahmen hat er einen Trainer, der ihn bestens aus der Schweizer U21-Nati kennt. Dort setzte der Basler den Genfer jeweils als Zehner ein, doch im 4-4-2-System von YB gibt es die Spielmacher-Position nicht, weswegen Imeri gegen Sion im linken Mittelfeld eingesetzt wurde.
Nach einer sehr dürftigen Vorstellung wurde er bereits zur Halbzeitpause von Rahmen ausgewechselt. "Ich hatte mir seinen Auftritt anders vorgestellt", wie Rahmen bei der Berner Zeitung zitiert wird. "Deshalb ist er jetzt nicht untendurch, aber er muss sich verbessern." Tatsächlich konnte Imeri keine wirklich gelungene Aktion für sich verbuchen und es ist klar, dass er sich markant steigern muss. Klar ist, dass der einmalige Schweizer Nati-Spieler nach wie vor das nötige Rüstzeug besitzt, um beim Schweizer Meister ein Schlüsselspieler sein zu können. https://sport.ch/bsc-young-boys/1319201 ... verbessern
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shalako
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Verfasst: Montag 22. Juli 2024, 17:48 |
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22.07.2024  Zitat: YB: Wer sind die Leadertypen beim Meister?
Fehlstart für YB: Der Meister kassiert zum Start der neuen Saison eine Heimniederlage gegen Aufsteiger Sion. Ein Problem der Vorsaison ist (noch) nicht behoben.
Das Wichtigste in Kürze
- Trotz 1:0-Führung verliert YB zu Hause gegen Sion mit 1:2. - Hadjam fliegt vom Platz, Goalie von Ballmoos und Anel Husic erwischen keinen guten Tag. - Was erneut auffällt: YB fehlen Leadertypen – und die Aggressivität.
Am 15. August 1996 wird Rolf Fringer zum Schweizer Nati-Trainer erkoren. Nur wenige Wochen später erlebt er mit seinem Team das «Debaku» in Aserbaidschan (0:1).
Zwei Tage nach Fringers Dienstantritt gewinnt Sion im alten Wankdorfstadion mit 2:1 gegen YB. Die YB-Führung erzielte damals Klub-Legende Robert Prytz.
Was damals noch niemand ahnt: Es bleibt für viele Jahre der letzte Liga-Sieg der Walliser in Bern. Bis gestern Sonntag: Aufsteiger Sion bezwingt YB nach Rückstand und in Überzahl mit 2:1. Ein bitterer Einstand für Neo-Trainer Patrick Rahmen.
Nach starkem Start stark abgebaut
Dabei stellt der neue Coach sein Team eigentlich gut auf den Gegner ein: YB kommt trotz tief stehender Abwehrreihe zu einigen Chancen. Das war in der letzten Saison oftmals ein Manko. Zuerst vergibt Elia eine gute Möglichkeit, dann trifft Silvere Ganvoula zur verdienten Führung. In der Folge verpassen die Berner das 2:0.
Dann nimmt das Unheil aus YB-Sicht aber seinen Lauf – weil mindestens zwei Akteure an diesem Sonntagnachmittag nicht auf der Höhe sind: Captain David von Ballmoos lässt einen Abschluss nach vorne abprallen, Djokic verwertet eiskalt.
Nach der Pause fliegt Jaouen Hadjam mit Gelb-Rot vom Platz – es ist ein Bärendienst an seinem Team. Auch wenn zumindest die erste Verwarnung diskutabel ist.
In Unterzahl lässt sich Innenverteidiger Anel Husic vor dem 1:2 von Chouaref überlaufen. Auch bei diesem Abschluss könnte man den Goalie in die Pflicht nehmen.
YB vor zwei schwierigen Auswärtsspielen
«So eine Heimniederlage ist absolut schlecht», erklärt Rahmen nach dem Spiel. «Da bin ich froh, gehts gleich am Mittwoch weiter.»
Die beiden nächsten Aufgaben werden indes nicht einfacher: Nach dem Auswärtsspiel in Genf gegen Servette wartet die Reise zum FCSG. Beides Pflaster, die YB in der Vergangenheit nicht sonderlich lagen.
Stellt sich die Frage: Sehen die Verantwortlichen in ihrem Kader jetzt trotzdem noch Handlungsbedarf? Das Abwehrduo Lauper/Husic hat zumindest nicht Werbung in eigener Sache gemacht. So dürfte die Qualifikation für die Champions League schwierig werden.
Ob Ali Camara und Loris Benito Ende August schon wieder einsatzbereit sind, steht noch in den Sternen. Allerdings ist es kaum vorstellbar, dass YB nochmal einen Innenverteidiger einkauft. Mit Tanguy Zoukrou hat man einen talentierten Franzosen geholt. Nach dem Auftritt von Husic gegen Sion dürfte Zoukrous Debüt nicht lange auf sich warten lassen.
Wer sind die Leader bei YB?
Vielmehr fehlen dem amtierenden Meister immer noch Führungsfiguren – das war bereits letzte Saison ein Problem. Auch deshalb hat sich David von Ballmoos im Dreikampf gegen Racioppi und Keller durchgesetzt: Er ist einer der wenigen Leader im Kader. Captain Benito fehlt weiterhin. Spieler wie Lauper, Itten oder Ugrinic sind keine Lautsprecher.
Das fällt auch auf dem Platz ins Gewicht – nicht erst seit gestern. Rückschläge verkraftet das Team nur schlecht, es erinnert wenig an die Aggressivität und den unbändigen Willen, den man zum Beispiel in den Saisons unter Gerardo Seoane spüren konnte.
Nur: Damals waren mit Aebischer, Fassnacht, Lustenberger, Rieder, Martins oder Zesiger dominantere Spielertypen im Kader.
Bei YB setzt man heute unter anderem darauf, dass die kostspieligen Transfers Darian Males und Kastriot Imeri endlich nachhaltig einschlagen. So wie es bei Filip Ugrinic funktioniert hat. Diesen Beweis sind aber bisher beide schuldig geblieben.
Einer der Lichtblicke aus dem Sion-Spiel: Der junge Miguel Chaiwa, der den verletzten Cheikh Niasse im Zentrum ersetzt. Er gewinnt neben Ugrinic viele Zweikämpfe und holt Bälle. Trotzdem wäre die Position des Sechsers vielleicht genau die, auf der YB einen routinierten Leadertypen gebrauchen könnte. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-we ... r-66799715
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shalako
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Verfasst: Montag 22. Juli 2024, 17:50 |
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22.07.2024  Zitat: Für historischen Sieg in Bern
CC verspricht Sion-Stars Belohnung
Aufsteiger Sion überrascht zum Super-League-Auftakt gegen Meister YB mit einem Sieg – den ersten im Berner Wankdorf seit 28 Jahren. Sion-Präsident Christian Constantin zeigt sich zufrieden mit dem Spielverlauf. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 67517.html
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