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 Beitrag Verfasst: Montag 27. November 2023, 23:05 
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Beim letzten Besuch von Roter Stern fielen gar Schüsse

So will YB das Wankdorf in Berner Händen halten

2019 sorgten die Fans von Roter Stern in Bern für mehrere Skandale. Die Chancen, dass heuer verhindert werden kann, dass das Stadion in serbische Hände fällt, stehen besser als damals.

YB wollte auch im August 2019, als es um die Qualifikation für die Champions League ging, das Stadion in Berner Händen sehen. Damals hatten viele Saisonkarten-Inhaber ihre Tickets an serbische Fans weiterverkauft, die kein Billett ergattern konnten. «Die Fangemeinschaft war schliesslich deutlich grösser als die 2000 Anhänger im Gästesektor», stellte Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause damals gegenüber «20 Minuten» erstaunt fest. Damals hatten nur Saisonkarten-Inhaber Tickets erwerben können. Maximal sieben pro Kopf.

Tickets können nur einmal übertragen werden

Dafür, dass es diesmal besser gelingen könnte, serbische Fans fernzuhalten, spricht der Umstand, dass 2023 nur 300 Tickets für das Spiel separat erhältlich waren. Alle anderen waren schon vor Beginn der Champions-League-Kampagne als Packages verkauft worden.

Und nicht nur das. Seit dieser Saison konnte man die Tickets nur via YB-Ticket-App erstehen, wofür man sich registrieren musste. Danach konnte man die Tickets bei Bedarf weiterleiten, sollte jemand anderes ans Spiel gehen. Die Übertragbarkeit ist nun eingeschränkt worden. «Die Tickets können nun nur einmal weitergeleitet werden», erläutert YB-CEO Wanja Greuel. «Damit dürfte es uns gelingen, einen grösseren Schwarzmarkt zu verhindern. «Dass man das Ticket seinem Onkel weitergebe, sei okay. Doch dieser solle es dann nicht einem Fan von Roter Stern weiterleiten können. Greuel: «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Risiko, dass dies passiert, bei der zweiten Übertragung weit höher ist.»

Und da gehts dann nicht nur darum, die Arena unterstützungsmässig gelbschwarz zu halten. «Durchmischte Sektoren bergen ein grosses Gefahrenpotenzial», so Greuel, der bestätigt, dass YB zuletzt viele Ticketanfragen erhalten habe.

Pfefferspray, Schlagstöcke, Prügeleien ... und Schüsse

Eine Rolle spielen können dabei auch die serbischen Medien. 2019 hatten sie geschäumt und Öl ins Feuer gegossen, als sie YB vorwarfen, serbische Fans aus dem Stadion weisen zu wollen, die Tickets ausserhalb des Gästesektor ergattert hätten. YB-Mediensprecher Albert Staudenmann damals zu Blick: «Es wird niemand aus dem Stadion gewiesen, der sich an die Ordnung hält. Wir behalten uns einzig Umplatzierungen vor, wenn wir sehen, dass Matchbesucher wegen ihrer Platzierung zu einem Problem werden könnten.»

Ohnehin sind die Erinnerungen an den letzten Auftritt der Fans von Roter Stern in Bern eine einzige retrospektive Horrorshow. Während des Fanmarschs Richtung Stadion, an dem weit mehr als tausend serbische Fans teilnahmen, prügelten einige von ihnen auf Menschen ein – teils mit Eisenstangen. Die Situation eskalierte und die Polizei brachte sie mit Pfefferspray und Schlagstöcken nicht unter Kontrolle. Am Ende musste sie gar drei Warnschüsse abgeben. Zudem hatten einige Fans versucht, den Auswärtssektor zu stürmen. Die Polizei konnte das verhindern. «Die Gewaltbereitschaft dieser Fans war hoch», so Nause damals.

Nause: «Es ist ein Hochrot-Spiel»

Und wie stehts für den Sicherheitsdirektor um die Ausgabe 2023? «Wir haben dieses Spiel nach den negativen Erfahrungen vor vier Jahren seit der Auslosung auf dem Rader», sagt Nause. «Es ist ein Hochrot-Spiel. Höchste Sicherheitsstufe. Wir erwarten rund 2000 Fans von Roter Stern. Und nicht nur aus Serbien und der Schweiz, sondern auch aus dem benachbarten Ausland. Entsprechend gross ist das Polizeiaufgebot.»

Man gehe auch von einem Fanmarsch aus, sagt Nause. «Entsprechend werden wir uns entlang der Route aufstellen.» Damit man solche Szenen wie 2019 nicht mehr sieht. Zu hoffen ist, dass dies kein frommer Wunsch ist.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 84150.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 27. November 2023, 23:07 
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Young Boys vor wichtigem CL-Spiel

Die Berner Young Boys empfangen morgen Dienstag in der Champions League die serbische Mannschaft Roter Stern Belgrad. Mit einem Sieg können sich die Berner für die Europa League qualifizieren. YB möchte besser spielen als am Wochenende in der Super League.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -155279325

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 Beitrag Verfasst: Montag 27. November 2023, 23:08 
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Showdown in der Champions League

YB-Coach Wicky: «Eine Riesenchance, etwas Grossartiges zu erreichen»

YB-Trainer Raphael Wicky ist jemand, der stets Chancen und nicht Gefahren sieht. So geht er das wegweisende Heimspiel in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad an.

YB und Roter Stern haben nach vier von sechs Gruppenspielen je einen Punkt auf dem Konto, die Serben weisen jedoch das um zwei Treffer bessere Torverhältnis auf. Da bei Punktgleichheit zunächst die Direktbegegnungen zählen, ist klar, dass der Sieger des Duells am Dienstag im kommenden Jahr in der Europa League spielt. Bei einem erneuten Unentschieden, das Hinspiel endete 2:2, wäre Roter Stern im Vorteil.

Der Druck sei nicht grösser als in anderen Spielen, sagt Raphael Wicky am Tag vor dem grossen Spiel und führt im Interview mit blue Sport aus: «Es geht vor allem um Möglichkeiten und Chancen, nicht um Gefahren. Das sage ich auch der Mannschaft immer wieder. Es ist eine Riesenchance, etwas Grossartiges zu erreichen – mit einem Sieg können wir weiter international dabei sein», so der YB-Coach.

Es gibt also eigentlich nichts zu verlieren, sondern vor allem viel zu gewinnen. So gehen die Berner trotz der 1:3-Niederlage im Spitzenspiel am Samstag gegen den FCZ mit breiter Brust ins Spiel am Dienstagabend.

«Wir wollen diesen Match gewinnen, das muss die Devise sein. Das ist klar», so Wicky. Kopflos werden die Young Boys aber nicht agieren. «Wir müssen sehr kompakt sein und aggressiv in der Defensive», meint der Trainer. «Wir müssen nicht mit acht Spielern angreifen und versuchen, ein Tor zu schiessen. Aber wir wollen intensiv und mutig spielen und so auch den Funken aufs Publikum überspringen lassen. Aber alles mit einer gewissen Balance.»

Pleite im Spitzenspiel ist abgehakt

In Belgrad hatten die Berner in der 88. Minute das 2:2 kassiert. Das war selbstredend ärgerlich, Wicky verliert jedoch keinen Gedanken mehr an das Endresultat, im Gegenteil hebt er an der Pressekonferenz das Positive hervor: «Wir sahen, dass wir auf Augenhöhe sind, spielten uns mehrere gute Chancen heraus.»

Nun hofft er mit den Fans im Rücken auf eine bessere Effizienz. Mit Cedric Itten fehlt im Rückspiel jener Stürmer, der in Belgrad per Penalty das 2:1 erzielt hat. Jedoch verfügt Wicky in der Offensive über genügend Alternativen.

Am Samstag setzte es für die Young Boys im Spitzenkampf in Zürich mit 1:3 die zweite Saisonniederlage in der Super League ab, weshalb die Berner die Tabellenführung an den FCZ abgeben mussten. Für Verteidiger Loris Benito ist das abgehakt: «Wir wissen, was wir besser machen müssen.» Mit einem Sieg würde YB die Gruppenphase in der Champions League im dritten Anlauf erstmals nicht auf dem letzten Platz beenden.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 84655.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 27. November 2023, 23:11 
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Champions League gegen Roter Stern

Im Finalspiel setzt YB auf die Kraft von Bern

Einen Tag vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Belgrad denkt YB-Trainer Raphael Wicky an «Grossartiges». Und bei den Serben ist einer mal wieder in Hochform.

AFP)

Als am Samstagabend Raphael Wicky den Presseraum im Letzigrund betrat, warteten da erstaunlich viele Menschen. Die einen wollten vom Trainer der Young Boys wissen, warum er mit seinen Bernern gegen den FC Zürich gleich 1:3 verloren und der Liga damit kurzerhand wieder ein Meisterrennen geschenkt hat. Die anderen, eine gute Handvoll serbischer Journalisten, standen einfach nur da und hörten zu.

Dass sie eine halbe Woche vor dem Champions-League-Duell YB gegen Roter Stern Belgrad angereist sind, zeigt, worum es am Dienstag gehen wird: um alles.

Die Ausgangslage in der Kurzfassung geht so: Der Gewinner spielt im Frühjahr im Sechzehntelfinal der Europa League. Ein solches Entscheidungsspiel hatte YB im Rückspiel gegen Maccabi Haifa in dieser Saison schon einmal erlebt. Die Berner gewannen im Wankdorf 3:0 und qualifizierten sich für die Champions League.

«Ich verliere keinen Gedanken mehr daran.»
YB-Trainer Raphael Wicky zum 2:2 im Hinspiel gegen Roter Stern

Als am Samstagabend Raphael Wicky den Presseraum im Letzigrund betrat, warteten da erstaunlich viele Menschen. Die einen wollten vom Trainer der Young Boys wissen, warum er mit seinen Bernern gegen den FC Zürich gleich 1:3 verloren und der Liga damit kurzerhand wieder ein Meisterrennen geschenkt hat. Die anderen, eine gute Handvoll serbischer Journalisten, standen einfach nur da und hörten zu.

Dass sie eine halbe Woche vor dem Champions-League-Duell YB gegen Roter Stern Belgrad angereist sind, zeigt, worum es am Dienstag gehen wird: um alles.

Die Ausgangslage in der Kurzfassung geht so: Der Gewinner spielt im Frühjahr im Sechzehntelfinal der Europa League. Ein solches Entscheidungsspiel hatte YB im Rückspiel gegen Maccabi Haifa in dieser Saison schon einmal erlebt. Die Berner gewannen im Wankdorf 3:0 und qualifizierten sich für die Champions League.

«Ich verliere keinen Gedanken mehr daran.»
YB-Trainer Raphael Wicky zum 2:2 im Hinspiel gegen Roter Stern

Das erste Spiel zwischen YB und Roter Stern endete Anfang Oktober in Belgrad 2:2. Die Serben waren in Führung gegangen, YB glich aus und lag nach Cedric Ittens Penaltytor nach einer Stunde selbst in Front. In der 88. Minute kassierten die Berner den Ausgleich. Kaum ein Gegentor ärgert YB mehr in dieser Saison.

Aber Wicky sagt: «Ich verliere keinen Gedanken mehr daran.» Vielmehr will der Trainer alles Positive aus diesem Hinspiel mitnehmen: «Wir haben damals gesehen, dass wir auf Augenhöhe mit diesem Team spielen. Und mit diesem Mindset, mit diesem Wissen, dass wir etwas Grossartiges schaffen können, gehen wir in dieses Spiel.»

Die Young Boys empfangen einen Gegner, der abgesehen von den Spielen in der Champions League seit zweieinhalb Monaten nicht mehr verloren hat und sich mal wieder ein Titelrennen mit dem Stadtrivalen Partizan liefert. Zuletzt hat Roter Stern sieben Ligapartien in Serie gewonnen, am Wochenende gegen FK Vojvodina 2:1. Beide Tore erzielte Osman Bukari, der 24-jährige Ghanaer, bei den Young Boys bestens bekannt als jener Mann, der im Hinspiel den späten Ausgleich geschossen hatte.

Das Wankdorf ist zum sechsten Mal ausverkauft

Um den siebenfachen Saisontorschützen Bukari in den Griff zu bekommen, braucht YB eine Abwehr, die ihre FCZ-Haut ablegt. Goalie Anthony Racioppi, der sonst tolggenarm durch die Saison hechtet, verschuldete die Zürcher Führung. Und Mohamed Ali Camara stolperte die Bälle gleich mehrmals in die Füsse der Gegner.

Gegen Roter Stern soll den YB-Spielern das Wankdorf helfen. Im zehnten Heimspiel der Saison wird es zum sechsten Mal ausverkauft sein. Die Szenografie jedenfalls stimmt für dieses Finalspiel. Oder wie es Innenverteidiger Loris Benito am Tag vor dem Spiel noch sagt: «Es liegt eine grosse Kraft in Bern, wenn die Fans voll mitmachen.»


https://www.bernerzeitung.ch/yb-roter-s ... 2217060893

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. November 2023, 00:11 
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YB-Goalgetter Jean-Pierre Nsame vor der Roter-Stern-Finalissima

«Ich studiere am Spieltag die Bibel»

137 Tore hat Jean-Pierre Nsame für YB gemacht. Aber in sechs Anläufen noch keines in der Champions League. Das will er gegen Roter Stern ändern. Mithilfe der Bibel. Und er sagt, wo er nie spielen wird.

Blick: Jean-Pierre Nsame, drei Tage vor dem Endspiel um Platz drei ist YB in Zürich schwach aufgetreten. Nicht eben die beste Voraussetzung für das Spiel gegen Roter Stern.
Jean-Pierre Nsame: Das war enttäuschend, keine Frage. Wir haben uns immer wieder selber in Bedrängnis gebracht und nicht das umgesetzt, was der Coach verlangt hat.

So gehts nicht, hat Loris Benito betont.
Und er hat recht. Nochmals: Das war völlig ungenügend. Aber das haben wir uns ins Gesicht gesagt.

Es war nicht der erste maue Auftritt von YB diese Saison.
Nein. Es gab einige Spiele, die wir komplett unter Kontrolle hatten. Gegen Luzern oder Winterthur vielleicht. Viel zu viele Auftritte waren aber durchzogen.

Gegen die Serben darf es keinen solchen Auftritt geben.
Es ist verboten, so aufzutreten, wollen wir gewinnen.

Aber Sie sind optimistisch.
Klar. Wir spielen zu Hause. Das Stadion ist voll. Und mit einem Sieg ist die Sache geritzt. Das ist eine einmalige Gelegenheit.

Wie geht YB in dieses Spiel?
Es ist ein Final. So wie das Heimspiel gegen Maccabi Haifa. Und in einem Final gibt es keine Option. Es zählt nur eines: der Sieg!

Umso grösser ist der Druck.
Es ist, wie wir auf Französisch sagen, ein Druckspiel. Und da zählen Erfahrung, Stabilität und Emotionen. Das können wir alles bieten.

Vielleicht wirds viele Serben im Stadion haben.
Das ist mir egal. Unsere Fans werden bereit sein. Deren Energie müssen wir in eigene Energie umwandeln. Und zwar schon vom Warm-up an. Und sie mit hoher Intensität auf dem Feld unsererseits abholen. Und das Spiel darf für uns nicht um fünf nach neun beginnen. Sondern um 21 Uhr nullnull!

Gewonnen hat YB in drei Spielen gegen Roter Stern noch nie.
Jede Serie geht mal zu Ende.

Ist es ein Vorteil, zu wissen, was auf einen zukommt?
Klar. Wir haben das 2:2 in Belgrad noch bestens in Erinnerung. Die starke Phase nach der Pause und das enorme Leiden in den letzten fünfzehn Minuten. Aber ich habe auch das 1:1 2019 in Belgrad in Erinnerung, das uns die Champions League kostete. Da haben die Serben alles gemacht, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Auch darauf müssen wir vorbereitet sein.

Sie kommen diese Saison in den vier Champions-League-Spielen auf mickrige 22 Einsatzminuten.
Das ist wenig. Aber ich bin ja in zwei der vier Spiele nicht zum Einsatz gekommen.

Das ist für den aktuellen Torschützenkönig sicher unbefriedigend.
Das ist es, ja. Ich würde gerne mehr spielen. Ich versuche, das Beste daraus zu machen. Aber es ist keine Frage, dass ich nicht zufrieden sein darf. Ich habe das mit 30 sowohl noch in den Beinen wie auch im Herzen!

Jetzt fällt aber Cedric Itten aus. Sie werden also automatisch zu mehr Einsätzen kommen.
Glauben Sie mir: ich bin der Erste, der traurig ist für Cedric. Aber er wird mit seinem Herzen und seinen Emotionen dennoch beim Team sein. Jetzt müssen halt andere in die Bresche springen.

Andere? Sie!
Das mag sein. Ich kann mich nicht in den Kopf des Trainers versetzen. Zumal es für mich keinen Einfluss darauf hat, wie ich mich vorbereite. Ich tue das immer so, wie wenn ich beginnen würde.

Sie waren zwar oft nur Joker. Aber Ihr Schnitt in Minuten für ein Tor ist dennoch fast gleich gut wie letzte Saison.
Das zeigt eines auf: Ich habe eine gewisse Regelmässigkeit.

Was wird im Sommer 2024 sein?
Keine Ahnung. Das liegt in den Händen meines Beraters. Ich weiss nur, dass mein Vertrag ausläuft.

Ist YB in dieser Frage auf Sie zugekommen?
Bisher nicht.

Was sagt Ihnen das?
Nun, dass man entweder anderweitig plant, also ohne mich, oder dass man bis zum letzten Moment zuwartet.

Würden Sie gerne bleiben?
Sie wissen, wie wohl ich mich hier fühle. Aber ich bin offen für alles und schlage keine Türe zu.

Wirklich für alles?
Nein, nicht ganz. Es gibt Länder, in denen werde ich nie Fussball spielen.

Weswegen?
Weil ich sie nicht mit meinen Ethikvorstellungen in Einklang bringen kann.

Das wären?
Die arabischen Länder wie Katar. Und Russland. Ich würde mich in keinem dieser Länder wohlfühlen.

Wie sieht der Champions-League-Matchtag von Jean-Pierre Nsame aus?
Morgens gibts ein Footing. Danach gehts ins Hotel. Theorie und Video. Mittagessen. Siesta. Und dann gehen wir los.

Das Mittagessen dürfte um halb zwei beendet sein. Bis zur Abfahrt ins Stadion bleiben also rund fünf Stunden. Das ist eine enorm lange Zeit. Wie bringen Sie die durch?
Ich lese.

Was im Moment?
Immer dasselbe Buch.

Da kommt wohl nur eines in Frage.
Genau. Die Bibel. Ich studiere sie seit fünf Jahren, versuche, sie zu verstehen. Das hilft mir enorm. Um als Mensch ruhig und stabil zu sein. Ich lerne unglaublich viele Dinge über mich. Man erträgt auch gewisse Situationen leichter, die nicht vorteilhaft für einen sind.

Haben Sie es geschafft, das Buch in diesen fünf Jahren durchzuarbeiten?
Ich bin mehr oder weniger durch, ja. Aber die Bibel liest man ja total unregelmässig. Man hat an einem Kapitel unter Umständen mehrere Tage, bis man es verstanden hat. Durchlesen kann man die Bibel in einem Jahr. Aber dann hat man sie garantiert nicht verstanden.

Bleibt zu hoffen, dass Sie daraus die Kraft für ein ganz spezielles Tor ziehen.
Welches?

Im siebten Anlauf Ihr erstes Champions-League-Tor… nach 137 anderen für YB.
Ich gebe mein Bestes.


Jean-Pierre Nsame persönlich

Jean-Pierre Nsame kommt am 1. Mai 1993 in Douala (Kamerun) zur Welt. Als er sechs Jahre alt ist, zieht er mit seinem Vater nach Frankreich, weshalb er auch den französischen Pass besitzt. 2016 wechselt der Stürmer nach innerfranzösischen Transfers zu Carquefou und Amiens von seinem Stammklub Angers in die Schweiz zum damaligen Challenge-League-Klub Servette. Dort erzielt er 23 Tore und wird zum Objekt der Super-League-Begierde. Das Rennen macht YB. Zur Legende wird «Schämpu», wie die Berner sagen, als er YB mit seinem Tor zum 2:1 gegen Luzern am 28. April 2018 zum ersten Meistertitel nach 32 Jahren schiesst. In der Saison 2019/20 wird er mit 32 Toren neuer Rekord-Torschützenkönig der Super League. Mit den Bernern wird er fünfmal Meister und gewinnt zweimal den Cup. Ende Januar 2022 wechselt er leihweise zu Venezia in die Serie A, kommt dort in elf Spielen mit total 235 Spielminuten zum Einsatz, aber nur einmal von Beginn weg, bleibt torlos und bucht einen Assist. Er kehrt nach einer halben Saison zu YB zurück, wird Torschützenkönig und gewinnt Meisterschaft wie auch Cup. Diese Saison ist er hinter Cedric Itten nur noch Stossstürmer Nummer zwei und deshalb oft Reservist. Er steht im kamerunischen Aufgebot für die WM 2022 in Katar, kommt aber nicht zum Einsatz.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 86692.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. November 2023, 00:49 
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Anreise mit ÖV dringend empfohlen

Wir empfehlen dringend allen Matchbesuchenden mit dem ÖV anzureisen. Es besteht ein sehr beschränktes Angebot an Parkplätzen. Wichtiger Hinweis für alle die dennoch zwingend mit dem Auto anreisen müssen: Die Zufahrt zum Stadion Wankdorf sollte NUR mit einer offiziellen Parkkarte erfolgen. Aus Richtung Zürich/Basel die Ausfahrt «Bolligen/Ittigen/Ostermundigen» und NICHT die Ausfahrt «Bern-Wankdorf» benutzen. Aus Richtung Fribourg und Thun Ausfahrt «Ostermundigen», anschliessend der Beschilderung EXPO P folgen.



Stéphane Chapuisat: «Die Situation ist für uns nicht neu»

Der YB-Chefscout ist überzeugt, dass YB gegen den serbischen Serienmeister Roter Stern Belgrad dem Druck standhält – und auch dank dem Publikum im Wankdorf die Aufgabe erfolgreich lösen wird.

Stéphane, was für ein Spiel erwartest Du gegen Roter Stern Belgrad?
Ich rechne mit einer physisch geprägten Partie gegen eine Mannschaft, mit der wir uns auf Augenhöhe bewegen und die unter ihrem Trainer Barak Bakhar ziemlich offensiv ausgerichtet ist. Roter Stern Belgrad hat in den vergangenen Jahren die Liga dominiert und ist sich gewohnt, Erfolg zu haben. Wir stellen uns auf einen starken Gegner ein, gegen den wir konzentriert bleiben und die Emotionen im Griff haben müssen. Dieses Spiel ist ein Final: Gewinnen wir, überwintern wir europäisch. Und das ist unser grosses Ziel.

Siehst Du bei Roter Stern einen Schlüsselspieler, auf den es besonders aufzupassen gilt?
Ich sehe in erster Linie eine hohe individuelle Qualität in diesem Team, das gut organisiert ist und über Spieler verfügt, die ein hohes Tempo anschlagen können.

Was spricht für YB?
Der Heimvorteil, das eigene Publikum im Rücken. Ausserdem ist die Situation nicht neu: Wir haben schon viele Spiele bestritten, die den Charakter eines Finals hatten. Dass wir dem Druck standhalten können, zeigten wir zuletzt in der Champions-League-Qualifikation gegen Maccabi Haifa. Nach dem 0:0 auswärts mussten wir unbedingt gewinnen, um in die Gruppenphase einzuziehen. Das gelang uns mit einem 3:0 souverän. Unsere Mannschaft weiss, worum es geht.

Welche Bilanz ziehst Du nach den ersten vier Auftritten in der UEFA Champions League?
Zuhause lieferten wir zwei gute Leistungen ab, belohnten uns aber nicht dafür. In Belgrad holten wir verdientermassen einen Punkt, und dass es schwierig ist, aus Manchester etwas Zählbares mitzunehmen, wussten wir. Da verlieren auch andere Teams. Was jetzt zählt, ist einzig und allein das Spiel gegen Roter Stern. Auch die Niederlage vom Samstag in Zürich musste sofort abgehakt werden.

Du hast 2004/05 mit YB gegen Roter Stern Belgrad in der Qualifikation zur Champions League gespielt und im Hinspiel ein Tor erzielt. Erinnerst Du Dich noch an diese zwei Partien?
Wir waren damals klare Aussenseiter, gingen im ersten Spiel aber 2:0 in Führung und erarbeiteten uns eine gute Ausgangslage. Aber wir konnten es leider nicht durchziehen und kassierten noch den Ausgleich zum 2:2. Eine Woche später mussten wir uns in Belgrad 0:3 geschlagen geben. Heute sind die Stärkeverhältnisse anders. Und ein wichtiger Unterschied zu 2004/05 ist der Spielort. Damals stand das neue Wankdorf noch nicht, deshalb mussten wir in den Zürcher Hardturm ausweichen. Von einem klaren Heimvorteil konnte man nicht reden. Das wird diesmal anders sein.



Roter Stern mit Rückenwind

Dem serbischen Meister ist die Hauptprobe vor dem Champions-League-Match bei YB gelungen. Nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Vojvodina Novi Sad erklärt Trainer Barak Bakhar: «Wir sind bereit für die Herausforderung in Bern.»

In den vergangenen sechs Jahren gab es in der serbischen Meisterschaft kein Vorbeikommen an Roter Stern Belgrad. Der Traditionsverein aus der Hauptstadt reihte Titel an Titel und qualifizierte sich seit 2018 dreimal für die UEFA Champions League. Die Kampagne 2018/19 endete zwar in der Vorrunde, beinhaltete aber doch einen bemerkenswerten Sieg. Im heimischen Stadion Rajko Mitic wurde Liverpool 2:0 bezwungen. Ausserdem sicherte sich das Team beim 0:0 gegen Napoli einen Punkt.

2019/20 setzte sich Roter Stern im Playoff gegen YB durch, nach dem 2:2 in Bern reichte ein 1:1 im Rückspiel für den Startplatz (damals galt noch die Auswärtstorregelung). In der Gruppenphase gab es neben fünf Niederlagen einen Erfolg, erneut auf heimischem Terrain und diesmal gegen Olympiakos Piräus (3:1).

In die Königsklasse 2023/24 starteten die Serben mit einem 1:3 bei Manchester City, holten danach gegen YB beim 2:2 ihren ersten und bislang einzigen Punkt. Die beiden Partien gegen RB Leipzig gingen verloren: 1:3 in Deutschland und 1:2 in Belgrad. Nach vier Runden ist Roter Stern auf Rang 3 klassiert, punktgleich mit YB zwar, aber dank der besseren Tordifferenz (-5 gegenüber -7) vor dem Schweizer Meister.

In der serbischen Liga belegt der amtierende Meister und Cupsieger nach 15 Runden den zweiten Platz, der Rückstand auf Erzrivale Partizan beträgt nach dem Wochenende noch drei Punkte. Die Hauptprobe vor dem Match in Bern glückte mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Vojvodina Novi Sad. Beide Tore erzielte Osman Bukari – der 24-jährige Nationalspieler aus Ghana hat zudem in der UEFA Champions League bereits zweimal getroffen (beim 1:3 gegen Manchester City und beim Remis gegen YB). Der Erfolg verleiht der Mannschaft, die vom ehemaligen FCB-Verteidiger Aleksandar Dragovic (unten im Bild) als Captain angeführt wird, Rückenwind.

Mit der Leistung zeigte sich der israelische Trainer Barak Bakhar, der seit Sommer im Amt ist, überaus zufrieden. Besonders lobend äusserte er sich über die erste Halbzeit: «Da haben wir ausgezeichnet gespielt.» Und mit Blick auf die Champions-League-Partie gegen YB am Dienstagabend kündigte er an: «Wir sind bereit für die Herausforderung in Bern.»


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. November 2023, 11:11 
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YB-Ugrinic vor speziellem Spiel: «Hier tritt kein Gegner gerne gegen uns an»

Filip Ugrinic hat aufregende Tage mit der Schweizer Nati hinter und mit den Young Boys in der Champions League nun vor sich. Im Interview erklärt er, wieso er sich für die Schweizer statt für die serbische Nationalmannschaft entschieden hat, weshalb er nichts von seinem Marktwert hält und wie fest seine Karriere an einem seidenen Faden hing.

Filip Ugrinic ist keiner, der das Rampenlicht sucht. Er zählt Interviewtermine nicht zu seinen Lieblingsdisziplinen. Als er erfährt, dass sich gleich drei Sportjournalisten um ein Gespräch mit ihm bemüht haben, sagt er bescheiden: «Es ist doch gar nicht viel passiert.»

Passiert ist jedoch einiges. Der 24-jährige Luzerner hat sich beim Schweizer Meister Young Boys zur unverzichtbaren Stammkraft entwickelt. Zudem feierte er vor einigen Tagen sein Debüt mit der Schweizer Nationalmannschaft. Am Dienstagabend wartet nun das Duell in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad, in dem es ums europäische Überwintern geht. Ein spezielles Spiel für den schweizerisch-serbischen Doppelbürger. Während er neben dem Platz das Scheinwerferlicht meidet, blüht er bei Aufmerksamkeit auf dem Platz richtiggehend auf.

Sie waren erstmals mit der Nati dabei und kamen sowohl gegen den Kosovo als auch gegen Rumänien zu zwei Kurzeinsätzen. In Bukarest haben Sie mit der letzten Aktion des Spiels beinahe noch den Ausgleich erzielt. Wie war die Woche für Sie?
Filip Ugrinic: Es war speziell. Wie ein Debüt im Profifussball. Ich war zu Beginn der Woche schon nervös. Aber es macht Spass, mit diesen Spielern auf dem Platz zu stehen, diese Erfahrungen zu sammeln. Auf die Einwechslungen wurde ich nicht vorbereitet, das wurde kurzfristig entschieden. Da ist man in seinem Film und hat gar keine Zeit, um das Ganze zu realisieren oder gross nervös zu werden.

Wie haben Sie die beiden Gefühlswelten erlebt? Auf der einen Seite durften Sie sich über das Debüt freuen, auf der anderen lief es der Nati überhaupt nicht nach Wunsch.
Die Stimmung nach den Spielen war komisch. Auch wir waren nicht zufrieden. Das waren gemischte Gefühle. Klar hätte ich mir beim Debüt einen Sieg gewünscht. Aber es war dennoch ein spezieller Event.

Sie sind Doppelbürger und hätten auch für Serbien auflaufen können. Weshalb haben Sie sich für die Schweiz entschieden?
Es war kein Entscheid gegen Serbien. Als Doppelbürger bewegt man sich zwischen zwei Welten. Da stellt sich die Frage: Gibt es überhaupt einen richtigen Entscheid? Es war ein Entscheid für die Schweiz.

Was hat den Ausschlag gegeben?
Einerseits das Bauchgefühl. Andererseits waren es auch die Bemühungen des Schweizerischen Fussballverbands.

«Ich verliere nicht gerne und bin manchmal hitzig. Das sind wohl eher die serbischen Charakterzüge.»

Aber auch der serbische Verband hat sich um Ihre Dienste bemüht.
Das war, als mein Entscheid schon feststand, für die Schweiz zu spielen.

Wie viel Schweiz und wie viel Serbien stecken in Ihnen?
Ich bin in der Schweiz aufgewachsen. Da ist natürlich einiges schweizerisch an mir. Vor allem die Pünktlichkeit und die Ordnung. Ich verliere nicht gerne und bin manchmal hitzig. Das sind wohl eher die serbischen Charakterzüge. Vor allem das Hitzige muss ich noch besser in den Griff kriegen. Ich musste zuletzt gegen Luzern eine Gelbsperre absitzen. Zwei von den vier gelben Karten waren aufgrund von Reklamationen.

Äussert sich das mit der Ordnung auch in der Kabine?
Da habe ich schon einen Tick. Auch zu Hause oder in meinem Auto muss alles schön sauber und ordentlich sein. Bei mir zu Hause waren bereits einige Spieler. Beispielsweise Loris Benito und Saidy Janko. Janko hat noch einige Male bei mir übernachtet, als er noch keine Wohnung hatte. Sie haben schon auch für Unordnung gesorgt. (Lacht.)

Welchen Bezug haben Sie zu Roter Stern Belgrad? Bestehen aus der Kindheit gewisse Sympathien?
Mein Götti hat mir als Kleinkind ein Trikot von Roter Stern geschenkt. Deswegen war ich auch ein wenig Fan. Im Stadion war ich aber vor dem Auftritt mit YB noch nie. Ich verfolge die serbische Liga, allerdings nicht sehr intensiv. Auch meine Familie ist eher auf der Seite von Roter Stern. Aber wenn wir gegen sie spielen, dann sind sie natürlich für uns.

Was kam auf Sie zu, als Sie Anfang Oktober mit YB in Belgrad auf Roter Stern trafen?
Ich musste 17 Tickets auftreiben. Acht sind aus der Schweiz angereist, die anderen neun waren Familienmitglieder vor Ort. 90 Prozent der Familie war neutral gekleidet. Zwei, drei sind mit einem rot-weissen Schal aufgetaucht.

«Auf dem Kunstrasen und mit den Fans im Rücken tritt kein Gegner gerne gegen uns an.»

Wie haben Sie die Partie wahrgenommen?
Ich hatte mich extrem darauf gefreut. Vor allem auf das Stadion und die Stimmung. Von meiner Verwandtschaft wurde viel über die tolle Stimmung berichtet. Die Nervosität war zu Beginn schon gross. Ansonsten bin ich das Spiel aber nicht anders angegangen als andere.

Sie haben kurz nach der Pause das zwischenzeitliche 1:1 erzielt. Die Freude darüber war zwar bei Ihnen auszumachen, aber der Jubel hielt sich in Grenzen. Täuscht der Eindruck?
Das haben Sie schon richtig bemerkt. Für mich stand schon vor der Partie fest, dass ich bei einem allfälligen Treffer nicht ausgelassen jubeln werde. Ich war ja mal Fan dieser Mannschaft und bin zudem noch Doppelbürger. Natürlich hat mich der Treffer gefreut, es war ein wichtiges Tor. Aber ich bin allgemein nicht für einen übermütigen Torjubel bekannt.

Wissen Sie, wer die bekannteste Person im Marakana-Stadion war?
Natürlich. (Es war Novak Djokovic; Anm. d. Red.) Kurz vor der zweiten Halbzeit sagte der Speaker: «Bitte begrüssen Sie den grössten Sportler aller Zeiten.» Ausser Darian (Males; Anm. d. Red.) und mir hat es zwar niemand unseres Teams verstanden. Danach hat sich die ganze Tribüne umgedreht. Leider habe ich ihn danach nicht getroffen.

Nun geht es am Dienstagabend im Wankdorf gegen Roter Stern ums europäische Überwintern.
Ein sehr wichtiges Spiel. Ein Direktduell, das wir unbedingt für uns entscheiden wollen. Das wird ein anderes Spiel als noch im Hinspiel. Auf dem Kunstrasen und mit den Fans im Rücken tritt kein Gegner gerne gegen uns an. Das hat sich auch in den bisherigen Spielen dieser Champions-League-Kampagne gezeigt. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, bin ich überzeugt, dass wir gewinnen.

«Ich bin sicher keine vier Millionen wert. Kein Mensch ist so viel wert.»

Wie haben Sie die bisherigen Heimspiele erlebt?
Wenn man die Fans hinter sich hat, dann passiert manchmal Unerklärliches. Man bekommt plötzlich einen zusätzlichen Schub, legt einen weiteren Sprint hin, agiert stärker in den Zweikämpfen. Das ist ein sehr spezielles Gefühl.

Wird das Rückspiel nun ähnlich speziell wie das Hinspiel?
Das Hinspiel war für mich vor allem speziell, weil mich viele meiner Verwandten zum ersten Mal live auf dem Platz gesehen haben. Das hat hauptsächlich die Nervosität ausgemacht. Es ist nach wie vor ein spezielles Ereignis. Aber mehr, weil es ums Überwintern im europäischen Wettbewerb geht.

Wie lautet Ihr Fazit nach vier Partien in der Gruppenphase. YB steht lediglich mit einem Punkt da. War nicht mehr zu erwarten?
Ich klammere mal die Partien gegen Manchester City aus. Dort erwartet niemand, dass man punktet. Dennoch haben wir unsere Haut im Wankdorf teuer verkauft. Gegen Leipzig wäre sicher mehr möglich gewesen. Da waren wir bei den Gegentreffern zu naiv. Gegen Roter Stern haben wir einen soliden Auftritt hingelegt, aber drei Minuten vor Schluss leider den Ausgleich kassiert. In diesen Spielen hat zu wenig für uns rausgeschaut. Die Leistungen wurden nicht immer belohnt. Aber wenn wir am Dienstag gewinnen, dann ist das egal.

Wie viele Tickets müssen Sie diesmal organisieren?
(Schmunzelt.) Auch viele, aber nicht mehr so viele wie in Belgrad.

Die Königsklasse ist für alle Spieler ein Schaufenster. Kennen Sie Ihren Marktwert?
Ich kenne ihn, weiss, dass er vier Millionen Euro beträgt. Aber er interessiert mich nicht. Ich versuche einfach, jedes Spiel zu geniessen. Fraglich ist auch, ob diese Summe bei einem Transfer tatsächlich generiert werden kann. Ich bin sicher keine vier Millionen wert. Kein Mensch ist so viel wert. Das Geschäft wird immer extremer.

Haben Sie das Gefühl, dass die Summen, die geboten werden, aus dem Ruder gelaufen sind?
Definitiv. Wenn man beispielsweise die schwindelerregenden Summen sieht, mit denen in Saudi-Arabien hantiert wird, dann stellt man sich schon Fragen. Natürlich, wir sorgen für Entertainment. Aber die Summen sind nicht normal.

«Wäre ich nicht zum FCL zurückgekehrt, weiss ich nicht, wo ich gelandet wäre. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Optionen in der Super League.»

Träumen Sie von einem Transfer ins Ausland?
Es ist sicher ein Ziel, dass ich einmal in einer Top-5-Liga auflaufe. Aber das beschäftigt mich nicht gross. Wenn ich die nächsten 10 Jahre bei YB verbringe, bin ich auch glücklich.

Welche Trainer haben Sie besonders geprägt?
Das waren einige. Gerardo Seoane als Jugendspieler. Markus Babbel und Patrick Rahmen haben mich dann an den Profifussball herangeführt. Auch wenn ich zu Thomas Häberli nicht das beste Verhältnis habe, hat er mir dennoch die Augen geöffnet. Ich musste unter ihm einen steinigen Weg bestreiten, der mich als Mensch weitergebracht hat. Und nicht zuletzt Fabio Celestini. Er hat mir nochmals die Chance gegeben, mich in Luzern zu beweisen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, und ich habe auch ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihm. Der Kontakt zu ihm besteht nach wie vor.

Sie haben die Phase unter Thomas Häberli angesprochen. Er hat nicht mehr auf Sie gesetzt, weil Sie seiner Meinung nach zu viele Fehler im Angriffsspiel produzierten. Sie mussten zwischenzeitlich gar mit der U21 auflaufen.
Es war sicherlich eine harte Zeit, aber eine, in der ich die grösste persönliche Entwicklung gemacht habe. Sowohl mental als auch als Mensch.

Im Sommer 2019 wurden Sie dann zum niederländischen Verein FC Emmen ausgeliehen.
Der Start in den Niederlanden verlief vielversprechend. Danach wurde ich in die zweite Mannschaft degradiert. Da dachte ich schon: Okay, in welche Richtung geht es nun? Ich war nur ausgeliehen und hätte spielen müssen, um mich für eine Rückkehr nach Luzern zu empfehlen. Wenn Sie mir zu diesem Zeitpunkt mitgeteilt hätten, dass ich in ein paar Jahren in der Champions League für den besten Verein der Schweiz auflaufen und das Nati-Debüt geben darf, hätte ich es für unmöglich gehalten. Als ich vom FC Emmen zurückkam, hatte es in der Luzerner Mannschaft eigentlich keinen Platz für mich. Es war Fabio Celestini, der mir die Chance gab. Deswegen hatte ich danach auch das Gefühl, dass ich ihm etwas schulde. Ich wollte ihm das Vertrauen mit meinen Leistungen auf dem Platz zurückzahlen.

Ihre Karriere stand am Scheideweg.
Wäre ich nicht zum FCL zurückgekehrt, weiss ich nicht, wo ich gelandet wäre. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Optionen in der Super League. Ich wäre vermutlich in der Challenge League gelandet. Ich weiss nicht, ob das damals einen positiven Verlauf genommen hätte.

Sie sind ziemlich muskulös. Stimmt es, dass Gerardo Seoane Ihnen im Kraftraum mal mitgeteilt hat, dass Sie das Training reduzieren sollen?
Das stimmt (lacht). Das war in der U21 bei Luzern. Ich hatte mir damals das Syndesmoseband angerissen. Deshalb war ich viel im Kraftraum. Auch dank meiner Gene bin ich rasch aufgegangen. Dann hat er mir gesagt: Nun ist gut für dich. Du musst mehr auf dem Platz arbeiten. Dafür bin ich ihm dankbar, denn es gab eine Zeit, in der ich träge wurde und die Spritzigkeit darunter litt. Nun ist das Krafttraining noch vom Brustbereich abwärts.

Verfolgen Sie noch Ihren Jugendklub, den FC Luzern?
Ja, aber nicht mehr so intensiv. Viele meiner ehemaligen Mitspieler sind nicht mehr dabei. Natürlich interessiert es mich, was nun mit dem Verein passiert. Rund um die Streitigkeiten und die Aktienmehrheiten habe ich mittlerweile die Übersicht verloren. Ich hoffe einfach, dass im Sinne des Vereins die richtige Entscheidung getroffen wird. (aargauerzeitung.ch)


Die Ausgangslage

Die Young Boys bestreiten am Dienstagabend (21 Uhr im watson-Liveticker) das letzte Heimspiel dieser Champions-League-Kampagne. Es ist ein kapitales, in dem es ums europäische Überwintern geht. Sowohl Roter Stern Belgrad als auch die Berner werden sich nach der Gruppenphase von der Königsklasse verabschieden. Doch der Gewinner des Direktduells darf im kommenden Jahr in der Europa League weiterspielen.

«Es ist eine Chance, etwas Grosses zu erreichen. Wir stehen vor einer Türe, die teilweise offen steht. Diese wollen wir nun betreten. Mit diesem Mindset wollen wir das Spiel bestreiten», sagt YB-Coach Raphael Wicky an der Pressekonferenz vor dem Spiel. Bei einem Remis fällt die Entscheidung um Rang 3 im letzten Gruppenspiel am 13. Dezember. In diesem muss der Schweizer Meister auswärts bei Leipzig antreten, Roter Stern empfängt City.


https://www.watson.ch/sport/interview/9 ... ip-ugrinic

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Berner Café soll Regenbogenfahne abhängen: Polizei warnt vor serbischen Hooligans

Heute Abend spielen die Young Boys in Bern gegen Roter Stern Belgrad. Gewisse Anhänger des serbischen Clubs gelten als problematisch. Doch die Empfehlungen der Kapo Bern sorgen für Kritik.

Die Hooligans von Roter Stern Belgrad gelten als rechtsnational und gewaltbereit. Die Kantonspolizei Bern hat darum dem Café Kairo im Berner Lorrainequartier empfohlen, seine Regenbogenfahne zwischenzeitlich zu entfernen – um Ausschreitungen zu vermeiden.

Bereits 2019 sorgten die Anhänger des Belgrader Clubs für einen massiven Gewaltausbruch in Bern. Es gab Schlägereien und die Hooligans plünderten einen Kiosk. Beim Café Kairo warfen sie Dosen und Flaschen gegen Gäste des Lokals. Dies offenbar wegen der Regenbogenfahne an der Fassade: ein Symbol der LGBTQIA+-Bewegung.

Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause spricht von der höchsten Gefahrenstufe. Es wird ein Grossaufgebot der Polizei erwartet, alle Wachen im Kanton werden geschlossen. Wenn die Situation es erfordere, schütze die Polizei das Café Kairo, erklärt die Mediensprecherin der Kapo Bern gegenüber dem Bund.

Trine Pauli vom Café Kairo hält die Empfehlung der Polizei für falsch: «Wir sollten nicht aus Angst Queerfahnen verstecken.» Sie appelliert an die Polizei, solche Spiele künftig abzusagen – oder den Hooligans die Anreise zu verbieten. Sicherheitsdirektor Nause hält Paulis Ansinnen für wenig realistisch.


https://www.watson.ch/schweiz/serbien/1 ... el-in-bern

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Volles Risiko? Belgrad-Spiel wird zum grossen YB-Poker

Im vorletzten Champions-League-Gruppenspiel braucht YB gegen Roter Stern Belgrad wohl einen Sieg, um im neuen Jahr in der Europa League zu spielen. Trainer Raphael Wicky will allerdings nicht alles riskieren.

Darum gehts

- YB trifft am Dienstag (21 Uhr) im zweitletzten Champions-League-Gruppenspiel auf Roter Stern.
- Die Berner brauchen wohl einen Sieg, um als Gruppendritter europäisch zu überwintern.
- Trainer Raphael Wicky will aber nicht volles Risiko gehen.

So richtig zugeben will es zwar keiner, aber in Bern wird man sich noch immer ein wenig über das Hinspiel gegen Roter Stern ärgern. In Belgrad kassierte YB nach einem starken Auftritt kurz vor Schluss das 2:2 und musste die Rückreise mit nur einem Punkt antreten. Darum muss im Rückspiel am Dienstag (21 Uhr) nun wohl ein Sieg her, wenn der Schweizer Meister europäisch überwintern will.

Aktuell liegt YB aufgrund der um zwei Treffer schlechteren Tordifferenz hinter den drittplatzierten Serben, die am letzten Spieltag Manchester City empfangen. Die Berner gastieren bei RB Leipzig. Bleibt zum Abschluss eine grosse Überraschung aus, könnte YB mit einem Sieg im Direktduell gegen Roter Stern Platz drei und die Europa League wohl bereits klar machen.

Bei Remis braucht es Schützenhilfe

Dessen ist sich auch Trainer Raphael Wicky (46) bewusst. «Wir können mit einem Sieg etwas Grosses erreichen», erklärte der Walliser am Tag vor der Partie. Druck verspüre er keinen. «Es ist kein Müssen, sondern eine Chance», so Wicky. Gedanken an das Hinspiel in Belgrad habe er im Vorfeld keine mehr verloren – genau wie an die 1:3-Niederlage im Spitzenkampf gegen den FCZ. «Auch wenn du 6:1 gewinnst, geht das nächste Spiel wieder bei 0:0 los», so der Berner Trainer.

Mit einem torlosen Remis könnte am Dienstagabend aber vor allem Roter Stern gut leben. Geht YB zu Hause im ausverkauften Wankdorf also volles Risiko? Nein. «Es bleibt auch alles noch offen, wenn es am Ende unentschieden steht», glaubt Wicky. Er will seine Taktik dem Spielgeschehen anpassen, sind die Berner gut im Spiel, soll der Siegestreffer forciert werden. «Wenn der Gegner dominant ist, kann es auch sein, dass du einen Punkt nimmst.» In diesem Fall wäre YB im letzten Spiel aber auf Schützenhilfe von Manchester City angewiesen – oder einen Exploit gegen RB Leipzig.


https://www.20min.ch/story/champions-le ... 3560119934

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YB-Gegner Roter Stern Belgrad mittendrin

Der serbische Fussball versinkt mal wieder im Chaos

Der serbische Fussball – und speziell Roter Stern Belgrad – versinkt mal wieder im Chaos. Doch das muss kein Vorteil sein für YB. Als Angestellter des Klubs ist man sich das gewohnt. Es ist Alltag.

Wie lange ist der israelische Trainer Barak Bakhar noch im Amt bei Roter Stern? Diese Frage beschäftigt Serbiens Fussball, spätestens seitdem der Rückstand auf Erzfeind Partizan Belgrad in der Liga auf sechs Punkte angewachsen war. Ein nicht tolerierbares No-Go. Auch wenn Roter Stern den Rückstand nach der letzten Runde auf drei halbieren konnte, hat sich die Situation des israelischen Trainers nicht wesentlich verbessert.

Wie YB haben die Belgrader Platz drei zum Ziel ausgegeben. Und wenn sie nun in Bern verlieren, ist dieses Ziel verpasst.

Bakhar leitet Trainings von der Tribüne herab

Der Vorstand hat sich zuletzt hinter den Mann gestellt, der während der Länderspielpause bei seiner Familie in Israel war. Anders als Fans und Ultras, die Anfang Monat nach einem Remis in der Meisterschaft kurzerhand Trainer und Team quasi in Geiselhaft genommen und ihnen klargemacht hatten, dass die Resultate inakzeptabel seien.

Ein grosser Kritikpunkt ist, dass Bakhar bei den Trainings oft nicht auf dem Feld sei, sondern sich die Einheiten von oben herab ansehe. «Das kann nicht sein», sagt Ognjen Vranjes, ehemaliger Roter-Stern-Starspieler. «So hat man keine Beziehung zu seinen Spielern. Und das ist der Anfang vom Ende. Die Beziehung muss dreihundertprozentig sein!»

Der Premierminister ist Roter-Stern-Fan Nummer eins

Unzufriedenheit hin oder her – Roter Stern kann wie gehabt auf seinen wichtigsten Unterstützer zählen: Serbiens Präsident Aleksandar Vucic. Er sorgt brav dafür, dass der Klub finanziell kein Fiasko erlebt, wie das aufgrund des Transfergebarens eigentlich der Fall sein müsste. So holt man mit dem Koreaner Hwang einen abgehalfterten Starspieler für 5,5 Millionen Euro von Olympiakos Piräus, anstatt auf die eigenen Jungen zu setzen. Ein Problem des serbischen Fussballs ist, dass Talente oft schon mit 18 Jahren verscherbelt werden, weil überall eklatante Finanzlöcher klaffen. So können sie gestopft werden – bis das nächste Loch aufgeht.

Zurück zu Vucic: Der lässt den staatlich kontrollierten Telekommunikationsriesen Telekom Srbija Roter Stern alimentieren. Aber nicht nur das, auch den serbischen Fussball insgesamt lässt er an Staatsgeldern teilhaben. So hat er geschaut, dass das Staatsfernsehen RTS die Rechte für die Super Liga erhält, indem er vorab gleich mal 200 Millionen Euro sofort bezahlen liess, anstatt den Betrag zunächst wie üblich mit einer Bankgarantie abzusichern. Mit dieser Vorgehensweise warf er die (namhaften) Mitbieter gleich aus dem Rennen.

Söhne von CEO Terzic landen im Knast

Und last but not least ist da noch Zvezdan Terzic, skandalumwitterter CEO von Roter Stern, der einst wegen Veruntreuung sieben Monate im Gefängnis sass. Dessen zwei Söhne landeten nun ihrerseits im Knast, weil sie den Berater von Nationalspieler Sergej Milinkovic-Savic (spielt neu für Neymar-Klub Al-Hilal) mit einer Waffe zusammengeschlagen haben. Terzic soll dem Berater angeboten haben, ihn zu schützen – für 200'000 Franken. Als Antwort kriegte er eine Ohrfeige. Die Rache übten dann die Söhne …

Serbien, Belgrad, Roter Stern. Wildwest pur. Nach wie vor.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 85760.html

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