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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 2. September 2023, 09:54 |
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31.08.2023  Zitat: Nach Fabian Rieders Abgang
Mit diesen Spielern hat YB am meisten verdient
Der 21-Jährige ist der neue Rekordtransfer der Young Boys. Er übertrifft schnelle Stürmer und coole Verteidiger – und ein, zwei Überraschungsgäste.
10. – Jordan Lotomba, Nizza, 7 Millionen Euro
Er kam 2017 als 18-Jähriger von Lausanne nach Bern. Und fügte sich bei YB ein, als gäbe es nichts Leichteres, ob links oder rechts, der Aussenverteidiger erfüllte die Aufgabe so gut, dass er 2020 für rund 7 Millionen Euro den lang geplanten Schritt ins Ausland vollziehen konnte. In Nizza ist er zwar seit drei Saisons meist Stammspieler, aber im Nationalteam wartet Lotomba immer noch auf den Durchbruch.
9. – Sékou Sanogo, Al-Ittihad, 8 Millionen Euro
Er ging nach Saudiarabien, als sich der gegenwärtige Goldrausch nicht einmal annähernd abzeichnete. Und er ist die Ausnahme in dieser Auflistung, weil Sanogo schon 29-jährig und im gehobenen Fussballer-Alter war, als ihn YB Ende 2018 für rund 8 Millionen Euro an Al-Ittihad verkaufte, den Club, für den nun unter anderem Karim Benzema stürmt. Das Kraftpaket im defensiven Mittelfeld war eine der Säulen der YB-Mannschaft, die 2018 nach 32 Jahren erstmals wieder den Meistertitel geholt hatte. Der Wechsel erwies sich für den Ivorer vor allem finanziell als lukrativ, im Vertrag soll ein Jahressalär von 2,5 Millionen Euro festgeschrieben worden sein. Lange hielt es Sanogo in Saudiarabien nicht aus, zuletzt stand er beim Paris FC in der zweithöchsten französischen Liga unter Vertrag, wo er kaum spielte. 34-jährig ist er nun vereinslos.
8. – Jordan Siebatcheu, Union Berlin, 8 Millionen Euro
Die Mitspieler staunten manchmal ab dem schon fast grotesk grossen Selbstvertrauen des Stürmers. Stade Rennes hatte für ihn einst zehn Millionen Euro bezahlt, weil seine Karriere dann aber stagnierte, kam er 2020 leihweise nach Bern. Und hier fand der US-Amerikaner wieder zu seiner Form, 2021 zahlte YB an die 2,5 Millionen Euro für die definitive Übernahme des nun 27-Jährigen. 2022 wurde er mit 22 Treffern Torschützenkönig der Super League und wechselte inklusive Bonuszahlungen für rund 8 Millionen Euro zu Union Berlin. Dort hat er nach einer durchzogenen ersten Saison einen schweren Stand – deshalb schliesst er sich nun Mönchengladbach an, wo er auf seinen früheren Trainer Gerardo Seoane trifft.
7. – Kasim Nuhu, Hoffenheim, 8 Millionen Euro
2016 kam Nuhu als Nobody von Real Mallorca nach Bern, er war da schon der 13. Verteidiger im YB-Kader, ein Investment eines Clubs auf Sinnsuche. Doch Trainer Adi Hütter fand rasch Gefallen am robusten und kopfballstarken Hünen mit bemerkenswerter Coolness. 2018 wechselte der Ghanaer für rund 8 Millionen Euro zu Hoffenheim, der CD Leganés, der ihn nach Europa geholt hatte, partizipierte mit rund der Hälfte an den Einnahmen. Nuhu stagnierte fortan, er wurde nach Düsseldorf und Basel verliehen, wo er vergangene Saison kaum noch an den Verteidiger erinnerte, der er bei YB gewesen war. In Hoffenheim nicht willkommen, sucht er einen neuen Verein.
6. – Christopher Martins Pereira, Spartak Moskau, 9 Millionen Euro
Als er im Winter 2022 für rund 9 Millionen Euro zu Spartak Moskau wechselte, sorgte die Transfersumme für Erstaunen. Natürlich, der Luxemburger war ein grundsolider Mittelfeldspieler, der sein Highlight 2020 erlebt hatte, als er im ersten Corona-Sommer für YB im entscheidenden Spiel beim FC Sion zum Meisterschützen avanciert war. Aber er hatte nie den Stellenwert wie die allermeisten Spieler in dieser Liste. Martins verblieb nach Kriegsausbruch in Moskau, was ihm Kritik einbrachte. Bei Spartak ist er Stammspieler. Aber ob die Russen noch einmal so viel für ihn bezahlen würden?
5. – Kevin Mbabu, Wolfsburg, 10 Millionen Euro
Mit seinen fliegenden Rastas und dem wilden Offensivdrang avancierte Mbabu in Bern zum Publikumsliebling. Dabei war er 2016 ähnlich wie Nuhu mit wenig erfolgversprechenden Aussichten zu den Young Boys gekommen, als eines dieser Talente, die viel zu früh ins Ausland gewechselt hatten. Die Leihgebühr betrug 24’000 Pfund, ein Jahr später musste YB für ihn nur 120’000 Euro an Newcastle United überweisen, ein Schnäppchen sondergleichen. 2019 zahlte Wolfsburg rund 10 Millionen Euro für ihn, drei Jahre später erfolgte der Wechsel zu Fulham in die Premier League. In London fand er sein Glück nicht, die Rückrunde verbrachte er leihweise bei seinem Jugendclub Servette. Nun könnte er an Augsburg ausgeliehen werden.
4. – Seydou Doumbia, ZSKA Moskau, 11 Millionen Euro
Er war für lange Zeit der YB-Rekordtransfer. 2008 als Filou aus Japan gekommen, startete er in Bern raketenhaft durch. 2009 und 2010 wurde er Torschützenkönig der Super League. Es folgte der Wechsel für 11 Millionen Euro zu ZSKA Moskau, wo er weiterhin Treffer um Treffer erzielte. Der ivorische Stürmer tingelte dann noch durch halb Europa, wurde beim FC Basel 2017 erneut Torschützenkönig in der Super League. Vor einem Jahr beendete er seine Karriere.
3. – Djibril Sow, Frankfurt, 12 Millionen Euro
2017 kam Sow von Mönchengladbach nach Bern, in Deutschland hatte sich das Talent nicht durchsetzen können, aber Trainer Hütter fand rasch Gefallen an ihm. Sow avancierte zum Lieblingsspieler des Österreichers. Bereits nach einer Saison in Bern hätte der Mittelfeldspieler weiterziehen können, er blieb stattdessen, wurde immer besser und wechselte 2019 zur Eintracht Frankfurt. Nach vier Jahren in Deutschland – inklusive Triumph in der Europa League – wechselte Sow kürzlich nach Spanien zum FC Sevilla. Seine Karriere dient Fabian Rieder als Vorbild.
2. – Denis Zakaria, Mönchengladbach, 13 Millionen Euro
18-jährig war der Genfer, als er 2015 von Servette aus der Challenge League zu YB kam. «Zak», wie er von den Kollegen genannt wurde, eroberte sich mit seinen raumgreifenden Schritten und seiner Dynamik zackig einen Stammplatz. 2017 wechselte er inklusive Bonuszahlungen für 13 Millionen Euro zu Mönchengladbach und avancierte so zum bis dahin teuersten Berner Verkauf. Später wechselte er zu Juventus Turin und Chelsea, bei den Weltclubs erlebte er durchzogene Jahre. Seit diesem Sommer spielt er für Monaco, unter seinem einstigen Förderer bei YB: Trainer Hütter.
1. – Fabian Rieder, Stade Rennes, 15 Millionen Euro
Lange schien klar, dass der 21-Jährige der Berner Rekordtransfer werden würde. Doch dann folgte ein Sommer, in dem sich sein Wechsel in eine Topliga hin- und hinzog. Als Sportchef Steve von Bergen Anfang Juli gefragt wurde, ob YB für Rieder eine Ablösesumme von 15 Millionen Franken vorschwebe, antwortete er: «Wir kommentieren keine Zahlen. Nur so viel: 2 Millionen Franken für Rieder sind zu wenig.» Von Bergen sprach auch davon, bei der Ablöse Abstriche zu machen, sollte ein Club kommen, der zwar das richtige Projekt für Rieder biete, aber zu wenig Geld. Das war nun nicht nötig: Der FC Stade Rennes kann sich die 15 Millionen Euro, die er für den Mittelfeldspieler überweist, locker leisten. Rieder ist jetzt der YB-Rekordverkauf – ganz seinem Status entsprechend. https://www.bernerzeitung.ch/nach-fabia ... 9224645302
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shalako
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Verfasst: Sonntag 3. September 2023, 18:27 |
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01.09.2023  Zitat: Colley kommt, Nsame bleibt
Nach der Aufregung am Morgen kehrt bei YB Ruhe ein
Die Young Boys verpflichten einen Stürmer aus der Serie A. Ansonsten verläuft für sie der Deadline-Day ereignisarm. Die Champions League dürfte dabei eine Rolle gespielt haben.
Ein Tag verbleibe noch, da könne alles passieren. Das sagte YB-Sportchef Steve von Bergen, als er am Donnerstagnachmittag gefragt wurde, ob es bei den Young Boys noch zu Zu- oder Abgängen komme.
Am Morgen darauf, am letzten Tag, an dem in den meisten europäischen Ligen Transfers vollzogen werden dürfen, stellen die Berner tatsächlich einen neuen Spieler vor: Von Serie-A-Club Atalanta Bergamo kommt Ebrima Colley. Der 23-Jährige wurde im Nachwuchs der Italiener ausgebildet und unterschrieb bei ihnen 2020 einen Profivertrag. Seither wurde er an Hellas Verona, Spezia Calcio und vergangene Saison an Karagümrük ausgeliehen.
Beim türkischen Club brachte es der Rechtsfüsser in der vergangenen Saison bei 30 Einsätzen auf 2 Tore und 10 Assists, in der Serie A kommt er insgesamt auf 39 Partien (1 Tor, 2 Vorlagen). Zudem hat er für die Nationalmannschaft Gambias, zu der auch YB-Verteidiger Saidy Janko gehört, 19 Länderspiele bestritten. Der 180 Zentimeter grosse Colley ist im Sturm vielseitig einsetzbar, wobei er selber sagt, dass er am liebsten am linken Flügel spiele. Die Young Boys umschreiben ihn als «schnell und dribbelstark».
Champions League als Argument
Es sind Attribute, die auch zu Meschack Elia passen. Aber der 26-Jährige bleibt in Bern. Wie auch Jean-Pierre Nsame, der zuletzt hinter Cedric Itten nur noch zweite Wahl war. Beim 30-Jährigen sei alles möglich, war zwar am Freitagvormittag aus Clubkreisen zu vernehmen. Aber die ein, zwei Gerüchte – etwa, dass ihn der spanische Zweitligist Real Valladolid verpflichten wolle – konkretisierten sich im Verlauf des Tages nicht.
Wer weiss, wie die letzten Tage der internationalen Transferperiode verlaufen wären, hätten sich die Young Boys am Dienstag nicht für die Champions League qualifiziert. Von Bergen sagt, dank der Königsklasse sei es für alle sehr interessant, bei YB zu bleiben.
Somit verlieren die Young Boys nach Cédric Zesiger, Christian Fassnacht und Fabian Rieder diesen Sommer keinen weiteren prägenden Spieler der letzten Jahre. Trainer Raphael Wicky hat nun in der Offensive die Qual der Wahl. Er deutete kürzlich an, dass er womöglich auch mal mit nur einer Sturmspitze und zwei Flügeln spielen lassen werde. Dafür brauche es aber Zeit, das System einzustudieren. Zeit, die diesen Sommer nicht geblieben sei, fand er.
YB holt keinen Rieder-Ersatz
Innerhalb der Schweiz wären Transfers noch bis zum 7. September realisierbar. Nach dem Abgang von Fabian Rieder für 15 Millionen Franken zu Stade Rennes werden die Young Boys mit der Verpflichtung von Lausannes Alvyn Sanches in Verbindung gebracht. Aber dieser Transfer hat – zumindest vorerst – keine Priorität, womöglich auch, weil die Westschweizer eine zu hohe Ablösesumme für den 20-Jährigen fordern. Von Bergen sagt gar: «Wir werden keinen zentralen Mittelfeldspieler holen.»
Filip Ugrinic hat einen starken Saisonstart hingelegt, zudem haben die Young Boys fürs Mittelfeld auch schon Lukasz Lakomy und Darian Males verpflichtet. Und Kastriot Imeri, der Rekordtransfer, soll sich nach einem Jahr in Bern endlich durchsetzen.
Einen neuen Club dürfte sich hingegen Felix Mambimbi suchen müssen. Der 22-Jährige blickt zurück auf ein Seuchenjahr, in Holland war er aussen vor, und als er diesen Sommer zu YB zurückkehrte, verletzte er sich im ersten Vorbereitungsspiel nach wenigen Minuten. Der Freiburger, einst als grösstes YB-Talent gehandelt, steht am Scheideweg. Von Bergen sagt, es sei wichtig, dass Mambimbi regelmässig spiele. Das wird für ihn bei den Young Boys nicht möglich sein, schon gar nicht, nachdem diese Colley verpflichtet haben.
Womöglich wird Mambimbi noch einmal ausgeliehen, auch ein Verkauf steht im Raum. Sein Vertrag läuft 2024 aus. https://www.bernerzeitung.ch/yb-am-dead ... 1653663753
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 7. September 2023, 20:25 |
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07.09.2023  Zitat: Gelbschwarze Treppen adé
Illegale YB-Aarestägli dürfen bleiben – doch es gibt ein Problem
Fussballfans bemalten alle Aare-Einstiege in Bern gelbschwarz. Die vielen Leute in der Aare setzen den «YB-Stägli» zu.
In einer Nacht- und Nebelaktion bemalten YB-Fans Anfang Juli praktisch alle Aare-Stägli in Bern gelbschwarz. Dies auf einer Länge von gut sechs Kilometern zwischen dem Eichholz und der Lorraine. Die Stadt erstattete Anzeige gegen die illegalen Malereien der YB-Kurve.
Seither erlebt Bern einen Aare-Sommer wie im Bilderbuch, das schöne Wetter lockt selbst im September noch jeden Tag tausende Wasserratten in die Aare.
Aare-Ansturm lässt YB-Stägli verblassen
Das setzt den gelbschwarz bemalten YB-Stägli zu: Gerade im Marzilibad oder beim Altenberg-Steg ist die Farbe an etlichen Aare-Treppen verbleicht und abgeblättert. Statt gelbschwarz sind die Treppen wieder grau, wie ein Augenschein vor Ort zeigt.
Was Fans der Young Boys schmerzt, kommt der Stadt nicht ungelegen. Denn nach Absprache mit Graffiti-Fachleuten habe man definitiv entschieden, die Aare-Treppen nicht zu reinigen. Nicht im Herbst, nicht im Winter. «Wir überlassen sie einfach der Witterung», sagt Andreas Niklaus, Leiter Strassenreinigung des Berner Tiefbauamts, zu SRF.
Sonst hätte man mit Schmirgel-Maschinen die Farbe auf den Aare-Treppen abschleifen müssen. «Das wäre ein extremer Aufwand, das lohnt sich nicht», so Niklaus.
Weniger frequentierte Aare-Treppen, etwa im Schwellenmätteli oder unter der Monbijoubrücke, leuchten allerdings weiterhin in satten Vereinsfarben. Das dürfte noch lange so bleiben und stört offenbar kaum.
Zwar hätten sich einige Bürgerinnen und Bürger beschwert und gefordert, die Farbe sofort zu entfernen, so Andreas Niklaus vom Tiefbauamt. Aber: «Mehrheitlich haben wir positive Reaktionen erhalten.» https://www.srf.ch/news/schweiz/gelbsch ... in-problem
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 7. September 2023, 20:31 |
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07.09.2023  Zitat: Fan-Schmierereien
Putz-Aufwand lohnt sich nicht: YB-Aare-Stägli dürfen bleiben
Die gelbschwarz angemalten Aare-Einstiege in Bern bleiben wohl doch in diesen Farben bestehen. Die Stadt verzichtet nun offenbar darauf, die Schmierereien wie geplant wegzuputzen.
Im Juli bemalten Anhänger der Berner Young Boys praktisch alle Aare-Stägli in Bern gelbschwarz. Dies auf einer Länge von gut sechs Kilometern zwischen dem Eichholz und der Lorraine. So wurden unter anderem die Aare-Zugänge im Marzilibad oder der Aare-Einstieg beim Schönausteg von den Fans mit ihren Vereinsfarben verziert. Bald darauf erstattete die Stadt Bern aufgrund der illegalen Schmierereien Anzeige.
Sie kündigte ausserdem an, die Farbe nicht sofort, aber spätestens im Winter entfernen zu wollen. Denn nur bei sexistischen, ehrverletzenden oder rassistischen Schmierereien würde unmittelbar reagiert, liess das Tiefbauamt der Stadt Bern im Juli verlauten.
Weil es diesen Sommer wieder tausende Wasserratten in die Aare zog, ist die Farbe aber an etlichen Aare-Treppen mittlerweile bereits verbleicht und abgeblättert. Statt gelbschwarz sind die Treppen teilweise wieder grau. Deshalb verzichtet die Stadt nun darauf die Farbe zu entfernen, berichtet das SRF Regionaljournal Bern Freiburg Wallis.
Laut dem Bericht hat die Stadt gemeinsam mit Graffiti-Fachleuten entschieden, die Aare-Treppen nicht zu reinigen. Stattdessen überlasse man sie einfach der Witterung. Der extreme Putzaufwand mit Schmirgel-Maschinen lohne sich nicht, erklärt das Tiefbauamt. https://www.baerntoday.ch/bern/stadt-be ... -153403556
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shalako
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Verfasst: Samstag 9. September 2023, 10:39 |
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09.09.2023  Zitat: YB: Das sind die Gewinner und Verlierer vom Saisonstart
Bei einem topbesetzten Kader, wie dem von YB, hat Raphael Wicky die Qual der Wahl. Vor der ersten Nati-Pause der Saison stehen einige hervor – andere weniger.
Das Wichtigste in Kürze
- In den ersten acht Spielen der Saison haben bei Meister YB einige Spieler überzeugt. - Andere müssen derzeit unten durch und warten auf ihre Chance. - Weiter geht es für die Berner am Freitag, 15. September, um 19.30 Uhr im Cup gegen Xamax.
Double-Sieger YB geht ohne Niederlage in die erste Nati-Pause. Zwar überzeugen die Berner bisher noch selten über 90 Minuten – doch die Ausbeute stimmt.
In der Liga holt Gelbschwarz bisher 11 von 15 Punkten, zudem gelingt der Einzug in die CL-Gruppenphase. Und im Cup feiert man mit dem FC Breitenrain ein gelungenes «Quartier-Derby», bei dem man locker mit 5:0 gewinnt.
Klar, dass Trainer Raphael Wicky nach der verzettelten Vorbereitung nicht von Anfang aus dem Vollen schöpfen kann. Die U21-Natispieler kehren spät von der EM zurück. Zudem plagen sich Stammspieler wie Ulisses Garcia oder Cedric Itten mit Verletzungen herum.
Auch deshalb hält Wicky, nach holprigem Start, in den letzten Spielen an einer eingespielten Defensive und einem funktionierenden Sturmduo fest. Einzig im Mittelfeld kommt es immer wieder zu Umstellungen. Unter anderem auch wegen des 15-Millionen-Transfers von Fabian Rieder zu Stade Rennes.
Nach den ersten acht Pflichtspielen der Saison kristallisieren sich erste Gewinner hervor. Und es gibt einige Spieler, die zumindest temporär an Einfluss verloren haben.
Die drei YB-Gewinner
Filip Ugrinic (24)
Vor einem Jahr wechselt der 24-Jährige vom FCL nach Bern. Die erste Saison darf der kräftige Mittelfeldspieler getrost als Lehrjahr verbuchen. Zwar kommt er wettbewerbsübergreifend auf 37 Einsätze (drei Tore, sieben Assists). Doch eine zentrale Rolle nimmt er noch nicht ein.
Das ändert sich auf diese Saison hin: Ugrinic ist in den ersten Wochen der grosse Antreiber bei YB. Er bringt Schwung in die Offensive und verrichtet mit seiner starken Physis auch wertvolle Defensiv-Arbeit. Damit weist er, neben Überraschungs-Mann Joël Monteiro (24), die grösste Steigerung zur Vorsaison auf.
Ugrinic nutzt seine Chance nach dem Fassnacht-Abgang zu Norwich und ist jetzt unbestrittener Stammspieler. Sein Lohn: Ein erstes Nati-Aufgebot von Murat Yakin. Wegen einer Adduktoren-Verletzung muss er allerdings absagen.
Ali Camara (26)
Bereits seit 2018 spielt Ali Camara bei YB – und sorgt seither bei den Fans für gespaltene Meinungen. Die meisten anerkennen zwar seine physischen Qualitäten und seine Zweikampfstärke.
Doch in einigen Phasen seiner Zeit in Bern sorgt der Guineer mit Unkonzentriertheiten für Kopfschütteln auf den Rängen. Kommt dazu: Camara verpasst in seinen fünf Jahren bei YB rund 100 Spiele verletzungsbedingt.
Mit einem Meniskusriss verpasst Camara die gesamte letzte Rückrunde, kehrte erst in diesem Sommer ins Team zurück. Das Comeback gelingt aber – und wie! Ali Camara zeigt starke Leistungen, ist der Turm in der YB-Abwehr.
Und er trägt in Abwesenheit von David von Ballmoos sogar die Captain-Binde. Einziger Makel: In fünf Spielen sieht er viermal Gelb und fehlt daher nach der Nati-Pause gegen Lugano.
Sandro Lauper (26)
Neben Ali Camara gibt es noch einen grösseren Pechvogel bei den Bernern: Zweimal reisst sich Sandro Lauper seit 2018 das Kreuzband, danach zwickt unter anderem die Leiste. Und im Cupfinal muss er nach wenigen Minuten mit einer Meniskus-Verletzung runter.
Das sorgt dafür, dass der Konolfinger sein Saisondebüt erst spät gibt – dafür umso besser! Weil Cheikh Niasse in Haifa krank ausfällt, wirft Trainer Wicky den 26-Jährigen in die Startelf. Lauper überzeugt, hilft als Sechser mit, die Null zu halten. Und bleibt auch gleich im Team.
Im erfolgreichen Rückspiel gegen Maccabi spielt er über die volle Distanz. Auch beim Sieg gegen Servette steht er in der Startelf. Nach diesen Leistungen ist klar: Für Niasse und Co. wird es nicht einfach, Lauper wieder zu verdrängen.
Die drei YB-Verlierer
Fabian Lustenberger (35)
Vielleicht ist das Wort «Verlierer» ein wenig hart. Schliesslich wurde bei der Vertragsverlängerung klar kommuniziert, dass seine Einsatzzeiten nicht steigen werden. Doch neben dem Platz ist der Captain nach wie vor ein wichtiger Eckpfeiler in der Hierarchie bei YB.
Dass Lustenberger aber gleich so wenig spielt, kommt dennoch überraschend. Nach den 90 Minuten beim Startspiel gegen Lausanne wird er noch im Cup gegen «Breitsch» eingewechselt. Ansonsten sitzt der 35-Jährige nur auf der Bank.
Solange Camara, Benito und Amenda fit sind, stehen sie in der Innenverteidiger-Hierarchie vor ihm. Doch mit seiner Routine und seinem Standing könnte er im stressigen Herbst womöglich zu Teileinsätzen kommen.
Kastriot Imeri (23)
Wie Ugrinic wechselt Kastriot Imeri letzte Saison innerhalb der Super League zu YB. Der Schritt zu einem Schweizer Spitzenclub soll den späteren Sprung in eine Top-Liga erleichtern. Und wie bei seinem Teamkollegen kann der 23-Jährige die erste Saison bei YB als Lehrjahr verbuchen.
Doch im Gegensatz zu Ugrinic will Imeri der Durchbruch derzeit noch nicht gelingen. Der Genfer leistet sich zu viele Ballverluste, sucht häufig die Bindung ins Spiel der Berner. Seinen Zauberfuss packt der Natispieler (1 Einsatz) noch viel zu selten aus.
An einem guten Tag kann Imeri gegen jeden Gegner für den Unterschied sorgen. Diese Tage treten bislang aber noch zu selten auf. Pech für Imeri: Den Platz auf der 10 in der Mittelfeldraute hat sich aktuell Neuzugang Lukasz Lakomy gekrallt.
Gut möglich, dass Imeri hinter den Spitzen seine Qualitäten besser ausspielen könnte, als auf den Halb-Positionen.
Lewin Blum (22) und Aurèle Amenda (20)
In der letzten Saison gelingt Lewin Blum der endgültige Durchbruch bei YB. Der Rechtsverteidiger ist unumstrittener Stammspieler – doch aktuell isst er hartes Brot. Nur im Cup gegen Breitenrain steht er in der Startelf, in den restlichen Spielen ist er maximal Joker.
Ähnlich sieht es bei Aurèle Amenda aus. Das Innenverteidiger-Talent spielt zwar dreimal über 90 Minuten in der Liga, zuletzt muss er aber mit der Bank vorliebnehmen.
Das lässt sich begründen: Beide haben wegen der U21-EM einen Teil der Vorbereitung verpasst. Zudem hat sich Wicky mit Blick auf die CL-Qualifkation entschieden, auf die erfahreneren (Benito) und robusteren (Janko) Optionen zu setzen. Die Resultate geben ihm recht, YB spielt zuletzt mehrmals zu Null.
Allerdings ist klar, dass die beiden Youngster nur temporär auf der «Verlierer-Liste» auftauchen. Beiden gehört die Zukunft bei YB, sie werden nach der Nati-Pause wieder zu ihren Einsätzen kommen. Wetten? https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... t-66592374
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 11. September 2023, 22:07 |
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YB IM «TATORT»Spezieller Auftritt für den BSC Young Boys: In der Krimireihe «Tatort» war unser Klub am Sonntagabend in der Frankfurter Folge «Erbarmen. Zu spät» in einem Dialog ein Thema (siehe Filmausschnitt). «Young Boys Bern? Wie kommt man auf so einen Namen?», wurde gefragt. «Google halt mal», wurde geantwortet. Oder es reicht der Besuch auf unserer Webseite. Und so kam es vor 125 Jahren zum Vereinsnamen: Am 14. März 1898 gründeten die Gymnasiasten Max Schwab, Hermann Bauer, Franz Kehrli und Oskar Schwab den FC Young Boys. Der Clubname Young Boys entstand in Anlehnung an den damals sehr populären Basler Verein Old Boys, die Clubfarben gelb und schwarz wurden übernommen. Klubgeschichte: https://www.bscyb.ch/geschichte
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shalako
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Verfasst: Dienstag 12. September 2023, 00:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.09.2023  Zitat: YB mit «Gastauftritt» im Frankfurt-«Tatort» – Ermittler staunen!
Trotz Natipause findet YB am Sonntagabend zur besten Sendezeit am TV statt: Der Clubname des Schweizer Meisters sorgt im «Tatort» für einen Schmunzler.
Das Wichtigste in Kürze
- Im Frankfurt-«Tatort» «Erbarmen, zu spät» werden die «Young Boys Bern» erwähnt. - Letztmals spielten der Schweizer Meister und die Eintracht übrigens 2019 gegeneinander. Kurz nach der Champions-League-Auslosung greift bei den Fans von Manchester City der bekannte Effekt: Weil Schweizer Meister YB in der Gruppe landet, holen die Engländer alle «Young Boys»-Witze aus der Mottenkiste. Der Teamname der «Jungen Buben» sorgt auf der Insel stets für einen Lacher.
Jetzt hat der amtierende Double-Sieger mit seinem Namen aber auch in Deutschland für einen Schmunzler gesorgt. Im aktuellen «Tatort» vom Sonntag wird YB prominent erwähnt. Im neuen «Erbarmen, zu spät» aus Frankfurt dreht sich ein kurzes Gespräch über Fussball.
Auf die Frage, ob Eintracht Frankfurt gespielt habe, folgt die Antwort: «Ja, gegen Young Boys Bern.» Rückfrage nach einer kurzen Denkpause: «Wer kommt denn auf so einen Namen?» Darauf folgt keine Erklärung, sondern die Aufforderung: «Google halt mal!»
Letztes Duell zwischen YB und Eintracht 2019
Dass sich die Ermittler nicht an ein Pflichtspiel zwischen den beiden Vereinen erinnern, ist schnell erklärt. 1959 traf YB im Achtelfinal des Landesmeister-Pokals (heute Champions League) aufeinander. Nach einer 1:4-Heimniederlage holten sich der damalige Schweizer Serienmeister auswärts noch ein 1:1.
Das letzte Aufeinandertreffen ist dafür noch gar nicht so lange her: 2019 bezwingt YB die Eintracht aus Frankfurt am Uhrencup in Biel gleich mit 5:1.
Übrigens: Der Clubname Young Boys entstand in Anlehnung an den Basler Verein Old Boys Basel. OB war im YB-Gründungsjahr 1898 sehr populär, weshalb auch gleich die Clubfarben gelb und schwarz übernommen wurden. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-mi ... n-66597341
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shalako
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Verfasst: Dienstag 12. September 2023, 00:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.09.2023  Zitat: «Wer kommt auf so einen Namen?» – «Tatort» schiesst gegen YB
Am Sonntag war der BSC YB in der aktuellen «Tatort»-Folge ein Thema. Im erfolgreichen TV-Krimi machen sich die Figuren über den Clubnamen lustig. Die Berner nehmen es gelassen.
Ein unerwarteter Auftritt für YB: Am Sonntagabend war der Berner Fussballclub in der deutschen Krimiserie «Tatort» ein Gesprächsthema. In der Frankfurter Folge «Erbarmen. Zu spät» wurde in einem rund 30-sekündigen Dialog über das Gelb-Schwarze Team gesprochen.
Hier der Dialog zum Nachlesen:
«Wie ist es ausgegangen?»
«2:2»
«Hat die Eintracht gespielt?»
«Ja»
«Gegen wen?»
«Young Boys Bern»
«Young Boys Bern? Wer kommt auf so einen Namen?»
«Google halt mal»
Young Boys fühlen sich geehrt
Auf Anfrage von BärnToday zeigt sich YB über die Erwähnung erfreut: «Wenn unser Club in einer solch grossen Krimireihe ein Thema ist, finden wir das eine wunderbare Sache», sagt Stefan Stauffiger von der Medienstelle des BSC YB.
"Wenn einmal gehört, vergisst man den Namen nicht so schnell." Stefan Stauffiger, Medienstelle BSC YB
International würden sich die Leute öfters über den Clubnamen lustig machen, «Besonders, wenn wir gegen englische-Clubs spielen», so Stauffiger. Aber dies hat laut der Medienstelle auch einen Vorteil: «Wenn einmal gehört, vergisst man den Namen nicht so schnell.»
Aber weshalb heissen die Young Boys so? Der Clubname entstand laut der Webseite des Clubs in Anlehnung an den damals sehr populären Basler Verein «Old Boys», die Clubfarben Gelb Schwarz wurden ebenfalls übernommen. YB wurde am 14. März 1898 gegründet. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -153480508
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 14. September 2023, 10:15 |
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News zu Racioppi, Von Ballmoos und Keller
Racioppi bleibt im Tor, Von Ballmoos spielt im Cup, Keller leihweise zu Winterthur: Die Young Boys schätzen sich glücklich, Topgoalies in ihren Reihen zu haben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es mehrere Torhüter auf höchstem Niveau braucht, um die hohen Erwartungen zu erfüllen. David von Ballmoos, Anthony Racioppi und Marvin Keller haben gezeigt, dass auf sie jederzeit Verlass ist. Von Ballmoos ist als fünffacher Meister und zweifacher Cupsieger bereits jetzt eine YB-Clublegende, Racioppi hat zuerst die Rolle des Ersatzmannes professionell ausgefüllt und sich danach als Stammkeeper äusserst positiv entwickelt. Und U21-Nationalgoalie Keller hat seit seinem Transfer zu YB im Februar 2023 sein grosses Potenzial eindrücklich unter Beweis gestellt – vor allem im Cupfinal gegen Lugano, als er massgeblichen Anteil am Titelgewinn hatte.
David von Ballmoos hat sich nach seiner Knieverletzung und monatelanger Wettkampfpause zurückgekämpft und bei den Einsätzen in der zweiten Mannschaft bewiesen, dass man wieder auf ihn zählen kann. YB-Trainer Raphael Wicky hat entschieden, dass Von Ballmoos am Freitag beim Cupspiel der zweiten Runde auswärts gegen Xamax spielen wird. Danach aber wird Anthony Racioppi, der in dieser Woche erstmals für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten worden ist, wieder im YB-Tor stehen. Marvin Keller wird leihweise mit einem Vertrag bis Ende Saison an den FC Winterthur abgegeben, damit er vermehrt zu Spielpraxis kommen wird.
YB-Sportchef Steve von Bergen sagt: «Wir sind sehr zufrieden mit den Leistungen, die unsere Goalies in der Vergangenheit gezeigt haben. Und nun sind wir vor allem froh, dass David von Ballmoos wieder gesund und einsatzfähig ist. Er ist eine YB-Identifikationsfigur und tut unserer Mannschaft sehr gut. Gleichzeitig muss man berücksichtigen, dass sich Anthony Racioppi hervorragend entwickelt hat und für das Team stets ein grosser Rückhalt gewesen ist. Er hat es mit seinen konstant starken Leistungen verdient, weiterhin im Tor zu stehen. Das entspricht dem Leistungsprinzip, das wir bei YB auf allen Positionen pflegen wollen; jeder muss sich für Einsatzzeiten aufdrängen. Racioppi und Von Ballmoos werden sich einen Konkurrenzkampf auf hohem Niveau liefern und sich gegenseitig pushen. Und für Marvin Keller ist es ein guter Schritt, seine Entwicklung temporär bei Winterthur fortzusetzen.»
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 14. September 2023, 16:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.09.2023  Zitat: Von Ballmoos degradiert
YB klärt das Dringendste, aber die Goalie-Situation bleibt brisant
Die Young Boys vollziehen einen Turnaround: Obwohl David von Ballmoos wieder fit ist, bleibt Anthony Racioppi die Nummer 1. Derweil wird Marvin Keller ausgeliehen.
Die Aussage wiederholten die Young Boys immer und immer wieder. Als sei es ein Mantra. David von Ballmoos sei die Nummer 1, hiess es. So sagte dies Chefstratege Christoph Spycher, so sagten das auch Sportchef Steve von Bergen und Trainer Raphael Wicky. Obwohl der 28-jährige Goalie sein letztes Spiel im November bestritten hatte, noch vor der WM in Katar, und obwohl lange nicht absehbar war, wann überhaupt der Emmentaler auf den Platz zurückkehren könnte.
Ihn plagte ein Knochenmarködem im Knie, eine heimtückische Verletzung mit schwer abschätzbarem Heilungsverlauf. Letzten Winter sagte von Ballmoos während eines längeren Gesprächs: «Geduld ist gefragt. Ich habe aufgehört, mir ein Datum für die Rückkehr zu setzen.»
Und doch bekräftigen die Young Boys stets, dass sich an der Hierarchie der Goalies nichts verändern würde. Die Absicht dahinter war klar. Sie wollten ihren langjährigen Torhüter und Führungsspieler nicht zusätzlich verunsichern, sie wollten den Raum schaffen, dass er sich stressfrei von seiner Knieverletzung erholen kann. Sie nahmen in Kauf, dass sie damit je länger, desto mehr für Erstaunen sorgen würden. Gerade auch bei Anthony Racioppi, dem Stellvertreter von Ballmoos’.
YB vollzieht Turnaround
Racioppi ist keine typische Nummer 2. Bevor er nach Bern kam, war er Stammtorhüter des Schweizer U-21-Nationalteams gewesen, er hatte in der französischen Ligue 1 gespielt. Der 24-Jährige ist nicht bei YB, um auf der Ersatzbank zu versauern, sondern um seine Karriere wieder in Schwung zu bringen.
Das ist ihm gelungen. Seine Leistungen 2023 sind konstant gut. So gut, dass das Mantra der YB-Führungsetage immer stärker unter Druck geriet und immer fraglicher wurde, warum dieser Racioppi eigentlich seinen Platz einfach so räumen sollte, sobald von Ballmoos wieder bereit ist, einzugreifen.
Von Ballmoos bestritt im August Einsätze mit der U-21 in der Promotion League, nach der Länderspielpause wäre nun der Moment gekommen für eine Rückkehr ins YB-Tor. Das sorgte für Dringlichkeit in der Goaliefrage.
Deshalb reagieren die Young Boys nun. Sie geben eine Antwort, indem sie zum Turnaround ansetzen. Am Mittwoch kommunizieren sie, dass Racioppi im Tor bleibe und von Ballmoos vorerst nur im Cup zum Einsatz komme (die Young Boys gastieren am Freitag bei Xamax).
«Racioppi hat es mit seinen konstant starken Leistungen verdient, weiterhin im Tor zu stehen.» YB-Sportchef Steve von Bergen
YB-Sportchef von Bergen sagt: «Wir sind froh, dass David von Ballmoos wieder gesund und einsatzfähig ist. Er ist eine YB-Identifikationsfigur und tut unserer Mannschaft sehr gut. Gleichzeitig muss man berücksichtigen, dass sich Anthony Racioppi hervorragend entwickelt hat und für das Team stets ein grosser Rückhalt gewesen ist. Er hat es verdient, weiterhin im Tor zu stehen.»
Das entspreche dem Leistungsprinzip, das bei YB auf allen Positionen gepflegt werden soll, führt von Bergen weiter aus. «Jeder muss sich für Einsatzzeiten aufdrängen. Racioppi und von Ballmoos werden sich einen Konkurrenzkampf auf hohem Niveau liefern und sich gegenseitig pushen.»
Keller soll bei Winterthur Spielpraxis sammeln
Doch damit nicht genug: Die Young Boys klären am Mittwoch einen weiteren Aspekt der Goaliefrage. Marvin Keller wird für eine Saison an den FC Winterthur verliehen.
Keller ist der dritte YB-Goalie mit dem Potenzial zur Nummer 1. Das bewies der 21-Jährige, als er vergangene Saison zu vier Einsätzen kam, darunter jener beim Triumph im Schweizer Cupfinal gegen Lugano, als Racioppi verletzt ausfiel. Als Patrick Foletti, der Torhütertrainer des Schweizer Nationalteams, vergangene Woche vom «Blick» gefragt wurde, wen er auf dem Radar habe, nannte er Keller hinter Luzerns Überflieger Pascal Loretz an zweiter Stelle und sagte: «Er hat grosses Potenzial, auch wenn er bei YB nicht regelmässig spielt.»
In Winterthur könnte Keller den bisherigen Stammgoalie Markus Kuster verdrängen und sich erstmals regelmässig auf höchster Stufe beweisen, ansonsten hätten ihn die Young Boys kaum an die Zürcher ausgeliehen. Keller trifft in Winterthur auf Patrick Rahmen, bis vor kurzem sein Trainer im U-21-Nationalteam.
Das Beispiel von Keller zeigt, wie heikel die Goaliesituation bei YB ist – und wie brisant sie bleiben wird. Von Ballmoos hat einen Vertrag bis 2025; als einer von nur drei YB-Spielern, die bei sämtlichen fünf Meistertiteln seit 2018 dabei waren, ist er eine Vereinslegende. Zudem war er in der Vorrunde der vergangenen Saison ein hervorragender Rückhalt, er konnte sich gar Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme mit der Schweiz machen.
Derweil gehört Racioppi, ebenfalls mit einem Vertrag bis 2025 ausgestattet, seit geraumer Zeit zu den besten Goalies der Super League. Anfang Woche wurde er für die Partie der Schweiz gegen Andorra nachnominiert und damit erstmals fürs Nationalteam aufgeboten. Zum Romand sagte Foletti: «Ich beobachte ihn nun genau, er hat Fortschritte gemacht.»
Und dann ist da noch Keller, der bei YB gar einen Vertrag bis 2027 besitzt und nächsten Sommer nach seiner Rückkehr aus Winterthur darauf drängen wird, die neue Nummer 1 in Bern zu werden.
Es bleibt also spannend. Aber eines ist schon jetzt klar: Es wird im YB-Tor Gewinner geben. Und prominente Verlierer. https://www.bernerzeitung.ch/von-ballmo ... 4575003041
_________________ For Ever
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