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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2021, 11:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.08.2021  Zitat: Der Vorverkauf startet am 3. September
Ab nächsten Freitag sind Tickets für die YB-Heimspiele in der Champions League erhältlich – zuerst nur für Abonnenten und nur im Paket für alle drei Spiele.
Villarreal, Manchester United und Atalanta Bergamo heissen die Gegner der Berner Young Boys in der Gruppenphase der Champions League. Und für Fans von Cristiano Ronaldo gibt es noch ein weiteres Zückerchen: Am Freitagabend wurde sein Wechsel zu Manchester United bekannt. Somit wird der mehrfache Weltfussballer des Jahres also wohl auch wieder gegen YB auflaufen – wie er es schon 2018 mit Juventus Turin tat.
Am 14. oder 15. September geht es los, am Freitag hat der Club die Details für den Vorverkauf für die Heimspiele kommuniziert: Er startet am 3. September um 8 Uhr.
Die Saisonabos sind für die Champions League nicht gültig, Tickets werden in vier Verkaufsphasen angeboten. Ein Spiel kostet je nach Kategorie und Rabatt-Paket zwischen 33 und 120 Franken.
Vom 3. September bis 8. September können Besitzerinnen und Besitzer eines Saisonabonnements sowie Fördermitglieder vorerst Packages für alle drei Heimspiele erwerben – jeweils ein Ticket pro Abo.
Am 8. September ab Mittag haben Fördermitglieder, Abonnentinnen und Abonnenten die Möglichkeit, je maximal zwei zusätzliche Packages zu kaufen.
Sind bis dahin noch nicht alles Tickets weg, startet einen Tag später der öffentliche Verkauf, ebenfalls um 12 Uhr. Dabei gibt es maximal zwei Packages pro Person.
Tickets für die einzelnen Spiele gibt es dann ab dem Mittag am 10. September, auch hier maximal zwei Stück pro Spiel und Person. Auch diese vierte Verkaufsphase gibt es nur, wenn nach den Package-Verkäufen noch Tickets übrig sind.
Club zeigt sich optimistisch
Die Spiele dürften voraussichtlich gut besucht werden, wie Stefan Stauffiger von der Medienstelle des Clubs am Donnerstag sagte: Ein Blick in die Vergangenheit zeige zwar, dass Champions League-Spiele in der Qualifikation nur selten vor vollem Stadion ausgetragen würden. Doch für die Gruppenphasen werden die Fans wohl weniger zögern.
Ob für die Spiele wieder Gästefans zugelassen werden, steht noch nicht fest. Falls ja, müssen die Tickets für den Gästesektor über die Gast-Clubs gekauft werden. YB will in diesem Falle noch über das Vorgehen bei Auswärtsspielen informieren. Alle übrigen Tickets sind im YB-Onlineshop erhältlich. Details zu den einzelnen Packages gibt es auf der YB-Website. https://www.bernerzeitung.ch/der-vorver ... 6200148734
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2021, 12:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.08.2021  Zitat: YB empfängt zum Auftakt Ronaldos Manchester United
Für die Young Boys beginnt die zweite Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League mit dem Highlight zuhause gegen Manchester United.
Der Schweizer Meister empfängt das wohl mit Cristiano Ronaldo aufgewertete Starensemble von Manchester United am Dienstag, 14. September, um 18.45 Uhr in Bern.
Zwei Wochen später gastieren die Young Boys bei Atalanta Bergamo mit Remo Freuler. Danach stehen bis Anfang November die zwei Duelle mit dem Europa-League-Sieger Villarreal auf dem Programm. Zum Abschluss der Gruppenphase tritt die Mannschaft von Trainer David Wagner am 8. Dezember in Manchester an.
Ob Auswärtsfans zu den Spielen reisen können, ist noch offen. Zurzeit laufen Abklärungen seitens der UEFA. Mit einem Entscheid ist Anfang September zu rechnen. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 57786.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2021, 12:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.08.2021  Zitat: YB: Das sagen Spieler und Trainer zur Champions-League-Gruppe
Jetzt ist es raus! YB wird in die Gruppe F der Champions League gelost – und trifft natürlich auf Top-Clubs. Die Freude bei Team und Trainer ist gross.
Das Wichtigste in Kürze
- YB trifft in der Champions League auf ManUtd, Villarreal und Atalanta Bergamo. - Trainer David Wagner will sich und seinem Team keine Grenzen setzen.
Am Donnerstag findet bei Meister YB ein spezieller Team-Anlass statt. Team und Staff verfolgen gespannt die Gruppen-Auslosung der Champions League – und freuen sich danach über ein schönes Los.
Manchester United, Villarreal und Atalanta Bergamo geben sich in diesem Herbst im Wankdorf die Ehre!
«Die Auslosung war ein cooler Event», schwärmt Trainer David Wagner im Club-TV. «Jetzt steigt natürlich die Vorfreude auf diese sechs Spiele.» Und der Coach hält fest: «Wir sind der Aussenseiter. Aber wir sehen trotzdem unsere Chancen und setzen uns keine Grenzen!»
David Wagner hat Manchester United schon mal besiegt
An Manchester United haben nicht nur die YB-Stars Erinnerungen, die bereits bei der CL-Kampagne 2018 dabei waren. Auch Wagner hat in der Premier League viermal mit Huddersfield gegen die «Red Devils» gespielt. Und dabei gleich das erste Spiel als Aufsteiger im Jahr 2017 mit 2:1 gewonnen!
«Es hätte noch grössere Namen gegeben», sagt Goalie David von Ballmoos über die Gruppengegner. Trotzdem sei die Freude über das Los riesig! Rechnet sich der aktuelle Captain Chancen aus? «Wir rechnen nicht – wir nehmen einfach Spiel für Spiel», so der Goalie.
Hefti: «Wollen mit YB das Bestmögliche rausholen»
Für Silvan Hefti wird der Herbst zur grossen Premiere. Der Aussenverteidiger spielte bisher noch nicht in der Königsklasse. «Die Auslosung ging unter die Haut», so der Ostschweizer. Vor allem auf das Auswärtsspiel im Old Trafford freue er sich extrem.
«Wir wollen auch gegen diese Gegner das Bestmögliche rausholen», untermauert er die Ambitionen von YB. Doch klar ist: «Favoriten sind die drei anderen Teams.»
Bevor die Champions-League-Hymne im Wankdorf erklingt, steht für YB aber zuerst noch ein Kracher auf dem Programm. Am Sonntag (16.30 Uhr) gastieren die Berner beim FC Basel im St. Jakob-Park. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... e-65990377
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2021, 12:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2021  Zitat: Schon in zwei Wochen kommen Ronaldo und ManUnited ins Berner Wankdorf
Bereits in etwas mehr als zwei Wochen startet YB in die Champions League. Los geht es gleich mit einem Knüller: Manchester United und Cristiano Ronaldo kommen ins Berner Wankdorf.
Darum gehts
- In gut zwei Wochen startet YB in die Champions League. - Zum Auftakt gastieren Manchester United und Cristiano Ronaldo im Wankdorf. - Die weiteren Gruppengegner sind Atalanta Bergamo und Villarreal.
In der Nacht auf Samstag hat die Uefa den Spielplan für die kommende Champions-League-Saison veröffentlicht. Für Schweizer Meister YB beginnt das Abenteuer gleich mit einem absoluten Kracher: Am 14. September empfangen die Berner im Wankdorf Manchester United – und damit neu auch Superstar Cristiano Ronaldo!
Besonders speziell: Ausgerechnet mit YB hat der Portugiese noch eine Rechnung offen. Bereits 2018 gastierte Ronaldo mit Juventus im Wankdorf. Doch statt des Superstars brillierte dabei YB-Stürmer Guillaume Hoarau mit einem Doppelpack. Die Berner gewannen sensationell mit 2:1.
Spiele gegen Atalanta und Villarreal
Zwei Wochen nach dem United-Spiel geht es dann nach Italien, wo YB im Gewiss Stadium gegen Atalanta Bergamo und Nati-Star Remo Freuler ran muss. Anschliessend folgen die beiden Duelle mit Europa-League-Sieger Villarreal, zunächst zu Hause, dann auswärts.
Nach dem Rückspiel gegen Atalanta im Wankdorf geht es für YB zum Abschluss Anfang Dezember ins legendäre Old Trafford, wo sich die Berner erneut mit Manchester United messen dürfen.
Der YB-Spielplan Champions League 2021/2022
14. September 2021, 18.45 Uhr: YB – Manchester United 29. September 2021, 18.45 Uhr: Atalanta Bergamo – YB 20. Oktober 2021, 21.00 Uhr: YB – Villarreal 2. November 2021, 21.00 Uhr: Villarreal – YB 23. November 2021, 21.00 Uhr: YB – Atalanta Bergamo 8. Dezember 2021, 21.00 Uhr: Manchester United – YB https://www.20min.ch/story/schon-in-zwe ... 7216818399
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Gonzo
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Verfasst: Samstag 28. August 2021, 12:38 |
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Rino
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Verfasst: Sonntag 29. August 2021, 11:25 |
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Rino
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Verfasst: Montag 13. September 2021, 13:13 |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 15:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2021  Zitat: Die Young Boys nehmen in der Champions League 25 Millionen ein. Warum das auch für alle Super-League-Klubs gut ist
Am Dienstag steigt YB zu Hause gegen Manchester United in das Abenteuer Champions League. Natürlich besteht die Gefahr, dass die Berner dank der Teilnahme an der Königsklasse der Konkurrenz weiter entrückt. Aber die positiven Aspekte überwiegen.
Es beginnt für die Young Boys wie bei ihrer letzten Champions-League-Teilnahme vor drei Jahren: Mit einem Heimspiel gegen Manchester United. Damals, es war der erste Auftritt der Berner in der Königsklasse, wurden sie für ihren euphorischen Auftritt mit 0:3 bestraft. Das kann ihnen wieder passieren. Sowohl was die Attitüde als auch das Resultat betrifft. Denn ManUtd gehört nicht erst seit dem Zuzug von Cristiano Ronaldo wieder zur absoluten Spitze im europäischen Klubfussball.
YB hingegen ist mindestens zwei Stufen darunter anzusiedeln. Irgendwo dazwischen leben die beiden anderen Gruppengegner Villarreal und Atalanta Bergamo. Kurz: YB ist klarer Aussenseiter. Selbst Platz 3 und damit das Überwintern im europäischen Wettbewerb wäre eine grosse Überraschung. YB-Sportchef Christoph Spycher sagt im Vorfeld, man befasse sich nicht gross mit der Rolle, sondern spiele sechs Finals.
Der Weg in die Champions League war nicht so schwierig wie befürchtet
Überhaupt ist es erstaunlich, dass ein Super-League-Vertreter in der Champions League dabei ist. Hiess es noch vor einigen Monaten, dass der Durchgang in den Salon der Elite für Schweizer Klubs immer schmaler wird, muss man konstatieren, dass es die Young Boys nicht mit allzu furchteinflössenden Türstehern zu tun bekamen. Erst der slowakische Meister Slovan Bratislava, dann der rumänische Meister Cluj, danach Ungarns Nummer 1 Ferencvaros Budapest – das ist nicht das, was für einen Schweizer Klub eine unüberwindbare Kraft darstellt.
Bei aller Begeisterung und Vorfreude stellt sich die Frage: Ist es überhaupt gut für den Schweizer Fussball, dass YB den Sprung in die Champions League geschafft hat? Schliesslich geht es ja auch um Punkte für das Uefa-Ranking und damit um eine bessere Ausgangslage für die Wettbewerbe der kommenden Jahre. Und weil es für YB in der Champions League schwieriger ist, Punkte zu gewinnen als in der Europa League, könnte man schliessen, dass die Königsklasse nicht das adäquate Tummelfeld ist für einen Schweizer Klub. Aber diese Denkweise ist die falsche.
Warum?
Die Champions League hat einerseits eine ungeheure Ausstrahlung und Anziehungskraft. Andererseits ist sie der Referenzwert schlechthin. Wer auf dieser Bühne reüssiert, hat eine grosse Zukunft, wenn nicht schon seine Gegenwart gross ist. Nehmen wir das Beispiel Mohamed Salah. Seine zwei Tore mit dem FC Basel gegen Chelsea befeuerten seinen späteren Transfer nach London. Und wenn ein Spieler wie Salah brilliert, steigt auch das Interesse an jenem Verteidiger aus St. Gallen oder Luzern, der den Ägypter im Super-League-Spiel unter Kontrolle hat.
Auch nach St. Gallen und Luzern fliesst Champions-League-Geld
Ausserdem ist die Champions League eine Gelddruckmaschine. Klar, das meiste davon fliesst in die YB-Kasse. Man rechnet in Bern mit 25 Millionen Franken. Aber etwa sechs Millionen Euro aus dem Uefa-Solidaritäts-Topf teilen sich die acht Super-League-Klubs auf, die nicht in einer Europacup-Gruppenphase engagiert sind. Also alle ausser dem FC Basel, der sich für die Conference League qualifiziert hat.
Und vielleicht befürchtet man eben in Basel, dass YB dank den Champions-League-Millionen weiter entrückt. Das ist gut möglich. Denn während in Basel der Geschäftsführer Dani Büchi sagt, man sei in dieser Saison auf einen Millionen-Transfer angewiesen, was einen Substanzverlust zur Folge hat, kann es sich YB leisten, alle Angebote auszuschlagen.
YB nimmt allein mit der Champions League mehr Geld ein als ein mittelständischer Super-League-Klub im ganzen Jahr erwirtschaftet. Aber YB macht nicht nur sich, sondern die ganze Liga reicher. Denn welcher Schweizer Klub kann es sich leisten, für einen wie Silvan Hefti etwas mehr als eine Million Franken nach St. Gallen zu überweisen? Einiges, was YB in der Königsklasse verdient, fliesst in den Super-League-Kreislauf. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/an ... ld.2187419
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Dezember 2021, 19:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.12.2021  Zitat: Nach dem Aus in der Gruppenphase
So viel war die Champions League für YB wirklich wert
Sportlich haben die Berner zu wenig Punkte, dafür viele Erfahrungen gesammelt. Und finanziell stopft die Königsklasse mühelos durch Corona-Einbussen entstandene Löcher.
Mit dem einsetzenden Regen fiel am Mittwochabend für die Young Boys auch der Vorhang auf der grossen Bühne. Ziemlich englisch war das Wetter bei diesem letzten Auftritt in der Champions League, die Leistung beim 1:1 passte sich dem würdigen Rahmen Old Trafford an, die Berner waren gegen Manchester United näher am Sieg. «Wir können mit diesen fünf Punkten leben», sagte der YB-Torschütze Fabian Rieder mit Blick auf die Bilanz aus der Gruppenphase, «aber wir sind uns alle einig, dass es mehr hätten sein können.»
Mit fünf Punkten wird YB Letzter in der Gruppe und hat mit dem Überwintern im Europacup ein Saisonziel verpasst. Mindestens zweimal wäre für die Young Boys mehr dringelegen, zuletzt in Manchester, davor beim 3:3 gegen Atalanta, als sie den Ausgleich erst im letzten Moment hinnehmen mussten. Sportchef Christoph Spycher sieht die Ausbeute insbesondere auch in den beiden Spielen gegen Villarreal (1:4 und 0:2) als zu gering in Anbetracht der Leistung. «Da wurden wir richtig bestraft, es zeigte uns, worauf es international ankommt.» Doch man kann die Champions League auch anders als in Punkten aufwiegen.
Spycher denkt an die Entwicklung seiner Spieler, die Erfahrung, die sie auf höchstem Niveau sammeln konnten. Im Europacup gehe es nicht zuletzt um ein Aufeinandertreffen verschiedener Spielideen, «und in der Champions League findet dies auf höchstem Niveau statt.»
Planen mit der Champions League wäre töricht
Und dann ist da ja noch das liebe Geld. Wanja Greuel, CEO der Young Boys, sagt: «Die Champions League senkt unser Geschäftsrisiko.» Und meint: Die Champions League ist für einen Schweizer Club finanziell ein kompletter Gamechanger.
Über 16 Millionen Franken beträgt schon nur die Antrittsgage, dazu kommen Gelder aus dem TV-Markt, ein Anteil aus dem Koeffizienten-Pool und Punkteprämien. Alleine das 1:1 in Manchester war für YB 970’000 Franken wert. Um die 35 Millionen Franken wird diese Gruppenphase den Young Boys am Ende eingebracht haben. Die letzten Gelder treffen erst im Sommer ein, zudem behält sich die Uefa vor, die Corona-Einbussen aus den letzten beiden Saisons über die nächsten fünf Jahre hin mit sogenannten Covid-Abzügen glatt zu streichen. Bei YB mit seinem markanten Prämienmodell fliesst ein Teil der Einnahmen direkt zum Personal.
Eine Gruppenphase in der Champions League ist aus finanzieller Sicht nicht hoch genug einzuschätzen für einen hiesigen Verein. 35 Millionen Franken sind im Schweizer Fussballgeschäft, in dem viele Clubs am Ende des Rechnungsjahres ein strukturelles Defizit zu bewältigen haben, ein gewaltiger Segen. Auskunft über Jahresbudgets gibt in der Super League zwar kaum mehr ein Verein. Der FC St. Gallen, der sich vor zwei Jahren noch mit YB um die Meisterschaft duellierte, veranschlagte Anfang Saison knapp 8 Millionen Franken für die erste Mannschaft.
Beim Meister gehen sie zwar von der Qualifikation für eine europäische Gruppenphase aus, gleich mit der Champions League zu planen, wäre indes töricht.
Gelder aus dem Europacup und Spielerverkäufen zählen bei YB zu einer von mehreren Säulen, «doch unser Geschäftsrisiko ist gross ohne diese Einnahmen», sagt Greuel. Beides hängt zusammen: Die Spiele in diesem Champions-League-Herbst machen die Berner Spieler auf dem Winter-Transfermarkt generell wertvoller. Seit Corona indes sind die Bewegungen auf der Spielerbörse gerade in dem Bereich, in dem sich Schweizer Clubs bewegen, sehr überschaubar geworden. Es fliesst weniger Geld, es gibt weniger Transfers. «Wir werden sehen, wie es sich in diesem Winter entwickelt», sagt Spycher. Zuletzt zeichnete sich eine Normalisierung ab, mit den erneut leeren Stadien in vielen europäischen Regionen und Ländern könnte es damit wieder vorbei sein.
Schwarze Zahlen im Pandemie-Jahr
Im ersten Corona-Jahr 2020 schrieb YB nach zwei Jahren mit sattem Gewinn plötzlich rote Zahlen. Aus den für die vergangenen Corona-Wellen und ihre Folgen vom Bund bezahlten À-fonds-perdu-Beiträgen hat YB 5,3 Millionen Franken überwiesen bekommen. Die fast sieben Mal höheren Einnahmen aus der Champions League verdeutlichen, wie gross der Vorteil Königsklasse ist – dank ihm werden die Young Boys im ebenso von der Pandemie geprägten 2021 schwarze Zahlen schreiben.
Und dieser Vorteil bleibt einem Schweizer Club in der Regel weiterhin vorenthalten. Drei Gegner musste YB in der Qualifikation in dieser Saison eliminieren, noch 2018 war es nur einer. Die Schweiz ist im Fünfjahresranking der Uefa zwar zuletzt abgerutscht, könnte in dieser Saison mit den Punkten von YB und dem FC Basel, der am Donnerstagabend um den Gruppensieg in der Conference League spielt, wieder Boden gutmachen. Vielleicht kann der Schweizer Meister bald wieder in der dritten Qualifikationsrunde einsteigen, müsste so noch zwei Gegner überwinden bis zur Gruppenphase.
Für alle anderen gilt: Conference statt Champions League. Der Vorhang auf der grossen Bühne geht für sie gar nie auf. https://www.bernerzeitung.ch/so-viel-wa ... 1738660326
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 10. Dezember 2021, 01:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.12.2021  Zitat: YB-Remis ärgert noch mehr
CL-Traum von Freuler und Atalanta geplatzt
Atalanta Bergamo muss mit der Europa League vorlieb nehmen. Das ist bitter für Barça. Die Spanier scheiden nach der Pleite gegen Bayern aus der Champions League. Alle Mittwoch-Entscheidungen in der Übersicht.
Atalanta – Villarreal 2:3 Atalanta kassiert zuhause gegen Villarreal eine bittere Pleite! Damit wäre YB mit einem Sieg im gestrigen Duell gegen Manchester United in der Europa League gestanden. Die Partie in Atalanta musste aufgrund von Schneefalls verschoben werden. Den 0:3-Rückstand, den sich das Team um den Schweizer Remo Freuler bis zur 51. Minute einhandelt, ist ein zu grosses Handicap. Die Aufholjagd kommt zu spät. Damit gelingt Villarreal der Sprung in die K.o.-Runde der Champions League. Die Bergamasken müssen mit der Europa League vorlieb nehmen. Der Schweizer: Remo Freuler steht bei Atalanta in der Startelf und spielt die kompletten 90 Minuten durch. Die Tore: 3. Groeneveld 0:1. 42. Capoue 0:2. 51. Danjuma 0:3, 71. Malinowskyi 1:3, 80. Zapata 2:3 https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 51040.html
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