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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Sonntag 22. August 2021, 23:29 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 09:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2021  Zitat: Der FCB zieht durch, YB nimmt sich eine Pause
Während der FCB auswärts in Lausanne spielt, hat YB ein spielfreies Wochenende. Nächste Woche beim ersten Direktduell könnte dies ein Nachteil für Rotblau sein.
Eigentlich hätte YB am Samstag den FC Lugano empfangen sollen. Das Spiel wurde jedoch von der Swiss Football League (SFL) verschoben, da die SFL-Geschäftsleitung einem entsprechenden Gesuch des BSC Young Boys nachkam. Der Grund: YB soll sich optimal auf den Dienstag vorbereiten können – auf das Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Ferencváros aus Ungarn.
Statement der SFL
Auf Anfrage von Telebasel äusserte sich die SFL wie folgt zu diesem Thema:
«Die Geschäftsleitung der Swiss Football League stimmte dem Gesuch des BSC Young Boys zu, damit sich das Team optimal auf das Rückspiel der Champions-League-Playoffs gegen Ferencváros aus Ungarn am 24. August vorbereiten kann.
Es muss im Interesse des gesamten Schweizer Fussballs sein, dass sich ein Klub für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifiziert. In einem solchen Fall schüttet die UEFA an die SFL nämlich eine sogenannte «Solidaritätszahlung» aus. Dieser Betrag wird im folgenden Jahr gleichmässig unter denjenigen Klubs verteilt, die nicht an einer europäischen Gruppenphase teilgenommen hatten (geteilt durch 8 wenn Basel in der UECL spielt, durch 9 wenn nicht). Weil sich dieser Betrag der UEFA in der neuen Vertragsperiode 2021-24 substanziell erhöhen wird (von bisher 4 auf zwischen 5 und 7 Mio. Euro), erhält die Teilnahme eines Schweizer Klubs für eine noch grössere Bedeutung – auch für jeden anderen Klub in der Liga.
Auch in der Vergangenheit wurde versucht, mit Anpassungen am Spielplan die besten Voraussetzungen zu schaffen, damit den Schweizer Klubs der Sprung in die Gruppenphase der UEFA Champions League gelingt.»
FCB will durchziehen
Brisant: Nach dem Rückspiel am Dienstag gastiert YB einige Tage später im St. Jakob-Park. Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden grössten Liga-Konkurrenten könnte diese Pause durchaus einen Nachteil für den FCB darstellen.
Dennoch stellten die Basler kein Gesuch, um das Spiel gegen Lausanne zu verschieben, wie FCB-Trainer Patrick Rahmen an der Medienkonferenz am Freitag erklärte: «Wir haben es kurz besprochen. Für uns war es keine Option, einen Antrag zu stellen, weil wir der Meinung sind, dass wir es so durchziehen wollen. Es war ja auch nicht klar, ob es bei uns bewilligt worden wäre. Selbst das war noch offen. Deshalb sagten wir, dass wir gleich den Fokus setzen und uns gar nicht viel Gedanken machen. Deshalb haben wir das relativ schnell klar so entschieden.»
Deswegen muss der FCB nun nach Lausanne reisen zum Duell gegen das Tabellenschlusslicht. Klarer könnte die Ausgangslage nicht sein: Lausanne hat alle drei Ligaspiele verloren und Basel konnte sie alle gewinnen. https://telebasel.ch/2021/08/22/der-fcb ... nel=105110
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 10:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2021  Zitat: FC Basel – Legende Maissen: «Spielverschiebung von YB ist unfair»
YB verschiebt das Liga-Spiel gegen Lugano, um Kräfte für das Playoff-Rückspiel zur Champions League zu schonen. FCB-Legende Erni Maissen stösst dies sauer auf.
Das Wichtigste in Kürze
- YB trifft heute im Playoff-Rückspiel auswärts auf Ferencvaros Budapest. - Um optimal vorbereitet zu sein, wurde die Partie gegen Lugano verschoben. - Auch der FC Basel hätte eine solche Massnahme vornehmen können.
Die Chancen stehen gut, dass sich YB zum zweiten Mal für die Champions League qualifiziert. Ein Unentschieden im Playoff-Rückspiel gegen Ferencvaros Budapest genügt für das Erreichen der Gruppenphase.
Um mit vollen Kräften antreten zu können, verschieben die Berner ihre Partie vom Samstag gegen Lugano. «Das ist nicht gerecht», meint Erni Maissen (63) in der Sendung «FCB Total» auf Telebasel. «Sie merken, dass es ihnen momentan nicht optimal läuft.»
Anders sehe dies beim FC Basel aus. «Wenn man so einen Lauf hat, dann braucht man das nicht, dann ist man auch nicht müde. Dann will man spielen», so der frühere Rotblau-Profi.
Eine Spielverschiebung sei intern besprochen worden, sagt FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann. «Ein Grund, dass wir uns dagegen entschieden haben, ist, dass Lausanne zum ersten Mal in dieser Saison auf Kunstrasen spielte. Und am Donnerstag spielen wir wieder auf Kunstrasen.»
Diese Hauptprobe für das immens wichtige Spiel habe man sich nicht entgehen lassen wollen. Immerhin geht es im Rückspiel gegen Hammarby um die Qualifikation für die neu gegründete Conference League. Der FC Basel reist mit einem 3:1-Sieg im Rücken nach Stockholm. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-ba ... r-65987541
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 26. August 2021, 13:16 |
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Infos zum Auswärtsspiel in BaselFC Basel - BSC YB, 29.8.2021 Anspielzeit 16:30 Uhr Hinfahrt Bern ab: 13:52 Uhr Burgdorf ab: 14:11 Uhr Basel an: 15:11 Uhr Rückfahrt Basel ab: 18:50 Uhr Burgdorf an: 19:47 Uhr Bern an: 20:09 Uhr GGG/Maskenpflicht: Im Stadion gilt GGG. Informationen zu GGG-Zertifikat und/oder Maskenpflicht im Extrazug folgen im Verlauf des Freitags. Zugtickets 29.- resp. 58.- Die SBB hat auf diese Saison hin die Preise angepasst, neu gelten diese für jede Extrazugfahrt. GA wie immer gültig. Matchtickets Sind ab sofort und bis Sa. Mittag im Fanshop erhältlich. Übrige werden von der Fanarbeit im Extrazug verkauft. Kosten: 20.- / 25.- Ragazzi Berna Infos zum Projekt unter www.fanarbeit-bern.chAllgemeines Mit dem Einsteigen in den Extrazug wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert. http://www.fanarbeit-bern.ch/wp-content ... 18/12/Auswärtsfahrtenregelung-Extrazüge_November_2018.pdf Bei Fragen steht euch die Fanarbeit wie immer gerne zur Verfügung. Jonny: 078 873 29 17 Luke: 079 617 75 82 Nici: 076 227 75 86 Hopp YB
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 27. August 2021, 17:09 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Alles zum Spiel Basel - YB
Die personelle Situation bei YB
Am Sonntag in Basel fehlen bei YB die verletzten Fabien Lustenberger, Jean-Pierre Nsame (unten im Bild), Jordan Lefort, Joël Monteiro und Esteban Petignat.
FC Basel: 10 Punkte in der Meisterschaft, Qualifikation für die Conference League
Dem FC Basel ist in der Liga und auch auf internationalem Parkett ein guter Start in die Saison gelungen. In der Credit Suisse Super League holte das Team von Patrick Rahmen aus vier Partien 10 Punkte, in der Qualifikation zur Conference League eliminierten die Basler zuerst FK Partizani aus Albanien (3:0 und 2:0), dann Ujpest aus Ungarn (2:1 und 4:0).
In den Playoffs lieferten sich Basel und Hammarby aus Schweden sehr spannende Duelle. Im Heimspiel gab es einen 3:1-Erfolg für den FCB, Angreifer Cabral (unten im Bild, im Duell mit Cédric Zesiger) schoss alle drei Treffer. Das Rückspiel am Donnerstag verlief dramatisch. Hammarby schoss nach der Pause zwei Tore und erzwang damit eine Verlängerung. Dort gelang Ouattara in der 101. Minute das 3:0 für die Schweden, was für den FCB das «Out» bedeutet hätte. Ein Elfmeter, den Cabral souverän verwandelte, rettete Basel ins Penaltyschiessen – mit dem besseren Ende und der Qualifikation für die Gruppenphase der Conference League für den FCB.
In der Gruppe H trifft der FC Basel auf Karabach Agdam (Aserbaidschan), Kairat Almaty (Kasachstan) und Omonia Nikosia (Zypern).
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 27. August 2021, 17:25 |
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. August 2021, 12:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2021  Zitat: Rotblau empfängt Gelbschwarz
FCB gegen YB: Ein Spektakel kündigt sich an
Der FC Basel empfängt die Young Boys zum ersten Gipfel der Saison. Das sind die dringlichen Fragen und ihre Antworten, die erst am Sonntag endgültig gegeben werden.
Wird der St.-Jakob-Park ausverkauft sein?
Nein. Der Einfluss der Corona-Pandemie, verbunden mit den daraus erfolgten Auflagen wie dem Covid-Zertifikat, ist spürbar. Obwohl der FC Basel nach dem Besitzerwechsel mit einigem Goodwill in die Saison ging und in der Folge sowohl resultatmässig als auch spielerisch überzeugte, sind die Zahlen bei Meisterschafts-Heimspielen bei 15’000 verkauften Saisonkarten bisher unter dem Schnitt der Vor-Corona-Zeit (24’259): Gegen Sion wurden 15’112 verkaufte Tickets gezählt, danach gegen Servette 16’142.
Dass es beim ersten Kräftemessen der beiden besten Schweizer Clubs mehr sein werden, versteht sich. Bis Freitag zählte man rund 24’000 verkaufte Eintritte. Das allerdings ist noch immer weit von den rund 38’500 Zuschauern entfernt, die im Joggeli Platz fänden. Oder anders gesagt: Auch der letzte Topwert der Prä-Covid-Ära wird nicht erreicht werden. Als der FCB am 1. Dezember 2019 YB mit 3:0 bezwang, tat er dies vor 30’965 Augenzeugen.
Spielt Arthur Cabral noch mit?
Sehr wahrscheinlich. Jedenfalls sieht es bislang danach aus, waren doch bis Freitagmittag noch keine ernsthaften Anfragen oder gar Offerten für den Mann der Stunde und der vergangenen Wochen eingegangen. Das Problem ist bekannt: Damit der FC Basel mit einem Cabral-Abgang einen Gewinn verbuchen kann, muss er eine Ablösesumme von mindestens 10 Millionen Franken einstreichen.
Auch wenn die Torquote des brasilianischen Stürmers in der bisherigen Saison mit 15 Treffern in 10 Pflichtspielen herausragend ist und er am Donnerstag in Schweden gegen Hammarby IF unter maximalem Druck vom Elfmeterpunkt überzeugte, so ist das viel Geld für jene Clubs, die ein Auge auf doch schon 23-jährige Angreifer aus der Super League werfen – erst recht in Zeiten, in denen auch mittlere Vereine aus grossen Ligen die Pandemie spüren. Das spürt nicht nur der FCB, sondern auch YB, wo es diesen Sommer wohl erstmals unter Sportchef Christoph Spycher keinen lukrativen Verkauf geben wird.
Bei Cabral kommt erschwerend hinzu, dass mit der englischen Premier League die finanzstärkste Liga der Welt aufgrund von Brexit Restriktionen kennt, die seinen Transfer aktuell verunmöglichen. Und doch gilt, was im Fussball immer gilt: Die Welt kann ganz schnell anders aussehen. Auch wenn Cabral im spielerischen Bereich nicht das Zeug zur ganz grossen Nummer zu haben scheint, weiss man nie, ob sich nicht doch plötzlich ein Topclub für ihn erwärmen kann.
Wie wirkt sich der Europacup auf den Schweizer Gipfel aus?
Kaum zum Vorteil für den FC Basel. Dieser muss keine 72 Stunden, nachdem Cabral in Stockholm ein nervenaufreibendes, kraftraubendes Spiel über 120 Minuten beendet hat, bereits wieder gegen die beste Schweizer Mannschaft der vergangenen vier Jahre antreten. YB hat zwar auch unter der Woche gespielt und beim letzten Schritt zur Champions League in Budapest an die physischen und psychischen Grenzen gehen müssen – aber diese Partie ging bereits am Dienstag, also zwei Tage früher über die Bühne.
Hinzu kommt, dass YB zwischen den beiden europäischen Auftritten von der Liga frei bekommen hatte, um sich ganz auf den Griff nach den Sternen fokussieren zu können. Und dies, in Kombination mit der konsequenten Rotation zuvor, liefert zusätzliche Argumente, um zur Feststellung zu gelangen: Während Euphorie und Erleichterung beide Mannschaften begleitet, werden die Berner nicht nur mit mehr Vorbereitungszeit, sondern auch um einiges frischer zum Gipfel antreten.
Die Verantwortlichen der Super League können nichts dafür, dass die Königsklasse ihre Partien früher in der Woche austrägt als die anderen Europacup-Wettbewerbe. Und auch die Tatsache, dass man YB dazwischen eine Pause in der Liga gönnte, ist vertretbar.
Fragwürdig ist allerdings, dass man die Top-Affiche auf diesen Sonntag ansetzt. Es war antizipierbar, dass die beiden Equipen zuvor die wichtigsten Partien des ersten Saisonviertels bestreiten würden – und klar, dass dies beim FCB später in der Woche der Fall wäre. Folglich wäre fast jedes andere Wochenende besser geeignet gewesen, um im Titelkampf möglichst faire Voraussetzungen zu schaffen.
Was spricht sonst noch für YB?
Es war vielleicht der heikelste Moment in der jungen Saison: Vor gut zwei Wochen lagen die Young Boys im Rückspiel der Qualifikation zur Champions League daheim gegen Cluj 0:1 zurück, zuvor war ihnen gegen GC und Sion kein Tor gelungen, in Rumänien hatte es gerade noch so zu einem 1:1 gereicht. YB schwächelte, der neue Trainer David Wagner geriet schon in die Kritik, derweil zauberte Basel. Und dann folgten 20 Minuten gegen Cluj, in denen die Berner drei Tore erzielten und so ihre Saison lancierten.
Das Team ist seither nicht wiederzuerkennen, auch gegen Ferencváros gelangen je drei Tore, trotz langer Unterzahl im Hinspiel. Das meisterliche Selbstverständnis ist zurück, YB ist widerstandsfähig, agiert druck- und lustvoll. Sinnbildlich wie Flügel Ngamaleu seine monatelange Baisse überwunden hat, mit Linksverteidiger Garcia bildet er ein stürmisches, schwer kontrollierbares Duo. Garcia ist einer der Aufsteiger unter Wagner, wie auch Cédric Zesiger, der am Freitag von Murat Yakin erstmals fürs Nationalteam aufgeboten wurde, und Christopher Martins. Sie stärken die physische Komponente in der Abwehr und im Mittelfeld. Die offensive Spielweise Basels wird YB behagen, sie öffnet Räume. Die Young Boys werden befeuert sein, Basel zu zeigen, wer im Schweizer Fussball immer noch das Sagen hat.
Und was spricht für den FCB?
Nach den jeweils letzten Eindrücken ist man versucht zu sagen: gar nichts. Die Basler haben letztlich weder in Lausanne noch in Stockholm gewonnen, ihre Defensive hat dabei fünf Gegentore erhalten und die Tor-Produktion ist auf 1,5 Treffer pro Spiel gesunken, wobei zwei von drei Treffern nach Elfmetern fielen. Und auch die Sache mit dem Heimvorteil ist zu relativieren, gewannen die Basler doch von den letzten fünf Heimpartien gegen YB so viele (2), wie sie verloren.
Trotzdem lässt sich sagen: Die Basler mögen auf den Flügelpositionen momentan zwar weniger stark sein als die Berner, und sie haben wohl auch im physischen Bereich Nachteile. Den einstigen Mangel an Speed und Kreativität jedoch haben sie mit Spielern wie Pelmard in der Defensive sowie Males und noch viel mehr Esposito in der Offensive wettgemacht.
Vorab der Italiener ist jener Typ, der mit Geniestreichen Entscheidendes bewirken kann. Und dann ist da ja auch noch Cabral. Der Torgarant, den YB so momentan nicht hat.
Unter dem Strich ist deshalb aktuell die Offensive die Basler Stärke. Da dasselbe für den Gegner gilt, kündigt sich ein Spektakel an.
Wer darf, wer muss gewinnen?
Keiner muss, jeder darf – oder umgekehrt. Kurz: Ein Sieg hätte für beide Equipen Gewicht. Und es bedeutet auch: Eine Niederlage müssten beide Mannschaften zunächst verdauen. Letzteres gilt aber stärker für die Berner als die Basler.
Der Rückstand von YB würde bei einer Niederlage und einem Spiel weniger auf neun Punkte anwachsen. Unruhe würde deshalb zwar keine aufkommen, mit der Qualifikation für die Champions League erreichten die Berner soeben ein grosses Ziel. Aber die Hypothek könnte dafür sorgen, dass der Druck im Herbst, wenn die Champions League alles überstrahlt, sehr gross wäre, den Anschluss an Basel nicht zu verlieren.
Trotzdem ist nicht davon auszugehen, dass die Young Boys die bis zu 30 Millionen Franken, die sie in der Königsklasse verdienen werden, dazu nutzen, im Kader nachzubessern. Man werde bei YB nie eine Mannschaft auf die Champions League ausrichten, sagt Sportchef Spycher.
Der FCB wird auch dann noch punktemässig vor YB liegen, wenn er verliert. Für ihn geht es aber neben den Zählern noch stärker als den Bernern darum, sich selbst etwas zu beweisen: Ein Sieg gegen den Serienmeister der vergangenen Jahre würde das Selbstvertrauen stärken und die noch immer offene Frage beantworten, ob dieser neue FC Basel bereits das Zeug dazu hat, um ein ernsthafter Meisterkandidat zu sein.
Sonntag, 16.30 Uhr.
So könnte der FCB spielen: Lindner; Lang, Cömert, Frei, Pelmard; Kasami, Xhaka; Males, Esposito, Stocker; Cabral. – Ohne Zhegrova, Quintillà, Djiga und Padula (alle verletzt).
So könnte YB spielen: von Ballmoos; Maceiras, Camara, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Aebischer, Martins, Ngamaleu; Elia, Siebatcheu. – Ohne Lustenberger, Nsame, Lefort, Monteiro und Petignat (alle verletzt). https://www.bernerzeitung.ch/fcb-gegen- ... 3695975304
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shalako
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Verfasst: Sonntag 29. August 2021, 11:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2021  Zitat: Klassiker Basel – YB
Wer ist die Nummer 1 der Schweiz?
Noch selten war das neoklassische «Derby» von derartiger Brisanz und Bedeutung wie am Sonntag. Basel gegen YB wird zu einem echten Schocker! Es geht um die helvetische Vorherrschaft.
Neun Punkte. Das ist die Differenz, die der FC Basel zwischen sich und dem zuletzt vierfachen Meister legen könnte. Neun Punkte. Nach erst fünf Runden. Es wäre verrückt! Selbst wenn man relativiert, dass YB ein Spiel weniger ausgetragen hat. Das am letzten Wochenende wegen der Champions-League-Playoffs gegen Ferencvaros Budapest verschobene gegen Lugano.
«Neun Punkte Vorsprung», sagt auch FCB-Botschafter Karli Odermatt, «das hätte eine grosse Bedeutung. Es wäre wahnsinnig, YB so früh derart zurückzubinden. Das würde bedeuten, dass YB erst mal drei Spiele gewinnen und wir dreimal verlieren müssten, damit die Berner das wettmachen.»
Auch YB-Keeper David von Ballmoos spricht von einer «grossen Wichtigkeit» dieses Spiels. «Wir wollen unbedingt verhindern, dass der FCB davonzieht. Das haben wir bei uns schon kurz nach der Champions-League-Qualifikation und -Auslosung thematisiert. Denn die Meisterschaft ist unser täglicher Job. Und da müssen wir nun unbedingt punkten.» Wenn man am Sonntag drei Punkte hole, erachtet der Goalie die erste Saisonphase als «erfolgreich».
Das Von-Ballmoos-Debüt war ein 2:0 gegen den FCB
Der Emmentaler stuft eigentlich nur ein Duell gegen den FCB in den vier Meisterjahren von YB als wichtiger ein – dies aber auch aus persönlichen Gründen: Das war im Juli 2017. «Es war das erste Saisonspiel. Und es war mein allererster Match für YB!» Das am Ende 2:0 gewonnene Meisterschaftsspiel hat er bestimmt mit einem anderen Nervositätspegel bestritten als sein 118. für YB – nicht? Von Ballmoos: «Das weiss ich nicht mehr …»
YB hat in der Meisterschaft erst einmal gewonnen. Zum Start, glückhaft 4:3 gegen den FC Luzern nach einem 1:3-Rückstand. Gegen GC brachte man zu Hause keinen rein, trotz Dutzenden von Torschüssen, so bliebs beim 0:0. Und gegen Sion verlor man zum ersten Mal seit fünf Jahren wegen eines verschossenen Penaltys – 0:1. Das ist keine meisterliche Ausbeute.
Und doch: Gewinnt YB gegen Basel, ist alles wieder im Lot. Die beiden Teams wären auf einen Schlag verlustpunktgleich.
Der Euro-Gipfel
Beide Teams haben diese Woche ihre europäischen Qualifikationsspiele erfolgreich bestritten. YB mit einem tollen 3:2-Sieg im Hexenkessel Groupama in Budapest.
Basel nach einer mickrigen Leistung beim schwedischen Provinzklub Hammarby in der Weltstadt Stockholm. Es war über viele Phasen miserabel. Aber am Ende gewinnt der FCB den Elferkrimi und jubelt wie nach der Qualifikation für die Champions League. Dabei war es dritte Liga: Conference League.
«Egal», sagt Von Ballmoos. «Der FCB hat sich im europäischen Wettbwerb dieses Ziel gesetzt, ein anderes konnte er diese Saison auch nicht haben. Und er hat es erreicht. Und zwar auf eine Art und Weise, die dir am Ende des Tages einen Boost verleiht. Solch ein Sieg befreit!» Das könne sogar den Nachteil der Verlängerung und der zwei Tage weniger Erholungszeit kompensieren. Zudem musste YB am letzten Wochenende nicht in die Hosen. Das Spiel gegen Lugano wurde zwecks Champions-League-Vorbereitung verschoben. Für die Conference League gibts keine Vorbereitungsschonung....
Rückenbeschwerden wegen dem Kunstrasen
«Nicht optimal» sei das Ganze, sagt Patrick Rahmen, in Tränen bricht der FCB-Trainer aber nicht aus: «Es bringt ja nichts, lange darüber zu reden. Natürlich hätte ich es besser gefunden, wenn das Spiel gegen YB unter anderen Voraussetzungen stattgefunden hätte.» Der eine oder andere seiner Spieler habe wegen dem harten Kunstrasen in Stockholm Rückenbeschwerden, ernsthaft angeschlagen sei aber keiner, so Rahmen.
Nach fabulösem Saisonstart mit lauter Siegen in Meisterschaft und Europacup kam der rot-blaue Motor zuletzt ins Stottern: nur 2:2 bei Schlusslicht Lausanne. Und nun dieses schwache 1:3 bei Hammarby. Klar, dass Rahmen die Favoritenrolle vor dem YB-Spiel von sich weist: «Aufgrund der vergangenen Jahre sind die Berner zu favorisieren, wir hatten letzte Saison 31 Punkte Rückstand auf YB.»
Odermatt euphorisiert
Odermatt hingegen ist vor dem Saisonstart euphorisiert: «Wir hatten zuletzt schon einige heisse Diskussionen, dass der FCB gegen YB keine Chance habe. Diesmal ist es ein Duell auf Augenhöhe. Auch in Sachen Kampfstärke. Basel kämpft heuer bis zur letzten Sekunde. Das hat man zweimal gegen die Schweden gesehen. Unser Kader ist diese Saison viel ausgeglichener, auch die Ersatzbank. Und wir haben Heimvorteil! YB ist schon sackstark. Aber wir im Aufwind. Das wird ein Wahnsinnsspiel», glaubt die FCB-Legende, die auch fünf Jahre für YB gekickt und dabei den Cup geholt hatte. «Deshalb habe ich auch ein YB-Herz. Ein kleines …»
So hat sich Odermatt mitgefreut, dass sich YB für die Königsklasse qualifiziert hat. «Ich habe Chappi sofort gratuliert. Zumal es für die Schweiz sehr wichtig war. Denn wir müssen punkten.» Dennoch vergisst Karli nicht, auf die Statistik hinzuweisen: «Ohne die Punkte des FCB wären wir im Ranking nirgends. So wenigstens irgendwo …» In dieser Saison siehts aber anders aus: YB hat (dank der vier Bonuspunkte für die Champions-League-Qualifikation) neun Zähler geholt, der FCB fünf. Was alle übrigen Schweizer Teams zuletzt an Punkten geholt haben, ist lächerlich (siehe Grafik).
Zeitpunkt optimal
Auch deshalb ist das Duell am Sonntag zwischen Basel und YB das Mass aller Dinge im Schweizer Fussball. Und auch der Zeitpunkt des Neoklassikers ist optimal, direkt vor der Länderspielpause. Da muss man niemanden schonen, weil in der Woche darauf keine internationalen Klubspiele anstehen. «Wäre das sonst geschehen?», fragt sich Von Ballmoos. Es ist eine eher rhetorische Frage. «Bei Basel gegen YB wird doch nie gross Rücksicht darauf genommen. Da will jeder unbedingt gewinnen. Und das vier Mal. Also wir jedenfalls!» Den FCB derart zu demütigen, ist YB in den vier Jahren Berner Hegemonie freilich nicht gelungen. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 87533.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 29. August 2021, 11:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2021  Zitat: Prestigeduell am Sonntag
Wie viel hat Basel gegen Meister YB noch im Tank?
Der Abnützungskampf in den Conference-League-Playoffs kam dem FCB vor dem Heimspiel gegen YB alles andere als gelegen.
Während eines Monats spielte der FC Basel die perfekte Saison. 9 Siege reihte das Team von Patrick Rahmen ab dem 22. Juli aneinander, bis die Serie am vergangenen Sonntag in Lausanne mit einem 2:2 gestoppt wurde.
Für den FCB und seine Fans war der Auftritt in Lausanne aber erst der Beginn einer emotionalen Achterbahn, die an diesem Sonntag bereits ihr 3. Kapitel schreiben wird – im Duell mit Meister YB.
"Das war vielleicht nicht optimal." Autor: Fabian Frei
Eine entscheidende Frage wird sein, wie gut die Basler Equipe die Strapazen der letzten Tage verkraftet hat, körperlich und emotional. Zwar erreichte sie am Donnerstag in Stockholm die Gruppenphase der Conference League, liess auf dem Weg dorthin allerdings viel Kraft liegen.
Energie vs. Motivation
«Im Hinblick auf das Wochenende war das vielleicht nicht optimal», sagte Fabian Frei nach dem gewonnenen Penaltyschiessen am Donnerstagabend.
An Energie könnte es im St. Jakob-Park am Sonntagnachmittag zwar mangeln, an Motivation aber garantiert nicht: Basel will die Berner Meisterserie (4 Titel de suite) in dieser Saison stoppen.
YB bald 9 Punkte hinter Basel?
Mit einem Sieg des FCB nähme der Titelverteidiger aus Bern – bei einem Spiel weniger – die neue Woche mit 9 Punkten Rückstand auf den wohl ärgsten Widersacher in Angriff.
Auch YB hat eine aufregende Woche hinter sich, qualifizierte sich am Dienstagabend für die Gruppenphase der Champions League. Gefeiert wurde «sicher ein bisschen», sagte Goalie David von Ballmoos und schob nach: «Aber am Wochenende ist ein wichtiges Spiel.» https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ch-im-tank
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shalako
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Verfasst: Sonntag 29. August 2021, 11:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2021  Zitat: Trainer-Legende zu Gast
Das sagt Trainer-Legende Gilbert Gress zum Knüller FCB – YB
Im Blick Kick werden jeden Sonntag über die aktuellen und brennendsten Themen der Fussball-Welt diskutiert. Heute zu Gast: Trainer-Legende Gilbert Gress (79).
Zwei Punkte nach vier Spielen. So dürftig sieht Vladimir Petkovics bisherige Bilanz als Bordeaux-Coach aus. Gegen Marseille zeigt das Team zwar Charakter, erkämpft sich einen Punkt nach 0:2-Rückstand. Doch insgesamt misslingt der Saisonstart. Bei Nizza kommt man am Samstag 0:4 unter die Räder, Petkovic bemängelt die «vielen Eigenfehler».
In die Kategorie «Eigenfehler» geht auch Petkovics Wechsel zu Bordeaux. Zumindest in der Auffassung von Trainer-Legende Gilbert Gress. «Ich habe den Entscheid nicht verstanden», so der 79-Jährige ackselzuckend. Ob Petkovic denn bei der Nati hätte bleiben sollen? «Klar», meint Gress.
Das Kader von Bordeaux sei qualitativ ungenügend. Petkovic ist der siebte Coach seit 2018 – das Rausfliegen der Trainer liege nicht an ihnen selbst, sondern an der Mannschaft. Gress: «Das Team ist nicht gut. Petkovic kennt es kaum, er kriegt unglaublich viele Probleme».
«Es sieht nicht rosig aus für Petkovic»
Gress weiss, wovon er spricht. Als Trainer erlebte er in Frankreich Höhen und Tiefen. Bei Racing Strassburg wurde er 1978 zum Coach des Jahres gewählt, gewann im Folgejahr die Meisterschaft. Mit Metz, wo er 2002 einige Monate im Amt ist, kann er den Abstieg in die zweite Liga nicht verhindern.
Auf Abstiegskurs ist nun auch Petkovic mit Bordeaux. Klar, die Saison ist noch jung – doch nach Verlustpunkten sind die «Girondins» aktuell Letzter. «Es sieht nicht rosig aus für Petkovic», sagt Gress, der sein Unverständnis nochmals unterstreicht: «Wäre er zu Bayern oder Barcelona gegangen, hätte ich gesagt ‹okay›, aber Bordeaux … sehr sehr schwierig». https://www.blick.ch/sport/fussball/bli ... 88323.html
_________________ For Ever
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