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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2021, 22:24 |
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17.08.2021  Zitat: Champions League Playoff
YB: Mit «dem nötigen Respekt» zum 2. Mal in die «Königsklasse»
Die Berner wollen dem Playoff-Hinspiel zur Champions League gegen Ferencvaros den gelb-schwarzen Stempel aufdrücken.
Für den neuen YB-Trainer David Wagner ist klar: «Wenn der Wettbewerb Champions-League-Qualifikation heisst, geht es auch darum, sich für die Champions League zu qualifizieren.» Die Marschrichtung für seine Mannschaft in den Playoffs gegen Ferencvaros ist damit vorgegeben.
Im Hinspiel zuhause gegen den ungarischen Meister will Wagner ein YB sehen, das sich «vorne weiterhin viele Chancen erspielt, diese besser nutzt und hinten extrem fokussiert und konzentriert auftritt». Wagner spricht denn auch die Qualitäten der Ungaren im Umschaltspiel an und sieht seine Mannschaft nicht in der Favoritenrolle.
"Wer YB für den Favoriten hält, der zollt dem Gegner nicht den nötigen Respekt." Autor: David WagnerYB-Trainer
«Eine grosse Chance nutzen»
Als ausgeglichener empfindet die Ausgangslage YB-Verteidiger Cédric Zesiger, der innerhalb der Berner Mannschaft zur wichtigen Stütze avanciert ist. «Die Chancen stehen 50/50.» Auch Zesiger erkennt die Gefährlichkeit, die von den Umschaltmomenten der eher defensiv eingestellten Ungaren ausgehen können: «Sie lassen wenig zu und wollen uns mit ihren schnellen Stürmern wehtun.»
Wenn die Berner und Ferencvaros erstmals aufeinandertreffen, müssen sie auf vier Leistungsträger verzichten. Nebst den noch immer verletzten Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame fehlt ihnen auch Sandro Lauper (rekonvaleszent) sowie Michel Aebischer aufgrund einer Gelbsperre. Trotzdem möchte YB zum zweiten Mal nach 2018/19 den Einzug in die Gruppenphase der «Königsklasse» schaffen.
Ein Gegner auf der Erfolgswelle
Wie bei Stadtrivale Ujpest, gegen den der FCB jüngst in der Qualifikation zur Conference League reüssierte, ist auch bei Ferencvaros der Stadtbezirk namensgebend. «Fradi», wie der Klub von seinen Fans genannt wird, ist mit 32 Titeln Rekordmeister und erlebte in letzter Zeit einen sportlichen Aufschwung: Seit drei Jahren ist er wieder die Nummer eins im ungarischen Fussball und zog in der letzten Saison – zum erst zweiten Mal in der Klubgeschichte – in die Gruppenphase der Champions League ein.
Doch auch wenn Trainer Wagner die Favoritenrolle nicht bei YB sieht, wäre eine Niederlage der Ungaren im Wankdorf – ganz im Gegensatz zum WM-Endspiel von 1954 – kein neuerliches Wunder von Bern. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... nigsklasse
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. August 2021, 08:22 |
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18.08.2021  Zitat: Europa League nicht genug: YB kämpft im Hinspiel um dein Einzug in die Champions League
Nach dem Sieg gegen CFR Cluj haben sich die Young Boys zwar bereits in die Europa League gekickt, damit ist aber noch nicht genug – Gelbschwarz will in die Gruppenphase der Champions League. Ob YB im Hinspiel gegen Ferencvaros Budapest ihr Ziel erreicht, wird sich am morgigen Match zeigen. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -143414134
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. August 2021, 08:26 |
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18.08.2021  Zitat: YB und Ferencvaros, Klubs von vergleichbarer Güte
Die Young Boys müssen alles daran setzen, aus dem Hinspiel in den Champions-League-Playoffs am Mittwochabend gegen Ferencvaros einen Vorsprung herauszuholen – wenn möglich einen nicht zu knappen.
Die Young Boys sind einer von mehreren vergleichbaren europäischen Landesmeistern. Zu ihnen gehören Midtjylland aus dem letzten Jahr, Slavia Prag, Slovan Bratislava, Cluj und eben Ferencvaros Budapest. YB verlor gegen Midtjylland vor einem Jahr in Dänemark in der Champion-League-Qualifikation, setzte sich aber in den letzten Wochen gegen Slovan Bratislava und Cluj durch. Midtjylland kam danach auch gegen Slavia Prag weiter und erreichte die Gruppenphase. Slavia Prag seinerseits liess sich letzte Woche in einer knappen Entscheidung von Ferencvaros ausschalten. Alle diese Mannschaften dürften in der Leistungsfähigkeit nahe beieinander liegen. Es ist damit zu rechnen, dass in der Summe der beiden Duelle zwischen den Young Boys und Ferencvaros wenige Tore den Unterschied ausmachen werden.
Die beste Adresse
Ferencvaros gewann die ungarische Meisterschaft, die «Nemzeti Bajnoksag», zuletzt dreimal in Folge. Seit jeher ist es die erste Adresse im ungarischen Fussball, der vor 60, 70 Jahren in Europa den Ton angab. Mit 32 Meistertiteln ist Ferencvaros, auf Deutsch Franzstadt, mit grossen Abständen der Rekordmeister vor den weiteren Hauptstadtklubs MTK, Ujpest und Honved. Ferencvaros spielte letzte Saison die Gruppenphase der Champions League, ohne Stricke zu zerreissen. Ihren einzigen Punkt holten die Ungarn daheim gegen Dynamo Kiew.
Für diese Saison hat sich Ferencvaros ein anderes Gesicht zugelegt. Es gab 30 Transferbewegungen im Kader. Die Leistungsstärke der seit diesem Sommer vom früheren österreichischen Internationalen Peter Stöger trainierten Mannschaft ist noch schwer zu beurteilen. Von den drei Internationalen, die mit Ungarn an der EM spielten, wird im Wankdorf nur der Defensivmann Endre Botka spielen. David Siger ist verletzt, und Gergö Lovrencsics wechselte zu Hajduk Split nach Kroatien.
In der Ausgabe 2021/22 stellt Ferencvaros eine Mannschaft mit Spielern aus aller Herren Länder. Ungarische Spieler stellen – anders als Schweizer Spieler bei YB – eine deutliche Minderheit.
YB nicht mit voller Kraft
Trotz ihres breiten und recht ausgeglichenen Kaders werden die Young Boys geschwächt antreten. Die Leistungsträger Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame werden wegen ihrer Achillessehnenrisse noch etliche Wochen nicht spielen können. Im Mittelfeldzentrum fallen zwei Trümpfe aus: Dem verletzten Sandro Lauper reicht es noch nicht für die Rückkehr, und Michel Aebischer ist nach zwei Gelben Karten in den vorangegangenen Europacupspielen gesperrt. Zudem wird Guillaume Faivre im Tor auch in dieser Wochen noch David von Ballmoos vertreten müssen. Ein Gegengewicht kann das Publikum bilden. Im Heimspiel gegen Cluj (3:1) liessen sich die Young Boys von über 21'000 Zuschauern zum Sieg treiben.
Die möglichen Aufstellungen
Wankdorf Bern. – Mittwoch, 21.00 Uhr. – SR Collum (SCO).
Young Boys: Faivre; Hefti, Camara, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Sierro, Martins, Moumi Ngamaleu; Elia, Siebatcheu.
Ferencvaros Budapest: Dibusz; Wingo, Blazic, Samy Mmaee, Botka; Laidouni; Somalia, Nguen, Charatin, Zachariassen; Uzuni.
Bemerkungen: Young Boys ohne Aebischer (gesperrt), Von Ballmoos, Lauper, Lustenberger, Nsame und Monteiro (alle verletzt). Ferencvaros Budapest ohne Civic (gesperrt). https://www.bluewin.ch/de/sport/yb-und- ... 43646.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. August 2021, 08:36 |
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18.08.2021  Zitat: YB: Mit «Wut im Bauch» in die Königsklasse
Morgen Mittwoch trifft YB im Playoff zur Champions League auf Ferencváros Budapest. Verteidiger Cédric Zesiger ist für das Hinspiel zuversichtlich.
Das Wichtigste in Kürze
- YB will sich zum zweiten Mal nach 2018 für die Königsklasse qualifizieren. - Als letzte Hürde wartet der ungarische Rekordmeister Ferencváros Budapest.
Mit Slovan Bratislava und dem CFR Cluj hat YB bereits zwei Gegner auf dem Weg in die Champions League eliminiert. Setzt sich Gelb-Schwarz auch gegen Ferencváros Budapest durch, darf sich der Serienmeister auf die Gruppenphase freuen.
Für Cédric Zesiger, der 2019 zu den Bernern stiess, wäre es die erste Teilnahme an der Königsklasse. Der 23-jährige Innenverteidiger sieht dem Duell mit dem ungarischen Verein mit grosser Vorfreude entgegen. «Jeder ist topmotiviert und es ist etwas Schönes, dass man das erleben kann.»
In den letzten zwei Saisons scheiterte YB einmal in der Qualifikation und einmal im Playoff zur Champions League. «Jeder hat diese Wut im Bauch, dass wir es endlich wieder schaffen wollen.»
Ferencváros setzte sich auf dem Weg ins Playoff der Reihe nach gegen Prishtina, Žalgiris Vilnius und Slavia Prag durch. «Wir dürfen sie keinesfalls unterschätzen.»
Zesiger attestiert dem Gegner eine defensive Kompaktheit und ein gutes Umschaltspiel. Dennoch will er sich davon nicht beunruhigen lassen. «Wir müssen unser Spiel 90 Minuten durchziehen, ein gutes Resultat holen und dann fürs Rückspiel weiterschauen.» https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... e-65983794
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. August 2021, 09:04 |
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18.08.2021  Zitat: Die letzte Hürde vor der Champions League – YB trifft auf ebenbürtiges Ferencvaros
Die Young Boys müssen alles daran setzen, aus dem Hinspiel in den Champions-League-Playoffs am Mittwochabend gegen Ferencvaros einen Vorsprung herauszuholen – wenn möglich einen nicht zu knappen.
Die Young Boys sind einer von mehreren vergleichbaren europäischen Landesmeistern. Zu ihnen gehören Midtjylland aus dem letzten Jahr, Slavia Prag, Slovan Bratislava, Cluj und eben Ferencvaros Budapest. YB verlor gegen Midtjylland vor einem Jahr in Dänemark in der Champions-League-Qualifikation, setzte sich aber in den letzten Wochen gegen Slovan Bratislava und Cluj durch.
Midtjylland kam danach auch gegen Slavia Prag weiter und erreichte die Gruppenphase. Slavia Prag seinerseits liess sich letzte Woche in einer knappen Entscheidung von Ferencvaros ausschalten. Alle diese Mannschaften dürften in der Leistungsfähigkeit nahe beieinander liegen. Es ist damit zu rechnen, dass in der Summe der beiden Duelle zwischen den Young Boys und Ferencvaros wenige Tore den Unterschied ausmachen werden.
Die beste Adresse
Ferencvaros gewann die ungarische Meisterschaft, die «Nemzeti Bajnoksag», zuletzt dreimal in Folge. Seit jeher ist es die erste Adresse im ungarischen Fussball, der vor 60, 70 Jahren in Europa den Ton angab. Mit 32 Meistertiteln ist Ferencvaros, auf Deutsch Franzstadt, mit grossen Abständen der Rekordmeister vor den weiteren Hauptstadtklubs MTK, Ujpest und Honved. Ferencvaros spielte letzte Saison die Gruppenphase der Champions League, ohne Stricke zu zerreissen. Ihren einzigen Punkt holten die Ungarn daheim gegen Dynamo Kiew.
Für diese Saison hat sich Ferencvaros ein anderes Gesicht zugelegt. Es gab 30 Transferbewegungen im Kader. Die Leistungsstärke der seit diesem Sommer vom früheren österreichischen Internationalen Peter Stöger trainierten Mannschaft ist noch schwer zu beurteilen. Von den drei Internationalen, die mit Ungarn an der EM spielten, wird im Wankdorf nur der Defensivmann Endre Botka spielen. David Siger ist verletzt, und Gergö Lovrencsics wechselte zu Hajduk Split nach Kroatien.
In der Ausgabe 2021/22 stellt Ferenvaros eine Mannschaft mit Spielern aus aller Herren Länder. Ungarische Spieler stellen – anders als Schweizer Spieler bei YB – eine deutliche Minderheit.
YB nicht mit voller Kraft
Trotz ihres breiten und recht ausgeglichenen Kaders werden die Young Boys geschwächt antreten. Die Leistungsträger Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame werden wegen ihrer Achillessehnenrisse noch etliche Wochen nicht spielen können. Im Mittelfeldzentrum fallen zwei Trümpfe aus: Dem verletzten Sandro Lauper reicht es noch nicht für die Rückkehr, und Michel Aebischer ist nach zwei Gelben Karten in den vorangegangenen Europacupspielen gesperrt.
Zudem wird Guillaume Faivre im Tor auch in dieser Wochen noch David von Ballmoos vertreten müssen. Ein Gegengewicht kann das Publikum bilden. Im Heimspiel gegen Cluj (3:1) liessen sich die Young Boys von über 21'000 Zuschauern zum Sieg treiben. https://www.watson.ch/sport/champions%2 ... augenhoehe
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. August 2021, 09:08 |
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18.08.2021  Zitat: Vom Absteiger zum YB-Anführer
Auf dem Rasen erkennt ihn die Freundin nicht wieder
Cédric Zesiger ist in dieser Saison der stärkste YB-Spieler. Dem 23-jährigen Seeländer stehen viele Türen offen. Trainer David Wagner sagt: «Seit ich hier bin, geht er vorneweg.»
Die Sätze können irritieren. Zumal sie von Cédric Zesiger stammen, diesem freundlichen, bescheidenen 23-Jährigen, der sich selbst als ruhig und gemütlich charakterisiert, als «typischen Berner». Dieser Zesiger spricht jetzt in der dritten Person über sich, der YB-Innenverteidiger sagt: «Mein Gegner soll merken, heute spiele ich gegen Zesiger. Und dann denken: ‹Ich will nicht gegen ihn spielen.›»
Hier die Sanftmut, da die Aggressivität – der Kontrast ist gross. Und manchmal überrascht dieser Gegensatz sogar solche, die Zesiger bestens kennen. Nach dem Sieg gegen Cluj letzte Woche, erzählt Zesiger, habe ihm seine Freundin gesagt, sie habe ihn während des Spiels fast nicht wiedererkannt.
Es geht um die Szene, die sich in der ersten Halbzeit ereignete. YB hatte gegen die Rumänen im Wankdorf die Partie gedreht, da rempelte Zesiger Cluj-Stürmer Billel Omrani an. Und als dieser zu Boden fiel, beugte sich Zesiger über ihn, richtete ein paar Worte an den Franzosen, worauf dieser die Fassung verlor. «Ich will ein unangenehmer Gegenspieler sein, einer, der nervt», sagt Zesiger. «Wird der Gegner hässig, verliert er die Konzentration.»
Omrani, der Cluj in Führung gebracht hatte, tauchte in der Folge unter und nicht mehr auf. Der YB-Verteidiger erreichte sein Ziel. Zesiger habe Spass, Zweikämpfe zu bestreiten, sagt YB-Assistenzcoach Matteo Vanetta. Der Tessiner war einst mit der Aufgabe nach Bern gekommen, ein Defensivkonzept für den Nachwuchs zu erarbeiten. Er sagt: «Diese Freude am Duell, diese Lust, den Stürmer aus dem Spiel zu nehmen, sie zeichnen einen guten Verteidiger aus.»
Vanetta ist schon länger der Meinung, dass bei der Förderung von Abwehrspielern zu stark auf offensive Qualitäten fokussiert werde. Ihm missfällt, dass ein Verteidiger, der eine gute Spielauslösung hat, sogleich als vorzügliche Abwehrkraft gilt. Er erwähnt das italienische Nationalteam mit den alten Haudegen Giorgio Chiellini und Leonardo Bonucci. Vanetta freute sich über den Europameistertitel der Italiener, weil dadurch auch der Wert der klassischen Defensivarbeit aufgezeigt worden sei, wie er sagt. Chiellini und Bonucci würden es lieben, zu verteidigen. «Diese Eigenschaft hat auch Zesiger.»
Zesigers «Riesenvorteil»
Vanetta und Zesiger kennen sich, seit der in Treiten aufgewachsene Seeländer 2015 unter Gérard Castella, dem heutigen YB-Ausbildungschef, im Schweizer U-18-Nationalteam debütierte. Vanetta war Castellas Assistenztrainer, er blieb fortan im Kontakt mit Zesiger. Dessen Potenzial sei offensichtlich gewesen, sagt Vanetta. Aber noch mehr gefiel ihm, wie sich dieser immer verbessern wollte, wie er nach Inputs fragte, wie er Kritik beherzigte. Das sei noch heute so.
Der 43-jährige Tessiner bezeichnet Zesiger als hochprofessionell, er achte auf Erholung und Ernährung. «Ich glaube, seit er bei YB ist, hat er fast kein Training verpasst. Und nach jedem Training, wirklich nach jedem, arbeitet er individuell», sagt Vanetta. «Jetzt sehen wir das Resultat dieser Arbeitseinstellung.»
Das Resultat lautet so: 630 Einsatzminuten – am meisten aller YB-Spieler in dieser Saison. Zesiger, 2019 von Absteiger GC nach Bern gekommen, hat sich in Abwesenheit des verletzten Captains Fabian Lustenberger zum verlässlichsten Verteidiger gemausert, zu einer Stütze und einem Leader. «Bockstark», nennt YB-Trainer David Wagner die Leistungen seines Spielers. «Seit ich hier bin, geht er vorneweg.»
Zesigers Fortschritte sind so frappant, dass sich die Frage aufdrängt: Wie weit kann er es bringen? Die Frage geht an U-21-Nationaltrainer Mauro Lustrinelli, der in seiner Funktion die grössten Talente des Landes betreut. Er sagt, es gäbe in der Schweiz keinen zweiten Verteidiger mit dem Profil Zesigers. Dieser ist 194 Zentimeter gross, 92 Kilogramm schwer, ein Modellathlet. Dazu kommt, dass er Linksfüsser ist, ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal, wenn man bedenkt, dass viele Trainer es bevorzugen, im Abwehrzentrum einen Links- und Rechtsfüsser zu paaren. «Ein Riesenvorteil», sagt Lustrinelli.
Ihm imponiert aber vor allem, was Zesiger aus dieser Basis gemacht hat. Er sei deutlich beweglicher geworden, sagt der 45-jährige Tessiner, habe sich im Zweikampfverhalten und im Stellungsspiel verbessert. Als er Zesiger im Frühling nach der U-21-Europameisterschaft altersbedingt aus seiner Mannschaft verabschiedete, sprach er das Thema A-Nationalteam an. «Das muss jetzt sein Ziel sein», sagt Lustrinelli.
GC als Stahlbad
Unter dem neuen Nationaltrainer Murat Yakin spielte Zesiger während knapp einer Saison bei den Grasshoppers. Die Zeit in Zürich, beim damals kriselnden Rekordmeister, als der Berner mit 18 ins kalte Wasser geworfen wurde, sie kann auf zwei Arten bewertet werden. Vanetta findet, Zesiger habe Zeit verloren, weil er zu wenig zielgerichtet trainieren konnte. Er denkt an dessen Koordination, die Beweglichkeit, die er nun bei YB deutlich verbessert habe. Vanetta hätte es gerne gesehen, wäre Zesiger bei Xamax in der Challenge League geblieben, wo er eine wichtige Rolle innehatte, mit Stéphane Henchoz als Assistenztrainer, einst ein renommierter Verteidiger. Zesiger hingegen sieht die Zeit bei GC als Stahlbad, er habe in Zürich gelernt, mit Druck umzugehen, mit negativen Voten von Fans und Medien. «Wer diese Begleiterscheinungen nicht ausblenden kann», sagt er, «hat es in diesem Beruf schwer.»
Er ist überzeugt, dass ihm diese Erfahrungen auch halfen, mit dem anspruchsvollen Start in Bern umzugehen. Aufgrund von Verletzungen wurde Zesiger in der Saison 2019/20 deutlich öfter gebraucht als angedacht. Zesiger war Stammspieler, er absolvierte in der Gruppenphase der Europa League 5 von 6 Spielen. Und er zahlte Lehrgeld, machte folgenschwere Fehler, etwa gegen die Glasgow Rangers und den FC Basel. Zesiger wurde hie und das nötige Niveau für YB abgesprochen. «Meine Leistungen waren nicht immer gut. Aber ich konnte viel lernen. Für meine Entwicklung war diese Phase enorm wichtig.»
Wie weit also kann er es bringen?
Vanetta, sein langjähriger Wegbegleiter, findet, für Zesiger sei jetzt der Moment gekommen, zu bestätigen, wozu er imstande sei. Er denkt an die nächsten drei Partien, an die Playoffs zur Champions League gegen den ungarischen Meister Ferencváros, an das Schweizer Topspiel gegen den FC Basel, das danach folgt. Zesigers Ziel müsse sein, sagt Vanetta, die Qualitäten in jeder Partie auf den Platz zu bringen. «Dann stehen ihm alle Türen offen.»
SRF überträgt das Spiel nicht
Die ersten Qualifikationsrunden von YB gegen Slovan Bratislava und Cluj übertrug SRF noch. Ab dem Hinspiel heute Abend im Wankdorf (21 Uhr) sind die Partien nur noch beim Bezahlsender Blue zu sehen, welcher das Rechtepaket an der Champions League erworben hat. SRF hat ab dieser Saison überhaupt keine Livespiele der Königsklasse mehr im Angebot. https://www.bernerzeitung.ch/auf-dem-ra ... 3422374615
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. August 2021, 10:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.08.2021  Zitat: YB – Trainer Wagner: «Wir müssen eine absolute Top-Leistung bringen»
Meister YB will sich im Hinspiel des CL-Playoffs gegen Ferencváros eine gute Ausgangslage verschaffen. Coach David Wagner weiss, was es dafür braucht.
Das Wichtigste in Kürze
- YB trifft heute um 21 Uhr im heimischen Wankdorf auf Ferencváros Budapest. - Die Berner sind im Playoff-Hinspiel zur Champions League leicht zu favorisieren. - Coach David Wagner warnt davor, den Gegner zu unterschätzen.
Noch zwei Spiele trennen YB vom zweitmaligen Einzug in die Königsklasse nach 2018. Dafür muss das Team von Neo-Coach Dave Wagner «nur» die Hürde Ferencváros Budapest überspringen. Über den ungarischen Rekordmeister ist hierzulande wenig bekannt.
«Wir werden auf einen Gegner treffen, der seine Qualitäten anzubieten hat, ich erwarte ein enges Spiel. Wir müssen eine absolute Top-Leistung bringen, um erfolgreich zu sein», sagt der 49-Jährige. Er habe aber grosse Hoffnung, dass sein Team dies schaffen werde.
Vor übermotivierten Spielern in den eigenen Reihen fürchtet sich Wagner nicht. Er findet: «Bremsen werde ich sicher gar keinen – weder auf, noch neben dem Platz. Wir haben wahnsinnig viel Lust auf dieses Spiel und haben viel dafür investiert, in dieses Playoff zu kommen.»
Ob sich YB für die Champions-League-Gruppenphase qualifiziert, wird erst nach dem Rückspiel kommende Woche klar sein. Der Grundstein dafür wird heute im Wankdorf gelegt. https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... n-65983800
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. August 2021, 10:53 |
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18.08.2021  Zitat: YB vor Duell um Champions League
«Alles andere wäre auch Quatsch»
Trainer David Wagner plagen vor dem Hinspiel gegen Ferencváros Personalsorgen. Die Ungarn bezeichnet er als schweren Gegner.
Es ist ein Detail, aber es zeigt, welche Bedeutung das Playoff zur Champions League für YB hat. Als die Berner letzte Woche die Hürde Cluj genommen hatten, trainierten sie schon tags darauf mit den offiziellen Bällen der Königsklasse.
Das hat den Vorteil, dass sich die Young Boys vor dem Hinspiel am Mittwoch im Wankdorf gegen Ferencváros Budapest ans Spielgerät gewöhnen können. Mehr noch kann es als psychologischer Trick verstanden werden – als ein Wink, wie viel es in diesen zwei Spielen gegen den ungarischen Meister zu holen gibt.
Da ist der emotionale Wert, der in keinem Clubwettbewerb grösser ist als im Premiumprodukt der Uefa. Für jeden Spieler ist die Champions League etwas Besonderes, mit dieser Hymne, die jeder kennt, und mit der Aussicht, auf die Grössten des Sports zu treffen. Oder, um es auf ein konkretes Szenario herunterzubrechen: Man stelle sich vor, Messi, Neymar und Mbappé gastieren im Herbst mit Paris in Bern.
Und da ist der monetäre Wert. Alleine die Teilnahme am Playoff bringt YB 5 Millionen Euro ein, bei der Qualifikation für die Gruppenphase kämen weitere 20 bis 30 Millionen hinzu. Die durch die Corona-Pandemie verursachten Löcher in der Clubkasse wären gestopft.
Aebischer fehlt gesperrt
Auf das Erreichen des grossen Ziels hat YB in den letzten Wochen alles ausgerichtet. Der neue Trainer David Wagner rotierte zwischen Partien in der Liga und im Europacup manchmal auf acht Positionen, zudem stimmte die Swiss Football League Ende letzter Woche dem Gesuch der Berner zu, die Ligapartie am Samstag gegen Lugano auf einen unbestimmten Zeitpunkt zu verschieben. Erstmals überhaupt seit dem Saisonstart vor einem Monat liegen für YB nun zwischen zwei Partien fünf Tage.
Zuletzt haben sich die Verletzungen beim Meister gehäuft. Wagner muss im Hinspiel gegen Ferencváros neben dem gesperrten Michel Aebischer und den langzeitverletzten Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame auch auf Goalie David von Ballmoos, Sandro Lauper und Jordan Lefort verzichten. Wobei bei von Ballmoos und Lauper die Hoffnung besteht, dass sie beim Rückspiel am Dienstag in Budapest wieder mittun können.
Wagner erwartet ein Duell auf Augenhöhe. Ferencváros besiegte im letzten Jahr auf dem Weg in die Gruppenphase der Champions League Celtic Glasgow und Dinamo Zagreb, zuletzt nahmen die Ungarn die Hürde Slavia Prag. Ferencváros agiere mit Kontern und mit einer gewissen Dynamik, sagt der 49-jährige Deutsche. Um dann anzufügen: «Alles andere als auf dieser Stufe nicht einen schweren Gegner zu erwarten, wäre auch Quatsch.»
YB - Ferencváros
So könnte YB spielen: Faivre; Hefti, Camara, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Martins, Sierro, Ngamaleu; Elia, Siebatcheu. – YB ohne: Lustenberger, Nsame, von Ballmoos, Lauper, Lefort, Monteiro (alle verletzt), Aebischer (gesperrt).
SRF überträgt nicht
Die ersten Qualifikationsrunden von YB gegen Slovan Bratislava und Cluj übertrug SRF noch. Ab dem Hinspiel heute Abend im Wankdorf (21 Uhr) sind die Partien nur noch beim Bezahlsender Blue zu sehen, welcher das Rechtepaket an der Champions League erworben hat. SRF hat ab dieser Saison überhaupt keine Livespiele der Königsklasse mehr im Angebot. https://www.bernerzeitung.ch/alles-ande ... 8271535169
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. August 2021, 12:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.08.2021  Zitat: YB-Trainer Wagner vor CL-Quali
«Dann gäbe ich meinen Spielern eins auf den Deckel»
YB-Trainer David Wagner stellt sich vor dem Ferencvaros-Spiel den Fragen von Blick-Reporter Alain Kunz. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 59806.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. August 2021, 12:58 |
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18.08.2021  Zitat: Ex-Sion-Verteidiger Vanczak
«Bietet sich dem Ferencvaros-Sturm eine Chance, schlägt er zu»
Für Sion spielte Vilmos Vanczak 9 Jahren lang. Zum Ende seiner Karriere kehrte der Verteidiger 2018 in seine Heimat nach Ungarn zurück, wo er seit 3 Jahren als Co-Trainer bei Puskas Academy arbeitet. Mit SRF Sport sprach der 38-Jährige über das bevorstehende Duell zwischen YB und Ferencvaros Budapest in der CL-Qualifikation.
SRF Sport: Vilmos Vanczak, wie gut sind Sie über die Super League noch im Bild?
Vilmos Vanczak: Auch wenn ich Sion mittlerweile vor 5 Jahren verlassen habe, verfolge ich die Super League noch immer sehr genau. Wenn immer möglich, schaue ich die Spiele von Sion am TV. Sion hatte es in den letzten Jahren schwer, auch in dieser Saison sind sie nicht stark gestartet. Aber ich hoffe, dass sie eine Reaktion zeigen und in der Super League bleiben.
Und wie denken Sie über YB?
Als ich noch in der Schweiz war, hiess der Meister immer nur Basel, Basel, Basel. Aber in der Zwischenzeit hat YB mit einer intelligenten Strategie etwas sehr Gutes aufgebaut.
Welche Unterschiede sehen Sie zwischen der Schweizer und der obersten ungarischen Liga?
Die Schweizer Liga ist etwas stärker als die ungarische – das hat sich zuletzt in den Duellen Basel - Ujpest gezeigt. Aber wir sind dabei zu wachsen und besser zu werden. Für Ungarns Fussball wäre es sehr wichtig, wenn 2, 3 Klubs immer im europäischen Bewerb vertreten sein würden. Ferencvaros hat das schon erreicht, Fehervar schied dagegen immer mal wieder in der Qualifikation oder in den Playoffs aus.
Wie wurde das Los YB im Vorfeld in Ungarn aufgenommen?
Ferencvaros hat eines der härtesten Lose erhalten, die es im Topf gab, das ist in Ungarn jedem klar. Es wird eine sehr schwierige Aufgabe, zumal in Bern auf Kunstrasen gespielt wird. Das gibt es sonst in der ungarischen Liga nirgends.
Wo liegen die Stärken von Ferencvaros?
Aktuell ist es das stärkste Team in Ungarn. Sie haben ein grosses Kader und starke Einzelspieler. Es herrscht ein harter Wettbewerb um die Stammplätze im Team. Der neue Trainer Peter Stöger lässt viel rotieren und setzt voll auf die «Königsklasse», diese ist in diesem Jahr das klare Ziel. Weil Ferencvaros letzte Saison in der Champions League war, konnte man viele gute Spieler kaufen – auch aus dem Ausland. Die Offensive mit Myrto Uzuni, Tokmac Nguen, Franck Boli oder Neuzugang Ryan Mmaee ist sicher der grösste Trumpf. Wenn sich eine Chance ergibt, schlagen sie zu.
Und welche Schwächen könnte YB ausnutzen?
Wie bei YB liegt die Stärke in der Offensive und die Schwäche eher in der Defensive. In der ungarischen Liga kann es sich Ferencvaros leisten, anzugreifen und in der Abwehr offener zu stehen. In Europa spielt Ferencvaros anders, steht defensiver und setzt auf Konter.
Worauf ist sonst bei Ferencvaros zu achten?
Ferencvaros hat seit Sommer mit Stöger einen neuen Trainer, das könnte neue Impulse geben. Sergei Rebrov, der zuvor 3 Mal Meister geworden war, hat das Team im Sommer verlassen und ein kompaktes Team hinterlassen. Stöger will an diese Philosophie anknüpfen, setzt aber noch mehr auf Arbeit und Einsatz. Viele Spieler wie Uzuni, Tokmac oder auch die Mittelfeldstrategen Igor Kharatin und Aïssa Laïdouni sind in der Schweiz vielleicht nicht bekannt, denn sie haben bislang nur in kleineren Klubs gespielt; aber hier blühen sie derzeit regelrecht auf.
Wer ist der Favorit?
Ich tippe vor allem wegen der starken Offensive auf YB. Wenn Ferencvaros es schafft, möglichst lange kein Tor zu kassieren, kann es etwas werden mit einer Überraschung. Aber das wird sehr schwer, denn die YB-Spielweise mit vielen Flanken und guter Strafraumbesetzung ist extrem schwierig zu verteidigen. Und auch der Kunstrasen in Bern könnte ein wichtiges Detail werden.
Sie selber haben gegen YB 29 Mal gespielt. Haben Sie an ein Spiel besondere Erinnerungen?
An den Cupfinal 2009 kann ich mich noch sehr gut erinnern, als ich das erste Mal Cupsieger mit Sion wurde. Wir mussten gegen YB im damaligen Stade de Suisse spielen. Es hiess immer, dass YB zuhause schwer zu schlagen sei und dann lagen wir in der Halbzeit auch noch 0:2 zurück, doch wir kamen zurück und gewannen 3:2 – das war unglaublich. Ich gewann zwar später noch 2 weitere Mal den Cup mit Sion, aber dieses erste Mal war ganz besonders.
Aus der heutigen Mannschaft von YB kennen Sie Vincent Sierro persönlich, haben mit ihm in der Saison 2015/16 in 9 Profispielen auf dem Platz gestanden. Sind Sie noch in Kontakt mit ihm?
Nein, das nicht mehr. Aber ich verfolge seine Karriere und schaue nach, wie er gespielt hat. Er ist sowohl auf dem Platz, aber auch daneben ein guter Typ.
Dann schlagen also bei YB-Ferencvaros zwei Herzen in Ihrer Brust?
Das kann man so schon nicht sagen (lacht). Auch wenn Vincent bei YB spielt, drücke ich Ferencvaros mehr die Daumen und hoffe, dass sie sich durchsetzen werden.
Das Gespräch führte Bénédict Birrer.
Vilmos Vanczak
Der 38-Jährige spielte von 2007 bis 2016 für Sion. Mittlerweile ist er bei Puskas Academy Co-Trainer in der obersten ungarischen Liga. In Zukunft möchte der Ungar als Chef-Trainer übernehmen. Auch einen Posten in der Schweiz kann er sich vorstellen, denn «hier hat es mir immer gut gefallen». https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... aegt-er-zu
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