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 Betreff des Beitrags: Thun - Malmö (CL Qualifikation)
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 06:49 
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
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BZ, 11.08.2005

Sterne sind zum Greifen nah

Das Märchen geht weiter. Thun hat in Malmö 1:0 gewonnen und greift nach den Champions-League-Sternen. Die Ausgangslage für das Rückspiel in Bern ist hervorragend. Die Oberländer sind nun der Favorit.

Der Schuss war haltbar. Doch Malmö-Keeper Mattias Asper hielt ihn nicht. Geschossen hatte Adriano, einer von vier Brasilianern beim FC Thun. Adriano jubelte, kniete auf dem Rasen des nicht ganz gefüllten Malmö-Stadions nieder. Er wusste: «Ich habe ein sehr wichtiges Tor gemacht.» Dass dies der 1:0-Siegtreffer sein wird, daran trauten der Mitelfeldspieler und die mitgereisten Thun-Fans zu diesem Zeitpunkt nicht einmal zu denken. Doch dieser Schuss aus 16 Metern (34. Spielminute) sollte der einzige Treffer in der Partie zwischen Malmö und Thun bleiben.


Gewichtiger Ausfall

Deshalb hat jeder, der beim Internet-Wettanbieter Interwetten.com auf einen Thun-Sieg getippt hat, mehr als das dreifache des eingesetzten Geldbetrages gewonnen. Nach 15 Minuten hätte gestern Abend indes auch der grösste Optimist keinen Rappen mehr auf die Oberländer gesetzt. Die Partie begann denkbar schlecht für den Vizemeister der Super League. Nach einem Zweikampf mit Malmös Spielmacher Jari Litmanen humpelte Armand Deumi, einer der wichtigsten Spieler im Ensemble von Urs Schönenberger übers Spielfeld. Der Thuner-Abwehrchef griff sich an die Leiste und signalisierte seinem Trainer mit einer Handbewegung: «Ich kann nicht mehr.» Der Kameruner musste aufgeben. Für ihn betrat Leandro das Spielfeld.

Zu diesem Zeitpunkt stand Thun unter Druck. Die Platzherren kontrollierten das Spiel und hatten die gefährlicheren Angriffe zu verzeichnen. Die Thuner aber hielten dagegen. Ihr Keeper Eldin Jakupovic musste zwei Mal eingreifen, verhinderte so den Rückstand für die Seinen. In der 27. Minute wäre allerdings auch er machtlos gewesen. Doch der Schuss von Malmö-Stürmer Marcus Pode landete an der Torlatte.


Nichts gestohlen

In dieser Szene hatten die Gäste Glück. Betrachtet man die ganzen 90 Minuten, lässt sich indes sagen: So stark unter Druck wie im Spiel in Kiew in der 1. Qualifikationsrunde zur Champions League, sind die Oberländer gestern nie geraten. Den Sieg gegen die doch eher zaghaft wirkenden Schweden haben sie nicht gestohlen.

Zugegeben: Gewonnen hat das Team Urs Schönenbergers mit diesem 1:0 nichts. Noch ist der unglaubliche FC Thun ein Spiel von der Champions-League entfernt. Wie sagte doch der Coach treffend: «Wir müssen nur noch einen super Tag erwischen, ehe unser grosser Traum in Erfüllung geht.» Trotzdem: Die Champions-League-Sterne sind zum Greifen nah. Und die Fussballer des FC Thun stellen im Berner Oberland weiterhin Eiger, Mönch und Jungfrau in den Schatten.


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Malmö FF - FC Thun 0:1

Schiedsrichter: Ibañez (Sp).


Tore: 34. Adriano (Vorarbeit Ferreira) 0:1.

Einwechslungen: 84. Lawan für Litmanen, 89. Holgersson für P. Andersson; 16. Leandro Vieira (Note 4) für Deumi, 77. Sen für Ferreira, 84. Gelson für Gerber.

Verwarnungen: 44. Höiland (Foul), 64. Milicevic (Foul).

Bemerkungen: Malmö ohne Persson (gesperrt), Mattisson, Skoog (verletzt), Olsson und Bech (krank). Thun ohne Aegerter (gesperrt), Sinani und Savic (verletzt). 16. Milicevic für verletzten Deumi in der Innenverteidigung, Leandro im Mittelfeld. 27. Lattenschuss Pode. 62. Milicevic rettet auf Torlinie.

Rückspiel: Dienstag, 23. August, 20.15 Uhr, im Stade de Suisse Wankdorf.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 06:53 
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Bund, 11.08.2005

90 Minuten bis zum grossen Coup

Nach dem 1:0 gegen Malmö FF steht der FC Thun kurz vor dem Einzug in die Champions League
Der FC Thun klopft immer lauter an die Tür der Champions League. Nach dem 1:0-Sieg in Malmö reicht den Oberländern im Rückspiel der letzten Qualifikationsrunde am 23. August ein Remis zum Einzug in die Königsklasse.

In Malmö gastierte am Mittwoch nicht nur der FC Thun, sondern auch die Rock- und Soul-Lady Anastacia. Die Amerikanerin begann ihr abendliches Tagwerk um 19.00 Uhr – als die Oberländer Fussballer bereits seit einer Viertelstunde im Champions-League-Qualifikations-Hinspiel ihren Arbeitskollegen von Malmö FF gegenüberstanden und Böses zu ahnen hatten. Die 15. Minute war für Thun eine scheinbar unheilvolle – nicht weil etliche Zuschauer Respekt vermissen liessen und den Mittelfeldspieler Ljubo Milicevic der etwas ungelenken Ballbehandlung wegen auslachten, sondern weil der Abwehrpatron Armand Deumi mit einem Handzeichen um seine Auswechslung bat.


Jakupovic als sicherer Wert

Der Kameruner war mit Adduktoren-Problemen ins Spiel gegangen, die nach einem Zweikampf mit Jari Litmanen zu schmerzhaft wurden. Doch nichts schienen die Thuner für die Fortsetzung der Partie nötiger zu haben als die Souveränität Deumis – im Verlauf der ersten Viertelstunde wirkten sie mitunter völlig desorientiert, gewährten den Gegnern allenthalben zu viel Platz und etliche Torchancen. «Wie soll dies gut gehen?», dürfte sich manch ein Thun-Fan gefragt haben, als Milicevic für Deumi in die Innenverteidigung rückte und der eingewechselte Leandro Vieira gemeinsam mit seinen brasilianischen Landsleuten Bernardi und Adriano fortan in ungewohnter Zusammensetzung das zentrale Mittelfeld bildete.
Es sollte gut gehen, weil die Gastgeber ihre individuelle Überlegenheit nur selten ausspielten und die Angriffe nach der druckvollen Startphase vorübergehend nicht nur spärlicher, sondern auch harmloser werden liessen. Nachdem Marcus Pode in der 27. Minute die Latte getroffen hatte, brachte bis zur Pause kein Malmö-Spieler mehr den abermals souverän auftretenden Thun-Goalie Eldin Jakupovic in Gefahr. Die Thuner wiederum prüften Jakupovics Gegenüber Mattias Asper in der ersten Halbzeit ein einziges Mal, wobei von einer ernsthaften Prüfung nicht die Rede sein konnte, als Adriano von der Strafraumgrenze flach aufs Tor schoss – und zur Führung traf. Den in der nahen Ecke bezwungenen Asper traf am Thuner Führungstreffer eine ebenso grosse Schuld wie zwei seiner Teamkollegen, die sich von einem Ausfallschritt Adrianos hatten düpieren lassen.


Brasilianer mit Einzellektion

Derartiges geschah den Thuner Antipoden bis zum Schlusspfiff nicht mehr, obwohl sie von Malmö unentwegt in die Defensive gedrängt wurden. Die Berner Oberländer verteidigten das eigene Tor und den knappen Vorsprung mit Haken, Ösen und Glück. Die Abwehrspieler standen meist im richtigen Moment am richtigen Ort, stellvertretend dafür Milicevic, der in der 63. Minute nach einem Schuss des Stürmers Afonso Alves auf der Linie klärte. Auch das neu verpflichtete brasilianische Trio Leandro Vieira/Bernardi/Adriano fügte sich grosso modo gut in das funktionierende Gefüge ein. Wenige Stunden vor Anpfiff hatte der Thun-Trainer Urs Schönenberger die drei Südamerikaner zur theoretischen Einzellektion gebeten, um ihnen zu erklären, welch grossen Stellenwert die Champions League in Europa besitzt.
Diese Massnahme machte sich in Form des knappen Auswärtssiegs bezahlt – weshalb auch der grosse Zahltag (das Champions-League-Startgeld von 5,5 Millionen Franken) in Griffnähe ist. Schönenberger warnte nach dem Schlusspfiff freilich vor allzu grosser Euphorie und hoffte für das Rückspiel im Berner Stade de Suisse vom 23. August schlicht auf «einen weiteren guten Tag». Auf die rechtzeitige Gesundung Deumis dürfte er grösseren Wert legen als auf ein neuerliches Doppel mit Anastacia.


Malmö - Thun 0:1 (0:1)
Malmö-Stadion. – 12 237 Zuschauer. – SR Ibañez (Sp). – Tor: 34. Adriano 0:1. – Verwarnungen: 44. Höiland (Foul), 64. Milicevic (Foul). – Bemerkungen: Malmö ohne Persson (gesperrt), Mattisson, Skoog (beide verletzt), Olsson und Bech (beide krank). Thun ohne Aegerter (gesperrt), Sinani und Savic (beide verletzt). 16. Milicevic für den verletzt ausgeschiedenen Deumi in der Innenverteidigung, Leandro Vieira im Mittelfeld. 27. Lattenschuss von Pode.
Malmö: Asper; Höiland, Patrik Andersson (89. Holgersson), Abelsson, Elanga; Daniel Andersson; Anders Andersson, Litmanen (84. Lawan), Osmanovski; Alves, Pode.
Thun: Jakupovic; Pallas, Hodzic, Deumi (16. Leandro Vieira), Gonçalves; Gerber (84. Gelson), Milicevic, Bernardi, Ferreira (77. Sen); Adriano; Lustrinelli.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 09:30 
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Respäkt FC Thun! We YB mau so würd kämpfä chöntä si vilicht o mau äs Goal schiessä!
We YB so witerspiut u ke Iisatz zeigt stigä si öpä no ab!

Im momänt hät Thun das Stadio viu me verdient!!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 11:08 
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erstamlig wird das wankdorf ausverkauft sein wenn thun darin spielt und nicht yb. oh wie tut das weh! :peinlich:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 12:16 
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Marc hat geschrieben:
erstamlig wird das wankdorf ausverkauft sein wenn thun darin spielt und nicht yb. oh wie tut das weh! :peinlich:


vilech gits ja bim abschieds-spiu vom bidu am 21. gäge züri es volls wankdorf :lol1:

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Langer Schwede - Kurzer Finn


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 12:51 
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1/4stund hat geschrieben:
Im momänt hät Thun das Stadio viu me verdient!!


settige scheiss ga uselah!! thun hett gar nüt verdient, söu mau säuber luege huere schmutzpüntle...


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 13:01 
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Marc hat geschrieben:
erstamlig wird das wankdorf ausverkauft sein wenn thun darin spielt und nicht yb. oh wie tut das weh! :peinlich:


das wetti zersch ono xeh,dass thuner 32'000 tickets chöi verchoufe.... :roll:


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 Beitrag Verfasst: Montag 15. August 2005, 19:50 
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Zitat:
das wetti zersch ono xeh,dass thuner 32'000 tickets chöi verchoufe....

na? hast du's gesehen heute? :wink:

wollte eigentlich auch noch ein ticket übers internet bestellen. aber wie zu erwarten war, hats nicht funktioniert (der server war komplett überlastet). hoffe sie ziehen die lehren daraus und stellen bis spätestens in einem jahr, wenn wir wieder europäisch sind ein grössers teil hin.

in der bz-ticketzentrale solls noch etwa 1000 tickets geben. man steht aber in einer kolonne. wollte das spiel als neutralo besuchen, aber anstehen mag ich nicht für den fc thun. schaus mir halt im tv an.


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 Beitrag Verfasst: Montag 15. August 2005, 20:48 
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fcthun.ch

30'000 Tickets für Thun - Malmö im STADE DE SUISSE Wankdorf verkauft

Für das Champions League Qualifikationsspiel FC Thun - Malmö FF von Dienstag , 23. August 2005 wurden heute 30'000 Tickets an den Vorverkaufsstellen und dem Online-Ticketing abgesetzt. Der Ansturm war gross, die Fans nahmen Wartezeiten von bis zu 2 Stunden in Kauf. Die letzten Tickets werden morgen ab 09.00 Uhr in der BZ BilettZentrale Bern verkauft.


Grossleinwand auf dem Rathausplatz

Fans, die kein Ticket erhalten, können gemeinsam den Match auf einer Grossleinwand verfolgen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Thun wird der FC thun den Match in einer Open Air Veranstaltung live übertragen. Weitergehende Informationen zur kostenlosen Liveübertragung auf dem Rathausplatz folgen in den nächsten Tagen.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. August 2005, 09:27 
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BZ, 16.08.2005

Wenn das FC-Thun-Virus grassiert

Sturm auf die Tickets für das Champions-League-Qualifikationsspiel des FC Thun gegen Malmö FF: Gestern um 9 Uhr startete der Vorverkauf für den Knüller vom nächsten Dienstag in Bern. Dieser ist praktisch ausverkauft.

Gestern Morgen in Thun: Wird die Kyburgstadt von einer akuten Grippewelle heimgesucht? Nein. Trotzdem steht sich eine gegen 100 Meter lange Menschenschlange vor der Central-Apotheke in der Innenstadt die Beine in den Bauch. Der Name des grassierenden Virus: FC Thun. Die heissbegehrte «Medizin»: Tickets für das Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Malmö FF. Jene Partie, in welcher Vizemeister Thun nach dem 1:0 im Hinspiel am nächsten Dienstag im Stade de Suisse in Bern (Anpfiff 20.15 Uhr) das Tor zur europäischen Königsklasse definitiv aufstossen soll.


Eine wahre Ticket-Hysterie

Und das will natürlich niemand verpassen – dementsprechend präsentiert sich der Andrang bei allen Vorverkaufsstellen – in Thun wie auch in Bern (siehe Text rechts). Trotz des Runs auf die Billetts ist die Stimmung im Menschenpulk aufgeräumt. «Ich warte jetzt seit eineinhalb Stunden», erklärt die Thunerin Muriel Stern. Wenige Meter trennen sie vom (Ticket-)Glück. Für ihre Rot-Weissen nehme sie das Schlangestehen noch so gerne in Kauf, flachst sie. Das haben auch Daniel Locher und Claudia Stauffer getan. Stolz zeigen sie vor der Apotheke ihre soeben erstandenen Karten. Diese gibts nur gegen Bargeld. Glücklich kann sich schätzen, wer überhaupt zu Tickets kommt. Denn schon nach wenigen Stunden melden die ersten Verkaufsstellen «ausverkauft». «Unsere 3500 bis 4000 Tickets waren in rund eineinhalb Stunden weg. Wir hatten eigentlich mit einem grösseren Kontingent für unsere zwölf Filialen gerechnet», erklärt Matthias Harte, Leiter Marketing bei der Amtsersparniskasse Thun. In der Central-Apotheke dauerte der «Ausverkauf» laut Ursula Thöni-Strahm schliesslich immerhin rund fünf Stunden.

Sollte den Oberländern gar gelingen, wovon die Berner Stadionbetreiber am Eröffnungs-«Spektakel» und YB an seinen bisher enttäuschenden Heimauftritten nur träumen konnten? Füllt der FC Thun als Erster das neue Wankdorfstadion?


«30 000 Karten sind weg»

Ja, so viel steht fest: «30 000 Karten sind verkauft. Abgesehen von den teils langen Wartezeiten ging das Ganze reibungslos über die Bühne», erklärt Christian Stahl gestern Abend auf Anfrage. Für den Medienverantwortlichen des FC Thun ist klar, dass der Absatz der verbleibenden 1700 Karten «eine reine Formsache» ist. Die letzten Tickets gibts heute Morgen ab 9 Uhr ausschliesslich am Schalter der BZ-Billettzentrale an der Berner Zeughausgasse. Man habe zwar einen Ansturm erwartet, so Stahl, «aber es ist dennoch ein Wahnsinn, dass der FC Thun das Wankdorf als Erster und quasi in einem einzigen Tag füllt. Das wäre vor wenigen Wochen unvorstellbar gewesen.»

Jene Thuner Fans, die sich im Vorverkauf keine «Medizin» zur Linderung des landesweit grassierenden «FC-Thun-Virus» sichern konnten, erhalten Support von Stadt und FC Thun: Das «Spiel der Spiele» wird auf einer Grossleinwand auf dem Thuner Rathausplatz übertragen.



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Väter im Glück

Innert neuneinhalb Stunden gingen 30'000 der 31'700 Tickets fürs Spiel Thun – Malmö weg.
Nicht nur im Berner Oberland grassiert das «Champions-League-Virus». Die Internet-Homepage des FC Thun (http://www.fcthun.ch) war gestern bereits kurz nach 9 Uhr überlastet, auf der Homepage des «Stade de Suisse» gabs zwischendurch Probleme mit den elektronischen Zahlungen.


An der BZ-Billettzentrale an der Zeughausgasse in Bern war die Menschenschlange so lang, dass die Wartezeit bis zweieinhalb Stunden betrug. Obwohl die Espace Media Groupe mit diesem Ansturm gerechnet und deshalb mehr Personal organisiert hatte, wurde der Schalter bereits morgens «überrannt».

Ein ähnliches Bild bot sich an den Vorverkaufs-Schaltern des Stade de Suisse Wankdorf. Um 15 Uhr waren keine Karten mehr erhältlich. Wenige Stunden zuvor, am Mittag um 12.30 Uhr, gabs nur noch Tickets für den «Family-Corner». Dies bedingte den Kauf von mindestens einem Kinderticket in Verbindung mit einer Erwachsenen-Eintrittskarte. Wer nicht bereits selbst Vater ist, griff kurzerhand in die Hosentasche zum Handy, um in der Familie und Nachbarschaft Kinder «aufzutreiben»...
Edith Bussard

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