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 Beitrag Verfasst: Montag 1. März 2021, 15:59 
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FC Basel - BSC Young Boys

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Stadion St. Jakobs Park, Basel
Mittwoch, 3. März 2021
Zeit: 20.30 Uhr


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Webseiten FC Basel:
http://www.fcb.ch
http://www.rotblau.ch
http://www.ravens.ch
http://www.joggeli.ch
http://www.muttenzerkurve.ch
http://www.fcb-fanclub-basilisk.ch
http://www.fanclub-bebbi.ch
http://www.bravehearts.ch
http://www.fcb-dragons.ch
http://www.fcb-1893.ch
http://www.basiliensis.com
http://www.curvabirra.ch
http://www.primitives.ch
http://www.fanarbeit-basel.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-basel ... in_26.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Basel
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Base ... 1126076406
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https://www.youtube.com/user/FCBasel1893Videos
http://www.swissgrounds.ch/grounds/_BS/ ... /index.htm
http://www.stades.ch/StJakobPark-photos.html

Forum FC Basel:
http://www.fcbforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC Basel:
https://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc ... son/202021
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/3506433
https://www.football-lineups.com/team/F ... 21/fixture
https://de.soccerway.com/teams/switzerl ... basel/2174
https://de.soccerway.com/matches/2021/0 ... rn/3444039
https://de.soccerway.com/matches/2021/0 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz/2021/23
https://www.fussballdaten.de/vereine/fc ... -boys-bern
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... c-basel/11
http://de.fcstats.com/vergleich,fc-base ... 83,881.php
https://www.kicker.de/basel-gegen-bern- ... /spielinfo


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. März 2021, 20:58 
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02.03.2021

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Die Basler Bombe tickt anders

Ein abgesetzter Captain, eine Fan-Demo und der bevorstehende Einstieg britischer Investoren haben die rotblaue Welt am Montag erschüttert. Nun empfängt ein zuletzt desolates Team den neuen Vorzeige-Club BSC Young Boys.

Basel tickt anders. Das war zu Beginn des neuen Jahrtausends der Slogan des Basler Standortmarketings, um auf die Besonderheiten an der Stadt am Rhein aufmerksam zu machen – basierend auf der Tatsache, dass die Uhren in Basel im Mittelalter tatsächlich eine andere Zeit anzeigten als in den umliegenden Gebieten.

Anders als die übrige Schweiz tickt die Stadt auch, wenn es um den Fussball geht. Der FC Basel ist Wahrzeichen. Kulturgut. Tägliches Gesprächsthema. Doch seit Bernhard Burgener die Geschicke dieser Institution leitet, kommt man zunehmend zum Schluss, dass es der Zeitzünder einer Bombe ist, der da tickt.

Erschüttert wurde der Club in den dreieinhalb Jahren unter Burgener immer wieder, wobei Kadenz und Richterskala-Wert der Beben tendenziell zunahmen. Zu einer Explosion im Club jedoch, die reinigende Wirkung und einen echten Neuanfang zur Folge hätte, kam es nicht. Und wird es auch nach dem neusten Beben nicht kommen, als am Montag eine beispiellose Kaskade der aussergewöhnlichen Ereignisse exemplarisch aufzeigte, was bei Rotblau alles im Argen liegt.

Erst wurde publik, dass Valentin Stocker suspendiert und Pajtim Kasami neuer Captain ist. Dann demonstrierten in der Stadt spontan 1000 Fans. Weniger pro Stocker, sondern mehr gegen den befürchteten Einstieg der britischen Investmentfirma Centricus und – damit verbunden – gegen Burgener. Fast zeitgleich kritisierte mit Reto Baumgartner der Präsident des Basisvereins auf dem Lokalsender «Telebasel», dass er als Delegierter des Vereins und damit als Verwaltungsrat der Profifussball-Abteilung vonseiten der Clubführung aussen vor gelassen werde. Schliesslich setzte die mediale Berichterstattung zu Centricus ein, die immer noch anhält. Mit gutem Grund: Die Recherchen dieser Zeitung weisen darauf hin, dass der Deal demnächst über die Bühne geht, sollte sich FCB-Holding-Mitaktionär David Degen nicht in der Lage sehen, diesen mit seinem Vorkaufsrecht auf Burgener-Aktien und seiner generellen Option auf 35 Prozent zu verhindern.

An Zündstoff fehlt es keineswegs. Schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass die Krise des Clubs längst auf die Mannschaft übergegangen ist. Fünf Spiele ohne Sieg, aber mit drei Niederlagen – darunter ein episches 2:6 im Cup gegen Winterthur – sind eindeutiger Ausdruck davon. Ob Stockers Verbannung dabei die erhoffte Wirkung erzielt, darf bezweifelt werden. Er ist letztlich nur ein Spieler eines 30-Mann-Kaders, dessen Mischung nicht stimmt. Zudem konnte Trainer Ciriaco Sforza bisher nicht den Eindruck widerlegen, dass er – unter fraglos schwierigen Umständen – überfordert ist. Hinzu kommt der Gegner im nächsten Spiel: Am Mittwoch gastiert der BSC Young Boys im St.-Jakob-Park (20.30 Uhr).

Das ist der Verein, der heute ist, was vor Burgeners Übernahme der FC Basel war. Serien-Meister, klare Nummer 1 der Schweiz und Vorzeige-Club. Einen Eindruck, den YB jüngst auch auf internationalem Parkett erstmals untermauerte, als man gegen Bayer Leverkusen einen Exploit schaffte und in die Achtelfinals der Europa League einzog.

Am Anfang des Aufstiegs zu neuen Höhen profitierten die Berner auch davon, dass die Basler ihre Vormachtstellung mit Fehleinschätzungen gar leicht preisgaben. Vor allem aber war im Wankdorf zuvor die Bombe explodiert, die reinigende Wirkung hatte: Der Basler YB-Verwaltungsrat Urs Siegenthaler wurde von ihr mitsamt seinen Ideen weggefegt, und es wurde einer zum starken Mann, den sie bis heute zuerst nennen, wenn es um den Erfolg geht: Christoph Spycher.

Spycher ist Sportdirektor. Mit weitreichender Fach- und Entscheidungskompetenz, der sich ganz auf die Geschicke der Profimannschaft, Vertragsverlängerungen oder Transfers konzentrieren kann. Beim FCB hatten sie Marco Streller und Ruedi Zbinden für diesen Posten. Aber nie einen, dem Burgener die Schlüssel im sportlichen Bereich wirklich überlassen hätte. Vielleicht ist es deshalb nur konsequent, dass sie seit September gar keinen Sportdirektor mehr haben, sondern nur noch ein Sportgremium unter der Führung des Clubbesitzers.

Aber wahrscheinlich ist es auch ein Problem. Diese Vermutung jedenfalls liegt nahe, wenn man das Kader, den Trainer, den Fussball und die Resultate sieht. So, wie es in Burgeners Clubführung an vielem zu mangeln scheint. Am Antizipationsvermögen und der Kommunikation etwa. Am Gespür für Mitarbeiter und Anhängerschaft, am Verständnis für deren Sorgen. Oder an Selbstreflexion.

Darum ist vieles gespalten, was zusammengehört. Darum haben die Mitglieder an der letzten GV Burgener und Heri das Vertrauen entzogen. Darum sind die Jahreskarten zurückgegangen. Darum waren am Montag 1000 Menschen auf der Strasse. Und nicht, weil Valentin Stocker ins oder neben das Tor schiesst.

Darum tickt sie schon lange, die Bombe. Aber genau darum explodiert sie auch nicht. Jedenfalls nicht im Club. Denn dort geht Burgener – unbeeindruckt von allen Widerständen – seinen Weg. Er hat bis heute nicht kommentiert, wie er damit umgeht, dass ihm dabei seit November offiziell die Unterstützung der Mitglieder fehlt. Er sagte und sagt nichts Konkretes zu Centricus. Er bekämpft Symptome wie Stocker und womöglich bald auch Sforza, anstatt Ursachen. Und er spricht immerzu davon, dass sich in der grossen Linie alles in die geplante, richtige Richtung entwickelt.

Die rotblaue Bombe tickt anders, weil Bernhard Burgener anders tickt.


https://www.bernerzeitung.ch/die-basler ... 8391361392

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. März 2021, 00:49 
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Alles zum Spiel Basel - YB

Die personelle Situation bei YB

YB-Trainer Gerry Seoane muss beim Gastspiel in Basel auf den verletzten Esteban Petignat und den rekonvaleszenten Christopher Martins verzichten. Fraglich sind Cédric Zesiger und Guillaume Faivre.


Der YB-Sieg im letzten Dezember

Am 16. Dezember 2020 bestimmte unsere Mannschaft das Geschehen in Basel über weite Strecken. YB spielte einfach, gradlinig und gewann viele Duelle. Bereits nach 12 Minuten fiel das verdiente Führungstor. Elia traf mit einem Volleyschuss herrlich ins Netz, nachdem zuvor die FCB-Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone spedieren konnte.

Nach einer Cornervariante erhöhte Nsame bereits nach 20 Minuten auf 2:0. Aebischer hatte den Ball zur Mitte gebracht, Zesiger mit dem Kopf an den hinteren Pfosten verlängert. Topscorer Nsame liess sich die Chance nicht nehmen und traf aus kurzer Distanz mit einem Kopfball.

Vor der Pause kam der FC Basel etwas besser ins Spiel und besass mit Cabral eine erste Chance. YB blieb aber weiterhin äusserst souverän und liess in der gesamten zweiten Halbzeit nur eine gute Möglichkeit des Heimteams zu. Von Moos schoss nach 68 Minuten aus kurzer Distanz über das Tor.

Auf Seiten der Berner verpassten Nsame (63.), Aebischer (74.) und Garcia (86.) die Gelegenheiten zum dritten Treffer. Letztlich blieb es beim souveränen 2:0-Auswärtssieg.




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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. März 2021, 09:33 
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03.03.2021

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Der FCB vor dem Spitzenspiel

Diese drei Krisenherde hat Bernhard Burgener geschaffen

Vor der Partie gegen die Young Boys tun sich beim FC Basel drei grosse Problemfelder auf – sie alle haben ihren Ursprung am gleichen Ort: bei der Clubführung.

Das Spitzenspiel gegen die Young Boys? Nicht mehr als eine Randnotiz in diesen chaotischen Tagen beim FC Basel. Eigentlich sollte ein Verein ja alles dafür tun, dass Spieler und Fans sich auf einen Tag wie diesen Mittwoch freuen können. Doch nach den jüngsten Geschehnissen rund um den FCB ist das Ergebnis beinahe schon egal.

Vor dem Club tun sich drei riesige Problemfelder auf, die ihren Ursprung alle am gleichen Ort haben: bei der Clubführung rund um Besitzer Bernhard Burgener. Da ist die Beurlaubung und Entmachtung von Captain Valentin Stocker, die sich ganz unmittelbar auf die Leistung der Mannschaft im Spiel gegen YB auswirken könnte. Zudem beschäftigt die zunehmende Entfremdung des Clubs von seiner Basis die Fans und treibt sie auf die Strasse. Nicht zuletzt weil der Einstieg eines Investors offenbar kurz bevorsteht.

Die BaZ hat die drei Krisenherde des Clubs genauer unter die Lupe genommen.

Die Beurlaubung von Valentin Stocker und ihre Folgen

Man muss sich die Realität schon ziemlich zurechtrücken, um die Partie zwischen dem FC Basel und den Young Boys als Spitzenspiel zu verkaufen. Die Berner sind mit 19 Punkten Vorsprung nach 22 Runden im Grunde schon längst Meister. Und die Basler liegen zwar nur zehn Zähler vor dem letzten Platz, haben aber – so seltsam es auch klingen mag – aktuell ganz andere Sorgen als ein Fussballspiel.

Die Beurlaubung von Valentin Stocker hat dem Verein den nächsten Nackenschlag versetzt, der zwangsläufig auf das Team abfärben wird. Nur: In welche Richtung?

Der FCB hat am Dienstag mitgeteilt, dass die Spieler hinter der Entscheidung der Sportkommission stünden. Nach dieser Lesart könnte die Beurlaubung Stockers ja gar einen positiven Impuls auslösen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sich ein Grossteil der Mannschaft durch die Vorgänge zusätzlich verunsichert fühlt.

Man kann die Art von Stocker als unbequem beschreiben, ja. Doch wenn man alle Polemik mal für einen Moment zur Seite schiebt, dann hat der 31-Jährige sich mit seinen Aussagen immer für das Wohl des Clubs eingesetzt, indem er Probleme angesprochen oder zumindest angedeutet hat.

Es besteht also durchaus die Gefahr, dass die Kabine des FC Basel nun in mehrere Einzelteile zerfällt. In eine Gruppe von Spielern, die sich mit ihrem Captain solidarisieren. In Spieler, die sich nicht mehr trauen, irgendeine Form von Kritik zu äussern. In Spieler, denen längst alles egal ist. Und in Spieler, die in der neuen Situation nun ihre Chance wittern.

Inmitten dieser Entwicklung steht Ciriaco Sforza, der nach seiner Zeit bei GC mal gesagt hat, dass er sich künftig nicht mehr mit zu vielen Nebenschauplätzen beschäftigen wolle. Doch genau das muss er, seit er beim FCB ist – mit zunehmender Tendenz. Sforza wirkt dabei zusehends überfordert – und verstärkt diesen Eindruck mit jedem weiteren Interview, das er gibt.

Es spricht nichts für einen Basler Sieg im «Spitzenspiel». Und selbst wenn der FCB es in einem Anflug von Glück oder Verzweiflung irgendwie schaffen sollte, gegen die Young Boys zu gewinnen: Es würde keines der anderen Probleme auch nur im Ansatz lösen.

Die Entfremdung der Clubführung von Basisverein und den Fans

Bernhard Burgener bleibt dabei: Sobald der FC Basel wieder gewinnt, wird auch die Kritik verstummen. Wie falsch der Besitzer mit dieser Einschätzung liegt und wie weit sich Burgener mitsamt seiner Führung inzwischen sowohl von den Fans als auch vom Basisverein entfernt hat, war in den letzten Stunden zu sehen.

Auf dem Barfüsserplatz versammelten sich am Montag rund 1000 FCB-Fans, die von dort durch die Stadt zogen und ihre Sorgen über den Einstieg von ausländischen Investoren äusserten. Und nur wenige Stunden zuvor gab Reto Baumgartner bei Telebasel einen ernüchternden Einblick in die interne «Zusammenarbeit» beim FCB.

Baumgartner, der als Präsident des Basisvereins ja Teil des Verwaltungsrates der FC Basel 1893 AG ist, hatte von der Absetzung Stockers aus den Medien erfahren. Und er fand weitere kritische Worte: Es sei kein Informationsfluss zwischen AG und Verein vorhanden, er vermisse die Sensibilität im internen Umgang. Und als Baumgartner gefragt wurde, ob er sich angehört fühle, lautete seine Antwort: «Natürlich nicht.»

Es steht in einem bizarren Gegensatz zu dem Statement, dass man – dieser Schlenker sei erlaubt – noch immer auf der FCB-Homepage finden kann. Dort wurde die BaZ kritisiert, weil in der Zeitung genau dieser Punkt angesprochen wurde: die mangelnde Dialogbereitschaft der Geschäftsleitung gegenüber dem Verein FC Basel 1893.

Die Mitteilung des Clubs hat Baumgartner mit seinen Aussagen nun konterkariert und gezeigt, dass Burgener und seine Führung sich offenbar komplett vom Rest des Vereins und damit indirekt auch von der weiter reichenden Fanbasis abgekapselt haben. Und zwar zu einem Grad, wo eine konstruktive Lösung schwer vorstellbar ist.

Ganz sicher nicht im Konflikt mit jenem Teil der Anhänger, die schon vor mehreren Monaten bekräftigten, dass es mit dieser Führung nicht mehr weitergehen könne. Die neusten Entwicklungen haben diese Schar bestimmt nicht kleiner werden lassen.

Es ist sogar zu hören, dass die Sicherheit rund um das Stadion für das Spiel gegen YB erhöht werden soll, da man Ansammlungen vor dem Stadion in der aktuellen Situation keineswegs mehr ausschliessen kann.

Der nahende Einstieg durch einen Investor

«Basel Dream & Vision AG», das ist der unscheinbare Name einer Basler Firma mit Sitz in der Steinenvorstadt. Und ebendiese «Basel Dream & Vision AG» soll ein Übernahmeangebot für das Aktienpaket von Bernhard Burgener an der FC Basel Holding AG abgegeben haben. So schreibt es «Bajour».

Die «Handelszeitung», die im vergangenen Jahr bereits die Verbindungen von Burgener zum britischen Asset-Manager Centricus publik gemacht hat, hat am Dienstag nun die möglichen Hintergründe für diesen Vorgang erläutert. Unter Berufung auf eine nahestehende Person des Vereins steht dort: «‹Dream & Vision› soll zu einer Dachholding werden, die an der FC Basel Holding beteiligt wäre.»

Der Grund dahinter: Mit solch einem Konstrukt könnte Burgener die Kontrolle über den Club auch bei einer fremden Kapitalmehrheit behalten. Es wäre eine Konstellation, von der man sich vorstellen kann, dass sie Burgener gefällt: Er hat die volle Kontrolle und muss dafür möglichst wenig eigenes Kapital aufwenden.

Diesem Plan steht aktuell noch immer David Degen im Weg. Dem Mitaktionär gehören seit September 2019 zehn Prozent der Aktien der FC Basel Holding AG. Er hat sowohl ein Vorkaufsrecht für den Fall, dass Burgener – wie aktuell – an eine Drittpartei Aktien veräussern will, sowie eine generelle Kaufoption auf rund 35 Prozent von Burgeners Anteilen.

Um die Anteile von Burgener zu übernehmen, müsse der ehemalige Spieler eine zweistellige Millionensumme in die Hand nehmen –«Bajour» schreibt von 16, die «Handelszeitung» von 20 Millionen Franken. Doch es ist unklar, ob Degen diese Summe aufbringen kann und will.

Ist das Angebot der «Basel Dream & Vision AG» also nun Burgeners Versuch, Degen aus der Holding zu drängen, damit danach doch Centricus einsteigen kann? Alle Recherchen dieser Zeitung deuten darauf hin, die bereits im vergangenen Jahr ausführlich unter dem Titel «Ein Burgener-Geschäft mit saudiarabischen Spurenelementen» über die Zusammenhänge und Hintergründe eines derartigen Deals berichtete.

Burgeners Beweggründe scheinen dabei klar. Nachdem er sämtliche finanzielle Reserven aufgebraucht hat, die seine Vorgänger schufen, will er nicht nur einen Teil des damaligen Kaufpreises von rund 15 Millionen Franken zurückerhalten, sondern sein persönliches finanzielles Risiko mindern. Und all das, indem er weiterhin das Sagen hat.

«Das ist absolut kein Weg, der zum FCB passt. Da werden wir uns als Verein mit Händen und Füssen wehren, auch wenn wir vielleicht nicht so viel Einfluss haben», sagte Präsident Baumgartner am Dienstag im SRF, «das ist etwas, das nicht geht, der FCB muss in der Region bleiben – das hat Herr Burgener bei seinem Amtsantritt übrigens auch versprochen.»

Doch der Besitzer äussert sich weiterhin nicht zu den Spekulationen – und schürt damit nicht nur die Sorgen der eigenen Fans, sondern auch deren Frustration.


https://www.bernerzeitung.ch/diese-drei ... 6495009167

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. März 2021, 09:35 
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Vor dem Duell gegen YB

Kasami: «Bereue es nicht, zum FCB gekommen zu sein»

Der neue Captain des FC Basel ist trotz der aktuellen Unruhe beim Klub überzeugt, dass der FCB mit YB mithalten kann.

Nach der Beurlaubung von Valentin Stocker trägt neu Pajtim Kasami die Captainbinde beim FC Basel. Die erste grosse Herausforderung für den 28-Jährigen in seinem Amt: Sein Team im Klassiker mit YB am Mittwoch zu führen.

Pikant: Neben dem FCB hatte letzten Sommer auch YB Interesse an der ablösefreien Verpflichtung Kasamis. Der Ex-Sion-Akteur entschied sich für Basel und gegen die Berner. Die Begründung behält Kasami verständlicherweise für sich. So weit, so gut.

Klar ist, dass sich der 12-fache Nationalspieler sein erstes von zwei Vertragsjahren in Basel anders vorgestellt hat. Das Ziel war der Meistertitel. Die Realität sieht komplett anders aus. 19 Punkte Rückstand auf Leader YB. Zum Vergleich: Basels Vorsprung auf den Barrage-Platz beträgt nur 10 Punkte. Hatte Kasami zu hohe Erwartungen? «Wenn man als Fussballer keine Ziele hat, ist man am falschen Ort», so die Antwort des Mittelfeldspielers.

Alle müssen am gleichen Strick ziehen

Es sei weiterhin sein grosses Ziel, mit dem FCB einen Meistertitel zu feiern. Und Kasami ist überzeugt, dass Basel YB über eine ganze Saison fordern kann. «Aber nur dann, wenn sämtliche Spieler ihre Leistung bringen und alles füreinander und für den Verein geben», so Kasami.

ie Kritik, die seit Wochen auf die Basler einprasselt, sieht der neue FCB-Captain als Ansporn: «Das sollte uns zusätzlich motivieren, noch härter zu arbeiten, um es dann all den Kritikern zu zeigen.»

Auf der Suche nach dem Befreiungsschlag

Die nächste Möglichkeit, ein Lebenszeichen auszusenden, bietet sich Basel am Mittwoch. Dann empfängt der FCB im «Topspiel» YB. Die ersten beiden Saisonduelle gingen jeweils an die Berner. Kasami versucht dennoch, zuversichtlich zu bleiben: «Wir werden YB genau analysieren und einen Plan haben, wie wir gegen sie spielen wollen. Jeder Match beginnt bei 0:0, und wir werden alles geben, um die 3 Punkte zu holen.»

Der FCB braucht einen Befreiungsschlag, um sich aus dem Negativtrott zu befreien. Dieser sollte besser früher als später erfolgen. Idealerweise aus Basler Sicht schon am Mittwoch mit einem Erfolg gegen YB.


Live-Hinweis

Verfolgen Sie die Super-League-Partie zwischen dem FC Basel und YB am Mittwochabend live auf SRF zwei und in der Sport App. Das Vorprogramm startet um 20:10 Uhr. Anpfiff ist um 20:30 Uhr.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... en-zu-sein

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. März 2021, 09:59 
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Krise beim FCB

Basler Fans stellen sich auf die nächste Fussball-Blamage ein

Vor dem Spiel gegen Leader YB kocht die Basler Fussball-Seele, nachdem Valentin Stocker als Captain freigestellt wurde.

Am liebsten würden die FCB-Clubleitung sowie Trainer Ciriaco Sforza nur Eines tun: nach vorne blicken. Und das, obwohl die Aussichten auf das Spiel gegen den Tabellenführer YB am Mittwochabend aus Basler Sicht alles andere als rosig sind.

In der Stadt am Rheinknie stellen sich die Fans sowieso auf ein erneutes Fiasko ein. Viele würden gar auf eine Niederlage hoffen, sagt Tobias Adler von der Protestbewegung «Yystoo für e FCB». «Das ist natürlich zynisch, aber viele glauben, dass nur ein weiterer Misserfolg irgendwas an der Organisation des Clubs verändern werde.»

"Viele Fans hoffen auf eine Niederlage in der Hoffnung, dass dies zu einem Umdenken in der Clubleitung führt."
Autor: Tobias AdlerFanbewegung "Yystoo füre FCB"

Der FCB ist in einer tiefen Krise, sportlich, aber auch menschlich. Das Vertrauen der Fanbasis in die Führungsetage sei praktisch inexistent, sagt Adler. Der gestrige Entscheid der Clubleitung, den beliebten FCB-Spieler Valentin Stocker als Mannschafts-Captain abzusetzen, habe das Fass nun definitiv zum Überlaufen gebracht.

Zum Verhängnis wurde Stocker vermutlich seine Aussage während des Cup-Spiels gegen den FC Winterthur vor zwei Wochen. Damals sagte er, der FCB trete konzeptlos auf. Dies wurde von der Leitung offenbar als illoyales Verhalten gegenüber dem Trainer interpretiert und man beschloss, ein Exempel zu statuieren.

Rund 1000 FCB-Fans zogen als Reaktion gestern Abend friedlich durch die Basler Innenstadt. «Das war ein spontaner und sehr erbaulicher Ausdruck der Sorge, aber auch der Hilflosigkeit», sagt Adler. Gefühle, wie sie die breite Fanbasis teile. Das habe auch die gestrige Demonstration gezeigt. «Das war eine bunte Mischung von Menschen, die ihrem Frust und Unmut, der sich in den vergangenen Monaten aufgebaut hat, Ausdruck verleihen wollten.»

Auch der Verein ist unzufrieden mit der Clubleitung

Kritik am Vorgehen der Clubleitung und dem Präsidenten Bernhard Burgener kommt auch vonseiten des Vereins des FCB. Der Vereinspräsident Reto Baumgartner empfindet die Freistellung des Captains als Affront. «Ein Spieler, der den Mut hat, seine Meinung zu sagen, ist auch eine Chance für den Club», so Baumgartner.

Besonders stört Baumgartner, dass der Vertrag mit Valentin Stocker erst kürzlich verlängert wurde - und der Spieler nun in die Wüste geschickt wird. «So geht man einfach nicht mit Menschen um.» Das würden viele Menschen in Basel auch so sehen, wie er anhand der Reaktionen von Vereinsmitgliedern zu spüren kriege. Manche seien aus Protest aus dem Verein ausgetreten, andere würden ihre Jahreskarte nicht verlängern.

Angst vor Einstieg eines Grossinvestors

Derweil machen in Basel Gerüchte über den Einstieg einer Londoner Investmentfirma die Runde. Gerüchte, die bei Fans und im Verein für rote Köpfe sorgen. «Die Aussicht, dass ein unpersönlicher Grossinvestor ohne Bezug zum FCB den Club übernehmen könnte, das sorgt für noch mehr Frust», erklärt Adler die Gefühlslage.

"Der Draht zwischen Clubführung zur Basis fehlt."
Autor: Reto BaumgartnerPräsident Verein FC Basel 1893

Auch Baumgartner sagt klar, dass man sich von Seiten des Vereins mit Händen und Füssen gegen einen solchen Schritt wehren würde, auch wenn man offiziell keinen Einfluss auf die Entscheidung der Holding AG habe.«Der FCB muss in regionalen Händen bleiben», sagt Baumgartner. Schliesslich habe Bernhard Burgener bei seinem Einstieg beim FCB genau dies versprochen.

Die jüngsten Ereignisse zeigen einmal mehr, dass sich der Club und seine Fans weiter entfremden. «Der Draht von der Clubführung zur Basis fehlt», stellt Baumgartner ernüchtert fest. Die Reaktion der Clubführung: schweigen – wie so oft.


https://www.srf.ch/news/schweiz/krise-b ... lamage-ein

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. März 2021, 14:37 
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Folgt die rotblaue Reaktion gegen YB?

Der FC Basel trifft im St. Jakob-Park auf YB. Zeigen die Basler nach dem Rauswurf von Valentin Stocker ein Lebenszeichen? Oder geht es im gleichen Trott weiter?

«Ein Team. Immer gewesen, wird es immer sein», so die Parole von FCB-Stürmer Ricky van Wolfswinkel auf den sozialen Medien am Tag des Duells gegen den alten und neuen Meister YB. Noch immer halt die Suspendierung von Valentin Stocker in der ganzen Stadt nach. Die Frage: Wie fällt die Reaktion des Teams nun aus?

Folgt der Befreiungsschlag?

Die Motivation gegen den Leader aus Bern sollte am Mittwochabend kein Problem darstellen. Es ist das Duell gegen den aktuellen Nemesis. Gegen das Team, welches Rotblau national seit geraumer Zeit den Rang abgelaufen hat. Es wäre der perfekte Zeitpunkt für ein sportliche Reaktion. Den so nötigen Befreiungsschlag.

Doch muss man sich in diesen Tagen fragen: Welche Spuren hat der Rauswurf des Kapitäns Valentin Stocker im Team hinterlassen? Haben die Spieler von Ciriaco Sforza den finalen Glockenschlag gehört? Personell kehrt Fabian Frei nach seiner Gelbsperre zurück ins Team. Der Rekurs gegen die Rotsperre von Eray Cömert wurde vom Verband abgelehnt. Der Innenverteidiger bleibt gesperrt. Patjim Kasami wird das Team zum zweiten Mal in Folge und auch künftig als neuer Kapitän aufs Feld führen.

Viele Fragezeichen vor dem Spitzenspiel, dass rein sportlich eigentlich keines mehr ist. Dennoch wird die gesamte Fussballschweiz ins Joggeli schauen.


https://telebasel.ch/2021/03/03/folgt-d ... annel=3563

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FCB-Rekurs abgewiesen

Keine Gnade für Eray Cömert

Der Basler Verteidiger bleibt nach seiner Roten Karte gesperrt, gegen YB dürfte ihn erneut der erst 20-jährige Gonçalo Cardoso ersetzen.

Eray Cömert bleibt gesperrt. Die Intervention des FC Basel hat nichts genützt. Der Verein rekurrierte gegen die Sperre von drei Partien und hoffte auf aufschiebende Wirkung. Damit wäre Cömert am Mittwoch gegen YB spielberechtigt gewesen. Doch der Rekurs wurde am Dienstag von den Liga-Juristen abgelehnt.

Cömert fehlt seinen Farben gegen den Leader wie auch am Samstag in Genf. Für den 23-Jährigen dürfte wie in St. Gallen Neuzugang Gonçalo Cardoso im Zentrum verteidigen. Das Strafmass von drei Partien hatte Cömert aufgebrummt bekommen, nachdem er sich im Spiel gegen Lausanne eine Tätlichkeit leistete.

Gegen YB bleibt ihm nun das Zuschauen und Hoffen, dass es seine Kollegen besser machen als beim letzten Aufeinandertreffen. Mit seiner verunglückten Abwehraktion, einem «Kerzenball», leitete Cömert das frühe 0:1 für YB ein, worauf die Heimelf in keiner Phase des Spiels mehr reagieren konnte.


https://www.bazonline.ch/keine-gnade-fu ... 0003017933

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Der neue Anführer

Kann Kasami FCB-Chef?

Nach der Ausbootung von Valentin Stocker wird Pajtim Kasami heute gegen YB die Binde tragen. Ist der 28-Jährige dem Amt gewachsen?

Kein Name fällt öfter, wenn Ciriaco Sforza an der Seitenlinie steht und seine Anweisungen aufs Spielfeld brüllt. «Pajtim!» «Pajtim!» «Pajtim!» «Zentrum!» «Zentrum!» «Zentrum!» «Mitti, Pajtim, Mitti!»

Beim 2:2 gegen Lugano nimmt der FCB-Trainer über 100 Mal den Namen seines Mittelfeldspielers in den Mund. Und er unterstreicht mit seinem Gebrüll, wie wichtig Kasami im Gefüge der Basler ist. «Eine Persönlichkeit», nennt ihn Sforza. Neun Tore und zwei Assists hat der Mann aus Andelfingen ZH in seinen 20 Spielen für den FCB bislang gebucht. Sforza: «Er ist nicht nur wegen seiner Torgefahr ein wichtiger Spieler für uns.»


Wiederholt Kasami seinen Sion-Kraftakt?

Nun wird er die Basler gegen YB mit der Binde am Arm aufs Feld führen. Erfahrung als Anführer hat der Linksfuss beim FC Sion gesammelt. Dort wird er nach der Verletzung von Goalie Mitrjuschkin Captain – und kurze Zeit später von Boss Christian Constantin suspendiert. «Ich gebe ihm drei Tage Zeit, damit er darüber nachdenken kann, was wir tun müssen, um aus dieser Situation herauszufinden, in welcher wir uns befinden. Und über die Anstrengungen, die er unternehmen muss, um in seiner Karriere erfolgreich zu sein», sagte CC damals.

Der Einlauf wirkt. Kasami kommt zurück und wird in seiner Zeit beim FC Sion zum Schlüsselspieler, zum grossen Anführer. 104 Einsätze, 32 Tore, 16 Assists, 17 Gelbe Karte. Kasami zieht den Walliser Karren fast im Alleingang aus dem Sumpf.

Ob der Schweizer Nationalspieler dies beim FCB wiederholt?


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 78355.html

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