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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 15. September 2018, 23:16 |
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15.09.2018  Zitat: Camara erlöst YB in der 122. Minute
von Nicolas Bussard - Vier Tage vor dem Champions-League-Knaller gegen Manchester United musste YB beim FC Schaffhausen in die Verlängerung. Camara traf in letzter Sekunde per Kopf zum 3:2 für die Berner.
Zusammenfassung
Die YB-Ausgabe im Cup in der Saison 2018/19 bleibt eine anstrengende Angelegenheit für die Fans des Meisters. Hatte YB in der ersten Runde in Biel in der 5. Minute der Nachspielzeit nach einem Eckball ausgeglichen und dann in der 121. Minute das Siegtor erzielt, war es heute der Gastgeber aus Schaffhausen, der in der 8. Minute der Nachspielzeit durch Nikci zum 2:2 kam. Am Ende jubelten aber wieder die Berner Young Boys. Nach einem Einwurf von Schick traf Camara per Kopf zum 3:2.
Lange standen vor allem die beiden Torhüter Franck Gresseler und Marco Wölfli im Mittelpunkt. Beide verhinderten sie mehrere gute Chancen. In der 69. Minute traf dann Miralem Sulejmani mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze via Lattenunterkante zum 1:0. Kaum war das Spiel wieder angespielt, zappelte der Ball im Netz der Berner. Del Toro nützte ein Missverständnis und ein zu wenig energisches Eingreifen der Berner Abwehr.
In 87. Minute flankte Schick von der rechten Seite, Ngamaleu traf per Kopf. YB sah wie der sichere Sieger aus. Als die vier angezeigten Nachspielminuten bereits um waren, flog Jean-Pierre Nsame ein Ball in Strafraumnähe an den Arm. Trotz heftiger Proteste der Schaffhauser entschied Schiedsrichter Schnyder korrekterweise auf Eckball. Hätte er Handspiel gepfiffen hätte es zudem nur einen Freistoss gegeben, Nsame stand ausserhalb des Strafraums. Durch die Proteste bei denen Schaffausens Assistenztrainer auf die Tribüne geschickt wurde, verzögerte sich der Eckball um mehrere Minuten. Nach einem Gestochere im YB-Strafraum war es Adrian Nikci, der zum 2:2 traf.
In der Verlängerung war YB überlegen und kam zu vielen guten Chancen, etwa durch Aebischer, der in der 110. Minute den Pfosten traf. Es war dies YBs dritter Alutreffer. Schaffhausen traf einmal den Pfosten.
Als alles mit dem Penaltyschiessen rechnete warf Schick einen weiten Einwurf auf Sanogo, der mit dem Kopf auf Camara verlängerte. YBs Abwehrspieler traf ebenfalls per Kopf und versetzte das mitgereiste YB-Publikum in Jubelzustände. (nb) Telegramm
Schaffhausen-YB 2:3 (0:0) Lipo-Park, 5986 Fans, SR: Schnyder
Tore: 69. Sulejmani 0:1, 70. Del Toro 1:1, 87. Ngamaleu 1:2, 98. Nikci 2:2, 122. Camara 2:3.
Aufstellungen: Schaffhausen: Grasseler; Gonçalves (96. Demhasaj), Mendy, Mevlja, Qollaku (90. Gül); Paulinho, Pugliese, Del Toro (80. Nikci), Tranquilli (90. Dindamba); Castroman; Barry.
YB: Wölfli; Schick, Camara, Von Bergen, Benito; Fassnacht (59. Sulejmani), Sow (105. Aebischer), Sanogo, Ngamaleu; Hoarau (90. Bertone), Assalé (59. Nsame).
Bemerkungen: Verwarnungen: 6. Tranquilli, 19. Paulinho, 45. Pugliese, 46. von Bergen, 116. Castroman (alle Foul). 45. Lattenschuss Ngamaleu, 68. Mendy Pfostenkopfball, 80. Lattenkopfball Nsame, 110. Pfostenschuss Aebischer. https://static01.20min.ch/sport/fussbal ... g-11690198
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shalako
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Verfasst: Samstag 15. September 2018, 23:18 |
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15.09.2018  Zitat: Die Young Boys retten sich in letzter Sekunde
Die Cup-Affiche zwischen dem zweitklassigen FC Schaffhausen und dem Schweizer Meister Young Boys bot grosse Unterhaltung auf Super-League-Niveau. Entschieden wurde die Partie erst in der Nachspielzeit der Verlängerung-
So sollte der Cup-Wettbewerb eigentlich sein: Der Unterklassige wächst über sich hinaus und fordert den Gegner bis zur letzten Sekunde. Der Match in Schaffhausen entsprach dieser Vorstellung, der Unterschied zwischen dem kleinen Klub aus der Challenge League und dem Schweizer Meister, der am Mittwoch gegen Manchester United in der Champions League antritt, verwischte sich, das Spiel bot beste Unterhaltung und war auch technisch und taktisch auf gutem Super-League-Niveau.
YB musste alles in die Waagschale werfen, um in der Nachspielzeit der Verlängerung dem Penalty-Schiessen zu entkommen. Camara traf mit dem Kopf zum 3:2 für YB.
Mit vielen Wendungen
Knapp 6000 Zuschauer waren ins neue Stadion gekommen im Herblingertal, so viele wie seit der Eröffnung nicht mehr. Und die Besucher sahen einen intensiven Match mit vielen Wendungen auf die eine und andere Seite. Dazu gehörte nicht nur der Siegtreffer des Schweizer Meisters, sondern auch, wie die Schaffhauser die Verlängerung erzwungen hatten. Die achte Minute in der Verlängerung der regulären Spielzeit lief, als der ehemalige FCZ-ler Nikci zum 2:2 traf. Vorausgegangen war ein Corner mit grossem Tohuwabohu im Strafraum von YB-Goalie Wölfli. Das Stadion bebte, als sich die Schaffhauser die Verlängerung sicherten. Kurz vor dem Ende hatte Ngamaleu das 2:1 für YB erzielt. Aber die Schaffhauser gaben nicht auf, sie spielten und vor allem kämpften mit dem Mut der Verzweiflung weiter. Bereits die Führung von YB hatten die Schaffhauser nach bloss einer Minute ausgeglichen.
Der Favorit aus Bern hatte die Partie begonnen, wie es zu erwarten gewesen war. Die Young Boys bestimmten das Spiel und zeigten von Anfang an, dass sie die Aufgabe ernst nahmen. Mit Hoarau, Ngameleu und Assalé schickte der YB-Trainer Gerardo Seoane denn auch geballte Kraft im Sturm auf den Platz.
Der Plan geht nicht auf
Offenbar wollte sich der YB-Coach nicht auf ein Nervenspiel wie in der ersten Runde einlassen. In Biel hatte sich YB erst in der Nachspielzeit in die Verlängerung gerettet, der Siegtreffer war Hoarau in der 120. Minute gelungen. Doch Seoanes Plan, möglichst früh klare Verhältnisse zu schaffen, ging nicht auf. Dafür der Plan von Boris Smiljanic, dem Schaffhauser Trainer: solid verteidigen, auf Konter lauern.
Die Berner waren individuell besser, aber die Schaffhauser bis zum Schwinden der Kräfte gegen Ende der Partie gefährlicher. Vor allem Del Toro und Castroman, ein Leihspieler von den Young Boys, deuteten Klasse an und brachten die YB-Defensive mehrfach in Schwierigkeiten. Am Ende aber siegte doch das Team mit der grösseren Substanz. https://www.nzz.ch/sport/die-young-boys ... ld.1420467
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shalako
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Verfasst: Samstag 15. September 2018, 23:19 |
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15.09.2018  Zitat: Die Cup-Sechzehntelfinals im Überblick
YB-Wahnsinn in der 122. Minute! – Basel souverän
Was für ein Cup-Drama in Schaffhausen. In der 122. Minute schlägt YB zu – und zieht in die Achtelfinals ein. Auch Luzern zittert, während Basel bei Echallens keinerlei Mühe bekundet. Wer sonst noch qualifiziert ist, gibts hier in der Übersicht.
Schaffhausen – Young Boys 2:3 n.V.
YB auf Kunstrasen? Da ist doch normalerweise alles schon vor dem Spiel klar. Nicht so im Lipo-Park in Schaffhausen. Der Challenge-League-Klub ist über weite Phasen des Spiels ebenbürtig. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kommt YB zu einer Todsicheren, als Ngamaleu nur die Lattenunterkante trifft. Und es braucht mehrere Big Saves des glänzend aufgelegten Cupgoalies Marco Wölfli, um das eine oder andere Tor der Elf von Ex-Nationalspieler Boris Smiljanic zu verhindern.
Dennoch geht YB folgerichtig in Führung, als Sulejmani einen blitzsauberen Konter mit einem Haken und einem trockenen Schuss unter die Latte abschliesst (69.).
Doch im direkten Gegenzug und einer herrlichen Ballstafette über sieben Stationen gleicht Del Toro aus. Der kleine FCS fordert das grosse YB richtig! Und doch: Drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit bucht Ngamaleu per Kopf das 2:1, als er eine Schick-Flanke verwertet. Alle denken: Das wars! Doch es wird nachgespielt. Fünf, sechs, sieben Minuten. Endlose Diskussionen wegen eines vermeintlichen Nsame-Handspiels, die Ref Schnyder zulässt, ohne energisch einzugreifen. Ein letzter Corner. Ein Riesengewühl. Und Nikcis 2:2!
Verlängerung. YB leicht besser. Aebischer trifft nach 111 Minuten nur den Pfosten. Schlussphase. Belagerungszustand. Und dann in allerallerletzter Sekunde doch noch die Erlösung: Ein weiter Einwurf von Schick, den Sanogo per Kopf verlängert. Und Mohamed Ali Camara, der Innenverteidiger, der spielte, weil Grégory Wüthrich leicht angeschlagen ist, Köpfelt YB ins Glück. Sekunden vor Ende der Verlängerung rettet sich YB. Wie schon in Biel. Auf welchem Glückplaneten ist Gerry Seoane bloss geboren?
Dennoch: Für das ManU-Spiel am Mittwoch war diese kräftezehrende Verlängerung Gift. Aber im Moment scheint diese Berner nichts erschüttern zu können. Gar nichts.
Lipo-Park, 5986 Fans, SR: Schnyder
Tore: 69. Sulejmani 0:1, 70. Del Toro 1:1, 87. Ngamaleu 1:2, 98. Nikci 2:2, 122. Camara 2:3.
Aufstellungen: Schaffhausen: Grasseler; Gonçalves, Mendy, Mevlja, Qollaku; Paulinho, Pugliese, Del Toro, Tranquilli; Castroman; Barry. YB: Wölfli; Schick, Camara, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Sanogo, Ngamaleu; Hoarau, Assalé. https://www.blick.ch/sport/die-cup-sech ... 59237.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 15. September 2018, 23:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.09.2018  Zitat: Camara erlöst YB in der 122. Minute
Vier Tage vor dem Champions-League-Knaller gegen Manchester United musste YB beim FC Schaffhausen in die Verlängerung. Camara traf in letzter Sekunde per Kopf zum 3:2 für die Berner.
Zusammenfassung
Die YB-Ausgabe im Cup in der Saison 2018/19 bleibt eine anstrengende Angelegenheit für die Fans des Meisters. Hatte YB in der ersten Runde in Biel in der 5. Minute der Nachspielzeit nach einem Eckball ausgeglichen und dann in der 121. Minute das Siegtor erzielt, war es heute der Gastgeber aus Schaffhausen, der in der 8. Minute der Nachspielzeit durch Nikci zum 2:2 kam. Am Ende jubelten aber wieder die Berner Young Boys. Nach einem Einwurf von Schick traf Camara per Kopf zum 3:2.
Lange standen vor allem die beiden Torhüter Franck Gresseler und Marco Wölfli im Mittelpunkt. Beide verhinderten sie mehrere gute Chancen. In der 69. Minute traf dann Miralem Sulejmani mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze via Lattenunterkante zum 1:0. Kaum war das Spiel wieder angespielt, zappelte der Ball im Netz der Berner. Del Toro nützte ein Missverständnis und ein zu wenig energisches Eingreifen der Berner Abwehr.
In 87. Minute flankte Schick von der rechten Seite, Ngamaleu traf per Kopf. YB sah wie der sichere Sieger aus. Als die vier angezeigten Nachspielminuten bereits um waren, flog Jean-Pierre Nsame ein Ball in Strafraumnähe an den Arm. Trotz heftiger Proteste der Schaffhauser entschied Schiedsrichter Schnyder korrekterweise auf Eckball. Hätte er Handspiel gepfiffen hätte es zudem nur einen Freistoss gegeben, Nsame stand ausserhalb des Strafraums. Durch die Proteste bei denen Schaffausens Assistenztrainer auf die Tribüne geschickt wurde, verzögerte sich der Eckball um mehrere Minuten. Nach einem Gestochere im YB-Strafraum war es Adrian Nikci, der zum 2:2 traf.
In der Verlängerung war YB überlegen und kam zu vielen guten Chancen, etwa durch Aebischer, der in der 110. Minute den Pfosten traf. Es war dies YBs dritter Alutreffer. Schaffhausen traf einmal den Pfosten.
Als alles mit dem Penaltyschiessen rechnete warf Schick einen weiten Einwurf auf Sanogo, der mit dem Kopf auf Camara verlängerte. YBs Abwehrspieler traf ebenfalls per Kopf und versetzte das mitgereiste YB-Publikum in Jubelzustände.
Telegramm
Schaffhausen-YB 2:3 (0:0) Lipo-Park, 5986 Fans, SR: Schnyder
Tore: 69. Sulejmani 0:1, 70. Del Toro 1:1, 87. Ngamaleu 1:2, 98. Nikci 2:2, 122. Camara 2:3.
Aufstellungen: Schaffhausen: Grasseler; Gonçalves (96. Demhasaj), Mendy, Mevlja, Qollaku (90. Gül); Paulinho, Pugliese, Del Toro (80. Nikci), Tranquilli (90. Dindamba); Castroman; Barry.
YB: Wölfli; Schick, Camara, Von Bergen, Benito; Fassnacht (59. Sulejmani), Sow (105. Aebischer), Sanogo, Ngamaleu; Hoarau (90. Bertone), Assalé (59. Nsame).
Bemerkungen: Verwarnungen: 6. Tranquilli, 19. Paulinho, 45. Pugliese, 46. von Bergen, 116. Castroman (alle Foul). 45. Lattenschuss Ngamaleu, 68. Mendy Pfostenkopfball, 80. Lattenkopfball Nsame, 110. Pfostenschuss Aebischer. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/22716368
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. September 2018, 20:39 |
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16.09.2018  Zitat: Und wieder erst das späte Glück für die Young Boys
Schaffhausen lässt die Berner 120 Minuten zittern. Dem Meister kommt das bekannt vor.
Vier Tage vor dem ersten Einsatz in der Champions League, dem Spiel gegen den englischen Traditionsverein Manchester United, vor dem Glamour der Königsklasse, vor den klangvollen Namen wie Mourinho, Pogba oder Lukaku, vor dem ausverkauften Stade de Suisse, reisten die Young Boys nach der Länderspielpause zuerst noch einmal in die Provinz. Nördlich des Rheins wartete im Sechzehntelfinal des Schweizer Cups der FC Schaffhausen, eine Pflichtaufgabe für die Berner.
Diese stellte sich als zäher heraus, als sie sich das erhofft haben dürften. Erst in der 121. Minute stellen die Young Boys durch das 3:2 von Innenverteidiger Mohamed Ali Camara das Weiterkommen im Cup sicher. Ein Déjà-vu für YB: bereits in der ersten Cuprunde gegen den FC Biel siegten die Berner erst durch ein Tor in der 120. Minute.
Illustrer Gast, keckes unterklassiges Heimteam
Meister und Champions-League-Teilnehmer ist der Gast aus Bern, die Einheimischen betonten bei jeder Gelegenheit die Gewichtigkeit des Gegners . YB-Trainer Gerardo Seoane setzte grösstenteils auf das Team, das gegen Manchester zum Einsatz kommen dürfte, schonte mit Kevin Mbabu und Grégory Wüthrich zwei angeschlagene Stammspieler und liess Miralem Sulejmani zu Beginn auf der Bank.
Vom illustren Gegner einschüchtern lassen sich die Schaffhauser aber nicht. Im Gegenteil. Frech behauptet sich der Unterklassige, verteidigt geschickt, attackiert rasant. Marco Wölfli muss bereits nach vier Minuten ein erstes Mal eingreifen. Es ist bei weitem nicht das einzige Mal, dass seine Fähigkeiten gefragt sind.
Gerade die Offensivkräfte Miguel Castroman, eine YB-Leihgabe, und Daniel Del Toro wirbeln durch die Berner Verteidigung. Und die Schaffhauser lassen sich auch nicht entmutigen: Del Toro gibt in der 70. Minute die direkte Antwort auf die Führung von YB. Der eingewechselte Sulejmani hatte keine Minute zuvor via Lattenunterkante getroffen.
So entwickelt sich ein offener Schlagabtausch zwischen «gääl-schwarz» und «gäub-schwarz»: YB muss unbedingt, Schaffhausen will unbedingt. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit in der 87. Minute traf Ngamaleu zur erneuten Führung, erst als die angezeigte Nachspielzeit längst überschritten war, wurde klar, dass auch dieser Treffer noch nicht die Erlösung für YB war. Adrian Nikci, 2014 für ein halbes Jahr an YB ausgeliehen, profitierte von chaotischen Flipperkasten-Szenen im YB-Strafraum und trifft in der 98. Spielminute zum 2:2.
Und auch das muss den Young Boys bekannt vorgekommen sein: Gegen Biel hatten sie sich selber erst in der 95. Minute in die Verlängerung gerettet. «Wir wissen, dass wir zum zweiten Mal etwas Glück in Anspruch genommen haben», sagte YB-Trainer Gerardo Seoane und fügte an, «am Mittwoch müssen wir unsere Sache besser machen.» https://www.derbund.ch/sport/fussball/U ... y/10564889
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. September 2018, 20:54 |
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16.09.2018  Zitat: Schaffhausen-Smiljanic nach Cup-Out
«Ein Schiri aus Bern – das passt gar nicht!»
Es musste raus in all dem Frust über das brutale Out gegen YB nach heroischem Kampf. «Ein Schiedsrichter aus Bern – das passt gar nicht», so Schaffhausen-Coach Boris Smiljanic.
Sein Team hatte alles gegeben. Zuerst 90 Minuten lang. 98, genau genommen. «So lange gings?», sollte YB-Keeper Marco Wölfli später verwundert feststellen. «Krass!» Ja, so lange gings bis zum 2:2. Und auch in der Verlängerung hielt Challenge-League-Klub Schaffhausen prächtig mit. Bis zum brutalen Ende, Sekunden vor dem Penaltyschiessen. Und dieses Tor, Mohamed Ali Camaras 3:2 in der 122. Minute, brachte den Zürcher auf die Palme. Denn er hatte ein Foulspiel gesehen. Oder gar zwei. Zuerst bei Sanogos Kopfball-Verlängerung. Dann beim Kopfball ins Tor.
«Ja, ich hatte den Eindruck, wir wurden benachteiligt. Wenn man die gelben Karten anschaut. Wenn man die letzte Szene anschaut, wo klar ein Ellenbogen im Spiel ist.» Smiljanic sah damit eine der Sorgen bestätigt, die er schon vor dem Spiel gehabt habe. «Die erste war die physische Präsenz von YB. Das hat man mit drei Kopftoren gesehen.» Und die zweite? «Ich weiss gar nicht, ob ich das sagen darf. Ob ich jetzt gesperrt werde. Aber das ist mir eigentlich egal. Die zweite Sorge war, dass der Schiedsrichter aus Bern kommt.» Schiri Schnyder ist eigentlich Luzerner
Wirklich? Urs Schnyder ist doch Entlebucher? Und das liegt im Kanton Luzern. «Er kommt aus der Stadt Bern», so Smiljanic. «Er macht dort Musik. Und der Linienrichter kommt aus Thun. Nein, das passt nicht für so ein Spiel. Das hat einen faden Beigeschmack. Ich bitte einfach die Unparteiischen ihre Sachen zu analysieren», schloss Smiljanic – und stampfte wutenbrannt davon.
Aber ist denn Schnyder wirklich Berner? Ein bisschen zumindest. Er kommt, wie gesagt, aus dem Entlebuch, ist auch beim Innerschweizerischen Fussballverband gemeldet. Sein Stammklub ist der FC Escholzmatt-Marbach. Er ist seit diesem Jahr Halbprofi und Fifa-Ref. Er hat seinen Doktortitel am Institut für Sportwissenschaften an der Uni Bern gemacht und arbeitet als Gymnasiallehrer im bernischen Kirchenfeld. Seine Band Preamp Disaster kommt aus Luzern. Das Label, das sie vermarktet, kommt hingegen aus Bern.
Wie handhabt das nun die Swiss Football League? Cyril Zimmermann, Boss der Spitzenschiedsrichter – oder Elite-Referee Manager, wie das schwülstig offiziell heisst -, betont, dass man bei der Besetzung der Spiele nicht auf den Wohnort schaue. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 60753.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. September 2018, 20:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.09.2018  Zitat: YB mit derselben Leier im Cup
Glückhaftes Déjà-vu-Erlebnis für die Young Boys. Sie gewinnen im Cup bei Schaffhausen 3:2. Das Siegestor fällt in der 122. Minute – wie bereits in der Runde zuvor gegen Biel.
98. Minute, die letzten Sekunden der Nachspielzeit laufen, als Adrian Nikci, der 2014 für ein halbes Jahr von Hannover 96 nach Bern ausgeliehen worden war, nach einem Eckball zum 2:2 trifft und seinen FC Schaffhausen so in die Verlängerung rettet. YB kommt das bekannt vor.
Am 18. August in Biel, erste Runde des Schweizer Cups: 95. Minute, die letzten Sekunden der Nachspielzeit liefen, als Ulisses Garcia nach einem Eckball zum 2:2 traf und YB so in die Verlängerung rettete.
122. Minute in Schaffhausen, die letzten Sekunden der Verlängerung laufen, Schick wirft ein, Sanogo verlängert, Mohamed Ali Camara trifft mit dem Kopf zum 3:2, es ist sein erstes Pflichtspieltor für YB.
Einen Monat zuvor in Biel: 120. Minute, die letzten Sekunden der Verlängerung laufen, Garcia flankt, Guillaume Hoarau trifft mit dem Kopf zum 3:2.
In Schaffhausen regt sich Trainer Boris Smiljanic über Schiedsrichter Schnyder auf, weil dieser in Bern lebe, weil er den Ellbogeneinsatz von Camara beim Siegestor nicht quittiert habe. In Biel enervierte sich Trainer Kurt Baumann über den Unparteiischen Erlachner, weil er vor dem Last-Minute-Ausgleich von YB Abstoss statt Eckball hätte pfeifen sollen.
Die Parallelen zwischen den beiden Cupspielen von YB in dieser Saison sind nicht zu übersehen. «Wir wissen, dass wir bereits zum zweiten Mal etwas Glück hatten», sagte Gerardo Seoane nach Abpfiff.
Eine weitere Parallele waren auch die Gegner, unterklassig, aber ohne falsche Scheu vor Meister YB. Defensiv kompakt, doch nicht verlegen, die Offensive zu bemühen und die YB-Verteidigung in Verlegenheit zu bringen. Auch in Schaffhausen waren die Dienste von Marco Wölfli, der David von Ballmoos im Tor ablöste, gefragt. Er stand im Fokus, zu fest für seinen eigenen Geschmack. Sichtlich erbost liess er das seine Vorderleute spüren. «Wir haben viel zu einfach Tore bekommen», sagte der Meistertorhüter.
So etwa das 1:1 von Del Toro in der 70. Minute, das nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff nach Sulejmanis Führungstreffer gefallen war. «Auch in Biel hätte das Spiel anders ausgesehen, würden wir Tore schiessen», bemängelte Loris Benito die Chancenauswertung. So wurde das Weiterkommen ein hartes Stück Arbeit, wie bereits gegen Biel. «Wir machen das nicht absichtlich», beteuerte Benito.
Aufarbeiten ist vonnöten
«Gääl-Schwarz» gegen «Gäub-Schwarz», ein Spektakel, unterhaltsam für die Zuschauer, «der Trainer hatte wohl weniger Freude», sagte Wölfli. Seoane hatte in diesem Spiel grossenteils auf seine Stammkräfte gesetzt. «Wir wollten unbedingt weiterkommen. Der Match war das Einzige, was zählte», sagte der Trainer.
Sulejmani wurde erst in der 60. Minute eingewechselt. Kevin Mbabu und Gregory Wüthrich wurden ersetzt durch Thorsten Schick und Camara. Mbabu und Wüthrich sind leicht angeschlagen, sollten aber am Mittwoch wieder zur Verfügung stehen.
Der Mittwoch, an dem dieses grosse Spiel gegen Manchester United stattfindet, war an diesem Samstag in der Fussballprovinz weit weg. «Wir müssen zuerst dieses Spiel aufarbeiten, bevor wir den Fokus auf Manchester legen können», hielt Seoane fest. YB steht der Wechsel von der Provinz in die Königsklasse, von Del Toro, Castroman, Grasseler und Co. zu Lukaku, Pogba, De Gea und Co. bevor.
«Ich habe das noch nie so erlebt, deshalb kann ich erst am Mittwoch sagen, wie das war», sagte Benito, «doch ich bin ein ehrgeiziger Fussballspieler und will zeigen, dass ich auch mit den Besten mithalten kann.» Eines ist auf alle Fälle klar, dass weiss auch Gerardo Seoane: «Am Mittwoch müssen wir vieles besser machen.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20555066
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