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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 19:35 
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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 21:58 
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jjjjaaaaaaaaaaaaaaaa, wir sind dabei!!!!!!!!!!!!!!!!! :scarf: :scarf: :scarf: :scarf:


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 22:50 
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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 22:59 
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ganz grosse wende im spiel, hatte echt nicht mehr daran geglaubt.

merci yb,
merci gui und gute besserung miralem.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 23:42 
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2:1-Sieg bei Dinamo Zagreb

Doppelpack – Hoarau schiesst YB in die «Königsklasse»!

- Guillaume Hoarau schnürt einen Doppelpack und schiesst YB erstmals in die Champions League.
- Nach dem 1:1 im Hinspiel drehen die Berner bei Dinamo Zagreb einen Rückstand zu einem 2:1-Erfolg mit historischer Tragweite.
- Die «gelbschwarze» Freude wird durch die Auswechslung des am Kopf getroffenen Miralem Sulejmani getrübt.

In den letzten 35 Pflichtspielen hatte YB immer ins gegnerische Tor getroffen. Diese stolze Serie drohte im Rückspiel der CL-Playoffs zu reissen: Die Gäste lagen in Zagreb 0:1 zurück und zeigten sich in der Offensive nicht allzu produktiv. Ein Distanzschuss von Nicolas Ngamaleu (20.) war bis dahin die einzige auffällige Szene des YB-Angriffs gewesen.

Assalé kommt, Hoarau trifft

Dann aber glänzte Roger Assalé: Keine 10 Minuten zuvor eingewechselt, fiel der 24-Jährige nach einem schönen Dribbling im Zagreber Strafraum. Den grosszügig gepfiffenen Penalty verwandelte Guillaume Hoarau (64.) eiskalt.

Nur 2 Zeigerumdrehungen später drückte «Air France» nach einem Eckball die Kugel erneut über die Linie. Gregory Wüthrich hatte den Ball per Kopf verlängert – 2:1, die Vorentscheidung, der Weg in die Geschichtsbücher geebnet. Wie die Gegner in der Gruppenphase der Champions League heissen, erfährt die Elf von Coach Gerardo Seoane am Donnerstagabend (18 Uhr live in der SRF Sport App).

Früher Nackenschlag

Im Hinspiel hatte YB losgelegt wie die Feuerwehr. Im Maksimir Stadion sah das Publikum nun vertauschte Rollen. So war es Ex-«Hopper» Izet Hajrovic (7.), der eine zu Beginn noch schläfrige Berner Defensive mit dem Führungstreffer aus rund 12 Metern überwand. Wüthrich hatte bei seinem Klärungsversuch den Ball nicht richtig getroffen.

Sorgen um Sulejmani

Vier gewinnt! Nachdem YB in den letzten 3 Jahren immer hängen geblieben war, klappte es für den Schweizer Meister nun endlich mit der Qualifikation für die Champions League. Nach Hoaraus Doppelschlag war der Einzug der Berner in die «Königsklasse» nie gefährdet.

Eine Hiobsbotschaft ereilte die Young Boys indes nach 50 Minuten: Miralem Sulejmani wurde in einem Zweikampf von Petar Stojanovic unbeabsichtigt mit dem Fuss am Kopf getroffen. Nachdem der Serbe kurz bewusstlos liegen blieb, musste er auf der Bahre vom Feld geführt werden. Für ihn kam Assalé – und damit der erste Schritt zum geschichtsträchtigen Sieg.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... nigsklasse

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 23:56 
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Nach sensationeller Wende in Zagreb

YB erfüllt sich den Champions-League-Traum!

Das Berner Sommermärchen hat kein Ende! Superstar Guillaume Hoarau schiesst YB mit zwei Toren in die Champions League, der Meister gewinnt das Rückspiel gegen Zagreb 2:1.

Sie feuern ihr Team zwar bis zum Schluss an, die Fans von Dinamo Zagreb. Doch nicht mehr mit der letzten Überzeugung. Nicht so wie zu Beginn im Zirkus Maksimir. Da wars gewaltig. Ohrenbetäubend laut. Einschüchternd heftig. Markdurchdringend.

Doch wie die Feuerwehr legen die Kroaten doch nicht los. Dennoch gehen sie früh in Führung. Gojak flankt, Gavranovic legt ab in die Mitte, wo kein Mitspieler steht. Nur unter anderen Wüthrich, der den Ball dem anderen «Eidgenossen» pfannenfertig auf den Fuss legt: Hajrovic. Und dummerweise auf den linken. Der gebürtige Brugger AG lässt sich nicht zweimal bitten. Das Maksimir bebt!

Und doch: So viel Klasse hat Dinamo nicht, um YB minutenlang einzuschnüren. Um sich Torchance um Torchance zu kreieren, so dass ein zweites Tor nichts anderes als eine Notwendigkeit ist. Nein. Es ist nicht Tottenham. Nicht Gladbach. Nicht ZSKA Moskau. Nein. YB kommt hinten heraus. Kombinierend. Nur: Nicht bis in den Strafraum. Das reicht nicht.
Der Doppelschlag von Hoarau

Zweite Halbzeit. Ein anderes YB kommt aus den Katakomben. Aggressiver. Bissiger. Williger. Gefährlicher. Doch zuerst geht der Champions- League-erfahrenste Mann K.O. Sulejmani kriegt den Schuh von Stojanovic mitten ins Gesicht. Alle gestikulieren wild. Der Serbe ist kurz bewusstlos, hat wohl eine Gehirnerschütterung. Doch er ist bald wieder ansprechbar.

Weiter gehts für Sulejmani auf jeden Fall nicht, für ihn kommt Assalé. Der Mann, vor dem Dinamo Angst hatte. Warum? Weil Assalé zum Beispiel Leovac vernascht. Ball links vorbei, Mann rechts. Und dann hakt der Verteidiger ein. Assalé fällt. Kuipers pfeift Penalty.

In der Schweiz hätte der Ivorer den garantiert nicht gekriegt, hat er doch bei den Refs einen Malus wegen der einen oder anderen Fallsucht-Aktion. Guillaume Hoarau verwandelt sicher. 1:1. Wie im Hinspiel.

Doch YB ist nun gefährlich. Wie bei diesem Konter. Fassnacht holt einen Corner heraus. Sow schlägt ihn. Sulejmani ist ja draussen. Wüthrich – ausgerechnet er, welche schöne Geschichte! – bringt den Ball in die Mitte. Hoaraus Storchenbeine stochern das Ding über die Linie. Wahnsinn!

Und nun braucht Dinamo zwei Tore. Hajrovic trifft nur die Latte. Mehr geht da nicht. Der YB- Doppelschlag hat Dinamo so K.O. geschlagen wie Sulejmani. YB ist in der Champions League. Endlich!

Dinamo Zagreb – YB 1:2 (1:0)
Stadion Maksimir, 25'400 Fans

SR: Kuipers (Ho)

Tore: 7. Hajrovic (Gavranovic, Gojak) 1:0. 64. Hoarau (Foulpenalty) 1:1. 66. Hoarau (Wüthrich, Sow) 1:2

Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac; Ademi; Hajrovic, Dani Olmo, Gojak, Orsic; Gavranovic.

YB: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani; Ngamaleu, Hoarau.

Einwechslungen: Zagreb: Sunjic (32. für Ademi), Budimir (74. für Leovac), Kadzior (82. für Orsic). YB: Assalé (55. für Sulejmani), Bertone (84. für Fassnacht), Aebischer (92. Für Ngamaleu).

Gelb: 38. Leovac. 57. Sanogo. 94. Stojanovic (alle Foul)

Bemerkungen: YB ohne Lotomba, Lauper (verletzt). 71. Lattenschuss Hajrovic.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 80880.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 23:58 
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Hoarau wendet Spiel mit zwei Toren inzwei Minuten – YB ist somit erstmals in der Champions League

Die Young Boys stehen erstmals in der Gruppenphase der Champions League. Nach dem 1:1 im Hinspiel setzten sie sich in Zagreb nach frühem Rückstand dank einer Doublette von Guillaume Hoarau 2:1 durch. Es winken Einnahmen von rund 30 Millionen Franken.

Nach einer Stunde sah es für die Young Boys im Zagreber Maksimir-Stadion ganz düster aus. Das überaus unangenehme Dinamo Zagreb, das erstmals seit 2013 vor ausverkauften Rängen spielte, führte dank eines frühen Treffers mit 1:0 und hatte, so schien es, alles unter Kontrolle. Keine nennenswerte Chance, mit etwas Wohlwollen eine Halbchance liess Kroatiens Meister bis dahin zu. Kam hinzu, dass YB nach 55 Minuten Miralem Sulejmani verlor. Der blass gebliebene Flügelspieler stürzte nach einem unglücklichen Rencontre ohnmächtig zu Boden. Wenig bis nichts deutete zu diesem Zeitpunkt auf eine YB-Wende hin. Doch sie kam. Ausgerechnet Sulejmanis Knockout, der das Team kurzzeitig schockte, stellte sich für YB als Glücksfall heraus.

Der für Sulejmani gekommene Roger Assalé, der sich erst am Wochenende von einer Verletzung zurückmeldete, belebte die zuvor fast inexistente YB-Offensive spürbar und auf Anhieb. In der 63. Minute dribbelte sich der wuselige Ivorer auf der Seite in den Strafraum und stellte seinen Körper im Duell mit Marin Leovac geschickt zwischen Ball und Gegner. Hoarau versenkte den aus Sicht von Zagreb strengen Penalty sicher. Kurz darauf drückte der Franzose nach einem Corner einen Kopfball von Gregory Wüthrich, der beim 0:1 nicht gut ausgesehen hatte, zum siegbringenden 2:1 über die Linie.

Gute Finanzlage

Innert 2:17 Minuten stellten die Young Boys das Geschehen auf den Kopf und zapften sie dank dem erstmaligen Vorstoss in die Gruppenphase der Champions League den schwindelerregenden Millionen-Jackpot an. 15,25 Millionen Euro Antrittsgage sind ihnen damit gewiss, dazu werden Anteile aus der klubspezifischen Koeffizientenrangliste und dem TV-Marktpool sowie Sieg- und Punktprämien kommen. Rund 30 Millionen Franken dürfte YB damit generieren.

Gegen den gefestigten kroatischen Meister mit dem Schweizer Nationalstürmer Mario Gavranovic und dem Ex-GC-Junior Izet Hajrovic erreichten die Berner ihr übliches Rendement eigentlich nicht. So einfallsreich und stabil der neue Schweizer Meister in den letzten Monaten wirkte, so ratlos präsentierte er sich im Rückspiel während einer Stunde. Ein missglückter Klärversuch von Gregory Wüthrich brachte YB in der 7. Minute zusätzlich in Bedrängnis. Der an der Strafraumgrenze lauernde Hajrovic konnte mit Anlauf und freier Schussbahn aus elf Metern zum 1:0 für Dinamo einschiessen.
Qualitäten unterstrichen

Zugegebenermassen unterstrich Dinamo Zagreb seine Playoff-Qualitäten eindrücklich. Die Kroaten waren trotz eines grösseren Umbruchs im Sommer und Abgängen mehrerer Leistungsträger der unbequeme Gegner, den sie, wenn nicht auf den ersten, dann auf den zweiten Blick zu sein versprachen. Sie trotzten YB auswärts ein 1:1 ab und gestanden dem offensivstarken Gegner, der letztmals im November des Vorjahres in einem Spiel ohne Torerfolg geblieben war, zuhause eine Stunde lang kaum etwas zu.

Hochgerechnet über die 180 Minuten ist YBs Weiterkommen schmeichelhaft. Einzig in der Anfangsphase des Hinspiels waren die Berner klar die bessere Mannschaft, im Rückspiel konnte YB seine Offensivqualitäten lange nicht entfalten. Die gefährlichste Szene, die sich bis zum unerwarteten Doppelschlag von Hoarau vor dem Tor von Danijel Zagorac abspielte, war ein Kopfball von Nicolas Moumi Ngamaleu in die Arme des lange kaum geprüften Goalies in der sechsten Minute. Doch es passt eben zu diesem neuen YB, dass sich die Mannschaft auch aus solchen Situationen zu befreien weiss.
Matchtelegramm

Dinamo Zagreb - Young Boys 1:2 (1:0)

24'000 Zuschauer. - SR Kuipers (NED). - Tore: 7. Hajrovic 1:0. 64. Hoarau (Foulpenalty) 1:1. 66. Hoarau (Wüthrich) 1:2.

Dinamo Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac (74. Budimir); Ademi (32. Sunjic); Hajrovic, Olmo, Gojak, Orsic (83. Kadzior); Gavranovic.

Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht (84. Bertone), Sow, Sanogo, Sulejmani (55. Assalé); Moumi Ngamaleu (93. Aebischer), Hoarau.

Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper und Lotomba (beide verletzt), Dinamo Zagreb komplett. 55. Sulejmani verletzt ausgeschieden. 71. Lattenschuss von Hajrovic. Verwarnungen: 38. Leovac. 58. Sanogo (beide Foul). 93. Moumi Ngamaleu. 93. Stojanovic (beide Unsportlichkeit).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132984866

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. August 2018, 23:59 
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YB sollte sich jetzt nicht verführen lassen von Geld und Glanz

Die Young Boys sind erstmals in der Champions League. Es dürfte eine Prüfung werden für den Klub.

Mit dem ersten Champions-League-Einzug vollendet YB ein altes Projekt. 2010 klopften die Berner erstmals an die Türe der Königsklasse, doch just vor den Play-offs gegen Tottenham erschütterten sie sich selber, indem sie den CEO Stefan Niedermaier entliessen. Es waren die Young Boys der steten Unruhen und Veränderungen, und es ist eine bemerkenswerte Entwicklung, dass sich YB seit längerem selber keine Fallen mehr stellt.

Aber die Champions League, weitum als Segen gepriesen, wird YB neuen Tests unterziehen, es wird Prüfungen geben hinsichtlich des Realitätssinns und des Zusammenhalts. Die Berner werden gut daran tun, nach allfälligen Niederlagen gegen europäische Schwergewichte nicht alles infrage zu stellen, sondern sich einzugestehen, dass derlei Verdikte der Normalität entsprechen. Vor allem aber sollten sie sich nicht verführen lassen von Geld und Glanz. Der kleine Nachbar FC Thun erfuhr nach der Champions-League-Teilnahme 2005, wie schnell alles zerrinnen kann. Die Thuner hatten 18,5 Millionen verdient, zwei Jahre später waren davon noch 300 000 Franken übrig. YB ist gut beraten, das Geld nicht für schnelles Wachstum und reihenweise arrivierte Spieler auszugeben, in der trügerischen Hoffnung, fortan regelmässig in der Königsklasse mitzuspielen.

Die Berner haben zuletzt ein funktionierendes Modell gefunden mit der Förderung junger Spieler aus dem Um-, In- und Ausland; sie sollten sich nicht bei erstbester Gelegenheit wieder davon abwenden. Es ist dieser Wertsteigerer namens Champions League, auf den der im April verstorbene Andy Rihs und sein Bruder Hans-Ueli mit Blick auf einen Verkauf stets gehofft hatten. Die Premiere müsste einen Denkanstoss geben, nach einem tragfähigen Konstrukt zu suchen, das YB dereinst auch ohne die Mäzenen-Familie trägt. Etwas Geld auf der hohen Kante würde dem Klub für die Zukunftsplanung alleweil nützen.


https://www.nzz.ch/sport/yb-sollte-sich ... ld.1415386

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 00:05 
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Die Krönung einer starken Entwicklung – YB schafftden erstmaligen Einzug in die Champions League

Aller guten Dinge sind vier. Nach drei vergeblichen Playoff-Anläufen haben es nun auch die Young Boys geschafft, sich den Traum von der Champions League zu erfüllen. Vielleicht hat es dafür erst das Selbstverständnis eines souveränen Meisters gebraucht.

Dieser hat gestern fast aus dem Nichts mit einer bemerkenswerten Mentalität das wichtigste Spiel der Klubgeschichte gedreht und es mit 2:1 gewonnen. Damit ist YB für seine grossen Anstrengungen, das Meisterkader zusammenzuhalten, belohnt worden. Der Erfolg ist insofern eine kleine Sensation, weil es noch keine zwei Jahre her ist, dass YB in einer grossen Krise war und sich von Sportchef Bickel und Verwaltungsrat Siegenthaler trennte.

Qualifikation für den wichtigsten Klubwettbewerb kann deshalb als Krönung einer starken Entwicklung unter CEO Greuel, Sportchef Spycher sowie der Mannschaft inklusive Trainerstab betrachtet werden. Sie zeigt eindrücklich, was mit smarter Arbeit in einer relativ kurzen Zeitspanne möglich ist.

30 Millionen Franken liegen für YB nun bereit, dazu kommt die Wertsteigerung des Kaders im grössten Schaufenster Europas. Es ist die Chance, einen Schritt näher an den Krösus FC Basel heranzukommen. Doch YB ist demütig genug, diese Kampagne nicht als Angriff auf die Basler zu sehen, die nach sieben Auftritten in der Königsklasse finanziell noch immer auf einem anderen Niveau anzusiedeln sind. YB betrachtet die Champions League einfach als grosse Unterstützung für seine weitere Entwicklung. YB will Reserven schaffen, damit die Besitzerfamilie Rihs keine Löcher mehr stopfen muss. YB ist gut auf die Champions League vorbereitet.

Ein Gewinner neben Gelb-Schwarz ist auch der Schweizer Fussball. Die Teilnahme an der Champions League stärkt das Image der Super League. Und hilft der Schweiz, sich im Ranking des Uefa-Koeffizienten zu behaupten, der ausschlaggebend für die Startplätze im Europacup ist.
Matchtelegramm

Dinamo Zagreb - Young Boys 1:2 (1:0)

24'000 Zuschauer. - SR Kuipers (NED). - Tore: 7. Hajrovic 1:0. 64. Hoarau (Foulpenalty) 1:1. 66. Hoarau (Wüthrich) 1:2.

Dinamo Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac (74. Budimir); Ademi (32. Sunjic); Hajrovic, Olmo, Gojak, Orsic (83. Kadzior); Gavranovic.

Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht (84. Bertone), Sow, Sanogo, Sulejmani (55. Assalé); Moumi Ngamaleu (93. Aebischer), Hoarau.

Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper und Lotomba (beide verletzt), Dinamo Zagreb komplett. 55. Sulejmani verletzt ausgeschieden. 71. Lattenschuss von Hajrovic. Verwarnungen: 38. Leovac. 58. Sanogo (beide Foul). 93. Moumi Ngamaleu. 93. Stojanovic (beide Unsportlichkeit).


Stimmen zum Spiel

Gerardo Seoane (Trainer YB): "Wir haben immer daran geglaubt. Es ist ein grosser Traum, der in Erfüllung geht. Die Reaktion nach der Pause war grossartig. Der Klub hat in den letzten Jahren gut auf dieses Ziel hingearbeitet. Wir sind nicht so gut in die Partie gestartet. Wir hatten Mühe, den Ball zu halten. Das haben wir in der Pause angesprochen. Wir wollten in der zweiten Halbzeit mutiger und flexibler spielen."

Steve von bergen (Captain YB): "Unglaublich! Wir waren zuerst sehr nervös. In der Pause haben wir uns gesagt: 'Wir müssen spielen, probieren. Nichts bedauern.' Heute wollten wir es mehr als Dinamo."


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132984854

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 00:07 
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YB erstmalig in der Champions League

Die Young Boys haben es geschafft. Hoarau trifft doppelt und lässt das YB-Herz höher schlagen.

Nach einer Stunde sah es für die Young Boys im Zagreber Maksimir-Stadion ganz düster aus. Das überaus unangenehme Dinamo Zagreb, das erstmals seit 2013 vor ausverkauften Rängen spielte, führte dank eines frühen Treffers mit 1:0 und hatte, so schien es, alles unter Kontrolle. Keine nennenswerte Chance, mit etwas Wohlwollen eine Halbchance liess Kroatiens Meister bis dahin zu. Kam hinzu, dass YB nach 55 Minuten Miralem Sulejmani verlor. Der blass gebliebene Flügelspieler stürzte nach einem unglücklichen Rencontre ohnmächtig zu Boden. Wenig bis nichts deutete zu diesem Zeitpunkt auf eine YB-Wende hin. Doch sie kam. Ausgerechnet Sulejmanis Knockout, der das Team kurzzeitig schockte, stellte sich für YB als Glücksfall heraus.

Der für Sulejmani gekommene Roger Assalé, der sich erst am Wochenende von einer Verletzung zurückmeldete, belebte die zuvor fast inexistente YB-Offensive spürbar und auf Anhieb. In der 63. Minute dribbelte sich der wuselige Ivorer auf der Seite in den Strafraum und stellte seinen Körper im Duell mit Marin Leovac geschickt zwischen Ball und Gegner. Hoarau versenkte den aus Sicht von Zagreb strengen Penalty sicher. Kurz darauf drückte der Franzose nach einem Corner einen Kopfball von Gregory Wüthrich, der beim 0:1 nicht gut ausgesehen hatte, zum siegbringenden 2:1 über die Linie.

Rund 30 Millionen Franken

Innert 2:17 Minuten stellten die Young Boys das Geschehen auf den Kopf und zapften sie dank dem erstmaligen Vorstoss in die Gruppenphase der Champions League den schwindelerregenden Millionen-Jackpot an. 15,25 Millionen Euro Antrittsgage sind ihnen damit gewiss, dazu werden Anteile aus der klubspezifischen Koeffizientenrangliste und dem TV-Marktpool sowie Sieg- und Punktprämien kommen. Rund 30 Millionen Franken dürfte YB damit generieren.

Gegen den gefestigten kroatischen Meister mit dem Schweizer Nationalstürmer Mario Gavranovic und dem Ex-GC-Junior Izet Hajrovic erreichten die Berner ihr übliches Rendement eigentlich nicht. So einfallsreich und stabil der neue Schweizer Meister in den letzten Monaten wirkte, so ratlos präsentierte er sich im Rückspiel während einer Stunde. Ein missglückter Klärversuch von Gregory Wüthrich brachte YB in der 7. Minute zusätzlich in Bedrängnis. Der an der Strafraumgrenze lauernde Hajrovic konnte mit Anlauf und freier Schussbahn aus elf Metern zum 1:0 für Dinamo einschiessen.

YBs Weiterkommen schmeichelhaft

Zugegebenermassen unterstrich Dinamo Zagreb seine Playoff-Qualitäten eindrücklich. Die Kroaten waren trotz eines grösseren Umbruchs im Sommer und Abgängen mehrerer Leistungsträger der unbequeme Gegner, den sie, wenn nicht auf den ersten, dann auf den zweiten Blick zu sein versprachen. Sie trotzten YB auswärts ein 1:1 ab und gestanden dem offensivstarken Gegner, der letztmals im November des Vorjahres in einem Spiel ohne Torerfolg geblieben war, zuhause eine Stunde lang kaum etwas zu.

Hochgerechnet über die 180 Minuten ist YBs Weiterkommen schmeichelhaft. Einzig in der Anfangsphase des Hinspiels waren die Berner klar die bessere Mannschaft, im Rückspiel konnte YB seine Offensivqualitäten lange nicht entfalten. Die gefährlichste Szene, die sich bis zum unerwarteten Doppelschlag von Hoarau vor dem Tor von Danijel Zagorac abspielte, war ein Kopfball von Nicolas Moumi Ngamaleu in die Arme des lange kaum geprüften Goalies in der sechsten Minute. Doch es passt eben zu diesem neuen YB, dass sich die Mannschaft auch aus solchen Situationen zu befreien weiss.

Die Auslosung zur Gruppenphase findet am Donnerstag um 18 Uhr in Monaco statt.

Telegramm:

Dinamo Zagreb - Young Boys 1:2 (1:0)

24'000 Zuschauer. - SR Kuipers (NED).

Tore: 7. Hajrovic 1:0. 64. Hoarau (Foulpenalty) 1:1. 66. Hoarau (Wüthrich) 1:2.

Dinamo Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac (74. Budimir); Ademi (32. Sunjic); Hajrovic, Olmo, Gojak, Orsic (83. Kadzior); Gavranovic.

Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht (84. Bertone), Sow, Sanogo, Sulejmani (55. Assalé); Moumi Ngamaleu (93. Aebischer), Hoarau.

Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper und Lotomba (beide verletzt), Dinamo Zagreb komplett. 55. Sulejmani verletzt ausgeschieden. 71. Lattenschuss von Hajrovic. Verwarnungen: 38. Leovac. 58. Sanogo (beide Foul). 93. Moumi Ngamaleu. 93. Stojanovic (beide Unsportlichkeit).


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/18658411

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