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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. August 2018, 18:53 
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YB gewinnt beim FCL 3:2

Seoanes erfolgreiche Rückkehr nach Luzern

- YB feiert in Luzern einen 3:2-Sieg und steht weiter ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze.

- Guillaume Hoarau trifft für die Berner doppelt.

- In den anderen Sonntagsspielen kam Basel zu einem 3:2-Sieg gegen Sion, Zürich und St. Gallen trennten sich 0:0.

Es war auf jeden Fall eine spezielle Affiche für Gerardo Seoane. Der 39-jährige YB-Coach kehrte bereits in der 4. Runde an seine alte Wirkungsstätte zurück. In seiner halbjährigen Amtszeit als Luzern-Trainer holte er 34 Punkte. Nur YB war in der Rückrunde besser.

Und Seoane knöpft mit seinem neuen Arbeitgeber nahtlos an seine Erfolge an. 4 Spiele, 12 Punkte, 11:2 Tore – schlicht meisterlich. Auch wenn sich die Berner beim 3:2-Sieg in Luzern noch unnötig in Schwierigkeiten brachten.

YB in 1. Halbzeit überlegen

Denn YB lag zur Pause dank Guillaume Hoarau (zu) knapp mit 1:0 vorne. Der auffällige Nicolas Ngamaleu sowie Miralem Sulejmani und Hoarau mit einer Doppelchance hätten für eine höhere Führung sorgen müssen.

Zumal vom FCL offensiv in der 1. Halbzeit nichts kam. Die einzige Luzerner Chance fabrizierte ein Berner. Ein missglückter Klärungsversuch von Hoarau landete beinahe im eigenen Tor.

FCL dreht nach Seitenwechsel auf

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeber dann für ihre Leistungssteigerung zumindest temporär belohnt. Pascal Schürpf erzielte vom Elfmeterpunkt den Ausgleich (67.). Dem Penalty war ein streng gepfiffenes Handspiel von Grégory Wüthrich vorausgegangen.

YB reagierte aber wie so oft in den letzten Monaten postwendend. Ngamaleu traf nur 5 Minuten später nach einem perfekten Konter zum 2:1, wiederum 5 Zeigerumdrehung später machte Hoarau seinen Doppelpack perfekt. Auch er verwertete einen umstrittenen Handselfmeter souverän.

Spannung in den Schlussminuten

YB verpasste es danach, den Sieg in Ruhe über die Zeit zu bringen. So war es Valeriane Gvilia, der in der 89. Minute die Spannung wieder zurückbrachte. Am Ende aber doch zu spät für den FCL.

https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ach-luzern

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. August 2018, 18:55 
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YB gewinnt dank Hoarau in Luzern

Die Young Boys stehen in der Super League weiterhin makellos da. Beim 3:2 in Luzern trifft Guillaume Hoarau in seinem 100. Meisterschaftsspiel für YB zweimal.

Mit dem Punktemaximum aus den ersten vier Spielen hat YB die Mission Titelverteidigung perfekt lanciert. Vieles läuft für das eingespielte Berner Team wie geschmiert in den ersten Wochen der neuen Saison. So ist wohl auch zu erklären, dass sich gegen Luzern nach der Pause etwas Gemütlichkeit einschlich, dass nicht mehr mit der nötigen Konsequenz verteidigt wurde. Die ersten zwei Gegentore der laufenden Spielzeit blieben aber für das Team von Gerardo Seoane die einzige Konsequenz des Leistungsabfalls.

Entscheidend waren für Seoane beim Duell gegen seinen Ex-Klub die beiden Stürmer. Hoarau erzielte in seinem 100. Super-League-Spiel seine Treffer 71 und 72. Mitte der ersten Halbzeit traf der Franzose nach einem Corner mittels Kopfball zum 1:0, und in der 77. Minute verwertete er einen Handspenalty zum 3:1. Nicolas Moumi Ngamaleu, den die Luzerner nie in den Griff bekamen, brachte YB nach einem schönen Spurt über die rechte Flanke in der 72. Minute mit dem 2:1 wieder auf Kurs - fünf Minuten, nachdem der FCL ausgeglichen hatte.

Dass YB der durchschnittliche Auftritt zu drei Punkten reichte, lag nicht zuletzt an der der fragilen Luzerner Defensive, die sich immer wieder gar leicht ausspielen liess. Beim zweiten Gegentreffer machte Marvin Schulz im Duell mit Moumi Ngamaleu eine schlechte Figur. Kämpferisch haben sich die Innerschweizer nichts vorzuwerfen. Sie zeigten ein ganz anderes Gesicht als noch in der Europa-League-Qualifikation bei Olympiakos Piräus (0:4) und trotzten der Hitze und der Müdigkeit.

Pascal Schürpf belohnte die gute Phase nach der Pause mit dem 1:1 in der 67. Minute, und Valeriane Gvilia brachte mit seinem Kopftor in der Schlussphase nochmals Spannung ins Spiel. Mit etwas Glück wäre ein Remis möglich gewesen. Schiedsrichter Klossner annullierte ein Tor von Blessing Ekele in der zweiten Halbzeit wegen einer – wenn überhaupt – sehr knappen Abseitsstellung und pfiff einen sehr strengen Penalty. Allerdings war auch der Elfmeter zu Gunsten von Luzern nicht offensichtlich.

Luzern - Young Boys 2:3 (0:1).
9993 Zuschauer. - Schiedsrichter: Klossner. - Tore: 24. Hoarau 0:1. 66. Schürpf (Handspenalty) 1:1. 72. Moumi Ngamaleu 1:2. 77. Hoarau (Handspenalty) 1:3. 88. Gvilia 3:2.
Luzern: Salvi; Grether, Schulz, Schmid (89. Feka), Sidler (92. Demhasaj); Voca, Ugrinic; Vargas (74. Schneuwly), Gvilia, Schürpf; Eleke.
Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, von Bergen (78. Garcia), Benito; Fassnacht (64. Lauper), Sow, Sanogo, Sulejmani; Moumi Ngamaleu, Hoarau (80. Nsame).
Bemerkungen: Luzern ohne Cirkovic, Custodio, Juric, Knezevic und Lustenberger (alle verletzt). YB ohne Assalé, Teixeira (beide verletzt) und Lotomba (rekonvaleszent). 56. Tor von Ekele wegen Abseits nicht anerkannt. Verwarnungen: 6. Eleke. 30. Schulz. 39. Fassnacht. 60. Sanogo. 83. Voca (alle Foul).


https://www.nzz.ch/sport/young-boys-gew ... ld.1410858

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. August 2018, 18:58 
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Vierter Sieg im vierten Spiel

YB siegt bei Seoanes Luzern-Rückkehr

Der Meister siegt in Luzern 3:2. Beim ersten Spiel von YB-Coach Gerardo Seoane an seiner alten Wirkungsstätte sorgt Jubilar Guillaume Hoarau mit einem Doppelpack für den Unterschied. Und zwei Penalty-Entscheide erhitzen die Gemüter.

Das Spiel: In der ersten Halbzeit muss YB wenig Aufwand betreiben, um mit einer 1:0-Führung in die Pause zu gehen. Ein Standard-Tor (Hoarau, 24.) sorgt für ein schmales Polster. Nach der Pause kommt der FCL trotz des 0:4-Debakels am Donnerstag in Piräus in den Beinen besser ins Spiel – und dank eines Penalty-Geschenkes zum Ausgleich (Schürpf, 67.). Die effizienten Berner aber lassen sich das nicht gefallen und müssen nur wenig aufdrehen, um mit zwei Toren doch eine klare Sache daraus zu machen. Scheinbar. Denn der emsige Gvilia lässt die Innerschweizer kurz vor Schluss noch einmal hoffen (89.). Zu spät.

Die Tore:
24. Minute, 0:1 | Guillaume Hoarau. Nach einem Eckball von Sulejmani schraubt «Air France» seine 1.92m in die Höhe, setzt sich gegen FCL-Schulz durch und köpfelt ein zu seinem dritten Saisontor. Beeindruckend: Es ist Hoaraus 71. Tor im 100. Super-League-Spiel für YB.

67. Minute, 1:1 | Pascal Schürpf (Handspenalty). FCL-Eleke schiesst YB-Wüthrich aus nächster Nähe an. Während sich der YB-Verteidiger noch abzudrehen versucht, landet der Ball an dessen Ellbogen. Schiri Klossner gibt Penalty. Ein sehr harter Entscheid. Schürpf sagt Danke und sorgt für den ersten YB-Gegentreffer in der laufenden Spielzeit.

72. Minute, 1:2 | Nicolas Ngamaleu. Der Luzerner Sidler verliert den Ball, Ngamaleu tritt über rechts zum Gegenzug an. Mit viel Tempo lässt er erst Schulz stehen, ehe er den Ball frech in der nahen Ecke versenkt.

77. Minute, 1:3 | Guillaume Hoarau (Handspenalty). Nach einem YB-Eckball springt der Ball FCL-Schürpf an die Hand. Wieder gibt Klossner den Penalty. Kompensationsentscheid? Hoarau ists egal. Zweiter Treffer in seinem Jubiläumsspiel.

89. Minute, 2:3 | Valeriane Gvilia. Es wird noch einmal spannend! Gvilia platziert eine Flanke von Christian Schneuwly per Kopf ins linke untere Eck.

Der Beste: Drei Spiele brauchte Guillaume Hoarau, um so richtig ins Rollen zu kommen. Nun steht er dank des Doppelpacks in Luzern mit vier Toren bereits wieder an der Spitze des Torschützenklassements.

Der Schlechteste: Beim ersten YB-Tor verliert Marvin Schulz das Luftduell gegen Hoarau – da ist er nicht der erste und wird auch nicht der letzte sein. Bei Ngamaleus 2:1 sieht der Innenverteidiger aber uralt aus.

Das gab zu reden: Kein freundlicher Empfang von Ex-Trainer Gerry Seoane in seiner Heimat. Zuerst gibts Pfiffe. Dann ein unfreundliches Transparent und Schmähgesänge, in denen die Worte Verrat, Schwein, Hurensohn, Hass und Verpissen fallen. Nicht gentlemen-like.

So gehts weiter: Zunächst ist Cup angesagt. Luzern reist am Sonntag ins Waadtland zu Zweitligist Gland (15.00 Uhr). Bereits am Samstag fordert Erstligist Biel die Young Boys im Berner Derby (19.30 Uhr). In der Meisterschaft wartet auf den FCL ein Gastspiel in St. Gallen (26.8.). YB trifft zu Hause auf Aufsteiger Xamax (25.8.).

**********

Luzern – YB 2:3 (0:1)

Swisspor-Arena – 9993 Fans – SR: Klossner (4)

Tore:
24. Hoarau (Sulejmani) 0:1, 67. Schürpf (Handspenalty) 1:1, 72. Ngamaleu (Sow) 1:2, 77. Hoarau (Handspenalty) 1:3, 89. Gvilia (Schneuwly) 2:3.

Luzern:
Salvi; Grether, Schmid, Schulz, Sidler; Vargas, Voca, Ugrinic, Schürpf; Gvilia, Eleke.

YB:
Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani; Ngamaleu, Hoarau.

Einwechslungen:
Luzern:
Schneuwly (74. für Vargas), Feka (90. für Schmid), Demhasaj (92. für Sidler).

YB:
Lauper (64. für Fassnacht), Garcia (78. für Von Bergen), Nsame (80. für Hoarau)

Gelb:
6. Eleke. 30. Schulz. 39. Fassnacht. 60. Sanogo. 82. Voca. 82. Voca (alle Foul).

Bemerkungen:
Luzern ohne Schwegler, Knezevic, Lustenberger, Juric, Custodio, Cirkovic (verletzt) – YB ohne Assalé, Lotomba, Teixeira (verletzt).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 17035.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. August 2018, 19:00 
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YB gewinnt mit etwas Glück aber letztlich verdient mit 3:2 in Luzern

Bei der Rückkehr von YB-Trainer Seoane sorgen Hoarau (2x) und Ngamaleu für die Berner-Tore.Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete live.

Die Berner Young Boys führen die Tabelle der Super League nach vier Runden bereits wieder mit fünf Punkten Vorsprung an.

Die Partie stand unter dem Zeichen von Geroardo Seoanes Rückkehr nach Luzern. Seoane trainierte letzte Saison den FC Luzern, ehe er im Sommer in Bern die Nachfolge von Adi Hütter übernehmen konnte. Die Young Boys schenkten Seoane den Sieg. Die Stürmer Guillaume Hoarau (2) und Moumi Ngamaleu (1) erzielten die Berner Tore. Beim 3:2-Sieg des Meisters trafen Schürpf und Gvilia für die Gastgeber aus der Innerschweiz.

Die Schlüsselszenen spielten sich Mitte der zweiten Halbzeit ab. Pascal Schürpf glich für Luzern mit einem geschenkten Handspenalty zum 1:1 aus. Für die Young Boys war es das erste Gegentor der neuen Saison. Fünf Minuten später entwischte aber Ngamaleu der Luzerner Verteidigung auf der rechten Angriffsseite und brachte Meister YB wieder in Führung. Und weitere fünf Minuten erhielt auch YB einen fragwürdigen Hands-Elfmeter zugesprochen, den Hoarau verwertete. Erst in der 89. Minute kam Luzern durch Valeriane Gvilia nochmals bis auf ein Tor heran.

Telegramm

FC Luzern-BSC YB 2:3 (0:1). Schiedsrichter: Klossner. – Tore: 24. Hoarau 0:1. 67. Schürpf (Handelfmeter) 1:1. 73. Ngamaleu 1:2. 77. Hoarau (Handelfmeter) 1:3. 89. Gvilia 2:3. Luzern Salvi; Grether, Schulz, Schmid, Sidler (92. Demashaj); Urginic, Voca; Vargas (74. Schneuwly), Gvilia, Schürpf; Eleke.- Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen (78. Garcia), Benito; Fassnacht (64. Lauper), Sanogo, Sow, Sulejmani; Ngamaleu, Hoarau (80. Nsame). – Verwarnungen6. Eleke, 30. Schulz, 39. Fassnacht, 60. Sanogo, 82. Voca.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21662858

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. August 2018, 20:28 
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YB-Noten: Ngamaleus Nadelstiche

Beim 3:2 in Luzern sammelt Angreifer Nicolas Ngamaleu viele Pluspunkte.

David von Ballmoos: Note 4,5

Nach 337 Minuten erstmals in dieser Saison bezwungen. Beim Penalty Schürpfs machtlos, ebenso beim 2:3 kurz vor Schluss. Die anderen Prüfungen erledigte der Goalie tadellos.

Kevin Mbabu: Note 4

Nicht so auffällig und dominant wie in den ersten drei Partien. Der rechte Verteidiger hielt sich in der Offensive zurück, in der Defensive agierte er stabil. Hatte Glück, dass der Schiedsrichter in der Nachspielzeit sein Handspiel nicht mit einem Penalty bestrafte.

Gregory Wüthrich: Note 5

In der ersten Halbzeit gegen Eleke im letzten Moment zur Stelle, kurz vor Schluss rettete der Innenverteidiger gegen Gvilia in höchster Not. Der Penaltypfiff nach Handspiel Wüthrichs war streng.

Steve von Bergen: Note 5

Von der ersten Sekunden an präsent, umsichtig und zweikampfstark. Verhinderte zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen Gvilia ein scheinbar sicheres Tor. Wurde nach 78 Minuten angeschlagen ausgewechselt, danach kam YB noch einmal in Bedrängnis.

Loris Benito: Note 4,5

Der Linksverteidiger hatte seine Seite mehrheitlich im Griff. Rückte nach der Auswechslung von Bergens in die Innenverteidigung.

Christian Fassnacht: Note 3,5

Nach starken Auftritten in den Vorwochen war es diesmal nicht der Tag des Flügels. Bemüht, vermochte sich aber kaum einmal in Szene zu setzen.

Djibril Sow: Note 4

Nach schwungvollem Beginn verlor der Mittelfeldakteur an Einfluss. Ihm unterlief zudem nach der Pause ein böser Ballverlust, der fast zum Ausgleich geführt hätte.

Sékou Sanogo: Note 5

Die Schaltzentrale im YB-Spiel. Sanogo war Ausgangspunkt fast aller Angriffe. Enorm ballsicher.

Miralem Sulejmani: Note 5

Bereitete mit einer geschnippelten Ecke das 1:0 Hoaraus vor, ­wirbelte links wie rechts, war an vielen Offensivaktionen beteiligt. Einzig ein Tor wollte dem Serben nicht gelingen.

Nicolas Ngamaleu: Note 5,5

Ersetzte erneut den verletzten Roger Assalé. Mit seinem Tempo steter Unruheherd. Lief unermüdlich hinter die Luzerner Abwehr und belohnte sich mit dem schönen 2:1 für seine starke Leistung.

Guillaume Hoarau: Note 5,5

Der Franzose war bestens aufgelegt, tunnelte Grether sehenswert. Ergänzte sich vorzüglich mit dem schnellen Ngamaleu. Vor allem erzielte er seine Saisontore 3 und 4.

Sandro Lauper: Note 4,5

64. Minute für Fassnacht. Fügte sich im defensiven Mittelfeld gut ein. Bewies bei einigen Pässen seine Spielübersicht.

Ulisses Garcia: ohne Note

78. Minute für von Bergen. Der linke Verteidiger kam zu seinem Pflichtspieldebüt im YB-Trikot.

Jean-Pierre Nsame: ohne Note

80. für Hoarau.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13061679

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. August 2018, 20:30 
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12.08.2018

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Hoarau ist ein treffsicherer Jubilar

Guillaume Hoarau trifft in seinem 100. Ligaspiel für die Young Boys gleich doppelt zum 3:2-Sieg in Luzern. Es steckt viel Hoarau in der Erfolgsserie des Meisters zum Saisonstart.

Er sah ziemlich geschafft aus, wie er sich da mit schweissüberströmtem und leidendem Gesicht vom Platz schleppte. Für Guillaume Hoarau war nach 80 Minuten genug. Er hatte schliesslich auch einiges geleistet, dieser Senior im Team der Young Boys. 34-jährig ist der Stürmer inzwischen, die Partie am Sonntag war seine hundertste in der Super League für die Young Boys.

Aber treffsicher ist er wie eh und je. In Luzern erzielte Hoarau seine Liga-Tore 71 und 72 und hielt die traumhafte Trefferquote am Leben. In der neuen Saison steht sie bei einem Goal pro Partie. Deshalb steckt viel Hoarau in den vier Siegen in vier Spielen der Berner in dieser noch jungen Meisterschaft. In Luzern gewannen sie 3:2. Makellos führen sie die Tabelle an, die ersten Gegentore mussten sie erst in dieser Partie hinnehmen. In der ernsten Miene Hoaraus beim Abgang vom Rasen war vielleicht nicht nur Erschöpfung verborgen, sondern auch Routine.

Auf diese hatten sich die Young Boys etwas zu sehr verlassen. Nach Hoaraus Kopftor zum 1:0 in der ersten Halbzeit sowie nach seinem Penalty zum 3:1 dachten sie wohl an einen sicheren Sieg. Sie trauten den Zentralschweizern nicht mehr viel zu, die unter der Woche nach Griechenland gereist und mit einem 0:4 geprügelt nach Hause gekommen waren.

Doch die Luzerner legten immer wieder ungeahnte Kräfte frei und hätten gar einen Punkt gewinnen können. Entscheidend waren letztlich drei Szenen. Zwei führten zu einem Penalty, eine nicht. Aber alle drei waren gleich umstritten, vermeintliche Handspiele mit angelegten Armen und ohne wirkliche Bewegungen zum Ball. Hätte auch die letzte Episode dieser sonderbaren Serie zum Elfmeter und einem Tor geführt – Luzern hätte sich mit einem 3:3 für die Steigerung belohnt. Und YB hätte den Spannungsabfall bedauert. Aber dieses Mal blieb der Berner Kevin Mbabu unbestraft – und Hoaraus Jubiläum gelang.

https://www.nzz.ch/sport/hoarau-ist-ein ... ld.1410883

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. August 2018, 23:55 
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Die weisse Weste verloren, die Punkte nicht

Die Young Boys bleiben nach dem 3:2 in Luzern verlustpunktlos. Guillaume Hoarau feiert sein Jubiläum mit zwei Toren, Nicolas Ngamaleu drängt sich auf.

David von Ballmoos liegt am Boden, die weisse Weste ist befleckt. In Luzern läuft die 67. Minute, als der YB-Goalie nach einem Penalty von Pascal Schürpf erstmals in dieser Saison bezwungen ist – nach 337 Minuten. Die Young Boys mögen von Sieg zu Sieg eilen, den einen Rekord aber brechen sie nicht: Zum Start der Saison 1975/1976 waren sie fünfmal in Folge ohne Gegentor geblieben. Allerdings hatten die Berner damals dreimal torlos unentschieden gespielt.

So etwas ist bei der aktuellen YB-Ausgabe unvorstellbar. Gestern erzielten die Young Boys im 35. Spiel in Folge einen Treffer. Mit ihren Offensivqualitäten nehmen sie all jenen, die auf einen Ausrutscher des verlustpunktlosen Leaders hoffen, rasch die Zuversicht. Nicolas Ngamaleu lässt den überforderten Marvin Schulz an der Mittellinie aussteigen, danach ist der schnelle Kameruner nicht mehr einzuholen. Er bezwingt Goalie Mirko Salvi cool mit einem Schuss in die kurze Ecke.

Fünf Minuten später erhöht Guillaume Hoarau mit seinem zweiten Treffer per Penalty auf 3:1. «In der Phase vor dem Ausgleich hatten wir Mühe», sagt YB-Trainer Gerardo Seoane, der nach elf Jahren beim FCL erstmals in Luzern gastiert und von den Fans mit unschönem Transparent und Sprechchören bedacht wird. «Kompliment an mein Team, wie es auf das 1:1 reagiert hat. Das war souverän.»

Angeschlagener Captain

Es ist eine eindrückliche Antwort und die vermeintliche Entscheidung. Doch die unterhaltsame Partie auf unebenem Terrain hält ein Schlussbouquet bereit. Die Luzerner verkürzen in der 88. Minute durch Valeriane Gvilia auf 2:3. Die Young Boys benötigen in der Folge Glück, um zum vierten Sieg in Folge zu kommen. Schiedsrichter Stephan Klossner verwehrt dem Heimteam in der Nachspielzeit nach Hands von Kevin Mbabu einen Penalty.

Es wäre der dritte Handelfmeter gewesen. Vor dem 1:1 der Innerschweizer war der Ball Gregory Wüthrich an den Ellbogen gesprungen. Vor dem 3:1 berührte Schürpf den Ball unabsichtlich mit dem Arm. Es waren zwei sehr strenge Entscheide. Hätte der Unparteiische denselben Massstab bei der Aktion Mbabus an­gewendet, wäre ein Penaltyentscheid unumgänglich gewesen.

So aber wankt der Leader nur, er ist angeschlagen und leidet, fällt aber nicht. YB hat nach vier Partien schon fünf Punkte Vorsprung auf Basel und Zürich, die Verfolger duellieren sich am nächsten Spieltag. «Es war eine schwierige Partie», sagt Guillaume Hoarau, der eine Matchwinner. Der andere, Ngamaleu, sagt: «Wir mussten uns diesen Erfolg hart erarbeiten.» Sinnbildlich war die Auswechslung Steve von Bergens in der 78. Minute, der Captain beklagte ein Ziehen im Bein. «Er hätte gerne weitergespielt, aber ich wollte nichts riskieren», sagt Seoane. Das Playoff zur Champions League rückt näher.

Chance für Nsame?

Der Abwehrchef ist im Berner Kader alternativlos, im Angriff hat Seoane dagegen die Qual der Wahl – das ist eine Erkenntnis der gestrigen Partie. Ngamaleu ersetzte den verletzten Roger Assalé vorzüglich, er tat der unsortierten Luzerner Defensive mit seinen Läufen in die Tiefe Mal für Mal weh, das herrliche 2:1 samt spektakulärem Jubel war die Veredelung seiner Darbietung. «Er kommt immer besser in Fahrt», sagt Seoane. Meisterschütze Jean-Pierre Nsame kam derweil einmal mehr nur zu einem Teileinsatz.

Gut möglich, dass der YB-Trainer Nsame am Samstag in der ersten Runde des Cups beim FC Biel von Beginn an nominieren wird, Hoarau dürfte eine Pause erhalten. Der Franzose bestritt gestern seine 100. Meisterschaftspartie für die Young Boys, erzielte die Treffer 71 und 72. Wer solche Stürmer in seinen Reihen weiss, kann es verkraften, nicht zu null zu spielen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/30531887

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. August 2018, 08:15 
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«Das war ein harter Test»

YB-Goalie David von Ballmoos reagiert gelassen auf seine ersten Gegentreffer in dieser Saison. Das 3:2 in Luzern sei Beleg der mentalen Stärke, sagt er.

Nach 337 Minuten ohne Gegentor wurden Sie erstmals bezwungen. Wie fühlt es sich an?
David von Ballmoos: Die weisse Weste zu tragen, war eine schöne Nebenerscheinung. Wichtiger ist, dass wir auch heute die drei Punkte geholt haben.

Klingt so, als hätten Ihnen Ihre makellose Bilanz und ein allfälliger Vereinsrekord nicht allzu viel bedeutet.
Es ist nicht so, dass ich während der Partie stets die Minuten ­meiner Ungeschlagenheit ausgerechnet hätte. Klar wäre ich gerne unbezwungen geblieben. Aber es war wohl jedem klar, dass ich früher oder später einen Gegentreffer erhalten werde.

Nach drei souveränen Erfolgen tat sich YB in Luzern phasen­weise schwer, musste um den Erfolg zittern.
Das sind genau jene Spiele, die den Charakter unserer Mannschaft belegen. Es war ein harter Test, unser Captain Steve von Bergen musste in der Schlussphase ausgewechselt werden, zudem spielten wir kurz danach auch ohne Guillaume Hoarau, den zweiten Leitwolf. Und trotzdem brachten wir den Sieg über die Runden. Das gibt viel Zuversicht.

Für Ihren Trainer Gerardo ­Seoane war es eine spezielle Partie, nach elf Jahren beim FCL gastierte er erstmals in Luzern. Wie erlebten Sie ihn?
Er kennt die Luzerner Spieler natürlich bestens und konnte uns wertvolle Tipps geben. Er hat seine Arbeit wie immer gemacht, wir waren perfekt auf den Gegner eingestellt. Umso schöner, konnten wir dem Trainer den Sieg schenken.

Die Luzerner unterlagen am Donnerstag bei Olympiakos ­Piräus 0:4. Haben sie drei Tage später mit einer solchen Gegenwehr gerechnet?
Wir machten uns das Leben selber schwer. Gerade wegen des happigen Luzerner Programms hätten wir den Ball besser laufen lassen müssen, den Gegner müde spielen sollen. Das haben wir verpasst, so mussten wir zittern.

Nächsten Samstag gastiert YB im Cup beim FC Biel. Werden Sie im Tor stehen, oder erhält Marco Wölfli eine Einsatzchane?
Es wurde noch kein Entscheid ­gefällt. Aber natürlich möchte ich jede Partie bestreiten, darauf bereite ich mich vor.

Nach langer Verletzungspause hat sich Ihr Comeback mit vier Siegen gut angelassen. ­Erleichtert?
Die Zeit davor war kräfteraubend, vor allem mental. Jetzt habe ich den Rhythmus gefunden, wir gewinnen, alles bestens also.

Was geben Sie sich für eine ­Note?
(lacht) Für das sind Sie zuständig! Aber zwei Gegentore zu erhalten, ist suboptimal. Zudem sollte ich mal einen Penalty halten (schmunzelt). Spass beiseite: Ich bin zufrieden.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27550929

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