 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 10:54 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
31.03.2018  Zitat: Der YB-Verteidiger freut sich auf den Spitzenkampf
Nuhu: ''YB - Basel ist das 'El Clásico' der Schweiz''
Die Berner Young Boys fliegen dem Meisterschaftstitel mit acht Siegen in Folge in der Rückrunde entgegen. Am Ostermontag folgt nun der Spitzenkampf gegen den FC Basel im Stade de Suisse. Mit einem Sieg könnten die Berner den Vorsprung auf den FCB, der ein Spiel weniger absolviert hat, auf sagenhafte 19 Punkte ausbauen. Wie gehen die YB-Spieler mit dem öffentlichen Druck um, zumal der erste Meisterschaftsgewinn seit bald 31 Jahren zum Greifen nah ist?
Kasim Nuhu spielt nun seit rund eineinhalb Jahren in Bern. Letztes Jahr noch von RCD Mallorca ausgeliehen, hat YB den ghanaischen Verteidiger im letzten Juli definitiv verpflichtet. Der stämmige Abwehrmann ist im Spiel der Young Boys unverzichtbar und hat in dieser Meisterschaft erst zwei Spiele verpasst.
In seiner zweiten Saison in Bern könnte er das Double feiern und wird wohl im Sommer erneut zahlreiche Angebote von Klubs aus den europäischen Top-Ligen erhalten. Schon im Winter wurden Gerüchte von einer Offerte von Spartak Moskau in der Höhe von zehn Millionen Euro laut, auch Dynamo Kiew, Gegner von YB in der Gruppenphase der Europa League, soll an einer Verpflichtung interessiert sein.
YB braucht noch sechs Siege bis zum Meisterschaftsgewinn
Momentan will sich Kasim Adams Nuhu aber voll auf die laufende Meisterschaft konzentrieren, um den grossen Vorsprung auf Verfolger Basel möglichst bald über die Ziellinie zu bringen. Mit einem Sieg im Spitzenkampf und dem einen oder anderen Basler Stolpeler könnten die BSC Young Boys bereits in wenigen Wochen als Meister feststehen. Nuhu will allerdings noch nicht zu weit vorausschauen: "Wir müssen Spiel für Spiel schauen und einfach weiter gewinnen." Konkret muss YB von den verbleibenden zehn Spielen deren sechs siegreich gestalten, um den so lange ersehnten Meistertitel ins Trockene zu bringen.
Am Ostermontag steht der Spitzenkampf im heimischen Stade de Suisse auf dem Programm. Ein Berner Sieg wäre wohl mit der Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen gleichzusetzen. Kasim Nuhu freut sich auf das Duell mit dem Dominator der letzten Jahre: "YB - Basel ist das 'El Clásico' der Schweiz", es wird ein sehr interessantes Spiel geben." Die Young Boys sind in der laufenden Saison gegen den FC Basel noch ungeschlagen, zuhause konnten die Berner gar zweimal reüssieren. Der FCB hingegen hat eigentlich nichts mehr zu verlieren und wird voll angreifen. Freuen wir uns also auf einen hochwertigen Spitzenkampf! http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 10:57 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
31.03.2018  Zitat: «Wir rudern in eine richtig gute Richtung»
YB-Trainer Adi Hütter spricht vor dem Spiel gegen den FCB vom «Meisterhafen», lobt sein Team und sagt: «Der FC Basel muss gewinnen».
«Oh, heute sind aber viele Kameras da!» Als der Mediensprecher der Berner Young Boys am Donnerstagnachmittag zusammen mit YB-Cheftrainer Adi Hütter zum Medientermin erscheint, zeigt er sich etwas überrascht. So viel Aufmerksamkeit ist man sich in Bern vor einem Spiel (noch) nicht gewohnt.
Die Ruhe nach dem Sturm
Adi Hütter ist seit Herbst 2015 Trainer der Hauptstädter. In diesen zweieinhalb Jahren hat sich so einiges getan beim BSC Young Boys. Im Spätsommer 2016 erlebte YB das, was der FCB wohl gerade durchmacht. Einen Führungswechsel. Fredy Bickel ging, die freie Sportchef-Stelle übernahm Christoph Spycher, der in diesem Amt damals genau so grün hinter den Ohren war, wie Marco Streller beim FC Basel.
Bei YB spricht man von einer «unruhigen Zeit». Davon will Adi Hütter aber nichts wissen. «Was die sportliche Ebene betrifft, da spürten wir keine Unruhen», erzählt der Österreicher. Die Resultate waren zu dieser Zeit zwar nicht so gut wie in dieser Saison, aber sie waren, abgesehen von der Cup-Niederlage gegen Winterthur («Das war peinlich für uns»), gut. Zur Tabellenführung, geschweige denn zum Meistertitel reichte es aber nicht. Grund: Der FC Basel, der national nicht aufzuhalten war.
Das ist nun anders. Die Rollen wurden getauscht. Während der FC Basel miserable Wochen im Spätsommer eingezogen hat und in der Rückrunde noch nicht wirklich auf Touren kam, schreitet YB durch die Meisterschaft, wie es die letzten Jahre nur die Basler zu tun vermochten. Es ist Ruhe eingekehrt rund ums Stade de Suisse. «Wir können uns aufs Sportliche konzentrieren.», meint Adi Hütter und lobt dabei die Berner Führung.
Kursrichtung Meisterhafen
Zehn Runden vor Meisterschaftsende beträgt der Vorsprung von YB auf den ersten Verfolger Basel 16 Punkte (bei einem Spiel mehr). Dass das Spiel am Ostermontag einen vorentscheidenden Charakter hat, das will auch YB-Trainer Adi Hütter nicht abstreiten. Für ihn ist klar: Der FC Basel muss gewinnen.
Eine Niederlage würde den Bernern kaum Schaden zufügen. Es wäre nach anderthalb Jahren zwar wieder die erste Niederlage von YB gegen den FCB, an der Ausgangslage würde das aber wenig ändern. «Wenn wir gewinnen, wächst der Vorsrpung. Wenn wir verlieren, schrumpft er», fasst Hütter logisch zusammen.
Dabei kann man bei einem YB-Sieg und dann 19 Punkten Vorsprung das Meisterrennen als endgültig entschieden ansehen, bei einer Berner Niederlage und einem 13-Punkte-Vorsprung wäre die Ausgangslage für YB aber nicht weniger gut. «Wir rudern in eine richtig gute Richtung.» Das Ziel? Der Meisterhafen.
Zu viel will der YB-Trainer dann aber auch nicht über den Meistertitel sprechen. Ein Schiff, das in die richtige Richtung fährt, muss man schliesslich zuerst im Hafen ankern lassen. Im ausverkauften Stade de Suisse wollen die Berner einen nächsten grossen Ruderschlag in Richtung Meisterhafen unternehmen und natürlich gewinnen.
Nur auf vier Spieler musste Adi Hütter während der Nati-Pause im Training verzichten, ansonsten konnte er wie gewohnt trainieren und seinen Spielern auch einige freie Tage bescheren.
Die meisten Spieler sind nun zurück im Training und bereiten sich ohne Osterpause auf das Spiel am Montag, 2. April 2018, vor. Einzig Djibril Sow nahm seit seiner verletzungsbedingten Auswechslung am Dienstag beim Spiel der U21-Nati gegen Portugal bisher an keinem Training teil. https://telebasel.ch/2018/03/31/wir-rud ... -richtung/
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 11:04 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
31.03.2018  Zitat: «Es ist ein schmaler Grat zwischen Selbstvertrauen und Überheblichkeit»
Der Meisterschaftsanwärter will sich vor dem womöglich alles entscheidenden Spiel gegen den FC Basel nicht zu siegessicher geben. Trotzdem stellt YB-Trainer Adi Hütter seine Mannschaft nicht unter den Scheffel.
12’200 Jahreskarten hat YB verkauft. Das sind zwar immer noch klar weniger als die rund 22’000 des FC Basel, aber rund 1000 mehr als zu Jahresbeginn. Allein nach dem Cup-Finaleinzug über den FC Basel haben 500 neue YB-Fans ein Abo gelöst. Am Ostermontag werden die 31’120 Plätze im Stade de Suisse restlos besetzt sein, womit es wie schon beim ersten Aufeinandertreffen in der ersten Runde dieser Saison heisst: ausverkauft. «Basel kennt solche Zahlen ja, und für Schweizer Verhältnisse ist das einfach wunderbar», sagt YB-Klubvorsitzender Albert Staudenmann.
Begeisterung herrscht auch auf den Etagen des Stade de Suisse, wo die Young Boys vermarktet werden. Die modernisierte «Champions-Lounge» mit ihren 900 Plätzen im Hochpreissegment (9000 Franken pro Saison) ist voll besetzt, und zusammen mit den zwei anderen neuen Hospitality-«Welten» gingen die Buchungen nach oben und bescheren YB Mehreinnahmen deutlich über einer Million Franken.
Das sind alles Zeichen einer gelb-schwarzen Aufbruchstimmung. «Es herrscht durchs Band eine positive Grundstimmung, im Betrieb bei den Mitarbeitern, bei den Sponsoren, bei den Fans, bei den Medien», erzählt Staudenmann. Er hat erfahren: «Wenn man vorne steht und begeisternden Fussball zeigt, ist alles einfacher.»
Worüber er noch keine Auskunft geben kann und will, sind Überlegungen, wo der allfällige erste Meistertitel seit 1986 gefeiert werden soll. Einen geeigneten Balkon gibt es in der Berner Innenstadt nicht. Deshalb liegt nahe, dass es die Young Boys wie der meisterschaftserprobte SC Bern machen: auf einem Podium auf dem Bundesplatz.
Dazu muss nun nur noch die Mannschaft Schritt halten. Anzeichen, dass sie noch vom Weg abkommen könnte, gibt es überhaupt keine. Unvorstellbar eigentlich, dass sich die Berner nach ihrem Lauf diesen Meistertitel noch nehmen lassen. Darüber haben wir am Donnerstag bei der Medienrunde in Bern auch mit dem Trainer gesprochen.
Adi Hütter, am Montag kann YB zum ersten Mal seit Erfindung der Super League ein Saison-Quartal mit blütenweisser Weste absolvieren. Ein neunter Sieg in Serie und das gegen den amtierenden Meister FC Basel – was würde das aussagen über Ihre Mannschaft?
Das wäre natürlich ein Extra-Meilenstein. Wichtig ist, zu wissen, dass wir dazu in der Lage sind, diesen neunten Sieg zu schaffen. Aber jetzt geht es nach der Länderspielpause sowieso nur noch darum, die Stabilität, die wir haben, auch in den letzten zehn Runden fortzusetzen. Deshalb ist am Montag ein unglaublich wichtiges, ein möglicherweise vorentscheidendes Spiel.
«Möglicherweise» ist im Fall eines Berner Siegs gelinde ausgedrückt.
Dann ist der Sack zwar immer noch nicht zu, aber dann kommt der psychologische Teil dazu. Wir kennen das, wenn man immer hinterherläuft und man sich überhaupt keinen Umfaller mehr leisten darf. Dann wird es für den FC Basel immer schwieriger
Fragezeichen hinter Sow, Referee aus Strasbourg
● Im Gegenatz zum FC Basel, bei dem in der Länderspielpause elf Nationalspieler abwesend waren, stellte YB nur vier Spieler ab: Roger Assalé für die Elfenbeinküste, Djibril Sow und Jordan Lotomba für die U21 der Schweiz sowie Michel Aebischer für die U20. Die Verletzung, die sich Sow zugezogen hat, scheint nicht gravierender Natur zu sein. Hinter dem formstarken Mittelfeldspieler steht zwar ein Fragezeichen, dafür kann Adi Hütter jedoch wieder auf den zuletzt gesperrten Sékou Sanogo zurückgreifen.
● Geleitet wird der Spitzenkampf im Zuge des Schiedrichteraustausches vom Franzosen Frank Schneider. Der 38-Jährige stammt aus Strasbourg und pfeift seit vier Jahren in der Ligue 1.
● Einen ersten Wechsel im Kader vermeldet YB für die kommende Saison: Verteidiger Marco Bürki (24), der in der laufenden Saison nur auf zwei Einsätze kam und dessen Vertrag ausläuft, schliesst sich dem belgischen Erstdivisionär Zulte Waregem an.
Was ist in diesem Moment der wichtigste Faktor, den Sie als Trainer im Griff behalten müssen?
So konzentriert zu bleiben, wie wir das bis jetzt gemacht haben. Den Fokus auf jedes einzelne Spiel zu richten, die Mannschaft auf jeden Gegner so vorzubereiten, dass sie ihre Stärken gut umsetzen und ihre Qualität ins Spiel einbringen kann. Und wichtig ist, nicht grossartig davon zu reden, was vor 32 Jahren war. Für alle, die jetzt hier sind, ist die Geschichte weit weg. Es geht schliesslich um die Gegenwart und die nächsten zehn Spiele. Und nicht darum, was war und was sein könnte. Wir wollen mit Freude und Spass, mit Leidenschaft und Begeisterung unsere Qualitäten auf den Platz bringen. Wenn wir das schaffen, sind wir schwer zu schlagen.
Was soll denn noch schief gehen mit dem grossen Vorsprung?
Solche Fragen sind ja berechtigt, für viele ist die Sache schon entschieden. Aber im Sport muss man grundsätzlich aufpassen, da habe ich zu viel Respekt. Erstens, was die Sache anbelangt, und zweitens vor jedem Gegner. Ich bin ein empathisch denkender Mensch, und wenn Sie an meiner Stelle wären, würden Sie das gleiche sagen. Es ist ein schmaler Grat zwischen Selbstvertrauen und Überheblichkeit.
«Basel hat die wenigsten Gegentore erhalten, aber ich weiss nicht, ob ich damit allein zufrieden wäre.»
Die Massgabe in Bern lautete in den vergangenen Jahren angesichts eines dominierenden Serienmeisters FCB: Man muss parat sein, wenn Basel schwächelt. Das tut es jetzt. Können Sie quantifizieren, wie viel Berner Stärke in dieser Saison steckt und wie viel Basler Schwäche?
Grundsätzlich kümmere ich mich um das, was uns betrifft…
…aber Sie spüren den Gegner doch! Sie haben ihn in dieser Saison zweimal besiegt und einmal unentschieden gespielt.
…natürlich, und wir haben den FC Basel vergangene Saison hier in Bern zweimal geschlagen. Das waren seine einzigen Niederlagen in 36 Runden, und wir haben verdient gewonnen.
Sie haben als YB-Trainer sogar die letzten sechs Spiele nicht mehr gegen Basel verloren…
…genau. Uns zeichnet diese Saison einfach aus, dass wir in 26 Spielen erst dreimal verloren haben. Und Basel hat, speziell in diesem Frühjahr, unerwartete Niederlagen einstecken müssen: zum Start daheim gegen Lugano, gegen St. Gallen, und dann gehst du nach Luzern, und verlierst auch dort. Das sind unerwartet viele Niederlagen, wie es beim FC Basel in den vergangenen Jahren einfach nicht der Fall war. Und wir gewinnen auch, wenn wir weniger gut spielen. Dann schiessen wir wie in Lugano trotzdem vier Tore, oder wir gewinnen trotzdem beim FC Zürich. Das hat der FC Basel früher auch gemacht: nicht immer top gespielt, aber gewonnen. Es läuft bei uns auch deshalb, weil wir uns das über einen längeren Zeitraum hart erarbeitet haben. Das ist nicht von heute auf morgen passiert.
Sagt das in der Vorbereitung auf das Spitzenspiel am Montag irgendetwas aus, dass der FC Basel immerhin noch auf eines verweisen kann: die Mannschaft mit den wenigsten Gegentoren zu sein?
Der FCB hat mit einem sehr guten Torhüter Tomas Vaclik grundsätzlich einen defensiven Part, der zu knacken nicht einfach ist. Sie haben die wenigsten Gegentore erhalten, aber ich weiss nicht, ob ich damit allein zufrieden wäre. https://tageswoche.ch/sport/es-ist-ein- ... blichkeit/
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 11:09 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
31.03.2018  Zitat: Der Start einer Siegesserie auf Kunstrasen
Der FCB trifft am Montag auf YB. Auch wenn es der Spitzenkampf ist, geht es dem FCB nicht mehr um den Meistertitel, sondern darum, eine Serie zu starten.
«Ich bin überzeugt, dass wir in Bern gewinnen können.» Das hat FCB-Trainer Raphael Wicky auch am Freitagmorgen zu seiner Mannschaft gesagt. Das erste Mal nach der Nati-Pause hatte der Walliser wieder das komplette Team im Training. Einzig Eder Balanta (Muskelverletzung), Ricky van Wolfswinkel (krank) und Yves Kaiser (Knöchelverletzung) standen nicht auf dem Kunstrasen des Nachwuchscampus’.
Hauptziel: Gegen YB gewinnen
Es war in den letzten Jahren nie einfach, in Bern gegen die Berner Young Boys zu spielen. Der Kunstrasen gibt YB sicher einen Vorteil, da sie ihr Spiel auf dem Plastikrasen im Griff haben. «Es soll aber kein Alibi sein, in Thun haben wir auch auf Kunstrasen gewonnen. Der Fussball ist aber ein anderer.»
Mit der Einstellung in Bern zu gewinnen, geht der FCB am Ostermontag ins Stade de Suisse. Dabei will FCB-Trainer Raphael Wicky weder vom Meistertitel noch vom zweiten Tabellenplatz mit seiner Mannschaft sprechen. «Das mache ich bewusst nicht. Ich glaube, jeder Spieler ist sich derTabelle bewusst.» Nun geht es darum, wieder zu gewinnen. Eine Serie zu starten. «Wenn das klappt, können wir wieder über die Tabelle sprechen.»
Defensive Stabilität und effiziente Chancenauswertung – das verlangt Wicky am Montag von seiner Mannschaft. Dem Gegner möglichst wenig Chancen zu lassen, aber aus denjenigen, die sich die Basler erspielen können, möglichst hohen Profit zu ziehen. «YB ist eine gesamte Mannschaft, die eine gute Saison spielt. Sehr solide und kompakt steht. Defensiv wie offensiv.»
Zurück auf die Siegesstrasse kommen
Das aggressive YB-Spiel kann der FCB-Trainer aber nicht beeinflussen, deshalb konzentriert er sich vor allem auf das, was er beeinflussen kann: das Spiel seiner eigenen Mannschaft. Heisst, er arbeitet weiter hart mit den Spielern auf dem Platz, mit Video-Analysen, so wie er es auch im letzten erfolgreichen Herbst getan hatte. «Wir versuchen, wieder eine Mannschaft zu finden, um so wieder Sicherheit zu erhalten.»
Seiner Meinung hat sich das in den letzten Wochen verbessert. Die Hierarchie ist wieder hergestellt, die Rollen sind eingespielt. Nun gilt es, vor allem die Offensivspieler wieder auf ihr Topniveau zu kriegen. Gegen Sion hat der Trainer da gute Ansätze gesehen. «Valentin Stocker hat mir da gefallen. Albian Ajeti hat zwei gute Spiele gezeigt und Kevin Bua war gegen Sion auch erfrischend.»
Nun hofft er, dass auch Mohamed Elyounoussi auf das Niveau der Vorrunde zurückkommt. Immerhin hat der Norweger in der Nationalmannschaftspause zwei Assists gemacht. Und das Gespräch, das der 23-Jährige heute morgen im Training mit Wicky führte, verlief auch positiv. Gut möglich also, dass die Nationalmannschaftspause Mohamed Elyounoussi gut getan hat. https://telebasel.ch/2018/03/30/der-sta ... unstrasen/
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 11:11 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
30.03.2018  Zitat: FCB-Coach Raphael Wicky vor dem Duell gegen YB: «Sie sind der Favorit»
Wenn der FC Basel am Montag gegen YB antritt, ist für Raphael Wicky klar, wer der Favorit ist: Die Berner Young Boys. Unklar ist dagegen, ob er beim Showdown auf Ricky van Wolfswinkel zählen kann. Der Holländer fehlte zuletzt krank.
Nationalmannschafts-Pausen sind bei Klub-Trainern selten gerne gesehen. Beinahe die ganze Mannschaft fliegt aus, verteilt sich auf die ganze Welt und kommt erst spät zurück. Ein normaler Trainingsbetrieb ist unmöglich, eine grosse Vorbereitung auf das erste Spiel nach dem Unterbruch schwierig.
Dennoch kann Raphael Wicky der eben zu Ende gegangenen Nati-Pause auch Positives abgewinnen. «Ich konnte ein bisschen auftankten. Wir hatten letztes Wochenende ein paar Tage frei. Da war auch für mich Pause angesagt, das tut gut.»
Die Trainings gestalteten sich seit der Wiederaufnahme des Betriebs am Mittwoch aber schwer, die erste Mannschaft wurde von vielen jungen Akteuren komplettiert. «Für die ist es natürlich gut, bei denen läuft die Meisterschaft ja weiter.»
Balanta und van Wolfswinkel fehlen
Am Freitag dann konnte Wicky endlich wieder auf all seine gestandenen Kader-Spieler zurückgreifen, nachdem die Nati-Spieler auch noch ein paar freie Tage geniessen konnten. Wicky pflegte auch in deren Abwesenheit Kontakt mit ihnen. «Nicht jeden Tag. Aber an Spieltagen habe ich ihnen viel Glück gewünscht oder ihnen gratuliert, wenn sie etwas Tolles geschafft haben. Das sind kleine Zeichen, die man sendet.»
Das Wichtigste sei aber ohnehin, «dass alle gesund zurück gekommen sind.» Dafür machen ihm zwei Spieler, die in Basel geblieben waren, Sorgen. Zum einen Eder Balanta, der noch immer nicht mit der Mannschaft trainieren kann. Immerhin solle er bald wieder beginnen können zu joggen. Das Duell am Montag gegen YB kommt aber sicher zu früh.
Ob dies auch für das andere Sorgenkind, Ricky van Wolfswinkel, gilt, ist noch unklar. Der Holländer fehlte am Donnerstag und Freitag im Training aufgrund einer Stirnhöhlen-Entzündung, die ihn schon am Wochenende zuvor geplagt hatte. «Mit ihm schauen wir am Samstag, wie es ihm geht.»
Suche nach Kontinuität
Am Sonntag macht sich der FCB dann bereits auf in Richtung Bern. Zu einem Spiel, dessen Bedeutung sich alle bewusst sind. Gewinnt der FCB nicht, ist das Meisterrennen gelaufen. Wie schwierig das werden wird, zeigt aber die Tatsache, dass YB in diesem Kalenderjahr noch kein Spiel verloren hat. «Sie sind sehr stabil», sagt auch Wicky.
Sein Team hingegen ist noch immer etwas auf der Suche nach der Kontinuität. Die Mannschaft müsse sich finden, um Sicherheit kriegen zu können. Wicky habe das Gefühl, «dass wir da schon etwas weiter sind. Hierarchisch haben wir uns wieder gefunden, die Rollen sind wieder eingespielt.» Wenn jetzt auch noch im offensiven Bereich alle Spieler wieder ihre Bestform finden, sei vieles mögliches.
Über eine mögliche Meisterschaft will man aber dennoch nicht reden. Auch deshalb, weil für Wicky weiterhin klar ist: «YB ist der Favorit. Daran hat sich nichts geändert seit dem letzten Aufeinandertreffen.» https://www.bzbasel.ch/sport/basel/fcb- ... -132382150
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 11:15 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
30.03.2018  Zitat: Vor dem Duell in Bern gegen YB
Wicky appelliert an Ehre und Stolz der Spieler
Das Direktduell am Ostermontag in Bern ist für den FC Basel im Meisterrennen die allerletzte Chance auf eine mögliche Wende.
Die Saison-Bilanz von Meister Basel gegen YB ist in diesem Jahr wenig berauschend. Gleich zum Saisonauftakt unterlag man in Bern mit 0:2, zuhause resultierte ein 1:1 ab. Heftigere Spuren hinterlassen hat die Cup-Halbfinal-Niederlage. Erneut in Bern, erneut mit 0:2.
7 Punkte holte der FCB in der Rückrunde in 6 Spielen. Viel zu wenig, um den Leader ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Mittlerweile sind die Berner enteilt, führen mit 13 Verlustpunkten Vorsprung die Tabelle an. Die Situation war bzw. ist unbefriedigend.
Trainer Raphael Wicky handelte in den letzten Tagen:
- Wir haben an die Ehre und den Stolz der Spieler appelliert, aber im Hinblick auf die Gesamtsituation und nicht auf das kommende Spiel. Der Spieler muss sich bewusst sein, was für ein Trikot er trägt.
- Es geht darum, dass man sich nicht jedes Wochenende vom Gegner teils überrumpeln lässt. Oder dass dieser hungriger ist als wir und man einfach solche Matches verliert.
- Wenn wir in Bern gewinnen, können wir eine Serie starten. Das muss unser Ziel sein, aber wir können nicht beeinflussen, was YB macht.
- Wir müssen klarer, mutiger und besser auf den letzten 30 Metern werden. Auch die Effizienz muss besser werden – so, wie sie YB gegen uns in seinen Heimspielen beide Male hatte.
Trainer Wicky blickt dem Spiel in Bern (live 15:45 Uhr, SRF zwei) sowie der restlichen Saison optimistisch entgegen. Positiv stimmt ihn vor allem sein Empfinden, «dass sich wieder eine Mannschaft entwickelt, sich wieder eine Mannschaft findet». https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... er-spieler
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 11:18 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
30.03.2018  Zitat: Statistisch ist Basel das dominanteste Team der Liga – leider fehlt die Effizienz
Die Tabelle ist gnadenlos: 16 Punkte trennen Leader YB und Verfolger FCB. Was aber machen die Berner so viel besser als die Basler. Eine statistische Analyse mit überraschendem Ausgang.
Was ist Dominanz? Nein, es geht hier nicht um sexuelle Vorlieben, sondern um Fussball. Was also ist Dominanz im Fussball? Man könnte ganz einfach sagen: Dominanter ist, wer den Ball häufiger in seinen Reihen hat.
Aber die Abkehr vom Ballbesitz-Fussball auf internationalem Niveau legt nahe: Ballbesitz ist nicht alles. Sonst hätte der FC Basel im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals auch nicht gewonnen, sondern gnadenlos aufs Dach gekriegt. Manchester City war nämlich während 72 Prozent der Zeit in Ballbesitz, stellte einen Passrekord auf – und verlor dennoch mit 1:2. «Wir haben gepasst, um zu passen, nicht um anzugreifen», ärgerte sich Pep Guardiola nach dem Spiel.
Schauen wir also, bezüglich welcher Statistiken sich dieses Spiel ausgeglichener gestaltete. Und wir werden schnell fündig: Beide Teams haben drei Mal aufs Tor geschossen, Basel war da einfach eine Spur effizienter. Somit ist klar, dass es, um etwas über die Dominanz eines Teams aussagen zu können, mehr Sinn macht, wenn man die Abschlussversuche zweier Teams ins Verhältnis zueinandersetzt.
Basel hat bisher 363 Mal auf das gegnerische Tor geschossen, gleichzeitig hat man 208 Abschlussversuche des Gegners zugelassen. Die «Total Shots Ratio» setzt diese Zahlen ins Verhältnis – Abschlussversuche FCB / (Abschlussversuche FCB + Abschlussversuche Gegner). Ein Wert über 0,5 bedeutet also, dass der FCB dominanter ist als sein Gegner. Nimmt man die Zahlen aus allen Liga-Spielen ergibt sich für den FC Basel ein Wert von 0,64. YB dagegen kommt bloss auf einen Wert von 0,63.
Profitiert YB vom Kunstrasen?
Wie kann YB trotzdem so viel besser sein? Ganz einfach: Die Berner sind effizienter. 62 Tore haben sie geschossen bei 392 Abschlussversuchen. Das entspricht einer Erfolgquote von 15,8 Prozent. Basel dagegen kommt bei 363 Abschlussversuchen auf 43 Tore, was einer Quote von 11,8 Prozent entspricht. So klein der Unterschied scheint, so gross die Auswirkungen auf die Tabelle.
Interessant ist zudem, wo der Leader den Unterschied macht. Der FCB ist zwar insgesamt das dominantere Team, betrachtet man aber nur die Heimspiele, dann hat YB die Nase vorne. Mit einer Total Shots Ratio von 0,70 liegen sie vor dem FCB (0,66). Zwar haben die Berner auch auswärts mehr Punkte geholt als Basel (siehe Tabellen oben), den grossen Unterschied aber haben sie im Stade de Suisse herausgearbeitet.
Das mag daran liegen, dass die Berner mit der Unterstützung der eigenen Fans noch stärker sind. Es kann aber auch daran liegen, dass sie zu Hause auf Kunstrasen spielen. Die einzige Heimniederlage in der Meisterschaft hat YB diese Saison übrigens gegen den FC Thun kassiert. Eine Mannschaft, die ihre Heimspiele ebenfalls auf Kunstrasen austrägt. Wobei Thun nicht dominanter war, sondern effizienter. Acht Mal gingen die Oberländer in den Abschluss, vier Mal buchten sie. YB dagegen unternahm zehn Abschlussversuche und scheiterte genauso oft. Dominanz ist eben nicht alles. Das weiss auch der FCB. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132379570
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 12:14 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Verletzt: Von Ballmoos
Fraglich: Sow
Vorverkaufsinformationen: Das Spiel ist ausverkauft. Das Stadion öffnet bereits um 14:30 Uhr. Die Matchbesucher werden gebeten, frühzeitig zu erscheinen. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.
|
|
 |
|
 |
|
Hauptstadt
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 16:35 |
|
Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
|
|
Wölfli Mbabu-Nuhu-von Bergen-Benito Fassnacht-Bertone-Sanogo-Sulejmani Assalé-Hoarau
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 31. März 2018, 21:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
30.03.2018  Zitat: FCB-Stümer Ajeti über YB-Kollege Sow: «Er macht Sprüche über die Tabellensituation»
Am Montag tritt der FC Basel in Bern gegen YB an. Vor dem Spiel spricht FCB-Stürmer Albian Ajeti über die Ausgangslage vor diesem grossen Duell sowie das Wiedersehen mit seinem Nati-Kollegen und YB-Spieler Djibril Sow. Albian Ajeti, die Nationalmannschaft-Pause ist durch, am Montag geht es für Sie mit dem FCB gegen YB. Mit welchen Gefühlen gehen Sie in dieses Spiel?
Albian Ajeti: Eigentlich mit einem guten. Natürlich war das Spiel mit der Nati nicht gut, weil wir 2:4 gegen Portugal verloren haben, nachdem wir 2:0 vorne waren. Das war ein sehr komisches Spiel. Aber jetzt bin ich wieder beim FCB und erinnere mich an das letzte Spiel mit dieser Mannschaft, welches wir 1:0 gegen Sion gewinnen konnten. In der Nati spielten Sie an der Seite eines Spielers, der, sofern er nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung wieder ganz fit ist, am Montag ihr Gegner sein wird: Djibril Sow. Was haben Sie zu ihm für ein Verhältnis?
Djibril und ich haben schon recht lange ein gutes Verhältnis. Schon als er noch bei Zürich oder zuletzt in Deutschland war. Wir haben es immer lustig zusammen und haben in der Nati auch immer das Zimmer geteilt. In dieser Saison aber nicht mehr.
Wieso, hat er zu viele Sprüche gemacht?
Nein, nein, das war nur ein Witz. Wir haben mittlerweile einfach meist Einzelzimmer. Sprüche fallen natürlich auch immer wieder. Klar hat er zur aktuellen Lage Spässchen gemacht, aber viel kann er ja auch nicht sagen, er ist auch erst seit Sommer bei YB. Ohnehin reden wir gar nicht zu viel über die Liga, wenn wir zusammen sind, sondern mehr über die Nati. Wissen Sie, ob er sich von seiner Verletzung erholt hat?
Nein. Er hatte schon ziemliche Schmerzen in diesem Moment. Aber so schlimm ist es, glaube ich, auch wieder nicht. Sein Ausfall wäre bitter für YB. Gerade im letzten Spiel gegen den FCB war er einer der überragenden Akteure und hängte im Sprintduell mit dem Ball am Fuss gar Dimitri Oberlin ab.
Ich glaube, da hat er Dimi einfach auf dem falschen Fuss erwischt (lacht). Nein, Spass. Djibril ist schon auch schnell. Und er macht seine Sache gut. Das Spiel am Montag hat eine immense Bedeutung für den FCB.
Für uns ist jedes Spiel gleich wichtig. Natürlich wissen wir um die Bedeutung eines Duells gegen YB. Und es ist auch speziell, dass es gleich nach der Nati-Pause dazu kommt.
Ändert das etwas an der Ausgangslage für dieses Aufeinandertreffen, dass zuletzt der Ball in der Liga ruhte?
Beide Mannschaften haben die gleiche Ausgangslage. Sowohl bei ihnen als auch bei uns waren ein paar Spieler weg. Mal schauen, welchen Einfluss diese Pause nun haben wird. Aber ich sehe niemanden im Vorteil oder im Nachteil. Das Spiel fängt bei 0:0 an. Alles andere als ein Sieg für den FCB wäre aber das endgültige Ende der ohnehin schon fast ausgeträumten Meisterträume.
Wir wissen, um was es am Montag geht. Für uns wäre es sehr wichtig, gewinnen zu können. So könnten wir Punkte für uns holen und vor allem YB welche wegnehmen. Das wäre gut für die Mannschaft und das Selbstvertrauen. Und vor allem wäre es ein wichtiges Zeichen für den restlichen Verlauf der Rückrunde. Ist man sich bewusst, welche Konsequenzen die dritte Niederlage im dritten Spiel in Bern in dieser Saison für Konsequenzen hätte?
Ja, dessen sind wir uns alle bewusst. https://www.bzbasel.ch/sport/basel/fcb- ... -132381517
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 23 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |