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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. August 2017, 22:55 
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In der Champions-League-Quali muss Routinier Wölfli (34) ran

Dynamo beunruhigt einzig der Plastik

Vor dem Millionenspiel gegen Dynamo Kiew: Trainer Adi Hütter setzt im Tor – gezwungenermassen – auf Routinier Marco Wölfli. Und vorne auf Guillaume Hoarau.

Es waren halt doch fünf Stiche, mit denen David von Ballmoos’ Wunde am Sprunggelenk genäht werden musste. Was laut Trainer Adi Hütter bedeutet: «Das Restrisiko wäre zu gross. Die Wunde schaut wohl ordentlich aus. Aber wir wollen nichts riskieren. Kommt hinzu, dass David wegen des Schlags auch leichte Probleme mit dem Sprunggelenk selber hat.»

So also kommt Wölfli, 34, zu einem internationalen Comeback. Zweieinhalb Jahre nach dessen letztem Einsatz in den Europa-League-Sechzehntelfinals gegen Everton, als YB im Februar 2015 1:3 verlor und mit dem Gesamtskore von 2:7 ausschied. Yvon Mvogo wurde nach dem 1:4 im Hinspiel geschont.

Und ganz vorne wird Guillaume Hoarau die Speerspitze bilden, wohl gemeinsam mit Roger Assalé. Die beiden so ungleichen Stürmer (Höhenunterschied: 25 cm) sollen es also richten. Hoarau: «Mit jedem Spiel finde ich zu mehr Selbstsicherheit. Die mehrmonatige Pause nach meiner Hüftluxation habe ich gespürt, keine Frage, Ich bin ja auch ein menschliches Wesen. Aber ich fühle mich sehr, sehr gut.»

Es klingt wie eine verklausulierte Drohung an die selbstsicheren Ukrainer. Am meisten Respekt erheischt bei denen der Kunstrasen. Dieses Thema ist ein Dauerbrenner bei den YB-Gegnern in internationalen Spielen. So sagt der Ex-Basler Derlis Gonzalez: «Wir haben uns damit befasst und sind mental bereit darauf zu spielen.» Gute Erfahrungen hat der Paraguyer auf dem Berner Plastik nicht gemacht: Er spielte einmal hier – und sein Basel kriegte von YB 2:4 auf die Mütze! Immerhin: Dieses Resultat würde Dynamo immer noch reichen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 80075.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. August 2017, 23:01 
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YB und die Ukrainer – Hoffen auf eine Duplizität

Die Young Boys müssen im Europacup gegen Dynamo Kiew einen Zweitorerückstand aus dem Hinspiel wettmachen. Vor einem Jahr gegen Schachtjor Donezk ist ihnen das gelungen.

Es hatte Adi Hütter geärgert, dieses Gegentor in der Nachspielzeit zum 1:3, «billig» nannte es der Trainer nach dem Hinspiel der dritten Runde in der Champions-League-Qualifikation in Kiew gegen Dynamo. So steht YB am Mittwoch im Rückspiel stark unter Zugzwang. Aber es gibt Hoffnung: Letztes Jahr gelang den Bernern im gleichen Stadium der Qualifikation ein Husarenstück gegen ein anderes ukrainisches Team, jenes aus Donezk; sie machten einen Zweitorerückstand wett und qualifizierten sich im Penaltyschiessen für die Play-offs. So etwas braucht YB wieder, aber im Hinspiel sah vieles ein wenig wacklig aus, Hütter sah «naive Fehler». Sollte sich YB gegen Dynamo noch durchsetzen, wäre dem Klub zumindest die Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase gewiss. Das würde nicht zuletzt ein paar Millionen mehr auf dem Konto bedeuten, was die Brüder Rihs als Investoren jedes Mal erleichtert zur Kenntnis nehmen.

Hunger und Vorsicht

Die Ausgangslage ist also ähnlich prekär wie vor Jahresfrist. Adi Hütter spricht von der schwierigen Aufgabe, die Balance zwischen Torhunger und defensiver Vorsicht zu finden. YB wird mit dem Ersatztorhüter Marco Wölfli spielen, weil David von Ballmoos nach der verletzungsbedingten Auswechslung gegen GC mit fünf Stichen am Knöchel genäht werden musste und nicht zur Verfügung steht. Sonst sind alle einsatzbereit, auch die angeschlagenen Miralem Sulejmani und Sékou Sanogo.

Hütter gab preis, dass YB mit zwei Stürmern angreifen werde – mit Guillaume Hoarau und wahrscheinlich Roger Assalé. Wie es aussieht, setzt der Österreicher auf Routine, es sei «Champions Time», sagte er. Hoarau sass an der Pressekonferenz neben ihm, lobte seine Ausführungen («Alles richtig gesagt, Trainer»), und er sagte auch, dass er selber nach seiner Hüftluxation mit jedem Spiel mehr Vertrauen bekomme. Und dass es gut wäre, ein erstes Tor zu schiessen, um die schwere Verletzung endgültig hinter sich lassen zu können.

Alexander Chazkewitsch, der Trainer des Gegners, scherzte ein wenig mit den Journalisten, es war zu spüren, dass er es als Pflicht ansieht, die Hürde in Bern zu nehmen. YB werde ein schwieriges Spiel haben, sagte er, und sein Spieler Derlis Gonzalez, einst im FC Basel engagiert, sieht den Kunstrasen nicht als grossen Nachteil: «Wir haben uns damit befasst und sind mental bereit», sagte er. Es klang wie eine Drohung.


https://www.nzz.ch/sport/champions-leag ... ld.1308811

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. August 2017, 23:03 
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1.-August-Feuerwerk: Das Zünglein an der Waage für YB?

In der Nacht vor dem Rückspiel zwischen YB und Kiew knallen die Feuerwerkskörper in Bern. Ein Vorteil für YB?

Die Berner verfügen mittlerweile über eine gewisse Routine mit Spielen rund um den 1. August. Feuerwerk ist bei den YB-Spielern deshalb keine Ausrede für ein müdes Gekicke am Mittwoch gegen Kiew: «Diejenigen Spieler, die Mühe mit dem Einschlafen haben, können Ohrenstöpsel verwenden», gibt YB-Mediensprecher Albert Staudenmann die Devise vor.

« Unsere Hinweise zum 1. August haben sie mit einem lockeren Lächeln zur Kenntnis genommen. »

Doch auch bei Gegner Dynamo Kiew hat man ob dem Feuerwerk zum schweizerischen Nationalfeiertag keine schlaflosen Nächte: Die Ukrainer haben sogar ein Hotel mitten in der Stadt bezogen.

Rächt sich die Hotelwahl?

Und dies obwohl die Berner den Gast auf die Festivitäten hingewiesen habe. Staudenmann: «Unsere Hinweise zum 1. August haben sie mit einem lockeren Lächeln zur Kenntnis genommen.»

Doch wer weiss: Unterschätzen Jarmolenko und Co. die Feierfreudigkeit der Berner, könnte ihnen das Lächeln am Ende noch vergehen. Dann nämlich, wenn ihnen ausgeschlafene Berner im Rückspiel Albträume bereiten.


https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... ge-fuer-yb

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 08:13 
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Noch Fragen?

Vor dem Rückspiel im Stade de Suisse (Mittwoch um 20.15 Uhr) gegen Dynamo Kiew sind fast alle YB-Spieler einsatzbereit. Nur auf einer Position hat Trainer Adi Hütter nicht die Qual der Wahl.

Der Auftritt ist für Adi Hütters Verhältnisse ein offensiver: In der Regel pflegt der öster­reichische YB-Trainer ein kleineres Geheimnis aus der Aufstellung zu machen. Er ist keiner dieser Coachs, denen mit geschickter Fragerei die einzelnen Positionen zu entlocken sind.

Am Dienstag sagt er: «Man kann davon ausgehen, dass wir mit zwei Stürmern agieren werden.» Also im 4-4-2-System wie in der Super League beim 2:0 gegen Basel und beim 4:0 in Zürich gegen GC. Und nicht im defensiveren 4-1-4-1, für das sich Hütter bei der 1:3-Niederlage im Hinspiel in Kiew entschied. «Schliesslich müssen wir zwei Tore aufholen», sagt Hütter.

Der YB-Trainer geht noch weiter, meint, die erste Elf werde nicht so jung sein wie noch gegen GC. Er wolle mit einer Mischung aus erfahrenen und formstarken Spielern antreten. Das spricht für die Offensivkräfte Christian Fassnacht und Roger Assalé, aber gegen Miralem Sulejmani, der auf diesem Niveau zwar etliche Spiele bestritt, zuletzt aber zweimal angeschlagen gefehlt hat.

Die Aussage deutet auch darauf hin, dass hinten links Loris Benito den Vorzug vor Jordan Lotomba bekommt, der bei GC überzeugte. «Ich hatte nach dem Spiel in Zürich eine Riesenfreude. Weil es zeigte, dass wir ohne Bedenken rotieren können», sagt Hütter. Er traue seinem Team gegen Kiew einige Tore zu. Und: «Zu Hause können wir jede Mannschaft schlagen.»

Mit Wölfli und Sanogo

Neben Adi Hütter sitzt bei der gestrigen Pressekonferenz Guillaume Hoarau. Der französische Stürmer hat nach schwerer Hüftverletzung sein gewohntes Niveau noch nicht erreicht. Aber er ist die grosse Figur, ein Teamleader. Auch er wird spielen. Wie auch Sékou Sanogo, der sich vor einer Woche in Kiew am Oberschenkel verletzte. Der kräftige Ivorer ist der vielleicht wichtigste Akteur der Young Boys in internationalen Begegnungen.

Bleibt die Torhüterfrage: Marco Wölfli werde zum Einsatz kommen, sagt Adi Hütter gleich zu Beginn. Die Wunde an David von Ballmoos’ Schienbein, die er sich gegen GC zuzog, sei zwar schon ordentlich verheilt. «Aber das Restrisiko ist zu gross.» Für Wölfli wird es auf europäischer Bühne die erste Partie seit zweieinhalb Jahren sein. Damals hatte er im Rückspiel des Sechzehntel­finals der Europa League bei Everton Yvon Mvogo ersetzt. Sorgen macht sich Hütter dennoch keine: «Marco hat mich nicht ein einziges Mal enttäuscht, seit ich hier bin.»

Eine Stunde nach Adi Hütter spricht der Dynamo-Trainer Aleksander Chatskewitsch im Medienzentrum des Stade de Suisse. Mitgereist sind rund dreissig ukrainische Journalisten, die allerhand wissen wollen. Der Trainer wird mit jeder Antwort wortkarger. Als ein Journalist wissen will, ob wie im Hinspiel Maxym Kowal im Tor stehen werde oder doch Artur Rudko, sagt Chatskewitsch in die Runde: «Das werdet ihr sehen.» Dann geht er.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/18451497

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 08:15 
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Hütter hofft auf das «perfekte Spiel»

YB will am Mittwoch gegen Dynamo Kiew ein 1:3 wettmachen und erneut ins Playoff der Champions League einziehen. Das sind die Fragen vor dem Rückspiel im Stade de Suisse.

Wie stehen die Chancen der Young Boys auf ein Weiterkommen?

Es sah nach einem günstigen Resultat aus, als YB im Hinspiel in Kiew spät auf 1:2 verkürzte. Dann kam «dieses billige dritte Gegentor», wie es Adi Hütter beschreibt, welches die Konstellation wieder erheblich erschwerte. Der Auswärtstreffer von Christian Fassnacht ist trotzdem wertvoll. YB reichen nun zwei Tore zum Weiterkommen. «Die Ausgangslage ist so, dass auch dann noch vieles möglich ist, wenn es lange 0:0 stehen sollte», sagt Adi Hütter. Auch der YB-Trainer weiss: So komfortabel, wie das Resultat suggeriert, ist die Ausgangslage für Kiew nicht. Ein Tor der Berner, auch wenn es beispielsweise erst nach einer Stunde fällt, wird bei Dynamo rasch für Nervosität sorgen. Ausserdem müsste die bewegliche YB-Offensive der robusten, aber eher unbeweglichen Dynamo-Abwehr auf dem Kunstrasen wesentlich mehr Probleme bereiten können als im Hinspiel. «Wir können weiterkommen», sagt Hütter zu den Chancen seines Teams, «wir brauchen dafür aber ein perfektes Spiel.»

Wer wird bei den Young Boys im Tor stehen?

Das war die meistdiskutierte Frage vor dem heutigen Rückspiel. Hütter beantwortete sie schon gestern. «Wir wollen nichts riskieren, deshalb wird Marco Wölfli im Tor stehen», erklärt er. Für den Trainer ist die Gefahr zu gross, dass der bisher überzeugende David von Ballmoos bei einem neuerlichen Aufbrechen der mit fünf Stichen genähten Verletzung am Schienbein schon früh ausgewechselt werden müsste. «Und dann», sagt Hütter, «habe ich nur noch zwei Möglichkeiten zum Wechseln.» Weil er ein Spiel erwartet, bei dem «sehr viel passieren könnte», will er sich bezüglich Auswechslungen möglichst lange alle Optionen offen halten. Hütter hat volles Vertrauen in den 34-jährigen Routinier: «Er ist erfahren genug, um mit dieser Situation umgehen zu können. Und Marco Wölfli hat mich noch nie enttäuscht, wenn ich ihn eingesetzt habe.»

Kehren Sanogo und Hoarau in die Startformation zurück?

Gegen GC hat der YB-Trainer den angeschlagenen Sanogo geschont und Hoarau eine Pause verschrieben. Ohne die beiden Leaderfiguren gewann die Mannschaft 4:0. Das Spiel sei ein «tolles Signal» der Mannschaft gewesen, die ihr Potenzial ausgespielt habe, sagt Hütter. Morgen Mittwoch sei nun aber wieder «Champions Time», da brauche es «eine gute Mischung» und damit auch Spieler mit der nötigen Erfahrung für eine solch schwierige Aufgabe. Deshalb ist davon auszugehen, dass Sanogo wie Hoarau im Rückspiel in der Startelf stehen. Im Gegensatz zum Hinspiel, als er auf ein 4:1:4:1 setzte, hat der YB-Trainer angekündigt, diesmal wieder mit zwei Stürmern anzutreten. Neben Hoarau dürfte der formstarke Assalé den Vortritt gegenüber Neuling Nsamé erhalten, der als Joker sehr wertvoll sein könnte. Dasselbe dürfte für Sulejmani gelten, der ebenfalls wieder einsetzbar ist. In der Abwehr ist noch offen, ob Lotomba oder Benito auf der linken Seite verteidigt.

Wählt Adi Hütter eine ähnliche Taktik wie gegen Schachtar Donezk?
Gegen Donezk wollte YB zunächst kein Gegentor erhalten, forcierte nach der Pause die Offensive, traf durch Kubo zweimal und schaffte schliesslich das Weiterkommen im Penaltyschiessen. «Damals ist alles aufgegangen», erinnert sich Hütter. Den genau gleichen Gameplan will er heute dennoch nicht anwenden, «weil Donzek fussballerisch besser war und mitspielte, während Kiew mehr taktieren dürfte und deshalb in der Defensive schwerer zu knacken sein wird.» YB dürfte diesmal eine Spur riskieren, da der Trainer seiner gut bestückten Offensive offenbar viel zutraut. Auch ein allfälliges Gegentor, glaubt der Österreicher, müsse noch nicht das Aus bedeuten.

Wie wichtig ist das heutige Spiel für YB?

Interessant ist das heutige Spiel für YB aus sportlichen, finanziellen und strategischen Gründen. Überstehen die Berner die dritte Vorrunde, winkt im Playoff gar die Chance auf die lukrative Champions League. Wie letztes Jahr mit Mönchengladbach warten dort aber mit dem FC Sevilla, Napoli oder Liverpool erneut sehr hohe Hürden. Ein Weiterkommen gegen Dynamo Kiew würde aber zumindest schon garantieren, dass YB in der Gruppenphase der Europa League vertreten ist. Damit wären Mindesteinnahmen im Bereich von fünf bis sechs Millionen Franken bereits sicher. Generell ist festzuhalten: Auftritte auf der europäischen Bühne werden für die Young Boys mit der neuen Club-Philosophie noch bedeutender. «Wenn wir die besten Talente verpflichten wollen, muss es unser Ziel sein, regelmässig im Europacup dabei zu sein», hat Sportchef Christoph Spycher vor der neuen Saison erklärt. Ein internationales Schaufenster bieten zu können, bringt mehrere Vorteile. Es ist für die jungen Spieler reizvoll, da sie sich dort für einen späteren Transfer ins Ausland empfehlen können. Und es ist für den Club attraktiv, weil die Talente mit guten Leistungen dort ihren Wert steigern, was auch in Zukunft stattliche Transfereinnahmen ermöglicht.

Kann YB heute auf mehr Unterstützung zählen als vor einem Jahr gegen Donezk?

Es schien ein stimmungsloser Abend im Stade de Suisse zu werden vor einem Jahr, als sich YB anschickte, in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Donezk die zwei Gegentore aus dem Hinspiel wettzumachen. Nur 9365 Zuschauer waren erschienen, hatten noch an die Mannschaft geglaubt. Sie wurden mit einem unvergesslichen Fussballabend belohnt. Vor dem heutigen Duell mit Dynamo Kiew, dem zweiten Topteam aus der Ukraine, geniessen die Young Boys offenbar mehr Kredit. Erwartet werden über 15'000 Zuschauer. «Wir müssen versuchen, das Publikum hinter uns zu bringen», hofft Hütter auf zusätzlichen Support.


Ohne Zweifel ins Rückspiel

Was das heutige Spiel für den verlustpunktlosen Leader in der ukrainischen Liga bedeutet, lässt sich an der stattlichen Gruppe der mitgereisten Journalisten ablesen. Mit einer Frage nach der anderen wurden Trainer Alexander Chazkewitsch und Offensivspieler Derlis Gonzalez beim Medientermin eingedeckt. Der 23-jährige Paraguayer hat bei seinem Gastspiel beim FC Basel 2014/15 schon einmal im Stade de Suisse gespielt.

Auf den Kunstrasen angesprochen, sagte er, dass dieser zwar ein Thema sei, aber kein Problem sein werde. Kaum Sorgen scheint den Kiewern auch das 4:0 von YB gegen GC zu bereiten. «Sicher habe ich das mitbekommen, aber wir werden ein anderer Gegner sein», relativierte der Trainer. Er weiss, dass er mit Jarmolenko und Mbokani über Stürmer verfügt, von denen GC nur träumen kann.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Hu ... y/19595402

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 08:18 
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Das Mysterium im goldenen Käfig

Beim 3:1-Sieg im Hinspiel der Qualifikation zur Champions League war Dynamos Flügel Andrei Jarmolenko die überragende Figur. Der 27-Jährige sollte längst in einer Topliga spielen, ein spezieller Vertrag hinderte ihn aber daran.

Als Andrei Jarmolenko vor einer Woche den bemitleidenswerten YB-Captain Steve von Bergen zweimal ausgetanzt hat und es im Hinspiel nach 35 Minuten 2:0 für Dynamo Kiew steht, obwohl die Berner bis dahin gut mitgehalten haben, da stellen sich einem unweigerlich Fragen: Was macht dieser Jarmolenko überhaupt noch bei Dynamo? Warum spielt er nicht für einen europäischen Grossklub? In einer Topliga?

Die Fragen sind nicht neu: Sie sind schon auf Englisch, Türkisch, Ukrainisch natürlich, Portugiesisch oder Russisch gestellt worden. Meistens dann, wenn sich die Nummer 10 als zu gut für das gegnerische Team erwies.

Bereits 2013 war einem der Gedanken durch den Kopf gegangen, als Jarmolenko in der Gruppenphase der Europa League gegen den FC Thun zweimal überragt hatte. Es gibt Oberländer Spieler, die noch heute von diesen Partien erzählen, in einer Mischung aus Stolz, Ehrfurcht und Schauder.

Viel Geld, keine Klausel

Andrei Jarmolenko war schon damals, mit knapp 24 Jahren, die Überfigur bei Dynamo. Im Sommer zuvor hatte er bei der EM im Nationalteam geglänzt. Es hiess, Jarmolenko sei auf dem Weg nach Mailand zur AC, wo er der Nachfolger seines von den Tifosi verehrten Landmanns An­drei Schewtschenko werden sollte.

Später wurde Jarmolenko mal zu Everton geschrieben, mal zu Arsenal, Dortmund und Bayern. Es gibt kaum ein Topklub, der nicht schon mit dem grossen, schnellen und trickreichen Flügel in Verbindung gebraucht wurde. Jarmolenko ist auf dem Transfermarkt ein grosses Mysterium: Er taucht im Halbjahresrhythmus auf, ehe er wieder in den Niederungen der ukrainischen Liga verschwindet. Nach 335 Partien, 135 Toren und 89 Assists ist er immer noch bei Dynamo.

Warum eigentlich?

Jarmolenko sitzt in Kiew im goldenen Käfig, aus freien Stücken allerdings: Vor zwei Jahren zeichnete sich sein Abgang ab, der Kontrakt des Flügelspielers wäre im darauf folgenden Sommer ausgelaufen, der 69-fache Nationalspieler hätte freie Klubwahl gehabt.

Doch im Herbst unterschrieb er überraschend einen neuen Vertrag bis 2020. «Ob ich bedauere, immer noch für Dynamo zu spielen? Keine Minute! Dynamo ist meine Familie. Ich hielt es für falsch, Dynamo ab­lösefrei zu verlassen, und will, dass der Klub durch meinen Abgang gerecht entlöhnt wird», sagte der 27-Jährige damals.

Der Kontrakt bringt ihm jährlich 6 Millionen US-Dollar netto ein. Laut einem gut informierten ukrainischen Journalisten soll beinahe der ganze Lohn von einem Offshorekonto des vermögenden Präsidenten Ihor Surkis aus bezahlt werden. Dynamo ist Surkis Spielzeug, Jarmolenko seine Lieblingsfigur.

Im Vertrag ist zudem keine Ausstiegsklausel festgeschrieben, Dynamo kann für den Starspieler verlangen, was es will. Und bisher hat Surkis noch jedes Angebot abgelehnt. Doch die Ukraine hat bessere Zeiten erlebt, die Liga auch, Dynamo sowieso. Der Rekordmeister bekundet Mühe, die Löhne zu bezahlen. Einen Verkauf des Topverdieners würde für Entlastung sorgen.

Teamkollege von Shaqiri?

Jarmolenko ziehe das Interesse von Premier-League-Klubs für den 45. Sommer in Folge auf sich, twitterte die englische Zeitung «Daily Mirror» am Montag mit launigem Unterton. Das Mysterium, es ist wieder da. Diesmal soll sich Stoke City um die Dienste des Spektakelmachers be­mühen, Xherdan Shaqiris Arbeitgeber hat kürzlich Stürmer Marko Arnautovic für rund 23 Millionen Euro an West Ham verkauft.

Vorerst ist Andrei Jarmolenko aber mit Dynamo in Bern, wo er heute Abend im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation zum Einsatz kommen wird. Es ist keine gute Nachricht für die Young Boys.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17935205

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 08:27 
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Young Boys erinnern sich an Donezk und Thun

CHAMPIONS LEAGUE ⋅ Die Chancen, die Playoffs der Champions League zu erreichen, sind für YB vorhanden. Sie benötigen am Abend daheim gegen Dynamo Kiew eine untadelige Leistung wie vor einem Jahr gegen Schachtar Donezk.

Die Auftritte der Berner in den Spielen der 3. Qualifikationsrunde gegen die ukrainischen Spitzenmannschaften gleichen sich. Vor einem Jahr nahmen sie aus der Ostukraine die Belastung durch eine 0:2-Niederlage mit ins Rückspiel im Stade de Suisse. Diesmal ist die Hypothek etwas erträglicher, denn beim 1:3 vor einer Woche brachten sie immerhin das Auswärtstor zustande, das in der Schlussabrechnung entscheidend sein könnte.

Die beiden Auswärtspartien glichen sich auch in den Spielverläufen sehr. Beide Male mussten die Berner untendurch. Beide Male konnten sie froh sein, dass die Gegner nur einen Bruchteil ihrer Torchancen nutzten. In Kiew mussten sich die Spieler von Trainer Adi Hütter sogar darüber ärgern, dass sie wegen eines Blackouts in der Defensive in der 93. Minute ein 1:2 verscherzt hatten, das eine vorzügliche Ausgangslage für die Revanche in Bern bedeutet hätte.

Fehler müssen abgestellt werden

Gleich nach der ernüchternden Leistung in Kiew versuchte Hütter, die Stimmung und den Optimismus hochzuhalten, indem er darauf hinwies, dass seinen Leuten sehr vieles vom Vorgehabten gelungen sei. Captain Steve von Bergen regte sich derweil über die an Blackouts grenzenden Fehler auf. Fehler, wie sie sich die Young Boys drei Tage vorher beim 2:0 gegen Basel nicht hatten zuschulden kommen lassen und wie sie später auch beim 4:0-Sieg bei den Grasshoppers ausblieben.

Die Zahl der Fehler müssen die Berner im Rückspiel stark reduzieren, wenn sie nicht in die Playoffs zur Europa League verwiesen werden wollen. Es wird etwa die gleiche ausgezeichnete Leistung vonnöten sein, mit der sie vor einem Jahr daheim gegen Schachtar 2:0 gewannen, bevor sie über ein Penaltyschiessen weiterkamen.

Zwölf Jahre ist es her, dass der FC Thun das Schweizer Herbstmärchen in der Champions League schrieb. Der vorletzte Gegner der Berner Oberländer vor dem Erreichen der Gruppenphase war Dynamo Kiew. Thun hatte im Hinspiel ein 2:2 herausgeholt und siegte im Rückspiel 1:0. Die damaligen Heimspiele fanden im Stade de Suisse statt.

Von Ballmoos und Hoarau

Der Einstand des aus der Challenge League zurückgeholten jungen Goalies David von Ballmoos hätte nicht überzeugender ausfallen können. In den Partien gegen Basel und GC wurde er nur je einmal ernsthaft geprüft. Beide Male verhinderte er mit Glanzparaden sicher scheinende Tore. Im Spiel in Kiew zeigte er Mitte der zweiten Halbzeit eine ebensolche Parade. Mit einem Spagat vereitelte er den Ukrainern das 3:0. Die Fleischwunde am Unterschenkel, die er sich in Zürich zuzog, verunmöglicht dem Emmentaler Torhüter den Einsatz gegen Dynamo. Aus jetziger Sicht wäre es für YB eine Schwächung, anderseits könnte der loyale Ersatztorhüter Marco Wölfli mit seiner Erfahrung ebenfalls eine gute Rolle spielen - wenngleich der Solothurner mittlerweile sieben Jahre lang kein Spiel in der Champions-League-Qualifikation mehr bestritten hat.

Ein Fragezeichen ist auch vor Guillaume Hoarau zu setzen. Der Goalgetter ist zu Beginn der Saison noch nicht so spritzig, wie er es vor seiner Verletzung im Frühling war. Roger Assalé und Neuzugang Jean-Pierre Nsamé werden möglicherweise die Kohlen aus dem Feuer holen müssen. Auf der andern Seite werden der Starspieler Andrej Jarmolenko und der kongolesische Serientorschütze Dieumerci Mbokani die Berner Abwehr wohl erneut am meisten beschäftigen. Beide Teams sind in bester Laune. Während YB bei GC 4:0 gewann, hielt sich Dynamo mit einem 5:0 daheim an Karpaty Lwiw schadlos. Wiktor Zygankow, ein Teenager im Mittelfeld, traf dreimal.

Viel Spielraum für Trainer Hütter

"Wenn wir auf diesem Niveau bestehen wollen, brauchen wir 18 oder 19 Spieler, die ihre Leistung erbringen können", sagte Adi Hütter, Trainer der Young Boys, vor dem Heimspiel gegen Dynamo Kiew in der 3. Runde der Qualifikation zur Champions League. Genau ein Kader in dieser Breite steht dem gebürtigen Vorarlberger zur Verfügung. Um die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen, kann er aus dem Vollen schöpfen.

Für die verschiedensten Positionen kann sich Hütter zwischen zwei valablen Varianten entscheiden. Miralem Sulejmani oder Christian Fassnacht auf der linken Flanke? Yoric Ravet oder Thorsten Schick im rechten Korridor? Djibril Sow oder der defensiv sicherere Leonardo Bertone im Zentrum neben Sékou Sanogo? Mit Roger Assalé/Jean-Pierre Nsamé im Angriff beginnen und Guillaume Hoarau als Joker im Ärmel behalten? Loris Benito oder der aufstrebende Youngster Jordan Lotomba hinten links? Die Lösung der Luxusprobleme hat für Hütter einen lapidaren Zweck: "Wir müssen dieses 1:3 aufholen." Es läge hiermit nahe, dass der Trainer bei der Mehrheit der 50:50-Entscheide auf die offensivere Möglichkeit setzen würde.

Der einzige Ausfall betrifft also Torhüter von Ballmoos. Hütter wies allerdings an der Medienkonferenz vor dem Spiel betont darauf hin, dass Ersatzmann Wölfli sein volles Vertrauen habe. "Marco hat mich noch kein einziges Mal enttäuscht, wenn er spielte. Als er gegen GC auf den Platz gekommen war, zeigte er ein Spiel ohne Fehler."


http://www.luzernerzeitung.ch/sport/fus ... 75,1076272

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 11:47 
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YB - Dynamo Kiew, Mittwoch, 2. August 2017, 20:15 Uhr

Verletzt:
Von Ballmoos, Seferi.

Vorverkaufsstand am Dienstagnachmittag:
11'000.

Anreise- und Parking-Infos (Grafik)

Fan-Info Dynamo (PDF-File / English)
http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/f ... yb-dyn.pdf


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 11:58 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. August 2017, 15:30 
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Jarmolenko: Zu gut für Everton oder Stoke City

Heute, 11:57 Uhr 2 Mal auf Facebook geteilt (externer Link, Popup)1 Mal auf Twitter geteilt (externer Link, Popup)0 Mal auf Google+ geteilt (externer Link, Popup)1 SRF Likes Kommentare
Im Hinspiel spielte Andrej Jarmolenko YB-Abwehrchef Steve von Bergen Knoten in die Beine. Der Star von Dynamo Kiew steht wieder einmal im Fokus – wie fast in jeder Transferperiode.

«Wir werden ihn nur an einen Topklub abgeben. Und nicht an Everton oder Stoke City», stellte Dynamo Kiews Präsident Ihor Surkis unlängst klar. Die Rede ist dabei natürlich von Andrej Jarmolenko, dem Star und Aushängeschild der Ukrainer.

Wieder einmal wurde der Name des Spielmachers in dieser Transferperiode in Europa herumgereicht. Und einmal mehr ist (noch) nichts passiert. Warum Jarmolenko noch immer in Kiew kickt, lässt sich nur erahnen.

Hitzkopf und Faulpelz?

An seinen fussballerischen Qualitäten kann es nicht liegen, die sind unbestritten und würden wohl auch höheren Ansprüchen genügen. Doch da ist auch noch sein Charakter. Der 27-Jährige ist einerseits ein Hitzkopf und hat andererseits einen Hang zur Bequemlichkeit.

So trat er kurz vor der EURO 2016 seinem Nationalmannschaftskollegen Taras Stepanenko im Spitzenkampf gegen Schachtar Donezk mit voller Wucht in die Beine. Das Foul wurde vor der Endrunde in Frankreich zum Politikum, der Rest ist bekannt. Die Ukraine schied tor- und punktelos nach der Gruppenphase aus.

König von Kiew

In Kiew wird zudem alles getan, dass sich Jarmolenko wie ein König fühlt. Er ist Topverdiener und geniesst Sonderstatus im Team. Da wird ihm schon einmal verziehen, wenn er nicht mit letztem Einsatz im Training dabei ist.

« Ich rate der AC Milan dazu, Jarmolenko zu kaufen, er ist ein kostbares Allround-Talent. »
Andrej Schewtschenko


Oft wird sein Name auch in einem Atemzug mit Stürmerlegende Andrej Schewtschenko genannt. Eben dieser soll ihm einen Wechsel in die Serie A nahegelegt haben: «Ich rate der AC Milan dazu, Jarmolenko zu kaufen, er ist ein kostbares Allround-Talent.»

Last-Minute-Absprung oder doch wieder nur heisse Luft?

Zuletzt soll auch Bayern München an der Verpflichtung von Jarmolenko interessiert gewesen sein. Als Ersatz für Douglas Costa, der zu Juventus wechselte. Die Angebote der Topklubs scheinen also vorhanden zu sein. Nun bleibt abzuwarten, ob der Ausnahemkönner auch bereit ist, sich aus der Komfortzone zu bewegen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... stoke-city

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