 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 1. September 2016, 23:12 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
01.09.2016  Zitat: YB-Millionen-Mann degradiert
Bauernopfer Vilotic
Milan Vilotic wird von der YB-Führungsetage in die zweite Mannschaft degradiert. Auch, weil Adi Hütter ein Zeichen setzen wollte.
Das Communiqué ist kurz. Doch der Sprengstoff, der sich dahinter verbirgt, umso grösser. «Die sportliche Leitung von YB hat entschieden, dass Milan Vilotic ab sofort und bis auf Weiteres der zweiten Mannschaft angehören wird», heisst es da. Konkret: «Vorerst spielt Milan in der U21», erläutert Sportchef Fredy Bickel. Vorerst? «Man weiss nie. Vielleicht verletzt sich einer, vielleicht wird Nicolas Bürgy ausgeliehen.»
Weiter heissts in der Pressemitteilung: Der Entscheid erfolge ausschliesslich aus sportlichen Überlegungen und weil ein Überangebot an Innenverteidigern vorhanden sei.
Will heissen: Trainer Adi Hütter, der gar nicht auf Vilotic steht, hat sich durchgesetzt und weitere Querelen um den teuersten YB-Spieler aller Zeiten so im Keime erstickt. Offenbar wollte Hütter nach der Schlappe gegen GC (1:4) auch ein Zeichen setzen, das Team wachrütteln. So gesehen ist Vilotic auch ein Bauernopfer.
YB hatte GC Anfang 2014 3,5 Millionen Franken überwiesen. Zusammen mit dem Jahressalär (inklusive Prämien) von gut 500 000 Franken, hatte YB damals ein 6-Millionen-Paket für den absoluten Wunschspieler von Trainer Uli Forte geschnürt. Und nun die U21? Wahnsinn!
Letzte Versuche Vilotic ins Ausland zu transferieren, waren kurz vor Deadline am Mittwoch um Mitternacht gescheitert. Weil bei einem Klub die Priorität zu wenig hoch war und weil gewisse Klubs Vilotic nicht genehm waren. So bleiben als Auswege bloss noch Länder mit längerer Transferfrist wie die Schweiz. Hier ist die Deadline Ende September. Sion soll Interesse haben, um den zu St-Etienne gezogenen Léo Lacroix zu ersetzen. Und auch der FCZ. Der Trainer dort heisst ja... Forte. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 46008.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 1. September 2016, 23:13 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
01.09.2016  Zitat: Management by Chaos
Sportredaktor Fabian Ruch zum Entscheid der Berner Young Boys, Milan Vilotic in die zweite Mannschaft zu versetzen.
Man kann nur den Kopf schütteln über die aktuelle Personalpolitik der Young Boys. Vor wenigen Tagen verpflichtete der Klub mit Kasim Nuhu den 13. Abwehrspieler, dabei fehlt es im Kader wegen der Ausfälle der Stürmer Guillaume Hoarau und Alexander Gerndt an Offensivkräften. Zudem stehen mit Grégory Wüthrich und Nicolas Bürgy zwei junge, talentierte Innenverteidiger im Team, deren Entwicklung durch das Engagement von Nuhu gebremst werden könnte.
Und nun verbannte YB also Milan Vilotic in die zweite Mannschaft. Jenen Milan Vilotic, der im Februar 2014 mit einem Viereinhalbjahresvertrag als «Königstransfer» und absoluter Wunschspieler des damaligen Trainers Uli Forte für rund 3,5 Millionen Franken Ablösesumme völlig überteuert von GC verpflichtet worden war. Jener Milan Vilotic, der bis 2018 insgesamt fast 4 Millionen Franken Lohn beziehen würde. Jener Milan Vilotic, der bis jetzt ein millionenschweres Fehlinvestment von YB ist. Und nun noch mehr an Wert verliert.
Kein Wunder, hat YB seit 2010 weit über 50 Millionen Franken verlocht. Die Klubeigner haben genug von den ständigen Verlusten, sie haben den Geldhahn in diesem Sommer zugedreht. Verwaltungsrat Urs Siegenthaler, der neue Einflüsterer der YB-Besitzer, und Sportchef Fredy Bickel reiben sich gehörig aneinander. Das sorgt für atmosphärische Störungen.
Es war die Idee des Verwaltungsrats, den jungen Ghanaer Nuhu von Mallorca, Abstiegskandidat in der zweiten spanischen Liga, als sechsten Innenverteidiger zu holen. Er erhofft sich interessante Kontakte zum Besitzer Mallorcas, dem schwerreichen Amerikaner Robert Sarver, dem auch der NBA-Klub Phoenix Suns gehört.
Und so weiss die linke Hand bei YB mal wieder nicht, was die rechte tut. Dabei ist schon lange klar, dass der pflichtbewusste Vilotic bei Fortes Nachfolger Adi Hütter kein hohes Ansehen geniesst. Der Österreicher bevorzugt spielstärkere Innenverteidiger. Für den teuren Vilotic aber liess sich auch im August kein neuer Klub finden.
Die Begründung für Vilotics Rauswurf in der Medienmitteilung passt zum chaotischen Vorgehen in den letzten Tagen. Wegen des Überangebots an Innenverteidigern sei ein qualitativ hochstehendes Training schwierig umzusetzen, schreibt der Klub. Auch da kann man nur den Kopf schütteln. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12098523
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 1. September 2016, 23:17 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
01.09.2016  Zitat: Vilotic, das millionenschwere Missverständnis
Die Young Boys haben mal wieder hausgemachte Probleme. Der teure Milan Vilotic muss in die zweite Mannschaft. Weil die Young Boys zu viele Innenverteidiger haben. Und weil Trainer Adi Hütter nicht auf den Serben steht.
Die Nachricht ist brisant. Am Donnerstagmittag kommunizieren die Young Boys in einer Medienmitteilung, dass Milan Vilotic fortan mit der zweiten Mannschaft trainieren müsse. Der Entscheid erfolge ausschliesslich aus sportlichen Überlegungen und stehe vor dem Hintergrund, dass derzeit ein Überangebot an Innenverteidigern vorhanden sei, mit dem ein qualitativ hochstehendes Training schwierig umzusetzen sei.
Es sind Zeilen, die Klarheit schaffen sollen. Aber vor allem viele Fragen aufwerfen. Zum Beispiel: Warum dann haben die Young Boys kurz zuvor den zentralen Abwehrspieler Kasim Nuhu verpflichtet? Oder: Warum degradieren sie öffentlich einen Spieler, den sie verkaufen wollen? Und vor allem: Warum sorgen sie ein halbes Jahr nach dem «Fall Renato Steffen» erneut und zum wiederholten Mal mit einer Personalie für viel Unruhe?
«Der Entscheid wurde gemeinsam in der Sportkommission gefällt», sagt Sportchef Fredy Bickel. Auch der Verwaltungsrat um den neuen, eifrigen Berater Urs Siegenthaler hat darauf gedrängt, Vilotic aus dem Team zu entfernen. «Wir waren uns bewusst, was wir mit dieser Massnahme auslösen werden», sagt Bickel.
Keine Chance bei Hütter
Die Medienmitteilung vom Donnerstag, sie ist das vorerst letzte Kapitel einer Beziehung, die sich nicht wunschgemäss entwickelt hat. Es ist kompliziert zwischen YB und Vilotic. Im Februar 2014 hatten die Young Boys den dreimaligen serbischen Nationalspieler für rund 3,5 Millionen Franken von GC verpflichtet.
Vilotic war der Wunschspieler des damaligen Trainers Uli Forte. Und ein Hoffnungsträger. Seine Verpflichtung wurde als ein Zeichen der Stärke erachtet, ein Signal an das Umfeld, an die eigenen Fans. Der damals 27-Jährige unterschrieb einen sehr gut dotierten Vertrag bis zum Sommer 2018. Jetzt sitzt er ihn vorerst in der zweiten Mannschaft ab.
Den Entscheid habe Vilotic hochprofessionell aufgenommen, sagt Bickel. Der Sportchef überbrachte ihm am Donnerstagmorgen zusammen mit Trainer Adi Hütter die Nachricht. Just am Tag nachdem die Frist für internationale Transfers abgelaufen war.
«Vilotic und sein Berater wussten stets, woran sie sind», sagt Bickel. Es habe Anfragen für Vilotic gegeben, diese habe er jeweils an den Serben weitergeleitet, meint Bickel. Ein neuer Arbeitgeber aber fand sich nicht, obwohl seit Monaten klar ist, dass Hütter überhaupt nicht auf den rustikalen, robusten Vilotic steht.
Vielleicht zu GC oder Sion
Fredy Bickel gibt zu, dass es unglücklich wirke, zuerst mit Nuhu einen Innenverteidiger zu holen und dann mit Vilotic einen zu degradieren. «Aber der Entscheid hat nur sportliche Gründe», sagt der Sportchef. Es sei nun das Ziel, bis spätestens im Dezember eine Lösung zu finden. «Die Türe für ihn ist nicht zu», sagt Bickel, «wenn sich einer verletzt oder ein Junger ausgeliehen wird, kehrt Vilotic zurück.»
Realistischer ist, dass sich im September ein Schweizer Klub findet, wobei YB dann grosse Teile des Spielerlohns übernehmen müsste. Vilotics früherer Verein GC sowie Sion suchen verzweifelt einen Innenverteidiger. «Es ist sicher nicht optimal, ist er immer noch bei uns», sagt Bickel.
Mit den zuletzt angeschlagenen und schwächelnden Routiniers Steve von Bergen und Alain Rochat sowie den jungen Grégory Wüthrich, Nicolas Bürgy und Nuhu hat YB immer noch fünf Innenverteidiger. Vilotic, vor drei Jahren noch als bester Abwehrspieler der Super League gepriesen, aber steht auf dem Abstellgleis. Er wollte sich am Donnerstag nicht zu seiner Suspendierung äussern. Er muss den Entscheid erst verdauen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29727003
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 1. September 2016, 23:18 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
01.09.2016  Zitat: Das meint BLICK zur Vilotic-Verbannung
Niederlage für Bickel
Einst schürte Fredy Bickel für ihn ein 6-Millionen-Paket für ihn. Jetzt darf Milan Vilotic nur noch in der zweiten Mannschaft von YB trainieren.
Es grenzt an Verrücktheit, den teuersten YB-Spieler aller Zeiten einfach so in die U21 zu schicken. Ohne Eklat und Skandal. Milan Vilotic habe seine Ersatzspieler-Rolle immer vorbildlich gespielt, hat man bei YB stets betont. Der Entscheid sei aus rein sportlichen Gründen gefallen.
Doch sind die gerechtfertigt? Nein! Wenn Alain Rochat und Nicolas Bürgy im internen Ranking vor Vilotic stehen, ist etwas komisch. Der Serbe mag im Spielaufbau nicht der ganz grosse Hirsch sein – defensiv hat er Qualität!
Dieser Entscheid ist eine Niederlage für Sportchef Fredy Bickel. Der hat Vilotic geholt. Und hätte ihn gegen GC wohl spielen lassen, als Von Bergen und Rochat angeschlagen waren. Doch seit Urs Siegenthaler als sportliches Gewissen von Klubbesitzer Andy Rihs im Verwaltungsrat und damit Bickel vor der Nase sitzt, hat der Sportchef an Einfluss verloren.
Schafft Trainer Adi Hütter den Turnaround nicht sofort, ist nicht der Österreicher das Opfer. Es könnte Bickel treffen. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 46523.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 2. September 2016, 08:29 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
02.09.2016  Zitat: Milan Vilotic bei YB degradiert
Der serbische Abwehrspieler ist aktuell nur noch für das Reserveteam gut genug.
In der Nationalmannschaftspause ist es im Kader des BSC Young Boys zu einem veritablen Paukenschlag gekommen. Die Berner schieben Milan Vilotic, der vor zweieinhalb Jahren für teures Geld und verbunden mit grossen Hoffnungen geholt worden ist, ab. Bis auf weiteres ist für den 29-Jährigen ein Platz in der zweiten Mannschaft vorgesehen.
Vilotic, dessen Vertrag noch bis Mitte 2018 läuft, soll sich intern der Nachwuchsauswahl anschliessen, die in der national vierthöchsten Spielklasse auf Stufe 1.Liga kickt. Der Equipe von Coach Joël Magnin ist der Saisonstart in der Gruppe 2 mässig geglückt. Aus den ersten vier Spielen buchte YB II vier Punkte und liegt im Mittelfeld.
Die Degradierung Vilotics sei aus «ausschliesslich sportlichen Überlegungen» erfolgt, wie die Clubleitung begründet. «Derzeit ist ein Überangebot an Innenverteidigern vorhanden, mit dem ein qualitativ hochstehendes Training schwierig umzusetzen ist», heisst es in einem Communiqué. Pikant: Erst am Montag gab YB die leihweise Verpflichtung des 21-jährigen Abwehrspielers Kasim Adams Nuhu vom spanischen Zweitligisten RCD Mallorca bekannt.
Vilotic dagegen hatte in dieser Saison von Anfang an einen schweren Stand, er kam in nur drei Meisterschaftspartien zum Zug und brachte es auf total 421 Einsatzminuten. In vier von elf Pflichtspielen stand er nicht einmal im Kader.
Dabei war ihm bei seiner Ankunft in der Hauptstadt im Februar 2014 die Rolle des Heilbringers zugedacht gewesen. Für rund 2,5 Millionen Franken wechselte Vilotic von den Grasshoppers zu YB. Ein halbes Jahr zuvor war er mit GC Cupsieger und Super-League-Zweiter hinter Basel geworden. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Mi ... y/17146772
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 3. September 2016, 00:01 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
03.09.2016  Zitat: Vilotic: «Ich gab immer mein Bestes»
Milan Vilotic bittet um Verständnis, der YB-Innenverteidiger möchte sich derzeit nicht zu seiner Degradierung in die zweite Mannschaft äussern. «Ich gab immer mein Bestes», meint er.
Viel mehr könne er nicht sagen, weil er nicht in den Entscheidungsprozess involviert gewesen sei. Natürlich weiss Vilotic auch, dass er vorsichtig sein sollte, schliesslich ist er seinem Arbeitgeber verpflichtet, der sehr gut dotierte Vertrag mit YB läuft noch bis zum Sommer 2018. Es ist nicht die beste Voraussetzung, seine Meinung frei zu äussern.
Am Donnerstagmorgen hatten Trainer Adi Hütter und Sportchef Fredy Bickel dem Serben mitgeteilt, dass er fortan in der U-21 trainieren müsse. Am Tag zuvor war die internationale Transferfrist verstrichen, ohne dass die Young Boys einen Abnehmer für den 29-Jährigen hatten finden können.
Für Vilotic soll es mehrere Anfragen gegeben haben, offensichtlich war aber keine reizvoll genug dafür, die Young Boys zu verlassen. «Ich wünsche dem Team viel Glück», sagt Milan Vilotic noch. Er ist nun kein Teil mehr davon. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24960056
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 7. Oktober 2016, 08:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
07.10.2016  Zitat: Vilotic will YB-Rückkehr erstreiten
Nach seiner Degradierung in die U21 schaltet YBs Milan Vilotic (29) nun den Anwalt ein und fordert, wieder in die erste Mannschaft eingegliedert zu werden.
Anfang September wird YB-Rekordeinkauf Milan Vilotic (29) in Bern degradiert. Der von Trainer Adi Hütter aussortierte Innenverteidiger muss in die zweite Mannschaft. Ausschliesslich aus sportlichen Überlegungen, schrieb YB damals. Nun hat der Serbe genug!
In einem Schreiben an die Klubleitung fordert der Anwalt des Serben, dass Vilotic wieder in den Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft eingegliedert werden soll, da die Qualität des U21-Trainingsbetriebs inadäquat sei. Sprich ungenügend.
Eine anwaltschaftliche Forderung, die keinen Rechtshintergrund hat. Sprich: Um die Berner zu zwingen, bräuchte es eine superprovisorische Verfügung eines Richters. Wohl auch deshalb bleibt YB in seiner Stellungnahme unverbindlich. «Wir sind mit Milan Vilotic in Bezug auf seine Situation im ständigen Kontakt und haben auch einen Austausch mit seinem Anwalt», so Mediensprecher Albert Staudenmann. Und weiter: «Wir sind bemüht, Milan Vilotic professionelle Trainingsbedingungen zu bieten, damit er seine beruflichen Fähigkeiten erhalten kann.»
Wir erinnern an den Fall Vero Salatic/GC. Die Hoppers hatten den heutigen Sion-Spieler vor einem Jahr ebenfalls in die U21 verbannt. Salatic erstritt sich damals eine superprovisorische Verfügung, und GC musste ihn wieder in den Super-League-Betrieb eingliedern. Ticken die Gerichts-Uhren in Bern nicht komplett anders als in Zürich, droht YB dasselbe Verdikt. http://www.blick.ch/sport/fussball/nach ... 75948.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 7. Oktober 2016, 23:39 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
07.10.2016  Zitat: Für Vilotic zu unprofessionell
YB-Innenverteidiger Milan Vilotic findet die Trainingsbedingungen in der 2. Mannschaft ungenügend. Dies liess er die Klubleitung via Anwalt wissen.
YB-Spieler Milan Vilotic trainiert derzeit in der 2. Mannschaft. Trainer Adi Hütter hat den Innenverteidiger Anfang September aussortiert. Als das bekannt wurde, hiess es von Seiten des inzwischen abgetretenen Sportchefs Fredy Bickel noch, dass Vilotic die Nachricht «hochprofessionell aufgenommen» habe.
Wie heute auf «Blick » zu lesen ist, läuft doch nicht alles reibungslos. In einem Schreiben an die Klubleitung fordert der Anwalt Vilotics, dass der Serbe wieder in den Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft eingegliedert werden soll. Die Qualität des U21-Trainingsbetriebs sei ungenügend.
Wie Mediensprecher Albert Staudenmann auf Anfrage sagt, ist der Brief etwa vor zwei Wochen eingetroffen. «In der zweiten Mannschaft wird sehr professionell gearbeitet», sagt Staudenmann. Man habe auf den Brief innert wenigen Tagen geantwortet und dargelegt, dass die Bedingungen im U21-Trainingsbetrieb ebenso professionell seien, wie in der 1. Mannschaft. Seither habe man in dieser Sache nichts mehr gehört.
Staudenmann betont, dass Vilotic sich immer noch absolut professionell verhalte. Das Schreiben habe ausschliesslich die Trainingssituation betroffen. «Es ist klar, dass Vilotic nicht zufrieden ist. Die Situation ist für alle Beteiligten unbefriedigend.»
Milan Vilotic war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17278667
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 8. Oktober 2016, 23:05 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.10.2016  Zitat: YB erhält Post von Vilotics Anwalt
Der degradierte YB-Innenverteidiger Milan Vilotic empfindet die Trainingsbedingungen in der U-21 als ungenügend. Dies liess er den Klub via Anwalt wissen.
Erst blieb es still. Milan Vilotic wollte sich zu seiner Degradierung bei YB nicht äussern. Seit Ende August muss der teure Innenverteidiger in der U-21 trainieren, aus sportlichen Gründen, wie es offiziell hiess. Die Entscheidung hatte der Verwaltungsrat gefällt, angeführt vom mittlerweile zurückgetretenen Urs Siegenthaler. Der Grund: YB möchte den Spitzenverdiener möglichst bald von der Lohnliste streichen. Die Exponenten betonten derweil aber, Vilotic habe den Entscheid sehr professionell aufgenommen.
Am Freitag wurde bekannt, dass doch nicht alles reibungslos verlief. Laut dem «Blick» forderte der Anwalt des Serben in einem Schreiben an die Klubleitung, dass Vilotic wieder in den Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft eingegliedert werde. Der Grund: Die Qualität der Einheiten mit der U-21 sei ungenügend.
Wie YB-Kommunikationschef Albert Staudenmann auf Anfrage sagt, sei dieser Brief vor zwei Wochen eingetroffen. Er sagt: «In der zweiten Mannschaft wird sehr professionell gearbeitet.» Man habe auf den Brief innert weniger Tage geantwortet und dargelegt, dass die Bedingungen bei der U-21 ebenso professionell seien wie bei den Profis. Seither habe man in dieser Sache nichts mehr gehört. Staudenmann betont, dass sich Vilotic absolut professionell verhalte.
Das Schreiben habe nur die Trainingssituation betroffen. «Es ist klar, dass er nicht zufrieden ist. Die Situation ist für alle Beteiligten unbefriedigend.» Milan Vilotic war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Fortsetzung folgt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17278667
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. Oktober 2016, 22:51 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.10.2016  Zitat: Sportchef über die YB-Probleme
«Unser Anwalt hat Vilotic geantwortet»
Zwei Wochen ist der neue YB-Sportchef im Amt. Christoph Spycher hat glasklare Vorstellungen, wohin der YB-Weg gehen soll. Er ist auch überzeugt, die Rihs-Brüder im Griff zu haben.
BLICK: Christoph Spycher, vom Talentmanager zum Sportchef in wenigen Tagen. Das ist doch von null auf hundert – nicht? Christoph Spycher: Es ist eine andere Aufgabe, die viel mehr auf die erste Mannschaft fixiert ist. Die Arbeit mit dem Trainerteam ist viel enger. Die Verträge der ersten Mannschaft kannte ich vorher nicht.
Und nun? Ich bin noch nicht ganz durch.
Zu früh für eine Analyse? Definitiv.
Einer wie Milan Gajic ist der Prototyp des Spielers, den man wegrationalisieren kann oder muss, wenn man wirklich sparen will. Ich gehe nicht auf einzelne Fälle ein. Wir haben sportliche Ambitionen. Um die zu erfüllen, braucht es unsere absoluten Leistungsträger, dazu die Jungen, die nachstossen. Irgendwo im Mittelsegment liegt das grösste Sparpotenzial.
Sie haben bei Ihrem Amtsantritt betont, mit dem Zickzackkurs der Vergangenheit müsse Schluss sein. Wie wollen Sie das bewerkstelligen? Die Urheber des Kurses sind die Rihs-Brüder, und denen gehört YB nach wie vor. Ich bin sicher, dass man das in den Griff bekommt. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Andy und Hansueli Rihs. Wir sind uns einig, was wir wollen.
Sie haben auch gleich Bedingungen gestellt dafür, dass Sie das Amt antreten. Zum Beispiel, dass der Verwaltungsrat nicht operativ tätig sein darf. Ich bin nicht derart vermessen zu sagen, ich wüsste alles, was auf mich zukommt. Aber ich hatte siebzehn Jahre lang die Augen und Ohren offen. Da habe ich mir gewisse Sachen ausbedungen, die ich brauche, um erfolgreich arbeiten zu können.
Befremdend wirkt es, wenn der Sportchef zum Fall Milan Vilotic sagt: Das geht mich nichts an. Das Problem Vilotic ist doch ein klassischer Fall für den Sportchef. Da waren vor meiner Zeit als Sportchef verschiedene Personen involviert. Es ist klar, dass Trainer Adi Hütter auf andere Innenverteidiger setzt. Ich werde sicher bei der Lösung mitarbeiten, das bringt meine Funktion mit sich.
Und trainiert Vilotic nach der Forderung seines Anwalts wieder in der ersten Mannschaft? Nein. Unser Anwalt hat den Brief von Vilotics Anwalt beantwortet. In der Zwischenzeit suchen wir eine Lösung, die für alle Parteien gut ist.
Wie verändert sich YB in der Winterpause? Es wird sicher keine Transfer-Grossoffensive geben.
Wer wird der neue Verwaltungsrat mit Sportkompetenz? Er ist noch nicht gefunden. Es gibt ein Auswahlverfahren.
Es dürfte hilfreich sein, wenn es einer ist, den sie kennen. Wie zum Beispiel Andy Egli. Sicher ist es besser, wenn man ein Vertrauensverhältnis hat. Der neue Mann muss aber nicht alles toll finden, was wir machen. Er darf uns ruhig herausfordern. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 82608.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 14 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |