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 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. August 2016, 11:19 
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FC Bazenheid - BSC Young Boys (Cup - 2. Runde)


Bild vs. Bild


Ifang, Bazenheid
Sonntag, 18. September 2016
Zeit: 15:00 Uhr

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Webseiten FC Bazenheid:
http://www.fcbazenheid.ch
https://en.wikipedia.org/wiki/FC_Bazenheid
http://www.transfermarkt.ch/fc-bazenhei ... erein/2397


Forum FC Bazenheid:



Statistiken FC Bazenheid:
http://www.football.ch/ofv/Ostschweizer ... spx/v-1694
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... heid/9773/
http://de.soccerway.com/matches/2016/09 ... rn/2339060


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 13. September 2016, 19:54 
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13.09.2016

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Zitat:
“Vielleicht hilft uns ja der Fussballgott”

Der FC Bazenheid hat das ganz grosse Los gezogen: Diesen Sonntag treten die Ostschweizer im Cup gegen YB an. Im Toggenburg steigt die Vorfreude auf die Cupparty von Minute zu Minute. Kampflos aufgeben wollen die Bazenheider nicht.

Das Team aus der 2. Liga regional ist in den Startlöchern. “Wir sind mehr als bereit für den Besuch aus Bern”, meint der Präsident des FC Bazenheid, Markus Böni. Alles andere als einer klarer Sieg der Favoriten aus Bern wäre eine grosse Überraschung. Genau das könnte die Chance für den Underdog sein.

Rechnen sich Chancen aus

“Wenn wir nicht an einen Sieg glauben würden, müssten wir gar nicht erst antreten”, sagt Markus Böni. “Träumen darf man immer.” Die Spieler und der Trainer seien hoch konzentriert und motiviert, das Spiel am Sonntag für sich zu entscheiden. “Im Cup kann immer alles geschehen, das ist genau der Reiz daran. Im Vornherein hat man noch kein Spiel gewonnen, man muss es erst mal spielen”, sagt der langjährige Präsident des FC Bazenheid.

Strategie zurecht gelegt

Die genaue Strategie des Trainers wird nicht verraten. Doch Markus Böni weiss, wie man ein Spiel gegen einen solch grossen Gegner gewinnen kann. “Wir werden versuchen, nicht zu früh in Rückstand zu geraten. Wir machen hinten dicht und vorne hilft uns ja vielleicht der liebe Fussballgott”, lacht Markus Böni. Immerhin, einmal hätten es die Bazenheider schon fast gegen einen grossen Namen geschafft.

2008 ging es gegen den FCSG

Das war im Jahr 2008, als der FC Bazenheid gegen den FC St.Gallen, damals in der Challenge League, spielte. Der FC Bazenheid konnte seinen Kasten bis zum Ende der regulären Spielzeit sauber halten. In der Verlängerung schoss der FCSG dann aber zwei Tore und entschied die Partie für sich. Dieses Jahr spielen die Toggenburger zum ersten Mal gegen einen Superligisten. “Wenn wir dieses Jahr gegen den FC St.Gallen spielen könnten, hätten wir reelle Chancen”, witzelt Böni.

Highlight in 35-jähriger Amtszeit

Markus Böni wurde 1981 Präsident des FC Bazenheid, mittlerweile ist er 35 Jahre im Amt. “Das Spiel gegen YB zählt natürlich zu den Highlights in meiner Amtszeit”, sagt Böni. Noch weitere fünf Jahre will Böni im Amt bleiben. “Eine alte Eiche gibt einen grossen Schatten”, meint der 64-jährige Präsident des FC Bazenheid. Wäre jedoch ein Nachfolger in Sicht, würde Böni auch früher zurücktreten.

After-Party geplant

Trotz der eher unattraktiven Spielzeit am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr hofft man auf etwa 3’000 Zuschauer. Diese können nach dem Spiel im Festzelt verweilen und mit der Mannschaft das Spiel Revue passieren lassen. “Beide Mannschaften werden von uns verpflegt, wir hoffen natürlich, dass auch die YB-Spieler nach dem Spiel noch ein wenig bei uns bleiben”, sagt Markus Böni.

http://www.fm1today.ch/vielleicht-hilft ... ott/294713

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. September 2016, 21:42 
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14.09.2016

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Zitat:
Bazenheids Kampfansage vor Cuphit gegen YB

«Wir sind mehr als parat!»

Der FC Bazenheid (2. Liga) trifft im 1/16-Final des Schweizer Cups auf die Berner Young Boys. Die Kampfansage an den Super-Ligisten erfolgt mittels selbst gedrehtem Video!


http://www.blick.ch/sport/fussball/cup/ ... 84893.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 00:49 
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15.09.2016

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Zitat:
«Wir erleben etwas Einmaliges»

In Bazenheid fiebert man der Partie der 2. Hauptrunde des Helvetia Schweizer Cups vom kommenden Sonntag gegen die Berner Young Boys entgegen. Der 34jährige Dejan Baumann spielt mit Ausnahme eines Abstechers zu Tuggen (2007 bis 2009) seit dem Jahr 2000 beim FC Bazenheid. Für den Captain der 1. Mannschaft ist das Cupspiel gegen die Young Boys ein Karriere-Highlight.

Herr Baumann, wie hat die Mannschaft auf das Traumlos reagiert?
Dejan Baumann: Die Freude war gross. Unsere Whatsapp-Gruppe explodierte beinahe. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man so einen langen Weg im Cup gehen muss und endlich belohnt wird.

Sie sind schon lange im Geschäft, gibt es etwas Vergleichbares, das Sie als Fussballer miterleben durften?
Baumann: Die verschiedenen Cupspiele, welche ich aktiv miterleben durfte, bleiben da am besten in Erinnerung. Die beiden knappen Niederlagen gegen Lugano und Chiasso waren für mich als damals noch junger Spieler ein riesiges Erlebnis. Den grössten Sieg erlebte ich aber mit dem FC Tuggen, als wir in der 1. Hauptrunde gegen den FC Schaffhausen, wo mein heutiger Teamkollege Pete Läng in der Challenge League verteidigte, mit 4:1 gewinnen konnten und ich sogar noch ein Tor schoss, was heute ja nicht mehr so häufig passiert.

Spüren Sie in Ihrem persönlichen Umfeld eine Euphorie auf das Cupspiel?
Baumann: Ja, ganz klar, ich werde täglich darauf angesprochen. Jeder wünscht einem viel Glück für das Spiel. Man spürt auch im Verein eine grosse Euphorie, alle sind bereit zu helfen und möchten bei diesem Jahrhundertspiel mitwirken. Alle wollen ein grosses Cupfest erleben.

Wie drückt sich das aus?
Baumann: Viele Bekannte, Freunde und auch Mitarbeiter fragen nach Karten, wollen uns unterstützen und vielleicht etwas Einmaliges erleben.

Nach der Auslosung folgte der Alltag mit den Meisterschaftsspielen gegen Tägerwilen, Rorschach, Tobel-Affeltrangen und Calcio Kreuzlingen. War es schwierig, die Konzentration hochzuhalten?
Baumann: Das Spiel gegen YB war in dieser Zeit unter der Woche logischerweise ständig ein Thema. Ich bin froh, haben wir sämtliche Meisterschaftsspiele verlustpunktlos überstanden und können uns endlich diesem Highlight zuwenden.

Wofür entscheiden Sie sich? Aufstieg in dieser Saison mit Bazenheid oder Sieg gegen die Young Boys?
Baumann: Ganz klar für den Aufstieg. Wir waren in den letzten Jahren jeweils sehr nahe dran und viele Spieler sind aus diesem Grund in Bazenheid geblieben. Wir wollen endlich zusammen aufsteigen! Aber das heisst ja nicht, dass wir das andere ausschliessen müssen.

Haben Sie sich schon mit einem Ihrer möglichen Gegenspieler befasst?
Baumann: Nein, im Detail bis jetzt noch nicht. Man liest ja immer das eine oder andere in den Zeitungen, das nimmt man natürlich jetzt anders wahr, auch wenn sich jemand wie Hoarau verletzt. Die Frage vor so einem Spiel ist aber immer, wer dann wirklich aufläuft.

Wie bereitet sich die Mannschaft auf das Cupspiel vor?
Baumann: Das läuft in dieser Woche ein wenig anders ab. Neben einer Videoanalyse sowie einer Pressekonferenz wird vor allem trainiert. Unser Trainer hat sich sicher bereits die richtige Taktik ausgedacht, mit welcher wir am Sonntag gegen die Young Boys bestehen können.

Was passiert am Spieltag selber?
Baumann: Wir werden uns zum Essen im Restaurant Edelweiss treffen. Dort waren wir schon vor dem Qualifikationsspiel gegen Chur und in der ersten Hauptrunde gegen Red Star. Hoffentlich ein gutes Omen. Wir versuchen, alles so normal als möglich zu halten, die Anspannung wird auch ohne Spezialprogramm ansteigen. Es gilt, sich möglichst gelassen und fokussiert vorzubereiten.

Mit welchen Argumenten locken Sie Zuschauer nach Bazenheid, die noch nicht im Besitz eines Tickets sind?
Baumann: Wir haben eine Chance und wir werden alles dafür tun, das Spiel so lange als möglich offen zu halten. Wir sind gut drauf und wollen auch etwas erreichen. Dazu brauchen wir das nötige Glück und die Unterstützung unserer Fans.

Mit wie vielen Zuschauern rechnen Sie?
Baumann: Ich rechne mit etwa 3000 Zuschauern. Alles, was mehr ist, nehmen wir natürlich gerne.

Sie gehören mit Torhüter Adi Bernet zu den dienstältesten Spielern? Was zeichnet den FC Bazenheid aus?
Baumann: Das familiäre Umfeld, ganz klar. Es gibt so viele gute Seelen, welche sich seit Jahrzehnten für diesen Verein einsetzen. Das macht ihn einfach sympathisch. Als gutes Beispiel dient diese Woche. Als wir von der 1. Mannschaft trainiert haben, waren nebenan unzählige Helfer an der Arbeit, um für den nächsten Sonntag alles perfekt herzurichten. Hut ab. Dazu gelingt es dem FC Bazenheid immer wieder, mit jungen, ehrgeizigen Trainern eine längerfristige Bindung einzugehen, was eine wichtige Kontinuität in der 1. Mannschaft gibt. Daher überrascht es nicht, dass der Grossteil der Mannschaft bereits länger zusammenspielt.


Jahrhundertspiel

Für das Cupspiel Bazenheid – Young Boys gilt es einige Infos zu beachten. Am Sonntag, 18. September, ist in Bazenheid zwischen 12 und 15 Uhr sowie ab 17 Uhr mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Parkplätze stehen den Matchbesuchern bei den Firmen Suttero und Micarna sowie beim Aldi zur Verfügung. Sind diese belegt, werden von Verkehrskadetten weitere Parkplätze an der Wilerstrasse (ab Kreisel bis Brühlmann Anhänger) bereitgestellt. Die Ifangstrasse ab Kreisel bis Hofmattstrasse ist von 12 bis 18 Uhr nur in Fahrtrichtung Nuetenwil befahrbar. Sechs Tageskassen an der Ifangstrasse sorgen für einen reibungslosen Ticketverkauf. Diese sind ab 11 Uhr geöffnet. Das Ifang-Stadion verfügt über eine Kapazität von 638 Sitzplätzen und 4000 Stehplätzen. Beide Kategorien sind an der Tageskasse noch verfügbar. Die offizielle Stadionöffnung ist um 12 Uhr. Etwa 400 Fans der Berner Young Boys werden mit einem Extrazug in Bazenheid eintreffen. Der Zug misst laut SBB-Medienstelle 170 Meter, die Perronlänge betrage 150 Meter. "Die Fans können also alle am Perron aussteigen", heisst es von den SBB. Die Extrazüge werden von Securitypersonal von YB begleitet.

Für sie stellt der FC Bazenheid eine eigene Fantribüne zur Verfügung. Zugegen ist auch das Schweizer Fernsehen, welches das Cupspiel als Teilaufzeichnung im Sportpanorama ab 18.15 Uhr sendet.


http://www.appenzellerzeitung.ch/ostsch ... 44,4754128

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 02:09 
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17.09.2016

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Zitat:
«Kurz nach Anpfiff ein Tor zu kassieren, wäre Horror»

Der FC Bazenheid trifft am Sonntag im Cup auf die Berner Young Boys. Angst hat man keine – aber ein wenig Respekt, verrät der Präsident des 2.-Liga-Teams.

«Wenn wir nicht an den Sieg glauben würden, müssten wir gar nicht antreten», sagt Markus Böni, Präsident des FC Bazenheid. Am Sonntag trifft das Team aus der 2. Liga im Cup auf die Berner Young Boys. Doch auch im Hinblick auf das Jahrhundertspiel schlotterten ihnen die Knie nicht, so Böni weiter. Im Gegenteil: «Wir freuen uns auf das Spiel.»

Um so gut wie möglich vorbereitet zu sein, hätten sie am Samstag noch ein Zusatztraining eingeschoben. Die Spieler und der Trainer seien motiviert, das Spiel am Sonntag für sich zu entscheiden, so Böni. Auf die Frage, was sein persönliches Horrorszenario wäre, sagt er: «Kurz nach dem Anpfiff ein Goal zu kassieren.» Um dies zu verhindern, hätten sie eine einfache Strategie: «Wir machen hinten komplett dicht.» Mit einem Schmunzeln fügt er hinzu: «Und vorne hilft uns ja vielleicht der Fussballgott.»

Ein Fussballgott ist vielleicht gar nicht nötig. Seit Tagen rumort es bei den Berner Young Boys, das könnte dem FC Bazenheid nun zugute kommen. Nach der Bekanntgabe der Abgänge von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler muss nun auch Verwaltungsrat Urs Siegenthaler gehen. Nachdem YB-Fans während des EL-Spiels gegen Olympiakos Piräus gegen Siegenthaler mit Plakaten und Botschaften wie «Hou ab» protestierten, zog der Verwaltungsrat am Freitagmorgen gemäss noch unbestätigten Informationen die Konsequenzen.

«Wir wollen feiern»

Es ist nicht das erste Mal, dass der FC Bazenheid gegen einen grossen Club auf dem Platz steht: Bereits 2008 traf dieser in der Challenge League auf den FC St. Gallen und schlug sich ziemlich gut. Bis zum Ende der regulären Spielzeit kassierte der FC Bazenheid kein einziges Goal. «Wir schossen sogar einen Pfosten», erinnert sich der Präsident. In der Verlängerung entschied der FC St. Gallen die Partie dann aber doch für sich.

Speziell wird die Begegnung mit den Berner Young Boys allemal: Der Co-Trainer von YB, Harald Gämperle, stand selbst nämlich einmal für den FC Bazenheid auf dem Platz. Und sollte der Sieg am Sonntag nach Bazenheid gehen, wird richtig gefestet: «Jemand aus der Gemeinde will Freibier spendieren», verrät Böni. Eine Afterparty werde es aber so oder so geben. «Erwartet werden rund 3000 Zuschauer.» Die Vorbereitungen dafür seien im vollen Gange. Aufgestellt wurde eine zusätzliche Tribüne für rund 600 Gäste – und auch für die YB-Fans wurde Platz geschaffen. Sie hofften auf eine ausgelassene Stimmung und gutes Wetter. Böni: «Wir wollen zusammen feiern. Ganz egal, wie das Resultat am Ende aussehen wird.»


http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/ ... --28912463

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 06:55 
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FC Bazenheid 18. September 2016


Hinfahrt

Bern ab: 11:10 Uhr
Burgdorf ab: 11:25 Uhr
Herzogenbuchsee ab: 11:36 Uhr
Langenthal ab: 11:45 Uhr
Bazenheid an 13:42 Uhr

Rückfahrt

Bazenheid ab 17:16 Uhr
Langenthal an: 19:22 Uhr
Herzogenbuchsee an: 19:31 Uhr
Burgdorf an: 19:44 Uhr
Bern an: 20:08 Uhr

Mit dem Einsteigen in den Extrazug, wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 12:23 
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18.09.2016

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Zitat:
YB gastiert nach «Chaos-Tagen» in Bazenheid

Als «Spiel des Jahrhunderts» kündigt der Zweitligist Bazenheid das Aufeinandertreffen mit den Young Boys in der 2. Runde des Schweizer Cups am Sonntag auf dem Sportplatz Ifang an.

Vor acht Jahren trafen die Toggenburger bereits einmal auf den FC St.Gallen, der damals allerdings in der Challenge League spielte. «Für uns ist es das grösste Spiel der Klubgeschichte», sagt Markus Böni, der seit mittlerweile 35 Jahren den Klub präsidiert.

Gegner Young Boys hat nach den Abgängen von Sportchef Fredy Bickel, CEO Alain Kappeler und Verwaltungsrat Urs Siegenthaler sowie der Niederlage in der Europa League gegen Olympiakos Piräus eine chaotische Woche hinter sich. «Wir haben gehofft, dass YB am Donnerstag gewinnen würde und uns möglicherweise nicht ganz ernst nimmt», sagte Böni. Trotz der fünf Ligen Unterschied glaubt der Präsident an eine kleine Chance. «Wir haben ein ehrgeiziges Team und einen ehrgeizigen Trainer. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt.»

Für die Toggenburger kommt es zum Wiedersehen mit Harald Gämperle. Der Assistenztrainer der Berner hatte Mitte der Achtzigerjahre als Teenager den FC Bazenheid Richtung St. Gallen verlassen. Als der Verteidiger und spätere Schweizer Internationale vier Jahre später zu den Grasshoppers transferiert wurde, partizipierte sein Stammverein mit 50’000 Franken am Transfer, «womit gleich eine Hypothek für das Klubhaus abbezahlt wurde» so Böni.

Der FC Basel tritt fünf Tage nach seinem Auftritt in der Champions League gegen Rasgrad (1:1) beim Erstligisten Zug 94 an. Bekanntester Spieler beim Erstligisten ist der frühere Internationale Daniel Gygax. Der Start in die Saison ist den ambitionierten Zentralschweizern allerdings gründlich missglückt. Aus sechs Meisterschaftsspielen resultierten nur sechs Punkte, vor zwei Wochen setzte es gegen Black Stars Basel eine 0:4-Pleite ab.

Die Basler, die in Meisterschaft und Cup noch ohne Fehl und Tadel sind, gehen das Spiel mit der gleichen Seriosität wie immer an und reisen bereits am Vortag des Spiels nach Zug. Zudem bietet sich Trainer Urs Fischer die Möglichkeit, seinem stark und breit aufgestellten Kader Einsatzmöglichkeiten zu gewähren. Geoffroy Serey Die und Andraz Sporar stehen vor ihrem Saisondebüt.

Im Aufwind befindet sich Sion, dass die ersten beiden Meisterschaftsspiele unter Trainer Peter Zeidler gewonnen hat. Nun wartet auf den 13-fachen Cupsieger aus dem Wallis auf dem Kunstrasen der Maladière mit dem Zweiten der Challenge League eine grosse Herausforderung. Seit 18 Spielen ist Neuchâtel Xamax zuhause ungeschlagen. Trainer der Neuenburger ist Michel Decastel, der bei den Wallisern bereits dreimal als Trainer tätig gewesen ist.


http://www.fm1today.ch/yb-gastiert-nach ... eid/298941

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 12:25 
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18.09.2016

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Grosses Warten auf den Grossen

Wenn Bazenheid am Sonntag ab 15 Uhr die Young Boys empfängt, spricht der Club vom «Spiel des Jahrhunderts». Tribünen aus Paletten sind aufgebaut, für den Berner Fanmarsch ist man gewappnet. Gar ein Schiedsrichter-Fluchtplan ist im Köcher.

Die drei Kinder, die vor dem Clubhaus im Ifang die Schuhe fürs Training schnüren, reden wild durcheinander. «Ein bisschen leiser!», wünscht sich Präsident Markus Böni. Schliesslich möchte er den Medienleuten neben dem Sportplatz in Ruhe erklären, was es für einen 2. Liga-Club wie den FC Bazenheid bedeutet, im Cup eine Super-League-Mannschaft zu empfangen. Doch eigentlich passen die hibbeligen Kinder bestens hierher. Denn die vier Männer, die hier auf das Spiel gegen die Young Boys hinfiebern, haben in ihrer Vorfreude selber etwas Bübisches.

Neben Böni sitzen Trainer Heris Stefanachi, Captain Dejan Baumann und Sport- und Infrastrukturchef Hans «Hasä» Stadler. Wenn die gestandenen Männer über Tribünenbau, Wetterprognosen, eine mögliche Überraschung und ferne Cup-Erinnerungen reden, wirken sie ähnlich übermütig wie die Kleinen, die nebenan nun artig auf ihr Training warten.
Herausfordernde Auflagen des Fussballverbands

Was für eine Vorfreude im untersten Toggenburg! Als das grosse Los gezogen wurde, jubelten vom Gemeindepräsidenten bis zu den Junioren alle in Bazenheid. Die Spieler wurden von Verwandten und Freunden mit Ticketanfragen überrannt, eine Facebook-Gruppe explodierte vor lauter Glückwünschen und Kommentaren. Am Dorfeingang wird das Spiel seit Tagen auf Transparenten angekündigt. Für Bazenheid sei die Cuppartie der zweiten Hauptrunde gegen die Young Boys «das Spiel des Jahrhunderts», sagt Böni. Wirklich? Da war doch vor nur acht Jahren der FC St. Gallen bei den Alttoggenburgern zu Gast. «Ja, aber eben als Challenge-League-Team», erklärt Böni und schmunzelt. Die St. Galler unter Uli Forte mussten damals einiges erdulden: Erst in der Verlängerung erknorzten sie ein 2:0.

Dass das Clubumfeld aus dem Häuschen ist, versteht sich von selbst. Dass die Vorbereitung auf ein Cupspiel mit sehr viel Arbeit verbunden ist, ebenfalls. Manch ein Unterklassiger gibt heute lieber das Heimrecht an Super-League-Clubs ab oder wandert in das nächstbessere Stadion ab, da sonst Sicherheits- und Infrastrukturvorkehrungen ausufern. «Für uns war es keine Option, das Spiel in Wil auszutragen», so Böni. «Trotz viel Arbeit: Cup auf dem Lande muss möglich bleiben.» Und auch wenn die Auflagen des Verbands herausfordernd seien: «Die Freude über das Los war immer grösser als die Angst vor der Arbeit.» Unter dem Strich soll immerhin ein kleines finanzielles Plus herausschauen. So setzte man sich früh ein Ziel: 3000 Personen sollen den Weg ins temporär aufgebaute Kleinstadion finden – unsichere Wetterprognosen hin oder her. Bis Freitagabend waren gegen 2000 Tickets verkauft.

Ein Kleinstadion für 4000 Personen

Die Infrastrukturarbeiten gingen schnell voran. «Alle im Club sind bereit zu helfen und möchten beim Cupfest mitwirken», sagt Captain Baumann. Bereits seit Anfang Woche steht die vier Meter hohe Kameraplattform für das Schweizer Fernsehen – das Spiel wird im Internet live übertragen. Aus Holzpaletten wurde eine Stehrampe für die erwarteten 300 bis 400 Berner Fans aufgestapelt. Zudem wurden drei Sitzplatztribünen aufgestellt, die 638 Zuschauern Platz bieten. Total hätten im zum Kleinstadion ausgebauten Ifang 4000 Personen Platz.

Wie viel es nebst dem Stadionaufbau zu tun gibt, erlebt derzeit Sportchef Stadler, der im OK für Sicherheit und Verkehr verantwortlich ist. In einem Ordner sind etliche Vorgaben des Schweizerischen Fussballverbands abgelegt. Der Marsch der 300 Berner Fans vom Bahnhof zum Ifang muss zum Beispiel minutiös geplant sein. Damit er reibungslos vonstatten geht, werden zwölf Kantonspolizisten und ebenso viele Berner Fanbetreuer involviert sein. Vor dem Stadion wird ein Sicherheitsdienst Eingangskontrollen durchführen. Und damit der Verkehr im Dorf nicht kollabiert, werden die Autos direkt auf die Parkplätze benachbarter Industriebetriebe geleitet.

Man denkt beim FC Bazenheid derzeit in Szenarios: Sollten Feuerwerkskörper fliegen oder das Spiel abgebrochen werden, wäre man vorbereitet. Sogar wenn der Schiedsrichter fliehen müsste, gebe es einen Fluchtplan, sagt der ehemalige NLA-Schiedsrichter Stadler augenzwinkernd. Dass dennoch Unvorhergesehenes passieren kann, erlebten die Verantwortlichen 2008, als die St. Galler Anhänger die am besten gelegene temporäre Sitzplatztribüne einnahmen und nicht wieder verliessen. Man habe damals spontan umdisponieren und Sitzplatzbillettinhaber vertrösten müssen, sagt Böni. Diesmal sollen die Berner Fans planmässig an besagter Seite eingelassen werden.

Und auch andere Eventualitäten sind mit einberechnet. Sollte Bazenheid tatsächlich gegen den haushohen Favoriten aus Bern gewinnen, hat ein Restaurant im Dorf Freibier angekündigt.


http://www.tagblatt.ch/sport/fussball/s ... 73,4757779

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 12:29 
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Weil YB kommt

Bazenheid sperrt die Kühe weg!

Bazenheid ist bereit für das Spiel des Jahres. Der regionale Zweitligist freut sich auf YB. Nur die Kühe mussten weg.

Idylle auf dem Sportplatz Ifang in Bazenheid SG. Die Weiden erstrahlen in sattem Grün. Die Kinder jagen auf dem Feld dem runden Leder hinterher.

Nur die Kühe fehlen für das perfekte Postkarten-Bild aus dem Toggenburg. Eigentlich würden gleich neben dem Sportplatz Kühe grasen, doch weil dort eine Tribüne für den Bazenheider Cup-Kracher gegen YB aufgebaut wurde, mussten die Tiere zügeln.

Auch die Spieler mussten in der letzten Woche anpacken. Sie haben die Stehrampe für die YB-Fans aufgebaut. Keine grosse Sache – das Schuften sind sich die Amateure ja gewohnt.

«Der Zusammenhalt ist sehr speziell bei uns. Viele von uns spielen schon sehr lange zusammen», schwärmt Captain Dejan Baumann (34). So hilft Goalie und Lehrer Adrian Bernet in seiner Freizeit den beiden neuen ungarischen Spielern beim Deutsch lernen.

2008 haben die Bazenheider schon einmal an der Cup-Sensation geschnüffelt – gegen den FC St. Gallen unterlagen sie erst in der Verlängerung vor 3800 Fans mit 0:2. Auf ähnlich viele Zuschauer hofft man gegen YB.

«Das Tempo wird uns sicher zu schaffen machen», meint Innenverteidiger Robin Früh, «aber wenn wir die Räume eng halten, kommt das gut!»

Vier Mal haben die Amateure diese Woche trainiert, das ist eine Einheit mehr als gewohnt. Und für einmal standen in der Vorbereitung auch andere Mittel zur Verfügung. «Wir hatten den Luxus, dass wir für einmal alles Videomaterial des Gegners zur Verfügung hatten. Da habe ich der Mannschaft einige Sachen gezeigt – vor allem bei den Standards», sagt Trainer Heris Stefanachi, «unsere Taktik werde ich aber nicht verraten.»

Auch YB nimmt das Cup-Spiel im 4000-Seelen-Dorf nicht auf die leichte Schulter. Beim letzten Spiel von Bazenheid war ein Scout vor Ort. Und hat die Spieler des Zweitligisten unter die Lupe genommen.

Eines ist sicher, falls Bazenheid YB aus dem Cup wirft, ist es vorbei mit der Toggenburger Idylle. Im Nachbardorf Kirchberg, zu dessen Gemeinde Bazenheid gehört, verspricht der Wirt des «Toggenburger Hof» Freibier. Die ganze Nacht.


http://www.blick.ch/sport/fussball/weil ... 02063.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 12:50 
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