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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Freitag 26. August 2016, 13:08 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Hauptstadt
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Verfasst: Sonntag 28. August 2016, 23:39 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. September 2016, 21:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2016  Zitat: YB vor Olympiakos – und nach der Bickel-EntlassungYB lud am Mittwoch zur Medienkonferenz. Interessanter als die Europa League war indes nach wie vor Umstrukturierung, sprich die Entlassung von Sportchef und CEO. Ende der Medienkonferenz Die Medienkonferenz ist damit beendet. Fans sind unzufrieden Während drinnen im Stadion teils wage Auskünfte gegeben werden, sind auf einem Plakat, das schon in der Nacht beim Eingang A/D aufgehängt wurde, klare Worte zu lesen. Die Fangemeinde goutiert die Entlassungen nicht: «Charakterlos und ohne Plan Richtung Abgrund», heisst es darauf. Das Bild wurde in der Facebookgruppe «Du bisch YB Fan wenn...» publiziert. Neue Bedingungen für den Trainer? Auf den Kurswechsel in der Vereinsführung angesprochen, erklärt Adi Hütter, er fühle sich auch nicht vor den Kopf gestossen, er habe schon in der Vergangenheit Nachwuchsspieler in die erste Mannschaft eingebaut. «Viele, wenn man mal genau hinschaut», betont der Österreicher. «Ich werde den Weg des Vereins mitgehen», beteuert er. Taktik Adi Hütter glaubt, dass es schwierig wird, Olympiakos über 90 Minuten zu kontrollieren. «Wir müssen versuchen, unser Spiel so zu gestalten, dass wir ständig Druck auf den Ball ausüben. Dann sind sie auch fehleranfällig.» Es gelte auch, die zentralen Mittelfeldspieler wie Cambiasso oder Milivojevic auszuschalten. YBs Vorbereitung Die gestrigen Ereignisse haben auch die Vorbereitung beeinträchtigt. «So etwas konnte man nicht erwarten», sagt Hütter. Aber man habe versucht, sich so gut wie möglich aufs Sportliche zu konzentrieren. Verletzte Innenverteidiger Für Adams Nuhu komme der Einsatz morgen noch zu früh, er werde wohl am Wochenende im Cup dabei sein. Allerdings geht Adi Hütter davon aus, dass Steve von Bergen spielen könne. Mvogos Vorfreude «Ich freue mich riesig», sagt YB-Goalie Yvon Mvogo. Er habe die Mannschaft beobachtet in letzter Zeit und erwarte einen schweren Gegner. Ausgangslage Blick nach vorne: Hütter stuft Olympiakos als «die sicher stärkste Mannschaft in dieser Gruppe ein». Paulo Bento, der neue Trainer der Griechen, wird sicher nach vorne spielen lassen, mit viel Ballbesitz. Eine YB-Delegation war beim 6:1 von Olympiakos zum Auftakt der griechischen Meisterschaft vor Ort, das Team habe einen starken Eindruck hinterlassen. Umstrukturierung die Zweite Zuerst äussert sich aber Adi Hütter nochmal zu Bickels Entlassung: «Es war ein intensiver Tag, und es tut mir leid um Fredy Bickel. Aber es sind Entscheidungen, die wir einfach akzeptieren müssen.» «Es hat mir wehgetan für Fredy», sagt auch Yvon Mvogo. «Aus meiner Sicht hat er einen super Job gemacht, aber meine Aufgabe ist auf dem Feld.» Weiter gehts Endlich! Die YB-Delegation nimmt wieder Platz vor den Journalisten. Teil 2: Europa League Wie erwartet war das Interesse an den Vertretern des Verwaltungsrates gross. Noch sind Trainer Adi Hütter und Goalie Yvon Mvogo nicht im Saal – sie sollen für den zweiten Teil kommen, den eigentlichen Grund: Das Spiel gegen Olympiakos. Christoph Spycher VR-Präsident Hanspeter Kienberger nennt natürlich noch keinen Namen auf die Frage nach dem neuen sportlichen Leiter. Er räumt aber ein Gerücht aus der Welt: «Christoph Spycher ist es nicht. Wir sind froh, ihn im Verein zu haben, aber sportlicher Leiter wird er nicht.» Der Grund, weshalb der Name noch nicht genennt werden dürfe, liege darin, dass er aktuell noch unter Vertrag stehe. Er sei aber bestimmt, und da komme auch nichts dazwischen. Kommunikation Wiederholt wird die Kommunikation des Vereins kritisiert, auch nachdem sich Urs Siegenthaler am Dienstagabend über den «Maulkorb» des hinweggesetzt hatte. «Kommunikation ist lebendig», erwidert Peter Marthaler. Kommentieren oder beurteilen will er das aber nicht, weil «es dem BSC YB auf dem Rasen rein gar nichts bringt.» Strategie Erfolgreich bleiben und sparen, wie soll das gehen? Hanspeter Kienberger führt aus, dass man mit mehr jungen, eigenen Spielern die Lohnkosten im Kader senken wolle. Marthaler ergänzt, dass man nicht wie im Eishockey vor den Playoffs mit B-Lizenzen arbeiten könne. Gerade verletzte Spieler sollen künftig mit Junioren ersetzt werden können. Es sei aber nicht so, dass man nie wieder Ergänzungsspieler kaufe, «aber im Mass», so Marthaler. Zuschauerzahlen Anhand des Beispiels der Zuschauerzahlen erklärt Peter Marthaler, dass man als Fussballverein nie genau wissen könne, was auf einem zukomme: Trotz Erfolgs und spektakulären Fussballs seien nicht mehr Zuschauer ins Stadion gekommen. Es sei nicht wie in Basel, dass auch gegen Vaduz 25'000 Leute ans Spiel kommen. Hanspeter Kienberger «Die Hauptaufgabe eines Verwaltungsrates ist die Steuerung und Überwachung eines Unternehmens», führt VR-Präsident Hanspeter Kienberger aus. Der VR sei verantwortlich dafür, dass der Verein vernünftig wirtschaftet. Daher sei das oberste Ziel, dass YB kostentragend funktioniere, damit der Club langfristig bestehen kann. Das sei oberste Priorität. «Nur mit ausgeglichenen Zahlen kann YB langfristig überleben und unabhängig bleiben», ergänzt Peter Marthaler. «Und wenn das heisst, dass wir den sportlichen Erfolg nicht kaufen können, ist das einfach so.» Marthaler betont die gute Arbeit von Bickel und Kappeler, gerade auch im Nachwuchsbereich. «Der YB-Nachwuchs steht gut da, sonst hätten wir nicht zweimal die U21-Trophy gewonnen.» Teil 1: Umstrukturierung Hanspeter Kienberger und Peter Marthaler, der Verwaltungsratspräsident und der VR-Kommunikationsleiter nehmen Platz. Ganz klar: YB äussert sich zum Fall Bickel. Marthaler ergreift das Wort. YB wolle weiterhin erfolgreich sein, aber keine Verluste erwirtschaften. «Ende der Botschaft.» Es gehe bei der Floskel «einvernehmliche Lösung» um persönlichkeitsrechtliche Schritte. Es sei einfach eine Trennung in Respekt und Anstand. Man habe sich lange mit dieser strategischen Entscheidung befasst, es sei keine Hauruck-Aktion gewesen. Marthaler bestätigt, dass man den künftigen sportlichen Leiter kenne, ihn aber aus arbeitsrechtlichen Gründen noch nicht nennen dürfe. «Uns wäre das auch lieber gewesen», beteuert Marthaler. «Es ist aber nicht auf unserem Mist gewachsen.» Die Fans müssen sich also wirklich bis Oktober gedulden. Fussball sei keine exakte Wissenschaft, sagt Marthaler weiter und will damit erklären, weshalb man bezogen auf gemachte Aussagen in den letzten Jahren aus heutiger Sicht wieder andere Wege einschlagen will. YB - Olympiakos Am Mittwoch haben die Young Boys zur Pressekonferenz geladen – nicht wegen der neusten Entwicklung in der Vereinsführung, sondern eigentlich wegen des ersten Spiels in der Europa League morgen Donnerstag gegen Olympiakos Piräus. Realistisch betrachtet dürfte bei den anwesenden Journalisten diese Partie in den Hintergrund rücken, angesichts der Tatsache, dass sich von YB noch niemand offiziell zur Entlassung von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler geäussert hat. Ob diesbezüglich Fragen zugelassen werden? http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20503170
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 14. September 2016, 21:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2016  Zitat: YB vor einer «richtig tollen Herausforderung»
YB empfängt am Donnerstag zum Auftakt der Europa-League-Gruppenphase Olympiakos Piräus. Die Griechen sind die stärkste Mannschaft in der Gruppe B und selbstredend im Stade de Suisse der Favorit.
Die Young Boys haben ereignisreiche Wochen hinter sich. In der CL-Quali brillierte man erst gegen Donezk und ging danach gegen Gladbach unter. In der Meisterschaft folgte auf einen Sieg immer eine Niederlage. Und am Dienstag dann die plötzliche Trennung von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler.
«Fredy wird mir fehlen», sagt Hütter im Vorfeld des EL-Auftaktspiels gegen Olympiakos Athen. «Wir hatten ein gutes Jahr zusammen.»
Fokus auf Olympiakos
Für Sentimentalitäten ist aber im schnelllebigen Fussball-Geschäft wenig Platz. «Man muss gewisse Entscheidungen des Vereins respektieren», nennt es Hütter.
«Wir treffen auf den besten Gegner in dieser Gruppe», ist Hütter überzeugt. Über das Palmarès des griechischen Serienmeisters (18 Liga-Titel in den letzten 20 Jahren) weiss der Österreicher bestens Bescheid.
Ebenso ist er sich der Stärken von Olympiakos bewusst: «Sie haben gute Einzelspieler und spielen ein gutes Gegenpressing. Es wird eine richtig tolle Herausforderung.»
« Wir werden mutig und auf Sieg spielen. » Yvon Mvogo YB-Goalie
YB muss auf nicht weniger als neun verletzte Spieler verzichten – auch in der Offensive drückt der Schuh. Der Langzeitverletzte Alexander Gerndt und der angeschlagene Guillaume Hoarau stehen nicht zur Verfügung. So hat der Trainer mit Michael Frey und Yuya Kubo nur zwei gelernte Stürmer im Kader.
«Wir werden mutig und auf Sieg spielen», sagt Goalie Yvon Mvogo dennoch optimistisch. Es werde keine leichte Aufgabe, aber auch YB sei eine gute Mannschaft. «Hoffentlich klappt es.»
Die möglichen Aufstellungen:
Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Ravet, Bertone, Zakaria, Sulejmani; Frey, Kubo.
Olympiakos Piräus: Kapino; Figueiras, Botia, Da Costa, De La Bella; Marin, Milivojevic; Elyounoussi, Cambiasso, Seba; Brown.
Bemerkungen: YB ohne Hoarau, Gerndt, Sanogo, Joss, Wüthrich, Nuhu, Obexer, Benito, Seferi (alle verletzt) und Vilotic (wird nicht aufgeboten). http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... sforderung
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 14. September 2016, 21:53 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Mvogo Sutter-Rochat-von Bergen-Lecjaks Ravet-Bertone-Zakaria-Sulejmani Frey-Kubo
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Bierflasche
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Verfasst: Mittwoch 14. September 2016, 21:56 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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YB - Olympiakos Piräus, Donnerstag, 15. September 2016, 19:00 Uhr, Stade de SuisseVerletzte Spieler: Gerndt, Seferi, Wüthrich, Sanogo, Joss, Benito, Hoarau, Adams Nuhu. Einsatz fraglich: Obexer. Vorverkaufsstand am Mittwochnachmittag: 10'100 (davon 5'500 Europa-League-Packages). Pressemappe: Die UEFA-Pressemappe gibt es unter diesem Link. FanInfo from the cantonal police Bern Dear football fans, welcome to Bern! The Europa League match between BSC YB and Olympiacos Piraeus FC will take place on Thursday 15th September 2016. The cantonal police Bern, the football club BSC YB and other partners are committed to the safety of the match spectators. Our dispositions in the security sector can only be effective with your support. In the canton Bern, international football games and those in the top league require an authorization. Furthermore, the following conditions must be met for football games in the city of Bern: - The visitors arriving by coaches and minibuses have to be transported directly to the stadium (see enclosed map). - The cantonal police assigns the precise location for boarding and alighting - Fanwalks are generally prohibited - If the defined conditions aren't met, the authorities have the right to tighten up the regulations. They can be tightened up at short notice, e. g. if it should already become apparent before the match begins that some safety relevant regulations are not going to be met. Furthermore please consider the following: Arrival and departure by train: The event's train station is the S-station Bern-Wankdorf. It is situated near the stadium. The S-station Wankdorf (event's train station) is regularly served by S-trains coming from Bern Main Station. Arrival and departure by private car: The police kindly asks the drivers to use the assigned parking places only. Please take the motorway exit number 37 "Bern-Wankdorf". Due to further events in Bern the parking facilities are very limited and the police recommends to use public transportation to go to this event. Arrival and departure by coach: The police kindly asks the coach drivers to exclusively use the assigned parking lots for coaches near the stadium especially provided on this occasion. Please take the motorway exit number 37 "Bern-Wankdorf". Please see the enclosed map for further information. Fanpoint city center: As the granting authority the city of Bern provides the Aarbergergasse as a meeting point in the city center of Bern. Many restaurants are located in the Aarbergergasse but also in the surrounding area. Walk to the stadium: The walk is defined as follows: Aarbergergasse-Genfergasse-Hodlerstrasse-Lorrainebrücke-Nordring-Standstrasse-Winkelriedstrasse-Sempachstrasse. The police recommends to take the bus no. 20 which takes the same route (see enclosed map). General information: The stadium opens at 6 p.m. The visitors are retained in the sector up to 30 minutes after the match. We kindly ask you to abide by the rules of conduct in the stadium. Do you have questions? Our uniformed staff from the dialogue group of the cantonal police Bern is recognizable by the orange fluro vests and at your disposal. If you want to contact us, please use the contact form on our website ( www.police.be.ch). In case of emergency, you can contact us on the phone number 112. The cantonal police Bern wishes you a pleasant journey, an exciting and fair game as well as a nice stay in Bern. Cantonal police Bern
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Verfasst: Donnerstag 15. September 2016, 16:20 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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shalako
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Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 00:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2016  Zitat: Bei Olympiakos ist Aufruhr Programm
Der griechische Rekordmeister – am Donnerstag (19.00) im Stade de Suisse der erste YB-Gegner in der Europa League – hat diese Saison schon den dritten Trainer.
Nichts sagt mehr über das hektische Treiben bei Olympiakos Piräus aus, als ein Blick auf die jüngsten Trainermutationen beim griechischen Rekordmeister. Die Saison in der hellenischen Meisterschaft ist erst einen Spieltag alt und bei Olympiakos sitzt mit Paulo Bento bereits der dritte Trainer in der laufenden Saison auf der Bank.
Die Vorbereitung zur neuen Spielzeit begann mit Marco Silva, der vergangene Saison mit Olympiakos den insgesamt 43. Meistertitel holte. Im Trainingslager in Österreich reichte der 38-jährige Portugiese seine Demission ein, wie am 23. Juni bekannt wurde. Die Spieler seien geschockt gewesen über den Entscheid ihres Trainers, der laut dem Verein aus personellen Gründe erfolgt sei.
Der mächtige Olympiakos-Präsident Evangelos Marinakis heuerte danach den Spanier Victor Sanchez an. Doch nach dem Scheitern in der Qualifikation zur Champions League gegen Hapoel Beer Sheva aus Israel (0:0, 0:1) musste Sanchez in der hellenischen Hafenstadt seine Koffer schon wieder packen.
Am Donnerstagabend steht Paulo Bento im Stade de Suisse gegen YB in der Coaching-Zone von Piräus. Bento war von 2010 bis 2014 Coach der portugiesischen Nationalmannschaft. Er erreichte 2012 das EM-Halbfinale und führte den neuen Europameister 2014 an die WM nach Brasilien.
Dort coachte er zuletzt Cruzeiro Belo Horizonte. Mit Olympiakos ist Bento der Auftakt geglückt. Er schaffte mit einem 1:0-Auswärtssieg und dem 2:1 nach Verlängerung gegen die portugiesische Mannschaft Arouca den Einzug in die Gruppenspiele der Europa League. Und in der Meisterschaft startete Olympiakos die Saison mit einem 6:1 gegen Veria.
Er sei sich bewusst, dass Olympiakos in dieser Gruppe in der Europa League die Favoritenrolle trage, sagte Bento am Mittwoch an der Pressekonferenz und lobte mit dem nächsten Atemzug die Qualitäten der Young Boys. Der 35-fache portugiesische Nationalspieler wird sich im Klaren sein, dass er bei Olympiakos auf einem Feuerstuhl sitzt.
Besitzer und Präsident Marinakis, Sohn eines Reeders, steht nicht im Ruf, besonders geduldig zu sein. Er gehört zu den reichsten Menschen des Landes. 2010 kaufte er die Mehrheit von Olympiakos, der Verein hat seitdem jedes Jahr die Meisterschaft gewonnen. Der bekannteste Spieler im Team ist der ehemalige argentinische Nationalspieler Esteban Cambiasso, der allerdings auch schon in die Jahre gekommen ist.
Die Olympiakos-Spieler, die am Mittwoch auf dem für sie ungewohnten Plastikrasen routiniert das Abschlusstraining absolvierten, haben die Launen ihres Chefs schon mehrmals zu spüren bekommen. Im März des letzten Jahres verdonnerte er die Spieler zu einer Strafzahlung von insgesamt 500'000 Euro, weil sie schlecht gespielt hatten.
Interesse an Nottingham Forest
Die jüngste Aufregung nach der Hektik um die Trainer kam dagegen wieder einmal von der Staatsanwaltschaft. Am 8. September meldeten diverse Medien neue Untersuchungen gegen Marinakis durch einen griechischen Staatsanwalt wegen Spielmanipulationen. Die Uefa bestätigte diesen Sachverhalt.
In England werden diese Untersuchungen mit besonderen Interessen verfolgt, denn laut britischen Zeitungen ist Marinakis daran interessiert, den Verein Nottingham Forest zu erwerben.
Aufruhr ist bei Olympiakos also Programm. Auch die Fans in Rot-Weiss gelten nicht als friedliche Zeitgenossen. Die Derbys gegen den Erzrivalen Panathinaikos Athen arten mit Besorgnis erregender Regelmässigkeit aus. http://www.derbund.ch/sport/fussball/be ... y/31596040
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shalako
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Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 00:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.09.2016  Zitat: YB-Goalie Mvogo trauert Bickel nach
«Wir hatten eine super Zeit mit Fredy»
Es war ein Schock für die Spieler, als sie über die Entlassung von Fredy Bickel informiert worden. Goalie Yvon Mvogo sagt: «Es hat mir für Fredy wehgetan.»
Der geschasste Sportchef war nahe beim Team. Oft in der Kabine. Während den Spielen auf der Bank. Bickel spürte, wie der Puls der Mannschaft schlug. «Er hat einen super Job gemacht», sagt denn auch Mvogo, der unter Bickel YB-Legende Marco Wölfli als Nummer eins ablöste. «Wir haben eine super Zeit miteinander gehabt», sag der Fribourger nachdenklich.
Aber, so Mvogo, seien Fussballer, Angestellte, und sie müssten sich auf das zu konzentrieren, was auf dem Platz ist. «Wir müssen damit umgehen und vorwärts schauen», sagt der Keeper noch. Sein Job sei es, die Bälle zu halten. Basta. Auch die Frohnatur, die sonst immer ein Lachen im Gesicht hat, ist für einmal nicht zu Scherzchen aufgelegt.
Was Mvogo sonst noch zum Knall bei YB sagt: Im Video.
Um 19 Uhr also steigt das erste Europa-League-Gruppenspiel von YB. «Gegen die stärkste Mannschaft in der Gruppe», qualifiziert Trainer Adi Hütter Gegner Olympiakos Piräus. Und zählt auf: «43-mal Meister, 27-mal Cupsieger, acht Champions-League-Teilnahmen. Das sagt alles.»
Man habe die Griechen beim 6:1 zum Saisonstart gegen Veria vor Ort beobachtet. Und war beeindruckt. Ex-Real- und Inter-Star Esteban Cambiasso sowie Captain Luka Milivojevic gäben den Rhythmus im Mittelfeld vor. Vorne wirble Ex-Xamaxien Ideye Brown.
Immerhin: Der gegen Luzern sackstarke Steve von Bergen konnte am Dienstag bereits wieder mittrainieren, trotz des schmerzhaften Schlags, der ihn in der Schlussphase zur Auswechslung gezwungen hatte. Weshalb Hütter drei Innenverteidiger hat und gar nicht erst in die Versuchung kommen kann, Milan Vilotic aus der U21 ins Kader zu berufen. Das ändert nichts daran, das YB aus dem letzten personellen Loch pfeift. Hütter: «Aber ich kann immer noch eine kompetitive Mannschaft aufs Feld bringen.» http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... #ui-tabs-1
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shalako
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Verfasst: Sonntag 18. September 2016, 01:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.09.2016  Zitat: Young Boys müssen eine ärgerliche Niederlage einstecken
YB unterliegt im ersten Spiel der Europa League Olympiakos Piräus mit 0:1. Dabei waren die Berner über weite Strecken die bessere Mannschaft.
2010 und 2014 gewannen die Berner in der Europa League das erste Heimspiel. Beide Male erreichten sie die K.o.-Phase. 2012 begannen sie daheim mit einem 3:5 gegen Liverpool - und schieden nach den Gruppenspielen aus. In ihren verbleibenden fünf Spielen in der Gruppe, der im weiteren APOEL Nikosia und die Kasachen aus Astana angehören, müssen sie jetzt also auch gegen die Logik der Statistik spielen.
Trotz der aus der Sicht der Spieler unglücklichen und schwer nachvollziehbaren Trennung von Sportchef Fredy Bickel zeigten die Young Boys gegen das internationale Ensemble des griechischen Serienmeisters - im ganzen Match spielte kein Grieche - eine ansprechende Leistung. Dennoch fehlte in der Mannschaft von Beginn an ein Feuer, wie es Anfang August bei der grandiosen Leistung gelodert hatte, mit der YB Schachtar Donezk aus der Champions-League-Qualifikation warf.
Bei YB - Olympiakos hätte es in der Pause statt 0:1 auch 0:0 heissen können. Beiden Mannschaften waren in den Ansätzen eine Reihe guter Angriffe gelungen, aber wirklich grosse Chancen waren nicht auszumachen. Es war wohl kein Wunder, dass gerade der routinierteste Spieler auf dem Platz, der Argentinier Esteban Cambiasso, kurz vor Halbzeit zuschlug. Der langjährige Spieler von Inter Mailand lenkte den Ball aus wenigen Metern unter dem macht- und schuldlosen YB-Goalie Yvon Mvogo ins Tor.
Das Spiel der zahlreichen Halbchancen setzte sich fort, bis die Young Boys nach 60 Minuten hätten ausgleichen müssen. Nach einem Tohuwabohu vor Olympiakos' jungem italienischem Goalie Nicola Leali kam Stürmer Yuya Kubo aus kürzester Distanz zum Schuss. Aber ein Verteidiger konnte den Versuch so blocken, dass der Ball über die Latte flog. Es blieb allerdings die einzige sehr gute Chance für die Gastgeber.
Vielleicht wären Guillaume Hoarau und Alexander Gerndt, die nominell stärksten Stürmer der Berner, erfolgreicher gewesen als das Duo Yuya Kubo/Michael Frey. Aber den beiden jungen Angreifern kann man nicht zur Last legen, dass YB kein Tor erzielte. Auch von offensiven Trümpfen wie den Flügeln Miralem Sulejmani und Yoric Ravet kam zu wenig.
In den europäischen Wettbewerben haben die Griechen den Bernern viel voraus, auch wenn sie selber, gemessen an den ganz grossen Ansprüchen, keine Übermannschaft sind. Einen ihrer besseren von acht Herbsten in den Champions-League-Gruppenphasen hatte sie vor einem Jahr. Sie siegten unter anderem auswärts gegen Arsenal. Sie gewannen drei von sechs Gruppenspielen, was üblicherweise zum Weiterkommen reicht. Dennoch mussten sie als Gruppendritte in der Europa League weiterfahren. Dort scheiterten sie schon in der ersten K.o.-Runde an Anderlecht. Vom Erfahrungsunterschied war aber im Stade de Suisse nicht viel oder gar nichts zu sehen.
Young Boys - Olympiakos Piräus 0:1 (0:1)
11'132 Zuschauer. - SR Boiko (UKR). - Tor: 42. Cambiasso 0:1.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Rochat, von Bergen, Lecjaks; Ravet (86. Duah), Zakaria, Bertone, Sulejmani; Kubo, Frey (78. Schick).
Olympiakos Piräus: Leali; Figueiras, Da Costa, Botia, De La Bella; Milivojevic, Cambiasso; Marin (63. Martins); Elyounoussi (93. Romão), Brown (82. Cardozo), Seba.
Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Gerndt, Sanogo, Joss, Wüthrich, Nuhu, Obexer, Benito, Seferi (alle verletzt) und Vilotic (nicht im Aufgebot). Olympiakos Piräus ohne Elabdellaoui (verletzt). Verwarnungen: 12. Da Costa (Foul), 14. Kubo (Foul), 44. Lecjaks (Foul), 78. Seba (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/yb ... y/28369692
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