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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Haribo
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Verfasst: Samstag 20. August 2016, 22:04 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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7 - 2 u grad 7 verschiedeni goalschütze bi yb, wunderbare sieg !!!
hoffentlech isch dr hoarau nid z'grob verletzt, so dass är am mittwoch cha spiele.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. August 2016, 20:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.08.2016  Zitat: Im Video: Ravet-Show gegen Lausanne
YB feiert Kantersieg, verliert aber Hoarau
7:2! Yoric Ravet brilliert beim YB-Kantersieg über Lausanne. Allerdings bangen die Berner um Guillaume Hoarau.
Das Spiel: YB scheint die Gladbach-Pleite gut verdaut zu haben. Nach Hoaraus früher Führung hämmert Ravet einen Freistoss (5.) an die Latte. Lausanne aber lässt sich nicht aus der Ruhe bringen Auf beiden Seiten sehen die Zuschauer gute Möglichkeiten. Eine animierte Partie! Dem Aufsteiger unterlaufen aber viele Fehler. Logische Folge: Zwei weitere Gegentreffer. Die zweite Hälfte beginnt, wie die erste endet: mit einem Tor. Davon kann sich Lausanne nicht mehr erholen. YB setzt zum Schaulaufen an und hält die Punkte souverän im heimischen Stade de Suisse. Einziger Wermutstropfen für die Berner: Hoarau muss nach 19 Minuten verletzt vom Platz. Wie lange der Sturmtank wohl ausfällt?
Die Tore: 1:0, 2. Minute: Yoric Ravet bringt einen Freistoss von halbrechts in den Sechzehner, wo Hoarau die volle Länge seines Beines einsetzen muss, um entgegen der Laufrichtung von Castella einzunetzen. Aber: Der Franzose startet aus höchst abseits-verdächtiger Position.
2:0, 29. Minute: Ein Fehlpass von Diniz landet bei Scott Sutter. Der Aussenverteidiger hat alle Zeit der Welt, um Ravet zu bedienen, der am ersten Pfosten zum 2:0 einschiebt.
3:0, 36. Minute: Schon die Vorentscheidung? Lausannes Diniz mit dem nächsten Bock. Er passt in die Füsse von Schick, der alleine vor Castella keine Probleme hat. Der Österreicher Schick trifft in seinem ersten Super-League-Einsatz!
3:1, 39. Minute: Der Aufsteiger lebt noch! Gétaz setzt sich auf der linken Seite durch, spielt den Ball flach in die Mitte, wo vorerst Freund und Feind verpassen. Bis Campo angebraust kommt und trifft. Auch für ihn ist es das erste Tor in der höchsten Schweizer Spielklasse.
4:1, 48. Minute: Eine Eckballvariante mit Kubo und Ravet findet Sutter am zweiten Pfosten, der im Stile eines Stürmers problemlos trifft.
5:1, 59. Minute: Ravet tritt einen Corner. Das Leder landet an der Strafraumgrenze bei Lecjaks und der Aussenverteidiger zimmert das Ding volle Kanne unter die Latte! Traumtor!
6:1, 68. Minute: Die Ravet-Show geht weiter! Über rechts kommt der Franzose, Ball in die Mitte zu Kubo, der nur noch einschieben muss. So einfach gehts.
6:2, 75. Minute: Resultatkosmetik. Campo legt uneigennützig auf für den Nordkoreaner Pak. Via Innenpfosten landet der Ball im Netz.
7:2, 90. Minute: Lausannes Goalie Castella will zu Pasche passen. Der Ball gerät aber zu kurz. Michi Frey geht dazwischen und trifft zum 7:2.
Der Beste: Immer, wenn Yoric Ravet am Ball ist, brennts bei Lausanne. Der Franzose sprüht vor Spiellust. Ausser bei den halben Lausanner Eigentoren (Schicks 3:0 und Freys 7:2) hat Ravet seine Füsse bei allen Toren im Spiel.
Der Schlechteste: Unfassbar, die Böcke von Lausanne-Verteidiger Marcus Diniz! Der brasilianische Italien-Tingeltangler leistet bei zwei YB-Toren die Vorarbeit. Halsbrecherisch sein Pass quer durch den Strafraum, der in den Füssen von Thorsten Schick landet.
Das gab zu reden: Gegen Gladbach hatte YB beim 2:1 der Fohlen rabenschwarzes Pech mit zwei nicht geahndeten Offsides. Diesmal hat YB Glück, als bei Hoaraus 1:0 gleich fünf YB-Spieler abseits stehen, so auch der Franzose. Der muss später verletzt raus. Ganz schlecht für YB im Hinblick auf das Gladbach-Rückspiel.
Statistik: YB trifft gegen Lausanne sieben Mal – so viel wie in den vier Runden bisher.
So gehts weiter: Nachdem YB am kommenden Mittwoch nach Gladbach reist (20.45 Uhr), treten die Berner am Sonntag auswärts bei GC an (13.45 Uhr). Für Lausanne steht am Samstag eine Fahrt ins Tessin an. Um 17.45 Uhr spielt der Aufsteiger gegen Lugano.
YB – Lausanne 7:2 (3:1)
Stade de Suisse – 14 665 Fans – SR: San (4)
Tore: 2. Hoarau (Ravet) 1:0, 29. Ravet (Sutter) 2:0, 36. Schick 3:0, 39. Campo (Gétaz) 3:1, 48. Sutter (Ravet) 4:1, 59. Lecjaks 5:1, 68. Kubo (Ravet) 6:1, 75. Pak (Campo) 6:2, 90. Frey 7:2.
YB: Mvogo; Sutter, Wüthrich, Rochat, Obexer; Ravet, Bertone, Zakaria, Kubo; Frey, Hoarau.
Lausanne: Castella; Monteiro, Manière, Diniz; Kololli, Custodio, Araz, Gétaz; Campo, Margairaz; Margiotta.
Einwechslungen: YB: Schick (21. für Hoarau), Lecjaks (46. für Obexer), Gajic (74. für Rochat)
Lausanne: Pak (55. für Margairaz), Torres (56. für Margiotta), Pasche (66. für Custodio)
Gelb: 4. Manière. 32. Schick. 50. Wüthrich. 81. Kololli (alle Foul).
Bemerkungen: YB ohne Sulejmani, Von Bergen, Sanogo, Gerndt, Benito, Joss, Seferi (verletzt). – Lausanne ohne Frascatore, Yang, Zeqiri, Tejeda (verletzt). – 5. Lattenschuss Ravet. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 00241.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. August 2016, 20:38 |
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20.08.2016  Zitat: YB schiesst sich den Frust von der Seele
Nach der Niederlage in der CL-Quali gegen Gladbach fertigen die Berner in der heimischen Liga Lausanne mit 7:2 ab.
Als Yoric Ravet in der 68. Minute zum 6:1 von Yuya Kubo auflegte, war dies bereits seine fünfte Torbeteiligung. Angefangen hatte der Gala-Auftritt des Franzosen schon nach zwei Minuten. Landsmann Guillaume Hoarau verwertete Ravets Freistossflanke aus stark abseitsverdächtiger Position zum 1:0.
Frühe Verletzung fällt nicht ins Gewicht
Dass Hoarau kurz darauf wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste, tat dem Berner Spielfluss keinen Abbruch. Tore von Ravet (29.) und Hoarau-Ersatz Thorsten Schick (36.) führten zum 3:0, dem Lausannes Samuele Campo immerhin noch den Anschlusstreffer (39.) entgegenzusetzen hatte.
Dass Hoarau kurz darauf wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste, tat dem Berner Spielfluss keinen Abbruch. Tore von Ravet (29.) und Hoarau-Ersatz Thorsten Schick (36.) führten zum 3:0, dem Lausannes Samuele Campo immerhin noch den Anschlusstreffer (39.) entgegenzusetzen hatte.
Sofort nach der Pause nahm YB den Gästen aber mit dem 4:1 durch Scott Sutter den Wind wieder aus den Segeln. Und damit war der muntere Torreigen noch lange nicht fertig – am Ende stand ein 7:2 zu Gunsten der Berner auf der Anzeigetafel.
Berner überholen Westschweizer
YB zieht dank dem Kantersieg in der Tabelle am zuvor drittplatzierten Lausanne vorbei und bekleidet zumindest bis am Sonntag Platz 2 vor dem FC Luzern. Beim stark in die Saison gestarteten Aufsteiger aus Lausanne hingegen darf man gespannt sein, wie er die heutige Klatsche verarbeitet.
Hoarau fraglich
YB-Stürmer Guillaume Hoarau hat eine Zerrung im linken Bein erlitten und wird für das Playoff-Rückspiel zur Champions League am kommenden Mittwoch (ab 20:30 Uhr live auf SRF zwei) in Mönchengladbach womöglich ausfallen. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... -der-seele
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. August 2016, 20:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.08.2016  Zitat: Tag der offenen Tore
Die Young Boys führen ihre Berg- und Talfahrt in den Wettbewerben dieser Saison fort. Vier Tage nach dem 1:3 gegen Mönchengladbach halten sie sich in der Super League mit 7:2 gegen Lausanne schadlos.
Alles sei voll gewesen mit Fans, erklärte der Bub auf dem Weg zum Sitzplatz und zeigte in die Leere des Wankdorfstadions. Nun ja, sagte der Vater, Lausanne sei eben nicht Mönchengladbach, Champions nicht Super League. Knapp 15 000 Zuschauer waren am Samstag gekommen nach den über 30 000 am letzten Dienstag, YB war am Samstag gegen das vor dem Match im dritten Rang klassierte Lausanne zurück im Alltag der Liga.
Diese Aufgabe meisterten die Berner nach dem emotionalen 1:3 in der Champions-League-Qualifikation mit den epischen Offside-Diskussionen gut. Nie stand in Frage, wer als Sieger den Platz verlassen würde. «Es war ein spektakuläres Spiel, ich bin stolz auf die Mannschaft», sagte der YB-Trainer Adi Hütter nach dem Match. Der Frage, was er für das Rückspiel in Mönchengladbach aus dem 7:2 mitnehmen könne, wich Hütter allerdings aus. «Wir haben sieben verschiedene Torschützen gesehen, gute Standards, eine Mannschaft, die ohne Ball gut gearbeitet hat», sagte Hütter lediglich. Denn die ohnehin schon grossen Personalsorgen sind nicht kleiner geworden.
Nach zwanzig Minuten liess sich Hoarau mit einer Muskelverletzung auswechseln, Sulejmani war in der Therapie statt auf dem Matchblatt, auch Rochat kämpft mit Beschwerden. «Wir werden auch am Mittwoch und danach gegen Luzern eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld schicken», so Hütter. Vor allem der Ausfall von Hoarau wäre ein Dämpfer für die Berner. Er war es, der YB bereits in der zweiten Minute nach einem Ravet-Freistoss in Führung gebracht hatte. «Das Tor war aus einer Abseitsposition heraus gefallen», sagte Lausanne-Trainer Fabio Celestini, «aber ich glaube nicht, dass deswegen das Spiel anders ausgegangen wäre.» Seine Mannschaft habe zu viele individuelle Fehler begangen, «unsere Spielidee werden wir aber auch nach diesem Resultat beibehalten», sagte Celestini.
Nach der frühen Führung hatte Diniz mit zwei Fehlpässen im eigenen Strafraum YB zwei weitere Tore geschenkt, der Anschlusstreffer der Lausanner vor der Pause stellte sich nur als kleiner Hoffnungsschimmer heraus. Dass das Spiel trotz den klaren Kräfteverhältnissen gute Unterhaltung bot, war aber auch der Verdienst der Lausanner, weil sie nicht aufhörten, den Weg vor das YB-Tor zu suchen. Für die Berner öffneten sich deshalb Räume, Türen und Tore. Dies nutzten sie weidlich aus. Es schien phasenweise, als hätten sich die beiden Teams darauf geeinigt, nicht auf das Resultat zu achten, sondern einfach spielen zu wollen und spielen zu lassen.
Das ist natürlich nicht Champions League, sondern eher wie manchmal im Juniorenfussball, wenn am Ende niemand mehr genau weiss, wie das Resultat lautet. 7:2? 7:2. Der Bub dürfte mit seinem Vater zufrieden nach Hause gegangen sein.
Young Boys - Lausanne 7:2 (3:1)
14'665 Zuschauer. - Schiedsrichter: San. - Tore: 2. Hoarau (Ravet) 1:0. 29. Ravet (Sutter) 2:0. 36. Schick 3:0. 39. Campo (Gétaz) 3:1. 48. Sutter (Ravet) 4:1. 59. Lecjaks (Ravet) 5:1. 66. Kubo (Ravet) 6:1. 75. Pak (Campo) 6:2. 90. Frey 7:2.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Wüthrich, Rochat (75. Gajic), Obexer (46. Lecjaks); Ravet, Zakaria, Bertone, Kubo; Frey, Hoarau (21. Schick).
Lausanne: Castella; Monteiro, Manière, Diniz; Kololli, Custodio (66. Pasche), Araz, Gétaz; Campo, Margairaz (55. Pak); Margiotta (56. Torres).
Bemerkungen: Young Boys ohne Sulejmani, Von Bergen, Sanogo, Gerndt, Seferi, Joss, Benito (alle verletzt), Lausanne ohne Frascatore, Tejeda, Yang Yang. 5. Lattenschuss von Ravet. Verwarnungen: 4. Manière, 32. Schick, 50. Wüthrich, 81. Kololli (alle Foul). http://www.nzz.ch/sport/fussball/young- ... -ld.112067
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. August 2016, 20:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2016  Zitat: Kantersieg – und Sorgen
Beim 7:2 der Young Boys gegen Lausanne verletzt sich Topskorer Hoarau.
Neun Tore, Spektakel, sieben verschiedene YB-Torschützen, zum Teil absurde Abwehrfehler – den 14'665 Zuschauern im Stade de Suisse wurde etwas geboten. Das 7:2 gegen Lausanne ist der höchste Sieg der Berner seit dem 7:0 gegen Lugano am 9. April. Mann des Spiels war Yoric Ravet, der gegen seine ehemalige Equipe bei fünf Toren die Füsse im Spiel hatte, eines selbst erzielte und drei direkte Assists servierte.
Die YB-Fans feierten ihre Spieler nach Spielschluss ausgelassen, Adi Hütter sprach von einen verdienten und wichtigen Sieg für seine Young Boys. Dennoch weiss der YB-Trainer nicht, wen er am Mittwoch im Rückspiel zur Champions-League-Qualifikation bei Borussia Mönchengladbach aufstellen soll. Sanogo und Gerndt zählen zu den Langzeitverletzten, die muskuläre Verletzung von Abwehrchef Steve von Bergen ist noch nicht verheilt, und jetzt fällt auch noch Sturmtank Guillaume Hoarau aus. Nach zwei Minuten erzielte der Franzose das 1:0 aus Abseitsposition, nach 16 Minuten machte er Zeichen zur Trainerbank, dass er ausgewechselt werden müsse, nach 19 Minuten setzte er sich auf den Plastikrasen, und in der 21. Minute wurde er durch Schick ersetzt. Bei einem Sprint hatte er sich eine muskuläre Verletzung zugezogen. «Gegen Gladbach können wir Hoarau streichen» macht sich Hütter keine Illusionen, der auch hinter den etwaigen Einsatz von Bergens ein grosses Fragezeichen setzt. Zudem ist auch Rochat fraglich. Einzig Suljemani, der gegen Lausanne geschont wurde, wird wieder zurückkommen.
Die Querpässe von Diniz und weitere grosse Abwehrfehler der Lausanner
YB profitierte bei den Toren zwei und drei von grossen Patzern der Abwehrspieler Manière und Diniz. Vor allem Diniz leistete sich im Strafraum haarsträubende Zuspiele. So setzte er seinen Teamkollegen Manière mit einem Pass in der 30. Minute derart unter Druck, dass dieser nur zu Sutter befreien konnte, wonach dieser den Ball zum 2:0 für Ravet auflegte. Und beim dritten Lausanner Gegentor spielte Diniz im Strafraum mit einem Querpass YB-Stürmer Schick frei. Dass auch noch Goalie Castella beim siebten Gegentreffer den Ball in die Füsse von Frey spielte, passte zum völlig missglückten Auftritt des Aufsteigers. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ka ... y/25959535
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. August 2016, 20:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2016  Zitat: Die Verletztenliste wird immer länger
Was läuft bei YB falsch, Herr Hütter?
Denis Zakaria und Thorsten Schick sind wohl zurück. Dafür sind drei Neue bei YB angeschlagen. Topskorer Guillaume Hoarau geht gar an Krücken. Liegts am Training?
Plötzlich sitzt er da, irgendwo bei der Mittellinie. Gegnerische Einwirkung gabs keine. Dennoch gehts für Hourau nicht weiter. Der französische Topstürmer schmeisst seine Schweissbändeli hin – und flucht, als er raus muss. AirFrance kennt seinen Körper genau und weiss sofort: Das dauert länger.
Nach dem Spiel geht der YB-Toptorschütze an Krücken. «Es ist der Oberschenkel hinten links», sagt er. «Ein Ort, an welchem ich noch nie eine Verletzung hatte. Am Montag, nach dem MRI, wissen wir Genaueres. Es ist echt beschissen!»
Einer mehr auf der YB-Verletztenliste. Schon Miralem Sulejmanis Name stand überraschend darauf. Hier gibt Adi Hütter Entwarnung: «Eine Vorsichtsmassnahme. Bis Mittwoch sollte es reichen.» Dasselbe gilt für Alain Rochat, der sich in der Pause über Probleme beklagt und schonungshalber später ausgewechselt wird. Bei ihm könnte es reichen für das Champions-League-Rückspiel vom Mittwoch bei Borussia Mönchengladbach. Bei Steve von Bergen eher nicht.
Was ist da los? Ist es der Kunstrasen? Wird falsch trainiert? Oder ist es ganz einfach die zu grosse Belastung? Dass es mit den Trainings zusammenhängt, verneint Hütter kategorisch: «Wenn in der Trainingssetzung etwas falsch wäre, würde ich das hinterfragen. Das ist aber nicht der Fall. Die Belastung ist halt schon enorm! Wir sind zwischen den Spielen nur noch am Regenerieren.»
Ein weiterer Grund sei das Kader, so Hütter: «Weil unser Kader eher dünn ist, kann ich nicht zu viel rotieren. Aber ich hoffe, wir können die Verletztenliste bald an den Nagel hängen.» Es braucht einen grossen Nagel. Denn aktuell stehen diese Namen drauf: Hoarau, Sulejmani, Rochat, Von Bergen, Gerndt, Sanogo, Benito, Joss, Seferi. Beeindruckend! http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 02107.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. August 2016, 20:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2016  Zitat: YB-Noten: Ravet und Sutter überragend
Beim YB-Torfestival am Samstag gegen Aufsteiger Lausanne glänzten allen voran Yoric Ravet und Scott Sutter mit überragenden Darbietungen.
Yvon Mvogo Note 4.5: Einmal mit einem gefährlichen Ausflug und einem Pass direkt in die Füsse von Benjamin Kololli, Musste bis in die 89. Minute warten, bis er sich auszeichnen konnte. als Francesco Margiotta alleine auf ihn zulief. Bei den Gegentoren ohne Abwehrchance.
Scott Sutter Note 5.5: War defensiv selten gefordert und setzte immer wieder Offensivakzente. Bereitete Ravets 2:0 vor und schoss nach der Pause sein achtes Tor im YB-Dress.
Grégory Wüthrich Note 4.5: Gewohnt kompromisslos in den Zweikämpfen. Bei den Gegentoren jeweils weit aufgerückt und zu langsam in der Rückwärtsbewegung. Nach der Pause aber wenig gefordert. Trug am Schluss die Captainbinde.
Alain Rochat Note 4.5: Beim ersten Gegentor fehlte die Abstimmung zwischen ihm und Wüthrich. Klagte bereits in der Pause über muskuläre Probleme und wurde eine Viertelstunde vor Schluss sicherheitshalber ausgewechselt.
Linus Obexer Note 4.5: Hatte seine Seite mehrheitlich im Griff. Trat offensiv aber weniger in Erscheinung als Sutter. Nach der Pause ausgewechselt.
Yoric Ravet Note 6: Der Franzose war wie immer fleissig und glänzte mit einem Tor und drei Vorlagen.
Denis Zakaria Note 4.5: Kam erstmals nach seiner Verletzung wieder von Beginn an zum Einsatz und entwickelte vorab in der ersten Halbzeit den Zug nach vorne, der den Young Boys seit dem Ausfall von Sekou Sanogo meist fehlt. Unauffällige zweite Hälfte, nach der Auswechslung Rochats rückte er in die Innenverteidigung.
Leonardo Bertone Note: 5 Traute sich an der Seite von Zakaria deutlich mehr zu als zuletzt. Kommunizierte viel und organisierte das Spiel der Young Boys.
Yuya Kubo Note 4.5: Der Japaner spielte anstelle des geschonten Miralem Sulejmani auf dem linken Flügel. Nach dem Ausfall von Hoarau rückte er in die Mitte. Insgesamt ein unauffälliges Spiel. Verdribbelte sich mehrmals, war aber beim 6:2 zur Stelle.
Michael Frey Note 4.5: Gewohnt fleissig, im Abschluss glücklos. Nach einem kapitalen Fehlpass von Thomas Castella konnte er sich in der 90. Minute doch noch mit einem Tor belohnen.
Guillaume Hoarau (ohne Note): Stand bereits nach 100 Sekunden genau richtig, als er eine Flanke von Ravet ins Tor ablenkte. Musste nach 21 Minuten mit einer Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden.
Thorsten Schick Note 5: Kam nach 21 Minuten für Hoarau. Der Österreicher zeigte grossen Einsatz, fiel zu Beginn aber primär durch Fouls auf. Nach zehn Minuten und dem dritten Vergehen wurde er verwarnt. In der Folge nicht so auffällig wie Ravet auf der Gegenseite, aber mit einigen guten Flügelläufen und guter Defensivarbeit. Erzielte sein erstes Tor und bewies Kaltblütigkeit im Abschluss.
Jan Lecjaks Note 5: Kam nach der Pause für Obexer. Auch der Tscheche entwickelte viel Druck über die Seite, liess beim zweiten Gegentor seinem Gegenspieler zu viel Platz, erzielte aber mit einem wuchtigen Schuss von der Strafraumgrenze das Tor des Tages zum zwischenzeitlichen 5:1.
Milan Gajic (ohne Note): Ersetzte nach 74. Minuten Alain Rochat und spielte fortan an der Seite von Bertone.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14300447
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. August 2016, 20:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.08.2016  Zitat: Berner Schaulaufen und ein 7:2-Statement
Die Young Boys veranstalten gegen orientierungslose Lausanner ein Schaulaufen und rücken in der Tabelle auf Position 3 vor. Yoric Ravet überragt beim 7:2-Triumph alle.
Auf das ernüchternde Playoff-Ergebnis gegen Mönchengladbach (1:3) reagierten die Young Boys im Tagesgeschäft vehement. Den überraschend wehrlosen Aufsteiger Lausanne führten die Berner phasenweise vor wie Lugano (7:0) im letzten April. Im Zentrum des imposanten Variantenreichtums stand Yoric Ravet. Der herausragende französische Tempo- und Spielmacher war an fünf der sieben sehenswerten Treffer direkt beteiligt.
Derweil YB zumindest in Sachen Super League ein Statement platzierte und sich mental mit Blick auf das schwierige Rückspiel im Borussia-Park ein paar Bonus-Prozente verschaffte, tauchten die Waadtländer ohne Ansage ein erstes Mal seit ihrem Comeback schonungslos ab. Ihre Aufwärtstendenz der letzten Wochen verflüchtigte sich regelrecht.
Das spielerisch durchaus veranlagte Team von Taktgeber Fabio Celestini entschied sich im Stade de Suisse in prekären Situationen ausnahmslos für die falsche (Abwehr-)Variante. Den Tiefpunkt des Tages verschuldete Diniz in dilettantischer Manier: Der vom italienischen Drittligisten Padova übernommene Verteidiger passte den Ball quer durch den eigenen Strafraum - Debütant Thorsten Schick nahm die Offerte an, 3:0 nach 36 Minuten.
Topskorer Hoarau angeschlagen
Denis Zakaria, EM-Teilnehmer und eines der grössten YB-Talente, kehrte nach mehrwöchiger Absenz zurück und belebte das Offensivspiel mit seinem dynamischen Stil. Kürzer wird das medizinische Bulletin aber offenbar nicht. Mit Miralem Sulejmani musste ein nächster Berner Leader passen - und in der 21. Minute liess sich Topskorer Hoarau angeschlagen auswechseln.
Young Boys - Lausanne 7:2 (3:1)
14'665 Zuschauer. – SR San. – Tore: 2. Hoarau (Ravet) 1:0. 29. Ravet (Sutter) 2:0. 36. Schick 3:0. 39. Campo (Gétaz) 3:1. 48. Sutter (Ravet) 4:1. 59. Lecjaks (Ravet) 5:1. 66. Kubo (Ravet) 6:1. 75. Pak (Campo) 6:2. 90. Frey 7:2.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Wüthrich, Rochat (75. Gajic), Obexer (46. Lecjaks); Ravet, Zakaria, Bertone, Kubo; Frey, Hoarau (21. Schick).
Lausanne: Castella; Monteiro, Manière, Diniz; Kololli, Custodio (66. Pasche), Araz, Gétaz; Campo, Margairaz (55. Pak); Margiotta (56. Torres).
Bemerkungen: Young Boys ohne Sulejmani, Von Bergen, Sanogo, Gerndt, Seferi, Joss, Benito (alle verletzt), Lausanne ohne Frascatore, Tejeda, Yang Yang. 5. Lattenschuss von Ravet. Verwarnungen: 4. Manière, 32. Schick, 50. Wüthrich, 81. Kololli (alle Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15402259
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. August 2016, 20:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2016  Zitat: An Krücken nach Gladbach
Nach dem deutlichen Sieg gegen Lausanne sind die Verletzungssorgen bei den Young Boys noch gewachsen. Guillaume Hoarau wird am Montag untersucht. Das Spiel in Gladbach wird er sicher verpassen.
Als das Wort fällt, huscht Adi Hütter ein Lächeln über die Lippen. Freilich ist es ein gequältes, denn das Wort, das am Samstagabend wieder in aller Munde ist, ist Lazarett. Mit Blick auf die Resultattafel sollte der Österreicher eigentlich sehr zufrieden Auskunft geben. 7:2 besiegten äusserst spielfreudige Young Boys den überforderten Aufsteiger Lausanne. Sieben verschiedene Spieler reihten sich in die Torschützenliste ein.
Doch das Resultat wurde an diesem Abend schnell zur Nebensache, und dass in Hütters Worten immer eine gewisse Zurückhaltung zu spüren war, hatte einen Grund: Mit Guillaume Hoarau verletzte sich ein weiterer Schlüsselspieler. Der Franzose zog sich, nachdem er bereits nach hundert Sekunden getroffen hatte, eine Oberschenkelverletzung zu und musste nach 20 Minuten ausgewechselt werden. Alain Rochat klagte zudem über muskuläre Probleme und musste vorzeitig vom Feld. Die Verletztenliste der Young Boys wird immer länger, und nach Sékou Sanogo und Steve von Bergen fällt nun auch die dritte Stütze der starken Mittelachse aus.
Lausannes Naivität
Diejenigen, die spielten, spielten gut. Nach dem Führungstor setzten die Berner die Gegenspieler sehr früh unter Druck und erzwangen Fehler. Da die Gäste auch nach dem dritten Gegentor versuchten, gepflegt aufzubauen, und das Heimteam auch nach dem fünften Treffer konsequent den Ballführenden angriff, feierten die Young Boys den höchsten Sieg seit dem 7:0 gegen Lugano im vergangenen April.
«Es war mutig, hat Lausanne versucht, mitzuspielen», sagte Scott Sutter. «Aber auch ein bisschen naiv.» Der 30-Jährige ragte zusammen mit Yoric Ravet aus dem guten Kollektiv der Young Boys heraus.
«Ich lasse immer gleich spielen. Manchmal gewinnt man – und manchmal nicht», sagte derweil Lausanne-Trainer Fabio Celestini, der mit seiner Mannschaft gut in die neue Saison gestartet und vor dem Direktduell gar vor den Young Boys klassiert gewesen war. «Heute haben wir zu viele Fehler gemacht.»
Derart aggressives und konsequentes Pressing hatte YB seit Beginn der Amtszeit von Adi Hütter im vergangenen September nur noch selten gespielt. Damals hatten die Berner die Gegner zwar phasenweise überrannt und fünf Siege aneinander gereiht, doch mit der Zeit verlor die Spielweise von YB ihre Wirkung. Heute sind die Berner gefestigter und variabler. Aber eben auch arg dezimiert.
Sutters Traumszenario
Die Young Boys führen seit Wochen einen Balanceakt zwischen der europäischen Bühne und dem Ligaalltag aus. Im Viertagesrhythmus stehen Partien auf dem Programm, und es gilt, die Belastung auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Doch das scheint im mittlerweile ausgedünnten Kader von Spiel zu Spiel eine grössere Herausforderung zu werden. Yoric Ravet, mit einem Tor und drei Vorlagen der auffälligste Mann gegen Lausanne, versuchte, das Positive hervorzuheben. «Wir haben noch andere Spieler, die Verantwortung übernehmen können.»
Der Spielplan kennt jedoch kein Erbarmen. Bereits am Mittwoch treten die Young Boys zum Rückspiel der Champions-League-Playoffs bei Borussia Mönchengladbach an. Die Chancen auf ein Weiterkommen sind nach der 1:3-Heimniederlage minim. «Träumen ist erlaubt», sagte Hütter. Scott Sutter hat sich ein solches Traumszenario ausgedacht: nach 5 Minuten in Führung gehen, kurz vor der Pause auf 2:0 erhöhen, dieses Resultat halten bis in die 89.?Minute und dann bei einem Eckball nach vorne gehen und das dritte und entscheidende Tor schiessen. «Wir sind realistisch. Es wird schwierig», gab er dann zu und schmunzelte.
Hütters Versuch
Kurz darauf lief Guillaume Hoarau auf Krücken gestützt durch die Mixed Zone. Am Montag wird der Franzose genau untersucht. Für das Spiel in der Königsklasse wird er jedoch sicher nicht zur Verfügung stehen. Auch Steve von Bergen und Alain Rochat sind fraglich. Miralem Sulejmani, der wegen Wadenproblemen geschont wurde, dürfte jedoch zum Einsatz kommen. «Wir werden versuchen, eine Mannschaft auf den Platz zu bringen, die versuchen wird, ordentlich zu spielen», sagte Hütter. Ohne Lächeln auf den Lippen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16714689
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. August 2016, 20:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.08.2016  Zitat: YB-Schützenfest gegen Lausanne
Die Berner schenken dem Aufsteiger sieben Tore ein. Insgesamt fallen im Stade de Suisse neun Treffer.
Die Young Boys führen ihre Berg- und Talfahrt in den Wettbewerben dieser Saison fort. Vier Tage nach dem 1:3 gegen Mönchengladbach im Playoff-Hinspiel zur Champions League schossen sie Lausanne in der Super League mit 7:2 aus dem Stade de Suisse.
Den überraschend wehrlosen Aufsteiger führten die Berner phasenweise vor wie Lugano beim 7:0 im letzten April. Im Zentrum des imposanten Variantenreichtums stand Yoric Ravet. Der herausragende französische Tempo- und Spielmacher war an fünf der sieben sehenswerten Treffer direkt beteiligt.
Während YB zumindest in Sachen Super League ein Statement platzierte und sich mental mit Blick auf das schwierige Rückspiel im Borussia-Park ein paar Bonusprozente verschaffte, tauchten die Waadtländer ohne Ansage ein erstes Mal seit ihrem Comeback schonungslos ab. Ihre Aufwärtstendenz der letzten Wochen verflüchtigte sich regelrecht.
Das spielerisch durchaus veranlagte Team von Trainer Fabio Celestini entschied sich im Stade de Suisse in prekären Situationen ausnahmslos für die falsche Variante. Den Tiefpunkt des Tages verschuldete Diniz in dilettantischer Manier: Der vom italienischen Drittligisten Padova übernommene Verteidiger passte den Ball quer durch den eigenen Strafraum, der Debütant Thorsten Schick nahm die Offerte an – 3:0 nach 36 Minuten.
Denis Zakaria, EM-Teilnehmer und eines der grössten YB-Talente, kehrte nach mehrwöchiger Absenz zurück und belebte das Offensivspiel mit seinem dynamischen Stil. Kürzer wird das medizinische Bulletin aber offenbar nicht. Mit Miralem Sulejmani musste ein nächster Berner Leader passen - und in der 21. Minute liess sich Topskorer Hoarau angeschlagen auswechseln.
Young Boys - Lausanne 7:2 (3:1) Stade de Suisse, 14'665 Zuschauer. - SR San. - Tore: 2. Hoarau (Ravet) 1:0. 29. Ravet (Sutter) 2:0. 36. Schick 3:0. 39. Campo (Gétaz) 3:1. 48. Sutter (Ravet) 4:1. 59. Lecjaks (Ravet) 5:1. 66. Kubo (Ravet) 6:1. 75. Pak (Campo) 6:2. 90. Frey 7:2. Young Boys: Mvogo; Sutter, Wüthrich, Rochat (75. Gajic), Obexer (46. Lecjaks); Ravet, Zakaria, Bertone, Kubo; Frey, Hoarau (21. Schick). Lausanne: Castella; Monteiro, Manière, Diniz; Kololli, Custodio (66. Pasche), Araz, Gétaz; Campo, Margairaz (55. Pak); Margiotta (56. Torres). Bemerkungen: Young Boys ohne Sulejmani, Von Bergen, Sanogo, Gerndt, Seferi, Joss, Benito (alle verletzt), Lausanne ohne Frascatore, Tejeda, Yang Yang. 5. Lattenschuss von Ravet. Verwarnungen: 4. Manière, 32. Schick, 50. Wüthrich, 81. Kololli (alle Foul). http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/11097790
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