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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. August 2016, 14:56 
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Die Kraft der Bescheidenheit

Mit Einsatz und Leistung ist Simone Rapp zur zentralen Figur des Thuner Angriffs gereift.

Nach den Abgängen von Ridge Munsy und Roman Buess hat sich die Stürmer-Hierarchie beim FC Thun verändert. ­Simone Rapp ist jetzt der Turm in der Offensive von Jeff Saibene. «Er ist sehr wichtig für uns», sagt der Trainer. ­«Simone ist stark im Abschluss, und mit seiner Physis und seinem Einsatz schafft er Räume für die anderen.»

Rapp erzielte in der vergangenen ­Saison sieben Tore für Thun, verletzte sich aber am Fuss und fehlte den Oberländern in der Schlussphase der Meisterschaft. Mit Fleiss und Wille kämpfte er sich schneller zurück als erwartet. ­Inzwischen ist die Sehne vollständig ­geheilt, und der Tessiner kann wieder voll angreifen. «Ja, ich fühle mich sehr gut, bin wieder 100-prozentig fit», sagt er. In den ersten beiden Spielen hat Rapp je einmal getroffen.

«Wir sind mit den zwei Unentschieden nicht super, aber auch nicht schlecht gestartet. Einerseits haben wir noch nie verloren, andererseits haben wir aber eben auch noch nicht gewonnen. Wir müssen einfach ruhig bleiben und weiter arbeiten», lautet sein Credo. Ausserdem habe er das Gefühl, «dass wir auf dem richtigen Weg sind». Es bringe nichts, nach zwei Spielen schon ein Urteil zu fällen.

Wie schätzt der 23-Jährige seinen persönlichen Saisonstart ein? «Ich bin zufrieden, die eigene Leistung kann man immer verbessern, die Stürmer werden an Toren gemessen», sagt Rapp. «Ich persönlich finde es aber auch sehr wichtig, den Ball vorne zu halten und der Mannschaft zu helfen, etwas zu ­kreieren. Klar freue ich mich, wenn ich Tore schiesse, aber ich versuche meine Gedanken nicht nur auf diesen Punkt zu konzentrieren.»

Im Sturm gesetzt

1,93 Meter gross, kopfballstark, physisch robust und mit einer unglaublichen ­Präsenz auf dem Feld. So wuchtig Simone Rapp auf dem Platz ist, so bescheiden und intelligent ist er daneben. Er spricht ruhig, drückt sich gewählt aus und stellt stets die Mannschaftsleistung in den Vordergrund. Auf die Frage, wie er sich als neue Nummer eins im Thuner Sturm fühle, meint er: «Ich sehe mich nicht als Nummer eins bei uns, auch wenn ich körperlich wohl der Grösste bin. Wir ­haben eine starke Offensive, in der alle Stürmer Potenzial haben. Ich bin ein spezieller Typ und habe dank meiner Grösse Vorteile bei den Kopfball-­Duellen. Aber wir spielen ja sehr variabel. Und ich bin nur ein Teil des Ganzen.» Bei aller Bescheidenheit: Rapp ist derzeit im Angriffszentrum der Oberländer gesetzt, wenn er nicht verletzt oder gesperrt ist.

Dabei lief seine Karriere nicht immer reibungslos. Noch vor drei Jahren wusste Rapp nicht, ob er überhaupt eine Zukunft als Profi-Fussballer haben würde. Er sei nicht besonders talentiert gewesen und habe immer mehr machen müssen als andere, sagt er. Nach seiner ­Juniorenzeit im Tessin wechselte er in die Heimat seines Vaters nach Basel. Doch das Engagement im Nachwuchs des FCB war ein Fiasko und Rapp überlegte sich, ein Sportlehrer-Studium zu beginnen, die Matur hat er ja im Sack.

Er wechselte schliesslich zu Wohlen in die Challenge League und kam mit Trainer Sforza zu Beginn der letzten Saison nach Thun. Im ruhigen und familiären Umfeld fühlt sich Rapp wohl und beweist, dass er auch den Ansprüchen der höchsten Liga genügt. Im Sommer fiel sein Name bei diversen Transfergerüchten. Es wäre nicht verwunderlich, wenn er einer der nächsten Thuner wäre, der den Sprung in einen grossen Verein schaffen würde.

«Es beginnt bei 0:0»

Am Samstagabend gegen YB wird Thun auf die Leistung von Rapp zählen können. Nach der Gala-Vorstellung der Stadtberner in der Champions-League-Qualifikation erwartet man in Thun ein animiertes Berner Derby. Auch Rapp freut sich und ist durchaus zuversichtlich: «Es tönt abgedroschen, aber gegen YB müssen wir auf uns schauen, es ist egal, ob sie unter der Woche gut gespielt haben oder nicht. Wie und was bei YB läuft, können wir nicht beeinflussen, deshalb machen wir uns keine grossen Gedanken. Sie sind gut drauf und haben dank dem Sieg am Mittwoch eine gute Stimmung im Team.»

Beim Spiel gegen Donezk habe man gesehen, über welches Potenzial YB in der Offensive verfüge. «Doch das Derby beginnt bei 0:0», sagt Rapp «und es ­spielen elf gegen elf.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/16618729

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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. August 2016, 14:58 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 01:05 
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dominant u abklärt gsi das 4 - 1. eifach ä souveräni vorstellig, merci YB!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 09:09 
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Geil gsy! No chli meh konsequänz vor äm gou u guet isch :scarf:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 14:19 
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Young Boys - Thun 4:1

YB ohne Probleme

Nach der erfolgreichen Qualifikation der Champions-League-Play-offs besiegen die Berner Young Boys auch den FC Thun. Das Team von Adi Hütter gewinnt 4:1

Der Thuner Innenverteidiger Sandro Lauper avancierte zum Unglücksrabe. Der 19-Jährige trägt die Schuld an den ersten drei Gegentore der Oberländer. Am unglücklichsten agierte er in der 53. Minute, als ihm nach einem Freistoss von Miralem Sulejmani und der Kopfball-Verlängerung von Alain Rochat mit einem Lob das Eigentor zur zweiten YB-Führung unterlief.

Fehler machte Lauper auch bei den Gegentoren zum 0:1 und 1:3. Zunächst stand er zu weit weg von YB-Stürmer Michael Frey (7.), dann stand er bei einem weiten Abschlag von YB-Torhüter Yvon Mvogo schlecht und musste Guillaume Hoarau ziehen lassen (81.). Das zweite Tor des eingewechselten Hoarau mittels Foulpenalty war nur noch Zugabe (88.).

So setzten sich die Stadtberner letztlich verdient, aber um ein Tor zu hoch durch. Sie waren stark gestartet und gingen durch den sehenswerten Treffer von Frey, der erstmals nach seiner Rückkehr nach Bern in der Startformation stand, früh in Führung. Nach einem Zwischentief fünfzehn Minuten vor der Pause fingen sich die Young Boys nach der glückhaften 2:1-Führung wieder. In der Folge war der sechste Derby-Sieg in Serie nicht mehr in Gefahr.

Für Thun war der zwischenzeitlichen Ausgleich durch den Mittelfeldspieler Christian Fassnacht (28.) der einsame Höhepunkt in einem Spiel, in dem vieles gegen den Aussenseiter lief. Früh verloren die Thuner ihren Aussenverteidiger Sven Joss durch eine Verletzung. Nach der Pause konnte auch Innenverteidiger Thomas Reinmann nicht mehr mittun.

So spielte Thun in der zweiten Halbzeit mit den 18- und 19-jährigen Ayrton Ribeiro und Lauper in der Innenverteidigung. Das konnte nicht gut gehen gegen ein Team, das sich nach dem Coup gegen Schachtjor Donezk im Hoch befindet.

Young Boys - Thun 4:1 (1:1)

31'120 Zuschauer. - Schiedsrichter: Klossner. - Tore: 7. Frey (Gajic) 1:0. 28. Fassnacht (Hediger) 1:1. 53. Lauper (Eigentor/nach Freistoss von Sulejmani) 2:1. 81. Hoarau (Frey) 3:1. 88. Hoarau (Foulpenalty/Foul von Ribeiro an Hadergjonaj) 4:1.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Ravet, Sanogo (55. Bertone), Gajic, Sulejmani (75. Hoarau); Kubo, Frey (84. Vilotic).

Thun: Faivre; Glarner, Lauper, Reinmann (46. Ribeiro), Joss (14. Schirinzi); Fassnacht, Hediger, Geissmann, Tosetti (70. Sorgic); Carlinhos; Rapp.

Bemerkungen: Young Boys ohne Zakaria, Benito, Gerndt, Schick und Seferi (alle verletzt) sowie Wüthrich (nicht im Aufgebot); Thun ohne Bürki (gesperrt) sowie Zino, Dzonlagic, Ferreira und Schindelholz (alle verletzt). Verwarnungen: 9. Hadergjonaj (Foul). 25. Carlinhos (Nachschlagen). 27. Lecjaks (Foul). 52. Fassnacht (Foul). 73. Kubo (Foul). 88. Ribeiro (Foul).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/3-rund ... -ld.109456

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 14:21 
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YB dominiert Derby – Lausanne düpiert Sion

YB hat das Berner Derby gegen Thun im ausverkauften Stade de Suisse mit 4:1 für sich entschieden. Derweil triumphierte Lausanne auswärts gegen Sion.

YB hat den Schwung aus der Champions-League-Qualifikation mitgenommen: Drei Tage nach dem sensationellen Sieg gegen Schachtar Donezk gewannen die Young Boys auch das Berner Derby. Gegen Kantonsrivale Thun feierte das Team von Adi Hütter im 3. Super-League-Spiel der Saison den 2. Sieg. Das Stade de Suisse war mit 31'120 Zuschauern ausverkauft – unter dem Motto «Der 12. Mann» mussten alle Besucher nur 12 Franken Eintritt bezahlen.

Frey-Traumtor zu Beginn

Michael Frey erzielte in der 8. Minute sein erstes Tor seit seiner Rückkehr nach Bern – und dazu ein wunderbares. Der 22-Jährige nahm den Ball im Thuner Strafraum mit der Brust an und zog aus der Drehung direkt ab – Keeper Guillaume Faivre blieb chancenlos.

Nach einer halben Stunde gelang Christian Fassnacht der Ausgleich für die Berner Oberländer, ehe Sandro Lauper sein Team in der 52. Minute mit einem Eigentor wieder in Rückstand brachte. Guillaume Hoarau erhöhte 10 Minuten vor Schluss auf 3:1, ehe er in der 89. Minute einen Foulelfmeter zum 4:1-Schlussstand verwertete.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... piert-sion

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 14:25 
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YB gewinnt das Derby gegen Thun 4:1

YB nimmt den Schwung aus der CL-Quali mit in die heimische Liga. Die Berner gewinnen zu Hause 4:1 gegen Thun und wollen am Mittwoch Basel fordern.

Die Young Boys konnten gegen Schachtar Donezk einen sensationellen Erfolg feiern. Im Elfmeterschiessen im Stade de Suisse gewannen die Berner und zogen in die CL-Playoffs ein, wo sie auf Gladbach treffen werden. Der Sieg scheint die Truppe von Adi Hütter beflügelt zu haben. Die Hauptstädter gewinnen trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs das Derby gegen Thun 4:1.

Für die Rückkehr in den Meisterschaftsalltag hat sich YB einen speziellen Rahmen geschaffen. Die Berner haben allen Zuschauern - dem «12. Mann» - den Eintritt zum symbolischen Preis von 12 Franken offeriert. 31 120 Fans haben bei schönstem Fussballwetter so den Weg ins Stadion gefunden und für eine herrliche Kulisse gesorgt.

Tolle Woche, tolle Kulisse

«Das war eine tolle Woche, mit dem tollen Abschluss vor toller Kulisse», sagt YB-Trainer Adi Hütter nach dem Erfolg im Kantonsderby. «Über 90 Minuten war das ein verdienter Sieg, auch wenn er nach dem Ausgleich kurz auf des Messers Schneide stand.»

Am Ende hatte YB die Nase vorn, auch weil der junge Thuner Sandro Lauper in der Innenverteidigung Lehrgeld bezahlen musste. Das 19-jährige Eigengewächs überlobte seinen eigenen Torhüter unglücklich und brachte damit YB 2:1 in Führung und erhielt damit wieder klar Oberwasser. Der in der 75. Minute eingewechselte Guillaume Hoarau (81., 88.) erhöhte innert 7 Minuten auf den 4:1-Endstand. YB feiert damit den sechsten Derbysieg in Serie.

YB will Basel fordern

Für die Berner gehen die englischen Wochen am Mittwoch gegen Serienmeister Basel weiter. Das nächste Highlight in der Agenda von YB und auch in der von Trainer Hütter. «Seit ich in Bern Trainer bin, habe ich noch nie gegen Basel gewonnen, noch nicht einmal einen Punkt geholt und das ist Anreiz genug für uns», so der Österreicher, der die Leistung der Bebbi bisher nicht kommentieren will. «Wir müssen physisch gut sein, mental stark und als Mannschaft diszipliniert auftreten. Ich bin sicher, dass sie Basel fordern wird.»

Young Boys - Thun 4:1 (1:1)
31'120 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 7. Frey (Gajic) 1:0. 28. Fassnacht (Hediger) 1:1. 53. Lauper (Eigentor/nach Freistoss von Sulejmani) 2:1. 81. Hoarau (Frey) 3:1. 88. Hoarau (Foulpenalty/Foul von Ribeiro an Hadergjonaj) 4:1.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Ravet, Sanogo (55. Bertone), Gajic, Sulejmani (75. Hoarau); Kubo, Frey (84. Vilotic).
Thun: Faivre; Glarner, Lauper, Reinmann (46. Ribeiro), Joss (14. Schirinzi); Fassnacht, Hediger, Geissmann, Tosetti (70. Sorgic); Carlinhos; Rapp.
Bemerkungen: Young Boys ohne Zakaria, Benito, Gerndt, Schick und Seferi (alle verletzt) sowie Wüthrich (nicht im Aufgebot); Thun ohne Bürki (gesperrt) sowie Zino, Dzonlagic, Ferreira und Schindelholz (alle verletzt). Verwarnungen: 9. Hadergjonaj (Foul). 25. Carlinhos (Nachschlagen). 27. Lecjaks (Foul). 52. Fassnacht (Foul). 73. Kubo (Foul). 88. Ribeiro (Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/17904655

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 14:27 
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Klare Angelegenheit: YB siegt gegen Thun vor vollen Rängen mit 4:1

YB gewinnt trotz einer schwachen Phase gegen Ende der ersten Halbzeit das Derby gegen den FC Thun schlussendlich deutlich. Beim 4:1-Sieg der Berner wird Hoarau kurz vor Schluss eingewechselt und schiesst zwei Tore.

4:1 lautet das deutliche Verdikt nach dem Spiel zwischen YB und dem FC Thun. Vierzehn Minuten Einsatzzeit genügten dabei Guillaume Hoarau um sich den Titel des Matchwinners zu sichern. Mit seinen zwei Treffern sorgte der Franzose für den positiven Schlusspunkt der Partie aus Stadtberner Sicht.

YB startete dominant ins Berner Derby. Die Thuner Abwehr war zu Beginn gleich in mehreren Situationen überfordert. Die Stadtberner kombinierten im Gegensatz dazu munter und mit viel Spielwitz. Eine erste nennenswerte Kombination über Ravet und Kubo führte noch nicht zum gewünschten Ergebnis. Auch die zweite Ballstafette schien nicht mit einem Tor belohnt zu werden. Doch die Thuner Abwehr brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Über Umwege landete die Kugel bei Michael Frey, der den Ball gekonnt verarbeitete und in die Maschen dreschen konnte. Auch im Anschluss zeigte sich YB aktiv, hatte die besseren Möglichkeiten. Yuya Kubo vergab die beste dieser Möglichkeiten alleine auf Guillaume Faivre zustürmend kläglich. Diese Nachlässigkeit sollte sich rächen, denn die Thuner, die wenig Chancen hatten, waren deutlich kaltblütiger.

Eine Flanke von Dennis Hediger auf Christian Fassnacht, ein satter Schuss von ebendiesem und schon hatten die Oberländer das Skore ausgeglichen.

Doch YB fand nach der Pause den nötigen Tritt wieder und fand zurück in die Partie. Begünstigt auch von einem Aussetzer des schwachen Sandro Laupers, der nach 59 Minuten seinen eigenen Torhüter überspielte und ins eigene Netz traf. Im Anschluss an diese abermalige YB-Führung hatte der FC Thun noch eine Möglichkeit nach einem Konterangriff. Matteo Tosetti vergab diese jedoch in ungenügender Manier. Hätte Thun in dieser Situation erneut ausgleichen können, hätte die die Partie womöglich eine andere Wende genommen. Allerdings schien Thun nebst der schwächelnden Defensive auch offensiv nicht dazu befähigt, YB ernsthaft gefährden zu können. Spätestens nach Guillaume Hoaraus 3:1 in der 81. Minute war dies allen Anwesenden im ausverkauften Stade de Suisse klar. Der eingewechselte Franzose erlief sich eine Kopfballverlängerung im Laufduell gegen Sandro Lauper und traf eiskalt. Die Kür des Hünen folgte nur sieben Minuten später mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 vom Penaltypunkt aus. Zuvor war Florent Hadergjonaj im Strafraum zu Fall gebracht worden.

Mit diesem Sieg schliessen die Young Boys eine durchwegs erfreuliche Woche ab. Nach dem Donesk-Sieg vom Mittwoch realisieren die Berner bereits den zweiten Erfolg. Thun hingegen muss seine erste Niederlage in der aktuellen Super-League-Saison hinnehmen und bleibt auf 2 Punkten sitzen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26540499

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 14:30 
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Thun verliert vor toller Kulisse mit 1:4

YB nimmt den Schwung mit und gewinnt Berner Derby!

Am Mittwoch haben sie die Quali für die Champions-League-Playoffs geschafft, nun legen die Young Boys nach und gewinnen das Derby vor über 30'000 Zuschauern gegen Thun mit 4:1.

Das Spiel:
Die Young Boys machen so weiter, wie sie am Mittwoch aufgehört haben: mit schnellem, präzisen Powerfussball. Die Thuner können sich kaum befreien, liegen früh zurück – und müssen mehrmals froh sein, nicht weitere Gegentreffer zu kassieren. Doch ein Angriff genügt den Gästen, um das Spiel wie aus dem Nichts wieder auszugleichen. Alles offen zur Pause. Doch YB kommt gut erholt aus der Kabine und erzwingt die erneute Führung schnell. Es folgt ein spannendes Hin und Her mit etlichen Chancen auf beiden Seiten und der Entscheidung durch Hoarau. Am Ende feiert YB den sechsten Derbysieg in Folge gegen die Berner Oberländer.

Die Tore:
1:0, 7. Minute: Was für ein genialer Moment von Michi Frey! Blitzschnell präpariert er den Ball, erst mit der Brust, dann mit dem Kopf, und zieht anschliessend aus halbrechter Position im Strafraum voll durch. Traumtor! «Ich werde meine Einsätze haben. Dann muss ich zeigen, was ich kann», so Frey noch vor wenigen Tagen. Gesagt, getan.
1:1, 28. Minute: Eine Flanke von links findet den Weg zu Fassnacht, der am zweiten Pfosten lauert. Der Neuzugang fackelt nicht lange und erwischt Mvogo zwischen den Beinen.
2:1, 53. Minute: Unglückliche Aktion von Sandro Lauper: Der Thuner will vor dem Tor klären, trifft stattdessen über seinen eigenen Keeper hinweg ins eigene Netz.
3:1, 81. Minute: Nach einem Abstoss von Mvogo taucht Hoarau alleine vor Faivre auf und versenkt problemlos zur Entscheidung.
4:1, 88. Minute: Hoarau macht sich mit einem souverän verwandelten Foul-Penalty zum Doppeltorschützen.

Der Beste: Es gelingt Michi Frey bei seinem ersten Spiel von Beginn weg seit seiner Rückkehr zu YB nicht alles. Phasenweise ist er unsichtbar. Doch sein frühes 1:0 – zweimal den Ball mit dem Kopf präpariert und volley abgeschlossen – ist alleine das Eintrittsgeld wert. Und er bereitet Hoaraus 3:1 vor.

Der Schlechteste: Der war doch gar nicht so schwierig zu klären... Und doch befördert Sandro Lauper den Ball in der 53. Minute mit der Fussspitze ins eigene Tor. Und dann verschätzt er sich bös bei Hoaraus erstem Tor. Ein rabenschwarzer Tag für die Nummer 30 von Thun.

Das gab zu reden: Es läuft die 54. Minute, als Sékou Sanogo zu einem Sprint ansetzt, abrupt abbricht – der Oberschenkel! Der Ivorer hat immer mal wieder Adduktorenprobleme. Jetzt beginnt das Bangen um den Einsatz im Champions-League-Playoff-Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach am 16. August.

So gehts weiter:
Englische Woche für beide Teams: YB spielt am Mittwoch beim FCB (20.30 Uhr), Thun empfängt am Donnerstag um 19.45 Uhr GC.

YB – Thun 4:1 (1:1)

YB: Mvogo; Hadergjonaj, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Ravet, Gajic, Sanogo, Sulejmani; Kubo, Frey.
Thun: Faivre; Glarner, Reinmann, Lauper, Joss; Fassnacht, Geissmann, Hediger, Tosetti; Carlinhos, Rapp.

Stade de Suisse – 31 120 Fans (ausverkauft) – SR: Klossner
Tore:
7. Frey (Gajic) 1:0, 28. Fassnacht (Hediger) 1:1, 53. Lauper (Eigentor, Rochat) 2:1, 81. Hoarau (Frey) 3:1, 88. Hoarau (Foulpenalty) 4:1
Einwechslungen:
YB: Bertone (56. für Sanogo), Hoarau (75. für Sulejmani), Vilotic (84. für Frey)
Thun: Schirinzi (14. für Joss), Ribeiro (46. für Reinmann), Sorgic (70. für Tosetti)
Gelb: 10. Hadergjonaj. 25. Carlinhos. 27. Lecjaks. 52. Fassnacht. 73. Kubo (alle Foul). 79 Von Bergen (Reklamieren). 88. Ribeiro (Foul).
Bemerkungen:
YB ohne Zakaria, Seferi, Gerndt, Schick, Benito (verketzt). – Thun ohne Ferreira, Schindelholz, Zino, Dzonlagic (verletzt), Bürki (gesperrt).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 48868.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. August 2016, 14:32 
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07.08.2016

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Thun bezahlt für den Jugend-Stil Lehrgeld

von E. Tedesco - Beim FC Thun heisst es: Jugend forscht. Dafür bezahlen die Berner Oberländer in Bern Lehrgeld. Jeff Saibene dazu: «Mir bleibt ja nichts anderes übrig.»

Über 30'000 Fans sind im Stade de Suisse. Es ist Derby. Es steht 1:1 nach den ersten 45 Minuten. Dann verletzt sich Routinier Thomas Reimann und muss nach der Pause in der Kabine bleiben. Und was macht Trainer Jeff Saibene? Er wechselt ungeachtet des überlegenen Gegners und der beeindruckenden Kulisse neben Sandro Lauper – 19-jährig notabene – den erst 18 jährigen Ayrton Ribeiro aus der U21-ein.

Damit ist das Innenverteidiger Duo der Berner Oberländer zusammengezählt nur unwesentlich älter, als auf der Gegenseite der 33-jährige YB-Abwehrchef Steve von Bergen allein. Oder anders ausgedrückt: Den 9 Super-League-Einsätzen der beiden Thuner Junioren stehen über 260 Partien in der höchsten Schweizer Spielklasse von Von Bergen gegenüber. Aber im Derby vom Samstag bezahlte Thun Lehrgeld für den Jugend-Stil.

Null Vorwurf

Lauper (53.) verschätzt sich und befördert den Ball über Keeper Faivre hinweg ins eigene Tor zum 1:2. Das, nachdem er beim 0:1 Torschütze Michael Frey entwischen hat lassen. Ohne darauf herumzureiten, auch beim 3:1 von Hoarau sieht er nicht gut aus. Und dann patzt auch Ribeiro. Der 18-jährige Portugiese verschuldet den Penalty zum 1:4.

«Sie haben es trotzdem teilweise gut macht, und wenn sie gegen solche Kaliber wie Guillaume Hoarau spielen, der viel Qualität und Routine hat, müssen sie halt Lehrgeld bezahlen», sagt Jeff Saibene. «Es braucht Zeit und Geduld. Ich mache ihnen null Vorwurf. Ich denke, dass Resultat ist etwas zu hoch ausgefallen. Der YB-Sieg ist absolut korrekt, aber ein, zwei Tore weniger wäre in Ordnung gewesen.»

Zu viele Gegentore

Generell kassieren die Thuner in der aktuellen Saison zu viele Gegentore. Neun sind es in den ersten drei Runden gewesen. Mit 2 Punkten (Remis gegen Lausanne und Vaduz) liegen die Berner Oberländer auf Rang 8 in der Tabelle, wobei Vaduz (in Lugano) und St. Gallen (gegen GC) am Sonntag noch vorbeiziehen können. Verluste nimmt Saibene in Kauf. «Mir bleibt auch gar nichts anderes übrig», so der Thun-Trainer.

«Wir haben eine junge Mannschaft, aber das wollten wir auch so. Ich mache mir keine Sorgen. Ganz im Gegenteil: Ich freue mich darauf mit dieser jungen Mannschaft Fortschritte zu machen», so Saibene, «ich bin schon gespannt, wie wir uns am Donnerstag gegen GC verkaufen werden.» Und gegen die Zürcher ist dann auch der Qualitätsunterschied nicht ganz so gross.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... d-10303767

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