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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2015, 01:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.10.2015  Zitat: YB muss ein weiteres Ziel abhaken
FC Zürich gewinnt Cup-Klassiker bei YB
Nach GC und St. Gallen scheiden zum Abschluss der Achtelfinals die Young Boys als dritte Super-League-Mannschaft aus dem Schweizer Cup aus. YB verliert zuhause gegen Zürich 1:3.
Nach den blamablen Vorstellungen in den letzten beiden Jahren - 2013 schieden sie gegen Le Mont aus, 2014 gegen den Zweitligisten Buochs - liessen sich die Berner diesmal immerhin von einem Gegner aus der gleichen Liga ausschalten. Dennoch hätte man der Mannschaft von Trainer Adi Hütter, dessen anfängliche positive Serie durch die Niederlagen in Basel und nun gegen Zürich jäh gestoppt worden ist, einen Erfolg gegen das darbende Schlusslicht der Super League zugetraut.
Besser als YB machten es nebst dem FCZ auch Lugano und Cupsieger Sion. Die Tessiner meisterten die Hürde beim FC Winterthur mit einem 2:0-Sieg. Sion liess sich von Schaffhausen beim Stand von 2:2 in eine Verlängerung drängen und kam dennoch weiter. Das Siegestor für die Walliser erzielte Birama Ndoye in der 101. Minute.
Nach dem Promotion-League-Klub Köniz ist der FC Aarau, der Letzte der Challenge League, als zweiter unterklassiger Verein in die Viertelfinals eingezogen; dies dank einem 2:0-Heimsieg gegen Le Mont.
Die Viertelfinal-Paarungen werden am Sonntagabend in der TV-Sendung Sportpanorama ausgelost. Spieldaten sind der 12. und der 13. Dezember. http://www.nzz.ch/sport/fc-zuerich-gewi ... 1.18638051
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2015, 01:42 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Der FC Zürich hat drei Chancen und macht drei Tore, wir hingegen haben uns auch nicht ungedingt ein Chancenplus herausgespielt, aber wir waren nach der Pause die aktivere Mannschaft. Schade hat nach dem 1:3 keiner mehr an den Ausgleich geglaubt, mit sieben Minuten Nachspielzeit und etwas mehr Mut und Engagement wäre vielleicht noch der Ausgleich möglich gewesen. Übrigens mit keiner meine ich auch die Leute auf den Rängen. Weiss jemand wie lange Sulejmani ausfällt?
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Marc
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2015, 09:00 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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ich hatte gestern einfach das gefühl das der fcz diesen sieg unbedingt wollte. die körpersprache der spieler auf dem platz, sowie auch die jubelszenen zeigten dies. natürlich wollte auch yb gewinnen aber genau dieses quentchen mehr bereitschaft des fc zürich machte wohl den unterschied aus.
nichtsdesttrotz wir müssen nach vorne schauen. am sonntag gibts ne deftige revanche und dann wird platz zwei in der meisterschaft angestrebt.
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2015, 12:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2015  Zitat: YB scheitert im Cup erneut früh
Es ist Ende Oktober – und YB ist auch aus dem Cup ausgeschieden. Bei der 1:3-Heimniederlage gegen ein diszipliniertes Zürich überzeugten die Young Boys nur wenige Minuten.
Sieben Minuten immerhin beträgt die Nachspielzeit, weil es regelmässig längere Verletzungsunterbrüche gab. 1:3 liegen die Young Boys zurück, es ist ein brutales Resultat für sie, und im mit nur rund 10'000 Zuschauern besetzten Stade de Suisse glaubt kaum ein Berner noch an die spektakuläre Wende. YB ist erledigt, niedergeschlagen, die zwei späten Gegentore haben für einen Schockzustand gesorgt.
Zuerst verteidigte YB in der 83.Minute schwach und brachte den Ball nicht weg, der überragende Kevin Bua bediente Christian Schneuwly, der wohl selten derart frei stehend im Strafraum zum Abschluss gekommen ist. Auf den 1:2-Rückstand reagierte YB irritiert, und als Bua kurz darauf nach feinem Doppelpass Goalie Yvon Mvogo in der nahe Ecke erwischte, waren die Gastgeber zu keiner Reaktion mehr fähig.
Mit der 1:3-Niederlage gegen den kriselnden FCZ erlitten die Young Boys im Cupachtelfinal einen unerwarteten Rückschlag nach grösstenteils überzeugenden Leistungen in den letzten Wochen unter Adi Hütter. «Wir sind sehr enttäuscht», sagte der Trainer, «und haben uns gegen Ende des Spiels nicht klug angestellt.»
Wenig Spielfluss
Angefangen hatte der Abend mit einem Aufreger. Mvogo lancierte mit einem Fehlpass Bua, doch der junge Flügel war überrascht und vermochte den Ball nicht zu kontrollieren. In dieser kleinen Szene wurde der Abend schon treffend zusammengefasst: unglücklicher Mvogo, auffälliger Bua.
In der Folge entwickelte sich eine zähflüssige Angelegenheit, viele Zweikämpfe und Fouls hemmten den Spielfluss. Die Young Boys gestalteten das Geschehen leicht überlegen, Denis Zakaria schoss früh knapp am Tor vorbei, Yuya Kubo scheiterte bald am stark reagierenden Goalie Anthony Favre, aber dann fiel den Gastgebern bis zur Pause nicht mehr viel ein. Die beste Torchance in der ersten Halbzeit vergab Schneuwly nach rund einer halben Stunde, als er den Ball aus wenigen Metern nicht an Mvogo vorbeispedieren konnte.
Den Young Boys gelang es in der ersten Hälfte nicht, Zugriff auf den FCZ zu bekommen. Sie agierten fehlerhaft, entwickelten wenig Druck und kamen auch nicht dazu, ihren intensiven Balleroberungsfussball umzusetzen. Renato Steffen blieb sonderbar blass. Die Zürcher waren gut eingestellt, gingen keine Risiken ein, schenkten dem langen Ball nach vorne mehr Vertrauen als dem Kurzpassspiel, was sich gegen das YB-Pressing auch diesmal als richtiges Stilmittel erwies.
Völlig missglückte Saison
Erst nach dem Seitenwechsel fanden die Young Boys für wenige Minuten zu ihrer unter Hütter bereits erfolgreich praktizierten Spielart. Nun schnürten sie den Gegner minutenlang ein, griffen beherzt an, über links und rechts und durch die Mitte, druckvoll und mit Schwung. In der 61.Minute scheiterte Raphael Nuzzolo mit einem Hackentrick an Favre. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer fallen würde.
Keine 60 Sekunden später führte der effiziente FCZ 1:0. Bua missriet nach einem Konter die Flanke derart, dass sie hinter Mvogo ins Netz segelte. YB schüttelte sich nach der kalten Dusche kurz – und attackierte sofort wieder. Der zweikampfstarke Zakaria bewies seine aussergewöhnlichen Fähigkeiten in der 65. Minute, als er mit seinen langen Schritten unnachahmlich übers Feld raste, nicht zu bremsen war und sogar noch die Klasse besass, Alexander Gerndt mustergültig zu bedienen. Der Schwede erzielte das 1:1 kaltblütig mit einem Flachschuss.
Lange jedoch hielt die Berner Druckphase nicht an, viele Unterbrüche stoppten den Angriffselan – und in der Schlussphase verlor YB Kopf und Orientierung. «Es ist ein harter Tag für uns», meinte Gerndt. Und Loris Benito bemängelte, dass der letzte Pass bei YB zu selten angekommen sei. «Wir sind für unseren grossen Aufwand nicht belohnt worden.»
Nach dem bitteren Ausscheiden gegen den Super-League-Letzten FCZ stehen die ambitionierten Young Boys vor den Scherben einer missglückten Spielzeit. Sie verpassten Champions League wie Europa League – wollen sie wenigstens ein Saisonziel (den Gewinn eines Titels) erreichen, müssen sie Meister werden. Bei 12 Punkten Rückstand auf Leader Basel dürfte das schwierig werden. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11213755
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2015, 12:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2015  Zitat: Die grosse Show des neuen Hoffnungsträgers
Schlusslicht FCZ schaffte ein Wunder und eliminierte YB im Cup. Matchwinner war einer, der lange gar keine Rolle spielte.
Kevin Bua, den der FC Zürich für diese Saison von Servette engagiert hat, spielte bis zur Verpflichtung des neuen Trainers Sami Hyypiä fast keine Rolle und stand in den ersten zwei Runden nicht einmal im Aufgebot des Zürcher Stadtclubs.
Der Finne erkannte die Qualitäten des Genfers sofort. In fünf Meisterschaftsspielen und zwei Cuppartien stand der wirblige Offensivspieler stets in der Stammformation und avancierte schliesslich zur grossen Entdeckung des neuen Trainers.
Beidfüssig und torgefährlich
Beim 2:2 gegen den FC St. Gallen schoss Bua am vergangenen Samstag ein Tor und steuerte einen Assist bei. Und auch gestern in Bern lief er zur grossen Form auf und wurde für die Berner zum Albtraum, für den FCZ zum Matchwinner. Seine Bilanz beim 3:1-Sieg: zwei Tore, ein Assist.
Und dabei setzte er auch gleich noch seine Beidfüssigkeit eindrücklich unter Beweis. Den ersten Treffer erzielte er mit dem linken, den zweiten mit dem rechten Fuss. Und den Pass zu Schneuwlys Tor schlug er mit rechts.
Am kommenden Sonntag gastiert der FCZ schon wieder in Bern. Nach zwei Niederlagen und drei Unentschieden unter dem in der Meisterschaft noch sieglosen Hyypiä hoffen die ans Tabellenende abgerutschten Zürcher, dass ihnen endlich auch der Turnaround in der Super League gelingt. Die Hoffnungen ruhen, wen wunderts, natürlich auf Kevin Bua. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/29820528
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2015, 12:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2015  Zitat: Wieder kein Titel?
So reagiert YB-Hütter auf das Cup-Out
Die Berner Young Boys müssen mindestens bis 2017 auf einen Cup-Titel warten. Trainer Adi Hütter erklärt sich nach der 1:3-Heimpleite im Achtelfinal gegen den FC Zürich.
Das Warten auf einen Titel hält bei YB weiter an. Am Donnerstag fliegen die Berner im Cup-Achtelfinal daheim gegen den kriselnden FCZ mit 1:3 raus – und in der Meisterschaft liegt das Team schon 12 Punkte hinter Leader Basel.
YB-Trainer Adi Hütter sagt über das Cup-Aus: «Die Gefühlslage ist nicht gut. Diese Niederlage gilt es zu verdauen.»
Schon am Sonntag bietet sich den Bernern die Chance auf Revanche in der Super League. Um 13.45 Uhr kommts zum Wiedersehen im Stade de Suisse.
«Wir geben natürlich nicht auf. Das einzige, das wir noch haben, ist die Meisterschaft», blickt Hütter voraus. http://www.blick.ch/sport/fussball/cup/ ... 08403.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2015, 12:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2015  Zitat: Und am Schluss steht YB wieder mit leeren Händen da
Die Young Boys sind einmal mehr mit grossen Ambitionen in die Saison gestartet. Ein Titel war das Ziel. Ende Oktober ist klar: Nach dem Cup-Out gegen den FCZ bleibt den Bernern wieder einmal nur der grosse Frust.
Innert nur 2 Monaten haben die Young Boys mit grosser Wahrscheinlichkeit jegliche Saisonziele verspielt:
27. August: YB geht in Karabach 0:3 unter und scheidet sang- und klanglos in den Playoffs der Europa League aus. Die Hauptstädter verpassen die Gruppenphase und müssen die europäischen Träume früh begraben. 25. Oktober: YB verliert das kapitale Spiel in Basel 0:1 und den Leader aus den Augen. Es hätte nochmals spannend werden können, hätten die Berner den FCB und im Spiel zuvor den FC Vaduz geschlagen. Doch statt bestenfalls 4 Punkte Rückstand auf Basel sind es mittlerweile 12 Zähler. 29. Oktober: Der Cup ist die letzte Titel-Hoffnung der Berner. Zu Gast im Achtelfinal ist Krisenklub FCZ, das Schlusslicht der Meisterschaft mit nur einem Sieg auf dem Konto. YB verliert 1:3 und verspielt somit wohl auch die letzte Titel-Chance.
« Das müssen wir zuerst verdauen. »
Adi Hütter
«Diese Niederlage tut sehr weh. Wir müssen das zuerst einmal verdauen», sagte Coach Adi Hütter. Nach 6 Partien ohne Niederlage blieb der Österreicher mit seinem Team zum 3. Mal in Folge ohne Sieg. «Wir müssen schauen, dass wir wieder zurück in die Spur finden.»
Der Frust über das Cup-Out sitzt tief. «Wir sind extrem enttäuscht. Wir hatten uns viel vorgenommen für diese Partie. Die Tore wollten leider nicht fallen und auf der Gegenseite machte der FCZ aus jeder Halbchance einen Treffer», sagte YB-Verteidiger Florent Hadergjonaj.
« ...und am Schluss stehen wir mit leeren Händen da. »
Loris Benito
YB wird es kaum trösten, dass das Cup-Out in diesem Jahr wenigstens nicht blamabel war. Aufwand und Ertrag stimmen bei den Hauptstädtern derzeit nicht überein. Das sieht auch Loris Benito so: «Wir betreiben viel Aufwand. Und am Schluss stehen wir mit leeren Händen da.» Eine Aussage, die für YB wohl auch am Ende der Saison noch ihre Gültigkeit hat. http://www.srf.ch/sport/fussball/schwei ... haenden-da
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2015, 12:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2015 Zitat: Wieder einmal bleibt nur der Frust
Im Cup kann YB den angestrebten Titel nicht mehr holen. Der FCZ war beim 3:1 im Achtelfinal die cleverere Mannschaft.
«So, das wars mal wieder», seufzte ein YB-Fan, als er die Treppe hochstieg, seine Jacke nochmals richtig zuknöpfte und das Stadion verliess.
Unten auf dem künstlichen Rasen standen oder sassen die YB-Spieler – enttäuscht und fassungslos. Sie reihten sich gemeinsam kurz vor den Fans auf, ernteten aber keine Pfiffe, sondern gar leichten, aufmunternden Applaus und verschwanden im Kabinentunnel.
Wars das wirklich schon wieder? Wird YB, das mit dem Cupsieg 1987 letztmals einen nationalen Titel gewonnen hatte, auch diese Saison leer ausgehen? Der Blick auf die Tabelle der Super League, in der die Berner nach 13 Runden schon 12 Punkte hinter Leader Basel liegen, lässt keinen anderen Schluss zu. Auch wenn in der Meisterschaft ein ganz schmales Hintertürchen offen bleibt.
Erst nach der Pause mit Elan
Beklagten sich die Berner am Sonntag nach dem 0:1 in Basel noch über einige strittige Schiedsrichterentscheidungen, müssen sie die Schuld am neuerlich frühen Scheitern im Cup diesmal bei sich selber suchen. Ausgerechnet in diesem kapitalen Spiel lieferte die Mannschaft die schwächste erste Halbzeit unter Adi Hütter im Stade de Suisse ab. YB tat sich sehr schwer mit der unerwartet intensiven Störarbeit des FCZ, der phasenweise bis zum Berner Strafraum presste. Und weil sich auch Gäste-Trainer Sami Hyypiä entschlossen hatte, «nicht schön zu spielen», wie er später erzählte, bot die Partie vor der Pause kaum nennenswerte Kombinationen oder Chancen, dafür umso mehr Missverständnisse und Ungenauigkeiten.
Besser wurde YB erst nach der Pause, machte «viel mehr Druck», wie es der Berner Trainer formulierte. In der Tat waren die Chancen da, wie jene in der 61. Minute, als weder Nuzzolo noch Bertone aus kürzester Distanz den Ball im Tor unterbrachten. Den ersten Jubel gab es stattdessen auf der anderen Seite. Der von Servette zum FCZ gekommene Kevin Bua setzte auf der linken Seite zu einer Flanke an, die zum Torschuss gedieh, bei dem sich der Ball hinter Mvogo ins Netz senkte.
YB zeigte sich unbeeindruckt. Zakaria, auch er ein Talent des Servette FC, setzte zu einem Rush an, spielte den Ball perfekt auf Gerndt, der überlegt einschob. Nur drei Minuten später war das Heimteam dank «Mister Cup», der schon in Chiasso beide YB-Tore markiert hatte, zurück im Spiel. Auch das Berner Publikum erwachte, wurde lauter, obwohl nur 10'010 Zuschauer erschienen waren.
Goaliewechsel bricht Rhythmus
Es war die beste Phase der Young Boys. Und wieder war es Gerndt, der unwiderstehlich loszog, doch Kubo verpasste die Hereingabe und prallte mit Torhüter Anthony Favre zusammen. Der 31-Jährige, in der Super League noch ohne Einsatz, musste vom Feld und durch Yanick Brecher ersetzt werden. Die mehrminütige Pause sah Hütter später als einen der «Knackpunkte» des Spiels, weil sie seiner Mannschaft den Rhythmus nahm.
Der zweite, entscheidende Moment war der YB-Ballverlust in der 82. Minute. Der FCZ schaltete schnell um, der Ball kam schliesslich zu Schneuwly und wieder lagen die Berner zurück. Nur drei Minuten später sah die Abwehr abermals schlecht aus. Bua, wieder er, düpierte die Berner Verteidiger wie auch Mvogo. Das 3:1 räumte die letzten Zweifel am Sieg der Zürcher weg, die einfach «cleverer» waren, wie auch Hütter festhalten musste. Und dies war der massgebliche Faktor, der YB einmal mehr abging.
In Bern heisst es nun vorwärts schauen. Wieder einmal. Der Cup und die Young Boys, das scheint definitiv keine Liebesbeziehung mehr zu werden, auch wenn das Scheitern diesmal nicht blamabel war, wie in den letzten Jahren. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/10820433
_________________ For Ever
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