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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 08:39 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:03 
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Siegesserie ist gerissen

Sulejmani und Gerndt stoppen den FCB!

Der FCB kann doch noch verlieren! YB gewinnt einen unterhaltsamen Spitzenkampf mit 4:3 und lanciert die Meisterschaft neu. Für die Bebbi ist es die erste Niederlage nach acht siegreichen Spielen.

Das Spiel:
Achtung, fertig, los! Kaum ist das Spiel angepfiffen, zieht YB sofort ein aggressives Pressing auf und drückt die Gäste in die eigene Platzhälfte zurück. Das Hütter-Team macht von Beginn weg deutlich, dass sie es dem Meister heute schwer tun wollen. Tatsächlich: Schon in der fünften Minute liegen die Hausherren nach einem Blitzangriff über Sulejmani in Front. Der Ausgleich durch Embolo fällt nach einer Ecke – zuvor hat der FCB keine zwingende Torchance. Auch danach ist YB das spielbestimmende Team und geht kurz vor dem Seitenwechsel dank dem zweiten Treffer von Sulejmani wieder in Führung. Im zweiten Durchgang startet der Meister besser, scheitert aber an YB-Keeper Mvogo oder am Pfosten. Nachdem 3:1 durch Gerndt sorgt Suchy für den Anschluss. Und auch das 4:2 nach dem zweiten Gerndt-Treffer ist noch nicht die Entscheidung! Nach Jankos Tor in der Nachspielzeit kommt nochmals mächtig Hektik auf. Doch Mvogo rettet mit seiner Glanztat mit dem Schlusspfiff den YB-Sieg. Doch Schluss ist noch nicht ganz: Es kommt zur Rudelbildung, Xhaka lässt sich zu einer Tätlichkeit gegen Steffen hinreissen und sieht die Rote Karte!

Die Tore:
1:0, 5. Minute: YB schaltet nach einem FCB-Freistoss blitzschnell um. Sulejmani sprintet allen davon, dribbelt Xhaka einen Knopf in die Beine und passt zur Mitte. Dort grätscht Suchy in den Ball – aber genau wieder in die Füsse von Sulejmani. Die YB-Rakete lässt sich nicht zweimal bitten und hämmert den Ball ins Tor. Kein Abseits, kein Handspiel und der Ball ist deutlich über der Linie. Alles richtig gesehen vom Schiri-Gespann. Der Treffer zählt zurecht.

1:1, 2. Minute: Nach einem Eckball steigt Suchy am höchsten, gewinnt das Kopfballduell und legt quer auf Embolo, der sträflich viel Platz geniesst und so keine Probleme hat, den Ball aus wenigen Metern einzuschieben.

2:1, 45. Minute: Sulejmani schnürt kurz vor der Pause den Doppelpack. Der Serbe nimmt einen weiten Ball butterweich mit der Brust runter, schüttelt Aliji locker ab und schiesst aus 18 Metern. Sein Strich passt haargenau, Vaclik ohne Chance.

3:1, 66. Minute: Embolo verliert den Ball an der Mittellinie, Steffen übernimmt und vernascht Aliji auf der Aussenbahn. Dann bringt er den Ball flach zur Mitte, wo Gerndt bereitsteht und die Kugel im Fallen irgendwie über die Linie drücken kann.

3:2, 75. Minute: Zuffi tritt einen Freistoss pfannenfertig in den YB-Strafraum, wo Suchy alleine gelassen wird, mit dem Innenrist einschiebt.

4:2, 82. Minute: Was für ein Aussetzer! Ein weiter Ball in Richtung Gerndt, ein zu weiter Ball. Vaclik könnte das Leder eigentlich ohne Probleme runterpflücken, doch der FCB-Goalie pennt sträflich. Gerndt sagt Danke und köpfelt das Ding über Vaclik hinweg ins Tor!

4:3, 93. Minute: Zuffi mit dem herrlichen Pass auf Janko, der sich dreht, den Ball tief in die Ecke versenkt – und nochmals für mächtig Spannung sorgt.

Das gab zu reden:
Riesen-Diskussionen schon nach 5 Minuten. FCB-Goalie Vaclik liegt nach Sulejmanis Schuss mit dem Ball klar hinter der Linie. Doch weder Schiri Klossner noch sein Assistent sind sich sicher. Tor oder nicht Tor? Sie diskutieren minutenlang. Plötzlich verschwindet der 4. Offizielle Amhof von der Seitenlinie. Erst als er wieder zurückkommt entscheidet Klossner auf Tor. Ein Schelm der davon ausgeht, dass sich der 4. Offizielle irgendwo die TV-Bilder angesehen hat…

Der Beste:
Grosses Kino von Miralem Sulejmani! Beim 1:0 schraubt er Xhaka auseinander. Beim 2:1 lässt er Aliji stehen.

Der Schlechteste:
Von Vaduz in die FCB-Startelf im Knüller. Wohl zu viel für Aliji. Sieht gegen Sulejmani (2:1) und Steffen (3:1) alt aus.

Die Statistik:
Der Meister gibt im neunten Super-League-Spiel erstmals Punkte ab. Die überragende FCB-Serie von 15 Partien am Stück ohne Niederlage (inkl. Cup und Champions-League-Quali und Europa-League) ist gerissen – und die Meisterschaft neu lanciert. Statt 15 Zähler liegen die Berner jetzt nur noch neun Punkte hinter den Bebbi. Zudem gewinnt Neu-Coach Adi Hütter auch sein drittes Spiel an der YB-Seitenlinie.

So gehts weiter:
Der FCB empfängt am Samstag um 20.00 Uhr Aufsteiger Lugano im Joggeli. YB gastiert am Sonntag (13.45 Uhr) in Thun zum Berner Derby.


YB – Basel 4:3 (2:1)

Stade de Suisse –19 403 Fans – SR: Klossner:

Tore: 5. Sulejmani 1:0. 23. Embolo (Suchy) 1:1. 45. Sulejmani 2:1. 65. Gerndt (Steffen) 3:1. 74. Suchy (Zuffi) 3:2. 81. Gerndt (Vilotic) 4:2. 92. Janko (Zuffi) 4:3.

Bemerkungen:
YB ohne: Bertone (gesperrt), Hoarau, Sanogo, Benito, Seferi (verletzt).
Basel ohne Traoré, Safari (beide verletzt), Ivanov (rekonvaleszent).
51. Pfostenkopfball von Gashi.

YB: Mvogo 6; Hadergjonaj 5, Vilotic 4, von Bergen 5, Lecjaks 4; Zakaria 4, Rochat 4; Steffen 5, Kubo 5, Sulejmani 6; Gerndt 6.

Basel: Vaclik 3; Lang 3, Hoegh 4, Suchy 3, Aliji 3; Kuzmanovic 3, Xhaka 3; Bjarnason 3, Delgado -, Gashi 4; Embolo 3.

Einwechslungen:
YB: Gajic (78. für Rochat), Nuzzolo (82. für Gerndt), Sutter (91. für Sulejmani).

Basel: Zuffi (5, 44. für Delgado), Janko (63. für Gashi), Callà (72. für Kuzmanovic).

Gelbe Karten: 15. Lecjaks, 17. Aliji, 54. Kuzmanovic, 76. Xhaka (alle Foul), 86. Mvogo (Spielverzögerung), 90. Steffen (Unsportlichkeit), 91. Vilotic (Foul).

Gelb-Rote Karte: 88. Lecjaks (Foul).

Rote Karte: Xhaka (Tätlichkeit nach Spielschluss).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 91452.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:06 
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Sulejmani und Gerndt bändigen Basel

Die Young Boys haben dem bis anhin makellosen Meister Basel in der 9. Super-League-Runde die erste Niederlage zugefügt. Beim 4:3-Heimsieg im Stade de Suisse glänzten Miralem Sulejmani und Alexander Gerndt.

In der 4. Minute der Nachspielzeit hielten die knapp 20'000 Zuschauer im Stade de Suisse den Atem an: 4:3 stand es zugunsten von YB im 68. Aufeinandertreffen mit Basel, als sich Taulant Xhaka den Ball für einen Freistoss aus rund 25 Metern zurecht legte. Der FCB-Akteur zirkelte den Ball über die Mauer – doch YB-Keeper Yvon Mvogo kratzte das Leder aus der rechten Ecke und hielt den Berner Sieg fest.

Hütters perfekte Bilanz

Damit war die erste Saisonniederlage des Teams von Urs Fischer ebenso perfekt wie der Traum-Einstand von YB-Coach Adi Hütter: Der Österreicher steht mit den Hauptstädtern nach 3 Spielen mit 3 Siegen da. Und Mvogo belohnte sein Team für eine starke Leistung in einer äusserst attraktiven Partie. Zu den Matchwinnern avancierten bei den Bernern Miralem Sulejmani und Alexander Gerndt mit jeweils zwei Toren.

Sulejmanis glänzender Abend

Sulejmani bescherte dem Gastgeber einen perfekten Beginn: Bereits in der 5. Minute traf der Serbe nach einem glänzenden Solo zum 1:0. 40 Minuten später und nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Breel Embolo gelang ihm nach einer feinen Einzelleistung der neuerliche Führungstreffer.

Gerndts spezielle Geschichte

In der 2. Halbzeit kürte sich Gerndt mit den Toren zum 3:1 und 4:2 zum zweiten Berner Matchwinner. In der 65. Minute liess er FCB-Keeper Tomas Vaclik mit einem Hackentreffer alt aussehen. Und in der 81. Minute gelang ihm das, was später zum «Game-Winnig-Goal» werden sollte. Der Nordländer traf nach einem Vaclik-Ausflug etwas glücklich zum 4:2.

Nach Verletzungssorgen zu Saisonbeginn war es für den YB-Offensivmann der zweite Meisterschaftseinsatz seit seiner Rückkehr. Schon in der Vergangenheit hatte er gegen Basel stets Spiele der Extreme erlebt: So verletzte er sich entweder schwerwiegend oder aber er glänzte – heuer aus seiner Sicht zum Glück Letzteres.

Basels unbelohnte Aufholjagd

Nach beiden Gerndt-Toren liess der Basler Anschlusstreffer jeweils nicht lange auf sich warten: Zunächst traf Marek Suchy (74.) wie Embolo nach einer Standardsituation, ehe Marc Janko (90.) die hektische Schlussphase einläutete. Doch der Ausgleich wollte der Fischer-Equipe bekanntlich nicht mehr gelingen.

Zusätzlich ärgern dürfte den Leader der Platzverweis gegen Xhaka, der sich nach dem verpassten 4:4 und einem Wortgefecht mit Renato Steffen zu einer Tätlichkeit hinreissen liess. Damit waren beide Teams am Ende nur noch zu Zehnt auf dem Rasen, nachdem Jan Lejcaks nach der zweiten gelben Karte vorzeitig unter die Dusche geschickt worden war (88.).


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... igen-basel

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:07 
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YB zittert sich zu 4:3-Sieg

Die Young Boys gewinnen einen spektakulären Spitzenkampf gegen den FC Basel.

Der FC Basel muss in der 9. Super-League-Runde die ersten Punktverluste hinnehmen. Der Leader unterliegt in einer begeisternden Partie bei den Young Boys 3:4.

YB beendet die Basler Siegesserie Nach acht Siegen in acht Spielen in der Meisterschaft und insgesamt 15 Partien ohne Niederlage musste sich der FC Basel erstmals unter Urs Fischer geschlagen geben. Die Young Boys hatten in Miralem Sulejmani, Alexander Gerndt und Goalie Yvon Mvogo ihre überragenden Spieler.

Sulejmani schoss in der 5. und 45. Minute auf brillante Art und Weise die ersten zwei Tore der Berner. Dazwischen hatte Breel Embolo für Basel getroffen. Nach einer guten Stunde sorgte Gerndt für das 3:1. Auf den Anschlusstreffer von Marek Suchy (74.) reagierten die Gastgeber nach einem Fehler von FCB-Keeper Tomas Vaclik mit dem 4:2 durch Doppeltorschütze Gerndt. Den Schlusspunkt unter die intensive, temporeiche Partie setzte Marc Janko mit dem 3:4 in der Nachspielzeit.

Die Young Boys, die in den ersten Wochen dieser Saison wenig Grund zur Freude hatten, begeisterten diesmal die knapp 20'000 Zuschauer, die den Weg ins Stade de Suisse gefunden hatten. Für die ersten Höhepunkte war Sulejmani verantwortlich. In der 5. Minute degradierte er Taulant Xhaka mit einem herrlichen Dribbling zum Statisten. Seine anschliessende Flanke fand zwar keinen Abnehmer, doch der Befreiungsschlag von Marek Suchy landete einschussbereit genau vor seinen Füssen. Kurz vor der Pause folgte der nächste Coup von Sulejmani: Er nahm einen weiten Pass von Florent Hadergjonaj mit der Brust an, liess Naser Aliji stehen, marschierte Richtung Strafraumgrenze und traf von dort mit einem präzisen Schuss zu erneuten Berner Führung.

Nicht nur Sulejmani überzeugte in den Reihen, der in den letzten Wochen oft enttäuschenden Young Boys. Die Mannschaft zeigte in ihrem dritten Spiel unter dem neuen Coach Adi Hütter, dass die Vorschusslorbeeren vor dem Saisonstart nicht ungerechtfertigt waren. Die Berner spielten tatsächlich wie ein Meisterschaftskandidat. Mit ihrem Pressing störten sie den FC Basel merklich. Bei Ballbesitz stellten sie sofort auf Angriff um. Das 3:1 in der 64. Minute durch Alexander Gerndt fiel nur Sekunden nach einem Ballverlust von Breel Embolo.

Die im Vergleich zum Cupspiel am Wochenende auf sieben Positionen umgestellte Basler Mannschaft war in den Zweikämpfen eine Spur weniger entschlossen als die sehr kämpferisch eingestellten Berner, was in den entscheidenden Aktionen den Unterschied zu Gunsten des Aussenseiters ausmachte. Allerdings gab sich Basel nie auf, verpasste in der 51. Minute das 2:2 durch einen Pfosten-Kopfball von Shkelzen Gashi nur knapp, kam später auf 2:3 und in der 92. Minute noch auf 3:4 heran. Die Pässe zu jenen Toren gab der starke, kurz vor der Pause für den verletzten Matias Delgado eingewechselte Luca Zuffi. Zuffi scheiterte in der zweiten Halbzeit gleich mehrmals mit guten Freistössen an Mvogo.

Der YB-Keeper war in verschiedenen Situationen entscheidend, zuletzt in der 95. Minute, als er einen Schuss von Xhaka parierte. Xhaka musste wenige Minuten später, nach dem Schlusspfiff, noch die Rote Karte hinnehmen. Er hatte sich gegen den provozierenden Renato Steffen eine Tätlichkeit geleistet. Vor Xhaka hatte schon Jan Lecjaks eine Rote Karte gesehen (89.).

Telegramm:

Young Boys - Basel 4:3 (2:1)

19'403 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 5. Sulejmani 1:0. 23. Embolo (Suchy) 1:1. 45. Sulejmani (Hadergjonaj) 2:1. 64. Gerndt (Steffen) 3:1. 74. Suchy (Zuffi) 3:2. 81. Gerndt 4:2. 92. Janko (Zuffi) 4:3.

Young Boys:Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Rochat (78. Gajic), Zakaria; Steffen, Kubo, Sulejmani (91. Sutter); Gerndt (82. Nuzzolo).

Basel: Vaclik; Lang, Hoegh, Suchy, Aliji; Xhaka, Kuzmanovic (72. Callà); Bjarnason, Delgado (44. Zuffi), Gashi (62. Janko); Embolo.

Bemerkungen: Young Boys ohne Bertone (gesperrt), Sanogo, Benito, Hoarau und Seferi (alle verletzt). Basel ohne Safari und Traoré (beide verletzt). 44. Delgado verletzt ausgewechselt. 51. Pfostenschuss von Gashi. 89. Gelb-rote Karte gegen Lecjaks. Rote Karte gegen Xhaka nach dem Schlusspfiff (Tätlichkeit gegen Steffen). Verwarnungen: 15. Lecjaks. 17. Aliji. 54. Kuzmanovic. 76. Xhaka (alle Foul). 86. Mvogo (Unsportlichkeit). 90. Steffen. 91 Vilotic (beide Foul).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/25856562

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 09:10 
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YB - FC Basel 4:3

YB fängt Feuer

Die Berner Fussballer bieten mit dem neuen Coach Adi Hütter ein attraktives Spiel und besiegen Basel 4:3. Der Serienmeister FCB verliert unter dem Trainer Urs Fischer erstmals.

Mit Adi Hütter ist es in Bern wie nie mehr seit Vladimir Petkovic. Als der heutige Schweizer Nationaltrainer 2008 YB übernahm, baute er das System sofort um und liess die Fussballschweiz über das 3-4-3-System nachdenken. Seither war kein YB-Trainer mehr derart über seine Art des Spiels definiert worden. Bei Christian Gross stand die Persönlichkeit im Vordergrund, bei Martin Rueda die Verwunderung über eine Kompromisslösung, bei Uli Forte die Gabe zur Motivation. Bei Hütter ist es wieder die Neugier, wie er denkt und tickt und spielen lassen will. Er brachte interessante Ansätze nach Bern, plötzlich wird überall von Pressing geredet.

Hütter will offensiv spielen lassen und spricht auch so darüber. Damit entfachte er in Bern Aufbruchstimmung, die August-Lethargie scheint vergessen, erst recht nach dem Mittwochabend, an dem der Hütter-Fussball nach Siegen gegen Vaduz und Chiasso (Cup) mit dem FC Basel erstmals auf einen Gradmesser traf. Die Partie war prompt attraktiv und torreich, YB gewann 4:3, die Spannung lebte bis am Ende und länger – Taulant Xhaka sah nach dem Abpfiff wegen einer Tätlichkeit Rot.

Theoriestunden am Rand

Schon zur Pause führten die Berner 2:1, was umso erstaunlicher war, als das YB-Herzstück so besetzt war, wie es unlängst für unmöglich gehalten worden wäre. Im Zentrum spielten der Teenager Denis Zakaria und Alain Rochat, der im August mehrmals überzählig gewesen war. Rochat war so etwas wie das Mahnmal der letzten enttäuschenden Leistung unter Uli Forte in Monaco. Fortes Nachfolger blieb eine andere Kombination gar nicht übrig, Leonardo Bertone war gesperrt, Sékou Sanogo verletzt, Milan Gajic angeschlagen auf der Bank. Es spricht für Hütter, dass er sich die Grundausrichtung nicht von einer notdürftig zusammengeschusterten Zentrale diktieren liess. Aber allein die Absenzen so vieler zentraler Mittelfeldspieler legen nahe, dass YB zu noch besseren Partien fähig sein müsste. Die Berner zitterten bis zuletzt um den Sieg, der Goalie Mvogo griff mehrmals spektakulär ein, zum letzten Mal in letzter Sekunde nach einem Freistoss Xhakas.

Auch Hütter ortete noch Nachholbedarf – er bestätigte nach dem Spiel, was zuvor unübersehbar gewesen war. Hütter war an der Seitenlinie gestenreich präsent, als betreibe er unablässig Grundlagenarbeit bei der Vermittlung seiner Ideen. Während längeren Spielunterbrüchen hielt er quasi Theoriestunden ab, redete auf Spieler ein. Das YB-Pressing mochte gegen den Serienmeister aus naheliegenden Gründen nicht gar so ausgeprägt sein wie gegen Vaduz. Doch die Berner schafften, was sie wollten: Ballgewinne. «Wir begingen zu viele Fehler», sagte der FCB-Trainer Urs Fischer, «aber YB provozierte sie.»

Erweckung des Goldfüsschens

Was bei YB schon weiter fortgeschritten ist: die Erweckung des Goldfüsschens. Miralem Sulejmani, der im Sommer millionenschwer nach Bern gewechselt und Hütter schon im ersten Training beeindruckt hatte, spielte gut wie nie und schoss wie Alexander Gerndt zwei Tore.

Der Sieg wird bestimmt die eine oder andere Berner Fantasie beflügeln und YB bereits wieder im Meisterrennen hoffnungsvoll hinterherhecheln sehen. Doch der Rückstand auf den FCB beträgt immer noch neun Punkte. Die Basler werden sich von der ersten Niederlage unter Fischer nicht sogleich aus der Ruhe bringen lassen, «es würde mich sehr überraschen, wenn das Team auseinanderfiele», sagte der FCB-Coach.

Aber Hütter hat das erste Minimalziel erreicht: Seine Spieler und mit ihnen die Fans haben Feuer gefangen.

Telegramm:

Young Boys - Basel 4:3 (2:1)

19'403 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 5. Sulejmani 1:0. 23. Embolo (Suchy) 1:1. 45. Sulejmani (Hadergjonaj) 2:1. 64. Gerndt (Steffen) 3:1. 74. Suchy (Zuffi) 3:2. 81. Gerndt 4:2. 92. Janko (Zuffi) 4:3.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Rochat (78. Gajic), Zakaria; Steffen, Kubo, Sulejmani (91. Sutter); Gerndt (82. Nuzzolo).

Basel: Vaclik; Lang, Hoegh, Suchy, Aliji; Xhaka, Kuzmanovic (72. Callà); Bjarnason, Delgado (44. Zuffi), Gashi (62. Janko); Embolo.

Bemerkungen: Young Boys ohne Bertone (gesperrt), Sanogo, Benito, Hoarau und Seferi (alle verletzt). Basel ohne Safari und Traoré (beide verletzt). 44. Delgado verletzt ausgewechselt. 51. Pfostenschuss von Gashi. 89. Gelb-rote Karte gegen Lecjaks. Rote Karte gegen Xhaka nach dem Schlusspfiff (Tätlichkeit gegen Steffen). Verwarnungen: 15. Lecjaks. 17. Aliji. 54. Kuzmanovic. 76. Xhaka (alle Foul). 86. Mvogo (Unsportlichkeit). 90. Steffen. 91 Vilotic (beide Foul).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/9-supe ... 1.18618499

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YB besiegt Basel in einer turbulenten Partie

Erste Saisonniederlage für Basel: In Bern verliert das Team von Urs Fischer in einer umkämpften und emotionalen Partie 4:3.

Nach acht Siegen in acht Spielen in der Meisterschaft und insgesamt 15 Partien ohne Niederlage musste sich der FC Basel erstmals unter Urs Fischer geschlagen geben. Die Young Boys hatten in Miralem Sulejmani, Alexander Gerndt und Goalie Yvon Mvogo ihre überragenden Spieler.

Sulejmani schoss in der 5. und 45. Minute auf brillante Art und Weise die ersten zwei Tore der Berner. Dazwischen hatte Breel Embolo für Basel getroffen. Nach einer guten Stunde sorgte Gerndt für das 3:1. Auf den Anschlusstreffer von Marek Suchy (74.) reagierten die Gastgeber nach einem Fehler von FCB-Keeper Tomas Vaclik mit dem 4:2 durch Doppeltorschütze Gerndt. Den Schlusspunkt unter die intensive, temporeiche Partie setzte Marc Janko mit dem 3:4 in der Nachspielzeit.

Xhaka zum Statisten degradiert

Die Young Boys, die in den ersten Wochen dieser Saison wenig Grund zur Freude hatten, begeisterten diesmal die knapp 20'000 Zuschauer, die den Weg ins Stade de Suisse gefunden hatten. Für die ersten Höhepunkte war Sulejmani verantwortlich. In der 5. Minute degradierte er Taulant Xhaka mit einem herrlichen Dribbling zum Statisten. Seine anschliessende Flanke fand zwar keinen Abnehmer, doch der Befreiungsschlag von Marek Suchy landete einschussbereit genau vor seinen Füssen. Kurz vor der Pause folgte der nächste Coup von Sulejmani: Er nahm einen weiten Pass von Florent Hadergjonaj mit der Brust an, liess Naser Aliji stehen, marschierte Richtung Strafraumgrenze und traf von dort mit einem präzisen Schuss zu erneuten Berner Führung.

Nicht nur Sulejmani überzeugte in den Reihen, der in den letzten Wochen oft enttäuschenden Young Boys. Die Mannschaft zeigte in ihrem dritten Spiel unter dem neuen Coach Adi Hütter, dass die Vorschusslorbeeren vor dem Saisonstart nicht ungerechtfertigt waren. Die Berner spielten tatsächlich wie ein Meisterschaftskandidat. Mit ihrem Pressing störten sie den FC Basel merklich. Bei Ballbesitz stellten sie sofort auf Angriff um. Das 3:1 in der 64. Minute durch Alexander Gerndt fiel nur Sekunden nach einem Ballverlust von Breel Embolo.

Die im Vergleich zum Cupspiel am Wochenende auf sieben Positionen umgestellte Basler Mannschaft war in den Zweikämpfen eine Spur weniger entschlossen als die sehr kämpferisch eingestellten Berner, was in den entscheidenden Aktionen den Unterschied zu Gunsten des Aussenseiters ausmachte. Allerdings gab sich Basel nie auf, verpasste in der 51. Minute das 2:2 durch einen Pfosten-Kopfball von Shkelzen Gashi nur knapp, kam später auf 2:3 und in der 92. Minute noch auf 3:4 heran. Die Pässe zu jenen Toren gab der starke, kurz vor der Pause für den verletzten Matias Delgado eingewechselte Luca Zuffi. Zuffi scheiterte in der zweiten Halbzeit gleich mehrmals mit guten Freistössen an Mvogo.

Die Tätlichkeit nach dem Schlusspfiff

Der YB-Keeper war in verschiedenen Situationen entscheidend, zuletzt in der 95. Minute, als er einen Schuss von Xhaka parierte. Xhaka musste wenige Minuten später, nach dem Schlusspfiff, noch die Rote Karte hinnehmen. Er hatte sich gegen den provozierenden Renato Steffen eine Tätlichkeit geleistet. Vor Xhaka hatte schon Jan Lecjaks eine Rote Karte gesehen (89.).

Young Boys - Basel 4:3 (2:1)
– 19'403 Zuschauer – SR Klossner.
Tore: 5. Sulejmani 1:0. 23. Embolo (Suchy) 1:1. 45. Sulejmani (Hadergjonaj) 2:1. 64. Gerndt (Steffen) 3:1. 74. Suchy 3:2. 81. Gerndt 4:2. 92. Janko 4:3.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Rochat (78. Gajic), Zakaria; Steffen, Kubo, Sulejmani (91. Sutter); Gerndt (82. Nuzzolo).
Basel: Vaclik; Lang, Hoegh, Suchy, Aliji; Xhaka, Kuzmanovic (72. Callà); Bjarnason, Delgado (44. Zuffi), Gashi (62. Janko); Embolo.
Bemerkungen: Young Boys ohne Bertone (gesperrt), Sanogo, Benito, Hoarau und Seferi (alle verletzt). Basel ohne Safari und Traoré (beide verletzt). 44. Delgado verletzt ausgewechselt. 51. Pfostenschuss von Gashi. 89. Gelb-rote Karte gegen Lecjaks. Rote Karte gegen Xhaka nach dem Schlusspfiff (Tätlichkeit gegen Steffen). Verwarnungen: 15. Lecjaks. 17. Aliji. 54. Kuzmanovic. 76. Xhaka (alle Foul). 86. Mvogo (Unsportlichkeit). 90. Steffen. 91 Vilotic (beide Foul).

http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/25398492

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Hütter: Das Feuer bei YB neu entfacht

Es war ein packendes Spiel, das sich YB und Basel im Stade de Suisse lieferten. Kein Wunder, strahlten die Berner nach dem 4:3-Sieg übers ganze Gesicht. Für sie war schnell klar: Hauptverantwortlicher des Aufschwungs ist Trainer Adi Hütter.


3 Spiele, 3 Siege: Der Einstand ist YB-Coach Adi Hütter perfekt geglückt.
Gegen Basel überzeugten die Berner mit attraktivem Offensiv-Fussball.
Die Spieler schwärmen in den höchsten Tönen von ihrem neuen Coach.

Das sagt Alexander Gerndt: «Es hat sich viel verändert, seit er (Hütter) hier ist. Wir lieben es, wie er über den Fussball denkt. Er macht es uns wirklich einfach.»

Das sagt Miralem Sulejmani: «Wir attackieren unter ihm sehr früh, schon in der Hälfte des Gegners, ja fast vor seinem Tor. Wir üben sehr viel Druck aus, was es einfacher für uns macht. So können wir ihnen schon früh den Ball abluchsen.»

Das sagt Fredy Bickel: «Adi Hütter hat die Mannschaft hervorragend erreicht. Sie setzen das um, was er möchte. Das passt. Wir haben vielleicht etwas länger gebraucht, bis wir den richtigen Trainer gefunden haben. Aber besser so, als wenn es anders herausgekommen wäre.»

Der hochgelobte Hütter selbst erklärte das neue Gesicht von YB wie folgt: «Ich habe versucht, an gewissen Schrauben zu drehen. Die Mannschaft war nicht gut in die Saison gestartet, da fehlte es natürlich auch an Selbstvertrauen.» Er habe die ersten zwei Wochen vor allem dazu genutzt, seinen Spielern Glauben und Vertrauen zu schenken, erklärt Hütter. «Auch mit der Art und Weise, wie wir Fussball spielen wollen.»

Es sieht ganz danach aus, als wäre diese Message unmissverständlich bei seinem Team angekommen.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... u-entfacht

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YB-Steffen erklärt Ausraster

«Xhaka hatte sich nicht im Griff»

Tempo, Tore, Traumfussball! Was ist das für ein unfassbares Spiel im Stade de Suisse.

Siebzig Zeilen lang ist dieser Matchbericht. Das Zehnfache wäre nötig, um diesem Spiel gerecht zu werden. Es bietet alles, was diesen Sport so faszinierend macht. Weltklasse-Aktionen, Big Saves, sieben Tore in allen Facetten, zwei Rote Karten, Emotionen pur. Eine Achterbahnfahrt auf der Silver Star im Europapark ist ein Schaukelstuhl-Wippen dagegen. YB-Coach Adi Hütter: «Das war nicht nur ein Spitzenspiel. Das war ein Spektakel!»

Ein Mann leitet alles in die richtigen (Achter-)Bahnen für YB: Miralem Sulejmani, für den einst Ajax Amsterdam 26 Millionen bezahlt hat. Der Serbe vernascht zuerst Xhaka wie einen F-Junioren, Suchy befreit wieder zur YB-Nummer sieben, der haut das Ding rein. Vaclik pariert erst – aber erst hinter der Linie. Doch Basel gleicht aus. Embolo machts. Aber Sulejmani startet nochmals den Turbo – und haut das Ding mit unglaublicher Überzeugung rein. Er sagt: «Ich komme immer besser in Fahrt. Mir passt diese Spielart, das hohe Tempo.»

Pause. Durchamen. Neue Batterien in den Herzschrittmacher einlegen. Und weiter gehts. Gashi trifft nur den Pfosten. Steffen vernascht Aliji, Gerndt zirkelt das Ding mit der Hacke rein. Die YB-Fans euphorisiert. Auf Wolke sieben. Und längst ist nicht Feierabend. Suchy macht das 2:3.

Als Gerndt nach einem Vilotic-Befreiungsschlag höher steigt als Vaclik, denken alle Berner: Uff, geschafft! Nicht gegen den FCB. Mvogo holt den zweiten Ball aus dem Kreuz. Doch gegen Janko ist er machtlos. 4:3. Nachspielzeit. Immer noch nicht Ende Feuer.

Mvogo muss ein drittes Mal ins Kreuz fliegen, diesmal entschärft er einen Xhaka-Freistoss magistral. Auf der Tribüne klatscht U21-Nati-Coach Heinz Moser begeistert Beifall. Er ist nicht der einzige ... Das wars dann. Fast. Nach Spielschluss gehts drunter und drüber. Xhaka gibt Steffen einen mit, sieht Rot. Der YB-Flügel: «Es gab ein Wortgefecht. Xhaka hatte sich nicht im Griff.»

Mvogo, auch er euphorisiert: «Dass ich gegen den FCB die eine oder andere Parade zeigen musste, wusste sich. Aber gleich derart viele? Das ist der Startschuss für unsere Aufholjagd!»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 97143.html

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Mit diesen Paraden rettete Mvogo YB den Sieg

Neben den Doppeltorschützen Miralem Sulejmani und Alexander Gerndt trug insbesondere Yvon Mvogo massgeblich zum Sieg der Young Boys gegen Basel bei. Ohne die Paraden ihres 21-jährigen Goalies wären die Berner sicher nicht als Sieger vom Feld. Hier gibt's Mvogos grösste Heldentaten im Video.

Mehrmals musste Yvon Mvogo alle Register zücken, um den möglichen Ausgleich des FCB zu vereiteln. Der U21-Internationale lenkte einen Freistoss von Luca Zuffi in extremis über das Gehäuse, entschärfte einen Knaller von Taulant Xhaka (71.) und avancierte in der Nachspielzeit – erneut wehrte er einen Freistoss ab – definitiv zum Matchwinner. Alexander Gerndt stellte folgerichtig fest: «Wir haben einen fantastischen Torhüter, er hat unseren Sieg heute festgehalten.»


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... b-den-sieg

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Die Basler Serie endet im Spektakel

Sieben Tore, ein Pfostenschuss und zwei Platzverweise – die Young Boys bezwingen beim äusserst spektakulären 4:3 (2:1) als erstes Team der Saison den FC Basel.

Wo beginnt man nach so einem Spiel am besten? Beim frühen Führungstreffer durch Miralem Sulejmani, beim beeindruckenden Schlussspurt des FC Basel in der Schlussphase oder doch beim unrühmlichen Ende, der Tätlichkeit von Taulant Xhaka nach Schlusspfiff? Belassen wir es doch bei der chronologischen Reihenfolge. Die erste Halbzeit war eine grosse Show von Sulejmani. Beim 1:0 in der 5. Minute liess er Xhaka stehen wie einen Schulbub, um nach seiner Hereingabe den zweiten Ball mit brachialer Gewalt über die Linie zu hämmern. Die Basler bekundeten reichlich Mühe mit den hoch stehenden Bernern und kreierten kaum Torgefahr. Dafür glänzten sie durch Effizienz. Die katastrophale Zustimmung nach Matias Delgados Eckball nutzte Breel Embolo zum Augleich. Eine Antwort lieferte wiederum Sulejmani noch vor der Pause. Bei seiner Einzelleistung, abgeschlossen mit dem platzierten Weitschuss demonstrierte der Flügelstürmer die neue Entschlossenheit der Young Boys unter Adi Hütter.

Das richtige Spektakel sollte aber erst noch kommen. Die Basler kamen mit der Wut im Bauch aus der Garderobe und begegneten YB in der zweiten Halbzeit mit offenem Visier auf Augenhöhe, versäumten es aber, das 2:2 zu erzielen. Und so begann die grosse Zeit von Alexander Gerndt. Der Schwede sorgte mit einem feinen Hackentor und einem kuriosen Kopfballtreffer nach einem Vaclik-Patzer dafür, dass YB trotz einem weiteren Standard-Aussetzer bei Marek Suchys Treffer mit zwei Toren in Vorsprung blieb. Und dieses Polster brauchten die Berner, um die drei Punkte ins Trockene zu bringen. Denn Marc Janko sorgte mit seinem Anschlusstreffer in der Nachspielzeit für eine hochspannende Schlussphase, in der Yvon Mvogo den Sieg mit grossartigen Freistossparaden festhielt. Der FCB muss im neunten Spiel der Meisterschaft, im sechzehnten Pflichtspiel der Saison die erste Niederlage hinnehmen. Gegen ein YB, das viel verspricht.

Das Spiel im Zeitraffer:
5. Minute Sulejmani 1:0 Der Serbe lässt Xhaka links stehen und erhält den Flankenball von Suchy postwendend zurück. Wieder kommt Xhaka zu spät, und Sulejmani drischt den Ball mit Vaclik zusammen aus spitzem Winkel hinter die Linie. Kein Hands, kein Offside, regulär.
23. Minute Embolo 1:1 Suchy köpfelt Delgados Eckball zu Embolo, der am rechten Pfosten von Lecjaks vergessen wurde und den Ball über Hadergjonaj hinweg ins Netz befördert.
40. Minute: Delgado lanciert im Konter Gashi auf links, der sofort abzieht. Mvogo ist überrascht, der Ball streift wohl noch den Pfosten.
45. Minute Sulejmani 2:1 Der Serbe nimmt einen langen Ball im Mittelfeld mit der Brust mit, marschiert im Zentrum los und zieht aus 20 Metern ab – wunderbar in die rechte untere Ecke. Keine Chance für Vaclik.
48. Minute: Zuffi schickt den Ball in Richtung Lattenkreuz, aber Mvogo lenkt den leicht abgelenkten Schuss mit einer Glanzparade über die Latte!
51. Minute: Gashi köpfelt Zuffis Eckball-Flanke an den Pfosten! Lang kann nicht vom Abpraller profitieren.
64. Minute Gerndt 3:1 Nach Embolos Ballverlust kommt der Ball zu Steffen, der Aliji umkurvt und Gerndt in der Mitte anspielt. Dieser verwandelt, behindert von Suchy, mit dem Rücken zum Tor mit der Hacke. Perfekt gemacht!
71. Minute: Nach einem abgewehrten Basler Angriff lässt Xhaka eine Granate aus 25 Metern los, die Mvogo irgendwie übers Tor lenken kann.
74. Minute Suchy 3:2 Zuffi findet mit seinem Freistoss den Fuss des Tschechen, der den Ball volley per Innenrist in die Maschen drischt.
81. Minute Gerndt 4:2 Ein hoher, langer Ball, Vaclik zögert nach dem Aufsetzer, erwischt statt des Balls Gerndts Kopf, und dessen kullernden Kopfball erreicht Hoegh nicht mehr recht rechtzeitig – ein kurioses Tor!
87. Minute: Steffen dreht den Freistoss um die Mauer, aber auch knapp am Pfosten vorbei. Da fehlte nicht viel zum fünften Berner Tor!
90. Minute: Zuffi zieht den Freistoss von links wieder auf das rechte Lattenkreuz, aber wieder hext Mvogo die Kugel aus dem Eck!
92. Minute Janko 4:3 Zuffi spielt den Österreicher im Strafraum an, der den Ball annimmt, sich dreht und mit links vollendet.
95. Minute: Freistoss aus rund 25 Metern. Diesmal schiesst Xhaka, und wieder holt Teufelskerl Mvogo den Ball aus der Ecke.

Herausragend bei YB:
Miralem Sulejmani? In der ersten Halbzeit mit Sicherheit. Alexander Gerndt? Natürlich nach der Pause. Aber über das ganze Spiel hinweg brillierte Torhüter Yvon Mvogo, der mit dem Schlusspiff noch einmal einen Freistoss grossartig parierte und den Sieg festhielt.

Herausragend beim FCB:
Luca Zuffi. Ohne Mvogos Paraden wäre der Backup für Delgado jetzt wohl Matchwinner für den FCB mit zwei Freistosstoren und einem Assist. Grossartig, wie der Winterthurer das Spiel liest und die tödlichen Pässe an den Mann bringt.

Verlierer des Tages:
All jene Fussballfans, die dieses Spiel verpasst haben.

Spielwertung:
Spektakel, Spektakel, Spektakel!!

Das sagten sie:
YB-Trainer Adi Hütter: «Ich versuchte nach meinem Amtsantritt die Spieler von sich zu überzeugen. Nur gut zusprechen allein reicht aber nicht. Wir haben sehr viel gearbeitet, um meine Spielphilosophie umzusetzen. Das war nicht nur ein Spitzenspiel, sondern ein Spektakel.»
FCB-Verteidiger Michael Lang: «Das war ein sehr packendes Spiel mit einem unglaublichen Tempo. YB war sehr aggressiv, und wir haben zu viele Fehler gemacht, defensiv und offensiv. Wir sind wieder zurückgekommen, haben aber einen Fehler mehr als YB gemacht. Kompliment an Mvogo, er hat einen Sahnetag erwischt. »

Aufstellungen: YB: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Rochat (78. Gajic), Zakaria; Steffen, Kubo, Sulejmani (91. Sutter); Gerndt (82. Nuzzolo). – FCB: Vaclik; Lang, Hoegh, Suchy, Aliji; Xhaka, Kuzmanovic (72. Callà); Bjarnason, Delgado (44. Zuffi), Gashi (62. Janko); Embolo.

SR: Klossner. – Zuschauer: 19'403.

Bemerkungen. YB ohne Bertone (gesperrt), Sanogo, Benito, Hoarau und Seferi (alle verletzt). Basel ohne Safari und Traoré (beide verletzt). 44. Delgado verletzt ausgewechselt. 51. Pfostenschuss von Gashi. 89. Gelb-rote Karte gegen Lecjaks. Rote Karte gegen Xhaka nach dem Schlusspfiff (Tätlichkeit gegen Steffen). Verwarnungen: 15. Lecjaks. 17. Aliji. 54. Kuzmanovic. 76. Xhaka (alle Foul). 86. Mvogo (Unsportlichkeit). 90. Steffen. 91 Vilotic (beide Foul).


http://bazonline.ch/sport/fussball/Die- ... y/28536083

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