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 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. September 2015, 18:19 
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BSC Young Boys - FC Vaduz

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Stadion Wankdorf
Samstag, 12. September 2015
Zeit: 20.00 Uhr

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Webseiten FC Vaduz:
http://www.fcvaduz.li
https://www.facebook.com/pages/Sektion- ... 6602385251
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Vaduz
http://www.transfermarkt.ch/fc-vaduz/st ... verein/163
https://de-de.facebook.com/fcvaduz
https://twitter.com/VaduzFC
http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinpark_Stadion_Vaduz
http://www.stades.ch/Rheinpark-photos.html

Forum FC Vaduz:
http://www.fcvforum.li

Statistiken / Vergleiche FC Vaduz:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc- ... son/201516
http://www.transfermarkt.ch/spielberich ... ht/2585558
http://www.football-lineups.com/team/FC_Vaduz
http://de.soccerway.com/teams/liechtens ... vaduz/7903
http://de.soccerway.com/matches/2015/09 ... uz/2048197
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2013


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. September 2015, 15:19 
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10.09.2015

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«So mies fühle ich mich fast jedes Wochenende»

Vaduz-Trainer Giorgio Contini spricht über die Spekulationen um St. Gallen, den neuen YB-Chef und zieht einen interessanten Vergleich.

Giorgio Contini, YBs neuer Trainer Adi Hütter gibt am Samstag im Spiel gegen Ihr Team seinen Einstand. Was wissen Sie vom Österreicher?
Er bringt einen glänzenden Leistungsausweis mit. In der letzten Saison holte er mit Red Bull Salzburg das Double, das sagt wohl schon alles.

Denken Sie, dass YB unter dem neuen Trainer ein völlig anderes Gesicht hat?
Bestimmt wird Hütter versuchen, sofort seine eigene Philosophie einzubringen. Doch er hat zurzeit die gleichen Probleme wie ich.

Wie meinen Sie das?
Während der Nationalmannschaftspause sind viele Spieler eben auch bei ihren Nationalteams. Da hast du als Trainer manchmal nicht mehr als sieben, vielleicht zehn Spieler im Training. Das ist natürlich keine ideale Vorbereitung auf ein Spiel, weil man eigentlich nichts einstudieren kann.

Und trotzdem sind Sie für das Spiel in Bern zuversichtlich?
Selbstverständlich, in Bern hat ja schon Aufsteiger Lugano mit einem 1:0-Sieg bewiesen, dass man auch im Stade de Suisse etwas holen kann. Und ich weiss auch aus eigener Erfahrung, dass man in Bern durchaus gewinnen kann. In der vergangenen Saison siegten wir dort ebenfalls mit 1:0.

Apropos Nationalmannschaft. Was sagen Sie zur Leistung in der bisherigen EM-Qualifikation?
Ich würde es mir niemals anmassen, an unserer Nationalmannschaft Kritik zu üben. Nur so viel: In den Spielen, beispielsweise in Slowenien und am Dienstag in England, hat die Schweiz meiner Meinung nach gut, ja teilweise sogar sehr gut gespielt und trotzdem verloren. Dieses Gefühl kenne ich. So mies fühle ich mich fast an jedem Wochenende.

Sie werden mit dem FC St. Gallen in Verbindung gebracht. Hatten Sie schon Kontakt mit dem Club?
Nein, ich persönlich nicht. Aber St. Gallen hat meines Wissens beim FC Vaduz offiziell angefragt, ob es allenfalls möglich wäre, mich vorzeitig aus dem noch bis Ende Saison laufenden Vertrag zu holen.

Würde Sie der FC St. Gallen überhaupt reizen?
Sagen wir es mal so: Beim FC Vaduz bin ich daran, mich für höhere Aufgaben vorzubereiten. Der Verein gibt mir die Möglichkeit, dass ich mich in verschiedenen Bereichen, die ein fussballerisches Unternehmen mit sich bringt, integrieren kann. Ich bin in sämtliche Abläufe miteinbezogen. Sei das im Marketing, im Scouting, in der Arbeit eines Sportchefs oder eines Medienchefs. Ich bin stets auch informiert darüber, wie der Club strategisch denkt und wie auch in der Chefetage gearbeitet wird. Ich denke, dass es im heutigen Business nicht mehr reicht, wenn sich ein Trainer einzig um seine Mannschaft kümmert. Man muss den Horizont öffnen.

Sie waren beim FC St. Gallen Spieler und Co-Trainer, was haben Sie für Erinnerungen an diesen Club?
Viele gute.

die die wären?
Ich konnte unter Ralf Loose und Rolf Fringer als Assistenztrainer viel lernen und von ihrer Erfahrung profitieren. Sie haben mich ein Stück weit geprägt wie danach Murat Yakin beim FC Luzern.

Der FC Basel holt per sofort Naser Aliji zurück. Der albanische Linksverteidiger hat für Ihre Mannschaft bisher sämtliche Saisonspiele bestritten. Wir gross ist der Verlust?
Natürlich ist das eine Schwächung. Doch es ist für uns eine Auszeichnung, dass der Schweizer Meister diesen Spieler jetzt zurückholt. Das beweist doch auch, dass wir Aliji in Vaduz weiterentwickeln konnten. Und ich muss sagen, dass er bei uns hervorragend und hochprofessionell gearbeitet hat. Ich freue mich für ihn sehr, dass er nun beim souveränen Tabellenleader um den Titel mitspielen kann.


http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/28116269

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 Beitrag Verfasst: Freitag 11. September 2015, 19:08 
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BSC Young Boys - FC Vaduz, Samstag, 12. September 2015, 20:00 Uhr, Stade de Suisse

Abwesende Spieler:
Guillaume Hoarau, Sékou Sanogo, Taulant Seferi (alle rekonvaleszent).

Einsatz fraglich:
Loris Benito, Alexander Gerndt.

Vorverkaufsstand (Freitag, 14:00 Uhr):
13'600 (davon 11'700 Jahreskarten).


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 Beitrag Verfasst: Samstag 12. September 2015, 09:02 
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12.09.2015

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«Ich bin kein Wunderwuzzi»

YB-Coach Adi Hütter will ein Team, welches dominant auftritt. Vorerst hat anderes Priorität: Der Match gegen Vaduz muss unbedingt gewonnen werden.

Es muss sich Aussergewöhnliches zugetragen haben, wenn in Österreich ein Schweizer ein «Wunderwuzzi» genannt wird, was nichts anderes heisst als «Alleskönner». Diese Ehre wird Marcel Koller zuteil, seit sich die Nationalmannschaft unseres östlichen Nachbarlandes souverän für die EM 2016 qualifiziert hat. Der gleiche Koller notabene, für den einheimische Fussballlegenden wie Herbert Prohaska, Toni Polster und Hans Krankl nur ein müdes Lächeln übrig hatten, als er 2011 zum ÖFB-Teamchef ernannt wurde. Der Zürcher war geschickt genug, sich nicht in irgendwelche verbale Scharmützel mit den einstigen Helden einzulassen. Stattdessen wurde er auch dann nicht müde, zu betonen, dass er «kein Wunderwuzzi» sei, als seine Mannschaft längst auf einer Erfolgswelle ritt.

Der Zufall will es, dass just in der Woche, wo zwischen Hohenems und Wien unzählige Loblieder auf den doch eher spröden Koller angestimmt werden, in der Hauptstadt der Schweiz ein österreichischer Fussballlehrer erklärt: «Ich bin kein Wunderwuzzi.» Die Worte kommen aus dem Mund des neuen YB-Coaches Adi Hütter, der am letzten Montag seinen ersten Arbeitstag hatte. Es ist Donnerstagmittag. Das zweitletzte Training vor dem Meisterschaftsspiel gegen Vaduz ist seit wenigen Minuten beendet. Fast 2 Stunden hat es gedauert. Unüblich lange sei das, erklärt Hütter in den Katabomben des Stade de Suisse. «Ich mag es kurz und knackig, 60 bis 70 Minuten sind bei mir die Regel.» Zur körperlichen Verfassung seiner neuen Mannschaft will er sich nicht äussern, ehe er sie besser kennt.

Nicht mehr per Du

Was für Hütter klar ist: «Die Trainings müssen von hoher Intensität sein.» Er will eine Mannschaft sehen, die den Gegner früh angreift und nach der Balleroberung den direktesten Weg zum Tor sucht. Vorbei sind die Zeiten, als er auf Ballbesitz schwor. Das tat er bei SCR Altach und im ersten Jahr in Grödig. Nach dem überraschenden Aufstieg in die österreichische Bundesliga fand Hütter, es sei an der Zeit, das System zu ändern. Fortan liess er die schnelle Ballrückeroberung nach Ballverlusten, das überfallartige Pressing von mehreren Spielern in der gegnerischen Platzhälfte, das schnelle Umschalten nach Ball­gewinn üben, üben und nochmals üben. Am Anfang seien die Spieler «skeptisch» gewesen, sagt Hütter. «Doch als sie sahen, wieviel Mühe der Gegner bekundete, wenn wir das frühe Pressing konsequent durchzogen, waren die Bedenken ziemlich schnell weg.» Wichtig sei es damals gewesen, «klar zu kommunizieren, was ich will».

Das macht Hütter auch jetzt in Bern. «Der Trainer hat klare Ideen, wie unser Spiel aussehen soll», erzählt Loris Benito. Was der 45-Jährige auch tut: Er hält eine gewisse Distanz zu den Spielern. Vorbei ist die Kumpanei inklusive Gruppenchat auf dem Handy mit dem Chefcoach, die prägend war in der Ära Forte. «Wir sprechen Hütter mit Trainer an», verrät Renato Steffen. Der Mittelfeldspieler ist nach einer rätselhaften Viruserkrankung noch nicht im Vollbesitz der Kräfte. Deshalb ist er mit etlichem Respekt in die ersten Trainings unter Hütters Leitung gefahren. Was Steffen aufgefallen ist in der ersten Woche: der höhere Rhythmus, die vielen Sprints, die kurzen und präzisen Anweisungen des neuen Chefs.

Gewinnen um jeden Preis

Heute Abend im Heimspiel gegen Vaduz wird man sehen, was Hütter in den wenigen Tagen seit seiner Ankunft schon hat bewegen können. Ein dominantes YB, wie es sich der neue YB-Hoffnungsträger mittelfristig vorstellt, ist nicht zu erwarten nach den Turbulenzen der letzten Wochen. «Als erstes brauchen wir positive Resultate gegen Vaduz und im Cup gegen Chiasso», umschreibt Hütter die kurzzeitige Zielsetzung. «Denn Siege sind immer noch die beste Medizin für das Selbstvertrauen.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ic ... y/22395916

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 Beitrag Verfasst: Samstag 12. September 2015, 09:07 
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Hütters Super-League-Premiere gegen Vaduz

Mit dem heutigen Heimspiel gegen Vaduz (20.00 Uhr) beginnt für die Young Boys wieder einmal eine neue Epoche. Trainer Adi Hütter soll die chronisch erfolglosen Berner zum Erfolg zurückführen.
Fussball.

Viktor Hierländer und Fritz Gschweidl sind heute selbst einem eingeschworenen Fussballfan kaum noch bekannt. Es waren die beiden Österreicher, die vor respektive kurz nach dem zweiten Weltkrieg YB trainierten - ohne grossen Erfolg und jeweils nur für eine Saison. Unter Gschweidl spielten die Berner sogar nur in der Nationalliga B. Beide sind längst gestorben, der eine vor 35, der andere vor 45 Jahren.

Als dritter Österreicher versucht sich seit dieser Woche Adi Hütter in Bern. Wird er Erfolg haben? Wird er Erfolg haben, gerade weil er als nahe der Grenze aufgewachsener Vorarlberger nur ein halber Österreicher und dafür ein halber Schweizer ist?

Trainerwechsel unter der Saison gab es bei den Young Boys in der ganzen Vereinsgeschichte lange Zeit überhaupt keine. Der erste Trainer, der nicht in der Sommer- oder wenigstens in der Winterpause begann, war der Deutsche Gernot Rohr. Er kam im Oktober 2005 für Hans-Peter Zaugg. Der Deutsche begann seine unvorhergesehene Mission mit einem 1:1 bei den Grasshoppers und einem 3:1 daheim gegen Schaffhausen. Auch in den zehn Jahren seither waren unzeitige Trainerwechsel bei den Young Boys weniger häufig als bei Sion in manchen Saisons. Viermal spielte Assistent Erminio Piserchia den Feuerwehrmann, beim fünften Mal war es kürzlich Harald Gämperle. Martin Andermatt begann im Oktober 2006 mit einem 5:0-Heimsieg gegen Thun und einer 1:3-Niederlage in Luzern. Vladimir Petkovic gestaltete seinen Einstieg bei YB im August 2008 mit einem 2:1 daheim gegen Neuchâtel Xamax und einem 3:0 in Luzern.

Der Effekt des Neuen hat sich in Bern also bislang immer gut bis sehr gut eingestellt. Vaduz ist heute Samstag ein Gegner, der zumindest auf dem Papier für ein positives Debüt des Trainers wie geschaffen zu sein scheint. Auswärts haben die Liechtensteiner in dieser Saison noch keinen Punkt geholt und kein Tor geschossen.

Adi Hütter, der schon als Mittelfeldspieler besonders bei Salzburg in den Neunzigerjahren als ausgesprochene Führungspersönlichkeit gegolten hatte, konnte in seinen erst fünf Tagen in Bern nicht die Welt bewegen. Es fehlte ihm ein Drittel des Kaders wegen der Einsätze in den Nationalmannschaften und in den U21-Auswahlen. Er sah aber doch so viel, dass er sagen muss, die Mannschaft sei nach dem sehr mässigen Start - zuletzt lösten sich Siege und Niederlagen regelmässig ab - verunsichert.

"Ich bin kein Wunderwuzi", sagt der 14-fache Internationale mit dem Charme seiner Muttersprache. Er garantiert keineswegs, dass sich schnell Siege einstellen. Mit der Zeit aber sollen sie kommen. Sein Ziel ist es, bis Weihnachten so viele Punkte wie möglich einzufahren. Und dies mit der Spielweise, die seinem Credo entspricht: offensiv, aggressiv, attraktiv und auf ein konsequentes Offensiv-Pressing aufbauend.

Das Kurzfristige muss für Hütter gleichwohl wichtig sein. Im übernächsten Spiel ist die unangenehme Hürde Chiasso zu überspringen, damit YB im Cup weiterfahren kann. Und dann folgt das erste Spiel in einem grösseren Schaufenster, jenes unter der Woche auswärts gegen den FC Basel.

Die Spieler haben fürs erste einen guten Eindruck von ihrem neuen Chef gewonnen. Er sei einerseits gesprächig, sagen sie, andererseits jedoch auch dezidiert und deutlich. Hütter bringe seine Überlegungen schnell und klar herüber.

Adi Hütter, der seinen letzten Trainerposten in Salzburg aus freien Stücken verlassen hatte, wäre nicht nach Bern gekommen, wenn er nicht Grosses anstreben und das Potenzial dazu erkennen würde. "YB muss dorthin zurückkehren, wo die Mannschaft hingehört - an die Spitze", sagt er. Hütter hat regelmässigen Kontakt mit Österreichs erfolgreichem Nationalcoach Marcel Koller. Er hat den Zürcher kontaktiert, als es um die Frage ging, ob er sich überhaupt in der Schweiz anstellen lassen solle. Kollers Rat war offenbar wohlwollend.

St. Gallen mit Interimstrainer beim Leader

Ebenfalls heute um 20.00 Uhr trifft der bislang makellose Leader Basel auf St. Gallen. Die Ostschweizer ergatterten letzte Saison aus den Spielen gegen den überlegenen Meister stattliche 7 von 12 Punkten. Ob diesmal erneut die St. Galler den FCB bremsen können, ist angesichts der beeindruckenden Basler Startserie von 7 Siegen in 7 Meisterschaftsspielen fraglich. Basels Trainer Urs Fischer wird notgedrungen entweder Michael Lang oder Taulant Xhaka für die linke Verteidigerposition abstellen. Beim FCSG stellt Interimstrainer Daniel Tarone taktische Änderungen in Aussicht. Er verrät jedoch bis zum Match nichts im Detail.


http://www.vaterland.li/sport/fussball/ ... t84,153818

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Für Hyypiä und Hütter gilt es erstmals ernst

Adi Hütter (YB) und Sami Hyypiä (FCZ) feiern am Wochenende ihren Einstand als Trainer in der Super League. In Sachen Fussball-Philosophie ticken der Österreicher und der Finne ganz ähnlich.

Mit dem Heimspiel am Samstagabend gegen Vaduz beginnt für die Young Boys wieder einmal eine neue Epoche. Trainer Adi Hütter soll die chronisch erfolglosen Berner zum Erfolg zurückführen. Der 45-Jährige versucht sich als dritter Österreicher bei Gelb-Schwarz.

Kurz vor respektive nach dem zweiten Weltkrieg leiteten die längst verstorbenen Viktor Hierländer und Fritz Gschweidl bei YB die Geschicke – ohne grossen Erfolg und jeweils nur für eine Saison.
Leidenschaft und Kommunikation per Du

Hütter, der in diesem Jahr Meister mit Salzburg wurde, strebt mit den Bernern jedoch nach Siegen. «Ich will von Anfang an eine Mannschaft auf dem Platz sehen, die Begeisterung ausstrahlt, die Leidenschaft zeigt, die dieses Spiel mit Aktivität unbedingt gewinnen möchte», gibt er die Marschroute vor.

Für den neuen FCZ-Coach Sami Hyypiä steht das Resultat an erster Stelle. Am Ende zählten nur die 3 Punkte. «Wir verteidigen gut und attackieren noch besser. Keine Gegentore erhalten und viele Tore schiessen – dann ist man erfolgreich», bringt der Finne seine Philosophie auf den Punkt. Der 41-Jährige kommuniziert trotz seiner erfolgreichen Karriere bei Liverpool mit seinen Spielern per Du.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... mals-ernst

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Hütter: «Momentan zählt nur der Sieg»

Seit Montag trainiert Adi Hütter die Young Boys. Beim Heimspiel am Samstag gegen Vaduz (20 Uhr) hofft der Österreicher, erste Ansätze seiner Spielidee zu sehen.

s kann vorkommen, dass Adi Hütter mit seinem Team eine Partie gewinnt und doch nicht zufrieden ist. Dann befällt ihn eine innere Unruhe. Das nackte Resultat erachtet er nur als einen Teil seiner Arbeit. Er strebt nach mehr, im Kopf das Bild des perfekten Spiels. «Mich zufriedenzustellen, ist sehr, sehr schwierig», sagt der Österreicher. Und fügt an, um der Aussage scheinbar Nachdruck zu verleihen, «wirklich schwierig».

Es ist Donnerstagmittag, das zweitletzte Training vor dem Heimspiel am Samstag gegen Vaduz (20 Uhr) ist soeben zu Ende gegangen. Die Einheit hat länger gedauert als geplant. Hütter will eigentlich 60 bis 75 Minuten trainieren lassen. «Kurz und knackig», wie er sagt. Diesmal waren es deutlich mehr. Immer wieder hatte der Coach Übungen unterbrochen, um taktische Anpassungen vorzunehmen. «Wir wollen aggressiv und attraktiv spielen.»

«Kein Wunderwuzzi»

Am Montag hatte der 45-Jährige in Bern seine Arbeit aufgenommen, bei seinem ersten Training waren gerade einmal ein Dutzend Akteure anwesend. Seither bekam Adi Hütter jeden Tag neue Gesichter zu sehen. Milan Vilotic und Loris Benito stiegen wieder ins Mannschaftstraining ein. Am Mittwoch kehrten die sechs U-21-Nationalspieler zurück, tags darauf auch Captain Steve von Bergen. Zeit, seine Ideen zu vermitteln, fand Hütter kaum vor.

Er bremst deshalb etwaige Erwartungen, bei YB sei nun alles anders. Er erwartet aber, dass seine Equipe gegen Vaduz erste Ansätze seiner Spielidee zeige. «Ich bin kein Wunderwuzzi (Alleskönner, die Red.)», sagt Hütter einmal. Pragmatisch hält er fest: «Momentan zählt nur der Sieg.»

Rasch hat Adi Hütter erkannt, dass sein Team verunsichert ist. Mit «positiver Kommunikation» will er seinen Spielern den Glauben an sich zurückgeben. Dereinst soll in Bern eine Siegermentalität vorherrschen. Der Trainer weiss aber auch: «Mit reden alleine werden wir das nicht hinbekommen.» Spiele zu gewinnen, würde die Aufgabe deutlich leichter machen.

Hütters Aha-Erlebnis

Adi Hütters Plan sieht vor, Vaduz und im Cup Chiasso zu besiegen, um dann mit Selbstvertrauen bei Basel antreten zu können. Bis im Winter soll der Rückstand auf den aktuellen Leader verkleinert werden – einerseits. Anderseits, will er mit seiner Mannschaft sukzessive dahin kommen, dass ihre Spielweise seinem Bild im Kopf entspricht. Rückschläge nimmt er dafür in Kauf. Er kennt nur einen Weg. Und der führt schnurstracks geradeaus. Ein Ereignis hat Hütter darin besonders bestärkt. Als er im Sommer vor zwei Jahren mit Grödig in die höchste österreichische Liga aufgestiegen war, änderte er über Nacht seine Spielidee.

«Vorher war ich ein Ballbesitztrainer», erklärt Hütter. Nun wollte er aber, dass seine Spieler den Gegner bereits in dessen Spielhälfte unter Druck setzten. Notabene als Aufsteiger. Nach ersten ermunternden Vorbereitungsspielen ging bei Grödig vor dem Saisonstart nichts mehr.

«Wir hatten kein Zugriff aufs Spiel, keine Ballgewinne, kein Spiel gegen den Ball. Wir sind nur hinterhergelaufen», schildert der Vorarlberger die Situation. Er glaubt, viele Trainer hätten in diesem Moment die Taktik wieder geändert. Er nicht. «Ich beschloss, es ohne Wenn und Aber durchzuziehen.» Ende der Saison belegte Grödig den dritten Rang, der frühere Mittelfeldakteur wechselte daraufhin zu Red Bull Salzburg.

«Etwas Grosses»

Hütter ist überzeugt von seiner Art, Fussball spielen zu lassen. Nun muss er noch die Akteure für sich gewinnen. Habe die Mannschaft das Gefühl, «das ist es!», dann habe der Trainer gewonnen. «Dann kann bei YB etwas Grosses wachsen.»


Erste Eindrücke

Uli Forte war ein Trainer, der die Nähe zu den Spielern suchte. Sein Nachfolger Adi Hütter wahrt derweil eine gewisse Distanz. Geduzt wird nicht mehr. Für die Akteure ist der Österreicher der «Trainer».
Hütter verlange, dass die Übungen hochkonzentriert absolviert würden, sagt Renato Steffen. «Daneben bleibt aber auch Zeit für ein Spässchen.» Der Offensivakteur trainiert seit zwei Wochen wieder mit der Mannschaft. Nach zwei Partien bei der U-21 der Gelb-Schwarzen glaubt Steffen, er sei bereit, gegen Vaduz von Beginn an zu spielen.
Der Einsatz von Loris Benito ist dagegen fraglich. Auch wenn er unter der Woche vornehmlich mit dem Team trainiert hat. Der Linksverteidiger sagt, der neue Trainer erfinde den Fussball nicht neu. «Er sind nicht Tausend Sachen, die er ändert.» Vielmehr habe man bisher an wenigen Details gearbeitet. Der Zugang erlebte Hütter zudem als einen, der sehr genau kommuniziere. «Er braucht nicht viele Worte dazu, seine Vorstellungen zu äussern.»
Der junge Denis Zakaria, der am Montag im U-21-Nationalteam debütiert hatte und am Mittwoch sein erstes Training unter dem neuen Trainer bestritt, meint: «Er hat eine klare Idee, wie wir Fussball spielen sollen.» Der Französisch sprechende Zakaria empfand die Sprachbarriere bisher nicht als hinderlich. Hütter spricht Deutsch und Englisch.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23619710

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Der YB-Trainer greift durch

Das ist die neue Hütten-Ordnung in Bern!

Wenn der neue YB-Trainer Adi Hütter etwas hasst, dann Passivität. Die YB-Stars versanken allzu oft darin. Das will ihnen Hütter austreiben.

Der Auftritt beim 2:3 in Zürich gegen GC passte Hütter gar nicht. Die Kritik packte er in dick gepolsterte Worthülsen.

Doch jeder merkte, worum es ging, wenn er sagte: «Gegen GC ist mir aufgefallen, wie die Mannschaft mehr oder weniger auf dem Platz gestanden ist. Das ist nicht das, was ich sehen will.»

Mittlerweile sind seit diesen Worten fünf Tage vergangen. Fünf Tage, in denen Hütter Begeisterung auf dem Trainingsplatz spürte. «Allerdings ist das wohl immer so, wenn ein Neuer kommt», schränkt er ein.

Er selbst will totalen Fussball sehen. «Offensiv verteidigen», wie er sagt. «Ich will meine Spieler so selten wie möglich in der eigenen Platzhälfte sehen.»

Der Weg dazu ist für Hütter nicht das System, das sei bloss dazu dienlich, den Spielern mit auf den Weg zu geben, wie sie sich zu bewegen hätten. «Grundorganisation», nennt Hütter das System.

Viel wichtiger sei die Spielanlage. «Was mache ich, wenn ich den Ball habe? Was, wenn nicht? Wohin bewege ich mich?» Und vor allem: «Was ich nicht will, ist Passivität. Ich will ein aktives Team sehen.»

Aufstellen wird er YB in einem klassischen 4-4-2. Oder 4-2-2-2, wenn man die offensive «Grundorganisation» als Basis nimmt. Wer diese zehn Feldspieler sein werden, hat Hütter im Kopf.

Nennen tut er sie nicht. Ebenso wenig wie das, was er in der Garderobe geändert hat. «Alles, was in den Katakomben ist, möchte ich bei mir belassen», entschuldigt sich der Österreicher förmlich für seine Geheimhaltung.

Von Bergen bleibt Captain

Sicher sind bloss zwei Dinge. Erstens gibt es keine Änderung bei der Benennung des Captains. «Das ist und bleibt Steve von Bergen», so Hütter. Und zweitens werde nicht die gleiche Mannschaft auf dem Feld stehen wie gegen GC.

Der Coach will bei der ersten Hütter-Gaudi an der Ladies Night gegen Vaduz nicht nur die Herzen der Frauen im Sturm erobern, sondern aller Fans: «Es zählt in erster Linie der Sieg. Und diesen wollen wir mit einer Art und Weise anstreben, welche den Leuten gefällt.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 60671.html

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