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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2015, 12:54 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2015, 19:30 
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Vor den Augen der Rihs-Brüder

YB verliert auch gegen GC

GC schlägt YB mit 3:2. Nach einer Stunde scheint alles entschieden, dann zeigt YB vor den Augen der Bosse doch noch Moral.

So lief das Spiel: GC geht mit der ersten Chance in Führung. Wenig später hat Afum den Ausgleich auf dem Fuss, er vergibt aber alleine vor GC-Goalie Mall. Nach 37 Minuten muss Ravet das 2:0 machen. Mit zwei Riesenfehlern sorgen Gajic und Vilotic vor der Pause für die vermeintliche Entscheidung. Und als Caio nach einer Stunde das 3:0 erzielt, scheint das Spiel definitiv gelaufen. Wer hätte gedacht, dass es im Letzi noch einmal spannend wird? YB zeigt spät Moral. Vilotic hat den Ausgleich noch auf dem Fuss (88.).

Das gab zu reden:
Die YB-Chefs sind geschlossen da. Beide Rihs-Brüder sitzen mit dem Verwaltungsrat im Letzigrund. Es kann ihnen nicht gefallen haben, was sie in der ersten Stunde gesehen haben. YB-Sportchef Bickel in der Pause zu «Teleclub»: «Es stimmt im Kopf nicht und das Selbstvertrauen fehlt.» Das sitzt. Bickel muss jetzt den neuen Trainer präsentieren. Es brennt der Baum. Nach dem Spiel diskutieren die Spieler minutenlang mit den mitgereisten YB-Fans.

Die Tore:
1:0, 15. Minute: Herrlicher 40-Meter-Pass von Källström. Dabbur bleibt mit seinem Dribbling an Von Bergen hängen. Ravet zieht volles Risiko ab – und trifft herrlich in die weite Ecke. Selbstvertrauen pur!

2:0, 40. Minute: Milan Gaijc bleibt bei YB ein Ärgernis. Mit einem Katastrophen-Fehlpass im Mittelfeld leitet er den Konter ein. Als alles geklärt scheint, verursacht Vilotic einen Riesenbock. Tarashaj lässt sich nicht zweimal bitten. Auch hier ist Mvogo schuldlos.

3:0, 59. Minute: Caio leitet den Angriff selbst ein. Dann zieht er ab. Traumtor!

3:1, 68. Minute: Vilotic trifft nach einem Corner per Kopf. Der Schiri pfeift sein Foulspiel nicht.

3:2, 80. Minute: Butterflanke Hadergjonaj. Kubo erzielt den Anschluss ebenfalls mit dem Kopf.

Der Beste: Ravet. Der Kunstschuss des GC-Franzosen zum 1:0 ist Extra-Klasse.

Der Schlechteste: YB-Mittelfeldspieler Gajic.

Die Statistik:
Das GC-Quartett Dabbur, Tarashaj, Ciao und Ravet schoss bereits 20 Tore. Das sind 9 Tore mehr als das ganze YB-Team.

So gehts weiter:
Nach der Nati-Pause spielt GC am 13. September in Luzern. Keine Verschnaufspause für die Fans: Das zehnjährige Jubiläum des GC-Campus in Niederhasli wird gefeiert. GC testet am nächsten Freitag gegen Admira Wacker Mödling (17 Uhr). Und am 5. September findet auf dem Areal des ehemaligen Hardturm-Stadions ein Legendenspiel GC – Xamax statt.

YB empfängt am Samstag, 12. September, den FC Vaduz. Gratis-Eintritt für alle Frauen: Es ist «Ladies Night». Gibts neben Rosen und mit dem neuen Trainer auch Punkte?


GC – YB 3:2 (2:0)

Letzigrund - 7300 Fans - SR: Amhof.

Tore. Ravet (Dabbur) 1:0. 40. Tarashaj (Basic) 2:0. 57. Caio () 3:0. 63. Vilotic (Sulejmani) 3:1. Kubo (Hadergjonaj) 3:2.

GC. Mall; Bauer, Gülen, Barthe, Lüthi; Basic, Källström; Ravet, Tarashaj, Caio; Dabbur.
YB: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Nuzzolo, Bertone, Gajic, Sulejmani; Afum, Kubo.

Bemerkungen: GC ohne Kubli (verletzt). YB ohne Gerndt, Seferi, Sanogo, Hoarau (alle verletzt) und Zakaria (gesperrt).

Gelb: 21. Bertone (Foul). 38 Lecjaks (Foul). 86. Källström (Foul).

Auswechslungen:
GC. Antonov (56. für Lüthi). Gjorgjev (74. für Tarashaj). Kamberi (84. für Ravet).

YB. Castroman (46. für Gajic). Gonzalez (74. für Nuzzolo). Tabakovic (77. für Afum).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 18282.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2015, 19:32 
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Die nächste Niederlage

Nicht unverdient verliert ein harmloses YB das Verfolgerduell gegen GC mit 2:3. Nach einem 0:3-Rückstand können Vilotic (68.) und Kubo (80.) nur noch verkürzen.

Die «GC-Tormaschine» läuft weiter auf Hochtouren und die Young Boys müssen den nächsten Tiefschlag verkraften. Die formstarken Zürcher feierten gegen die verunsicherten Berner einen 3:2-Heimsieg.

Es ist gegenwärtig eine Freude, der GC-Offensive zuzusehen. Den stürmenden Schützlingen von Pierluigi Tami gelingt derzeit fast alles. Sie können aus den verschiedensten Lagen schiessen, und der Ball wird vom gegnerischen Netz scheinbar magisch angezogen. Die «Hoppers» konnten sich gegen YB bis zur 59. Minute einen komfortablen 3:0-Vorsprung erarbeiten und in der 7. Runde ihr Tor-Konto auf die stattliche Zahl von 24 aufstocken (17 vor der Pause!) – dies entspricht dem imposanten Schnitt von 3,43 Treffern pro Spiel.

Eröffnet wurde das Skore nach einer Viertelstunde. Nach einem abgeblockten Schuss von Dabbur fand der Franzose Yoric Ravet aus dem Hinterhalt die Lücken im YB-Abwehr-Dispositiv. Beim 2:0 im Zuge eines Gegenstosses traf Shani Tarashaj mit dem zweiten Versuch via Innenpfosten (40.). Für den 20-Jährigen war es bereits das sechste Tor in der laufenden Meisterschaft. Und beim 3:0 nahm Caio im brasilianischen Stil den Ball an der Strafraumgrenze mit links an, um anschliessend mit rechts volley erfolgreich abzuschliessen.

Die Grasshoppers mussten sich am Ende nur den Vorwurf gefallen lassen, dass sie in der letzten halben Stunde in Passivität verfallen waren und den lange harmlosen Gegner damit aufbauten. Die Young Boys wurden regelrecht dazu eingeladen, nach Cornern zwei Tore zu erzielen. Milan Vilotic (68.) und Yuya Kubo (80.) trafen jeweils per Kopf. Plötzlich hatten die Gelb-Schwarzen sogar noch Chancen, um einen Punkt aus dem Letzigrund entführen zu können. GC-Goalie Joel Mall, der bei den zwei Gegentoren schuldlos gewesen war, liess aber nichts mehr zu. Die «Hoppers» landeten gegen YB den ersten Sieg seit dem 4. Mai 2014. Zwischen den beiden Klubs liegen nun schon sieben Punkte.

So gab es für die Young Boys das nächste enttäuschende Ergebnis nach dem blamablen Out in der Europa-League-Qualifikation in Aserbaidschan. Interims-Trainer Harald Gämperle konnte nach dem Schlusspfiff nicht zufrieden sein mit der Leistung seiner Equipe. Gämperle hat nun beim Hauptstadt-Klub vorläufig zum letzten Mal die Hauptverantwortung an der Seitenlinie getragen. Die in eine Krise geratenen Young Boys werden wohl in Bälde den neuen Chef-Trainer präsentieren.

Grasshoppers - Young Boys 3:2 (2:0)
7300 Zuschauer. - SR Amhof.
Tore: 15. Ravet 1:0. 40. Tarashaj 2:0. 59. Caio (Ravet) 3:0. 68. Vilotic (Corner Sulejmani) 3:1. 80. Kubo (Hadergjonaj) 3:2.
Grasshoppers: Mall; Bauer, Gülen, Barthe, Lüthi (56. Antonov); Basic, Källström; Ravet (84. Kamberi), Tarashaj (74. Gjorgjev), Caio; Dabbur.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic (46. Castroman), Bertone; Nuzzolo (74. Gonzalez), Kubo, Sulejmani; Afum (78. Tabakovic).
Bemerkungen: Young Boys ohne Zakaria (gesperrt), Gerndt, Steffen, Seferi, Sanogo, Hoarau (alle verletzt) und Benito (U21). 55. Lattenschuss Sulejmani. - Verwarnungen: 21. Bertone, 38. Lecjaks, 86. Källström, 91. Kamberi (alle Foul).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17892660

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2015, 19:33 
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GC - YB 3:2

GC kommt unnötig ins Zittern

Die «GC-Tormaschine» läuft weiter auf Hochtouren. Die formstarken Zürcher feiern gegen die verunsicherten Berner einen 3:2-Heimsieg.

Es ist gegenwärtig eine Freude, der GC-Offensive zuzusehen. Den stürmenden Schützlingen von Pierluigi Tami gelingt derzeit fast alles. Sie können aus den verschiedensten Lagen schiessen, und der Ball wird vom gegnerischen Netz scheinbar magisch angezogen. Die «Hoppers» konnten sich gegen YB bis zur 59. Minute einen komfortablen 3:0-Vorsprung erarbeiten und in der 7. Runde ihr Tor-Konto auf die stattliche Zahl von 24 aufstocken (17 vor der Pause!) - dies entspricht dem imposanten Schnitt von 3,43 Treffern pro Spiel.

Eröffnet wurde das Skore nach einer Viertelstunde. Nach einem abgeblockten Schuss von Dabbur fand der Franzose Yoric Ravet aus dem Hinterhalt die Lücken im YB-Abwehr-Dispositiv. Beim 2:0 im Zuge eines Gegenstosses traf Shani Tarashaj mit dem zweiten Versuch via Innenpfosten (40.). Für den 20-Jährigen war es bereits das sechste Tor in der laufenden Meisterschaft. Und beim 3:0 nahm Caio im brasilianischen Stil den Ball an der Strafraumgrenze mit links an, um anschliessend mit rechts volley erfolgreich abzuschliessen.

Die Grasshoppers mussten sich am Ende nur den Vorwurf gefallen lassen, dass sie in der letzten halben Stunde in Passivität verfallen waren und den lange harmlosen Gegner damit aufbauten. Die Young Boys wurden regelrecht dazu eingeladen, nach Cornern zwei Tore zu erzielen. Milan Vilotic (68.) und Yuya Kubo (80.) trafen jeweils per Kopf. Plötzlich hatten die Gelb-Schwarzen sogar noch Chancen, um einen Punkt aus dem Letzigrund entführen zu können. GC-Goalie Joel Mall, der bei den zwei Gegentoren schuldlos gewesen war, liess aber nichts mehr zu. Die «Hoppers» landeten gegen YB den ersten Sieg seit dem 4. Mai 2014.

Und so gab es für die Young Boys das nächste enttäuschende Ergebnis nach dem blamablen Out in der Europa-League-Qualifikation in Aserbaidschan. Interims-Trainer Harald Gämperle konnte nach dem Schlusspfiff nicht zufrieden sein mit der Leistung seiner Equipe. Kritisch merkte er an: «Bei der Analyse der ersten Halbzeit gibt es nichts zu beschönigen. Unser Zweikampf-Verhalten war da sehr schlecht.» Er konnte sich deswegen nur bedingt darüber freuen, dass das Team bei der Aufholjagd in der Schlussphase Moral gezeigt hatte.

Gämperle hat nun beim Hauptstadt-Klub vorläufig zum letzten Mal die Hauptverantwortung an der Seitenlinie getragen. Die in eine Krise geratenen Young Boys werden wohl in Bälde den neuen Chef-Trainer präsentieren.

Grasshoppers - Young Boys 3:2 (2:0).

7300 Zuschauer. - Schiedsrichter: Amhof. - Tore: 15. Ravet 1:0. 40. Tarashaj 2:0. 59. Caio 3:0. 68. Vilotic 3:1. 80. Kubo 3:2.

Grasshoppers: Mall; Bauer, Gülen, Barthe, Lüthi (56. Antonov); Basic, Källström; Ravet (84. Kamberi), Tarashaj (74. Gjorgjev), Caio; Dabbur.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic (46. Castroman), Bertone; Nuzzolo (74. Gonzalez), Kubo, Sulejmani; Afum (78. Tabakovic).

Bemerkungen: Young Boys ohne Zakaria (gesperrt), Gerndt, Steffen, Seferi, Sanogo, Hoarau (alle verletzt) und Benito (U21). 55. Lattenschuss Sulejmani. - Verwarnungen: 21. Bertone, 38. Lecjaks, 86. Källström, 91. Kamberi (alle Foul).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/gc-kom ... 1.18604730

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2015, 19:34 
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30.08.2015

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GC verschärft die YB-Krise

GC hat am 7. Super-League-Spieltag seinen Status als erster Verfolger des souveränen Leaders Basel untermauert. Komplett anders die Situation beim Gegner: YB erwachte im Letzigrund zu spät und wurde bei der 2:3-Niederlage seinen Ansprüchen erneut nicht gerecht.

Drei Tage nach dem Scheitern in der Europa League muss YB in der Meisterschaft den nächsten Rückschlag hinnehmen. Damit ist die Zeit von Interimstrainer Harald Gämperle wohl definitiv abgelaufen. Der Klub will nächste Woche eine Lösung präsentieren – rund 5 Kandidaten dürften im Rennen sein.

Wenn auch am Ende eher glückhaft, so blieben doch alle 3 Punkte im Letzigrund. Die Grasshoppers, die in der letzten Saison die Berner kein einziges Mal hatten bezwingen können, retteten ein 3:2 über die Zeit.

Typisch für ein Team, das schwächelt

Die Gäste waren bemüht, eine Reaktion zu zeigen. Vollständig gelingen wollte ihnen dies aber nicht. Zum eigenen Unvermögen paarte sich Pech – ein typisches Symptom für ein Team, das in der Negativspirale gefangen ist.

So verfehlten die Hauptstädter unmittelbar nach dem GC-Führungstreffer durch Yoric Ravet per Direktabnahme (15.) den postwendenden Ausgleich. Keeper Joël Mall vereitelte eine Grosschance Samuel Afums.

Kurz vor der Pause erhielten sie die Quittung dafür, dass sie die Kontrolle über die Partie zunehmend verloren hatten. Shani Tarashaj erhöhte mit seinem bereits 7. Saisontreffer auf 2:0. Der erst 20-Jährige strotzt vor Selbstvertrauen.

Kein Lohn für das Aufbäumen

YB steigerte sich in der 2. Halbzeit gegen immer passiver werdende Zürcher merklich. Doch Zuzug Miralem Sulejmani knallte nach 55 Minuten das Leder nur an die Latte. Statt einer Reaktion folgte der nächste Nackenschlag: Das 0:3, herrlich erzielt vom Brasilianer Caio aus rund 20 Metern.

Erst jetzt erreichten die Gelb-Schwarzen doch noch Betriebstemperatur. In der 68. Minute leitete Milan Vilotic per Kopf die Aufholjagd ein, 12 Minuten später verkürzte Yuya Kubo auf 2:3.

Ein nun aufmüpfiges YB bewies in dieser schwierigen Situation Moral und setzte GC bis zum Schlusspfiff unter Druck. Der Ausgleich blieb aber verwehrt.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... e-yb-krise

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2015, 06:36 
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31.08.2015

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YB weiter in der Abwärtsspirale

YB taumelt weiter. Nach fast 70 katastrophalen Minuten in Zürich verlieren die Young Boys am Ende gegen GC 2:3. Leader Basel hat schon 12 Punkte mehr als die Berner.

Wenn man das Gefühl hat, es gehe nicht mehr schlechter, beweisen die Young Boys das Gegenteil. Drei Tage nach der sehr schwachen Leistung im Playoff-Rückspiel zur Europa League in Baku gegen Karabach (0:3) treten sie am Sonntagnachmittag in Zürich gegen GC fast 70 Minuten so auf, als ob sie sich eben erst kennen gelernt hätten. Fehlpass an Fehlpass an Fehlpass reihen sie, sie fabrizieren teilweise nicht für möglich gehaltene Aussetzer und taumeln einer Kanterniederlage entgegen.

Ihre Vorstellung ist derart grauenhaft, dass Schönfärben nach dem Spiel keine Option mehr ist. Steve von Bergen sagt: «Ich bin sehr, sehr, sehr enttäuscht. Wir haben Willen, Kampf, Biss und Persönlichkeit und noch viel mehr nicht gezeigt.» Es ist eine Bankrotterklärung des Captains für YB. «Immerhin haben wir in der Schlussphase dagegengehalten», meint von Bergen noch, «auch wenn das ein schwacher Trost ist.»

Gute YB-Schlussphase

In der Schlussphase überzeugt YB tatsächlich auf einmal, dominiert einen Gegner, der Mitte der zweiten Halbzeit aufhörte, Fussball zu spielen, und erzielt beinahe noch den Ausgleich. Zuerst trifft Milan Vilotic in der 68. Minute aus dem Nichts mit einem Kopftor nach einem Eckball zum 1:3-Anschlusstor, 10 Minute vor Spielende gelingt Yuya Kubo ebenfalls mit dem Kopf das zweite YB-Tor, und in den hektischen letzten Minuten verpassen die Gäste knapp den Ausgleich.

Ein Punkt wäre gegen ein nicht besonders überzeugendes, aber enorm effizientes GC jedoch ein zu hoher Lohn für eine lange Zeit katastrophale Darbietung gewesen. «Ich weiss auch nicht, warum wir so schlecht spielen», meint YB-Mittelfeldspieler Leonardo Bertone, «wir pushen uns vor der Partie, gehen raus und wollen aggressiv sein. Und dann zeigen wir so eine Leistung.»

Minutenlang sprechen die Akteure der Young Boys nach der 2:3-Niederlage am Sonntagabend mit den frustrierten Fans. «Es tut mir leid für sie», sagt Bertone, «aber keiner von uns spielt extra so.» Von Bergen wiederum sagt, die YB-Akteure müssten sich nicht bei den Anhängern entschuldigen, sondern endlich besser spielen und als Mannschaft auftreten. «Es gibt keine Ausreden mehr», meint der Captain. «Nach der Länderspielpause müssen wir Vaduz schlagen und dann im Cup in Chiasso gewinnen.»

Nun zwei Wochen Pause

Mit einer Mischung aus Hilflosigkeit und Durchhalteparolen begegnet YB der mittlerweile fundamentalen Krise. «Im Fussball gibt es solche Phasen», sagt der erfahrene von Bergen, «und es läuft uns im Moment überall nicht wie gewünscht. Wir haben viele Verletzte, die Spiele entwickeln sich unglücklich.»

Mit dem ersten Torschuss erzielte GC gestern nach einer Viertelstunde herrlich das 1:0, es war eine Art Volleydropkickschuss Yoric Ravets – der einem Fussballer wohl nur gelingt, wenn das Team im Hoch ist. Auf der Gegenseite scheiterte Samuel Afum kurz darauf aus drei Metern an Goalie Joel Mall. Beim zweiten GC-Treffer landete der Abschluss Shani Tarashajs via Innenpfosten im Netz, während ein Schuss von YB-Flügel Miralem Sulejmanis in der zweiten Halbzeit die Lattenoberkante streifte.

Wie die Young Boys aber verteidigten, war einer Super-League-Mannschaft unwürdig. Groteske Abspielmängel paarten sich mit unkonzentrierter, ungenügender Deckungsarbeit. Und so durfte Caio nach einer Stunde seine formidable Schusstechnik beim 3:0 völlig frei von Berner Störungsarbeit erzielen.

YB bleibt die Hoffnung, dass es nach der zweiwöchigen Länderspielpause besser wird. 7 Punkte liegt GC als Zweiter vor den Bernern, der souveräne Leader Basel ist 12 Zähler enteilt. Hochgerechnet auf Ende Saison, würde das einen Rückstand von über 60 Punkten bedeuten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22754202

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2015, 20:52 
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31.08.2015

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Das Warten auf den Impulsgeber

Der Sinkflug der Young Boys geht weiter. Nach dem 2:3 gegen GC liegen sie schon 12 Punkte hinter Leader Basel. Der neue Trainer startet in Bern mit einer grossen Hypothek.

Es waren 60 Minuten, die zur gänzlich verpfuschten Berner Startphase in ­dieser Saison passten. Harmlos, lustlos, leblos – man hätte problemos noch mehr Attribute anfügen können, um den schwachen Auftritt der Young Boys im brütend heissen Letzigrund gegen GC zu beschreiben. ­Etwas ­Positives hätte sich dabei nicht einreihen lassen. Die Mannschaft machte dort weiter, wo sie zuletzt gegen den FC Karabach beim Scheitern im ­Europa-League-Playoff aufgehört hatte.

Diesmal dauerte es 15 Minuten, bis die Young Boys auf die Verliererstrasse gerieten. Nach einem missglückten Abwehrversuch der Gäste risikierte Ravet einen Direktschuss, der den Weg an vielen Beinen hindurch ins Berner Tor fand. Kurz vor der Pause machten Gajic und Vilotic keine gute Figur, was Tara­shaj zum 2:0 ausnützte. In der 57. Minute schliesslich genoss Caio zu viel Freiraum und erhöhte gar auf 3:0. Es waren die GC-Tore 22, 23 und 24 in dieser Saison.Und was bot YB in der ersten Stunde? Mehr als ein von Goalie Mall parierter Abschluss von Afum (17.) und ein Schuss von Sulejmani auf die Lattenoberkante (55.) war nicht zu notieren. Erst als die erste Stunde vorüber war, fanden die bis dahin biederen Gäste etwas besser ins Spiel. Das Aufbäumen im Finish mit den Toren von Vilotic und Kubo kam zu spät und fiel zu wenig überzeugend aus. So bleibt YB nach 7 Runden auf mageren 9 Punkten sitzen – das sind 12 weniger, als der FC Basel auf seinem Konto hat, den man in dieser Saison eigentlich unter Druck setzen wollte.

Verzicht auf Schönfärberei

Schönreden wollte die Leistung bei den Young Boys gestern niemand mehr. ­Interimstrainer Harald Gämperle bemängelte die grosse Passivität und die zu vielen Ballverluste in der ersten Halbzeit. «Wir haben es GC leicht gemacht», sagte er treffend. Sportchef Fredy Bickel sprach zur Pause davon, «dass es im Kopf nicht stimmt und das Selbstvertrauen fehlt». Und Leonardo Bertone gab zu, «dass es nicht reicht, wenn wir so spielen». Er ­forderte, «dass es bei YB jetzt endlich vorwärtsgehen muss». Der Mittelfeldspieler bezog sich mit dieser Aussage aber explizit auf die Mannschaft, nicht auf die Trainerfrage. Wie es da weitergehe, das müssten andere ­entscheiden, sagte er.

Diese «anderen» sassen gestern alle im Letzigrund. Die beiden YB-Besitzer Andy und Hans-Ueli Rihs und der YB-Verwaltungsrat sahen sich das Spiel ­gestern vor Ort im Letzigrund an. Sie dürften zur Erkenntnis gekommen sein, dass jetzt sofort Handlungsbedarf besteht, soll der Sinkflug nicht weiter anhalten. Das Team hat sich unter Gämperles ­Regime nicht wie erhofft aufgefangen. Er gelang ihm nach Fortes Absetzung nicht, YB wachzurütteln. Der Interims­trainer verlor zwei von vier Spielen in der Super League und beide Duelle im ­Europa-League-Playoff. Nur im Cup brachte er die Berner weiter. Das ist zu wenig, um auf eine Beförderung zum Cheftrainer zu hoffen. Er habe den Auftrag erhalten, die Mannschaft vorerst «bis zum 31. August» zu betreuen, und das habe er ausgeführt, sagte der Ostschweizer gestern nach dem Spiel.

Adi Hütter als neuer Name

Der 31. August ist heute. Wann die Young Boys den neuen Trainer vorstellen werden – ob schon heute oder erst morgen – war gestern noch nicht in Erfahrung zu bringen. Dank der Länderspielpause wird er aber fast zwei Wochen Zeit haben, um sich einzuarbeiten. Neu aufgetaucht im Kreis der Kandidaten um Yakin und Slomka ist Adi Hütter. Der 45-jährige frühere Nationalspieler Österreichs war zuletzt eine Saison Trainer von Red Bull Salzburg.

Wer immer neuer Trainer wird: Auf ihn wartet sehr viel Arbeit. Und gewinnen kann der neue Mann in dieser Saison auch nicht mehr viel. Dafür haben die Young Boys in den ersten sechs Wochen schon zu viel Schaden angerichtet.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/26928451

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«Mehr mit dem Herz als mit dem Kopf gespielt»

von Sandro Compagno - GC sorgt weiter für Spektakel, diesmal zum Leidwesen der Young Boys. Das 3:2 schmeichelt eher den Bernern.

Der selbsternannte Co-Favorit bleibt nach der dritten Pleite in den letzten vier Spielen (inklusive Europa-League-Playoff) auf neun Punkten sitzen, schon zwölf Punkte hinter Serienmeister Basel. Dieses 2:3 im Letzigrund war die vorerst letzte Amtshandlung von Interimstrainer Harald Gämperle. In der Nati-Pause stellt Sportchef Fredy Bickel einen neuen YB-Trainer vor.

Bickels Interpretation

Zuvor präsentierte Bickel eine zumindest eigenwillige Sicht des sportlichen Zustands des BSC Young Boys. «Ich wehre mich dagegen, dass keine Trendwende erfolgt sein soll», sagte er am Samstag in der «NZZ». Die Fakten: 4 Spiele, 3 Pleiten... Was YB gestern über weite Strecken zeigte, war keine Trendwende, sondern Konstanz auf sehr tiefem Niveau. «Wir können nicht umsetzen, was wir uns vornehmen», sagte ein sichtlich ratloser Leonardo Bertone nach dem Spiel. Es habe von Anfang an nicht gestimmt.

In der Tat fehlte es den Gästen, die erneut ohne Starstürmer Hoarau (Adduktoren) auskommen mussten, an allem. GC ging durch Ravet früh in Führung (15.) und legte vor der Pause durch Tarashaj nach. Als Caio in der 58. Minute sehenswert auf 3:0 erhöhte – der Brasilianer nahm einen Ravet-Pass mit Links an und vollendete mit Rechts - , war die Sache gelaufen; so jedenfalls schien es. «Wir hatten das Spiel unter Kontrolle, sowohl defensiv wie auch offensiv», stellte GC-Trainer Pierluigi Tami fest.

YB im Wachkoma

Offensiv ist seine Mannschaft mit Dabbur, Caio, Tarashaj und Ravet hervorragend besetzt, defensiv bleibt sie eine Gross-Baustelle. Das zeigte sich insbesondere in der Schlussphase, die unerwartet hektisch wurde. Aus dem Nichts kam YB durch Vilotic zum 3:1 (68.). Das Tor verunsicherte die Hoppers und weckte die Berner aus ihrem komatösen Zustand. Als Kubo nach 80 Minuten gar den Anschlusstreffer erzielte, wäre GC die klare Sache beinahe noch entglitten. Doch Goalie Mall machte sich ganz lang, um einen Schuss von Vilotic unschädlich zu machen (89.). «Wir hätten von Anfang an so spielen sollen wie in der letzten halben Stunde», meinte YB-Mittelfeldspieler Bertone. Zwar spreche es für die Mannschaft, dass sie nochmals herangekommen sei: «Aber das ist ein schwacher Trost.»

Die Hoppers waren zu nächst passiv geworden, und danach fahrig. «Wir haben mehr mit dem Herz gespielt als mit dem Kopf», sagte Trainer Tami und erklärte dies anhand einer Szene tief in der Nachspielzeit, als Dabbur mit dem Ball in Richtung YB-Strafraum zog und ihn mit einem missglückten Aussenrist-Pass auf den eingewechselten Gjorgjev verlor, statt zur Eckfahne zu rennen und ein paar Sekunden zu gewinnen. Zeichen des Mutes, aber auch der Unerfahrenheit des jüngsten Teams der Liga. Tami: «Ich will nicht zu viel korrigieren. Sonst bremse ich vielleicht die Kreativität.» Seine Mannschaft wolle nach vorne spielen, «diese Mentalität wollen wir nicht verlieren».

Die Spielqualität der Hoppers

Tami kann sich diese Nachsicht leisten. Mit 16 Punkten aus sieben Spielen sind die Grasshoppers der einzige halbwegs ernsthafte Verfolger des FC Basel. «Nicht schlecht», meint Tami zur Ausbeute. «So viele Punkte habe ich nicht erwartet, vor allem aber nicht diese Spielqualität.» Wie hoch die ist, lässt sich am 1:0 ablesen: Eingeleitet von Captain Källström mit einem chirurgisch präzisen 50-Meter-Pass, abgeschlossen durch Ravet mit einer mutigen Direktabnahme. Spass-Fussball, made by GC.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/31995558

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YB-Noten: Einige waren ganz schwach

Bei der 2:3-Niederlage in Zürich gegen GC gefiel bei den Young Boys einzig Steve von Bergen. Einige Akteure agierten sehr schlecht.

Yvon Mvogo: Note 4 Keine Chance bei den Gegentoren, sonst sicher und ohne Patzer, aber auch ohne grosse Paraden.

Florent Hadergjonaj: Note 3,5 Kämpfte immerhin, vor allem in der Schlussphase ein Aktivposten bei YB, schlug die Flanke zum Tor Kubos. Aber lange Zeit ebenfalls ungenügend.

Milan Vilotic: Note 2,5 Was ist nur mit dem teuer erworbenen Innenverteidiger los? Reihte Fehler an Fehler. Vor dem 2:0 der Grasshoppers mit ungenügender Befreiungsaktion genau in die Füsse Shani Tarashajs, vor dem 3:0 stand er viel zu weit weg von Caio. Später mit Kopftor.

Steve von Bergen: Note 4,5 Der beste YB-Spieler. Schonte weder sich noch die Gegenspieler, bügelte einige Situationen aus, vermochte die Defensive aber nicht zusammenzuhalten, weil die Mitspieler einfach zu viele Fehler produzierten.

Jan Lecjaks: Note 2,5 Hatte grosse Mühe mit dem wirbligen Yoric Ravet, wurde immer wieder überspielt, nach vorne keine Impulse.

Milan Gajic: Note 2 Der Techniker leistete sich mehrere grobe Fehlpässe, teilweise unbedrängt. Lethargisch, wurde zur Pause ausgewechselt.

Leonardo Bertone: Note 3 Auch er fiel über weite Strecken mit Abspielfehlern auf. Immerhin stimmte beim Youngster die Körpersprache, er kämpfte und grätschte beherzt.

Raphaël Nuzzolo: Note 2 Der Flügelspieler ist gar nicht in Form, es fehlte ihm auch gestern an der Überzeugung. Kaum ein Ball von ihm erreichte die Teamkollegen, er versteckte sich und fiel eigentlich erst richtig auf, als er ausgewechselt wurde.

Yuya Kubo: Note 3,5 Der Japaner war bemüht, setzte sich aber selten durch. In der Schlussphase mit einem Kopftor.

Miralem Sulejmani: Note 3,5 Deutete sein zweifellos vorhandenes Können in einigen Szenen an. Herrlich seine Aktion, als er aus rund 18 Metern mit einem kernigen Schuss die Latte streifte. Letztlich aber mit zu vielen Pausen in seinem Spiel.

Samuel Afum: Note 2,5 Torschützenkönig wird er bei YB nicht mehr. Der Ghanaer war emsig, behauptete auch einige Bälle gut, aber er strahlte kaum Torgefahr aus. Und als er in der 18.Minute völlig frei vor dem Tor aus naher Distanz an GC-Goalie Joel Mall scheiterte, bewies er, dass es eben keine hundertprozentigen Chancen gibt (sonst wäre der Ball ja im Netz gelandet).

Miguel Castroman: Note 3 46.Minute für Gajic. War deutlich aktiver als sein Vorgänger, ohne Stricke zu zerreissen.

Alexander Gonzalez (74.Minute für Nuzzolo) und Haris Tabakovic (78. Minute für Afum) waren für eine Benotung zu kurz im Einsatz, brachten aber frischen Schwung ins Spiel.

6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15992266

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