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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 8. August 2015, 15:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.08.2015  Zitat: Prag ist noch in weiter Ferne
Die Europacup-Auslosung mit Sparta Prag als Gegner war bei den Thun-Spielern lediglich ein kurzes Intermezzo. Das Augenmerk ist auf das Derby bei YB am Sonntag gerichtet.
Nach dem Europacup ist vor der Meisterschaft. Zur Ruhe kommen die Spieler des FC Thun derzeit nicht. Das Derby vom Sonntag bei YB (16 Uhr) ist das 8. Pflichtspiel innert 25 Tagen. Kein Wunder, laufen einige Spieler auf dem Zahnfleisch. Auch Nelson Ferreira spürt die Strapazen, am Donnerstag in Vaduz erhielt der Mittelfeldspieler, der zuvor in sämtlichen Partien durchgespielt hatte, eine Auszeit.
Er habe Probleme mit den Adduktoren, hiess es offiziell. «Es war ein Vernunftsentscheid, nicht zu spielen. Ich möchte eine schwerwiegende Verletzung vermeiden», sagte der Spieler. Ferreira wird beim FC Thun in den nächsten Wochen gebraucht. Es stehen weitere englische Wochen an. Die Oberländer tanzen derzeit in Meisterschaft, Schweizer Cup und Europacup auf drei Hochzeiten.
Seit Freitagmittag ist der Gegner für die finale Runde im Kampf um einen Platz in der Gruppenphase der Europa League bekannt. Als hätten die Loskugeln ein Gedächtnis, heisst der Gegner Sparta Prag. Zehn Jahre nachdem sich die beiden Equipen in der Champions League duelliert haben, kommt es zur Neuauflage. 2005 siegte Thun im Stade de Suisse 1:0 und spielte in Prag 0:0 unentschieden. Ferreira ist der einzige Spieler im Thun-Kader, der damals schon dabei war. Die Erinnerungen an die Begegnungen sind allerdings schwach. «Ich weiss noch, dass Prag ein schwieriger Gegner war. Das Rückspiel musste ich von der Tribüne aus verfolgen, weil ich gesperrt war.»
Hoffen auf volle Arena
Ferreira hofft, dass die Stockhorn-Arena im Heimspiel viel Publikum anziehen wird. «Sparta Prag ist eine gute Adresse im europäischen Fussball.» Die Tschechen dürften im Moment noch etwas hadern, dass sie in der Champions-League-Qualifikation hängen geblieben sind. Gegen ZSKA Moskau spielten sie auswärts 2:2. Im Rückspiel führten sie nach 16 Minuten 2:0 und kassierten in der Folge drei Gegentore zum 2:3.
Natürlich sind die Thuner am 20. (in Prag) und am 27. August (in Thun) im Europa-League-Playoff Aussenseiter. Ferreiras Ziel ist trotzdem klar: «Wir wollen uns für die Gruppenphase qualifizieren. Für derartige ‹Highlights› trainieren wir Tag für Tag hart.» Doch Prag ist noch in weiter Ferne.
Offene Rechnung mit YB
Das Hauptaugenmerk der Thun-Spieler gilt weiterhin der Meisterschaft und dem nächsten Spiel. Am Sonntag sind die Oberländer zu Gast bei YB. Dass dort gerade wieder einmal Unruhe herrscht, betrachtet Ferreira nicht als Vorteil. «Nach der Entlassung des Trainers sind die Spieler gefordert.» Mehr Worte verliert der 33-Jährige über den Gegner nicht. «Wir müssen auf uns schauen.»
Thun hat noch eine offene Rechnung mit den Bernern. Im April ging das letzte Derby im Stade de Suisse gleich mit 0:4 verloren. Diesmal wollen es die Thuner besser machen. Ferreira brennt auf einen Einsatz und hofft, das die Gesundheit mitspielt. Der offensive Mittelfeldspieler ist vorzüglich in die Saison gestartet. Seine Leistungen waren zumeist stark. Gründe für seinen siebten Frühling gibt es einige. «Ich fühle mich in dieser Equipe wohl und bin hungrig nach Erfolg. Ich tue, was ich kann.»
Ob dies reicht, um gegen die angeschlagenen Young Boys zu reüssieren, ist eine andere Frage. Während die Thuner im Europacup vorwiegend jubeln können, ist die Ausbeute in der Meisterschaft noch etwas bescheiden. Um sich im Mittelfeld zu halten, benötigt das Team von Ciriaco Sforza Punktezuwachs.
Das Meisterschaftsprogramm ist happig. Nach YB steht am nächsten Mittwoch der schwere Gang nach Basel bevor. Zum ungeschlagenen Tabellenführer. Zum neuen Verein des Ex-Thun-Trainers Urs Fischer. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11006455
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Samstag 8. August 2015, 16:49 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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----------------------mvogo------------------------ ---------vilotic------von bergen-------lecjaks------- hadergjonaj--------zakaria-------gajic---------benito ------afum------------hoarau---------nuzzolo-------
yb - thun 3:1
nuzzolo, hoarau, gajic
25'500
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shalako
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Verfasst: Sonntag 9. August 2015, 11:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.08.2015  Zitat: Der Charaktertest
Das erste Spiel für YB nach Uli Forte. Ironie der Geschichte: Thuns Trainer Ciriaco Sforza war vor Fortes Engagement ebenfalls ein heisser Kandidat.
Dass er vor Uli Fortes Amtsantritt in Bern vor zwei Jahren bei YB im Gespräch war, ist für Ciriaco Sforza keine besondere Motivation. Der Aargauer spekuliert überhaupt nicht auf die Nachfolge des am Donnerstag entlassenen Zürchers. «Ich bin in Thun und habe mit dieser talentierten Mannschaft, die mir unheimlich viel Freude bereitet, noch sehr, sehr viel vor», sagt Sforza.
Der ehemalige Nationalspieler ist als Trainer im Berner Oberland rundum glücklich, auch wenn sein Team zurzeit ein stressiges Programm bewältigen muss. «Wir hatten zuletzt mit der Meisterschaft und der Europa League alle drei Tage ein Spiel. Wir laufen zurzeit auf dem Zahnfleisch», sagt Sforza. Klagen mag er indes nicht: «In einer solchen Phase zeigt sich auch, wer auf die Zähne beissen und den inneren Schweinehund überwinden kann.»
«Wir werden gegen YB etwas riskieren»
Nach dem 2:2 in der Europa League in Vaduz am Donnerstag, wo sich Thun für die nächste Runde qualifiziert hat, hat Sforza mit seinen Spielern vorwiegend Regeneration betrieben. «Das Spiel in Vaduz kostete viel Kraft, weil wir in einer mörderischen Hitze antreten mussten. Bis zum Spiel am Sonntag in Bern werden wir deshalb höchstens etwas Gymnastik und technische Übungen machen. »
Sforza verspricht, dass sein Team heute Nachmittag voll auf Sieg spielen wird. «Wir wollen mutig und frech nach vorne spielen und etwas riskieren. Das entspricht auch der Mentalität meiner Spieler.»
Für YB ist es das erste Spiel nach der Entlassung von Trainer Uli Forte am Donnerstag. Jetzt stehen vor allem die Spieler in der Verantwortung und müssen den Club wieder aus der sportlichen Krise führen. Sportchef Fredy Bickel spricht denn auch von einem Charaktertest – aber für alle, wie er betont: «Wir alle stehen jetzt in der Verantwortung. Wir alle tragen eine Mitschuld, dass wir zurzeit in einer solchen Situation stecken. Wir alle müssen und wollen das so schnell wie möglich korrigieren.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29281387
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 9. August 2015, 11:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.08.2015  Zitat: YB und die getrübte Vorfreude aufs Jubiläums-Derby
Am Sonntag empfängt YB anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums des Stade de Suisse Kantonsrivale Thun. Aufgrund des schwachen Saisonstarts und der turbulenten letzten Tage sind die Hauptstädter jedoch alles andere als in Feierlaune. Eigentlich hätte es ein feierlicher Anlass werden sollen. Das Stade de Suisse, die Heimstätte der Young Boys, feiert seinen 10. Geburtstag. Der Gegner am Sonntag ist Kantonsrivale Thun. Ein Derby zum Jubiläum, ein Leckerbissen für jeden Berner Fussball-Fan.
Doch zum Feiern ist bei YB momentan wohl niemandem zumute. Nach dem schwachen Saisonstart mit nur 3 Punkten aus 3 Spielen, dem sang- und klanglosen Ausscheiden in der CL-Qualifikation und der Entlassung von Trainer Uli Forte ist die Stimmung auf dem Nullpunkt angelangt.
« Jeder ist ersetzbar. »
Harald Gämperle über die Verletzungsmisere bei YB
Nun liegt es an Interims-Trainer Harald Gämperle, den Turnaround zu schaffen. «Es bleibt wenig Zeit», ist sich der vorherige Assistent von Forte bewusst. In der kurzen Zeit bis zum Derby will er das Team vor allem mit Einzelgesprächen auf Kurs bringen.
Dass gleich mehrere englische Wochen hintereinander anstehen, macht die Aufgabe nicht leichter. Dennoch sagt Gämperle: «Ich bin zuversichtlich, dass ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist.» Im Derby hofft er vor allem auf die Heimstärke und ein defensiv solides Auftreten.
Die Offensive schwächelt
Sorgen bereitet Gämperle vor allem die Offensive. Einerseits gehen dort zu viele Bälle verloren, andererseits mangelt es an Effizienz bei der Chancenverwertung. «Das hat sicher auch mit unserem Verletzungspech zu tun», sagt Gämperle, will das aber nicht als Ausrede gelten lassen: «Jeder ist ersetzbar. Ich habe vollstes Vertrauen in meine Mannschaft.» http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... eums-derby
_________________ For Ever
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Marc
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Verfasst: Sonntag 9. August 2015, 12:19 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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sutter------vilotic----von bergen------lecjaks
------zakaria-----------------gajic-----------
afum---------------kubo--------------nuzzolo
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JFK
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Verfasst: Sonntag 9. August 2015, 20:01 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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enorm wichtiger sieg heute nachmittag. schade musste hoarau raus, dürfte nicht passieren. zakaria sehr stark wie er den ball eroberte, den konter einleitete und den ball im richtigen moment gespielt hat. respekt an diesen jungen spieler! 
Zuletzt geändert von JFK am Sonntag 9. August 2015, 21:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Hauptstadt
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Verfasst: Sonntag 9. August 2015, 20:13 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Vilot ic, Gaj ic, Tabakov ic.... ein hoch auf unser Balkanexpress! 
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shalako
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Verfasst: Sonntag 9. August 2015, 23:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.08.2015  Zitat: Schindelholz über Hoarau-Ausraster
«Er hat mich geschlagen!»
Im Spiel eins nach Uli Forte findet YB zum Siegen zurück. Vor der Pause liegen allerdings noch die Nerven blank. Hoarau sieht nach einer Tätlichkeit Rot.
Das Spiel: Ein richtiges Derby. Spielerisch nicht immer hochklassig, aber die Emotionen sind hier jederzeit drin. YB ist besser im Spiel, geht mit der ersten Chance in Führung. Dann ziehen sich die Bundesstädter zurück. Eine Einladung, die Thun annimmt und ausgleicht. Vor der Pause dann die turbulenteste Phase: Hoarau fliegt vom Platz, doch YB gleicht aus. In Hälfte zwei dann ein klassisches «Die einen wollen nicht, die anderen können nicht». YB verwaltet den Vorsprung zu zehnt relativ souverän. Thun findet in Überzahl kein Mittel, ist platt. Enttäuschend. Die beste Chance hat Schindelholz, der nur den Pfosten trifft. Auch auf der Gegenseite knallt der Ball ans Aluminium – nach einem Schuss von Geburtstagskind Lecjaks und nach einem Tabakovic-Knaller. Zum Schluss könnte YB also sogar noch höher siegen.
Die Tore: 1:0, 13. Minute: Freistoss von Bertone von links. Mitten im Gewühl kommt Vilotic an den Ball. Vom Innenpfosten geht die Kugel rein. Sulmoni kann nur noch hinter der Linie klären.
1:1, 39. Minute: Ferreira flankt von rechts. Rapp setzt sich hervorragend gegen Vilotic durch und köpfelt den Ball wuchtig in die rechte Ecke. Mvogo ist noch dran, kann aber nichts mehr ausrichten.
2:1, 45. Minute: Gajic zirkelt einen Freistoss von rechts direkt in die nahe Ecke. Ein Thuner lenkt noch leicht ab. Trotzdem: Thun-Goalie Faivre sieht hier nicht gut aus.
3:1, 83. Minute: Der eingewechselte Zakaria schickt Nuzzolo, der wiederum Tabakovic bedient. Der vollendet den Bilderbuch-Konter. Die Entscheidung.
Das gab zu reden: Was ist da nur in Guillaume Hoarau gefahren? Nach einem Gerangel geht er Schindelholz mehr als nur an den Kragen. Der Assistent hats gesehen und eilt herbei. Rot für den Reggae-Hörer! Es ist Feuer unter dem Dach.
Der Beste: Leo Bertone blüht in einer vorgeschobeneren Position als der sechs auf, ist aktiv, gefährlich, zirkelt den Ball zum 1:0 in Richtung Tor – und das alles trotz des dämlichen Böötle-Selfies am Tag von Fortes Entlassung.
Der Schlechteste: Keine Entschuldigung! Solch eine Entgleisung darf einem weitgereisten und routinierten Mann mit Vorbild-Funktion wie Guillaume Hoarau ganz einfach nicht passieren.
So gehts weiter: In der 5. Runde trifft YB am Mittwoch zu Hause auf Lugano. Der FC Thun ist zeitgleich bei Meister Basel zu Gast. YB - Thun 3:1 (2:1)
Stade de Suisse. – 27 340 Fans. – SR: Klossner.
Tore: 13. Vilotic (Bertone) 1:0, 39. Rapp (Ferreira) 1:1, 45. Gajic 2:1, 83. Tabakovic (Nuzzolo, Zakaria) 3:1.
YB: Mvogo; S. Sutter, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic; Gonzalez, Bertone, Kubo, Nuzzolo; Hoarau.
Thun: Faivre; Bigler, Schindelholz, Sulmoni, Wittwer; Hediger, Wieser; Ferreira, N. Sutter, Rojas; Rapp.
Einwechslungen: YB: Tabakovic (60. für Kubo), Zakaria (76. für Gajic), Hadergjonaj (91. für Gonzalez). Thun: Frontino (60. für N. Sutter), Schirinzi (62. für Rojas),Reinmann (74. für Hediger).
Bemerkungen: YB ohne Sanogo, Gerndt, Benito, Seferi (verletzt), Steffen (krank), Sulejmani (gesperrt). – Thun ohne Siegfried, Peyretti (verletzt). – 60. Pfostenschuss Schindelholz. 71. Pfostenschuss Lecjaks. 86. Lattenschuss Tabakovic.
Gelbe Karten: 18. N. Sutter (Foul), 30. Ferreira (Schwalbe), 36. Wittwer. 45. Schindelholz (beide Foul). 45. Von Bergen (Reklamieren). 58. Nuzzolo (Schwalbe). 92. Frontino (Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 55011.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 9. August 2015, 23:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.08.2015  Zitat: YB-Interimscoach Gämperle über Hoarau-Rot
«Das ist nicht entschuldbar!»
Unter Interimscoach Harry Gämperle gewinnt YB 3:1 gegen Thun – und verliert Superstar Hoarau.
Er steht da. 90 Minuten lang in der äussersten Ecke der Coachingzone. Die Hand stützt das Kinn. Die berühmte Denkerpose. YB-Interimscoach Harald Gämperle bleibt cool. Er treibt nicht gross an, korrigiert, wann nötig. Doch vor allem denkt er. Und die Überlegungen, die der neue Chef nach der Entlassung von Uli Forte gemacht hat, sind die richtigen.
YB ist nicht plötzlich um Klassen besser als unter Forte. Ein biederer Gegner wie Thun, der mit der numerischen Überlegenheit rein gar nichts anzufangen weiss, kommt da gerade zupass. Aber der Wille ist spürbar, unbedingt den ersten Dreier einzufahren. Bedingungslos. Das ist gewiss das Verdienst des Ex-Assis. Eine erste kleine Option auf den Job des Cheftrainers hat der Ostschweizer eingelöst.
Die Fragen nach dem Spiel beantwortet er kurz und knapp. Keine blumige Sprache wie Forte. «Wir hatten mehr Chancen als Thun. Deshalb ist der Sieg verdient.» Oder zum diskussionslosen Platzverweis gegen Hoarau, der nach einem Techtelmechtel mit Nicolas Schindelholz die Nerven verliert, diesen in den Hals schlägt und für mindestens drei Spiele gesperrt werden wird: «Das ist nicht entschuldbar. Wir müssen die Emotionen besser in den Griff bekommen.» Oder auch dies: «Der Sieg war eine Erleichterung für die Mannschaft und das Umfeld, das in den letzten Tagen unter die Räder gekommen ist.»
Captain Steve von Bergen sagt: «Wir haben in den letzten Tagen nichts geändert. Deshalb müssen wir uns auch bei Uli Forte für den Sieg bedanken.»
Der starke Leonardo Bertone sagt zum Systemwechsel von 4-2-3-1 zu 4-1-4-1: «Viel ist unter dem neuen Trainer nicht anders. Das System, ja. Ich spiele weiter vorne und finde das super. Es tut gut die Nummer eins im Kanton zu sein.»
Im Moment ist also nach dem Erdbeben Ruhe bei YB eingekehrt. HoppYB! Doch Erdbeben sind tückisch. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 55439.htmlWegen der Nachbeben.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 9. August 2015, 23:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.08.2015  Zitat: YB auch unter neuer Leitung der Herr im Kanton
Im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Uli Forte erringen die Young Boys den ersten Saisonsieg. Das 3:1 im Kantonalduell mit Thun war hochverdient.
Harald "Harry" Gämperle, vorerst nur mit den Aufgaben des Interimstrainers betraut, darf sich über ein gelungenes Debüt als Hauptverantwortlicher freuen. Der Sieg reiht sich indessen in die letzten Begegnungen der Rivalen aus dem Bernbiet ein. Aus den letzten sieben Direktbegegnungen hat YB nunmehr 17 Punkte geholt.
Gämperle verzichtete bei seinem ersten Einsatz als verantwortlicher Coach darauf, das Team grundlegend umzustellen. Es blieb bei dem von Uli Forte bevorzugten Gerüst. Die lange Verletztenliste liess auch kaum Experimente zu. Dennoch erstaunte es, dass der von Thun zurückgeholte Leihspieler Alexander Gonzalez ausgerechnet gegen seine freundschaftlich verbundenen Kameraden erstmals von Anfang an in der Berner Formation auflief.
Für Harry Gämperle verlief die erste Halbzeit keinesfalls befriedigend. Die Thuner benötigten nur eine wirklich gefährliche Aktion, um den 0:1-Rückstand auszugleichen. Simone Rapp, Thuns neuer Goalgetter und Nachfolger von Berat Sadik, verwertete nach 39 Minuten per Kopf eine hohe Vorlage von Nelson Ferreira. YB-Goalie Yvon Mvogo kam mit der Hand noch an den Ball, konnte ihn aber nicht nach vorn abwehren. Noch schlimmer aus Gämperles Sicht wurde es Sekunden vor der Pause. Einer der Assistenten hatte erkannt, das YB-Stürmer Guillaume Hoarau im Gerangel vor einem Freistoss seinen Gegenspieler Nicolas Schindelholz niedergestreckt hatte. Der Assistent eilte - was völlig unüblich ist - zu Schiedsrichter Stephan Klossner in den Strafraum und orientierte ihn über das Vergehen. Rot gegen Hoarau und damit eine erhebliche Schwächung für die Berner war die Konsequenz.
An "Gutem" sah Fortes Nachfolger eine Mannschaft, die einen grossen Willen zeigte, den Gegner über weite Strecken beherrschte und keinen Zweifel am Willen aufkommen liess, im vierten Match endlich den ersten Meisterschaftssieg einzufahren. Der erste Lohn war das 1:0 nach 13 Minuten, erzielt von Milan Vilotic auf Vorarbeit von Leonardo Bertone. Schiedsrichter Klossner gab das Tor erst auf Anraten eines Assistenten. Der Ball hatte die Torlinie überschritten, als die Thuner ihn noch wegschlagen konnten. Ja, und da blieb noch die Ausführung des ominösen Freistosses nach 45 Minuten. Als ob die Rote Karte gegen Hoarau ein zu strenges Urteil finden würde, liess Thuns Goalie Faivre den von der Seite getretenen und von der Mauer nur leicht abgelenkten Freistoss von Milan Gajic zu aller Überraschung passieren.
Die zweite Halbzeit dürfte dann Gämperles Antipoden Ciriaco Sforza ganz und gar nicht gefallen haben. Seine Mannschaft vermochte aus dem numerischen Vorteil kein Kapital zu schlagen. Spiel- und Chancenanteile hielten sich bis in die Schlussphase ebenso die Waage wie die Pfostenschüsse (Nelson Ferreira für Thun, der starke Jan Lecjaks für die Young Boys). Als die Thuner höhere Risiken eingingen, nutzten die Young Boys nach 84 Minuten ihre erste richtige Konterchance. Es war eine Co-Produktion der beiden eingewechselten Youngsters Haris Tabakovic (Torschütze) und Denis Zakaria (Vorbereiter), mit Unterstützung des Bestandenen Raphaël Nuzzolo.
Telegramm:
Young Boys - Thun 3:1 (2:1)
27'340 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 13. Vilotic (Bertone) 1:0. 39. Rapp (Ferreira) 1:1. 45. Gajic (Freistoss) 2:1. 83. Tabakovic (Zakaria) 3:1.
Young Boys: Mvogo; Scott Sutter, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Gajic (76. Zakaria); Gonzalez (91. Hadergjonaj), Kubo (60. Tabakovic), Bertone; Nuzzolo; Hoarau.
Thun: Faivre; Bigler, Schindelholz, Sulmoni, Wittwer; Wieser; Ferreira, Hediger (74. Reinmann), Nicola Sutter (60. Frontino), Rojas (62. Schirinzi); Rapp.
Bemerkungen: Young Boys ohne Sulejmani (gesperrt), Steffen (krank), Benito, Gerndt, Sanogo, Seferi (alle verletzt) und Rochat (nicht im Aufgebot). Thun ohne Siegfried und Peyretti (beide verletzt). Jubiläumsspiel "10 Jahre Stade de Suisse". Rote Karte: 45. Hoarau (Tätlichkeit). Pfostenschüsse: 59. Ferreira, 71. Lecjaks. Verwarnungen: 18. Nicola Sutter (Foul), 30. Ferreira (Schwalbe), 36. Wittwer (Foul), 45. von Bergen (Reklamieren), 58. Nuzzolo (Schwalbe), 91. Frontino (Foul). http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -129427190
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