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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 07:59 
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YB scheitert deutlich an Monaco

Für die Berner Young Boys ist der Traum von der Champions League vorbei. Sie verlieren das Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen Monaco 0:4.

Die Young Boys sind in der Champions League gescheitert. Die Berner verlieren nach dem Heimspiel auch das Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen die AS Monaco. Diesmal unterliegen sie mit 0:4.

Mindestens drei Tore hätten die Young Boys in Monaco benötigt, um das 1:3 aus dem Hinspiel vor einer Woche wettzumachen. Doch nahe kamen sie diesem Unterfangen nicht. Monaco kontrollierte die Partie zunächst und war in der zweiten Halbzeit mindestens eine Klasse besser. YB erspielte sich vor der Pause die beste Möglichkeit durch einen Schuss von Samuel Afum, der Monacos Keeper Danijel Subasic zu einer Parade zwang. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste mehr Risiken einzugehen und kamen durch Milan Gajic und Scott Sutter zu zwei Möglichkeiten.

Monaco ohne Probleme

Doch rasch nach dem Aufbegehren von YB zeigte Monaco, der Dritte der letzten Ligue-1-Saison, dem Schweizer Vertreter die Grenzen auf. Das vom Portugiesen Leonardo Jardim trainierte Team aus dem Fürstentum schien jederzeit in der Lage, das Tempo zu erhöhen. In der 54. Minute erzielte der Portugiese Ivan Cavaleiro mit einer schönen Aktion das 1:0 und zehn Minuten später zerstörte Aussenverteidiger Layvin Kurzawa, bereits Torschütze im Hinspiel, die letzten Berner Hoffnungen mit einem Kopfballtreffer nach einem Eckball.

Die Young Boys waren spätestens nach dem 0:1 chancenlos und mussten sich immer wieder ausspielen lassen. Das Team von Uli Forte, das zu Beginn dieser Saison seine Form sucht, war gegen die technisch deutlich überlegenen Monegassen zunehmend überfordert. Anthony Martial erhöhte nach einer weiteren schönen Kombination der Gastgeber in der 69. Minute auf 3:0. In der 77. Minute machte der kurz zuvor eingewechselte Stephan El Shaarawy nach einem von Alain Rochat abgefälschten Schuss das 4:0.

Nun warten die EL-Playoffs

Die Reise an die französische Riviera hat für YB weder die Qualifikation für die Playoffs der Champions League gebracht noch eine willkommene Aufstockung des angeschlagenen Selbstvertrauens. Allerdings war die Aufgabe auch äusserst schwierig. Nicht nur weil der Gegner über grosse Klasse verfügt, sondern auch weil Forte fünf Stammspieler fehlten: Hoarau, Steffen, Gerndt, Sanogo und Benito.

Die Europacup-Saison ist für die Young Boys aber noch nicht zu Ende. Sie bestreiten am 20. und 27. August die Playoffs für die Europa-League-Gruppenphase. Den Gegner erfahren sie am Freitag.

Champions League. 3. Qualifikationsrunde. Rückspiel.

Monaco - Young Boys 4:0 (0:0)
Stade Louis II, Monte Carlo. - 10'457 Zuschauer. - SR Makkelie (Ho).
Tore: 54. Cavaleiro 1:0. 64. Kurzawa (Corner Moutinho) 2:0. 70. Martial (Raggi) 3:0. 76. El Shaarawy 4:0.
Monaco: Subasic; Fabinho, Raggi, Carvalho, Kurzawa; Toulalan, Pasalic (80. Traoré); Dirar, Moutinho, Cavaleiro (75. El Shaarawy); Martial (70. Carrillo).
Young Boys: Mvogo; Sutter (65. Hadergjonaj), Vilotic (46. Rochat), von Bergen, Lecjaks; Sulejmani, Gajic, Bertone, Nuzzolo (71. Gonzalez); Afum, Kubo.
Bemerkungen: Monaco komplett, Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi (alle verletzt) sowie Steffen (krank).
Verwarnungen: 25. Vilotic (Foul). 39. Bertone (Foul). 48. Fabinho (Foul). 91. Pfostenschuss Dirar.


http://www.20min.ch/sport/dossier/champ ... y/14181612

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 08:02 
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Forte: «Wir hätten zwei nahezu perfekte Spiele gebraucht»

Die Young Boys scheitern in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation gegen die AS Monaco klar. Nach dem 0:4 in Monte Carlo bleibt die Lage in Bern angespannt.

Am Ende war das Verdikt deutlich. Nach dem 1:3 im Hinspiel in Bern erlitten die Young Boys im Rückspiel im schönen, aber in die Jahre gekommenen Stade Louis II in Monte Carlo ein Debakel. Nach vier Gegentreffern zwischen der 54. und 76. Minute unterlagen sie am Ende einem übermächtigen Gegner mit 0:4 und mussten bei erstbester Gelegenheit den Traum von der erstmaligen Champions-League-Teilnahme begraben.

"Wir hätten zwei nahezu perfekte Spiele gebraucht, um gegen einen solchen Gegner bestehen zu können. Das ist uns nicht gelungen", sagte YB-Trainer Uli Forte. Letztlich habe die Effizienz in der Offensive und die grössere spielerische Qualität den Ausschlag zugunsten des Favoriten gegeben, so der Zürcher. "Das Einzige, was ich meiner Mannschaft vorwerfen kann, ist, dass sie sich nach dem 0:2, als alles entschieden war, etwas hängen lassen hat."

Aus Sicht von Monacos Trainer Leonardo Jardim ging der Matchplan der Monegassen perfekt auf: "Wir wollten in der ersten Halbzeit nicht zu viel riskieren und bis zur Pause keinen Gegentreffer erhalten. Danach konnten wir in der Offensive spielerisch enorm zulegen." In der letzten halben Stunde setzte der Viertelfinalist der letzten Saison zur Freude der gut 10'000 Zuschauer zu einer Gala an und deutete an, warum er über eines der talentiertesten Teams Europas verfügt. "Wenn man einen Spieler wie El Shaarawy einwechseln kann, sieht man, was für Qualität in der Mannschaft steckt", so Forte.

YB-Sportchef Fredy Bickel hatte vor der Partie von seiner Mannschaft eine weitere Steigerung gegenüber dem letzten Auftritt in St. Gallen gefordert. Diese blieb aus, was in Anbetracht der Stärke des Gegners und der langen Absenzenliste der Berner - mit Benito, Hoarau, Gerndt, Sanogo, Seferi und Steffen fehlten in Monaco sechs Spieler - allerdings nicht ganz überraschend kam. Dennoch dürfte die latente Unruhe, die in Bern seit Tagen aufgrund des mageren Saisonstarts herrscht, durch die dürftige Leistung und den Zusammenbruch nach dem ersten Gegentreffer nicht abflachen - im Gegenteil. Forte und die Mannschaft sind unter Druck. In den Heimspielen gegen Thun und Lugano und in der Cup-Partie in Kriens müssen drei Siege her.


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -129414934

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 08:04 
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Nach der Pause vorgeführt

Drei Tore hätten die Young Boys in Monaco schiessen müssen, vier Gegentore kassierten sie. Das Gesamtskore von 1:7 spricht Bände – und nicht für Uli Forte.

Auf 5 Prozent hatte Raphael Nuzzolo die Chancen von YB auf ein Weiterkommen in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation vor dem Rückspiel geschätzt. Nach den 90 Minuten in Monaco muss selbst diese minimale Quote als krasse Fehleinschätzung taxiert werden. 54 Minuten lang hatten die Berner das Spiel zwar torlos offen halten können, dann aber brachte Cavaleiro die Monegassen in Führung. Dieser Treffer war bereits zu viel für die zurzeit äusserst fragilen Berner. Sie verloren Organisation wie Disziplin und mussten am Ende froh sein, dass der Gegner nach drei ­weiteren Treffern von Kurzawa, Martial und El Shaarawy die Torproduktion ­einstellte. Denn sonst hätte das Berner Debakel noch ganz andere Ausmasse ­angenommen.

Insbesondere die Einwechslung von Alain Rochat für Milan Vilotic für die zweiten 45 Minuten erwies sich als Missgriff von Uli Forte. Der neue Innenverteidiger machte bei allen vier Gegentoren eine unglückliche Figur. Die klare Niederlage auf Rochat zu schieben, wäre aber falsch. Denn bei YB fehlt es im ­Moment an allen Ecken und Enden. Die Abwehr hat gegen Monaco in zwei Spielen sieben Gegentore zugelassen und auch in der Super League noch nie zu Null gespielt. Und im Angriff geht wenig bis gar nichts, wenn die erste Garnitur fehlt. Wenn mit Hoarau und Steffen die beiden besten Torschützen der letzten Saison nicht dabei sind, und mit Gerndt jener Stürmer ausfällt, der die weiten Wege geht, ist die Berner Offensive nicht viel mehr als ein laues Lüftchen. Was der harmlose Afum, der zu leichtgewichtige Kubo und der um seine Form ringende Sulejmani aufführten, reicht nie und nimmer, um einen Gegner dieses Formats in Schwierigkeiten zu bringen. Die drei Tore, die YB im Stade Louis II mindestens hätte erzielen müssen, blieben nichts als Wunschdenken.

Mehr Fragezeichen als zuvor

Ganz anders hatte sich YB-Trainer Forte den Abend im Vorfeld ausgemalt. Er wollte das Spiel zusammen mit seinem Team nutzen, um mit einem guten ­Resultat neues Selbstvertrauen zu ­gewinnen. Geendet hat der Auftritt der Young Boys im Fürstentum mit noch mehr Fragezeichen, als dies zuvor der Fall war. Und das wird den Druck auf Uli Forte jetzt nochmals erhöhen. Im Moment bleibt ihm nichts mehr anderes als die Hoffnung auf die schnelle Rückkehr seiner Leistungsträger. Denn so führungslos, wie sich die Mannschaft gestern präsentierte, sind die Aussichten auf eine Trendwende gleich Null.

Trotz des klaren Scheiterns bleibt YB im europäischen Geschäft weiter dabei. Alle Verlierer der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation erhalten am 20. und 27. August eine zweite Chance. Im Playoff der Europa League gibt es die nächste Möglichkeit, doch noch die Gruppenphase in einem internationalen Wettbewerb zu erreichen. Dort werden die Young Boys als gesetztes Team am Freitag um 13.00 Uhr einen Gegner zugelost erhalten, der von bescheidenerem Format sein dürfte als die AS Monaco.

Nun sind drei Siege Pflicht

Die Champions League war für YB also letztlich nicht mehr als ein Flirt. Bereits die erste Hürde erwies sich als viel zu hoch, die homogene AS Monaco war von anderem Kaliber als die Konkurrenz in der Schweiz. Das Alibi mit dem übermächtigen Gegner zählt nun allerdings nicht mehr. In den drei kommenden Partien auf nationaler Ebene stecken die Berner in der Favoritenrolle. Aus den beiden Super-League-Heimspielen ­gegen Thun (Sonntag, 16.00 Uhr) und Lugano (12. August) sowie dem Cupspiel in Kriens (15. August) sind drei Siege Pflicht. Das wissen die Spieler. Und das weiss vor allem Uli Forte.

Monaco - Young Boys 4:0 (0:0) Stade Louis II, Monte Carlo. – 10'457 Zuschauer. – SR: Makkelie (Ho). – Tore: 54. Cavaleiro 1:0. 64. Kurzawa 2:0. 70. Martial 3:0. 76. El Shaarawy 4:0. Monaco: Subasic; Fabinho, Raggi, Carvalho, Kurzawa; Toulalan, Pasalic (80. Traoré); Dirar, Moutinho, Cavaleiro (75. El Shaarawy); Martial (70. Carrillo). Young Boys: Mvogo; Sutter (65. Hadergjonaj), Vilotic (46. Rochat), von Bergen, Lecjaks; Sulejmani, Gajic, Bertone, Nuzzolo (71. Gonzalez); Afum, Kubo. Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Sanogo, Seferi (alle verletzt) sowie Steffen (krank). Verwarnungen: 25. Vilotic (Foul). 39. Bertone (Foul). 48. Fabinho (Foul). 91. Pfostenschuss Dirar.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Na ... y/12503700

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 08:05 
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YB-Debakel in Monaco

YB hält im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League vor der Pause mit, bricht aber ein und verliert 0:4. Die Leistung der Berner ist erneut schwach.

Am Ende läuft ein heillos überfordertes YB ins Debakel. Erneut kassieren die Young Boys, wie im Hinspiel, Mitte der zweiten Halbzeit drei Treffer in weniger als einer Viertelstunde. Ihr Widerstand in Monaco ist nach dem ersten Gegentor zu Beginn der zweiten Halbzeit gebrochen. Layvin Kurzawa, Anthony Martial und der eingewechselte Stephan El Shaarawy erzielen die Tore zum 2:0, 3:0 und 4:0, die Young Boys gehen im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League unter – und scheiden mit dem Gesamtskore von 1:7 hochkant aus.

Ausgeglichen vor der Pause

In den ersten Spielminuten wussten beide Teams noch nicht genau, wie sie mit der Ausgangslage umgehen sollen. Im Grunde genommen war es ja nicht mehr als ein Testspielchen unter Wettkampfcharakter, weil YB mindestens drei Tore hätte erzielen müssen, um weiterzukommen. Und so agierte Monaco wenige Tage vor dem Ligue-1-Saisonstart nicht mit allerletzter Konsequenz, was sich beispielsweise im Passspiel offenbarte, wo den Gastgebern zu Beginn einige Unsauberkeiten unterliefen. Die Young Boys jedenfalls gestalteten das Geschehen vor der Pause ausgeglichen, verpassten es aber, der zurückhaltenden Spielweise Monacos mit Entschlossenheit zu begegnen. Miralem Sulejmani beispielsweise agierte reichlich unglücklich, verlor viele Bälle und entschied sich meistens für die komplizierte Lösung. Und – diese Erkenntnis ist keineswegs neu – im zentralen Mittelfeld fehlt es der YB-Ausgabe 2015/16 an Ideenreichtum und Tempofestigkeit.

Im Talentschuppen Monacos dagegen stehen mehrere Fussballer mit ausgeprägten Sprinterqualitäten, Flügelspieler Ivan Cavaleiro etwa oder Stürmer Martial. Als Konterspezialisten freuten sie sich diebisch über Ballverluste der Young Boys und zündeten mehrmals ihren Turbo. Nicht alle Berner Defensivkräfte behielten im Hochgeschwindigkeitsfussball die Orientierung, Milan Vilotic wurde früh verwarnt, war dadurch gehandicapt und wurde zur Halbzeit ausgetauscht. Abwehrchef Steve von Bergen bereinigte einige heikle Situationen mit gutem Stellungsspiel und Routine, und in der 10. Minute lenkte Scott Sutter den Abschluss Marko Pasalics nach einem der rasanten Konter Monacos in extremis über die Latte. Aber auch YB erspielte sich in der ersten Halbzeit eine ausgezeichnete Gelegenheit, als eine Flanke endlich einmal überlegt und flach in den Rücken der Monaco-Abwehr gespielt wurde. Samuel Afum kam in der 36. Minute nach dem Zuspiel von Jan Lecjaks zum Abschluss, sah seinen unplatzierten Schuss aber von Danijel Subasic pariert.

Der Zusammenbruch

Nach dem Seitenwechsel trauten sich die Young Boys kurze Zeit mehr zu. Vielleicht war es der Mut der Verzweiflung, vielleicht die Erkenntnis, dass Monaco auch diesmal keinen unwiderstehlichen Eindruck hinterliess – auf jeden Fall verstärkten die Gäste ihre Offensivbemühungen. Keine fünf Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, als Subasic einen Weitschuss Milan Gajics abprallen liess. Sulejmani aber übersah den besser postierten Raphael Nuzzolo in der Mitte – und schoss Subasic erneut an. Kurz darauf strich ein Schuss Scott Sutters am Pfosten vorbei, dann aber hatte Monaco genug vom Berner Offensivwirbelchen und schlug eiskalt zu. Der für Vilotic eingewechselte Alain Rochat stand dabei mit zwei Patzern Pate. Zuerst befreite er mit einer Grätsche nicht gut genug, ehe er sich in der 54. Minute von Cavaleiro sehr simpel austanzen liess.

An der Ausgangslage änderte dieser Treffer vorerst wenig, die Young Boys benötigten weiter drei Tore, um überhaupt in die Nähe einer Sensation zu gelangen. Als Zuschauer auf der Tribüne benötigte man jedoch enorm viel Vorstellungsvermögen, um dieses Szenario überhaupt in Erwägung zu ziehen. Dem limitierten und insgesamt erneut sehr schwachen YB fehlte ganz einfach die Qualität für so einen Coup. Und selbst wenn es vor zwei Gegentoren enge Abseitsentscheidungen gegeben hatte und dem 2:0 ein Foulspiel an Scott Sutter vorangegangen war, so entwickelte sich die Berner Vorstellung in Monaco doch wieder zur grossen Enttäuschung. Der Druck auf YB in den nächsten Wochen wird riesig sein.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16732481

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 08:09 
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Derzeit bestenfalls biederes Mittelmass

Vor kurzem Euphorie, nun in der Krise: YB durchlebt sehr heikle Zeiten – und steht in der Super League vor einem wichtigen Derby.

Das Stade Louis II in Monaco war am Dienstagabend besser besetzt als erwartet, gemeldet wurden knapp 10'500 Zuschauer. Die YB-Fankurve begleitete das Treiben auf dem Rasen beinahe unaufhörlich mit Sprechgesängen, rund 600 Berner Anhänger waren ins Fürstentum gereist. Die französische Riviera ist derzeit überfüllt, an den Stränden drängt sich ein sonnenhungriger Feriengast an den anderen, die Restaurants sind wie in Nizza bis weit nach Mitternacht bis auf den letzten Platz besetzt.

Für die Young Boys war der Kurztrip an die Cote d’Azur keine Lustreise. Es ging für sie darum, sich nach der bitteren 1:3-Hinspielniederlage in Bern mit einem ordentlichen Auftritt ehrenvoll aus der Champions-League-Qualifikation zu verabschieden.

«Nach vorne schauen»

Dieses Vorhaben misslang gründlich, nach der Pause fielen die stark ersatzgeschwächten Gäste völlig auseinander und wirkten wie eine biedere, mittelmässige Mannschaft, die nicht an sich glaubt. «Gegen diesen starken Gegner hätten wir ein perfektes Spiel gebraucht», sagte YB-Trainer Uli Forte nach der 0:4-Niederlage, «aber leider kassierten wir wie im Hinspiel nach unserer besten Phase das erste Gegentor.» Man habe in der zweiten Halbzeit gesehen, über welch grosses Potenzial Monaco verfüge. «Wir müssen jetzt nach vorne schauen. Das Derby am Sonntag gegen Thun wird sehr wichtig.»

Auch YB-Captain Steve von Bergen meinte, Monaco habe nach der Pause stark gespielt. «Der Gegner schlug ein Tempo an, das sehr gutes internationales Niveau hatte. In der ersten Halbzeit waren wir im Spiel und hatten die eine oder andere Chance. Danach waren wir zu zaghaft.»

Im Kerngeschäft gefordert

Noch vor weniger als einem Monat herrschte bei YB grosse Titeleuphorie, nach dem miserablen Saisonstart aber steckt der Verein in der Krise – und muss sich schleunigst aufrichten. Immerhin dürften Torjäger Guillaume Hoarau (zuletzt verletzt) und Flügelflitzer Renato Steffen (krank) bald wieder dabei sein.

Europäisch weiter geht es für YB in zwei Wochen in den Playoffs zur Europa League, wo es als eines der besten Teams gesetzt sein wird. Der Traum von der Königsklasse dauerte in diesem Sommer nur kurz, nach dem Ausscheiden gegen Monaco geht es im Kerngeschäft Super League darum, endlich den ersten Sieg einzufahren. In den Heimspielen gegen Thun (Sonntag) und Lugano (Mittwoch) bieten sich den Young Boys die günstigsten Gelegenheiten dazu. Sonst wird die Lage noch ungemütlicher.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21330568

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 08:11 
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YB scheitert hochkant

CHAMPIONS LEAGUE ⋅ Die Young Boys scheitern in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation gegen die AS Monaco klar. Nach dem 0:4 in Monte Carlo bleibt die Lage in Bern angespannt.

Am Ende war das Verdikt deutlich. Nach dem 1:3 im Hinspiel in Bern erlitten die Young Boys im Rückspiel im schönen, aber in die Jahre gekommenen Stade Louis II in Monte Carlo ein Debakel. Nach vier Gegentreffern zwischen der 54. und 76. Minute unterlagen sie am Ende einem übermächtigen Gegner mit 0:4 und mussten bei erstbester Gelegenheit den Traum von der erstmaligen Champions-League-Teilnahme begraben.

"Wir hätten zwei nahezu perfekte Spiele gebraucht, um gegen einen solchen Gegner bestehen zu können. Das ist uns nicht gelungen", sagte YB-Trainer Uli Forte. Letztlich habe die Effizienz in der Offensive und die grössere spielerische Qualität den Ausschlag zugunsten des Favoriten gegeben, so der Zürcher. "Das Einzige, was ich meiner Mannschaft vorwerfen kann, ist, dass sie sich nach dem 0:2, als alles entschieden war, etwas hängen lassen hat."

Aus Sicht von Monacos Trainer Leonardo Jardim ging der Matchplan der Monegassen perfekt auf: "Wir wollten in der ersten Halbzeit nicht zu viel riskieren und bis zur Pause keinen Gegentreffer erhalten. Danach konnten wir in der Offensive spielerisch enorm zulegen." In der letzten halben Stunde setzte der Viertelfinalist der letzten Saison zur Freude der gut 10'000 Zuschauer zu einer Gala an und deutete an, warum er über eines der talentiertesten Teams Europas verfügt. "Wenn man einen Spieler wie El Shaarawy einwechseln kann, sieht man, was für Qualität in der Mannschaft steckt", so Forte.

YB-Sportchef Fredy Bickel hatte vor der Partie von seiner Mannschaft eine weitere Steigerung gegenüber dem letzten Auftritt in St. Gallen gefordert. Diese blieb aus, was in Anbetracht der Stärke des Gegners und der langen Absenzenliste der Berner - mit Benito, Hoarau, Gerndt, Sanogo, Seferi und Steffen fehlten in Monaco sechs Spieler - allerdings nicht ganz überraschend kam. Dennoch dürfte die latente Unruhe, die in Bern seit Tagen aufgrund des mageren Saisonstarts herrscht, durch die dürftige Leistung und den Zusammenbruch nach dem ersten Gegentreffer nicht abflachen - im Gegenteil. Forte und die Mannschaft sind unter Druck. In den Heimspielen gegen Thun und Lugano und in der Cup-Partie in Kriens müssen drei Siege her.


http://www.luzernerzeitung.ch/sport/fus ... 075,575431

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 10:40 
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Brutal abgekocht in Monaco

So erklärt Forte das YB-Debakel

Nach dem 0:4 in der Champions-League-Quali in Monaco wird das Tamtam YB-Trainer um Uli Forte immer lauter. Bis zum fortissimo?

Eine Kampagne gegen ihn hatte Forte ausgemacht, als seine Position schon nach zwei Runden und dem 1:3 im Hinspiel gegen Monaco in Frage gestellt wurde. Solch ein Tamtam sei er sich nicht gewohnt.

Nun: Wenn es so weitergeht, wird er sich gar nicht erst daran gewöhnen müssen. Dann ist er seinen Job schnell los.

Wer den Auftritt am Dienstag im Stade Louis II gesehen hat, muss zur Erkenntnis kommen: Die Spieler scheinen Forte nicht aufmerksam zuzuhören. Und er selbst wirkt ratlos.

Nach dem 0:1 brach – wie im Hinspiel – alles auseinander. Am Ende stand ein 0:4. YB wurde vorgeführt, ja lächerlich gemacht. Ganz sicher nicht das, was sich Sportchef Fredy Bickel wünscht.

«Wir haben lange gut mitgehalten. Wir hatten Möglichkeiten, in Führung zu gehen», sagt Forte. «Nach dem 2:0 ging dann aber ein Bruch durch die Mannschaft.»

Forte zur Befürchtung, das Tamtam könne nun weitergehen: «Nein, das ist eine andere Story. Das war Champions-League-Qualifikation. Monaco war, so viel ich weiss, Champions-League-Viertelfinalist.»

Wir wissen es. Er auch sehr genau. Das Problem ist: Es WAR Champions-League-Quali. Es WAR das Spiel der Spiele, wie es Forte nannte.

Nun steht die Qualifikation für die Europa League an und die ist kein Selbstläufer. Nach West Ham United, Partizan Belgrad oder Krasnodar ist auch Ralph Kruegers Southampton als möglicher starker Gegner hinzugekommen.

Kein Wunder sagt Forte: «Wir hoffen auf einen Gegner, den wir schlagen können.» Dennoch ist er sicher, das Derby gegen Thun vom kommenden Sonntag in Ruhe vorbereiten zu können: «Ich gehe davon aus», sagt er. Das tönte auch schon überzeugter.


http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 42274.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 10:42 
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05.08.2015

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YB-Noten: Schwache Offensive

Nur wenige Akteure der Young Boys agierten bei der 0:4-Niederlage in Monaco genügend.

Yvon Mvogo: Note 4,5
War souverän, wenn auch selten geprüft. Sicher bei Flanken, bei den Gegentoren machtlos.

Scott Sutter: Note 3,5
Hatte einen enorm schweren Stand, weil Monaco oft über seine Seite angriff. Steigerte sich aber und rettete mehrmals ordentlich.

Milan Vilotic: Note 3,5
In einigen Situationen kompromisslos, einige Male aber überfordert, weil die Monaco-Offensivkräfte über bemerkenswerte Sprinterfähigkeiten verfügen. Wurde denn auch früh verwarnt und konnte nicht mehr mit letzter Konsequenz verteidigen. Deshalb zur Pause ausgewechselt.

Steve von Bergen: Note 4,5
Vor der Pause der auffälligste Akteur auf dem Rasen, war immer wieder zur Stelle, wenn es im YB-Strafraum gefährlich wurde. An den Gegentoren schuldlos.

Jan Lecjaks: Note 3
Viele Ballkontakte, seine Aktionen aber waren nicht immer präzis. Eine gute Flanke. Defensiv nicht immer sattelfest, stand mehrmals schlecht.

Leonardo Bertone: Note 3
Hielt im zentralen Aufbau lange dagegen, ging dann aber ebenfalls unter. Es kamen insgesamt zu wenig Impulse nach vorne von ihm.

Milan Gajic: Note 3
Auch Gajic verlieh dem YB-Aufbau wie Bertone zu wenig Struktur. Immerhin ein halbwegs gefährlicher Weitschuss. Manchmal ging es ihm zu schnell.

Miralem Sulejmani: Note 2,5
War oft am Ball, aber dem Serben gelang fast nichts. Blieb mit seinen Dribblings hängen, übersah besser postierte Mitspieler, schlug wenig brauchbare Eckbälle. Der Flügelspieler ist noch nicht in Bern angekommen. Am Sonntag gegen Thun gesperrt.

Yuya Kubo: Note 2,5
Der Japaner agierte leicht offensiver als zuletzt in der Meisterschaft, er war in einem 4-4-2-System zweiter Stürmer neben Afum. Viel Gelungenes produzierte der Japaner nicht, er war zu leichtgewichtig, um sich in Szene setzen zu können.

Raphael Nuzzolo: Note 3
Fiel kaum auf, YB griff selten über die linke Seite an.

Samuel Afum: Note 2,5
Viel unterwegs, offenbarte einige Male technische Nachlässigkeiten, als ihm der Ball vom Fuss sprang. Bei einer guten Chance schoss er deutlich zu ungenau, ansonsten wirkungslos.

Alain Rochat: Note 2
Kam in der 46.Minute für Vilotic. Und war deutlich schwächer. Ungenügend beim ersten Gegentor, unsicher, fälschte vor dem 4:0 Monacos unglücklich ab.

Florent Hadergjonaj: Note 3
Kam in der 65.Minute für Sutter. Undankbare Aufgabe im Sturmlauf Monacos. War hinten rechts auch nicht immer auf der Höhe des Geschehens.

Alexander Gonzalez: Note 3
Kam in der 71. Minute für Nuzzolo. Ohne Einfluss aufs Spiel.

6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23647180

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 14:48 
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Die Noten von Blick.... nanja....

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. August 2015, 14:50 
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weiss jemand weshalb der rückflug unserer jungs annuliert wurde?

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