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 Beitrag Verfasst: Dienstag 12. Mai 2015, 11:29 
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FC Basel - BSC Young Boys

Bild vs. Bild


Stadion St. Jakobs Park, Basel
Sonntag, 17. Mai 2015
Zeit: 16.00 Uhr


Bild

Webseiten FC Basel:
http://www.fcb.ch
http://www.rotblau.ch
http://www.ravens.ch
http://www.joggeli.ch
http://www.bahndamm-c2.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-basel ... in_26.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Basel
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Base ... 1126076406
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Basel/8236313426
http://www.swissgrounds.ch/grounds/_BS/ ... /index.htm
http://www.stades.ch/StJakobPark-photos.html

Forum FC Basel:
http://www.fcbforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC Basel:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc- ... son/201415
http://www.transfermarkt.ch/fc-basel-18 ... ht/2466499
http://www.football-lineups.com/team/FC ... 15/fixture
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-basel/
http://de.soccerway.com/matches/2015/05 ... rn/1695429
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1220


Zuletzt geändert von Rino am Mittwoch 13. Mai 2015, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 12. Mai 2015, 18:19 
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12.05.2015

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Zitat:
«Wir wollen Basel die Meister-Party versiechen»

von Peter Berger - Auch YB ist klar: Basel wird Meister. Aber die Berner wollen am Sonntag im Direktduell nochmals Spielverderber sein.

Uli Forte nimmt kein Blatt vor den Mund: «Unser Ansporn am Sonntag ist klar: Wir wollen Basel die Meisterparty versiechen.» Der Zürcher wählt bewusst einen berndeutschen Ausdruck, garniert mit einem breiten Grinsen. Der YB-­Trainer hat schon vor einem Jahr eine Bebbi-Meisterparty verschoben, damals aber mit einem Sieg in Bern. Jetzt muss YB im St.-Jakob-Park ran. Und nur mit einem Sieg kann die Basler Feier erneut verschoben werden. Dennoch hält Forte unmissverständlich fest: «Wir wollen die Party und das ­Gejohle nicht über uns ergehen lassen.»

«Basel hat den Titel verdient»

Captain Steve von Bergen drückt das Vorhaben etwas ­diplomatischer aus: «Klar, gehen wir nicht mit dem Gedanken nach Basel, dass der FCB vor unseren Augen feiern wird. Aber klar ist auch, Basel wird Meister und hat sich diesen Titel verdient.»

YBs schlechte Bilanz

Die Berner liegen vier Runden vor Schluss elf Punkte zurück. Der Liga-Primus wird sich den sechsten ­Titel in Serie holen. «Aber wir hoffen, nicht schon am Sonntag», sagt Scott Sutter. Der Verteidiger ist einer der wenigen YB-Akteure, die wissen, wie man in Basel gewinnt. Im August 2009 war er beim 2:1 dabei. Seither haben die Young Boys im St.-Jakob-Park in zehn Anläufen nur noch einmal gewonnen – im Mai 2012 in der bedeutungslosen letzten Runde (2:1).

Ansage für die nächste Saison

Immerhin waren damals mit Jan Lecjaks, Raphaël Nuzzolo oder Leonardo Bertone schon einige Akteure aus dem heutigen Team auf dem Platz. Für Bertone geht es jedoch am Sonntag nicht nur darum, nochmals als Spielverderber aufzutreten: «Wir wollen Basel zeigen, dass wir diese Meisterschaft in den kleinen Spielen vergeben haben. Wir wollen ihnen zeigen, dass wir für nächste Saison bereit sind, und es einen ernsthaften Konkurrenzkampf geben wird.» Dies war in der laufenden Saison definitiv noch nicht der Fall; auch wenn es YB gelingen sollte, die FCB-Party nochmals zu verschieben.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/14273166

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2015, 09:52 
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Extrazug nach Basel

Zum Auswärtsspiel von YB gegen den FC Basel organisieren gäubschwarzsüchtig, die Ostkurve Bern und YB in Zusammenarbeit mit den SBB am Sonntag, 17. Mai einen Extrazug nach Basel.

Bern ab 12:47 Uhr
Burgdorf ab 13:01 Uhr
Herzogenbuchsee ab 13:16
Langenthal ab 13:23 Uhr
Basel St. Jakob an 14:14 Uhr

Basel St. Jakob ab 18:39 Uhr
Langenthal an 19:25 Uhr
Herzogenbuchsee an 19:31 Uhr
Burgdorf an 19:43 Uhr
Bern an 20:13 Uhr

Das Footballticket für den Zug kann an jedem bedienten Bahnschalter oder am Automaten gelöst werden.

Preis:
CHF 22.00 (Halbtax)
CHF 44.00 (ohne Halbtax).

Billette für das Spiel gibt es ab Montag, 11. Mai bis Samstag, 16. Mai (12.00 Uhr) im YB-Fanshop im Wankdorf Center.

Preise:
CHF 20.00 (ermässigt)
CHF 25.00 (normal)

Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert


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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Mai 2015, 10:38 
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15.05.2015

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Zitat:
Von Nachspielzeiten und Budgetzahlen

YB muss am Sonntag möglicherweise Basel bei der Meisterfeier zuschauen. Dabei wäre für die Berner mehr möglich gewesen – obwohl der FCB eine sehr starke Saison absolviert.

Basel - YB könnte am Sonntag ein ganz hübsches Gipfeltreffen sein – wenn die Young Boys nicht 10 Punkte gegen Schlusslicht Aarau verspielt hätten. Oder wenn es in den letzten drei Wochen keine Nachspielzeiten gegeben hätte.

Basel setzte sich am letzten Sonntag ja dank eines Tores in der 94.Minute 2:1 beim FCZ durch, während YB Ende April bei GC und gegen Aarau (je 2:2) gleich zweimal in der Überzeit einen Treffer erhielt. 6 Punkte näher am FCB wären die Young Boys ohne diese 3 Tore, der Rückstand würde nur 5 Zähler betragen, das Duell zwischen Baslern und Bernern in zwei Tagen wäre nicht bloss ein Schaulaufen – mit einer möglichen Meisterfeier als attraktivem Rahmenprogramm für alle Freunde des Serienmeisters.

Gleich gut seit November

Der FC Basel ist das beste Team der Liga. Und dennoch sei die Fragestellung erlaubt, ob für YB in dieser Saison nicht mehr möglich gewesen wäre – zumindest ein offeneres Titelrennen. Zumal es auch in dieser Spielzeit die eine oder andere Debatte darüber gab, ob Basel einen Schiedsrichterbonus geniesse – gerade in den Duellen mit YB im Herbst. «Der FCB hat nicht immer restlos überzeugt», sagt YB-Sportchef Fredy Bickel, «aber er liegt souverän an der Spitze. Und wer Jahr für Jahr derart gut arbeitet, hat sehr, sehr vieles richtig gemacht.»

Anfang November, nach 14 Spieltagen, lag das damals schwer kriselnde YB auch 11 Punkte hinter Basel zurück, Trainer Uli Forte stand kurz vor der Entlassung. Seither bewegen sich die Young Boys mit dem Branchenprimus auf Augenhöhe, punktemässig und spielerisch. 44 von 54 Punkten haben die dominanten Rivalen seither gewonnen. «Es ist schon bitter, wenn man so eine starke Serie hat, aber dennoch nicht näherrückt», sagt Bickel.

Jantscher wäre vielseitig

Mit einem besseren Saisonstart würden sich die Young Boys vier Spieltage vor Saisonende auf einen brisanten Spitzenkampf vorbereiten. Für sie wird es darum gehen, den Schwung aus den letzten Monaten mitzunehmen. Und wenn der FCB nächste Saison angegriffen werden soll, muss das Kader zusammengehalten und verstärkt werden. Vor allem auf den Flügeln will YB ja aufbessern, die Wunschspieler aus der Super League heissen nach wie vor Marco Schönbächler vom FCZ und Jakob Jantscher von Luzern, wobei der engere Kandidatenkreis weitere Namen wie St.Gallens Yannis Tafer umfasst.

Bei Schönbächler sind die Berner dem Vernehmen nach derzeit die Nummer 2 hinter Sampdoria Genua, während das Rennen bei Jantscher völlig offen ist. Die starken Leistungen des Österreichers haben auch im Ausland für Aufsehen gesorgt, mehrere deutsche Bundesligisten befassen sich mit dem Offensivspieler. YB-Sportchef Fredy Bickel sagt, er sei überzeugt, dass es gelingen werde, im Sommer starke Akteure zu verpflichten. «Aber es ist zu früh, um sich konkret zu Spielern zu äussern.» Für den passstarken Jantscher würde gewiss sprechen, dass er auch als Spielmacher eingesetzt werden könnte.

Zarate spielt um Vertrag

Der zentrale Mittelfeldspieler Moreno Costanzo, derzeit an Aarau ausgeliehen, dürfte es dagegen schwer haben, noch eine Chance in Bern zu erhalten. Allerdings läuft Costanzos prächtig dotierter Vertrag bei YB bis 2017, ein Abnehmer dürfte nicht so einfach gefunden werden.

Weiter um seine Zukunft in Bern spielt derweil Gonzalo Zarate. «Wenn er so agiert wie zuletzt, ist er ein wertvoller Spieler», sagt Bickel. «Wir beobachten ihn weiter genau.» Zarates Kontrakt endet, dem begabten Flügel ist es während seiner YB-Zeit selten gelungen, sein Potenzial abzurufen. Er wurde zudem oft von Verletzungen zurückgeworfen.

Die Young Boys müssen im Sommer – ähnlich wie bei Steve von Bergen, Milan Vilotic, Sékou Sanogo und Guillaume Hoarau – ein zielsicheres Händchen auf dem Transfermarkt beweisen, wollen sie ihrer jungen Belegschaft den nächsten Qualitätsspieler hinzufügen. «Wir dürfen uns keine Fehler leisten», sagt Bickel, «aber wir müssen auch realistisch sein. Basel hat sich in den letzten Jahren eine Sonderstellung in der Schweiz erarbeitet.» Die Rechnung sei einfach, sagt Bickel. Sie geht so: «Basel operiert mit dem rund 2-fachen Budget von uns. Und uns steht in etwa das 2-fache Budget des Letzten der Liga zur Verfügung. Da sieht man, wie weit der FCB voraus ist.»

Imponierende FCB-Zahlen

Der FCB erwirtschaftete im letzten Kalenderjahr vor allem dank ausserordentlichen Spielerverkäufen (36 Millionen Franken) imponierende 105 Millionen Franken, wovon 27 Millionen im Europacup verdient wurden. Das sind Dimensionen, von denen YB mit seinem Budget von rund 35 Millionen Franken nur träumen kann. Und damit vorderhand auch weiter vom ersten Meistertitel seit 1986.


Vergleich zwischen Basel und YB seit 2010

Es ist das Pech der Young Boys, spielt der FC Basel eine ausgezeichnete Saison. Bei seinen fünf Meisterschaften in Serie zuletzt hatte der FCB nur einmal nach 32 Runden mehr Punkte als heute (siehe Tabelle oben). Das war vor drei Jahren, als er nur einen Zähler mehr totalisierte.

In den letzten zwei Saisons aber hatte Basel nicht einmal Ende Saison so viele Punkte wie jetzt, 2011 waren es am Schluss genau gleich viel wie heute nach erst
32 von 36 Spieltagen!

Und vor fünf Jahren, als der FCB die Finalissima in Bern am letzten Spieltag mit 2:0 gewann, hatte er am Ende dank eines Schlussspurtes zwar 80 Punkte auf dem Konto – aber nach 32 Spielen erst 68 Zähler.
Die Young Boys wiederum sammelten in jener für sie lange Zeit grossartigen Saison 2009/10 – unter dem heutigen Nationaltrainer Vladimir Petkovic und mit dem überragenden Topskorer Seydou Doumbia – bis vier Partien vor Schluss bereits 71 Punkte.

Danach aber kamen die Berner nicht einmal annähernd in ähnliche Punkteregionen wie in der aktuellen Saison.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26417427

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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Mai 2015, 10:40 
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«Der FCB ist uns eine Nasenlänge voraus»

von Eva Tedesco, Peter Berger - YB möchte Basel in Zukunft ein Bein stellen. Trainer Uli Forte erklärt, warum YB mit dem FCB nicht auf Augenhöhe ist.

Uli Forte, wo liegt der Unterschied zwischen YB und dem FC Basel?
Der offensichtlichste Unterschied liegt in der Konstanz. Wir haben immer noch zu viele Leistungseinbrüche – wie im Herbst, als wir drei Spiele in Serie verloren haben. Der FCB zeigt auch nicht immer Galavorstellungen, aber er gewinnt trotzdem und holt am Ende die drei Punkte. Dieses Selbstverständnis hat sich der FCB in den letzten Jahren erarbeitet und verdient.

Ist das auch eine Frage des Kaders?
Ja. Ein Spieler wie Basels Gashi macht aus dem Nichts ein Tor und sorgt eben für das 1:0. Was das Kader betrifft, ist uns der FCB eine Nasenlänge voraus. Das ist auch normal, schliesslich planen die Basler jedes Jahr mit der Champions League, in dieser Klasse herrscht eine andere Gangart als in der Europa League. Dafür braucht es gezwungenermassen ein breiteres Kader.

Hoffen Sie demnach, dass der FCB im Sommer durch allfällige Abgänge von Schär oder Frei geschwächt wird?
Ich hoffe einzig, dass wir bei YB den eingeschlagenen Weg weitergehen können. Die Basler beweisen seit Jahren, dass sie solche Abgänge auffangen können. Ich erinnere an Alex Frei, Shaqiri, Xhaka, Sommer. In diesem Winter verliessen Diaz, Sio oder Serey Die – alles Nationalspieler – das Team. Haben Sie davon etwas bemerkt? Ich nicht. Natürlich ist es unser Ziel, dem FCB näherzukommen. Aber nicht dadurch, dass er schlechter wird, sondern, weil wir uns verbessern. Wir wollen den BSC Young Boys vorwärtsbringen und nicht warten, bis der FCB zurückfällt. Denn niemand weiss, ob das tatsächlich geschehen wird.

Benötigt YB eine Initialzündung, um zu merken, dass man den FCB konkurrenzieren kann und titelfähig ist?
Die gab es schon. Wir haben die Basler vor einem Jahr geschlagen, weil wir unbedingt vermeiden wollten, dass sie in unserem Stadion den Titel feiern. Wir haben sie im Frühjahr wieder zuhause geschlagen. Aber wir müssen nicht nur den Direktkampf mit Basel positiv gestalten, sondern die anderen Spiele gegen Aarau, Vaduz, Thun, St. Gallen etc. entscheiden die Meisterschaft. Da liegt der Hase im Pfeffer.

Bedeutet ein Schritt vorwärts für YB, dass man nächste Saison Champions statt Europa League spielt – oder höchstens zwei, drei Zähler statt wie jetzt elf hinter Basel liegt?
Die Champions League wäre der Optimalfall. Bloss, im Fussball lässt sich das nicht planen. Da verletzen sich plötzlich Topspieler und schon gerät das Team in eine Baisse. Und da sind wir wieder beim Kader. Der FCB kann derartige Ausfälle sehr gut abfedern.

Meisterparty soll in Basel stattfinden

Steht YB am Sonntag im St.-Jakob-Park Spalier oder wird es für den FCB zum Spielverderber? Bereits am letzten Sonntag haben die Berner die Basler Meisterparty verschoben. Bestätigen mag das niemand, aber nicht nur die ­Liga dürfte froh gewesen sein, dass die FCB-Fans nicht ausgerechnet beim Rivalen FCZ im Letzigrund gefeiert haben. Die Bilder aus dem Vorjahr sind noch präsent. Basel sicherte sich in Aarau den ­Titel, doch das Freudenfest im Brügglifeld artete in Krawall aus. Solche Szenen dürften sich im St.-Jakob-Park kaum wiederholen. Deshalb hoffen viele, dass der FCB am Sonntag zuhause feiert. Verschiet YB den Basler Freudentaumel erneut, beginnt man vor allem in Aarau wieder zu zittern. Denn am Mittwoch gastiert der FCB im Brügglifeld.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/15305967

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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Mai 2015, 15:00 
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Vorschau auf Basel - YB

FC Basel - BSC Young Boys, Sonntag, 17. Mai 2015, 16:00 Uhr, St. Jakob Park.

Verletzt: Taulant Seferi.

Fraglich: Milan Vilotic.

Der YB-Extrazug nach Basel fährt um 12:47 Uhr in Bern ab.

Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Mai 2015, 10:52 
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16.05.2015

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Zitat:
YB wäre gern der Spielverderber

Morgen treffen sich im St.-Jakob-Park die beiden Erstklassierten der Super League. 
Doch dem Spitzenkampf fehlt die Brisanz, weil der FC Basel fast schon auf dem Meister-Thron sitzt.

Die Rechnung ist schnell gemacht: Holt der FC Basel am Sonntag im heimischen St.-Jakob-Park mindestens einen Punkt, ist er zum sechsten Mal in Folge Schweizer Meister. Der Spielplan will es, dass ihm mit dem BSC Young Boys der
hartnäckigste Verfolger der laufenden Saison gegenübersteht. Wobei hart­näckig in diesem Fall relativ ist.

YB liegt vier Runden vor Schluss elf Punkte hinter der unbestrittenen Nummer 1 der Schweiz. Es müsste ein grosses Fussballwunder passieren, damit es an der Tabellenspitze noch zu einem Umsturz kommt. Dennoch mangelt es den Bernern nicht an besonderem Ehrgeiz, wenn sie im fast ausverkauften St.-Jakob-Park einlaufen. «Wir wollen die Spielverderber sein», kündigt YB-Coach Uli Forte an. Sprich: Sein Team will sich wie am 11. Mai 2014 als Meister-Verhinderer betätigen. Damals schlug es den FCB 3:1 und war damit dafür verantwortlich, dass Streller, Stocker und Co. den Meister­-Pokal noch nicht im Stade de Suisse in die Höhe stemmen konnten.

Die Vorzeichen stehen nicht schlecht, dass die Young Boys dem FCB tatsächlich Paroli bieten könnten:

• Seit Anfang November bewegen sich die beiden Mannschaften punktemässig auf Augenhöhe: Beide haben in dieser doch recht langen Periode 44 Punkte geholt.

• Obwohl die Berner zwei von drei
Direktbegegnungen verloren haben,
waren sie jedes Mal ein ebenbürtiger Gegner. Im ersten Aufeinandertreffen im St.-Jakob-Park vergab Milan Gajic beim Stand von 1:2 einen Elfmeter (das Spiel endete mit einem 3:1-Heimsieg für den FCB); bei der 0:1-Heimniederlage am 18. Mai 2014 haderte die Mannschaft von Forte mit Schiedsrichter Nikolaj Hänni, weil er ein strittiges Tor aberkannte. Das dritte Duell entschied YB nach einem starken Auftritt in der ersten Spielstunde 4:2.

• YB kann nahezu in Bestbesetzung antreten. Ausser Milan Vilotic, der
wegen zwei stark wackelnden Schaufelzähnen weiterhin eine Spange tragen muss, sind alle Spieler hundertprozentig einsatzfähig.

Dem Branchenprimus näher

Auch wenn die Tabelle ein anderes Bild vermittelt: In der zweiten Saison unter Fortes Führung ist YB dem König der
Super League ein Stück nähergerückt. Nach 32 von 36 Runden weist der Traditionsclub aus der Hauptstadt so viele Punkte (62) auf wie seit der Saison 2009/10 nicht mehr. Wäre er anfangs Saison besser in die Gänge gekommen und hätte nicht gegen den Tabellenletzten Aarau nur 3 von 12 möglichen
Punkten geholt: YB würde sich mit Basel einen packenden Zweikampf um die Leaderposition liefern.

«Wir haben immer noch zu viele Leistungseinbrüche», weiss Forte. «Anders der FCB: Der zeigt längst nicht immer Galavorstellungen, aber gewinnt trotzdem.» Um den Serienmeister mit seinem ausgeprägten Selbstverständnis ernsthaft in Verlegenheit zu bringen, brauche es seine Zeit. Und Leaderfiguren wie Guillaume Hoarau, Milan Vilotic und Steve von Bergen. Die drei werden
mit grosser Wahrscheinlichkeit auch nächste Spielzeit das Gerüst bilden, wenn der BSC YB die Qualifikation für die Champions League bestreitet und Basel einheizen will.

Die portugiesische Sphinx

Ob dann der Trainer des FCB noch Paulo Sousa heissen wird, ist ungewiss. Der Portugiese wird mit dem italienischen Serie-A-Verein Sampdoria Genua in
Verbindung gebracht. Sousa vermag die Herzen der Basler nicht richtig zu erwärmen, obwohl er mit dem sportlichen Stolz der Region Erfolg hat und in den nächsten Tagen mit ihm mindestens einen wenn nicht sogar zwei Titel (Meisterschaft und Schweizer Cup) wird
feiern können.

Dazu ist er zu unnahbar, zu kontrollbesessen, zu wenig interessiert an der Stadt und ihren ­Einwohnern. Auch macht der ehemalige Weltklassespieler (Benfica Lissabon, Juventus ­Turin, Dortmund, Inter Mailand) keine Anstalten, ernsthaft Deutsch zu lernen, obwohl er bei seiner Präsen­tation im Juni des vergangenen Jahres angekündigt hatte, er wolle dies möglichst schnell tun. Das bestätigt all jene, die ­sagen, der FCB sei für Sousa nur eine weitere Station unter vielen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/31367144

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Mai 2015, 10:54 
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Ein bisschen Sternenstaub

Das Kräftemessen mit Basel zählt für YB noch immer zu den «reizvollsten» Partien, wie Trainer Uli Forte sagt. Am Sonntag (16 Uhr) könnten die Berner dem neuen Meister stehen – oder ihm erneut das Fest verderben.

Die Bilanz ist längst gezogen. Woche für Woche hat YB-Trainer Uli Forte nun in den letzten Monaten zur Presseaudienz empfangen, meist zwischen zwei Siegen in der Meisterschaft, oft zur fast identischen Ausgangslage und nie vor mehr als drei, vier Personen.

An diesem Freitag Mitte Mai sind nun mehr als doppelt so viele da, draussen fällt der Regen und drinnen steigt die Erkenntnis, dass die Partie am Sonntag (16 Uhr, St.-Jakob-Park) zwischen Basel und YB zwar kaum mehr wegweisenden, dafür aber stilprägenden Charakter hat. Die Basler können ihren sechsten Titel in Serie gewinnen, YB kann das vorderhand noch verhindern, wie vor Jahresfrist, als Forte und sein Team einer Pokalübergabe im eigenen Stadion mit einem 3:1-Erfolg entgegenhielten.

Die verspätete Krönung?

«Diese Spiele zählen zu den reizvollsten, nach wie vor», sagt Forte also am Freitag. 2013 beendete der Zürcher mit GC die Spielzeit zwar nur drei Punkte hinter dem Serienmeister, dennoch schätzt er sein aktuelles Team als «wuchtiger» ein als die damalige Ausgabe der Grasshoppers.

Und so zieht Forte also doch irgendwie Bilanz, jetzt, vier Partien vor Schluss, elf Punkte sind es nach vorne, zwölf gar nach hinten. Keine Veränderung zeichnet sich in den verbleibenden zwei Wochen ab im geruhsamen YB-Frühling auf dem Weg zu Platz 2 und in die Champions-League-Qualifikation. Die Königsklasse wäre für die Young Boys so etwas wie eine verspätete Krönung für die ausgezeichnete Rückrunde, die ihnen bislang geglückt ist.

«Ich hatte in dieser Saison überhaupt nie ein Gefühl des Verpassens», sagt Forte mit Nachdruck. Er wehrt sich vehement dagegen, dass YB den Titel verfehlt habe, «wir haben den zweiten Platz erreicht». Vom FC Basel trennten die Young Boys nebst den vielen Punkten, welche sie vor allem mit dem mässigen Saisonstart verspielten, auch «Effizienz, Cleverness und Abgebrühtheit».

Ein Mittwoch im Mai

Forte ist gespannt auf den Vergleich mit Basel, er freut sich – «und sollte es dann so weit sein, zählte ich zu den ersten Gratulanten bei den Basler Verantwortlichen». Spalier stehen auf dem Weg zum Meisterpokal – diese Erfahrung mussten die Young Boys schon das eine oder andere Mal machen. 2002 etwa, als Basel auf dem Neufeld feierte, 2003 dann, als GC das Gleiche tat, sowie 2008 und 2010 in den entscheidenden Schlussrunden gegen den FCB, als in Bern die Hoffnung auf den ersten Titel seit 1986 am längsten währte.

Ab und zu griff YB indes auch mit einem Sieg in den Meisterkampf ein. Am Mittwoch, 10. Mai 2006, empfing YB den FCB im Stade de Suisse, unter der Regie von Hakan Yakin siegten die Berner 4:2, Zürich rückte dadurch bis auf zwei Punkte an Basel heran. Drei Tage später verlor Basel im Direktduell, die Zürcher schlugen in der Nachspielzeit, die Hooligans nach dem Schlusspfiff zu. Der FCZ feierte den Titel, schnupperte an der Champions League, und vielleicht flog damals ein bisschen von diesem Sternenstaub ja bis nach Bern.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10346594

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«Pandabären in Basel? Das schaffst du nie!»

Ein Fussball-Gespräch mit Guy Morin und Alexander Tschäppät, den politischen Chefs von Basel und Bern, über die Dominanz des FC Basel, die Titel-Sehnsucht in Bern und die Tatsache, dass Fussball nicht alles im Leben ist.

Es ist kurz nach 9 Uhr an diesem Freitagmorgen, als Alexander Tschäppät in seinem Büro in Bern zum Telefonhörer greift. «Kommst du am Sonntag zum Spiel, ich lade dich ein», begrüsst der Basler Regierungspräsident Guy Morin am anderen Ende der Leitung Tschäppät. «Danke, aber die Depression kann ich auch zu Hause feiern», antwortet der Berner Stadtpräsident. Es ist der Beginn eines kurzweiligen Interviews mit den ranghöchsten lokalen Politiker.

Hat Basel ab und zu auch Mitleid mit der Fussball-Restschweiz?

Guy Morin: Also wenn ich Alexander Tschäppät so reden höre, dann schon ein bisschen. Wir produzieren gerade Medikamente gegen Depressionen.
Alexander Tschäppät: Die brauchen wir selbstverständlich nicht. Schokolade soll das Gemüt beruhigen – und da sind wir in Bern mit der Toblerone bestens bedient.

Wie ist es, ständig Mitleid ertragen zu müssen, weil YB immer dann verliert, wenn es wirklich zählt?

Tschäppät: Wir müssen neidlos anerkennen, dass der FCB ein Vorbild ist, was die Nachwuchsförderung angeht. Und jetzt die Ernte einfährt für die jahrelange Arbeit. Das haben alle anderen Klubs ein wenig verpasst. Aber YB ist schon nah dran an Basel ...
Morin (unterbricht): Elf Punkte! Elf!
Tschäppät: Ja, also am Sonntag dann noch acht. Aber klar, die Meisterfeier dieses Jahr ist euch. Nur: Wenn Aarau nächste Saison dann nicht mehr in der Super League spielt, ist der Rückstand schon fast aufgeholt – so viele Punkte wie wir gegen Aarau vergeben ...

Was macht Basel besser als der Rest?

Morin: Wer einmal hoch oben ist, immer wieder Erfahrungen macht in der Champions League, der profitiert davon auch in der Meisterschaft, macht in entscheidenden Situationen vieles richtig und strahlt das «Wir-sind-unbesiegbar» auch aus – und selbst die Gegner glauben es. Zudem kommt die gute Nachwuchsförderung. Nehmen wir Embolo, kürzlich erst 18 geworden und strahlt national wie international trotzdem schon eine enorme Reife aus.

Ist es nicht auch Zufall, dass der Lebensgefährte von Embolos Mutter in der Nähe von Basel wohnt?

Morin: Wenn Embolo im Raum Bern aufgewachsen wäre, dann hätten ihn unsere Scouts sicher früh entdeckt und dann eben nach Basel geholt.
Tschäppät: Diese Antwort kann ich noch akzeptieren, solange du nicht sagst, als Berner wäre Embolo viel zu langsam (lacht). Das Problem ist doch: Wer hat, dem wird gegeben: Basel ist erfolgreich, darum steigt der Marktwert der Spieler, darum steigen die Transfererlöse, also kann der Verein mehr in die Jugend investieren. Das ist die Spirale, die für jene, die darauf sitzen, unglaublich toll ist – und alle anderen hinterherhinken lässt.
Morin: Aber YB liegt ja jetzt auf Rang zwei, da könnt ihr auch in die Champions League.
Tschäppät: Zumindest einmal in die Qualifikation, wir wollen bescheiden bleiben. Ich als Berner oder Schweizer überhaupt muss ja Basel dafür danken, dass wir die halbe Liga nach Europa schicken können.
Morin: Danke für die Blumen!
Tschäppät: Schon gut, du kannst ja dann Läckerli zurückschicken.

Gibt es etwas, das der FCB von YB lernen kann?

Tschäppät: Sag jetzt ja nicht ‹Geduld›!
Morin: Zuversicht und Optimismus. Wenn wir schon beim Wünschen sind: Mein Wunschtraum wäre, dass der FCB nächstes Jahr im Europa-League-Final spielt, wenn er in Basel stattfindet.
Tschäppät: Immer diese Bescheidenheit, das spricht eben für euch. Wenn ich Basler Regierungspräsident wäre, würde ich sagen: ‹Lieber im Champions-League-Final irgendwo als im Europa-League-Final zu Hause.› Ich wäre schon froh, wenn wir nach fast 30 Jahren einfach wieder einmal Meister werden. Das wird auch eintreffen, schliesslich habe ich das meinen Wählern für mein letztes Amtsjahr versprochen – und ich halte meine Wahlversprechen.
Morin: Apropos Versprechen: Ich habe versprochen, dass wir einmal Pandabären haben im Zolli. Vielleicht ist das sogar noch ein bisschen schwieriger als ein Titel mit YB.
Tschäppät: Pandabären im Zoo, das schaffst du nie, aber ihr könntet doch unsere Braunbären ausleihen, die sind gerade in den Ferien im Jura. Aber die sind euch ja zu wenig, oder? Das wäre ein bisschen wie Zweiter in der Meisterschaft ... (Stille) ... Hallo? Bist du noch dran?
Morin: Ja!
Tschäppät: Wenn du ‹Basel› und ‹Zweiter in der Meisterschaft› in einer Kombination hörst, verschlägt es dir sofort die Sprache.
Morin: Nein, nein – ich will lieber die Pandabären, die sind zwar etwas faul, aber härzig.

Züri-West-Sänger Kuno Lauener sagte kürzlich den Satz: «Rang zwöi isch o suberi Büez!» Ist es das wirklich?

Tschäppät: Ich würde sagen: Das war ‹suberi Büez›, aber jetzt ist dann mal Rang eins angesagt! Das dünkt mich eben das Problem bei YB, diese ständige Wohlfühlstimmung und schnelle Zufriedenheit. Das setzt sich in den Köpfen der Spieler fest. Der unbändige Hunger ist für einen YB-Trainer sehr schwierig zu vermitteln.

Sind Sie als Berner manchmal neidisch auf die totale Identifikation der Basler mit ihrem FCB und den absoluten Erfolgshunger?

Tschäppät: Nein, die Identifikation ist in Bern nicht anders. Die Euphorie verteilt sich vielleicht einfach auf mehrere Vereine. Es gibt auch den FC Thun, im Eishockey den SCB, Fribourg, Biel, Langnau – alle innerhalb von fast 30 Kilometern. In Basel ist der FCB konkurrenzlos. Und klar ist auch: Fussball ist und bleibt ein Sport. Wer nach einer Niederlage am Wochenende am Montag immer noch griesgrämig ist, misst dem Sport eine zu hohe Bedeutung zu. Die Welt hat noch ein paar andere Sorgen und Probleme als die drei Punkte.

In Basel ist das eben anders. Dort ist Fussball mehr als Sport.

Morin: Es gibt auch in unserem Regierungskollegium einige Kandidaten, denen man sehr deutlich anmerkt, wie der FCB spielte. Viele Basler leben mit dem FCB und brauchen bei einer Niederlage Zeit, um sich zu erholen. Aber das kommt in letzter Zeit ja nicht so häufig vor. Der FCB-Spielplan ist für viele auch das erste, was in die Agenda kommt. Ferien werden darum herum geplant – genauso wie manche kulturelle oder gesellschaftliche Anlässe der Stadt im Übrigen auch.

Wie denkt Basel über Paulo Sousa?

Morin: Es sind eher gemischte Gefühle. Er ist schon ein ziemlich spezieller Typ, von aussen dünkt er einen etwas unnahbar und auch seine Aufstellungen verstehen wir nicht immer. Aber er hat das Team im Griff und ist sehr präsent bei der Mannschaft, anders als Murat Yakin damals.

Herr Morin, können Sie sich vorstellen, dass Ihre Stadt mehr als 10 000 Tage auf einen Titel warten muss?

Morin: Wie viele Jahre sind das?
Tschäppät: Du musst es nicht ausrechnen, damit hat ganz Bern genug Erfahrung.
Im Juni 1987 wurde YB Cupsieger. Basel ist mittlerweile seit bald 2000 Tagen ununterbrochen Meister.

Tschäppät: Jetzt könnt ihr noch die Tage bis im Mai 2016 dazuzählen. Dann wandert der «Chübu» nach Bern.
Morin: Wollen wir wetten? Um eine Champagnerflasche?
Tschäppät: Klar! Aber nicht nur 7 Deziliter. Wir wollen ja ganz Bern berieseln. Falls der Titel wider Erwarten doch nicht nach Bern geht, bringe ich dir eine riesige Toblerone.


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