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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 12. Februar 2015, 12:07 
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«Dann hast du keine Chance»

Dass ein Spieler wie Vero Salatic seinen Abgang erzwingt, ist kein Einzelfall. YB-Sportchef Fredy Bickel erzählt von einem Millionen-Fall und wie er dabei massiv unter Druck gesetzt wurde.

Vero Salatic hat seinen Abgang bei GC richtiggehend provoziert und hatte mit seiner Zermürbungstaktik schliesslich auch noch Erfolg, wie sein Transfer zum FC Sion eindrücklich unter Beweis stellt.

«Wenn ein Spieler den Verein trotz eines laufenden Vertrages, mag er auch noch so lange dauern, unbedingt verlassen will, dann hast du keine Chance. Und in einem solchen Fall bringt es auch überhaupt nichts, wenn man als Club die sture Linie fährt. Ich habe dann einfach versucht, für den Verein die bestmögliche Lösung zu finden», sagt YB-Sportchef Fredy Bickel.

Der Fall Frey

Bickel erlebte nach seinem Abgang beim FC Zürich schon in seinem ersten Jahr in Bern zwei ähnliche Fälle wie derjenige von Salatic. Der Schwede Alexander Farnerud erzwang schliesslich seinen Wechsel zum FC Turin. Der Schweizer Stürmer Michael Frey zum französischen Club Lille.

«Frey hat uns an einem Samstagnachmittag wie aus heiterem Himmel mit seinem festen Willen konfrontiert, dass er den Verein, und zwar sofort, verlassen will. Er hat mich eigentlich schon vor so etwas wie vollendete Tatsachen gestellt und Druck ausgeübt.» Gespräche mit seinem Berater am Samstagabend hätten dann auch nicht zu einem Meinungsumschwung geführt.

«Am Sonntag wurde es dann happig »

«Am Sonntag wurde es dann happig. Ich habe mit ihm zweimal gesprochen. Und auch Bezugspersonen aus dem Verein haben es gleichentags ebenfalls mehrmals versucht», schildert Bickel. Doch der Stürmer habe sich nicht mehr umstimmen lassen. Am Montag habe es dann nichts mehr anderes gegeben, als den Transfer zu Lille für alle Seiten möglichst schnell und erfolgreich über die Bühne zu bringen. Dank einer cleveren Verhandlungstaktik hatte Bickel für YB schliesslich eine stattliche Transfersumme von vier Millionen Franken herausgeholt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29684451

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Februar 2015, 10:32 
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Vor Saisonhöhepunkt sind die YB-Reihen dicht

In dieser Woche entscheidet sich mit, wo der Weg der Young Boys in dieser Saison noch hinführen kann. Der Auftakt ist mit dem 4:2 gegen die Grasshoppers geglückt, nun warten der Saisonhöhepunkt Everton und die Herausforderung FC Basel.

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten bekanntlich voraus. Bei den Young Boys war man in den letzten Wochen vor allem bestrebt, diesen auszuweichen und sich gewissermassen noch an der Sonne der Gegenwart zu bewegen. «Jetzt dürfen wir von Everton reden», sagt YB-Trainer Uli Forte. Er äussert dies mit einer gewissen Genugtuung, hinter ihm liegt ein 4:2-Erfolg gegen seinen Ex-Klub GC, ein Sieg, der eine deutliche Steigerung gegenüber der Leistung in Luzern (1:1) offenbart.

Und am Donnerstag also: Everton, Premier-League-Klub, in seiner Heimat Liverpool neben dem grossen FC zwar Nebendarsteller, aber dennoch millionenschwer. Im Sechzehntelfinal der Europa League ist YB klarer Aussenseiter, mit einem Exploit könnten die Young Boys aber den zuletzt angriffsschwachen Engländern (5 Tore in 9 Ligaspielen) durchwegs gefährlich werden. Nur drei Tage später ist im Stade de Suisse der FC Basel zu Gast. Der Meister bestreitet am Mittwoch mit dem Achtelfinalhinspiel in der Champions League gegen Porto ebenfalls sein Spiel des Jahres und liess am Samstag beim 1:1 gegen Sion Punkte liegen.

Binnen vier Tagen entscheidet sich für YB mit, wie es in dieser Saison noch weitergehen kann. Zwei Siege – und die Young Boys haben gute Chancen auf den Verbleib im Europacup und haben noch ein (leises) Wort im Meisterrennen mitzureden. Zwei Niederlagen – und die Weichen werden anders gestellt. Vor der Woche der Wahrheit eine Auslegeordnung; Reihe für Reihe, von Abwehr bis Angriff.

Abwehr: Die neue Sicherheit

Der Transfer gab zu reden damals, vor einem Jahr, als Milan Vilotic für fast drei Millionen Franken von GC zu YB wechselte. Und er begann sich auszuzahlen, als der von einer Fussverletzung genesene Serbe im November sein Comeback gab. Mit Umsicht, der Kopfballstärke und Tempo zeigte Vilotic, warum er als einer der besten Verteidiger der Liga gilt. Und mit seiner plötzlich offenbarten Treffsicherheit kam ein unerwartetes Plus hinzu: 4 Tore in 7 Spielen hat er seither erzielt, zuvor waren es ebenfalls 4 in 53 Super-League-Partien.

«Wir verstehen uns immer besser. Aber es ist noch mehr möglich», beschreibt der 28-Jährige den Zustand der YB-Defensive in seiner gewohnten, selbstkritischen und reflektierenden Art. Auch Captain Steve von Bergen, der in der Vorrunde zeitweise eine Baisse durchmachte, hat an der Seite Vilotics an Sicherheit gewonnen. «Fürs Spiel gegen Everton werden wir uns weiter steigern müssen», sagt Vilotic. Sein Ehrgeiz ist spürbar, sein Ziel ist immer: «Zu null spielen.» Ohne Aussetzer wie zuletzt bei den Gegentoren gegen Luzern und GC ist dies auch gegen Everton möglich.

Mittelfeld: Mal so, mal so

Ein Spitzenteam, das müsse man von hinten nach vorne aufbauen, sagte einst Fredy Bickel. Des Sportchefs Maxime gilt in gewisser Hinsicht auch fürs YB-Mittelfeld. Sékou Sanogo ist einer der wichtigsten Berner Transfers der letzten Jahre, er verbindet im defensiven Zentrum Abwehr und Angriff exzellent. Diese Sicherheit hat sich zuletzt in der Vorrunde auf die Flügelspieler übertragen.

«Wenn wir uns weiter steigern, wie zuletzt, dann kommt es gut», meint Renato Steffen. Doch eigentlich sollten die Impulse auch aus dem offensiven Zentrum kommen, vom Spielmacher. Auf dieser Position überzeugt Yuya Kubo noch nicht immer, aber immer öfter. Gegen GC hatte er mit einem Tor und einem Assist den gewünschten Einfluss aufs Spiel. «In seiner Rolle muss man schnell sein, schnell im Kopf», sagt Trainer Forte. Man dürfe nicht vergessen, dass sich der 21-jährige Japaner noch immer in der Entwicklung befinde.

Angriff: Heilsbringer Hoarau

Dass Guillaume Hoarau eine Menge Taktgefühl mitbringt, weiss man spätestens seit vergangener Woche, als der Reggaefan zum 70.Geburtstag von Genreikone Bob Marley mit seiner Band ein Ständchen einspielte. Doch auch im YB-Sturm bestimmt er den Rhythmus. Der 1,92 Meter grosse Franzose kann Bälle halten – und besitzt die Klasse für aussergewöhnliche Aktionen wie sein Weitschusstor zum 2:0 am Samstag. «Jeder hat seine Arbeit gemacht», meint der bescheidene Topskorer.

«Solche Momente sind Gold wert, das macht den Unterschied aus», schwärmt sein Trainer. Mit der Kombination aus physischer, technischer und spielerischer Stärke ist Hoarau auch im internationalen Vergleich der YB-Trumpf. Und dahinter tastet sich Alexander Gerndt langsam an die Fitness vergangener Tage heran.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13620936

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. Februar 2015, 11:58 
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Der Tribut aus der Vergangenheit

Die Young Boys halten dank dem Sieg über Basel den Anschluss im Meisterrennen, sie spielen in dieser Saison bislang einen offensiven, attraktiven Fussball. Die Zuschauerzahlen aber sind rückläufig.

Sie droht schier zu platzen vor Wonne, die gelb-schwarze Fraktion. Das 4:2 gegen Basel, die höchste Messlatte im Schweizer Fussball, sorgt im YB-Lager für Euphorie. Die vier Treffer sind auch am Tag danach noch omnipräsent, die sozialen Medienkanäle werden nach Lust und Laune damit bespielt. Auf 5 Punkte sind die Young Boys mit dem Erfolg in der Tabelle an den FCB herangerückt und haben dafür gesorgt, dass der Serienmeister auf dem Weg zum angestrebten sechsten Titel in Folge vorerst nicht durchmarschiert.

So verwegen, vom Meistertitel zu sprechen ist man bei YB nicht, Historie (dreimal Platz 2 zwischen 2008 und 2010) und Erwartungsdruck (letzte Trophäe 1987) sind schlecht damit vereinbar. «Wenn wir so weitermachen, kann es noch ganz interessant werden», sagt etwa Renato Steffen, sein Trainer Uli Forte stapelt etwas tiefer. «Es ging uns vor allem darum, vom FCZ wieder den zweiten Platz zu übernehmen.» Die Verfolgerposition ist seit einigen Runden tatsächlich hart umkämpft, doch YB muss sich auch mit Saisonziel Rang 3 am FCB orientieren.

«Fünf Punkte sind noch immer ein gutes Polster, gerade für diese stabile Basler Mannschaft», sagt Forte weiter und ehrt damit einen Gegner, der am Sonntag grössere Schwächen als nur eine schlechte Tagesform offenbarte. Das 4:2 jedenfalls, es tut YB gut. Captain Steve von Bergen ist sichtlich stolz und spricht vom hohen Unterhaltungswert, den seine Mannschaft derzeit biete. Und als er anfügt, es mache doch Spass, derzeit ins Stade de Suisse zu kommen, so hört sich das wie eine Aufforderung an.

Der neue Basel-Minusrekord

Auch Uli Forte lässt kaum eine Gelegenheit aus, Publikum ins Stadion zu locken, oft rechnet er (bewusst) mit mehr Zuschauern, als man erwarten darf. Fakt ist: Bei YB sind die Besucherzahlen seit gut vier Jahren im Sinken begriffen. Wie alle grösseren Sportklubs in der Schweiz zählen auch die Young Boys in jedem Spiel alle verkauften Plätze hinzu – und nicht die effektiven Eintritte am Drehkreuz.

Die Zahlen der Schlagerspiele gegen Basel verdeutlichen den Rückgang (siehe Grafik in der Bildstreck oben), ebenso wie der gesamte Zuschauerschnitt, der in der Saison 2009/2010 noch bei 22653 lag und bis zur letzten Spielzeit auf 17106 sank. Seit die Young Boys 2005 ins Stade de Suisse gezogen sind, kamen noch nie so wenig Leute wie am Sonntag an ein Heimspiel gegen den FC Basel. Der bisherige Mindestwert waren die 18549 Leute im Februar 2007, als die Berner 0:3 unterlagen. Der Besucherschwund geht indes nicht ganz einher mit der letzten Entwicklung bei YB.

In den Jahren der vollmundigen Ankündigungen und des biederen Fussballs ist viel kaputtgegangen, ein Rückgang war die logische Folge. Unter Sportchef Fredy Bickel und Trainer Uli Forte indes sind die Young Boys beschwingt unterwegs. Mit aktuell 39 Treffern und 40 Punkten stehen die Berner nach 21 Runden so gut da wie seit 2010 nicht mehr. Und während 2008 Grössen wie Hakan Yakin und Thomas Häberli die letzte Hochphase mit fast 50 Toren nach 20 Spielen prägten, waren die Ränge bei Heimspielen merklich besser besetzt gewesen.

Kälte, Fasnacht, Ferien

Natürlich ist es in diesen Wochen trotz sportlich guten Argumenten nicht immer einfach, Werbung für ein YB-Heimspiel zu betreiben. Schulferien, die Fasnacht, die Kälte generell sind kaum geschäftsfördernde Erscheinungen, und zuletzt trugen die Young Boys gleich drei Heimpartien in einer Woche aus – Flaute an den Tageskassen war die Folge.

Das Jahreskartengeschäft 2015 ist mit 10650 Verkäufen ähnlich angelaufen wie 2014. Der Tribut, den YB auf den Rängen noch zahlt, rührt von der Vergangenheit. Die Zukunft könnte Besserung bringen – etwa in Form eines spannenden Meisterrennens.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12964906

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. Februar 2015, 19:16 
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24.02.2015

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Tippen Sie das Meisterrennen!

Lässt Basel noch mehr Punkte liegen?

Wird das Meisterrennen in der Super League nochmals spannend? Tippen Sie auf Blick.ch die nächsten Spiele!

Nur 1:1 im Heimspiel gegen Sion und eine 2:4-Pleite in Bern gegen YB. Der souveräne Leader aus Basel gibt in der Meistersschaft überraschend Punkte ab. «Es war eine der schlechteste Leistungen, seit ich beim FCB bin. Wir haben kollektiv versagt», sagt Captain Streller nach dem YB-Spiel.

Noch beträgt das FCB-Polster fünf Punkte auf Verfolger YB – und deren sechs auf den FCZ. Die grosse Frage stellt sich aber: Lässt Basel noch mehr Punkte liegen? Wird es nochmals spannend im Meisterrennen?

Am Samstag muss der FCB gegen Vaduz (20 Uhr) ran, Zürich spielt gegen Aarau (17.45 Uhr). YB tritt am Sonntag Mittag zum Derby in Thun an. Tippen Sie jetzt die Spiele!

Prognostizieren Sie für jedes Spiel die Tore beider Mannschaften – der Rechner sagt Ihnen dann, wie die Tabelle aufgrund Ihrer Voraussagen aussehen könnte.

(Sie können dafür die Ziffern-Buttons oder direkt die Zahlen-Tasten Ihrer Tastatur verwenden.)

Wenn Sie keine Zeit haben, alle Begegnungen selber zu tippen, können Sie die restlichen offenen Spiele durch die «Zufalls-Funktion» automatisch ausfüllen lassen.

Um einzelne Clubs oder Paarungen genauer zu studieren, haben Sie (nach dem Tippen aller Spiele) die Möglichkeit, bis zu zwei Clubs in der Tabelle zu wählen und die Spiele entpsrechend zu filtern. (Um die Filter zu entfernen, klicken Sie auf die Club-Kürzel im unteren Bereich des Rechners.)

Teilen Sie Ihr Resultat auf Facebook und finden Sie heraus, was Ihre Freunde tippen!


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 59954.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Februar 2015, 17:50 
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26.02.2015

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Bleibt Hoarau? ''Keine schlechten Karten''

Bei den Young Boys laufen im Sommer zahlreiche Spielerverträge aus. Darunter befinden sich auch jene der Offensiv-Leistungsträger Guillaume Hoarau und Raphaël Nuzzolo.

YB-Sportchef Fredy Bickel besätigte sport.ch die Verhandlungen und gab sich zuversichtlich.
"Hoarau fühlt sich sehr wohl in Bern"

13 Tore und drei Assists in 23 Saisoneinsätzen: Hoarau ist in Bern eingeschlagen wie eine Bombe. Der 30-jährige Franzose, der im vergangenen August ablösefrei zu den Young Boys stiess, traf zuletzt auch in der Europa League gegen Everton und im Spitzenkampf gegen den FC Basel. Zwar bringt dies die Bundesstädter sportlich weiter, doch es dürfte auch zahlreiche neue Interessenten - für den ab Sommer wieder vertragslosen Spieler - anlocken. "Darüber mache ich mir keine Sorgen. Ich freue mich über jedes Tor von ihm", verneinte Bickel gegenüber sport.ch und erklärte: "Dass es schwierig sein wird, ihn zu halten, wussten wir schon, als wir ihn letzten Sommer geholt haben."

Den französischen Knipser ganz abschreiben, möchte der YB-Sportchef jedoch noch nicht: "Wir haben sicherlich ein paar Trümpfe und gute Gründe für ihn zu bleiben in der Hand", verriet der 49-Jährige und erläuterte diese dann auch: "Er fühlt sich sehr wohl in Bern und hat es auch nicht wirklich weit, wenn er in Frankreich seinen Sohn besuchen will." Darf man also darauf hoffen, Hoarau auch in der nächsten Saison wieder in der Super League zaubern zu sehen? "Ich würde sagen, wir haben nicht ganz so schlechte Karten", sorgte Bickel für Optimismus. Der Ex-Stürmer von Paris St.Germain und Bordeaux würde sich aber wohl nur durch einen Mehrjahresvertrag - und damit mehr Sicherheit - locken lassen. Für den Berner Sportchef sicherlich eine Option: "Ich weiss nicht, was dagegen sprechen würde", so der 49-Jährige.
Nuzzolo vor Verlängerung - Trio vor Comeback

Mit Nuzzolo spielt auch ein weiterer Leader in der gelb-schwarzen Offensive mit auslaufendem Vertrag. "Wir sehen uns jeden Tag und sprechen zusammen", beschrieb Bickel die Situation und versicherte, dass der 31-jährige Bieler mit grosser Wahrscheinlichkeit auch in der nächsten Spielzeit im Stade de Suisse zu bewundern sein wird: "Beide Parteien möchten eigentlich miteinander weiterarbeiten und jetzt geht es in den nächsten Tagen noch darum, sich endgültig zu einigen."

Auch Gonzalo Zarate, Matias Vitkeviez und Marco Bürki verfügen ab Ende Juni über keinen gültigen Kontrakt mehr. Alle drei Spieler kehren langsam aber sicher von einer langwierigen Verletzung zurück, was die Verhandlungen nicht einfacher macht. "Wir haben immer wieder betont, dass wir den drei Spielern die Zeit lassen, sich zu erholen", erklärte Bickel und meinte weiter: "Sobald sie dann wieder auf dem Platz stehen können, nehmen wir die Gespräche auf." Im Mittelpunkt stehe jetzt aber vor allem die vollständige Genesung der drei Akteure und nicht die mögliche Weiterführung der Zusammenarbeit.


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. März 2015, 18:25 
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03.03.2015

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Dubiose Transfergeschäfte: Nachwuchskicker im Visier von Topklubs

Obwohl Fussballer unter 18 Jahren international nicht transferiert werden dürfen, finden Klubs immer wieder Schlupflöcher. Aktuell steht Real Madrid im Verdacht, mit einem ausgeklügelten System das Schutzalter für Fussballer umgangen zu haben. Auch die Schweiz kennt Fälle.

Fredy Bickel, Sportchef bei den Berner Young Boys, hat ein Problem. Weil YB verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzt, muss er sich immer öfters gegen illegale Geschäfte wehren. Gegen Begehren von ausländischen Klubs, welche die Berner Talente möglichst früh – unerlaubt früh - zu sich holen möchten.

Und auch das Gegenteil ist der Fall: Immer öfters werden ihm minderjährige Talente angeboten, die bei YB spielen wollen. Doch das FIFA-Reglement sagt: Fussballer unter 18 Jahren dürfen international nur in Ausnahmefällen transferiert werden. Doch genau diese Ausnahmefälle bieten Schlupflöcher, welche die Klubs zu nutzen versuchen.

Die Tricks von Real Madrid

Real Madrid hat eben den erst 16-jährigen Norweger Martin Ödegaard nach Madrid geholt. Ein Riesentalent, um das auch Klubs wie Bayern München gebuhlt haben. Zugleich hat Real Ödegaards Vater als neuen Technik-Trainer vorgestellt. Kein Zufall. Denn Transfers von unter 18-Jährigen sind dann erlaubt, wenn deren Eltern auch in das entsprechende Ausland gezogen sind und dort arbeiten. Allerdings darf der Umzug nicht wegen des Transfers des Sohnemanns erfolgt sein. Was im Fall Ödegaards aber auf der Hand liegt. Die FIFA hat darum Ermittlungen aufgenommen.

Partner Klubs als Tarnung

Der Fall Ödegaard ist kein Einzelfall. Nach Aussagen des spanischen Journalisten José Luis Guerrero von der Madrider Sportzeitung AS hat die FIFA weitere spanische Klubs im Visier, die gegen die Transferbestimmungen verstossen haben. Schon allein bei Real würden 51 weitere Kindertransfers untersucht.

Legales Schlupfloch Asylantrag

Die Sendung «sport inside» des WDR hat eine weitere Taktik aufgedeckt. Der bei Hertha Berlin spielende minderjährige Bosnier Miralem Ramic tingelte schon als 11-jähriger mit seinen Beratern auf der Suche nach einem Klub durch Europa . Alle lehnten wegen der FIFA-Regel ab. Nun haben Ramics Eltern in Deutschland Asyl beantragt, was ihm die Spielberechtigung gibt. Ein legales Schlupfloch.

YB muss warten

Die FIFA-Regeln, seit 2009 streng umgesetzt, sind ein gutes Instrument. Darin sind sich alle einig. Auch Fredy Bickel von YB. Doch er erzählt auch von einem Fall, bei dem die Aufsicht der FIFA seiner Ansicht nach an Grenzen stösst. YB möchte einen noch nicht ganz 18-jährigen Italiener verpflichten. Seine Eltern leben bereits in der Schweiz, es wäre also ein Familiennachzug gemäss YB.

Doch die FIFA traut der Sache nicht und verhindert den Transfer. So bleibt YB wohl nur, sich zu gedulden, bis der Spieler der Minderjährigkeit entwachsen ist.


http://www.srf.ch/sport/fussball/fussba ... n-topklubs

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. März 2015, 12:24 
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11.03.2015

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YB-Sportchef Bickel

Wäre Marco Streller vor einer Woche zurückgetreten – wer weiss, ob Superstar Guillaume Hoarau bei YB verlängert hätte.

Es hat sich beim 3:2 gegen Sion einmal mehr gezeigt, dass Hoarau (31) jeden Rappen der rund 1,3 Millionen Franken wert ist, die er brutto inklusive Handgelder und Prämien im Jahr verdient. «Er ist jeden Rappen wert», bestätigt Bickel. «Auch wenn diese Zahl nicht stimmt.» Was BLICK anders sieht.

Einig ist man sich darin, dass es für den Schweizer Fussball super ist, dass ein Spektakel-Spieler wie Hoarau gehalten werden konnte. Bickel: «Man hat in den letzten Monaten eindrücklich gesehen, wie gross sein Wert für unser Team ist. Auch in der Kabine.» Auf die Frage, mit welchen ausländischen Spielern er Hoarau vergleichen würde, die er in seiner Karriere gekreuzt habe, antwortet der Zuger: «Wenn man nur die Ausländer nimmt: Hannu Tihinen.» Tihinen war von 2006 bis 2010 der Abwehrchef des FCZ. Zwei Mal wurden die Stadtzürcher mit dem Finnen Meister.

Der Coup mit der Hoarau-Verlängerung bis 2018 (Bickel: «Ich habe dafür mehr Komplimente als zu meinem Geburtstag erhalten») war allerdings keine Selbstverständlichkeit. In letzter Sekunde, während der Verhandlungen mit dem Franzosen, schalteten sich andere Klubs ein. Bickel: «Es flatterten tatsächlich Angebote ins Haus. Auch von Klubs aus grossen Ligen.» Von wem, will Bickel allerdings nicht sagen. «Aus Respekt diesen Klubs gegenüber.»

Auch der FC Basel zeigte Interesse. Das bestätigt Hoaraus Agent. Allzu heftig buhlten die Basler aber nicht um den Mann von der Insel La Réunion im Indischen Ozean. Wetten, dass dies anders gewesen wäre, hätte der FCB zu diesem Zeitpunkt bereits gewusst, dass Marco Streller Ende Saison seine Fussballschuhe an den Nagel hängt? Bickel schmunzelt und sagt bloss: «Ich bin einfach glücklich, ist es nicht so gewesen ...»

In totaler Sicherheit kann sich YB aber nicht wiegen. Der FCB hat auch schon nach bewährtem Bayern-Muster die Konkurrenz mit dem Wegkauf der besten Kräfte geschwächt.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 54447.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. März 2015, 22:01 
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Nuzzolo verlängert bis 2017, Profivertrag für Castroman

Die Young Boys und ihr Offensivspieler Raphaël Nuzzolo haben den am Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis Sommer 2017 verlängert.

Der 31-jährige Bieler wechselte im Hinblick auf die Saison 2011/12 von Xamax zu YB und gehörte seither regelmässig zu den besten Skorern des Teams. In 110 Meisterschaftsspielen für die Young Boys erzielte Nuzzolo 21 Tore und 21 Assists; in der laufenden Spielzeit brachte er es in der Raiffeisen Super League bisher in 22 Partien auf 5 Treffer und 6 Assists; in der Europa League wurde er in dieser Saison als einziger YB-Spieler in allen zwölf Begegnungen (3 Tore/1 Assist) eingesetzt.

Der bald 20-jährige Miguel Castroman (geboren am 17. März 1995) erhält bei YB einen ab Juli 2015 gültigen Profivertrag über drei Jahre. Der offensive Mittelfeldspieler stiess 2006 vom FC Breitenrain zum YB-Selection-Team und durchlief danach die gesamte Nachwuchsabteilung der Young Boys. Der schweizerisch-spanische Doppelbürger trainiert bereits jetzt sporadisch mit der ersten Mannschaft; ab Sommer 2015 gehört der Schweizer Nachwuchs-Nationalspieler fix zum Kader.


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 12. März 2015, 19:46 
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Nuzzolo bleibt, Castroman wird Profi

Raphaël Nuzzolo hat seinen auslaufenden Vertrag bei den Young Boys bis 2017 verlängert. Ausserdem erhält Miguel Castroman einen Profivertrag bis 2018.

Wie erwartet hat YB den auslaufenden Vertrag mit Raphael Nuzzolo verlängert – bis 2017. Der 31-Jährige spielt seit bald vier Jahren für die Young Boys und hat in 110 Super-League-Partien 21 Tore erzielt sowie 21 Treffer vorbereitet. Nuzzolo ist eine Stammkraft bei den Bernern, und nach längeren Verhandlungen haben die Parteien nun eine Einigung erzielt. «Nuzzolo ist für uns ein sehr wertvoller Spieler», sagt YB-Sportchef Fredy Bickel. «Und es ist enorm wichtig, bleibt er.»

Welche Flügel ab Sommer?

Derzeit stehen im Kader der Young Boys fünf Flügelspieler. Die Kontrakte mit den verletzungsanfälligen Gonzalo Zarate und Matias Vitkieviez, die im Sommer enden, dürften aber nicht verlängert werden. Der 18-jährige Mazedonier Taulant Seferi benötigt noch einige Zeit, bis er regelmässig eingesetzt werden kann. Und Renato Steffen könnte schon im Sommer –je nach Entwicklung – ins Ausland wechseln. So gesehen ist Nuzzolo im Moment der einzige Akteur, mit dem YB für nächste Saison auf dem Flügel fest planen kann.

Im zentralen Mittelfeld hoffen die Young Boys, dass der bald 20-jährige Miguel Castroman weitere Fortschritte erzielen wird. Der feine Techniker, der vor neun Jahren vom FC Breitenrain zu YB stiess und derzeit vor allem in der zweiten Mannschaft eingesetzt wird, erhält ab Sommer einen Dreijahresvertrag als Profi.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19820054

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2014/2015
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. März 2015, 10:56 
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Wieder Verletzte bei YB – und eine Rechnung

Steve von Bergen und Renato Steffen sind für das YB-Spiel gegen Zürich am nächsten Sonntag fraglich.

Mit dick einbandagiertem Oberschenkel und schweren Schrittes lief Steve von Bergen am Sonntagnachmittag durch die Katakomben des Brügglifeldstadions. Am Montag bestätigte sich, was in Aarau zu vermuten gewesen war: Der YB-Captain erlitt erneut eine Verhärtung im Oberschenkel.

Und weil die Young Boys derzeit ohnehin im Verletzungspech sind, passt es, ist auch Renato Steffen für die Partie am nächsten Sonntag gegen Zürich fraglich. Der Flügelspieler leidet an einer starken Knieprellung, die er beim harten Foulspiel Dusan Djurics kassierte – Djuric sah für sein rüdes Einsteigen die Rote Karte. Dem Japaner Yuya Kubo dagegen, der in Aarau krank fehlte, geht es wieder besser.

Sieg zu Hause, Punkt auswärts

Am Ende musste YB ja froh sein, in Aarau nach sehr schwacher Leistung wenigstens einen Punkt (1:1) geholt zu haben. Aber eigentlich verpassten die Berner eine Chance, näher an den zuletzt wenig überzeugenden Leader Basel (2:2 in St. Gallen) zu rücken. Wie bereits zuvor in Luzern (1:1) und Thun (0:0) agierten die zu Hause so schwungvollen Young Boys seltsam lethargisch und fehlerhaft. «Das ist schade, aber ich bin sicher, dass wir daraus lernen», sagt Sportchef Fredy Bickel.

Man hört ja aus YB-Spielerkreisen eine interessante Rechnung, die mal wieder erwähnt sein soll. «Wenn wir die Heimspiele gewinnen und auswärts einen Punkt holen», sagt etwa Raphael Nuzzolo, «können wir Grosses erreichen.» Bei sieben Zählern Rückstand auf Basel spricht selbstredend keiner im Berner Lager vom Titel. Aber geht der selbst erstellte YB-Rückrundenfahrplan auf, stünden nach 36 Runden respektable 69 Punkte auf dem Konto. Zum Titel hätte das in den letzten Jahren zwar nie gereicht – aber weil der FCB anfälliger als auch schon wirkt, könnte es zumindest noch ein wenig spannend werden.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14676792

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