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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Juli 2013, 09:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.07.2013  Zitat: YB als Sehnsuchtstiller
YB verspürt nach dem erfolgreichen Saisonstart reichlich Glückseligkeit. Der inspirierte, leidenschaftliche Auftritt gegen Sion (2:0) lässt viele Anhänger bereits wieder von besseren Zeiten träumen.
Der Samstagabend eignet sich vorzüglich dafür, die YB-Seele zu erklären. Der Hunger nach Glückseligkeit ist nach komplizierten Jahren gross. Also feiern die Anhänger den 2:0-Erfolg gegen Sion ausgelassen mit den Akteuren. Und noch einige Stunden nach Spielende stehen Hunderte auf dem Vorplatz des Stade de Suisse, erfreuen sich des lauen, netten Sommerabends – und schwärmen vom «neuen YB».
So neu aber war das Team gar nicht: 10 der 11 Akteure aus der Startformation hatten bereits in der missratenen letzten Saison bei YB unter Vertrag gestanden, nur Abwehrchef Steve von Bergen wurde im Sommer verpflichtet. Und ihm ist es ein besonderes Anliegen, auf das «zu null» gegen Sion hinzuweisen. «Wir müssen stabil sein», sagt von Bergen. «Das ist die Basis von allem im Fussball.»
«Immer mit Herz»
Trotz umfassenden Personalumbaus im Sommer schaffte es einzig von Bergen in die erste Elf. Der neue Coach Uli Forte moderiert ja einen heftigen Konkurrenzkampf, und er tut das auch, indem er einen äusserst laufintensiven Spielstil einfordert. Also war es doch ein frisches, anderes, lebendigeres YB, ein aggressives, offensives, welches am Samstag zu sehen war. YB stand sehr hoch, YB presste, diese Spielweise ist kräfteraubend – und die Handschrift Fortes. «Wir wollen den Gegner sehr früh unter Druck setzen», sagt Captain Christoph Spycher, der die Pressingphasen aus dem zentralen Mittelfeld heraus koordiniert. «Das ist anstrengend, aber enorm wirkungsvoll.»
Spycher ist 35 Jahre alt und erfahren genug, um den Sieg gegen ein mal wieder völlig neu zusammengestelltes Sion einzuordnen. «Es ist wichtig, mit drei Punkten zu starten», sagt Spycher, «aber es stehen noch 35 Partien aus.» YB werde nicht alle Spiele gewinnen, sagt Spycher, und er spricht jetzt schnell, es ist ihm wichtig, dass diese Botschaft ankommt, «aber man wird immer ein YB mit Herz und Leidenschaft sehen».
Frey stark, Kubo beliebt
Fast 20000 Zuschauer erschienen am Samstag im Stade de Suisse, über 5000 Besucher hatten sich erst an der Abendkasse eine Eintrittskarte gekauft, das ist gerade in Ferienzeiten selten und unterstreicht die Vorfreude, welche Coach Forte und sein Team ausgelöst hatten. «Ich glaube, die Fans spüren, dass wir hart arbeiten», sagt von Bergen.
Auch die Offensivkräfte müssen in Fortes Matchplan viel laufen, aber das sei doch eine Selbstverständlichkeit, findet Michael Frey. «Mir gefällt es, wie wir spielen, denn ich mag es, viel unterwegs zu sein», sagt der Angreifer, der lief und lief und lief, mit seinem Einsatz den YB-Vorkämpfer gab und mit einem Tor sowie einem Assist Matchwinner war. Als der 18-jährige Frey in der 75.Minute ausgewechselt und durch Yuya Kubo ersetzt wurde, fühlte man sich kurzzeitig wie an einem Popkonzert. Die Zuschauer verabschiedeten den starken Frey frenetisch, einerseits, aber andererseits freuten sie sich vor allem auf diesen kleinen, feingliedrigen Japaner – der im Kurzeinsatz seine Spielfreude, Technik und Schnelligkeit demonstrierte. Die Leute mögen Kubo sehr, und der bescheidene, zurückhaltende Asiate erklärt nach der Partie, er sei froh über die Unterstützung, die er von allen Seiten erhalte. «Ich hätte gerne ein Tor erzielt», sagt der 19-jährige Kubo noch leise einer japanischen Journalistin, welche die Worte des neuen YB-Publikumslieblings übersetzt. «Aber das kann ich ja nachholen.»
Frey und Kubo sind noch Teenager, auch an ihnen werden die YB-Träume festgemacht. Sie und ihre Kollegen haben gegen Sion jedenfalls ihren ersten Auftritt unter Forte als Sehnsuchtstiller erfolgreich absolviert. Der Weg ins Berner Fussballglück aber ist lang und steinig. Eine Minieuphorie zumindest hat YB ausgelöst. Und gewinnen die Young Boys am nächsten Samstag in Lausanne, könnten am 3.Spieltag im Derby gegen Thun über 25'000 Zuschauer im Stade de Suisse dabei sein. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30376939
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Juli 2013, 09:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.07.2013  Zitat: Matchwinner ist Michael Frey
Die Akteure der Young Boys überzeugen am Samstag im Stade de Suisse gegen Sion (2:0) mit Laufbereitschaft.
Marco Wölfli: Note 4,5 Der YB-Goalie hatte wenig zu tun, wirkte sicher. Starke Reaktion auf einen Kopfball von Leo.
Elsad Zverotic: Note 4,5 Ein böser Stellungsfehler vor der Pause, den er mit einem Foul und einer Verwarnung büsste. Ansonsten ballsicher und solid.
Steve von Bergen: Note 5 Agierte äusserst konzentriert und ruhig, stabilisierte die Defensive gegen einen allerdings harmlosen Gegner. Einmal liess er sich vom flinken Zyprioten Demetris Christofi ausspielen.
Dusan Veskovac: Note 4,5 Zeigte eigentlich eine gute Partie, aufsässig und zweikampfstark. Aber: grober Fehler im Duell gegen Leo. Sein Abwehrpartner von Bergen rettete, indem er den Schuss Ishmael Yarteys blockte.
Scott Sutter: Note 4,5 Auf ungewohnter linker Seite (weil Zugang Alain Rochat noch nicht spielberechtigt war) mit ordentlicher Vorstellung. Verlor wenig Bälle, defensiv parat.
Moreno Costanzo: Note 5 Nicht alle seine Eckbälle und Freistösse waren gut, aber ein Freistoss von ihm führte zum 2:0. Costanzo agierte im 4-2-3-1-System neben Spycher defensiver als letzte Saison – und gefiel mit Übersicht und Ballkontrolle.
Christoph Spycher: Note 5 Der neue YB-Captain war der Chef auf dem Platz, umsichtig und klug. Ordnete den Aufbau, orchestrierte das Pressing und war als Schaltstation zwischen Defensive und Offensive wichtig.
Gonzalo Zarate: Note 4,5 Der schnelle Argentinier deutete an, in dieser Saison unter Forte sein Potenzial regelmässig ausspielen zu können. Zarate lief viel, aber nicht immer zielstrebig. Und zwingend waren seine Aktionen selten.
Michael Frey: Note 5,5 Erhielt den Vorzug vor Kubo – und war mit einem Tor und einem Assist der YB-Matchwinner. Frey war enorm fleissig, kämpfte und rannte und war damit das grosse Sinnbild der neuen Spielweise der Young Boys.
Raphael Nuzzolo: Note 5 Agierte am linken Flügel auffällig, war aber ohne Fortune im Abschluss. Dennoch zeigte der ballsichere Nuzzolo, warum er auch diese Saison eine der Stützen im YB-Team sein könnte.
Alexander Gerndt: Note 5 Traf Pfosten und Latte, war deutlich besser integriert als letzte Saison und erzielte das frühe 1:0. Der Schwede gefiel, und man weiss jetzt seit Samstag, warum er in der Heimat Torschützenkönig wurde.
Renato Steffen: Note 4,5 Kam nach 66 Minuten für Zarate. Agierte unerschrocken, setzte seine Schnelligkeit ein, aber dem früheren Thuner gelang nicht alles.
Yuya Kubo (74. für Frey) und Christian Schneuwly (81. für Gerndt) waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11535291
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Juli 2013, 09:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.07.2013  Zitat: Forte macht YB munter
Die Berner entscheiden die erste Meisterschaftspartie unter dem neuen Trainer Uli Forte recht stilsicher für sich. Der 2:0-Heimsieg gegen den FC Sion wird von den YB-Anhängern fast schon euphorisch gefeiert.
Martin Rueda war es letzte Saison nicht gelungen, das Feuer zu entfachen. Sein Nachfolger Bernard Challandes konnte die Mannschaft ebenfalls nicht aus ihrer Lethargie holen. Nun aber scheint bei YB mit Uli Forte ein Mann an der Linie zu stehen, der den richtigen Schalter gefunden hat. Diesen Eindruck erhielt zumindest, wer am Samstagabend der Saisonpremiere im Stade de Suisse beiwohnte. Da stand ein Team auf dem Platz, welches zumindest eine Halbzeit lang ein intensives Pressing betrieb, enorm viel lief und bestrebt war, den Ball schnell nach vorne zu spielen. Der mutige und aggressive Auftritt machte sich schon früh bezahlt: Itaperuna verlor im eigenen Strafraum den Ball, Frey spitzelte diesen mit letztem Einsatz zu Gerndt, der keine Mühe hatte, das 1:0 zu erzielen (10.). Forte ballte an der Seitenlinie ein erstes Mal seine Fäuste.
Fortes tanzende Hände
Seine Hände tanzten an diesem Abend noch unzählige weitere Male in der Luft. Der Zürcher mit italienischen Wurzeln als Dirigent, Korrektor, Mahner und Antreiber in Person. Unübersehbar war, dass die Spieler gewillt waren, die Anweisungen ihres neuen Chefs in die Tat umzusetzen. Sie erkämpften sich viele Bälle, stiegen furchtlos in die Zweikämpfe und redeten viel miteinander. Nicht zu überhören waren die Kommandos von Abwehrchef Steve von Bergen und Mittelfeldstratege Christoph Spycher. «Wir haben sehr viel miteinander kommuniziert», bestätigte von Bergen. Das habe es dem Gegner erschwert, freie Räume zu finden, wo er den Ball hätte hinpassen können. Die Worte sprudelten nur so aus dem 30-Jährigen heraus, der nicht unbedingt im Ruf steht, ein Vielsprecher zu sein abseits des Fussballplatzes. Sie seien enorm viel gerannt und hätten einander gut unterstützt, erzählte von Bergen, der ein solides Meisterschaftsdebüt als YB-Verteidiger hinter sich hatte.
Von Bergens Rettungstat
Gerndts früher Treffer war gut für die Psyche der heimischen Young Boys. Kaum minder wichtig war, dass von Bergen Yardeys Schuss abblocken konnte wenige Minuten später, als Wölfli bereits geschlagen am Boden lag. Es war die eine von zwei sehr guten Möglichkeiten, die Sion vergab, bevor die Young Boys unmittelbar vor der Pause die Weichen Richtung Sieg stellten. Der eifrige Frey köpfelte mit Geschick und auch etwas Glück Costanzos Freistossflanke ins Tor. Im Stade de Suisse wurde es so laut wie schon lange nicht mehr. Kaum lief die zweite Halbzeit, fehlte wenig, und der heimische Anhang hätte bereits wieder jubeln können. Gerndt zielte nach feinem Durchspiel mit Frey zu genau: Der Ball prallte von der Latte aufs Feld zurück. Sie hätten es leider verpasst, dem Gegner mit einem weiteren Tor den Strom abzustellen, bedauerte Forte, als er seinen ersten Meisterschaftsmatch als YB-Trainer analysierte. Ihm hatte gefallen, wie viele Chancen sich sein Team erarbeitet hatte in der ersten Hälfte. Eher erstaunlich fand er, dass es so früh in der Meisterschaft schon «eine gewisse Stilsicherheit» zeigte.
Vorkämpfer Michael Frey
Die Erleichterung über den gelungenen Saisonauftakt war bei Spielern und Staff riesengross. Alle wussten sie, wie wichtig es nach zwei komplett missratenen und von viel Unruhe begleiteten Meisterschaften war, sofort Tritt zu fassen. «Wir haben einiges gutzumachen und müssen unseren treuen Fans in jedem Spiel zeigen, dass wir eine solidarische Gruppe sind», sagte Sportchef Fredy Bickel. Michael Frey fand es toll, «konnten wir das Publikum mitreissen». Heuer gehe es nicht darum, einen Schönheitspreis zu gewinnen, sondern Erfolg zu haben. Der Münsinger war der Vorkämpfer gewesen an diesem lauen Sommerabend. Entsprechend laut fiel der Applaus aus, als er eine Viertelstunde vor Schluss Yuya Kubo Platz machte. Wobei ein Teil des Applauses dem jungen Japaner galt. Der wirblige Stürmer könnte zusammen mit dem pfeilschnellen Steffen eine wichtige Jokerrolle übernehmen. Gegen den in der zweiten Halbzeit enttäuschenden FC Sion hatte das Duo in der Schlussminute eine starke Szene, als es dank ihrer Schnelligkeit die Vorarbeit leistete zur letzten Goalchance der Partie, die Nuzzolo vergab.
Das trübte die Festfreude nicht im Geringsten. Als die Begegnung vorüber war, feierten die Fans im Sektor D die Sieger minutenlang mit Sprechchören und Gesängen. Fast schien es, als sei es dem charismatischen Forte gelungen, den bösen Geist zu vertreiben, der in den letzten Jahren im Stade de Suisse sein Unwesen getrieben hat – zumindest fürs Erste. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Fo ... y/24351236
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Juli 2013, 09:09 |
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15.07.2013  Zitat: Hommage für «Lupo il Grande»
Vor dem ersten Meisterschaftsspiel hat die Fankurve von einem der populärsten YB-Anhänger Abschied genommen.
Wenn Dieter «Lupo» Bieri am Samstagabend mitbekommen hat, wie sich YB bei der Saisonpremiere gegen Sion schlug, dann wird er mit Bestimmtheit sein unverkennbares Schmunzeln aufgesetzt haben. «Lupo», dieser freundliche Riese mit Zottelhaaren, begleitete den BSC Young Boys seit seiner Jugendzeit, die keine schöne gewesen ist.
Er war in den Stadien, als die Berner in den 80er-Jahren ihre letzten Titel feierten. Er litt in den 90er-Jahren mit dem mittlerweile finanziell klammen Klub mit, als immer weniger Leute ins alte Wankdorf kamen. Er begleitete YB auf seinen Reisen in den Niederungen der NLB und erlebte den Aufstieg unter dem heutigen Sportchef Fredy Bickel im Neufeld. Und natürlich kehrte er mit den Gelb-Schwarzen ins neue Stadion zurück und erlebte dort grossen Dramen wie die verlorenen Cupfinals gegen Sion (2006, 2009) und die Pleite in der Finalissima gegen Basel am 13. Mai 2010. An die Auswärtsspiele ging er in den letzten zwei Jahren nicht mehr immer – gesundheitliche Probleme zwangen ihn, etwas kürzerzutreten. Den Höhepunkt des Jahres 2012 aus Sicht von YB liess sich «Lupo» jedoch nicht entgehen, obwohl er sich ein paar Wochen zuvor das Wadenbein gebrochen hatte und auf einen Rollstuhl angewiesen war: die Europa-League-Auswärtspartie in Liverpool. Die YB-Fandachverbände ermöglichten ihm die Reise an die Anfield Road.
Letzten Dienstag ist Dieter Bieri im Alter von 51 Jahren gestorben. Die Fankurve entrollte vor dem Match YB - Sion ein Transparent mit dem Konterfei des Verstorbenen und skandierte beim Einmarsch der Teams «Lupo il Grande». Eine schöne Geste für einen sehr beliebten und sympathischen YB-Fan. http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/ ... y/30666449
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Juli 2013, 09:38 |
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14.07.2013  Zitat: Fredy Bickel: «Das schulden wir den Fans»
YB befreyt!
YB wie verwandelt: frech und unbekümmert. Wie Michael Frey, der Matchwinner gegen Sion. Er hat alles zum Star. Kann er die Berner zum lange ersehnten Titel schiessen?
Als YB 1987 den letzten Titel feierte, da war Michael Frey noch nicht einmal auf der Welt. Erst sieben Jahre später, am 19. Juli 1994, wurde YBs Sturm-Hoffnung geboren. In Münsingen wächst er auf. Mit 14 Jahren wechselt er zu YB. In fünf Tagen wird er 19 Jahre alt. Und gestern beim Saisonauftakt gegen Sion ist er der überragende Mann. «Wir wollen diese Saison etwas reissen», sagt er nach dem 2:0-Sieg selbstbewusst. Es passt zu diesem jungen Offensiv-Talent. Frech, unbekümmert, körperlich stark ist er. Frey ist ein Kämpfer. Er läuft und läuft und läuft. Keinen Ball gibt er verloren. Seine Spielweise, seine Herkunft – Frey hat alles, um zum ganz grossen Publikumsliebling in Bern zu werden. Ein Star. Doch er meint: «Ich ein Star? Nein, wir sind ein Team, wir haben keinen Star in der Mannschaft.»
Gegen Sion aber ist er der Star. Wenigstens für einen Abend. In der 10. Minute schnippelt er Sion-Stürmer Leo den Ball beim Walliser Strafraum vom Fuss, tankt sich durch, passt zu Gerndt – 1:0 für YB. Sion-Trainer Michel Decastel wird später sagen: «So etwas darf einfach nicht passieren am eigenen Strafraum. Das ist unglaublich.»
Und dann das 2:0 kurz vor der Pause: Flanke Costanzo, Kopfball Frey. Tor. In der Pause nimmt sich Christian Constantin seinen Trainer zur Brust, spricht lange mit ihm auf dem Weg zurück zur Bank. Was er gesehen hat, kann ihm nicht gefallen haben. Trotzdem lässt er sich noch vor Wiederanpfiff mit zwei bierseligen Fans ablichten. Als wäre alles in bester Ordnung. Dabei passt bei Sion noch wenig zusammen. Zu gross die Löcher zwischen den Reihen, zu harmlos der Angriff.
Die Fans lieben Frey
YB dagegen ist wie verwandelt. Frey sagt: «Die letzte Saison war wirklich hässlich. Aber wir haben es geschafft, all die negativen Gefühle ins Positive umzuwandeln. Das hat eine Menge Arbeit gebraucht.» Ein 2:0 zum Auftakt. Der Stein zum ersten Meistertitel seit 1986?
«Es ist zu früh, von so etwas zu sprechen. Aber wir wollen diese Saison vorne mitspielen», sagt Frey. Sportchef Fredy Bickel sagt: «Wir stehen bei den Fans immer noch in der Schuld. Wir haben noch nichts zurückgezahlt.»
Als Frey in der 75. Minute für den Japaner Yuya Kubo vom Platz geht, wird es laut im Stade de Suisse. Die Fans lieben ihren Michael Frey. Seine unbekümmerte Art, seine Tore, seine Herkunft – da passt einfach alles. Ob er die Berner auch zum lange ersehnten Titel schiessen kann? 1987 wars ein Cupsieg.
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Juli 2013, 09:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.07.2013  Zitat: Premieren-Sieg gegen Sion
Uli, der YB-Beck, bäckt schon grosse Brötchen
Nur 54 Tage nach dem Cupsieg mit GC feiert Uli Forte wieder im Stade de Suisse – diesmal als YB-Trainer. Nach dem 2:0 gegen Sion Standing Ovations der 19 322 Fans.
Die 86. Minute in Bern. Uli Forte (39), der Neue, ruft seinem neuen Abwehrchef Steve von Bergen. Forte tippt sich an den Kopf. Das will bedeuten: Mit Köpfchen spielen. Und dann deutet er mit beiden Händen an: Ruhig spielen.
YB, letzte Saison auf dem katastrophalen 7. Schlussrang, führt im Startspiel gegen die Walliser 2:0.
Nach 94 Minuten ists vollbracht. Schiri Klossner pfeift ab. Forte bildet mit der rechten Hand eine Faust, und schreit ein «Jaaaa!» durchs Stadion. Forte umarmt auf dem Feld jeden Berner Spieler, und auch Sions Pa Madou, ihn trainierte er bei Wil und St. Gallen.
Forte erleichtert: «Wir haben uns unbedingt gewünscht, mit einem Startsieg die Saison in Angriff zu nehmen. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, hat mir gefallen. Ein guter Start, das gibt Mumm für die nächsten Spiele.»
«Ein Bein in der Champions League ...»
Im ersten YB-Matchprogramm sind die Patronate für jeden einzelnen Young Boy gedruckt. Bei Uli Forte heisst der Patron «Ueli der Beck». Seit gestern ist klar: Uli, der Beck, der aus Zürich, bäckt in Bern bereits grosse Brötchen.
Kuno Lauener, Frontmann der Berner Kult-Band Züri-West und eingefleischter YB-Fan, sagt nach dem ersten Dreier von Forte schmunzelnd: «Mit einem Bein schon in der Champions League ...»
Forte, schwarzes Jackett mit YB-Logo drauf und gelbem Einstecktuch, steht bei Spielbeginn geladen in seiner Coaching Zone.
Er ruft bald: «Wuschu! Wuschu!». Doch Christoph Spycher, Übername Wuschu, hört nichts. Forte macht immer wieder die Handorgelbewegung. Heisst: Näher zusammenrücken!
Rasche Entscheidung – Gerndt trifft
Die 10. Minute. Spycher mit einem raumöffnenden Pass auf Zarate. Doch der Argentinier trifft nur den Pfosten.
Ein paar Sekunden später. Der Sittener Leo verliert auf dümmste Weise vor dem Sion-Strafraum in der Vorwärtsbewegung den Ball, Frey, mit knapp 19 der Jüngste auf dem Platz, passt zu Gerndt. Der Holländer trifft eiskalt.
Zuletzt hatte Gerndt im Stade de Suisse am 7. Mai zugeschlagen, beim 4:0 gegen GC. Der Trainer der Zürcher vor gut zwei Monaten? Richtig, Uli Forte.
16. Minute. Veskovac verschätzt sich gegen Leo, der Brasilianer passt von der Grundlinie zurück auf Yartey, doch Von Bergen blockt ab.
Was für eine Chance!
Die Entscheidung zugunsten von Forte und YB bereits in der 43. Minute. Freistoss Costanzo, herrlich auf den Kopf von Frey, Sions Goalie Vanins kommt nur noch mit den Fingerspitzen ran, der Ball senkt sich ins Netz. Zwar haut Sions Ruefli mit einem Scherenschlag die Kugel raus. Doch das Runde war klar hinter der Linie. 2:0.
Gerndt, nach feinem Absatztrick von Frey, trifft in Halbzeit zwei noch die Latte.
Fortes YB lässt danach nichts mehr anbrennen.
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Juli 2013, 09:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.07.2013  Zitat: Premiere, die hoffen lässt
YB feiert im ersten Spiel unter Uli Forte einen ungefährdeten 2:0-Sieg gegen Sion
Bern Der neue Hoffnungsträger im Bernbiet heisst Uli Forte. Der Zürcher mit italienischen Wurzeln soll die Young Boys wieder zu einer nationalen Grösse machen. Nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen Sion lässt sich eines festhalten: Dem neuen Coach ist es gelungen, einer noch vor wenigen Wochen komplett verunsicherten Mannschaft neues Leben einzuhauchen.
YBs intensives Pressing wird früh belohnt
Bis auf Steve von Bergen vertraute er gegen Sion ausschliesslich Spielern, die schon letzte Saison bei den Bernern unter Vertrag standen. Diese betrieben in der Anfangsphase ein intensives Pressing, welches bald belohnt wurde. Gerndt erzielte nach vorbildlichem Einsatz und Pass das erste Saisontor, noch bevor 10 Minuten vorüber waren. Forte ballte an der Seitenlinie die Fäuste.
Sions Widerstand bricht kurz vor der Pause
Kurze Zeit später schlug er entsetzt die Hände vors Gesicht. Der Grund: von Bergen hatte im letzten Moment Yarteys Schuss blocken können, nachdem Itaperuna an der Grundlinie Veskovac den Ball abgeluchst hatte. Es war die erste von zwei guten Torchancen, die sich Sion nach dem Berner Führungstor erspielte. In dieser Phase boten die Walliser, die mit Christofi, Ferati, Ruefli, Pa Modou, Mveng und Yartey ein halbes Dutzend neue Spieler präsentierten, YB Paroli.
Der Widerstand brach unmittelbar vor der Pause, als Frey eine Costanzo-Flanke per Kopf ins Tor beförderte. Unmittelbar nach Wiederanpfiff hatten die Gäste Glück, dass Gerndt aus günstigster Position nur die Latte traf. Forte bedauerte später, dass es seinem Team nicht gelungen war, dem Gegner frühzeitig «den Strom abzuschalten». Auch war ihm nicht entgangen, wie oft seine Mannschaft Bälle wieder verlor, die sie sich dank ihrer Aufsässigkeit erkämpft hatte. Allgemein war Forte aber sehr zufrieden mit der Premiere. «Wir haben viele Torchancen herausgespielt und schon eine gewisse Stilsicherheit gezeigt», lobte er.
Glückseligkeit im Stade de Suisse wie lange nicht mehr
Als der 2:0-Sieg feststand, ballte Forte nochmals die Faust. Dann eilte er schnellen Schrittes auf den Platz und umarmte Spieler um Spieler. Und der Coach liess es sich auch nicht nehmen, sich in Begleitung von Team und Staff von der Fankurve feiern zu lassen. In diesen Minuten herrschte im Stade de Suisse eine Glückseligkeit wie schon lange nicht mehr.
Sion-Trainer Decastel: «Von uns kam nicht genug»
Beim «neuen» FC Sion hingegen funktionierte nach der ohnehin schon kurzen Vorbereitungszeit noch vieles gar nicht wunschgemäss. Trainer Michel Decastel beklagte die mangelnde Frische seiner Spieler in der zweiten Halbzeit, als ihnen die Luft auszugehen schien. «Da kam von uns nicht mehr genug, um die Young Boys in Verlegenheit zu bringen.»
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Grizzly
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Verfasst: Montag 15. Juli 2013, 11:38 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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yb am samstag wirklich wieder einmal richtig freude gemacht (insbesondere die 1. halbzeit), ein spiel sagt zwar noch nicht allzu viel aus, aber die art und weise wie unser team aufgetreten ist, lässt für die zukunft hoffen.
jetzt gilt es in lausanne nachzudoppeln und den schwung aus dem startspiel zu nutzen.
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