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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2013  Zitat: Frey fliegt und trifft, YB kämpft und siegt
Ein lange Zeit verunsichertes, aber äusserst kämpferisches YB hat die Talfahrt gestoppt und den FC St.Gallen 2:0 geschlagen. Der 18-jährige Torschütze Michael Frey ist als Vorkämpfer Sinnbild des Berner Auftritts.
Das nächste Spiel kommt immer. YB bewegt sich in diesen ungemütlichen, kalten Wochen zwischen Tristesse auf dem Rasen und Millionenverlust auf dem Bankkonto – und doch kann ein gewöhnlicher Heimerfolg, den danach viele als «Arbeitssieg» bezeichnen, als brachialer Stimmungsaufheller dienen. Nach dem 2:0-Sieg der Young Boys gegen den Tabellendritten St.Gallen sind am Sonntagnachmittag im Stade de Suisse viele strahlende Gesichter zu sehen. Und hinter der Arena trinken Matchbesucher gut gelaunt ein Bier in der Abendsonne, die sich passenderweise nach vielen Wochen endlich wieder blicken lässt.
Freys grosser Effort
Stimmen Einsatz und Leidenschaft, sind viele Fussballfreunde zufriedengestellt – selbst wenn Murks und Kampf auf dem Rasen lange Zeit dominant sind und die Bise äusserst lästig durch die Arena fegt. Am Werk ist bei den Young Boys eine Mannschaft, die nach den Negativerlebnissen zuletzt nicht mit Selbstvertrauen gesegnet ist, aber harte Arbeit abliefert. «Heute haben wir sehr gut gekämpft», sagt Michael Frey.
Der junge Stürmer aus Münsingen ist am Sonntag das Sinnbild für diese Young Boys, die lange Zeit mit nur zwei Ausländern, aber jeder Menge Akteure aus Bern und Umgebung agieren.
Ab der ersten Spielminute rennt und rackert Frey, als werde er nach Kilometergeld bezahlt. Er setzt konsequent nach, gibt keinen Ball verloren, nervt die St.Galler Defensivkräfte mit einer bemerkenswerten Laufleistung. Den Young Boys gelingt zwar vor der Pause offensiv nicht besonders viel, aber irgendwie denkt man bereits in der ersten Hälfte, dass es Frey verdient hätte, für seinen Effort belohnt zu werden.
Zwei «Supertore» von YB
Und Michael Frey wird belohnt. In der 55.Minute fliegt eine Flanke von Christian Schneuwly in den St.Galler Strafraum, wo Frey seinen Bewachern entwischt ist und das 1:0 für die Young Boys erzielt. «Ich war ein wenig überrascht, so frei zu sein», sagt Frey. «Aber ich hatte ja überhaupt nicht viel Zeit zu überlegen und entschied mich für den Kopfball.» Mit einer feinen Flugeinlage löste der 18-Jährige die spürbare Verkrampfung bei den in dieser Saison furchtbar instabilen Young Boys.
Frey ist ein positiver, erfrischend authentischer Typ, der meistens spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Ein «Supergefühl» sei es, direkt vor den eigenen Fans ein Tor zu erzielen, sagt Frey am Sonntag einmal, und eine «Superflanke» sei es gewesen von Schneuwly. Und weil Raphaël Nuzzolo mit einer «Superaktion», um es mit Freys Worten zu beschreiben, kurz vor Spielende ein Tor erzielt, siegt YB gegen St.Gallen am Ende vor bloss rund 15000 Zuschauern mit 2:0.
Im Mittelpunkt steht nach Spielende Michael Frey, zumal der Angreifer vor einer Woche in Zürich bei der 0:4-Niederlage gegen den FCZ nicht einmal im YB-Aufgebot stand. In den letzten Tagen kursierte in Bern das Gerücht, Frey sei mit Trainer Martin Rueda aneinandergeraten, weil er einen Stammplatz oder zumindest mehr Einsatzminuten verlangt habe. Rueda dementierte das bereits am Freitag und tut es auch am Sonntag wieder. Frey sei nicht mit nach Zürich gereist, weil er als junger Spieler regelmässig eingesetzt werden müsse und deshalb mit der U-21-Mannschaft ein Testspiel bestritten habe. Auch Frey verweist auf die Spielpraxis, die er am vorletzten Wochenende geholt habe. «Ich habe dann im Training alles gegeben und mich für einen Einsatz aufgedrängt. Jetzt hoffe ich, in Basel wieder spielen zu können.»
«Ich habe nichts gefordert»
Von einer Meinungsverschiedenheit mit seinem Coach will Michael Frey («Fussball ist alles für mich») nichts wissen. Schliesslich ist er nicht zum Spieler-Trainer aufgestiegen und befehligt auf einmal die Mannschaftsaufstellung. «Ich habe beim Trainer gar nichts gefordert und sowieso gemerkt, dass es nichts bringt, grosse Reden zu schwingen. Man muss einfach Leistung zeigen», sagt er. Und so symbolisiert Frey das ständige Auf und Ab bei YB prächtig. Am Sonntag ist er Sieger und Torschütze, steht in der Startaufstellung und im Fokus und hat nach dem Spiel irgendwann alle Wünsche der Journalisten freundlich erfüllt. Frey wünscht allen einen schönen Abend und läuft fröhlich pfeifend in die Kabine. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24331744
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2013  Zitat: YB macht einen Schritt aus der Krise
Die Young Boys finden nach zwei bitteren Niederlagen zum Siegen zurück. Die Berner bezwingen den Tabellendritten St. Gallen 2:0.
Die beiden Tore für YB fielen in der zweiten Halbzeit. Der erst 18-jährige Michael Frey traf in der 55. Minute nach einer Flanke von Christian Schneuwly per Hechtkopfball, Raphael Nuzzolo war 23 Minuten später mit einer herrlichen Einzelleistung erfolgreich. Nuzzolos siebter Saisontreffer sollte dann auch die Entscheidung bedeuten.
Die Young Boys haben den Sieg nicht gestohlen. In einer kampfbetonten Partie, die lange recht ausgeglichen war, besassen die Gastgeber die gefährlicheren Chancen. St. Gallen präsentierte sich in der Offensive harmloser, in erster Linie wegen fehlender Präzision. Die beste Ausgleichschance vergab Aussenverteidiger Pa Modou nach 66 Minuten. Er verzog nach schöner Ballstafette aus günstiger Abschlussposition knapp.
Die St. Galler müssen damit nach dem 4:0 gegen Luzern einen Dämpfer einstecken. YB konnte bis auf sechs Zähler an die Ostschweizer heranrücken. Die Berner blieben erstmals seit Mitte November und dem 0:0 gegen St. Gallen in einem Ernstkampf ohne Gegentreffer.
Young Boys - St. Gallen 2:0 (0:0)
Stade de Suisse, 15'192 Zuschauer. SR Jaccottet. - Tore: 55. Frey (Christian Schneuwly) 1:0. 78. Nuzzolo 2:0.
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Bürki, Raimondi; Christian Schneuwly (71. Gonzalez), Doubai, Costanzo, Nuzzolo; Afum (69. Gerndt), Frey (79. Tabakovic).
St. Gallen: Lopar; Mutsch, Montandon, Stocklasa, Pa Modou; Mathys, Nater, Janjatovic (63. Nushi), Scarione; Ishak (65. Tadic), Etoundi.
Bemerkungen: Young Boys ohne Farnerud (krank), Spycher, Affolter, Simpson, Zarate, Benito (alle verletzt), Zverotic (gesperrt) und Martinez (nicht im Aufgebot). St. Gallen ohne Herzog, Cavusevic, Lehmann (alle verletzt) und Besle (gesperrt). Raimondi mit 300. Spiel in der höchsten Schweizer Liga. 44. Schiedsrichter schickt St. Gallens Trainer Jeff Saibene auf die Tribüne. - Verwarnungen: 25. Doubai. 67. Mutsch. 77. Gerndt (alle Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10956273
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:13 |
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04.03.2013  Zitat: «Es ist gut, dass die Fans mal ihre Meinung kundtun»
Raphael Nuzzolo spricht mit Bernerzeitung.ch/Newsnet über den YB-Sieg, warum es ihm gerade läuft, wie er den Fanprotest gegen das Konkordat erlebt hat und was er davon hält. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14503247
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:15 |
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04.03.2013  Zitat: 10-minütiger Fanstreik gegen Hooligan-Konkordat
Diverse Fangruppierungen machen gegen das geplante Hooligan-Konkordat mobil. Am YB-Match gegen St. Gallen verliessen sie ihre Plätze aus Protest.
Bewilligungspflicht der Spiele, Alkoholverbot mit Ausnahme der VIP-Zone, vorgeschriebene Anreise für Auswärtsfans – das neue Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen sieht einige Verschärfungen vor. Diverse Fangruppierungen machen gegen die Vorlage mobil. Im Kanton Bern haben sich die Konkordatsgegner zu einem Komitee zusammengeschlossen. Den gestrigen Match im Stade de Suisse nutzten sie zu Propagandazwecken. «Z’Konkordat isch zum drvo loufe!» stand auf einem riesigen Transparent im Sektor D.
Und das machten die Stehplatzbesucher denn auch tatsächlich: In der 10. Minute verliessen sie ihre Plätze und begaben sich in die dahinterliegende Verpflegungszone, um gegen die ihrer Meinung nach «unnötigen, undurchdachten Massnahmen» zu protestieren. Weil sich auch die St. Galler Fankurve an der Aktion beteiligte, war es die nächsten 10 Minuten gespenstisch ruhig im Stadion. Die Atmosphäre erinnerte an Spiele in den 1990er-Jahren, als im alten Wankdorf oft nur 3000 bis 4000 Zuschauer zugegen waren.
Politisch heikles Thema
Die Spieler von YB und St. Gallen waren am Vortag über die Fankundgebung informiert worden. Dennoch erschrak Michael Frey, als er die leere Fankurve erblickte: «Ich dachte: Spielen wir wirklich so schlecht?»
Die beiden Trainer Martin Rueda und Jeff Saibene wollten danach nicht Stellung beziehen zu dem politisch heiklen Thema. Der Grosse Rat berät in der Frühlingssession, die am 18. März beginnt, über die verschärften Bestimmungen.
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:16 |
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04.03.2013  Zitat: Dank Frey hat YB eine sorgenfreiere Woche
Michael Frey und Raphaël Nuzzolo heissen die Torschützen bei YBs 2:0-Sieg über St. Gallen. Die verunsicherten Berner finden über den Kampf ins Spiel.
Michael Frey ist authentisch, frech, unverbraucht. Bei ihm kommen noch nicht lauter Phrasen aus dem Mund, die ihm ein Medienprofi eingeimpft hat. Er redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Nach dem 1:0 habe es ihn «tschuderet», sei ihm das Adrenalin durch den ganzen Körper geschossen. Das YB-Trikot überzustreifen findet er «das Geilste». Frey schämt sich auch nicht, wenn er einen Journalisten fragen muss, ob der nächste Match zu Hause oder auswärts stattfindet. So geschehen nach dem gestrigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Gallen. Da war der gross gewachsene Stürmer ein viel gefragter Gesprächspartner. Immer und immer musste er beschreiben, wie er in der 55. Minute Christians Schneuwlys Flanke mit einem sehenswerten Hechtkopfball ins Tor befördert hatte.
Als der Torschütze die Interviewtour endlich beendet hat, schlenderte er pfeifend in die Kabine. Der junge Fussballprofi war mit sich und der Welt wieder zufrieden. Vergessen war der Frust des letzten Wochenendes, als er von Trainer Martin Rueda in den Nachwuchs geschickt wurde, um Spielpraxis zu sammeln. Ja, er sei wütend gewesen, dass er nicht für den Match gegen den FC Zürich aufgeboten worden sei, bestätigte Frey. «Ich will mit der ersten Mannschaft spielen und nicht mit der Reserve.» Es war eine Aussage, die zum 18-Jährigen passt. Er stellt unverhohlen Ansprüche, ist direkt und temperamentvoll.
Rueda war gestern bemüht, Freys Wutausbruch herunterzuspielen. Es stimme nicht, dass es zwischen ihm und dem Stürmer einen Disput gegeben habe. Was auch immer vorgefallen ist: Allzu gravierend kann es nicht gewesen sein, sonst wäre Frey gegen St. Gallen kaum in der Startaufstellung gestanden. Rueda sagte, Frey habe in der vergangenen Tagen im Training sehr viel Einsatz gezeigt. «Ich habe gespürt, dass er auf einen Einsatz brennt.»
Nuzzolos Kunstschuss
Freys Führungstor wirkte befreiend auf den BSC YB, der nach den verunglückten Auftritten gegen GC und den FCZ einen arg verunsicherten Eindruck machte vor der Pause. Dem Heimteam gelang es in der Folge besser, den Ball länger als nur ein paar wenige Sekunden in den eigenen Reihen zu behalten. Auch funktionierten das Spiel über die Flügel und die Seitenwechsel nun besser. Und nicht unerheblich: YB wurde zweikampfstärker. Ein gewonnener Zweikampf von Costanzo war Ausgangspunkt des zweiten Berner Treffers, an dem auch der eingewechselte Gerndt beteiligt war. Torschütze: Raphaël Nuzzolo mittels formidablem Rechtsschuss.
«Wir haben uns in den Match hineingekämpft», konstatierte Rueda. Besonders gefallen hatte ihm, wie sich seine Equipe in der ersten Halbzeit zur Wehr setzte, als ihr die Knie zitterten und sie arg wankte.
St. Gallens Trainer Jeff Saibene war masslos enttäuscht nach der 0:2-Niederlage. Sein Team sei viel zu «phlegmatisch» gewesen und sei den Match nicht mit der nötigen Seriosität angegangen. Als Strafe hob Saibene den trainingsfreien Montag auf.
Young Boys - St. Gallen 2:0 (0:0) Stade de Suisse. – 15 192 Zuschauer. – SR Jaccottet. – Tore: 55. Frey 1:0. 78. Nuzzolo 2:0. Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Bürki, Raimondi; Christian Schneuwly (71. Gonzalez), Doubai, Costanzo, Nuzzolo; Afum (69. Gerndt), Frey (79. Tabakovic). St. Gallen: Lopar; Mutsch, Montandon, Stocklasa, Pa Modou; Mathys, Nater, Janjatovic (63. Nushi), Scarione; Ishak (65. Tadic), Etoundi. Bemerkungen: Young Boys ohne Farnerud (krank), Spycher, Affolter, Simpson, Zarate, Benito (alle verletzt), Zverotic (gesperrt) und Martinez (nicht im Aufgebot). St. Gallen ohne Herzog, Cavusevic, Lehmann (alle verletzt) und Besle (gesperrt). Raimondi mit 300. Spiel in der höchsten Schweizer Liga. 44. Schiedsrichter schickt St. Gallens Trainer Jeff Saibene auf die Tribüne. – Verwarnungen: 25. Doubai. 67. Mutsch. 77. Gerndt (alle Foul).
Die grosse Genugtuung: Michael Frey gibt mit seinem Prachtstor zum 1:0 die richtige Antwort auf die Versetzung in die U-21-Mannschaft vor Wochenfrist. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/21887259
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2013  Zitat: FCSG taucht in Bern
Nuzzolos Traumtor krönt YB-Leistung
YB meldet sich nach zwei Pleiten zurück und bezwingt den FC St. Gallen vor 15’192 Fans durch schöne Tore von Frey und Nuzzolo 2:0.
Es ist die Szene des Spiels: In der 78. Minute streichelt Raphaël Nuzzolo den Ball mit der Fussspitze über Pa Modou und zieht Volley ab. Das Leder passt haargenau in die untere linke Torecke. Ein Super-Treffer zum 2:0 für YB, was gleichzeitig das Endresultat bedeutet.
Somit bleibts beim Stadion-Fluch: Seit sieben Jahren und sieben Monaten ist das Stade de Suisse Wankdorf für St. Gallen noch immer ein Stade de Nix – eine uneinnehmbare Festung. In elf Versuchen gibts keinen Sieg. Auch der zwölfte scheitert.
Dabei hätte St. Gallen an diesem Sonntag beste Möglichkeiten für Torerfolge gehabt. Scarione vergibt nach Etoundi-Pass kläglich (35. Minute) und auch Pa Modou scheitert aus bester Position (66.).
Lange wird YB nur bei Standardsituationen gefährlich. Bis zur 54. Minute: Christian Schneuwly flankt von rechts ins Zentrum, wo YB-Küken Michael Frey (19) mit einem wuchtigen Hechtkopfball das Heimteam 1:0 in Führung bringt.
Jeff Saibene sitzt zu diesem Zeitpunkt auf der Tribüne. Was ist geschehen? «Ach, es war total harmlos. Ich machte nur eine Bemerkung, nicht der Rede wert», erklärt der FCSG-Trainer. Schiri Adrien Jaccottet findet es anscheinend weniger harmlos.
Allerdings kehrt Saibene gegen Ende der Partie auf die Bank zurück. «Ich ging nur schnell mal runter, um die Wechsel zu besprechen», sagt er unschuldig. Ob das ein Nachspiel hat?
Am sportlichen Geschehen ändert sich nichts mehr: YB bodigt St. Gallen 2:0 und kehrt somit nacht zwei Niederlagen zum Siegen zurück.
Übrigens: Politik wird an diesem Abstimmungssonntag auch im Stade de Suisse betrieben: Nach zehn Minuten verlassen viele YB-Fans das Stadion. Aus Protest gegen das Hooligan-Konkordat. Zehn Minuten später kommen sie wieder auf ihre Stehplatzrampe zurück. YB - St. Gallen 2:0 (0:0) Stade de Suisse, Bern. - SR Adrien Jaccottet, Schweiz. - Tore: 55. Michael Frey 1:0, 78. Nuzzolo R. 2:0.
YB: Marco Wölfli, Sutter S., Nef A., Burki M., Raimondi M., Schneuwly C., Doubai P., Costanzo M., Raphaël Nuzzolo, Afum S., Frey M. - Einwechslungen: Gerndt A. (69. für Afum S.), Gonzalez A. (71. für Schneuwly C.), Tabakovic H. (79. für Frey M.).
St. Gallen: Lopar D., Mutsch M., Montandon P., Stocklasa M., Jagne P., Mathys M., Nater S., Janjatovic D., Oscar Scarione, Etoundi F., Ishak M. - Einwechslungen: Nushi K. (63. für Janjatovic D.), Tadic I. (65. für Ishak M.).
Verwarnungen: YB: 26. Doubai P. (Gelb), 77. Gerndt A. (Gelb). St. Gallen: 67. Mutsch M. (Gelb). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 23708.html
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:27 |
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04.03.2013  Zitat: YB kehrt gegen St.Gallen zum Siegen zurück
Die Young Boys haben im Stade de Suisse gegen den FC St. Gallen mit 2:0 gewonnen und damit den 2. Sieg in der Rückrunde gefeiert. Damit rückt Platz 4 für die Berner wieder in Sichtweite.
Allein Raphaël Nuzzolos 2:0 war das Eintrittsgeld an diesem sonnigen Nachmittag wert. Der technisch versierte Mittelfeldspieler lupfte den Ball in der 78. Minute elegant über seinen Gegenspieler, ehe er volley abzog und damit für die Entscheidung sorgte. Michael Frey hatte den Berner Anhang in der 55. Minute mit seinem Kopfballtreffer erlöst.
Für St. Gallen bleibt das Stade de Suisse damit weiterhin kein erfolgreiches Pflaster. Auch im 11. Anlauf gelang dem Team von Jeff Saibene kein Sieg. Der Coach selbst wurde kurz vor dem Pausentee von Schiedsrichter Adrien Jaccottet auf die Tribüne geschickt. Chancen auf beiden Seiten
YB hätte bereits in der 1. Halbzeit in Führung gehen müssen. Nach rund 10 Minuten kam Christian Schneuwly völlig freistehend zum Abschluss, der Mittelfeldspieler drosch das Leder aber aus kürzester Distanz neben das Tor.
Doch auch St. Gallen besass gute Möglichkeiten. Vor der Pause hätte der agile Oscar Scarione beinahe seinen 11. Saisontreffer erzielt. Der Argentinier konnte die mustergültige Vorlage von Franck Etoundi aber nicht verwerten. In der 2. Halbzeit vergab Igor Tadic die beste Ostschweizer Möglichkeit.
Den FC Sion wieder im Blick
Mit dem Sieg gegen den FCSG kommt YB dem FC Sion wieder näher. Der Rückstand auf die Walliser, die am Samstag gegen den FC Zürich mit 1:3 verloren hatten, beträgt noch 5 Punkte. Damit hat das Team von Martin Rueda das Ziel Europa League wieder im Blickfeld. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... en-zurueck
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:29 |
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04.03.2013  Zitat: YB schickt St. Gallen mit 2:0 nach Hause
Saurer Frey fliegt wieder
Mit der Wut im Bauch wegen einer Versetzung in die U21 schiesst Michi Frey YB zum Sieg. Gegen ein zahnloses St. Gallen.
Was war da ganz genau zwischen Frey und Trainer Martin Rueda? Fakt ist: Anstatt beim 0:4 im Letzigrund gegen den FCZ vor einer Woche kickt Frey bei einem Test der U21. Die Version von Rueda: «Das war so abgesprochen, dass Frey und Tabakovic alle zwei Wochen im Nachwuchs spielen, um Spielpraxis zu erhalten. Da war kein Disput.»
Einen solchen bestätigt auch der Mann nicht, der YB mit einem wunderbaren Kopfballtor in der 55. Minute den Weg zum Sieg ebnet. Aber zwischen den Zeilen spürt man: Da war was! «Da ist nichts Grosses passiert. Jeder will doch spielen – und da war ich sauer. Nun habe ich gelernt, dass es im Fussball nichts bringt zu reden.»
Ob Strafversetzung oder nicht. Genützt hat die Denkpause in der U21 jedenfalls. Frey kämpft vorbildlich, wie alle seine Teamkollegen. YB ist im eigenen Stadion einmal mehr gegenüber Auftritten in der Fremde nicht wiederzuerkennen. Mit dem 2:0 gegen die Ostschweizer bleibt YB auch im zehnten Heimspiel in Folge ungeschlagen.
St. Gallen wartet weiter auf den ersten Sieg in Bern seit 2005. Und Trainer Jeff Saibene auf den ersten Erfolg gegen YB überhaupt. Der Luxemburger zeigt als einziger Biss, muss dafür kurz vor der Pause auf die Tribüne. Erst sitzt er in der ersten Reihe. Nach der Pause in der zweiten. Munter gibt er weiter Anweisungen ...
Noch giftiger wird Saibene nach dem Spiel: «Das war enttäuschend. Kein Biss, kein Einsatz, kein Laufwille. So gehts nicht.» Als Folge streicht er dem Team den freien Tag heute Montag.
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:30 |
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04.03.2013  Zitat: Die Kunst des Zukunftlesens
YB setzt die Berg-und-Tal-Fahrt fort und besiegt St. Gallen 2:0
bsn. Bern · Der YB-Trainer Martin Rueda hätte erleichtert durchatmen können. Doch er schrie vor sich hin. Gut eine Stunde des Heimspiels gegen St. Gallen war vorbei, YB war soeben knapp einem Gegentor durch Pa Modou entgangen und führte weiterhin 1:0, doch Rueda ärgerte sich. Wieder einmal war ihm vor Augen geführt worden, welch fragiles Gebilde seine Abwehr ist. Hin und wieder gibt es Momente, in denen die YB-Verteidiger den Gegnern einfach freien Durchmarsch gewähren. Der FC Zürich zog vor Wochenfrist Profit und siegte 4:0, St. Gallen hingegen war handzahm und schickte sich in eine 0:2-Niederlage. Der Coach Jeff Saibene strich den St. Gallern kurzerhand den freien Montag, weil er alles vermisst habe, «Biss, Härte, Einsatz».
Rueda indes attestierte der Innenverteidigung mit Alain Nef und Marco Bürki eine solide Leistung. Was blieb ihm auch anderes übrig als warme Worte? Immerhin hatte YB in der Liga erstmals seit dem 18. November 2012 kein Tor kassiert. Doch vermutlich war die Zufriedenheit nur temporär, denn im Pressegespräch vom letzten Freitag hatte Rueda noch Verstärkung für die Innenverteidigung gefordert.
Damit blickte Rueda in die Zukunft, obwohl unklar ist, ob er YB auch nächste Saison betreut. Das Auf und Ab seines Teams erschwert die Beurteilung der Perspektiven, die YB mit Rueda hat. Nach dem 0:4 gegen den FCZ war auf YB eingedroschen worden, bloss der Trainer nahm die Spieler in Schutz. Am Sonntag gaben sie's Rueda zurück, indem sie nach der Pause durch Michael Frey und Raphaël Nuzzolo schöne Tore schossen. Doch die Goals überdeckten die Mängel der ersten Hälfte, die vielen Fehlpässe, den langsamen Aufbau. Es scheint, die Equipe nütze jede Chance, um dem Sportchef Fredy Bickel die Frage der Weiterbeschäftigung Ruedas möglichst schwierig zu gestalten. Bickel müsste die Zukunft lesen können. http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.18037250
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shalako
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Verfasst: Montag 4. März 2013, 08:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2013  Zitat: Des Trainers liebste Medizin
Fussball · YB verschafft sich mit dem 2:0 gegen St. Gallen etwas Luft. Zwei tolle Tore und die schadlos gebliebene Defensive sind Balsam auf die Wunden der Young Boys.
In den letzten Wochen dürfte eine Funktion bei YB nicht zu den angenehmsten Anstellungen gezählt haben. Es waren ungemütliche Tage für die Young Boys, an den beiden Niederlagen zuletzt bei Zürich (0:4) und GC (0:2) hatte man bei den Bernern schwer zu kauen. «Da gehen einem die Argumente aus», gab Sportchef Fredy Bickel zu, und Trainer Martin Rueda konnte einem in seiner Erklärungsnot nach dem Spiel beim FCZ fast leidtun. Bereits nach dem 0:2 gegen GC hatte er vieles versucht und Durchhalteparolen gepflegt – ein Spassvogel hätte in Anbetracht des starken Leaders aus Zürich vielleicht gar eine Dosis «Ngamukol forte» zur Verabreichung vorgeschlagen.
Die Verunsicherung bleibt
Nach den Niederlagen gegen die Zürcher Teams haben sich die Berner gestern gegen den Aufsteiger FC St. Gallen etwas Luft in der ungemütlichen Lage verschafft. YB war von Anfang an vor allem eines: bemüht. Die Verunsicherung im Spielaufbau lässt sich nicht von einer Woche auf die nächste kurieren, YB versuchte sie gestern aber immerhin mit Einsatz wettzumachen. Ein erster Abschluss von Pascal Doubai, der für den kurzfristig erkrankten Alexander Farnerud ins Team gerutscht war, war nach 19 Sekunden zu notieren, und nach neun Minuten und dem verunglückten Schuss von Christian Schneuwly hätte YB mit etwas mehr Fortune bereits in Führung liegen können.
Demgegenüber stand eine lustlose Darbietung des Gasts aus St. Gallen, der in dieser Saison oft mit ideenreichem, offensivem Fussball begeistert. YB also kämpfte, rackerte, St. Gallen hielt mit cleverem, aber wenig mutigem Auftritt dagegen. Dem Defensivverhalten von YB schien das zumindest in der ersten Halbzeit nicht weiterzuhelfen; die Fehlerquote blieb hoch. Erst liess Marco Bürki den St. Galler Stürmer Franck Etoundi passieren, Scarione verpasste in der Mitte knapp die Führung. Dann ging Alain Nef gegen Pa Modou zu wenig entschlossen zu Werke, worauf Bürki den St. Galler im Strafraum etwas gar rustikal stoppte. Ein Penaltypfiff blieb aus – so wie Minuten später auf der anderen Seite, als Philippe Montandon bei seiner Intervention an Samuel Afum nebst dem Ball auch etwas Bein spielte.
Ein Tor St. Gallens wäre bei der lange Zeit wackligen Berner Abwehr jederzeit möglich gewesen, vor allem aber hätte es nicht Martin Ruedas frommstem Wunsch, den er vor der Partie geäussert hatte, entsprochen. «Es war für uns enorm wichtig, zu null zu spielen und ein frühes Gegentor zu vermeiden», sagte der Coach später. So wurden des Trainers Wünsche an diesem sonnigen Sonntag fast alle erfüllt, und das Aufatmen beim YB-Führungstor war in der 55. Minute fast hörbar im Stade de Suisse – trotz der Bise, die unermüdlich durchs Stadion peitschte. Christian Schneuwly hatte auf der rechten Seite Platz und Zeit, seine feine Flanke erreichte Frey, der hechtete beherzt in den Ball, es stand 1:0. «Uns gelangen die Tore im richtigen Moment», befand Rueda. Fürwahr, denn St. Gallen war, einmal in Rückstand, endgültig aus dem Tritt geraten. Trainer Jeff Saibene fand dafür deutliche Worte: «Ich habe Mühe mit der Einstellung, mit der wir zurzeit spielen.»
Das Tor Marke Extraklasse
Für den Höhepunkt des Tages war zuvor Raphael Nuzzolo besorgt gewesen: Der Berner Flügelspieler überlupfte zuerst Pa Modou, um dann den Ball, trotz 16 Meter freiem Raum vor ihm, direkt in die linke Torecke zu dreschen.
Siege sind die beste Medizin für Trainer auf wackligem Stuhl. Ruedas Medizinmänner hiessen gestern Nuzzolo und Frey – auf YB kommt zur Abwechslung mal wieder eine etwas ruhigere Woche zu. Moritz Marthaler
Durfte sich beglückwünschen lassen: Der 2:0-Erfolg gegen St.Gallen war auch ein Sieg für den in Kritik geratenen YB-Trainer Martin Rueda.
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