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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 11. November 2012, 15:55 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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gseht guet us in muttenz, öppe 15 minute vor schluss 0:4 für yb!
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shalako
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Verfasst: Montag 12. November 2012, 00:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.11.2012  Zitat: YB, FCB, Sion und St Gallen weiter
Bobadilla-Ersatz Frey (18) bucht gleich dreimal
Die Super-Ligisten geben sich in den Cup-Sechzehntelfinals keine Blösse. YBs Frey ersetzt Bobadilla beim 5:1-Sieg in Muttenz perfekt.
YB nimmt seine Cupaufgabe beim abstiegsgefährdeten Erstligisten SV Muttenz (1. Liga Classic) äusserst ernst und zieht mit einem 5:1 ungefährdet in die Achtelfinals ein.
Es läuft bei den Bernern fast dieselbe Equipe ein, die am Donnerstag in Udine 3:2 gewonnen hat. Einzig Juhani Ojala ersetzt den an einer Magen-/Darmgrippe leidenden Alain Nef. Und Michi Frey spielt für den leicht angeschlagenen Udinese-Killer Raul Bobadilla.
Frey ersetzt den Gaucho perfekt. Nach erst acht Minuten bucht der erst 18-Jährige das 1:0. Nach einer halben Stunde doppelt er nach. Später gelingt ihm auch das 4:0 für YB.
Der Ehrentreffer der Baselbieter vor 2952 Fans fällt erst nach dem fünften YB-Treffer (Eksi, 81.). Bei YB sieht man übrigens ein neues Gesicht: U19-Nati-Spieler Helios Sessolo gibt sein Debüt im Super-League-Team. http://www.blick.ch/sport/fussball/cup/ ... 02029.html
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shalako
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Verfasst: Montag 12. November 2012, 09:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.11.2012  Zitat: Saisonhöhepunkt ist bereits Geschichte
Die Muttenzer können trotz der 1:5-Niederlage gegen die Young Boys auf einen erfolgreichen Cupauftritt zurückblicken. Knapp 3000 Zuschauer wollten den Gastauftritt der Berner trotz Hudelwetter vor Ort verfolgen.
Nach genau 93 Minuten war dieses vor allem vom SV Muttenz mit Spannung erwartete Cupspiel gegen die Berner Young Boys und der zu erwarteten 1:5-Niederlage Geschichte. Eine wochenlange seriöse Vorbereitung, sowohl von der Mannschaft als auch vom Organisationskomitee, wurde mit einem tollen Volksfest und einem guten Fussballspiel beendet.
Auf das Losglück folgte bei den Baselbietern allerdings das Wetterpech. Trotz der wirklich garstigen Bedingungen fanden 2952 Zuschauer den Weg auf den Sportplatz Margelacker. Dort erwartete diese Unentwegten nebst der unglaublichen Polizeipräsenz auch viel Erfreuliches. Der gesperrte Stammspieler Daniele Zanfrini führte die von der 1. Mannschaft aufgestellte Bar, obwohl er natürlich lieber in der Kabine bei der Vorbereitung aufs Spiel mit dabei gewesen wäre. «Es nervt mich, dass ich bei diesem Saisonhöhepunkt nur zuschauen kann. Trotz der Niederlage hat mir die Leistung meiner Teamkollegen gut gefallen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass uns jetzt wieder der 1.-Liga-Alltag erwartet, und dort stehen wir auf einem Abstiegsplatz.»
Muttenz vollkommen zufrieden
Auch gefiel allen Beteiligten, wie viele freiwillige Helfer sich rund um dieses Grossereignis eingesetzt hatten. So führte selbst der dorfbekannte «Schlappe-Franz» einen Getränkestand. Doch auch SVM-Sportchef Peter Schüpbach war rundum zufrieden. «Nein, schlaflose Nächte hatte ich in der Vorbereitung keine. Mich nervte einfach das völlig übertriebene Sicherheitskonzept. Aber darüber wurde in den letzten Tagen und Wochen genug geschrieben. Wichtig ist für uns, dass alles sehr friedlich über die Bühne gegangen ist und alle Fans sich auch wirklich als solche benommen haben.»
Sehr sportlich ging es auch zwischen den beiden Teams zu, obwohl die Zweikämpfe auf dem schwierigen Terrain über die ganze Spieldistanz äusserst ruppig geführt wurden. Das tiefe und schwere Terrain war sehr kräftezehrend. Dies merkte auch der Muttenzer Torschütze Cüneyt Eksi, als er in der 85. Minute mit Krämpfen am Boden lag und von Gegenspieler Juhani Ojala sofort Kameradenhilfe bekam.
Ebenfalls glücklich nach Hause ging der beste Muttenzer Akteur an diesem Nachmittag, Onur Akbulut. Er hatte sich nämlich das Trikot von Christian Schneuwly gesichert: «Wir haben in der Pause auf dem Weg in die Kabine über die misslichen Terrainverhältnisse geredet, da habe ich ihn gefragt, ob er mir sein Dress schenkt.» http://www.basellandschaftlichezeitung. ... -125593192
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shalako
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Verfasst: Montag 12. November 2012, 09:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.11.2012  Zitat: YB setzt Zeichen für die lang ersehnte Herbstserie
YB lässt sich im Cup von Muttenz kein Bein stellen und zieht mit einem 5:1 in die nächste Runde ein. Die Auslosung im «Sportpanorama» des Schweizer Fernsehens ergab, dass YB in der dritten Runde des Cups auf den FC Wil treffen wird.
«Es war alles angerichtet für ein grosses Cupfest.» Die oft zitierte Floskel im Zusammenhang mit dem Schweizer Pokalwettbewerb traf auch in der Begegnung zwischen Muttenz und den Young Boys zu – zumindest auf den ersten Blick. Ja, es gab eine gewisse Platznot, VIPs und Presseschaffende teilten sich die Sitze auf der kleinen, aber feinen Haupttribüne und, genau, das 1.-Liga-Terrain auf dem Sportplatz Margelacker erhielt nach dem Dauerregen vom Wochenende kurzerhand den Übernamen «Mangelacker». Ebenso ins Bild passte die vorbildliche Organisation der Gastgeber aus dem Basler Vorort, einen Grossteil der 150000 Franken Sicherheitskosten für die 3000 Zuschauer liess der Kanton Basel-Land springen.
Damit aber hatte es sich mit den Klischees. So ist Muttenz etwa alles andere als Fussballprovinz, nur gerade eineinhalb Kilometer Luftlinie neben der Sportanlage steht der St.-Jakob-Park. Und ausruhen durfte sich bei YB trotz zwei Spielklassen Unterschied fast niemand. «Es war unsere wichtigste Aufgabe an diesem Wochenende, dieses Spiel topseriös zu nehmen», sagte YB-Trainer Martin Rueda, und so bekam einzig Raúl Bobadilla eine Auszeit, Alain Nef musste krankheitshalber passen.
Ansonsten spielte YB mit dem selben Personal, welches drei Tage zuvor in der Europa League Udinese besiegt hatte, und so nahm das ungleiche Aufeinandertreffen den erwarteten Lauf. Bobadilla-Ersatz Michael Frey traf nach 8, nach 31 und nach 61 Minuten, dazwischen mit einem Kopfball die Latte. Raphael Nuzzolo erhöhte zwischenzeitlich (43.) auf 3:0 für die Young Boys – so war der Gesprächsbedarf zur Partie in Muttenz schon nach einer Halbzeit etwas knapp.
Premiere nach zwölf Partien
Einige der Zuschauer aus der näheren Umgebung erinnerten sich mangels Spannung in der aktuellen Partie vielleicht ans letzte Cupspiel auf dem Margelacker, 1977, als der FC Zürich zu Gast war und gegen den Aussenseiter 0:1 in Rücklage geriet, schliesslich aber doch mit 5:1 gewann. Die Muttenzer Mannschaft von damals war im Stadion anwesend – ein netter Wink mit dem Geschichtsbuch, der aber letztlich doch nichts nützte.
Der kurz zuvor eingewechselte Alexander Gonzalez erzielte in der 77. Minute das 5:0 für YB und die anderen, die etwas weiter angereisten Anhänger aus Bern dürften ob des nun klar scheinenden Sieges eifrig den Formstand der Young Boys besprochen haben. Diese haben nach dem 3:2 am Donnerstag bei Udinese und dem gestrigen Erfolg im Cup-Sechzehntelfinal erstmals seit zwölf (!) Pflichtspielen wieder einmal zwei Siege aneinandergereiht – letztmals gelang ihnen dies Anfang September, als YB auf den Erfolg in der Meisterschaft bei Luzern (2:1) ein 5:1 im Cup bei Wettswil-Bonstetten folgen liess.
Collavitis Prophezeiung
Die Berner haben sich also kurzfristig von den zuletzt schwachen Resultaten rehabilitiert und einmal einen echten Gradmesser (Udinese), einmal einen formschwachen 1.-Ligisten (Muttenz) verdient bezwungen. An den Achtelfinalgegner Wil haben die Young Boys schlechte Erinnerungen: 2007 schieden sie unter Trainer Martin Andermatt im Viertelfinal nach einem 1:2 gegen die Ostschweizer aus.
Den gestrigen Matchwinner interessierte solch ferne Zukunft noch herzlich wenig. «Goalietrainer Paolo Collaviti hat mir schon vor dem Spiel drei Treffer prophezeit. Er hat recht behalten», sagte Michael Frey strahlend. «Souverän, wie er den Platz von unserem besten Torjäger Bobadilla eingenommen hat», lobt ihn sein Trainer Rueda. «Ich hoffe, das ist ein nächster Schritt in die angestrebte Richtung, zur erwünschten Konstanz», meinte der Coach nach dem erneuten Sieg. Nächsten Sonntag bietet sich im Heimspiel gegen den FC St.Gallen Gelegenheit, den noch bescheidenen Lauf von zwei Siegen auszubauen. Das 1:5 (Cüneyt Eksi war noch der Ehrentreffer gelungen) und der Einzug in die nächste Cuprunde sind erst ein Anzeichen für die lang ersehnte Herbstserie. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10907590
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shalako
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Verfasst: Montag 12. November 2012, 09:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.11.2012  Zitat: YB ohne Mühe zum Pflichtsieg
Die Berner qualifizierten sich beim Basler Erstligisten Muttenz locker für den Cup-Achtelfinal, in dem sie auf Wil treffen. Michael Frey erzielte beim 5:1 drei Tore.
Der Musikverein Muttenz sorgte unmittelbar vor Spielbeginn mit Trompete und Trommeln für eine gute Stimmung. Bei einem Grossteil der fast 3000 Zuschauer war diese allerdings bereits nach acht Minuten getrübt und die Pläne des SV Muttenz über den Haufen geworfen. Schuld daran waren nicht etwa die wenig einladenden Witterungsbedingungen, sondern YB-Stürmer Michael Frey. Der 18-Jährige hatte die Berner nach einem feinen Pass Christian Schneuwlys in Führung gebracht. «Genau das wollten wir unbedingt vermeiden», sagte Cüneyit Eksi verärgert. Der 22-jährige Türke sollte kurz vor Schluss für den Muttenzer Ehrentreffer besorgt sein. Zuvor aber waren es die Young Boys, die bis auf den kranken Nef und den geschonten Bobadilla mit der gleichen Formation wie in Udine antraten (Rueda: «Ich will nicht mehr so viel rotieren»), die Spiel und Gegner beinahe nach Belieben dominierten. Zweimal Frey, Nuzzolo und González zeichneten für die weiteren vier Berner Treffer verantwortlich.
Collaviti als Hellseher
Goalietrainer Paolo Collaviti hatte Frey vor dem Spiel drei Tore prophezeit: «Solche Dinge sagt man ja oft vor einem Spiel. Dass ‹Polä› aber diesmal mit seiner Vorhersage tatsächlich richtig lag, ist natürlich sehr schön.» Diese drei Tore würden für ihn persönlich allerdings nichts ändern, er müsse genau gleich weitermachen wie bisher und hart trainieren, sagte der YB-Youngster, der beim 3:2-Sieg bei Udinese Calcio in den Schlussminuten mittun durfte. Dass es für Frey derzeit kein Vorbeikommen an Raúl Bobadilla gibt, ist für den 18-Jährigen kein Problem: «Ich bin froh, dass er so gut in Form ist. Das ist super für die Mannschaft.» Er selber werde noch zu genügend Einsätzen kommen, sagte Frey zuversichtlich. Neben dem Dreifachtorschützen war Christian Schneuwly mit drei Assists der effektivste Berner.
Bei YB ist man nach dem «happigen Programm» der letzten Wochen froh, nun ein paar Tage Pause zu haben, bevor es am nächsten Sonntag im Stade de Suisse gegen St. Gallen geht: «Erst müssen wir uns der Erholung widmen, das ist jetzt wichtig für uns. Danach werden wir versuchen, auch in der Meisterschaft eine Serie zu starten», sagte Raphaël Nuzzolo, der – wohl nicht als Einziger im Team – eine gewisse Müdigkeit in den Beinen verspürt.
Im Achtelfinal des Cups müssen die Berner als Jahresabschluss in die Ostschweiz zum FC Wil reisen. Die Destination wird am 8./9. Dezember jedoch nicht das Bergholz-Stadion sein, das bis 2013 umgebaut wird, sondern die AFG-Arena in St. Gallen. Die Ostschweizer, zurzeit überraschender Tabellenzweiter der Challenge League, sind kein leichtes Los, haben sie doch im Cup schon häufig Favoriten zu Fall gebracht. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/22302863
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shalako
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Verfasst: Montag 12. November 2012, 09:44 |
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12.11.2012  Zitat: 3 Frey-Tore im Hochrisikospiel
YB kratzt die Muttenzer-Kurve
Einen Kilometer vom Joggeli entfernt hat YB null Probleme – trotz Anwesenheit von FCB-Fans.
Der Albtraum des SV Muttenz heisst: Michi Frey (18). Der Jungspund ersetzt im Cup den leicht angeschlagenen Udinese-Killer Raul Bobadilla. Und schon in der 8. Minute bucht er das 1:0. Nach einer halben Stunde doppelt Frey nach. Später gelingt ihm auch das 4:0.
Ein (unechter) Hattrick – unterbrochen durch Nuzzolos 3:0 – mit Ansage! «Goalietrainer Paolo Collaviti sagte mir, dass ich heute drei Tore schiessen werde. Im Hotelzimmer habe ich mir dann gesagt: Mach das!» Es klappt. YB kratzt die «Muttenzer Kurve» im Cup souverän.
In der Meisterschaft ist der Schlaks hinter Boba zweite Wahl. «Das ist normal so», sagt Frey. «Raul ist ein Super-Stürmer, der zudem gut in Form ist. Ich lerne enorm viel von ihm.» Trainer Martin Rueda freut sich mit und überschüttet Bobadillas Backup mit Lob: «Super für Michi, dass er als Boba-Vertreter gleich dreimal trifft. Es zeigt auch, dass unsere Arbeit mit den Jungen gut ist.» Apropos Junge: Der 19-jährige U19-Nati-Spieler Helios Sessolo darf erstmals für YB ran, ersetzt in der 71. Minute Nuzzolo.
Das 5:1 ist zwar «nur» ein Sieg gegen einen abstiegsgefährdeten Erstligisten (1. Liga Classic) – aber für YB sind selbst solche Siege enorm wichtig. «Auch das gibt Selbstvertrauen», sagt Rueda. Es ist der zweite YB-Sieg in Folge. Aber von einer Serie kann erst die Rede sein, wenn die Berner am Sonntag auch St. Gallen schlagen.
Sicherheitskosten von 150 000 Franken
Das Spiel war wegen der Nähe zur Heimstätte des FCB und wegen der Herkunft der gefürchtetsten Kurve im Schweizer Fussball als Hochrisikospiel eingestuft worden. Der SV Muttenz hätte deshalb Sicherheitskosten von 150 000 Franken stemmen müssen. Eine existenzbedrohende Summe für den Klub. Die Durchführung war erst gesichert, als die Baselbieter Regierung den Muttenzern die Kosten erliess. Trotz der Anwesenheit einiger Kurven-Fans des FCB blieb es ruhig. Die massive Polizeipräsenz zeigte offenbar Wirkung.
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shalako
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Verfasst: Montag 12. November 2012, 17:11 |
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12.11.2012  Zitat: «Frey und Bobadilla? Eine Überlegung ists wert»
Schweizer Cup · YB nimmt die Aufgabe beim Erstligisten Muttenz ernst und gewinnt mit 5:1 – Bobadilla-Ersatz Michael Frey trifft dreimal.
Vierzig Minuten nach Spielschluss verlässt der Extrazug der YB-Fans den Bahnhof Muttenz. Für die rund fünfzig Polizisten in Kampfmontur, die am Perron zurückbleiben, heisst das: Feierabend. Alles ist ruhig geblieben. War dieser Grosseinsatz also überhaupt nötig?
Die Polizei hatte den Cupmatch des SV Muttenz gegen die Young Boys als Hochrisikospiel bewertet: Die Furcht galt Störenfrieden aus den Reihen des YB-Rivalen FC Basel. Die hätten sich in den Vorort aufmachen können, um sich mit YB-Fans zu messen. Um das zu verhindern, stellte die Polizei ein Dispositiv für 150000 Franken auf die Beine. Hätte der SV Muttenz die Kosten alleine tragen müssen, er wäre wohl bankrott gegangen. Nun bezahlten die basellandschaftliche Regierung und der kantonale Sportfonds, der Dorfverein musste nur einen kleinen Teil der Sicherheitskosten tragen.
Zu Ausschreitungen kam es nicht. Wäre nicht so viel Geld in den Polizeieinsatz geflossen, hätte es dann welche gegeben? Man weiss es nicht.
So teuer es war: Das Dorffest glückte. Ein Orchester begrüsste die Teams, der Regen nahm sich eine Auszeit, die Amateure schossen sogar den Ehrentreffer. Neun Minuten vor dem Ende konnte die Berner Abwehr eine Freistossflanke aus dem Halbfeld nicht klären, im Getümmel drückte der 20-jährige Flügel Cüneyt Eksi den Ball zum 1:5 über die Linie. Die Young Boys störte das nicht mehr.
Keine Experimente
YB-Trainer Martin Rueda hatte die Mannschaft nach dem sensationellen 3:2 in Udine vom Donnerstag nur auf zwei Positionen verändert: Michael Frey erhielt seine Chance, weil Raul Bobadilla geschont wurde. Und Juhani Ojala verteidigte für den grippekranken Alain Nef. Während andere Coaches gegen unterklassige Gegner oft Reservisten einsetzen, setzte Rueda ein Zeichen, um zu motivieren: «Wir mussten die Grundaufgaben des Fussballs erledigen: laufen und kämpfen. Das haben wir getan.»
Der SV Muttenz hat gegen den Super-League-Fünften von Beginn weg keine Chance. Die Young Boys spielen zu konzentriert. Nach neun Minuten steckt Christian Schneuwly einen Ball durch die Abwehrkette der Amateure, Jungstürmer Frey chippt zum 1:0 ein. Später flankt der wirblige Zarate, Freys Kopfball landet nur an der Lattenunterkante. Und nach einer halben Stunde passt der offensive Aussenverteidiger Sutter auf – wen wohl – Frey, der im zweiten Versuch zum 2:0 einschiebt. Es ist schon die Entscheidung.
Rueda hat die Wahl
Muttenz akzeptiert sie nicht, kämpft weiter. Oft härter als erlaubt. Besonders leiden muss YB-Antreiber Alexander Farnerud, der nach dem Spiel sagt: «Der Schiedsrichter hätte härter durchgreifen müssen. Ich habe mir Gedanken zu meiner Gesundheit gemacht.» Als Nuzzolo kurz vor dem Pausenpfiff das 3:0 macht, beendet der SV Muttenz seinen grossen Kampf.
Coach Rueda hat nach dem grossen Auftritt von Angreifer Frey die Qual der Wahl: Den 18-Jährigen, der sogar noch ein drittes Mal trifft, am Sonntag gegen St.Gallen wieder einzusetzen. Oder ihm Bobadilla vorzuziehen. Oder das 4-1-4-1-System sogar zugunsten eines Zweimannsturms umzubauen. Der Trainer sagt zur letzten Variante: «Das ist eine Überlegung wert.»
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shalako
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Verfasst: Montag 12. November 2012, 17:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.11.2012  Zitat: Bratwurst, Brezel und viel Bier
Der SV Muttenz machte aus dem Cupspiel gegen die Berner Young Boys ein Volksfest
Muttenz. Der strömende Regen hat die Zuschauer nicht davon abgehalten an den Cup-Knaller SV Muttenz gegen die Berner Young Boys zu pilgern. Rund 3000 sind an diesem Sonntag gekommen, die Stimmung ist gut, die Bratwürste brutzeln auf dem Grill und das Bier fliesst wie der Regen in Strömen.
Sportminister Urs Wüthrich und sein Regierungsratskollege Isaac Reber haben auch den Weg nach Muttenz gefunden: «Von meinem Dialekt her gewinnt YB vier zu eins», scherzt Wüthrich, der aus dem Berner Emmental stammt. Reber dagegen glaubt an das grosse Wunder vom Margelacker: «Muttenz schiesst den Siegestreffer in der 90. Minute.» Rund um das Stadion haben einige Polizisten Position bezogen, die YB-Fans kommen vom Bahnhof mit Bussen direkt zum Margelacker. Dort angekommen, hört man gleich, wer der Herr im Haus ist: Lautstark feuern die YB-Fans ihre Mannschaft an, obwohl die noch gar nicht auf dem Platz steht. Doch wer weiss, vielleicht gelingt dem David heute ja die Überraschung gegen diesen übermächtigen Goliath aus der Super League.
Im VIP-Zelt begrüsst derweil der Präsident des SV Muttenz, Manfred Wieland, bei Cüpli und Kuchen die zahlreichen Gäste und würdigt das Engagement der Vereinsverantwortlichen sowie der Gemeinde- und Kantonsvertreter, die den Anlass erst möglich gemacht haben. «Wir waren rund sechs Wochen mit der Vorbereitung für dieses Cupspiel beschäftigt, die letzten zwei davon waren sehr intensiv, da wir viele Sitzungen mit den Behörden und der Polizei hatten», konstatiert Wieland. Doppelt feiern könnte Peter Holzherr, Leiter der Abteilung Sicherheit der Gemeinde Muttenz, der am Spieltag Geburtstag hat und sich nur eines wünscht: «Hoffentlich gewinnt Muttenz gegen die Young Boys.» Hunderte Ballone in den Muttenzer Vereinsfarben Rot und Schwarz wurden von den kleinsten Fussballern an die Zuschauer verteilt. Als der Musikverein Muttenz dann das Baselbieter Lied anstimmt und die beiden Mannschaften das Spielfeld betreten, kommt Volksfeststimmung auf. Die YB-Fans feiern ihr Team noch lauter als vorher und die Zuschauer halten ihre Ballone gen Himmel. Anpfiff!
Der Regen und die Kälte machen erfinderisch, wer keinen Sitzplatz hat und trotzdem nicht nass werden will, sitzt bei Bier und Brezel im Vereinslokal.Durchs Fenster lässt sich so der wacker verteidigende SV Muttenz beobachten und auf dem Fernseher kann gleichzeitig verfolgt werden, wie der FC Basel in Chiasso triumphiert. So sieht wahre Fussballbegeisterung aus.
Zufrieden trotz Niederlage
Ganz so herausgekommen wie von Regierungsrat Reber prognostiziert, ist es am Schluss nicht: Die Gäste aus Bern schiessen fünf Tore. Muttenz gelingt erst gegen Ende der Partie noch der Ehrentreffer. Präsident Manfred Wieland hätte sich ein knapperes Resultat gewünscht, zeigte sich mit dem Anlass aber zufrieden: «Die Zuschauer hatten Freude, das ist die Hauptsache.»
Die Tribüne ist schon fast leer, doch die Fussballikone Stéphane Chapuisat steht noch immer da und kann sich nicht so ganz ob dem Sieg von YB freuen, wo er als Scout tätig ist. Nüchtern meint der ehemalige Stürmer zum Berner Pflichtsieg: «Es ist immer gut, wenn man eine Runde weiter ist.»
Sportlich gesehen ging Muttenz als Verlierer vom Platz. Der Erstligist darf sich trotzdem als Gewinner fühlen. Der Verein stellte innert wenigen Wochen einen tollen Anlass auf die Beine. Friedlich, sportlich fair und auf den Rängen ausgelassen – so sollte Fussball immer sein.
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