 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Haribo
|
Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 13:28 |
|
Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
|
|
sieche si doch au zäme doppet!!!
|
|
 |
|
 |
|
Eastside
|
Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 13:46 |
|
Registriert: Mittwoch 17. Februar 2010, 15:48 Beiträge: 83
|
|
wenn ich diese aussagen bei rgs der gebrüder rhis höre, frage ich mich schon für wie blöd die uns eigentlich halten?
|
|
 |
|
 |
|
Hauptstadt
|
Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 14:30 |
|
Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
|
|
Willkommen im Zirkus Wankdorf mit den Clowns Andy und Jöggi!
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 15:01 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Hanspeter Kienberger wird Präsident der Holding, Werner Müller Vize-Präsident, Ilja Kaenzig tritt von seinen Ämtern ab
Der Verwaltungsrat der Sport und Event Holding AG reorganisiert die Tochtergesellschaften Stade de Suisse AG und YB-Betriebs-AG: Der Berner Wirtschaftsprüfer Hanspeter Kienberger wird neuer VR-Präsident der Sport und Event Holding AG und der Stade de Suisse Nationalstadion AG sowie Delegierter des Verwaltungsrats. YB-Präsident Werner Müller wird neuer Vize-Präsident der Holding. Alain Kappeler, bisher Leiter Verkauf und Marketing, steigt zum COO auf. Der bisherige CEO und VR-Delegierte Ilja Kaenzig tritt mit sofortiger Wirkung ab.
Der Verwaltungsrat der Sport und Event Holding AG strukturiert seine Tochtergesellschaften Stade de Suisse AG und YB-Betriebs-AG neu. Der bisherige VR Hanspeter Kienberger übernimmt das Präsidium des Verwaltungsrats der Sport und Event Holding AG und der Stade de Suisse Nationalstadion AG. Der Wirtschaftsprüfer und Partner des Berner Treuhandunternehmens Bommer&Partner ist im Juni 2012 in den Verwaltungsrat eingetreten. Der bisherige YB-Präsident Werner Müller amtet künftig auch als Vize-Präsident des Verwaltungsrats der Sport und Event Holding AG.
Die Investoren Andy und Hansueli Rihs gehören weiterhin dem VR an. Sie stehen «hundertprozentig hinter dem Engagement für YB und für das Stade de Suisse» und freuen sich, dass mit Kienberger und Müller zwei erfahrene Vertreter der Berner Wirtschaft bereit sind, sich für den BSC Young Boys und das Stade de Suisse zu engagieren. «Wir haben stets betont, dass wir den lokalen Bezug stärken wollen und wir mit Persönlichkeiten aus der Region Bern breiter abgestützt sein werden», sagen die Gebrüder Rihs. «Diese Absicht wird mit der Neuausrichtung unterstrichen.» Im Zug der Reorganisation wird Alain Kappeler zum COO ernannt, womit das Berner Element weiter verstärkt wird. Kappeler, bisher als Geschäftsleitungsmitglied der Leiter Verkauf und Marketing, verfügt über langjährige Erfahrung im Sportmanagement. Vor seinem Wechsel ins Stade de Suisse war er o perativer Chef bei der Arena Thun und dem FC Thun. Der bisherige CEO und VR-Delegierte des Stade de Suisse und von YB, Ilja Kaenzig, tritt per sofort von seinen Ämtern zurück. Er wird den Unternehmen unter Einhaltung der sechsmonatigen Kündigungsfrist bei Bedarf noch zur Verfügung stehen. Dasselbe gilt für den bisherigen CFO Daniel Seiler.
Getrennte Geschäftsbereiche Kommerz und Sport
Kern der Neustrukturierung ist die klare Trennung der Geschäftsbereiche Sport und Kommerz. Die Erfahrungen der beiden letzten Jahre zeigten gemäss dem Verwaltungsrat, dass die unterschiedlichen Geschäftsbereiche Kommerz und Sport nicht von einem CEO in Personalunion geführt werden können. Die Verantwortung soll künftig auf mehrere Schultern verteilt werden. In einer Schlüsselrolle wird der neue Sportdirektor sein, den die Verantwortlichen bis zum Beginn der Rückrunde im Februar bestimmt haben wollen. Die Fokussierung der Führung auf die Bereiche Sport und Kommerz soll zu einem gemeinsamen Ziel führen: erfolgreichen und attraktiven Spitzenfussball in Bern.
Der Verwaltungsrat dankt Ilja Kaenzig und Daniel Seiler für die geleisteten Dienste und wünscht den beiden bisher Verantwortlichen für die private und berufliche Zukunft alles Gute.
Verwaltungsrat der Sport und Event Holding AG 30. Oktober 2012
|
|
 |
|
 |
|
JFK
|
Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 15:08 |
|
Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
|
|
manchmal kommt es mir vor bei yb wie wenn man mit verbundenen augen durch ein labyrint irrt.
|
|
 |
|
 |
|
chato
|
Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 16:43 |
|
Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
|
|
ich war von anfang an kein grosser freund von ilja känzig. aber einen solchen abgang mit dieser comedy pressekonferenz hätte ich ihm gleichwohl nicht gewünscht.
ein bisschen komisch erscheint es mir schon, wenn gesagt wird man habe sich als "best friends" getrennt und känzig an der pk zu seiner person keine stellung beziehen darf. diesen auftritt hätte man ihm doch noch zugestehen können. aber ich vermute es wurde eine schöne banküberweisung getätigt, damit känzig ruhig bleibt und den anderen die show nicht vermasselt.
es geht wirklich lansgam zu und her wie in einer comedyshow mit meinem geliebten yb. dabei geschehen in/mit diesem verein dinge, da ist mir das lachen schon längst vergangen.
|
|
 |
|
 |
|
Rino
|
Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 18:22 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
|
 |
|
 |
|
JFK
|
Verfasst: Dienstag 30. Oktober 2012, 21:39 |
|
Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
|
|
werner müller im talk täglich mit matthias mast auf telebärn jeweils ab XX.30.
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 31. Oktober 2012, 09:40 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
31.10.2012  Zitat: YB von Sackgasse zu Sackgasse
Berner Spitzkehren
2009 waren die Young Boys Titelkandidat. Im Herbst führten sie die Tabelle nach 13 Runden mit 31 Punkten an. Vladimir Petkovic hiess der Trainer, Seydou Doumbia schoss Tore, der Fussball war spektakulär. Am Ende war im Meisterrennen nur Basel robuster – vor allem psychisch. Was 2010 mit dem Sturz auf der Ziellinie zerbarst, ist bis heute nicht gekittet. Dem Trauma mit Tiefenwirkung folgen anhaltende Zäsuren. Die Trennung vom CEO Ilja Kaenzig überrascht deshalb nicht.
Sie passt zur YB-Logik, die sich in Widersprüche verstrickt. 2010 stellte man den erfolgreich arbeitenden CEO Stefan Niedermaier frei. Der Verwaltungsratspräsident Benno Oertig, der den Machtkampf gewonnen hatte, präsentierte Ilja Kaenzig und rief zur «Phase 3», die YB auf den Thron hieven sollte. 2011 wurde der Trainer Christian Gross als teurer Titel-Garant geholt und nach 11 Monaten wieder fortgeschickt.
Die «Phase 3» war Geschichte, und mit dem Trainer Martin Rueda war ein leiserer Ton gefragt, obschon nichts weniger kostet. Man ist in der zu früh gesprengten Gross-Schiene gefangen und versucht nicht vorhandene Bescheidenheit zu kommunizieren. Auch mit Rueda bleibt YB anfällig und wird trotz guten Spielern kein Team.
Der Klub irrlichtert seit 2010. Der Stadionmanager Thomas Gurtner kommt – und ist wieder weg. Hansruedi Hasler, während Jahren das technische Gewissen im Verband, wird Sportdirektor – und zieht sich wieder zurück. Oertig wird zur Belastung und muss gehen. Jetzt ist Kaenzig fort und mit ihm der Stadion-Finanzchef. Seit 2010 endet jede Fahrt in der Sackgasse.
Die reichen Brüder Andy und Hansueli Rihs bleiben derweil am Steuer und wechseln die Richtung. Bis zur nächsten Sackgasse. Sie halten YB am Leben und verhindern den Sanierungsfall. Aber ihr Handeln ähnelt einer allzu salopp bedienten Fernsteuerung, deren Benutzer sich alles leisten kann. Das hat etwas Unkontrolliertes. Im Stade de Suisse ist nicht auszudenken, was wäre, sollten sie eines Tages ihr teures Haus verlassen. http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.17738030
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 31. Oktober 2012, 09:42 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
31.10.2012  Zitat: YB entlässt den CEO Ilja Kaenzig
Mehr als ein Blatt Papier
YB bastelt wieder einmal an den Strukturen und sucht einen Sportchef. Dissonanzen zwischen dem entlassenen CEO Kaenzig und dem Trainer Rueda werden nur am Rand erwähnt.
Plötzlich sagte der YB-Verwaltungsrat Andy Rihs: «Ich habe sicher nie Christian Gross vorgeschlagen. Ich habe einfach gehört, dass das einer sein soll, der kommen möchte. Ein bekannter Name, das ist gut, fertig, Schluss.» Eigentlich ging es an der Pressekonferenz um die Absetzung des CEO Ilja Kaenzig – und nicht um die Einstellung des inzwischen auch schon wieder verjagten Coachs Gross. Doch immerhin trat Rihs, der Grossaktionär der YB übergeordneten Sport und Event Holding AG, wieder einmal an die Öffentlichkeit – diese Chance wollte sich die Journaille nicht entgehen lassen, Rihs ebenso wenig.
Bei seinen Antworten holte er gern aus. Als ihn ein Reporter auf die endlosen Mutationen in der YB-Führung ansprach und fragte, ob sich etwas entwickeln könne, wenn es wiederholt ein Erdbeben gebe, sagte Rihs: «Ich suche es ja nicht.» Er habe gehört, YB sei konkursreif gewesen, es sei eine bewegte Geschichte, das gebe Folgeerscheinungen. Wohlgemerkt: Vor dem Ruin stand YB in den neunziger Jahren, doch Rihs ist seit 2005 dabei. Für das Hüst und Hott der letzten Jahre steht auch er in der Verantwortung. Oder doch nicht?
Das Vertrauen weckt Skepsis
Obwohl Andy Rihs mit dem Bruder Hansueli ein Grossinvestor ist, überlassen sie die Steuerung des Klubs gern anderen Verwaltungsräten. Diese Haltung mag von Vertrauen zeugen. Doch es weckt auch Skepsis, wenn Andy Rihs nach dem jüngsten Personalentscheid sagt, im Fussball sei er ein «Banause» – und handkehrum behauptet, im YB-Team stecke viel Potenzial, «höchste Qualität in der Schweizer Liga».
Zur Trennung von Kaenzig führten laut den Zürchern Rihs die Rückmeldungen der Berner Verwaltungsräte. Damit meinen sie Werner Müller und Hanspeter Kienberger, die seit wenigen Monaten im Gremium sitzen, aber ausgleichender wirken als der frühere Leithammel Benno Oertig. Müller ist dem Berner Fussball seit Jahrzehnten verbunden, unter anderem als früherer CEO des Bauunternehmens Marazzi, das den Stadionneubau orchestrierte.
Müller geniesst denn auch mehr Anerkennung in der Stadt als namentlich die Nichtberner Oertig und Kaenzig, die den Einheimischen stets etwas suspekt schienen. So stösst die Entlassung Kaenzigs auf weniger harsche Kritik als die Freistellung des früheren CEO Stefan Niedermaier im August 2010.
In der Ära Kaenzig verblasste die Euphorie in Bern, obwohl 2011 mit der Verpflichtung des Trainers Gross ein Bekenntnis zu Investitionen abgegeben worden war. Brillierte ein Neuzugang unter Gross nicht, kam es vor, dass Kaenzig die Verantwortung abschob und sagte, diesen Spieler habe halt Gross gewünscht. Dabei vergass Kaenzig, dass er die Spieler als Vorgesetzter durchgewinkt hatte. Vor Widerstand gegen Gross scheute sich Kaenzig lange, weil der Trainer intern eine grössere Lobby genoss. So erstaunt's nicht, dass Kaenzig hinter vorgehaltener Hand Opportunismus vorgeworfen wird.
Warum nicht Rueda?
Offiziell hiess es am Dienstag, die Strukturen mit einem CEO als Verantwortlicher für Fussball und Stadion hätten sich als nicht tauglich erwiesen, weshalb ein Sportdirektor gesucht werde. Doch zugleich stifteten die Verwaltungsräte Verwirrung, indem sie auf die sportlich enttäuschende Situation (Rang 5) verwiesen – wäre die Entlassung des Trainers Martin Rueda nicht naheliegender gewesen?
Im Schwall von guten und weniger guten Erklärungen musste genau hingehört werden, was Kaenzig zur Last gelegt wird. Auf die Frage, welche Auswirkung die Absetzung eines CEO auf die Equipe haben könne, sagte Müller: «Nicht die Absetzung des CEO kann die Wirkung haben – sondern das Wirken des CEO oder eben das Nichtwirken kann eine Auswirkung haben auf das Betriebsumfeld.»
Später sagte Müller: «Zwischen Trainer und Sportchef darf kein Blatt Papier passen.» Da drang durch, dass eher ein Block statt bloss ein Papier zwischen Rueda und Kaenzig stand – was zur bemerkenswerten Erkenntnis führte, dass Kaenzig nicht im Frühling am machtbewussten Gross scheiterte, sondern im Herbst am viel weniger profilierten Rueda. http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.17738024
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 26 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |