Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 31 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. September 2012, 09:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
FC Thun - BSC Young Boys

Bild vs. Bild

Arena, Thun
Donnerstag, 27. September 2012
Zeit: 19:45 Uhr

Bild



Webseiten FC Thun:
http://www.fcthun.ch
http://fly-agaric.net
http://www.redwhiteboys.ch
http://www.oschtblock.ch.tc
http://www.thunfans.ch
http://fly-dragon-thun.npage.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-thun/ ... n_938.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Thun
http://www.facebook.com/fcthun?sk=wall&filter=2
http://www.gnfs.ch
http://www.stades.ch/Thun-Arena-photos.html


Forum FC Thun:
http://www.aebikurve.ch/forum

Fotos FC Thun:
http://fly-agaric.net
http://www.redwhiteboys.ch/?site=gallery&season=1011

Statistiken / Vergleiche vs. FC Thun:
http://www.sfl.ch/de/Raiffeisen-Super-L ... -Thun.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 8_452.html
http://www.football-lineups.com/team/FC_Thun
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-thun
http://de.soccerway.com/matches/2012/09 ... rn/1293153


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. September 2012, 09:42 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
14.09.2012

Bild

Zitat:
Düstere Aussicht: Thun – YB im halb leeren Stadion?

Der Streit um den Lärm hat einen Höhepunkt erreicht. Der Kanton hat vorläufig verfügt, dass für das Derby Thun – YB nicht mehr als 6000 Tickets verkauft werden dürfen.

Die Eröffnung der Arena Thun liegt bereits weit über ein Jahr zurück. Trotzdem ist rund um den Bau des Fussballstadions nie Ruhe eingekehrt. Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Der Regierungsstatthalter Marc Fritschi erteilte damals nur eine provisorische Betriebsbewilligung – unter anderem mit der Auflage, zusätzliche Lärmschutzmassnahmen umzusetzen, sollte es zu laut sein. Und genau das war es. Laut der deutschen Sportanlagen-Lärmschutzverordnung, die auch in der Schweiz angewendet wird, sind 50 Dezibel gerade noch zulässig. Messungen der Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik der Kantonspolizei ergaben, dass der Wert bei 6000 Zuschauern gerade noch eingehalten wird. Bei ausverkauften Rängen wird der Wert jedoch um rund zwei Dezibel überschritten. Es sei denn, die Lücke zwischen Stadionobergeschoss und Tribünendach werde geschlossen. Doch das ist bis zum heutigen Tag nicht geschehen.

Auflagen nicht eingehalten

Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion hat nun eine superprovisorische Verfügung erlassen. Für das Berner Derby dürfen also nicht mehr als 6000 Tickets abgesetzt werden. Andrea Greiner, Vorsteherin des Rechtsamts der BVE, erklärt: «Die ursprüngliche Baubewilligung für die Arena Thun enthielt Lärmschutzmassnahmen, die nicht eingehalten wurden.»

Deshalb habe Regierungsstatthalter Marc Fritschi verfügt, dass aus Lärmschutzgründen pro Spiel nicht mehr als 6000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Arena eingelassen werden dürfen. «Dieser Entscheid ist in Rechtskraft erwachsen», sagt Greiner weiter. Da die Bauherrschaft nun offenbar Lärmschutzmassnahmen plane, habe der Regierungsstatthalter die Zuschauerbeschränkung für die Spiele vom 10.September und 27.September aufgehoben. Dagegen sei nun Beschwerde erhoben worden.

Und die BVE habe superprovisorisch verfügt, dass für das Fussballspiel FC Thun gegen YB nicht mehr als 6000 Tickets verkauft werden dürften. «Wir mussten diese Verfügung erlassen, bevor der FC Thun über 6000 Tickets verkauft hat», stellt Greiner fest. Und: «Die superprovisorische Verfügung gilt so lange, bis wir in der Sache entschieden haben.» Dies werde voraussichtlich nächste Woche der Fall sein.

Die Verfügung habe übrigens keinen präjudiziellen Charakter. «Wir werden den Fall genau prüfen, die verschiedenen Interessen abwägen und dann entscheiden», sagt Greiner. Weitere Fragen könne sie wegen des laufenden Verfahrens nicht beantworten.

«Anliegen ernst genommen»

In der Schusslinie befindet sich die HRS Real Estate AG als Stadionerbauerin und damit ihr CEO Martin Kull. «Wir haben Kenntnis von der Verfügung, werden sie analysieren und dann entscheiden, wie wir weiterverfahren.» Generell möchte er betonen, dass Stadionerbauer und -betreiber die Anliegen ernst nehmen würden. So seien bereits mehrere Massnahmen umgesetzt worden – wie die Reduktion der Lautstärke bei den Lautsprechern bei der Südtribüne. Eines sei aber festzuhalten: «Zu einem Fussballspiel gehören Emotionen.» Zudem gehe es um 18 Spiele pro Jahr.

Auf die Frage, wieso die Lärmschutzwand zwischen Stadionobergeschoss und Tribünendach noch nicht geschlossen worden sei, sagt Kull: «Der grösste Teil des Lärms entweicht über die Stadiondächer.» Man prüfe derzeit aber die Montage eines Schallschutzvorhangs. Dazu seien aber zwei Dinge zu bemerken: «Ich kenne kein Stadion in der Schweiz, das so etwas hat. Zudem wird es alles andere als schön aussehen.»

Nicht gross äussern mochte sich Christian Kern, der Geschäftsführer der Arena Thun AG. «Es ist ein laufendes Verfahren. Wir wissen aber vom Entscheid.»

Ursula Haller (BDP), Gemeinderätin, Thuner Sportministerin und passionierte FC-Thun-Anhängerin, erfuhr gestern Abend von dieser Zeitung, dass das nächste Derby im halb leeren Stadion stattfinden soll. «Der FC Thun ist aus sportlicher und aus wirtschaftlicher Sicht auf eine breite Zuschauerbasis angewiesen», sagt Haller.

Auch Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP) hatte gestern noch keine Kenntnis von der Verfügung. «Ich weiss lediglich, dass noch ein Verfahren hängig ist.» Inhaltlich könne er sich hingegen nicht äussern. Lanz betonte aber: «Es wäre wünschenswert, wenn man rasch eine Lösung finden könnte.»

FC Thun leidet darunter

«Wir können nichts gegen die Verfügung unternehmen, weil wir nicht eine der direkt betroffenen Parteien sind. Trotzdem sind wir letztlich die Leidtragenden, da es nur die Spiele des FC-Thun betrifft», hält Markus Stähli, Präsident des FC Thun fest. Die Spieler müssten dann einfach vor einer weniger grossen Kulisse spielen. «Beim YB-Spiel würde uns diese Verfügung empfindlich treffen.» Wirtschaftlich ist der FC Thun von der Massnahme des Kantons nur indirekt betroffen. «Das Ticketing läuft über die Arena Thun AG und das Catering über die Migros. Weil wir aber die Ticketingrechte an die Arena Thun AG abgetreten haben und dafür an deren Gewinn beteiligt sind, würde sich der Verkauf von weniger Tickets konsequenterweise eben auch auf den FC Thun auswirken.»


Kommentar: Trauerspiel

Stellen Sie sich vor: Es ist Kantonalderby, und nur 6000 Zuschauerinnen und Zuschauer statt 10'000 dürfen in die Arena Thun. Bei diesem Spiel gibt es nur Verlierer: den FC Thun, die Arena, die Fans, die Akteure auf dem Platz.
Möglich machen es einige Anwohner des Stadions, die sich am Lärm der Fussballfans stören. Natürlich ist es das gute Recht von Anwohnern, gegen Lärmemissionen zu kämpfen. Nur: Gerade mal 18 Spiele à je 90 Minuten werden in der Arena pro Jahr ausgetragen. Und ein paar wenige Konzerte. Das ist keine Dauerbeschallung – dafür sorgt eher die viel befahrene Weststrasse.

Und möglich macht das Trauerspiel die Bauherrschaft, die es bisher versäumt hat, die in der ursprünglichen Baubewilligung verbrieften Lärmschutzmassnahmen endlich umzusetzen. Das war ein gefährliches Spiel. Nun will die Bauherrschaft handeln. Sie muss das schnell tun – sonst stehen das neue Thuner Stadion, der FC Thun und die Region bös im Abseits.


http://www.bernerzeitung.ch/region/thun ... y/27008663

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 15. September 2012, 10:52 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
15.09.2012

Bild

Zitat:
Viel Lärm um fehlenden Lärmschutz

Die Aussicht, dass statt bis zu 10'000 nur 6000 Fans das Derby zwischen Thun und YB besuchen könnten, sorgt für Unverständnis, ebenso die Lärmschutzvorgaben in der Baubewilligung. Bloss: Gegen diese hatte sich nie jemand gewehrt.

Nur 6000 statt bis zu 10'000 Zuschauer am Kantonalderby zwischen dem FC Thun und YB – dieses Szenario droht nach der superprovisorischen Verfügung, welche das Rechtsamt der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) erlassen hat. Nachdem Bernerzeitung.ch/Newsnet einen Bericht des Thuner Tagblattes veröffentlichte, fragten sich viele Leser (siehe Box), wie ein derartiger Streit um ein paar wenige Dezibel (dB) entbrennen kann. Fakt ist: Akustik ist hochkomplex. «Lärm-, beziehungsweise Lautstärkewerte hängen von zahlreichen Faktoren ab», sagt etwa Urs Walker vom Bundesamt für Umwelt (Bafu). «Entscheidend sind nicht nur die Distanz zwischen Messgerät und Lärmquelle, sondern auch die Dauer der Messung.»

Bund gibt Empfehlungen ab

Walker betont: «Grundsätzlich liegt das Festlegen und Durchsetzen von Lärmschutzmassnahmen bei Sportanlagen in der Hoheit von Kantonen und Gemeinden.» Seit zwei Jahren arbeitet das Bafu aber mit einer Vollzugshilfe für die Beurteilung der Lärmbelastung von Sportanlagen, welche auf der deutschen Sportanlagen-Lärmschutzverordnung basiert. Darin ist empfohlen, dass beim Bau von Sportanlagen in «allgemeinen Wohngebieten und Kleinsiedlungsgebieten» tags und ausserhalb der Ruhezeiten ein Planungswert von 55 dB nicht überschritten werden sollte. Während der Ruhezeiten sind es 50 dB. Bei seltenen Ereignissen, «an 18 Tagen pro Jahr», dürften sogar Mittelwerte von 65 dB gemessen werden. Für «Kern-, Dorf- und Mischgebiete sowie Landwirtschaftszonen» seien je 5 dB mehr zulässig.

Messlatte sehr tief angesetzt

In der Baubewilligung für die Arena Thun sind Maximalwerte von 50 dB festgeschrieben. Gemäss dem Baugesuch vom Februar 2008 und ihrem eigenen Umweltverträglichkeitsbericht sah die Bauherrschaft gemäss dem zuständigen Regierungsstatthalter Marc Fritschi vor, auf allen drei offenen Seiten die Lücke zwischen Zuschauertribüne und Arena-Dach zu schliessen. Diesen Abschluss hat sie noch nicht gebaut. Ein neues Lärmgutachten der Bauherrschaft lässt erwarten, dass der Wert bei 6000 Zuschauern gerade noch eingehalten wird. Bei ausverkauften Rängen mit 10'000 Zuschauern wird der Wert jedoch um einige Dezibel überschritten. Fritschi hat den Bauherren ein Jahr Frist gesetzt, die Schutzmassnahmen nachzuholen – sonst sind einstweilen nur 6000 Zuschauer erlaubt. Für das Spiel Thun – YB hat er nochmals Vollbelegung bewilligt. Denn: «Mittlerweile liegt ein Ansatz vor, mit dem der Schall eventuell noch effektiver gedämmt werden könnte, als in den ursprünglichen Plänen.» Doch Anwohner des Stadions drängen mit einer Beschwerde darauf, dass die Vorgaben durchgesetzt werden.

4500 Tickets sind weg

Sollte das Rechtsamt der BVE nächste Woche die superprovisorische Verfügung bestätigen, bleibt die Frage, ob eine allfällige Beschwerde eine aufschiebende Wirkung haben könnte – und so der FC Thun allenfalls doch 10'000 Tickets für das Spiel gegen YB verkaufen könnte. Gemäss dem Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege hat eine Beschwerde grundsätzlich aufschiebende Wirkung, jedoch kann gemäss Artikel 68 Absatz 2 dieses Gesetzes «die verfügende Behörde anordnen, dass einer allfälligen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme». Sprich: die BVE müsste explizit formulieren, dass eine allfällige Beschwerde keine aufschiebende Wirkung hat. In diesem Fall könnte dann aber mit einer Beschwerde beim Verwaltungsgericht beantragt werden, dass die aufschiebende Wirkung gewährt wird. Das Verwaltungsgericht als Beschwerdeinstanz müsste dann darüber entscheiden. Bis gestern Freitag hat der FC Thun 4500 Tickets für das Derby abgesetzt. Bis 6000 Eintritte verkauft sind, dürfte unter den gegebenen Umständen nicht mehr viel Zeit vergehen.


http://www.bernerzeitung.ch/region/thun ... y/14110348

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. September 2012, 10:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
20.09.2012

Bild

Zitat:
Keine Zuschauerbeschränkung für Derby Thun gegen YB

Das Fussballspiel vom 27. September zwischen dem FC Thun und YB findet ohne Zuschauerbeschränkung statt. Der Kanton Bern hat einer Beschwerde von Nachbarn des Stadions die aufschiebende Wirkung entzogen.

Die BVE teilte am Donnerstag mit, sie habe diesen Entscheid nach Anhörung der Beteiligten und Abwägung aller Interessen gefällt. Die Verfügung des BVE-Rechtsamts könnte beim Verwaltungsgericht angefochten werden. Doch hat das kantonale Amt einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen.

Damit ist klar, dass am 27. September die Kapazität der Arena Thun, wie das dortige Fussballstadion heisst, ausgeschöpft werden kann. Sie fasst 10'000 Personen. Vor ein paar Tagen hatte die BVE die Kapazität wegen zu viel Lärms mit einer superprovisorischen Verfügung noch auf 6000 Plätze beschränkt.


http://www.bernerzeitung.ch/region/thun ... y/25697839

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. September 2012, 15:59 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01
Beiträge: 489
---------------wölfli----------------

sutter---nef-----ojala-------raimondi

-------------spycher----------------

-----costanzo------farnerud--------

zarate-----------------------nuzzolo

--------------bobadilla--------------


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2012, 08:18 
Offline

Registriert: Donnerstag 2. August 2012, 13:14
Beiträge: 40
Wölfli
Gonzalez - Vesko - Nef - Lecjaks
Spycher
Zarate - Farnerud - Costanzo - Nuzzolo
Bobadilla

Thun : YB: 1:3
YB: 2x Boba, Costanzo
Thun: Schneuwly


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2012, 10:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
26.09.2012

Bild

Zitat:
Der Zusammenhalt vertreibt Ghezals Einsamkeit

Im Derby gegen YB werde die Solidarität, die Thun auszeichne, zum Ausdruck kommen, sagt Verteidiger Saif Ghezal. Der Tunesier profitiert derzeit besonders vom Zusammenhalt.

Entlang des Spielfelds in der Arena Thun werden die elektrischen LED-Werbebanden verlegt. Vor den Spielerbänken wird gewischt und sauber gemacht. Ein Kameramann filmt das Team beim Dienstagstraining; aus den Aufnahmen sollen kurze Einspielsequenzen entstehen: Der FC Thun rüstet sich für das Derby am Donnerstagabend gegen die Young Boys. Im Match zum Abschluss des Trainings geht es zur Sache. Flügelspieler Renato Steffen kriegt im Zweikampf einen Ellenbogen ins Gesicht und muss sich wegen Nasenbluten behandeln lassen. Nelson Ferreira trifft im Eifer des Gefechts den Kopf von Saif Ghezal. Erneut macht der Tunesier eine schmerzhafte Erfahrung. Im Spiel beim FC Sion wurde er am Wochenende hart am Fuss getroffen und musste auf der Bahre vom Feld getragen werden. «Glücklicherweise ist es nur eine schmerzhafte Prellung», sagt der Verteidiger. Der Tapeverband, den er wie immer aus Gewohnheit am Knöchel trug, habe eine gravierendere Verletzung verhindert. Dem Einsatz gegen die Young Boys sollte nichts im Weg stehen. «Das Derby wird interessant für das Publikum», verspricht Ghezal, «heiss wird es und hart umkämpft. Es wird in dieser Begegnung auch darum gehen, wer die besseren Nerven hat.»

Ghezal und YB, dieses Verhältnis wird nie mehr unbelastet sein. In Bern können viele nach wie vor nicht vergessen, wie der Abwehrspieler YB im Winter 2009 trotz laufendem Vertrag, wegen Schwierigkeiten im Privatleben, Hals über Kopf verliess. Er selber blendet das aus. Nachdem der 31-Jährige im Sommer 2011 zu Thun gewechselt hatte, sind ja schon fünf Derbys über die Bühne gegangen. «Mit einem Teil meines Herzens bin ich YB immer verbunden. Aber am Donnerstag, werde ich alles für einen Thuner Sieg geben», sagt er. Ghezal hat am Sonntag die überzeugende Leistung der Young Boys gegen Basel registriert und sagt: «Vor allem das Angriffsspiel war beeindruckend. Der FC Basel musste mit dem Unentschieden wirklich zufrieden sein. Und das kommt ja nicht so oft vor.» Mit viel Solidarität müsse sich Thun der YB-Offensive entgegenstellen. «Die Kameradschaft ist unsere grösste Qualität. Wir sind eine tolle Gruppe, die auch zusammenhält, wenn es mal nicht so gut läuft. Das ist nicht selbstverständlich.» Von befreundeten Fussballern weiss Ghezal, dass es bei einigen Super-League-Klubs in der Garderobe alles andere als harmonisch zu- und hergeht und die Spieler nach den Trainings ihren eigenen Weg gehen.

Heimaturlaub nach GC-Spiel

Dass die Kameradschaft beim FC Thun auch abseits des Fussballplatzes gepflegt wird, kommt dem sensiblen Nordafrikaner in diesen Wochen besonders entgegen. Denn seit einigen Wochen fühlt er sich «ein wenig einsam», wie er sagt. Weil die Geburt des ersten gemeinsamen Kindes bevorsteht, hält sich Ghezals Frau zurzeit in Tunesien auf. Und der Sohn aus erster Ehe lebt bei den Grosseltern in der Hafenstadt Sousse. «Die Teamkollegen wissen, dass meine Familie nicht da ist. Deshalb rufen sie an und fragen, ob ich mit ihnen frühstücke oder Kaffee trinke. Das vertreibt die Einsamkeit.» In zehn Tagen soll das Kind zur Welt kommen. Wenn alles läuft wie geplant, ist Saif Ghezal rechtzeitig in Tunesien. «Das Kind muss das Spiel gegen GC abwarten. Dann hat es alles richtig gemacht», sagt er und lacht. Nach der Partie gegen die Grasshoppers wird die Meisterschaft wegen der Länderspiele für zwei Wochen unterbrochen – und der Verteidiger erhält Familienzeit.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21842585

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2012, 11:38 
Offline

Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13
Beiträge: 738
--------------------------wölfli-------------------------
sutter------------nef---------------ojala---------raimondi
------------------------spycher-------------------------
---------schneuwly--------------------farnerud----------
zarate------------------------------------------costanzo
------------------------bobadilla------------------------

thun-yb 1:3

m.schneuwly
farnerud, costanzo, zarate

8'000


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2012, 16:41 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Vorschau Thun - YB

FC Thun - BSC Young Boys, Donnerstag, 27. September 2012, 19:45 Uhr, Arena, Thun.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Josh Simpson (Schien- und Wadenbeinbruch)
Pascal Doubai (Oberschenkelverletzung)
Marco Bürki (Mittelfussbruch).

StadeTV:
YB-Flash - Interview mit Martin Rueda vor dem Berner Derby.
Beitrag ansehen: http://www.bscyb.ch/stadetv.aspx?navi=6 ... =683&pid=0

Extrazug:
Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 17:48 Uhr.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. September 2012, 10:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
27.09.2012

Bild

Zitat:
Das Derby als nächster Wegweiser

Im zweiten Derby der Saison stehen die Berner Young Boys heute Donnerstag in Thun unter Siegesdruck.

In der ersten Runde des zweiten Saisonviertels treffen heute die Berner Klubs aufeinander. Nach dem 3:0-Sieg der Young Boys im Sommer im Stade de Suisse streben die Stadtberner den nächsten Erfolg gegen den Kantonsrivalen an. «Wir haben zuletzt beim 1:1 gegen Basel zwei Zähler verloren», sagt YB-Trainer Martin Rueda. «Und weil wir in dieser englischen Woche sieben Zähler holen wollen, müssen wir in Thun und am Sonntag gegen Servette gewinnen.» Rueda hat die Schiedsrichterdiskussion verfolgt, aber er mag sich nicht mehr gross dazu äussern. «Das ist Vergangenheit, wir können nichts daran ändern», sagt er. Und zur These, der FCB geniesse Vorteile bei den Spielleitern, meint er: «Es war schon immer so, und zwar auf der ganzen Welt, dass starke, erfolgreiche Teams mehr Glück mit Schiedsrichtern haben. Aber man muss sich diesen Stellenwert zuerst erarbeiten.»

Luxusprobleme bei YB

Nach neun Spieltagen liegt YB nur drei Punkte vor Thun, es geht heute in der Arena Thun also auch darum, wer die aktuelle Nummer 1 im Kanton ist – vermutlich nicht in einem ausverkauften Stadion. Bis gestern waren erst rund 6000 der 10'000 Karten verkauft. Für YB-Fans hat es direkt vor dem Gästeblock eine Abendkasse.

Während die Thuner erhebliches Verletzungspech beklagen, beschäftigen sich die ambitionierten Young Boys personell mit mehreren Luxusproblemen. Rueda muss einen intensiven Konkurrenzkampf moderieren. Regisseur Moreno Costanzo gehört heute zum Kader, nachdem er gegen Basel auf der Tribüne sass. Der Coach erhofft sich von ihm mehr Biss und Durchschlagskraft.

Die argentinischen Stürmer Raúl Bobadilla und Gonzalo Zarate reagierten zuletzt auf Auswechslungen ziemlich sauer. «Die Spieler wollen immer so lange wie möglich auf dem Rasen stehen», sagt Rueda, «aber ich muss auch an kommende Aufgaben denken. Wir stehen vor wegweisenden Partien und haben derzeit ein strenges Programm.» Im Übrigen stimme es nicht, dass ihm Bobadilla am Sonntag nach dessen Auswechslung den Handschlag verweigert habe.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29568162

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 31 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 25 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de