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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. November 2011, 10:38 
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Degen: «Ich rede nur über den Sieg»

Wenn YB am Samstag im Basler St. Jakob-Park beim Leader und Meister antritt, ist es unter Druck. Bereits 6 Punkte ist der FCB den Bernern enteilt. David Degen erläutert im Interview, warum die Hauptstädter nicht richtig in Fahrt kommen und weshalb ein Remis für ihn zu wenig wäre.

David Degen, YB konnte in der bisherigen Saison trotz hohen Ansprüchen selten überzeugen. Wo liegen die Gründe dafür?

Degen: Da gibt es diverse Gründe. Wir müssen schauen, dass wir so schnell wie möglich dahin kommen, wo unsere Ansprüche liegen. Jeder Spieler sollte sich bewusst sein, dass es mit «kicken» alleine nicht gemacht ist, wenn in dieser Liga etwas erreicht werden soll. Und wir wollen endlich etwas gewinnen.

Die vier Saisonniederlagen resultierten gegen Servette, Thun, Zürich und GC – Mannschaften, die in der Tabelle hinter YB geschlossen auf den Rängen 6 bis 9 klassiert sind. Tut sich YB mit der Favoritenrolle schwer?

Nein, wir müssen uns spielerisch enorm verbessern, das betrifft das Spiel aus der Defensive heraus, das Spiel ohne Ball, die letzten 30 Meter vor dem Tor - da liegen unsere Defizite. Defensiv stehen wir gut, wir kassieren nur 0,93 Gegentore pro Partie. Das ist ein guter Schnitt. Aber eben, wir müssen besser Fussball spielen, kreativer sein und Lösungen in der Offensive finden.

Am Samstag in Basel ist YB in der Rolle des Aussenseiters, muss angesichts der 6 Punkte Rückstand auf die «Bebbi» aber unbedingt punkten.

Das ist klar, ja. Wir fahren nach Basel, um da etwas zu holen. Dass dies schwierig wird, ist ebenso klar. Basel ist meiner Meinung nach die beste Mannschaft in der Super League. Es wird ein harter Fight werden.

Seit 6 Meisterschaftsspielen hat YB den FC Basel nicht mehr bezwingen können. Was spricht dafür, dass diese Serie ausgerechnet jetzt ein Ende nimmt?

Wir haben aus den letzten 4 Partien gegen schwächere Teams nur einen Sieg geholt. Das genügt natürlich nicht. Dementsprechend müssen wir reagieren. Wir werden alles unternehmen, um in Basel zu punkten. Jeder der mich kennt, weiss, dass ich aufs Feld gehe, um zu gewinnen. Ich will immer gewinnen. Jetzt ist jeder Einzelne von uns gefordert. Wir müssen eine Reaktion zeigen.

«Ich will gewinnen, das ist mein Naturell.»
David Degen

Das ist die Sache des Trainers. Aber wir sind nicht die Mannschaft, die hinten reinsteht, Basel genauso wenig. Es wird mit Sicherheit eine attraktive Partie geben. Es wird schwierig werden für uns, aber wir geben alles, um die 3 Punkte zu holen.

Ein Punkt wäre zu wenig?

Ich will gewinnen, das ist mein Naturell. Vor einem Spiel gibt es für mich nur den Sieg, über alles andere rede ich nicht.

Ihr Zwillingsbruder Philipp hat vor wenigen Tagen beim FC Basel bis Ende Saison unterschrieben. War er bei YB auch ein Thema?

Da kann ich nichts dazu sagen. Ich bin nicht Trainer oder Sportchef. Ich will und kann mich dazu nicht äussern.

Vor einem Jahr sagten sie in der «sportlounge», dass es Ihr Ziel sei, noch einmal mit ihrem Bruder zusammen im gleichen Klub zu spielen. Wie konkret ist dieser Plan noch?

Es ist immer noch ein Ziel. Aber wenn ich einen Plan hätte, wüsste ich jetzt, was passiert. Aber man kann die Dinge nicht voraussehen. Deshalb kann ich keinen Plan machen. Und solange ich keinen Plan habe, ist nichts fix. Und wenn es nicht fix ist, ist es ein Gerücht. Und wenn es ein Gerücht ist, ist es im Fussball sowieso nichts wert.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... r-den-Sieg

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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. November 2011, 14:49 
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Sämtliche im Vorverkauf verfügbaren Tickets für den Gästesektor in Basel sind bereits weg. Ab sofort werden also im Fanshop keine Tickets mehr verkauft und auch im Extrazug wird es KEINEN Ticketverkauf geben!

Vor Ort werden noch rund 350 Tickets für den Gästesektor an der Tageskasse erhältich sein.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. November 2011, 15:59 
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Ausblick auf Basel - YB

FC Basel - BSC Young Boys, Samstag, 19. November 2011, 17:45 Uhr, St. Jakob-Park, Basel. - Die Situation beim BSC Young Boys präsentiert sich wie folgt:

Verletzte Spieler:
Freddy Mveng (rekonvaleszent nach Fussoperation).

Extrazug:
Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 14:48 Uhr.

Tickets:
An der Tageskasse ist noch ein kleines Kontingent an Gästesektor-Tickets erhältlich.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.

U21:
Die U21 spielt am Sonntag um 14:30 Uhr im Stade de Suisse gegen den SC Düdingen ihr letztes Meisterschaftsspiel des Jahres 2011.
www.bscyb.ch/u21

YB-Frauen:
Die YB-Frauen tragen am Samstag um 19:00 Uhr im Neufeld ihr Heimspiel gegen den FC Zürich aus.
www.bscyb.ch/frauen


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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. November 2011, 17:28 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. November 2011, 08:45 
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«Der Druck liegt ganz klar bei YB»

Nach der Länderspielpause ist der FC Basel hungrig auf Punkte. Trainer Heiko Vogel gibt sich vor dem Spitzenkampf gegen die Young Boys von morgen Samstag (17.45 Uhr, St. Jakob-Park) zuversichtlich.

Die Nationalmannschaftspause war beim FC Basel nach vielen englischen Wochen sehr willkommen. «Wir haben Zeit für die Regeneration gegeben», sagt Trainer Heiko Vogel. Nun ist man aber auch froh, dass sie wieder vorbei ist. «Ein Wochenende ohne Spiel ist ein verlorenes Wochenende», meint der tatendurstige Vogel. Da kommt doch so ein Spitzenspiel gegen die Young Boys gerade richtig. Zumal der FCB-Trainer den Gast aus der Hauptstadt als gefordert betrachtet: «Der Druck lastet ganz klar auf YB.» Dennoch ist es nicht so, dass sich der Leader eine Niederlage leisten könnte, aber ein Unentschieden würde nur die Basler weiterbringen. Deshalb macht Vogel taktische Vorteile für seinen FCB aus: «YB wird darauf bedacht sein, kein Tor zu erhalten. Das könnte ihre Angriffsbemühungen hemmen.» Der FCB ist es ohnehin gewohnt, das Spiel zu machen.

Wer spielt im Mittelfeld?

Taktisch hat Vogel viele Möglichkeiten. Obwohl Fabian Frei und Taulant Xhaka angeschlagen sind und hinter dem Einsatz von Stephan Andrist wegen einer Magenverstimmung ein Fragezeichen steht, hat er im Mittelfeld immer noch die Qual der Wahl. Im Abschlusstraining liess sich Vogel nicht in die Karten blicken. Das hat seinen Grund. «Ich möchte die Spannung bei den Spielern hoch halten», sagt der Deutsche.

Wahrscheinlich ist, dass Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka die Flügel besetzen, während Benjamin Huggel und Cabral in der Mitte die Räume für YB-Regisseur Alexander Farnerud dicht machen werden. In der Abwehr kehrt Aleksandar Dragovic nach seiner Sperre in die Startformation zurück, zumal der Österreicher in seinem Nationalteam nicht zum Einsatz kam. «Mir solls recht sein», meint Vogel zur Entscheidung des österreichischen Nationaltrainers Marcel Koller, in den beiden Test-Länderspielen auf den formstarken Dragovic zu verzichten.

Nur das Hier und Jetzt zählt

Der Terminplan spielt dem FCB zusätzlich in die Karten. Weil am nächsten Samstag das Cupspiel in Wil ansteht, muss Vogel in den beiden Partien gegen YB und Otelul Galati am Dienstag niemanden schonen. «Die Batterien snd wieder aufgeladen», bestätigt Vogel. der über die Champions-League-Partie vom nächsten Dienstag vor dem wichtigen Spiel gegen YB kein Wort verlieren wollte. Ebenso wenig war im Vorfeld des Spitzenkampfs in der Mannschaft das Wiedersehen mit Christian Gross ein Thema. «Die Verdienste von Christian Gross werden für immer bestehen. Wir haben von seinen Erfolgen auch profitiert», meint Vogel respektvoll, «aber selbst waren wir ja auch nicht gerade erfolglos.» Man lebe in der Gegenwart. Und die muss sich momentan wahrlich nicht vor der glanzvollen Vergangenheit verstecken.


http://bazonline.ch/sport/fussball/Der- ... y/19554442

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. November 2011, 09:21 
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Sutter----Nef-----Veskovac----Spycher

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Basel - BSCYB 2:1

Basel: Streller, Frei
BSCYB: Farnerud

Zuschauer: 35'000


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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. November 2011, 15:02 
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19.11.2011

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Xherdan Shaqiri: «Ich würde mich als Nummer 10 bringen»

Xherdan Shaqiri ist der grosse Hoffnungsträger im Schweizer Fussball. Der 20-Jährige spricht über seine Rolle beim FC Basel und im Nationalteam, die ständigen Transfergerüchte über ihn – und das FCB-Heimspiel am Samstag gegen YB.

Xherdan Shaqiri, an was denken Sie, wenn Sie das Wort YB hören?
Xherdan Shaqiri: An die Finalissima 2010, als wir in Bern mit einem 2:0-Sieg Meister wurden.

Damals spielten Sie als Aussenverteidiger ausgezeichnet gegen den überragenden YB-Stürmer Seydou Doumbia.
Ja, ich war 18 Jahre alt und froh, durfte ich überhaupt mitspielen.

Wo würde denn der Trainer Xherdan Shaqiri den Spieler Xherdan Shaqiri aufstellen?
Ich würde mich als Nummer 10 bringen (lacht). Grundsätzlich bin ich in der Offensive auf jeder Position einsetzbar, ich habe auch schon als hängender Stürmer agiert, spiele aber meistens auf einer Flügelposition.

Aber Sie würden gerne als Spielmacher eingesetzt werden?
Ja, das wäre meine Wunschposition, da würde ja wohl jeder Fussballer am liebsten spielen. Ich glaube auch, dass ich die Qualitäten hätte, im Zentrum hinter zwei Stürmern zu spielen. Da hätte ich noch mehr Raum und spielerische Möglichkeiten. Matias Delgado hat mir in dieser Rolle bei Basel früher imponiert.

Würde Basel am Samstag gegen YB gewinnen, wäre das beinahe eine Vorentscheidung im Titelkampf. Sion dürften viele Punkte abgezogen werden, Luzern ist wohl nicht konstant genug und Zürich bereits abgeschlagen...
es läuft uns gut, ja, und wir wollen YB, einen starken Gegner, distanzieren. Wir sind sehr selbstbewusst, die Stimmung ist toll, aber die Saison dauert lange. Doch ich hoffe, dass es für die anderen schwierig wird, uns zu stoppen.

Welche Erinnerungen haben Sie an YB-Trainer Christian Gross?
Er setzte in Basel nicht auf mich. So gesehen war der Trainerwechsel zu Thorsten Fink im Sommer 2009 ideal für mich.

Also haben Sie unter Thorsten Fink am meisten profitiert?
Er hat mich gefördert, ich habe unter ihm viel gelernt, aber ich glaube, ein Trainer spielt in der Entwicklung eines Fussballers nicht die Hauptrolle. Man muss sich selber durchsetzen. Auf dem Feld hilft einem niemand mehr.

Wie meinen Sie das?
Man ist als Spieler selber verantwortlich, ob man es schafft. Dafür bin ich ja das beste Beispiel. Beim FCB und beim Schweizerischen Fussballverband setzte man zu Juniorenzeiten nicht immer auf mich, ich musste mir vieles selber erkämpfen und aufbauen.

Hatten Sie als Junior gedacht, einmal so weit zu kommen?
Davon geträumt habe ich, das ist ja klar, aber es gab schon Zeiten, in denen es nicht so aussah, dass ich mit 20 Jahren bereits Meister und Cupsieger und Nationalspieler sein würde. Es bedeutet mir viel, für den FCB zu spielen, mein Herz hängt an der Stadt und am Klub. Viele Freunde von mir sitzen jeweils im St.-Jakob-Park, deshalb ist es besonders schön, habe ich hier den Durchbruch geschafft. Es hätte ja auch gut sein können, dass ich an einen anderen Verein ausgeliehen würde, um Spielpraxis zu sammeln.

Und jetzt gibt es beinahe täglich Gerüchte, wer Ihr nächster Verein sein könnte. Am Donnerstag hiess es, Sie würden definitiv zu Atletico Madrid wechseln.
Es ist lächerlich, was da alles geschrieben wird. Ich muss jeweils lachen, wenn es heisst, Shaqiri wechselt dahin oder dorthin.

Verfolgen Sie die Spekulationen und googeln Sie Ihren Namen, um Gerüchte zu erfahren?
Das bekommt man automatisch mit. Familienmitglieder oder Freunde rufen an und informieren mich. Ich sehe diese ganze Angelegenheit gelassen. Mein Vertrag in Basel läuft bis 2014.

Aber im Sommer 2012 müssen Sie doch den nächsten Schritt in Ihrer Entwicklung machen.
Ob das im Winter oder im Sommer oder später sein wird, ist noch offen. Klar ist, dass ich mich weiterentwickeln will und nicht die nächsten 15 Jahre in Basel spielen werde. Doch bei einem Wechsel muss alles passen, es wird sicher keinen Schnellschuss geben.

Die Ablösesumme für Sie wird sehr hoch sein. Besteht nicht die Gefahr, dass nur ein ganz grosser Verein wie zum Beispiel Bayern München in der Lage sein wird, Sie zu verpflichten? Dort müssten Sie hart um einen Stammplatz kämpfen.
Viele Überlegungen spielen bei so einem wichtigen Wechsel eine Rolle. Entscheidend ist für mich, dass ich bei einem Transfer einen Schritt vorwärtskomme und beim neuen Klub weiterhin viel Spielpraxis haben werde.

Sie sagten einmal, der FC Barcelona sei Ihr Wunschverein. Und Sie erklärten, bei Ihrem ersten Verein im Ausland in einem Land spielen zu wollen, dessen Sprache Sie verstehen. Gilt das noch?
(lacht) Es ist richtig, dass ich kein Spanisch spreche. Doch das würde man ja schnell lernen. Der FC Barcelona ist aber eine Nummer zu gross für mich. Um bei so einem Klub zu bestehen, fehlt mir noch viel. Wie gesagt, ich lasse alles auf mich zukommen und lege mich auch nicht auf ein Land fest.

Wie geht man als 20-Jähriger mit so einem gewaltigen Rummel um? Arbeiten Sie mit einem Sportpsychologen zusammen?
Nein, ich bin zum Glück mental sehr stark, habe eine tolle Familie und gute Kollegen. Und ich konnte mich ja wirklich daran gewöhnen, dass mein Gesicht ständig im Fernsehen, in den Zeitungen oder im Internet zu sehen ist.

Ist es keine Belastung für Sie, bereits als grosser Hoffnungsträger fürs Nationalteam zu gelten?
Nein, im Gegenteil, das ist ein schöner Druck. Es gab einen Generationenwechsel im Nationalteam, ich bin einer der vielen jungen Spieler und habe schon einige Länderspiele bestritten. Aber man muss auf dem Boden bleiben, ich betrachte mich mit 20 Jahren sicher noch nicht als Führungsspieler im Nationalteam. Ich muss konstanter auf hohem Niveau spielen.

Wie beurteilen Sie die Perspektiven der Nationalmannschaft?
Wir haben ein talentiertes Team mit viel Potenzial. Es ist schade, konnten wir uns nicht für die Euro qualifizieren. Aber an der WM 2014 in Brasilien wollen und können wir dabei sein. In Südafrika war ich vor einem Jahr als ganz junger Nationalspieler ja bereits im WM-Kader. Das war eine wertvolle Erfahrung, auch wenn ich nur einige Minuten eingesetzt wurde. Ich bin immer stolz, für die Schweiz spielen zu dürfen.

Wann fühlen Sie sich als Schweizer und wann als Kosovare?
Ich bin beides, die Übergänge sind fliessend. In der Schweiz bin ich aufgewachsen, ich habe die Schweizer Mentalität in vielen Bereichen angenommen. Mit den Freunden und den Geschwistern spreche ich beispielsweise meistens Schweizerdeutsch, mit den Eltern aber Albanisch.

Haben Sie eine Erklärung, warum Sie in der ganzen Schweiz beliebt sind und nicht wie andere FCB-Spieler angefeindet werden?
Ich spüre tatsächlich auch in anderen Städten wie Zürich, wo ich oft bin, grosse Sympathien, die Leute mögen mich. Vielleicht ist das so, weil ich versuche, bescheiden und freundlich zu sein.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17206658

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. November 2011, 15:04 
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... und am Ende jubelt oft Basel

YB tritt am Samstag im St.-Jakob-Park an. In Basel wie in Bern verloren die Young Boys eine Finalissima gegen den FCB.

YB tritt am Samstag im St.-Jakob-Park an. In Basel wie in Bern verloren die Young Boys eine Finalissima gegen den FCB.

Basel feiert, Bern trauert: Die Spieler des FC Basel freuen sich im Mai 2010 nach dem 2:0-Sieg gegen YB im Stade de Suisse über den Titel.
Bild: Andreas Blatter
Die Super League liefert in diesen Wochen beinahe täglich Negativschlagzeilen um die Brennpunkte Xamax, Sion und Fangewalt. Der gestrige Tag war ein besonders schwarzer Freitag für den Schweizer Fussball: Bei Xamax gehen die Lichter wohl bald aus (Text links); für Sion sieht es im Theater um die Sommerpausenzugänge düster aus (Text unten); und die Liga hat gestern nach langer Zeit doch noch einen Entscheid gefällt, wie das wegen eines Petardenwurfes abgebrochene Zürcher Derby vom 2. Oktober zwischen GC und dem FCZ zu werten sei – GC siegt 3:0 forfait (Seite 28). Aber immerhin wird heute der Rahmen im St.-Jakob-Park beim Spitzenkampf Basel - YB mal wieder würdig sein: Weit über 30000 Eintrittskarten sind bereits verkauft worden.

Längst wieder ein Klassiker

YB-Coach Christian Gross strebt bei seiner Rückkehr in den St.-Jakob-Park mit seiner Mannschaft einen Sieg an. «Wir haben in einigen Heimspielen in dieser Saison und zuletzt auch in Neuenburg und Genf unnötig Punkte abgegeben», sagt Gross. «Nun stehen wir in Basel unter Zugzwang.» Die Young Boys verbrachten die Nacht auf heute in einem Hotel in Pratteln, und man darf gespannt sein, mit welcher Aufstellung sie versuchen werden, dem FCB ein Bein zu stellen. «Alle Spieler sind einsatzfähig, das freut mich», sagt Gross. Und er fordert: «Wir müssen deutlich torgefährlicher und druckvoller agieren als zuletzt.» In den letzten Auswärtspartien vor der Länderspielpause hatten die Young Boys bei Xamax (0:0) und Servette (0:1) keinen Treffer erzielt. Allerdings wurde ihnen in beiden Partien in der Schlussphase ein Tor wegen Abseits zu Unrecht aberkannt.

Dramatik und Schiedsrichterdebatten wiederum passen perfekt zur Affiche FCB vs. YB. Fast immer, wenn Rot-Blau auf Gelb-Schwarz trifft, ereignete sich zuletzt Spektakuläres. «Diese Partie hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Klassiker entwickelt», sagt YB-Captain Marco Wölfli. «Es geht halt immer um viel, wenn wir gegen Basel spielen.» Die Bilanz der Young Boys ist dabei gar nicht so schlecht, gerade unter Trainer Vladimir Petkovic siegten sie mehrmals in Serie gegen Basel. Aber in Erinnerung sind natürlich in erster Linie zwei schwere und bittere Niederlagen für die Young Boys.

YB verlor zweimal 0:2

2008 hätten die Young Boys unter Trainer Martin Andermatt in Basel mit einem Sieg am letzten Spieltag Meister werden können. Wie so oft unter Trainer Christian Gross aber überzeugte der FCB mit wuchtigem, schwungvollem Beginn. Der junge Valentin Stocker schoss nach 13 Minuten das 1:0, Stürmer Marco Streller erzielte in der 23.Minute das 2:0, und vorbei waren die Hoffnungen der YB-Fangemeinde auf den ersten Meistertitel seit 1986. Vielleicht hätte die Begegnung einen anderen Verlauf genommen, hätte YB-Stürmer Marco Schneuwly nach wenigen Minuten eine ausgezeichnete Chance verwertet. Er ist neben Wölfli der einzige aktuelle Spieler der Young Boys, der vor dreieinhalb Jahren bereits eingesetzt wurde.

Vielleicht noch näher am Titelgewinn waren die Berner zwei Jahre später unter Coach Vladimir Petkovic. Der Basel-Trainer hiess nun Thorsten Fink, und auch er setzte sich, diesmal in Bern, in der letzten Runde im entscheidenden Direktduell gegen YB 2:0 durch. In Bern mussten wieder Tränen der Enttäuschung getrocknet werden, hatten die Young Boys doch im Verlauf der Saison einen gewaltigen Vorsprung von dreizehn Punkten auf Basel verspielt. «Die verlorene Finalissima im Stade de Suisse gegen Basel ist die bitterste Niederlage mit YB», sagt Torhüter Wölfli. Erneut hatte Valentin Stocker, der heute verletzt fehlt, kurz vor der Pause das erste Tor für die überlegenen Basler erzielt – Altmeister Scott Chipperfield entschied die Partie (und damit die Meisterschaft) nach einer Stunde Spielzeit schliesslich.

Und heute? Geht es nicht direkt um den Titel, aber zumindest für YB bereits um einiges. Bei einer Niederlage würde der Rückstand auf den stabilen FC Basel schon neun Zähler betragen. In der verrückten Liga droht also Langeweile. Trotz Theater um Xamax, Sion und Fangewalt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17768427

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. November 2011, 15:07 
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YB in der Waschmaschine

Der YB-Trainer Christian Gross gastiert am Samstag bei seinem früheren Klub Basel – in Bern hat er viel zu tun

Manchmal werden Fussballtrainer mit haushohen Erwartungen konfrontiert, obwohl sie selber gar nichts dazutun. Weil sie einfach ihren Namen und ihren Palmarès an einen neuen Ort bringen. Wie Christian Gross, der seit Juni als Trainer der Young Boys arbeitet.
Benjamin Steffen

Ottmar Hitzfeld hätte am liebsten rechtsumkehrt und die Unterschrift ungeschehen gemacht, als er 2008 in einer Zeitung nicht bloss als neuer Schweizer Nationalcoach, sondern auch als «Messias» gefeiert wurde. Manchmal werden Fussballtrainer mit haushohen Erwartungen konfrontiert, obwohl sie selber gar nichts dazutun. Weil sie einfach ihren Namen und ihren Palmarès an einen neuen Ort bringen. Wie Christian Gross, der seit Juni als Trainer der Young Boys arbeitet.

Gross gewann mit GC und dem FC Basel unzählige Titel. Deshalb dachten in Bern viele, für YB würde gezwungenermassen etwas abfallen, im Idealfall sofort, denn Gross, ja, Gross kenne doch das Titelrezept. Aber nach 15 Runden belegt YB nur Platz 4, sechs Punkte hinter dem Leader FCB, bei dem die Berner am Samstag gastieren. Fans mäkeln über die Rangierung und die manchmal wenig attraktive Spielweise – doch sie übersehen, dass YB mehr Punkte verbucht als vor Jahresfrist (2011: 25 / 2010: 21). Und mehr erzielte Tore (24/20). Und weniger kassierte Tore (14/20).

Man müsste sagen: Gross hat YB besser gemacht. Doch weil er seinen Namen und seinen Palmarès mitbrachte, dachten viele, er mache YB viel besser.

Die Kulturveränderung

Das Problem liegt darin, dass Gross eine Kultur verändern muss, um YB viel besser zu machen. Der 57-Jährige selber sagt, er nehme das nicht so wahr – was auch darin gründen mag, dass er nicht im Detail weiss, wie vor ihm gearbeitet worden ist. Ilja Kaenzig indes, der im August 2010 installierte CEO, benutzt das Wort «Kulturveränderung» im Gespräch mehrmals. Einmal sagt er: «Bei einer Kulturveränderung grösseren Ausmasses sollten wir nicht schwarz und weiss sehen, sondern die Konturen.» Ein andermal sagt Kaenzig: «Wir nehmen die Dauer in Kauf, die eine Kulturveränderung in Anspruch nimmt.»

In Bern funktioniert die Kulturveränderung so, dass Gross einfach Gross ist. Mit seiner Arbeitsweise, die ihm und dem Umfeld vieles abverlangt. Er ist präsenter als sein Vorgänger – nicht nur, weil er in Stadionnähe wohnt und nicht regelmässig verreist wie Vladimir Petkovic. Nein, die Präsenz ist umfassend. In Trainingsspielen wird nicht mehr einfach weitergespielt, wenn ein Tor gefallen ist – Gross analysiert die Szene, weist auf Fehler hin. Auf Schwachstellen wird ein Spieler wiederholt aufmerksam gemacht, gestern, heute, morgen, bis er übermorgen vielleicht besser wird.

Diese Art hat etwas Forderndes, etwas Aufsässiges, und manchmal kann Gross sehr laut werden. Es gibt Leute, die sagen, so funktioniere Profifussball. Und es gibt Leute, die sagen, von Petkovic seien sich die Spieler anderes gewöhnt gewesen. Einige Spieler, die einst Leistungsträger waren, dürfte der rauere Wind erschreckt haben. Etwa Marco Wölfli, den Gross öffentlich kritisierte. Oder Scott Sutter. Oder Mario Raimondi. Oder François Affolter. Der Innenverteidiger Affolter erlebte seit 2008 einen steilen Aufstieg: Stammplatz, Nationalteam-Debüt, besserer Vertrag. Unter Gross muss er sich gedulden, Alain Nef und Dusan Veskovac spielen öfter. Gross attestiert ihm viel Potenzial, er könne noch besser werden, und er höre zu, trainiere gern – «aber ich stellte fest, dass man mit ihm nicht detailliert an Fehlern gearbeitet hatte».

Unermüdlich, unerbittlich

Gross macht es, unermüdlich, unerbittlich. Darin besteht ein Aspekt der Kulturveränderung. YB ist in der Waschmaschine, aber nicht im Schongang. Vielleicht verlangt der Alltag von den YB-Spielern heute mehr psychische Belastbarkeit. Solches kann man gut finden oder schlecht – Fakt ist, dass Robustheit hilft, wenn eine anforderungsreiche Partie vor 30 000 Zuschauern stattfindet, wie am Samstag in Basel.

In Bern war auch schon zu hören, es sei kein Zufall, dass YB 2010 nach grossem Vorsprung im Finish noch den Titel preisgegeben habe. Als sich plötzlich Widerstände häuften, als Seydou Doumbia nicht mehr wie am Fliessband traf, als erhöhte mentale Resistenz nötig gewesen wäre – da scheiterte YB. Daher hat Gross in Bern vermutlich mehr zu tun, als bloss eine Spitzenmannschaft ein wenig besser zu machen. Wobei sich die Frage stellt, wie gut das Team wirklich ist. Im Sommer standen einigen Investitionen die Verkäufe von Senad Lulic und Thierry Doubaï gegenüber, Anfang September folgte der Verkauf des Stürmers Henri Bienvenu. Gross wirkte fast freudig-erleichtert, als ein Journalist am Donnerstag sagte, die Unterschiede zwischen dem FCB- und dem YB-Sturmduo zeigten sich bloss schon in der Statistik: hier die Routiniers Alex Frei und Marco Streller mit bisher 15 Toren, da die Greenhorns Nassim Ben Khalifa und Emmanuel Mayuka mit 8.

Manchmal scheint es, Gross sei froh, Verständnis zu finden. Er nimmt dankend entgegen, wenn Aussenstehende das knappe Scheitern in der Europa-League-Qualifikation nicht als Misserfolg werten, weil der Gegner Braga im Frühling immerhin im Europa-League-Final stand. Gross stösst sich daran, dass das Ausscheiden weitherum als «grosser Misserfolg» eingeschätzt wurde. Dabei blendet er aus, dass es für Medien leicht war, entsprechende Kritik zu üben, weil die Gruppenphase von den YB-Chefs zum Ziel erklärt worden war – durchaus mit etwas Realitätsferne, weil Schweizer Klubs in der Europa-League-Ausscheidung problemlos auf relativ grosse Brocken treffen können.

Ein Insider spricht vom «emotionalen Druck», der vom Verwaltungsrat mit dem Präsidenten Benno Oertig sowie Andy und Hans-Ueli Rihs ausgehe. Das Gremium tendiert zur Unberechenbarkeit, was sich 2010 in der Entlassung des Stadion-CEO Stefan Niedermaier spiegelte. Kraft seines Rufs dürfte Gross von den Launen des Trios vorderhand verschont bleiben, obwohl derzeit gewisse Nervosität zu herrschen scheint. Oertig lehnt Interview-Anfragen ab mit dem Hinweis, vor einem so wichtigen Spiel wie am Samstag in Basel solle der Fokus ausschliesslich auf sportlichen Aspekten liegen. Die «Berner Zeitung» schreibt von «Reibereien und Machtkämpfen» zwischen Kaenzig und Gross. Ein Kenner sagt: «Zwei Personen sind exponiert: Gross und Kaenzig. Verlören die Investoren die Ruhe und träte damit der Worst Case ein, müsste wohl eher Kaenzig gehen.»

Nicht in der Vergangenheit

YB in der Waschmaschine, Turbulenzen offenbar nicht ausgeschlossen. Ein Sieg in Basel käme ganz gelegen. Gross kehrt erstmals seit seiner Entlassung im Mai 2009 in den St.-Jakob-Park zurück, sein Kontakt mit Basler Funktionären beschränkte sich seither auf einige wenige SMS. Nichts könnte besser zeigen: Gross lebt nicht in der Vergangenheit. Seine Gegenwart heisst YB. Kulturveränderung. Waschmaschine. Titeljagd.

Gross sprach im Sommer öffentlich nie vom Meistertitel 2012. Wohlweislich vermutlich. Gross ist vom Alltag dominiert. Er sagt: «In der Offensive erwarte ich von jedem Spieler mehr Durchschlagskraft.» Er sagt es seit Wochen. Und wird es weiterhin sagen. Gestern, heute, morgen. Bis der Spieler übermorgen – vielleicht – besser wird.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fus ... 56570.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. November 2011, 23:04 
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«Das war mehr Tennis als Fussball»

Der FC Basel holt gegen YB den sechsten Sieg in der Super League in Folge und enteilt den Gegnern in der Tabelle. Trotzdem war FCB-Trainer Heiko Vogel mit der Leistung nicht ganz zufrieden.

Der Meisterblues ist lange vorbei. Nach einem durchzogenen Start und nach sechs Runden satten acht Punkten Rückstand auf Platz eins, dominiert der Branchenleader die Super League inzwischen in gewohnter Manier. In den letzten neun Runden hat der Meister 25 von 27 möglichen Punkten geholt und die letzten sechs Partien en suite gewonnen. Rotblau hat einen Lauf und dominiert die Konkurrenz nach Belieben. Die Frage, wer diesen FCB noch stoppen soll, ist wohl nur noch rhetorischer Art.

Während die 32 006 Fans und auch die meisten rotblauen Protagonisten mit dem 1:0-Sieg gegen YB und dem Wissen von mittlerweile neun Punkten Vorsprung in der Tabelle auf die Berner glücklich nach Hause gingen, zeigte sich Heiko Vogel nicht ausnahmslos zufrieden. Der FCB-Trainer ad interim: «In der ersten Halbzeit – bis auf das Ergebnis – war ich mit meiner Mannschaft nicht zufrieden. Vor der Pause war es zu viel Hin und Her und mehr Tennis, als Fussball.» Durchgang zwei hat Vogel dann versöhnlicher gestimmt. Aber erst, nachdem er zuvor in der Pause ein Donnerwetter in der Kabine losgelassen hatte. «In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel dann mehr oder weniger im Griff, haben es aber versäumt nachzulegen. Deshalb mussten wir bis zum Schluss zittern.»

Mit Geschick und Glück

Ganz so krass war es nicht. Denn Rotblau schaukelte den sechsten Heimsieg der Saison abgeklärt über die Zeit. «Wir hatten gegen YB das nötige Quäntchen Glück und haben in der 27. Minute das Tor gemacht, das es braucht. Danach haben wir den Vorsprung mit Geschick und Glück über die Runden gebracht», sagt Vogel. Was der Unterschied der Bebbi zu YB sei, wurde der FCB-Trainer nach dem Spiel gefragt: «Neun Punkte in der Tabelle. Laut Spiel am Samstag ein Tor - und sonst sehe ich zwischen den beiden Mannschaften keinen Unterschied», so Vogel. Als Interimstrainer ist Vogel seit dem 13. Oktober in der Liga noch ungeschlagen und als souveräner Tabellenführer kann er sichs leisten, grosszügig zu sein und Komplimente zu verteilen.

Während YB nun eine Woche Zeit hat, sich nach der Niederlage in Basel aufzurichten, geht es für den FC Basel schon am Dienstag weiter. Da muss Rotblau in Bukarest gegen Otelul Galati im kapitalen Champions-League-Spiel ran. Und da ist Siegen Pflicht, wenn der FCB die kleine Chance auf ein «Finalspiel» gegen Manchester United im letzten Gruppenspiel am 7. Dezember in Basel wahren will.


http://www.20min.ch/sport/fussball/story/24266991

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