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Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




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 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. Oktober 2011, 09:55 
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Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Lausanne-Sport


Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Sonntag, 30. Oktober 2011
Zeit: 16.00 Uhr

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Webseiten FC Lausanne-Sport:
http://www.lausanne-sport.ch/
http://www.bwfk.com
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-lausa ... n_527.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Lausanne-Sport
http://fr-fr.facebook.com/lausannesport
http://www.stades.ch/Pontaise-photos.html


Forum FC Lausanne-Sport:
http://lausanne-sports.forumsactifs.com


Statistiken / Vergleiche vs. FC Lausanne-Sport:
http://www.football.ch/sfl/777823/de/team.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 7_452.html
http://www.football-lineups.com/team/FC_Lausanne_Sport
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... anne-sport
http://de.soccerway.com/matches/2011/10 ... rt/1116696
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2013


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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 15:41 
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Wohnort: In der Brauerei
Ausblick auf YB - Lausanne

BSC Young Boys - Lausanne-Sport, Sonntag, 30. Oktober 2011, 16:00 Uhr, Stade de Suisse, Bern. - Die Situation beim BSC Young Boys:

Gesperrter Spieler:
David Degen (4. gelbe Karte).

Verletzte Spieler:
Freddy Mveng (Fussoperation), Hassan Lingani (Schienbeinbruch).

Einsatz fraglich:
Nassim Ben Khalifa (Prellung Fussgelenk)

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 16'500 Tickets (davon 15‘800 Jahreskarten) verkauft.

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen.
Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

U21:
Die U21-Mannschaft spielt morgen Samstag, 29.10.2011, in Naters (17:30 Uhr).
www.bscyb.ch/u21

YB-Frauen:
Am Sonntag, 30.10.2011, steht für die YB-Frauen das Cupspiel beim FC Therwil auf dem Programm (14:30 Uhr).


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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. Oktober 2011, 13:15 
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29.10.2011

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Eine Frage der Optik

Die YB-Partien bieten derzeit keinen hohen Unterhaltungswert. Aber bei den Bernern zählt nur der Blick auf die Rangliste, nicht jener auf die Kürnote. Morgen spielt YB gegen Aufsteiger Lausanne.

Vieles ist eine Frage der Optik, im Leben wie im Fussball. Man kann die YB-Lage also realistisch sehen (manche meinen: man kann sie schönfärben) und behaupten, die Young Boys würden ja als Vierte in der Spitzengruppe rangieren – und 12 Gegentore in 13 Ligapartien seien ein respektabler Wert. Die Defensive mag stabilisiert worden sein, aber Freude oder gar Begeisterung bereiten die Berner in ihrer selbst ausgerufenen Phase 3 bisher nicht. Die Partien in den letzten Tagen (0:1 gegen GC, 0:0 bei Xamax) akzentuierten die YB-Harmlosigkeit. Man hatte nicht erwartet, dass die Young Boys – unter Christian Gross an der Seitenlinie – zum Balltanz bitten würden, aber die Attraktivität der YB-Partien strapaziert zuweilen die Geduld der Zuschauer. Und Gross scheint wenig Vertrauen in die prominenten Ersatzleute zu besitzen, er wechselt sehr spät und oft zurückhaltend Positionsspieler für Positionsspieler ein.

Viele YB-Fans sind enttäuscht

Nun ist Christian Gross ein erfahrener Fussballlehrer und argumentiert gerne antizyklisch. Eine «gute Leistung» seines Teams hatte er vor zwei Tagen bei der Nullnummer in Neuenburg gesehen. Dabei kann man sich kaum an eine Partie in der jüngeren Vergangenheit erinnern, in der YB derart ungefährlich agiert hatte. Xamax hätte wohl auch seinen Vereinsbesitzer Bulat Tschagajew ins Tor stellen können, schliesslich musste der Neuenburger Goalie Jean-François Bedenik keine einzige überdurchschnittliche Parade zeigen. Das triste 0:0 übrigens war die erste torlose YB-Begegnung in der Super League seit 91 Spielen

Der Wind dreht sich schnell, im Fussball wie bei YB. Im hitzigen Fanforum wird Gross bereits heftig angefeindet, einige sehnen ausgerechnet seinen Vorgänger Vladimir Petkovic herbei. Dieser gewann zwar keine Titel, aber die Herzen vieler Fussballästheten mit einer mutigen, schwungvollen Spielweise. Doch es gibt im europäischen Profifussball wohl kaum einen Trainer, der fester im Sattel sitzt als Gross. Der Zürcher lässt sich nicht beirren, er hat in seiner langen Karriere viele Stürme erlebt und werkelt jetzt in Bern an einem Meisterteam. «Es braucht Zeit, um im Fussball etwas aufzubauen», sagt Gross. «Wir haben in allen Bereichen riesiges Steigerungspotenzial.»

Eine Meisterschaft wird im Frühling entschieden, aber man kann sie im Herbst verlieren. Der Hoffnungsträger Gross geniesst allerdings das uneingeschränkte Vertrauen der Vereinsführung, er wird in der Winterpause frische Offensivkräfte erhalten. Die unzufriedenen Ersatzleute könnte er aber besser bei Laune halten, wenn YB in der Europa League noch dabei wäre. «Es ist schade, haben wir nicht mehr Ernstkämpfe», sagt Gross.

Lange, hohe Bälle

Spektakel ist von den Young Boys nur bedingt zu erwarten, die resultatorientierte Spielphilosophie aber macht allen Beteiligten nur dann Spass, wenn die Resultate stimmen und sich das Team an Rang 1 orientieren kann. Nun folgen am Sonntag gegen Lausanne und eine Woche später in Genf gegen Servette Spiele gegen beide Aufsteiger, und alles andere als sechs Punkte wäre für YB enttäuschend – denn dann folgt die Partie beim FC Basel. Im St.-Jakob-Park hatte der heimstarke FCB unter Coach Gross einst seine Gegner oft schon in der Startphase erdrückt. YB aber gewann in dieser Saison in sieben Heimspielen nur acht Punkte, auswärts waren es in sechs Auftritten bereits 14 Zähler. «Vielleicht wollen die Spieler zu Hause zu viel», sagt Gross. Er verlangt auch morgen Dominanz, er setzt auf wuchtigen Fussball, der lange, hohe Ball ist stilprägend. Die kreativen YB-Offensivspieler wie Moreno Costanzo aber sind für diese rustikale Spielweise nicht uneingeschränkt geeignet.

Nur die Tabelle jedoch ist der Gradmesser für dieses YB, und nicht der Unterhaltungsfaktor. Und sowieso: Wäre der Treffer von Raphael Nuzzolo am Donnerstag gegen Xamax in der Nachspielzeit nicht fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt worden, würde der Auftritt in Neuenburg jetzt als Beleg für einen YB-Resultatfussball in Perfektion gelten. Es ist halt besonders im Fussball vieles eine Frage der Optik.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/20290729

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. Oktober 2011, 13:20 
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29.10.2011

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«Ein Sieg muss her»

Der YB-CEO Ilja Kaenzig verlangt gegen Lausanne einen Erfolg. Und stellt eine Spielerverpflichtung in Aussicht.

YB schiesst keine Tore mehr. War es nicht zu riskant, Henri Bienvenu im September ziehen zu lassen?
Gegenfrage: Wie viele Tore hat Bienvenu diese Saison für YB in sechs Spielen geschossen? Null. Deshalb mussten wir ihn bei diesem Angebot zu Fenerbahçe ziehen lassen.

Werden die vier Millionen Euro Ablösesumme für Bienvenu in einen neuen Stürmer investiert?
Abwarten, das Budget für das Geschäftsjahr 2012 liegt erst im Dezember vor. Der Verwaltungsrat wird entscheiden, wie viel investiert wird. Aber wir werden in der Winterpause einen neuen Stürmer verpflichten.

Haben Sie ihn schon im Fokus?
Es gibt verschiedene Varianten. Wichtig ist nun, diese Stürmer so oft wie möglich zu beobachten, damit wir, wenn die Entscheidung fällt, schnell handeln können.

Bis zur Winterpause dauert es noch fünf Spiele. Wer schiesst die Tore? Emmanuel Mayuka ist im Tief, macht ihn die Reiserei mürbe?
Er hat mit der Nationalmannschaft von Sambia exotische und lange Reisen hinter sich. Das zehrt an den Kräften. Aber es gibt noch andere Aspekte, so die Last der Verantwortung. Mayuka ist erst 21. Letzte Saison war er meistens Joker, nun ist er Stammspieler, da gelten andere Massstäbe. Zudem leidet er darunter, dass wir uns nur wenige Torchancen herausarbeiten.

Farnerud scheint etwas ausgelaugt.
Er hat in den letzten Spielen Kilometer für zwei abgespult, sein Laufpensum ist ein Wahnsinn. Dem zollt er jetzt ein bisschen Tribut.

Am Sonntag kommt der Tabellenletzte. Bereitet Lausanne Ihnen auch Sorgen?
Lausanne wird, wie das Servette, Thun und GC zeigten, nichts fürs Spiel tun. Damit bekunden wir grosse Mühe. Aber gegen Lausanne gilt keine Diskussion, ein Sieg muss her!


http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/16851085

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. Oktober 2011, 14:10 
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--------------------------wölfli----------------------------
zverotic----------nef-------veskovac---------------spycher
costanzo------silberbauer-------farnerud------------nuzzolo
----------------m. schneuwly------mayuka-----------------

yb - lausanne 3:0

mayuka, costanzo, farnerud


19'500


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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. Oktober 2011, 16:51 
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wölfli
sutter-nef-veskovac-lecjaks
nuzzolo-costanzo-farni-raimondi
mayuka-ben kalifa

yb - lausanne 2:0

farni, mayuka


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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Oktober 2011, 15:05 
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31.10.2011

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Ein Sieger mit Schwächen

Die Berner Young Boys bezwingen den Tabellenletzten Lausanne 4:1
Zwei Doubletten in der 22. und 29. sowie 72. und 79. Minute trugen den zuletzt zweimal torlos gebliebenen Young Boys gegen Lausanne einen Sieg ein, der für sie als ein Spitzenteam Pflicht war gegen den Tabellenletzten.
hjs. Das Resultat war am Ende zufriedenstellend deutlich. Und die Leistung rechtfertigte die drei «wichtigen Punkte» (Trainer Christian Gross) auch ohne Widerrede – selbst aus dem Waadtland. Aber der Vorstellung eines stil- und selbstsicheren Titelkandidaten entsprach sie nicht.

Gewiss, die Berner waren im Schnitt «resoluter, wenn es darum ging, die Chancen zu verwerten», wie Lausannes Trainer Martin Rueda sagte. Deshalb habe YB vier Tore geschossen, während sie «nur schon für eines vier, fünf Chancen» brauchten. In der Tat waren die Waadtländer bis zum 3:1, das ihnen sportlich das Genick brach, leistungsmässig immer nahe am Gegner. Sie hätten in Führung gehen, später ausgleichen können. Aber Lausanne nutzte die Fehler, welche die Berner auf mancher Position begingen, – anders als umgekehrt – nicht aus.

Mancher Berner Spieler war ziemlich schwach auf der Brust, vor allem Raimondi und Costanzo, oder wie Zverotic in schwacher Tagesform. Der sambische Stürmer Mayuka hätte mehr als zwei Treffer schiessen müssen, und Gross sagte zu Recht: «Ich hätte mir unser Auftreten dominanter vorstellen können.» YB in der gegenwärtigen Verfassung ist eine Mannschaft mit vielen grösseren und kleineren Unzulänglichkeiten und nicht wirklich stabil. Aber es ist dank soliden Arbeitern wie Nef, Spycher, Farnerud oder Silberbauer doch gut genug für einen Sieg gegen den Aufsteiger vom Tabellenende.

Ein Plus brachte vor allem der tschechische Linksfüsser Jan Lecjaks. Acht Minuten nach der Einwechslung zu seinem zweiten Einsatz erzielte der 21-Jährige sein erstes Tor für YB, das entscheidende 3:1. Da war er – eben – resoluter als die Lausanner Innenverteidiger Katz und Page, aber auch als Raimondi, der den Platz für ihn hatte räumen müssen.

So blieb Rueda nach Spielende nur die Feststellung, er habe eigentlich immer dasselbe zu kommentieren, «nämlich Niederlagen». Dabei sind immer wieder auch solche, die keineswegs zwingend scheinen. Aber genau dies entspricht eben dem Bild von einem Tabellenletzten, der zwar offensiver spielen mag als andere, etwa als GC beim 1:0 in Bern eine Woche zuvor, der aber sicher weniger effizient ist.


http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergru ... 68659.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Oktober 2011, 15:07 
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YB hat das Toreschiessen nicht verlernt

Emmanuel Mayuka traf zweimal gegen Lausanne, Jan Lecjaks feierte beim 4:1 seine Torpremiere.

Nach 72 Minuten erlöste Jan Lecjaks die Young Boys gegen den Tabellenletzten Lausanne. Der tschechische U-21-Nationalspieler traf nach einer Flanke von Elsad Zverotic wuchtig zum 3:1. Lecjaks machte gestern erst sein zweites Meisterschaftsspiel mit den Young Boys, nachdem er am 28. August beim 2:3 gegen den FCZ in der Super League debütiert hatte.

Christian Gross hatte Lecjaks in der 64. Minute für Mario Raimondi im linken Mittelfeld eingewechselt. «Da Christoph Spycher stark spielt, ist es für mich schwierig, in die Mannschaft zu kommen», sagte Lecjaks. Seine Position ist auf der linken Abwehrposition. Doch der Tscheche beeilte sich anzufügen: «Ich habe schon auf jeder Position gespielt, auch schon als Stürmer.»

Moussilou sorgte für Gefahr

Auch Gross lobte hinterher Lecjaks. «Der Einsatz von Jan hat sich gelohnt», bilanzierte der YB-Trainer. In der Tat: Trotz des klaren 4:1-Sieges und den zahlreichen guten Möglichkeiten bekundeten die Young Boys nach zwei torlosen Partien gegen GC (0:1) und Xamax (0:0) auch gegen Lausanne Probleme, und der Sieg stand erst mit dem 3:1 fest. Vor allem der schnelle Matt Moussilou sorgte mehrfach für Aufregung. Gegen die YB-Innenverteidiger Alain Nef und Dusan Veskovac entschied der Stürmer mehrere Laufduelle. Und hätte Marco Wölfli in der 57. Minute nicht mit einer reaktionsschnellen Fussabwehr gegen Moussilou das 2:2 verhindert, wer weiss, was sich da noch alles im Stade de Suisse ereignet hätte.

Glück bekundete YB auch in der 13. Minute, als Wölfli bei einem Rückpass den angerauschten Marazzi übersah und den Lausanner anschoss. Der Prellball trudelte zur Erleichterung der Berner nicht Richtung Tor.

So gelang es den Young Boys letztlich doch, den budgetierten Sieg komfortabel einzufahren. Zu konstatieren ist zudem: Emmanuel Mayuka trifft wieder, er erzielte seine Tore 6 und 7 in der laufenden Meisterschaft. In der 22. Minute lenkte der Sambier den Ball nach einer Flanke von Costanzo mit dem Kopf zum 1:0 ins Tor, Spycher hatte die Aktion mit einem schnellen Einwurf eingeleitet. Und in der 79. Minute sorgte der junge Afrikaner mit einem wunderschönen Schuss aus der Drehung von der Strafraumgrenze in die hohe Ecke zum 4:1. Es war der Höhepunkt einer Partie, welche die Young Boys wohl bestimmten, aber nicht immer dominierten.

In einem Monat Plastik-Dernière

Denn beim Lausanner Anschlusstor zum 2:1 sahen die YB-Abwehr und Mario Raimondi zweimal nicht gut aus. Zuerst hob dieser das Abseits aus, rannte danach zurück auf die Torlinie, machte aber bei seiner missglückten Rettungsaktion mit dem linken Fuss eine unglückliche Figur. Mit einer Flanke auf Raphael Nuzzolo, der den Ball ideal für Alexander Farnerud auflegte, war Raimondi dafür am 2:0 mitbeteiligt gewesen. Insgesamt hatte er aber wenig Einfluss auf das Spiel. Auch bei Nuzzolo und Moreno Costanzo wechselten sich Licht und Schatten ab, Nef und Veskovac sahen wie erwähnt bei den in die Tiefe gespielten Pässe mehr als einmal nicht souverän aus.

Doch insgesamt war der Sieg der Young Boys als die spielerisch bessere und auch zweikampfstärkere Mannschaft logisch und verdient. So dominant und robust, wie sich Gross das vorstellt, trat YB indes auch in diesem Heimspiel nicht auf. Lausanne wurde - anders als es das Resultat vielleicht suggeriert - nicht an die Wand gespielt. Es ist im achten Heimspiel erst der dritte Heimsieg der Young Boys, aber vielleicht ändert sich das nun. Der letzte Auftritt dieses Jahres im Stade de Suisse findet erst in einem Monat statt, am 4. Dezember gegen Sion. Es ist dann die Dernière auf Plastik. Und im Frühling - auf Naturrasen - sollen dann bei YB nach den Vorstellungen von Christian Gross im Wankdorf wieder richtig die Fetzen fliegen.

Young Boys - Lausanne 4:1 (2:1)

Stade de Suisse: 18'905 Zuschauer. - SR Gremaud. - Tore: 22. Mayuka (Costanzo) 1:0. 29. Farnerud (Nuzzolo) 2:0. 39. Moussilou (Pasche) 2:1. 72. Lecjaks (Zverotic) 3:1. 79. Mayuka (Doubai) 4:1.
Young Boys: Wölfli; Zverotic (82. Sutter), Nef, Veskovac, Spycher; Nuzzolo, Silberbauer (76. Doubai), Farnerud, Raimondi (64. Lecjaks); Costanzo; Mayuka.
Lausanne: Coltorti; Bah, Katz, Page, Kamber; Luccin; Pasche (68. Prijovic), Muslin (59. Marin), Marazzi, Lang (79. Khelifi); Moussilou.

Bemerkungen: Young Boys ohne David Degen (gesperrt), Ben Khalifa, Mveng, Lingani (alle verletzt) und Dudar (nicht im Aufgebot).
Lausanne ohne Meoli (gesperrt), Avanzini, Lyng und Sonnerat (alle verletzt).


http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/10967856

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Oktober 2011, 15:08 
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31.10.2011

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YB findet zum Siegen zurück

Nach zwei sieg- und torlosen Partien ist YB wieder auf die Erfolgsspur eingebogen. Die Berner bezwangen Lausanne zuhause mit 4:1. Emmanuel Mayuka konnte sich als zweifacher Torschütze feiern lassen.

Am Ende war es ein standesgemässer Erfolg. 4:1 siegte der selbst ernannte Titelanwärter gegen das Tabellenschlusslicht. Nach 2 sieglosen Spielen wieder gewonnen, nach 2 Partien ohne Tore gleich 4 Mal getroffen - heile Welt in Bern. Mitnichten.

Die spielerische Dominanz, die YB-Trainer Christian Gross von seinen Mannen nach den jüngsten Enttäuschungen forderte, war erst gegen Ende der Partie zu sehen, als Lausanne die Kraft ausging.

YB zunächst mit Mühe

Die Verunsicherung war den YB-Akteuren anzusehen. Lausannes Matt Moussilou und Steven Lang wirbelten das Berner Abwehrdispositiv mehrmals durcheinander. Doch Lausanne fehlte es im Kollektiv an Klasse, um in Bern einen Punkt zu entführen.

Nach einer halben Stunde lag YB mit 2 Längen in Front. Praktisch aus dem Nichts trafen Emmanuel Mayuka per Kopf und Alexander Farnerud nach einer uneigennützigen Vorarbeit von Raphael Nuzzolo. Doch nach dem Anschlusstreffer durch Moussilou war die scheinbar wieder gefundene Sicherheit bei YB wieder weg.

Gross: «Das tat gut»

Torschütze Moussilou verpasste nach etwas mehr als einer Stunde nach einer Hereingabe von Nicolas Marin den Ausgleich – es war so etwas wie eine Initialzündung, aber für YB.

Mit seinem 1. Super-League-Tor im 2. Einsatz entschied Jan Lecjaks die Partie in der 72. Minute vorzeitig. Lausanne war nicht mehr im Stande zu reagieren, YB erhöhte die Pace. Mayuka setzte mit seinem 7. Saisontor den Schlusspunkt.

«Das tat gut», resümierte ein erleichterter Gross das Gezeigte. Aber er wünsche sich noch mehr Konstanz seiner Mannschaft. Und am Ende fügte er an: «In Zukunft müssen wir noch dominanter auftreten.»


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... en-zurueck

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Oktober 2011, 15:09 
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31.10.2011

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Vier Tore und drei Punkte zur Beruhigung

YB hat nach zwei sehr enttäuschenden Leistungen wieder gewonnen – beim 4:1 gegen den naiven Aufsteiger Lausanne steigerten sich die Young Boys nach verhaltenem Spielbeginn.

Einen angenehmeren Aufbaugegner für die Young Boys hätte die Liga nicht bieten können. Gegen den sorglosen, überforderten Aufsteiger Lausanne fanden die Berner nach zwei schwachen Partien (0:1 gegen GC, 0:0 bei Xamax) wieder in die Erfolgsspur zurück. YB-Trainer Christian Gross erklärte nach dem 4:1-Heimsieg treffend: «Heute fanden wir mehr Räume als gegen GC vor, weil Lausanne mitspielen wollte.» Am Ende der mittelmässigen, insgesamt aber kurzweiligen Begegnung jedenfalls hatten die Young Boys vier Tore erzielt und drei Punkte gewonnen, Selbstvertrauen getankt – und den Anschluss an die Tabellenspitze hergestellt. Weil Leader Luzern beim 1:1 gestern in Zürich zwei Punkte einbüsste, liegt YB bloss noch drei Zähler hinter Basel und dem FCL sowie einen hinter Sion in Lauerstellung. Das ist keine schlechte Basis für ein Team, das noch ziemlich weit von seiner Bestform entfernt ist.

Mayuka schoss zwei Tore

Auch gegen Lausanne wirkten die YB-Akteure selten zielstrebig, vieles war verkrampft, es fehlte lange an Glanz, Kreativität und Genauigkeit, nicht aber an Ordnung, Fleiss und Solidität. Und in der Schlussphase verwandelte YB einen Arbeitssieg beinahe noch in ein Schützenfest, doch insbesondere der zweifache Torschütze Emmanuel Mayuka vergab mehrere ausgezeichnete Gelegenheiten. Gross – der seine Belegschaft ja gerne lobt, wenn sie nicht gut gespielt hat, und kritisiert, wenn sie gewonnen hat – erklärte denn auch, Mayuka hätte «noch mindestens ein Tor mehr erzielen müssen». Und der YB-Coach sagte: «Ich erwarte noch mehr Dominanz und war vor allem mit der Startphase überhaupt nicht zufrieden.»

Nach flauem Beginn aber schlug Moreno Costanzo Mitte der ersten Halbzeit die präzise Flanke, die Stürmer Mayuka mit dem Kopf zur 1:0-Führung verwertete. «Wir gerieten ein bisschen unglücklich in Rückstand», sagte Lausannes Trainer Martin Rueda, «aber wir hätten genügend Gelegenheiten gehabt, Tore zu erzielen.» Der Ball jedoch lief am Sonntagnachmittag vor knapp 19'000 Zuschauern im Stade de Suisse für YB: In der 28.Minute vergaben die Gäste zwei glänzende Chancen – und in der 29.Minute schoss Alexander Farnerud nach schöner Flanke Mario Raimondis und feiner Ablage Raphael Nuzzolos das 2:0. Den Flügelspielern Nuzzolo und vor allem Raimondi gelang sonst nicht viel, im Gegenteil, es war Raimondi, der beim Lausanner Anschlusstor noch vor der Pause zuerst das Abseits aufhob und später nicht mehr retten konnte, was er hätte retten sollen. Der auffällige Angreifer Matt Moussilou profitierte und schoss die tapferen, aber bescheidenen Westschweizer ins Spiel zurück.

Belebende Wechsel bei YB

Auch nach der Pause war YB bemüht, Struktur und Elan waren erkennbar. Und es zahlte sich aus, dass Gross diesmal aktiver coachte und früher mit Einwechslungen für Belebung sorgte. Der junge Tscheche Jan Lecjaks führte sich als Nachfolger Raimondis im linken Mittelfeld zwar mit einer völlig verunglückten Flanke hinters Tor ein, aber er agierte frisch und dynamisch und frei von Unsicherheiten. Seine forsche Darbietung krönte der seit diesem Sommer 21-jährige Lecjaks in seinem erst zweiten Ligaeinsatz für YB mit dem Tor zum 3:1 in der 72.Minute. Und der 19 Jahre alte Pascal Doubai, der Michael Silberbauer ersetzte, transportierte mit frecher, schwungvoller Darbietung neue, ungewohnte Elemente und Spielwitz ins zentrale, defensive YB-Mittelfeld. Nach einem tollen Solo Doubais übers halbe Feld schoss Mayuka mit einem herrlichen Schlenzer in den rechten Torwinkel den vierten Treffer.

Es brauchte die erleichterten Young Boys nicht zu kümmern, dass der Ball vor dem 4:1 am Ende vom Gegner – und damit per Zufall – zu Mayuka gelangt war. Und keine Rolle für sie spielte, dass Silberbauer vor dem 3:1 den Gegenspieler Nicolas Marin mit einem klaren Foulspiel zu Fall gebracht hatte. Lausannes Coach Rueda beklagte das fehlende Wettkampfglück, während YB-Trainer Gross von einem «wichtigen Heimsieg» und einer Reaktion auf die zwei zuletzt sieglosen Begegnungen sprach. Gewinnen die Berner am nächsten Sonntag beim anderen Aufsteiger Servette in Genf, wartet auf sie Mitte November im St.-Jakob-Park ein reizvoller Spitzenkampf gegen den Rivalen Basel.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22518604

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