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 Betreff des Beitrags: EM 2008
 Beitrag Verfasst: Montag 31. Januar 2005, 17:28 
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NZZ, 31.05.2005

Einschneidende Neuerung

Neuer Modus für die Fussball-EM-Qualifikation 2008 geplant

Die Uefa plant für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich eine einschneidende Neuerung. Um die Qualifikationsphase spannender zu machen, sollen die Gruppenzweiten- und -dritten K.-o.-Spiele absolvieren.

(si) Nachdem die Gastgeber Schweiz und Österreich automatisch für die EM 2008 qualifiziert sind, kämpfen voraussichtlich 50 Nationalteams um 14 verbleibende Plätze. Die Qualifikation erfolgt in sieben Gruppen; sechs mit sieben Teams und eine mit acht Mannschaften. Die Gruppensieger sind direkt für die EM qualifiziert. Anders als bisher sind die Gruppenzweiten nicht direkt qualifiziert; sie müssen sich die EM-Tickets gemäss Uefa-Plan in Hin- und Rückspiel gegen einen Gruppendritten sichern.

Die Uefa will mit dieser Modusänderung erreichen, dass die Qualifikationsphase für möglichst viele TV-Stationen bis zuletzt spannend bleibt. Der Modus soll am Mittwoch an der nächsten Uefa-Exekutivsitzung in Nyon beschlossen werden.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 11. Februar 2005, 11:54 
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BZ, 11.2.2005

Seepark und Solbad sind qualifiziert

Solbad Sigriswil und Seepark Thun: Diese beiden Hotels könnten Quartiere für Teams der Euro 2008 werden.

TT24 Hotels hat die Schweizer Turnierdirektion der Fussball-EM 2008 der Europäischen Fussball-Union Uefa als Mannschaftsunterkünfte vorgeschlagen. Dies schreibt die «hotel+tourismus revue» in ihrer neusten Ausgabe. Nebst dem Grand Hotel Victoria-Jungfrau und dem Lindner Grand Hotel Beau-Rivage in Interlaken figurieren auch die beiden 4-Stern-Hotels Seepark Thun und Solbad Sigriswil auf der Liste. Dass das Hauenstein-Hotel Solbad in der engeren Auswahl steht, freut Herbert Wicki von der Hoteldirektion natürlich besonders. «Ich bin allerdings sicher, dass Teams wie England oder Frankreich nicht bei uns logieren würden», stapelt Wicki tief. «Die werden wohl Ansprüche haben, die wir nicht erfüllen können», sagt er auf Anfrage. Keine Stellungnahme war gestern vom «Euro-Kandidat» Hotel Seepark zu bekommen, wo das Direktionsehepaar Burkhard nicht erreichbar war. Das Kongress- und Seminar- hotel wird derzeit umgebaut und bleibt bis Anfang März geschlossen.

Der Schweizer Turnierdirektor der Euro 2008, Christian Mutschler, wies gestern auf Anfrage darauf hin, dass ohne die beiden Veranstalterländer noch 14 Mannschaften an der EM teilnehmen. Dies bedeute, dass maximal 14 Mannschaftsquartiere gefunden werden müssten. Ziel der Schweizer Turnierverantwortlichen ist es, spätestens im Herbst die definitive Hotelliste präsentieren zu können. «Es gibt also für keinen Betrieb eine Garantie, in drei Jahren auch wirklich ein EM-Team beherbergen zu können», sagte gestern Mutschler.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. Februar 2005, 10:18 
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BZ, 19.2.2005

Erstes Koordinationstreffen mit Bundespräsident Schmid

Zur Vorbereitung der Fussball-Europameisterschaft EURO 08 haben sich am Freitag in Bern Bundespräsident Samuel Schmid, Regierungsvertreter der Durchführungskantone und der Austragungsorte zu einer ersten Koordinationssitzung getroffen.

Der BundDas erste Treffen drehte sich um den Auftritt der Schweiz an diesem drittgrössten Sportanlass der Welt sowie um die Stadien. Auch die Leistungen und Erträge der öffentlichen Hand sowie die Sicherheit kamen zur Sprache, wie Schmids Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte.

In einer Zusatzbotschaft an Bundesrat und Parlament sollen die anstehenden Zusatzkosten für die Öffentlichkeit ausgewiesen werden. Für die Sicherheitskosten wollen die Beteiligten einen Verteilschlüssel ausarbeiten. Die Koordinationssitzungen sollen künftig regelmässig stattfinden.

Österreich und die Schweiz führen die Fussball-EM 2008 gemeinsam durch. Im Dezember 2004 hatte der Bundesrat mit Sicherheitskosten von rund 53 Millionen Franken allein in der Schweiz gerechnet.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 8. Juni 2005, 10:00 
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das euro 2008 logo wurde vorgestellt:

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. September 2005, 12:07 
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Bund, 10.9.2005


«Zwei Länder, ein Gesamt-Event»

In 1000 Tagen beginnt in Basel die Fussball-EM 2008. Der Berner Oberländer Martin Kallen ist als CEO der Firma Euro 2008 S.A. für die Organisation des Turniers verantwortlich.

Herr Kallen, wie weit sind Sie in Ihrer Arbeit als Organisationschef?

Martin Kallen: Wir sind dabei, den Projektplan für die EM abzuschliessen. Das sollte bis Ende Monat Tatsache sein. Der administrative Aufbau ist abgeschlossen. Wir haben unsere Büros in unmittelbarer Nähe des Hauptsitzes der Uefa bezogen. Dort arbeite ich mit 30 Mitarbeitern. Bezüglich Stand der Vorbereitungen haben wir gegenüber der EM 2004 in Portugal mehr als ein Jahr Vorsprung.


Sind die administrativen und organisatorischen Arbeiten mit zwei Austragungsländern für die Euro 2008 nicht schwieriger?

Das ist tatsächlich so. In Portugal waren wir zentral organisiert. Nun haben wir drei Stützpunkte. Ich bin mit meinem Team in Nyon, in Bern ist die Turnierdirektion der Schweiz und in Wien die Turnierdirektion Österreichs. Sitzungen können nicht ad hoc stattfinden. Deshalb haben wir viele Telefonkonferenzen. Zudem haben wir jeden Monat ein Management-Meeting mit den Turnierdirektoren.


Gibt es weitere Probleme, weil die EM in zwei Ländern stattfindet?

Grundsätzlich ist die Organisation eines solch grossen Anlasses in nur einem Land einfacher. Es gibt dann nur eine Regierung, nur eine Mentalität und nur die Gesetze eines Landes. Aber die Schweiz und Österreich haben Koordinationsfähigkeit bewiesen. Wir wollen zeigen, dass die EM zwar in zwei Ländern stattfindet, dass sie aber ein Gesamt-Event ist und auch als solcher gesehen wird.


Ein Meilenstein war die Lösung des Stadionproblems in Zürich. Sind Sie mit dem Letzigrund zufrieden?

Ich bin sehr glücklich mit dieser Lösung. Wir werden ein neues, multifunktionales Stadion haben. Und wir haben vor allem den Spielort Zürich behalten. Wir brauchen Zürich für diese EM.


Ein stetes Diskussionsthema ist auch die Sicherheit. Wie weit sind die Arbeiten?

Auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene wurde ein Team zusammengestellt mit 200 Spezialisten für Sicherheit. Dieses Team arbeitet ein Konzept aus, über das Ende Oktober informiert wird. Die Sicherheitsproblematik liegt vorläufig auf der politischen Ebene.


Nach den Szenen in Basel, als Aktivisten gegen Israel demonstrierten, wurden die Stimmen lauter, die Bedenken gegenüber dem Sicherheitskonzept haben.

Basel hat ein sehr gutes System. Hundertprozentiger Schutz kann nirgends gewährleistet werden. Probleme mit Leuten, die auf den Rasen stürmen, gibt es überall.


Dann waren Sie nicht irritiert, dass in Basel Menschen auf den Rasen laufen konnten?

Mich beschäftigt in diesem Zusammenhang viel mehr die Frage, wie man sich verhalten soll, wenn dies geschieht. Wie geht man dann vor? Was machen in einer solchen Situation die Ordner? Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Sicherheitsvorkehrungen nicht ins Masslose gesteigert werden sollen.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. September 2005, 10:55 
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uefa.com, 29.9.2005


Enge Zusammenarbeit der beiden Gastgeber

Der Schweizer Bundespräsident Samuel Schmid und die österreichische Innenministerin Liese Prokop haben sich in Bern getroffen, um über die Organisation der UEFA EURO 2008™, die von beiden Nationen gemeinsam ausgerichtet wird, zu diskutieren. Kernstück dieses Treffens war die Unterzeichnung eines gemeinsamen Sicherheitskonzepts.

"Kooperation ist wichtig"

"In manchen Dingen ist eine gute Kooperation unglaublich wichtig", sagte Schmid. "Sowohl zwischen unseren beiden Ländern als auch international." In seiner Rede 983 Tage vor dem Beginn des Turniers erklärte Schmid in Bern, beide Gastgeber würden "auf Kurs" liegen. "Im Vergleich zu anderen großen Veranstaltungen sind wir unserem Zeitplan voraus, was aber nicht heißt, dass wir uns ausruhen können."

"So weit, so gut"

Prokop brachte diese Gespräche vor einem Jahr ins Laufen, als sie eine Delegation aus der Schweiz nach Österreich einlud. Auch sie zeigte sich durchaus optimistisch: "Was wir bisher geschafft haben, ist sehr gut. Dadurch haben wir jetzt genügend Zeit, um die verbliebenen Probleme anzugehen."

Fragen der Sicherheit

Das Ziel beider Länder ist es, ein friedliches und vereinigendes Fußballfest zu organisieren. Die Sicherheitsfragen zur Vorbeugung gegen den Terrorismus, den Schutz vor Hooligans und die generelle Kriminalität sollen "transparent und überschaubar" sein. Ziel ist es, entschlossen gegen jegliche Art der Bedrohung vorzugehen.

Einblick in die Fußballszene

Österreich und die Schweiz wollen im Bereich des Personen- und Objektschutzes die gleichen Maßstäbe ansetzen. Der Umgang mit potentiellen Gewalttätern soll überall gleich gehandhabt werden, und dabei setzt man auf den europaweiten Informations-Austausch mit den Organisationen, die Einblick in die Fußballszene haben. Dadurch sollen Personen, die polizeilich bekannt sind, schon an der Einreise gehindert werden.

Polizeiinformation und Kooperation

Dazu sollen in beiden Ländern Polizeiinformations- und Koordinationszentren eingerichtet werden, in denen alle relevanten Daten erfasst werden. Dazu gehört auch ein Abkommen über eine gemeinsame Medien- und Kommunikationsstrategie.

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 Beitrag Verfasst: Montag 3. Oktober 2005, 10:49 
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BZ, 03.10.2005


EURO 08 kostet rund 178 Mio Franken

Die Fussball-Europameisterschaft EURO 08 wird die öffentliche Hand über 178 Mio. Franken kosten. Das schätzt die Konferenz der Kantonsregierung (KdK) in einem internen Dokument. Allein die Sicherheitskosten betragen über 65 Mio. Franken.

Die Kosten für die Sicherheit machen den mit Abstand grössten Teil des Gesamtbetrags aus. Mit 65,6 Mio. Franken sind sie rund sechsmal so hoch wie ursprünglich angenommen.

Der Bund soll sich daran mit 26,4 Mio. Franken beteiligen. Die Standortkantone und Austragungsstädte bezahlen 26,3 Mio. und die Kantone, die nicht Gastgeber sind, 12,8 Mio. Franken. KdK-Sekretär Canisius Braun bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung der «SonntagsZeitung».

Die im KdK-Dokument genannten Zahlen für die Sicherheitskosten seien «sehr verbindlich», sagte Braun. Bei den anderen Ausgabeposten handle es sich hingegen lediglich um erste Abschätzungen.

Die Kosten für den Verkehr werden auf 23,7 Mio. Franken geschätzt. Für das Marketing werden 22,2 Mio. Franken eingerechnet, für Events 17 Mio. Franken. Der Posten «Stadien» wird mit 22,3 Mio. Franken ausgewiesen, die Administration mit 7,5 Mio. Franken.

Damit kommt die KdK auf einen Gesamtbetrag von 178,4 Mio. Franken. Daran sollen sich der Bund mit 67,2 Mio. Franken und die Standortkantone und Austragungsstädte mit 98,4 Mio. Franken beteiligen. Die Kantone, die nicht Gastgeber sind, müssten 12,8 Mio. Franken bezahlen.

«Diese Zahlen gehen von einer Planung aus, nicht von einer konzeptionellen Grundlage», betonte Braun. Definitiv seien sie erst, wenn der Bundesrat die entsprechende Zusatzbotschaft verabschiede. Dies dürfte Ende November der Fall sein.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. November 2005, 09:11 
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BZ, 01.11.2005


UEFA bestätigte Euro 2008 Spielplan

Die UEFA hat den Spielplan für die EM 2008 in Österreich und der Schweiz bestätigt. Die Schweizer Nationalmannschaft eröffnet das Turnier am Samstag, 7. Juni (18.00 Uhr) in Basel; der Final wird am Sonntag, 29. Juni (20.45) im Wiener Ernst-Happel- Stadion ausgetragen.

Euro 2008 in der Schweiz und Österreich / KeystoneDie weiteren Gruppenspiele der Schweizer finden am Mittwoch, 11. Juni und Sonntag, 15. Juni jeweils um 20.45 Uhr in Basel statt. Österreich, der zweite bisher bekannte EM-Teilnehmer, trägt seine Partien am 8., 12. und 16. Juni in Wien aus. In der Schweiz kommen auch Zürich, Bern und Genf in den Genuss von drei Gruppenspielen. Im Basler St. Jakob-Park werden neben den Auftritten der Schweizer Nationalmannschaft auch zwei Viertelfinals (19. und 21. Juni) sowie ein Halbfinal (25. Juni) zu verfolgen sein.

Die Equipe von Köbi Kuhn könnte bei perfektem Verlauf der Endrunde insgesamt fünf Partien in Basel spielen. Als Gruppensieger würde die Schweiz auch im Viertel- und Halbfinal in Basel antreten; als Gruppenzweiter müsste sie für den Viertelfinal nach Wien reisen, könnte einen eventuellen Halbfinal aber wieder vor Basler Kulisse bestreiten.

Die Auslosung der Qualifikationsgruppen findet am 27. Januar 2006 in Montreux statt. Von September 2006 bis November 2007 läuft dann die Qualifikationsphase; am 2. Dezember 2007 entscheidet das Los über die Einteilung der vier Endrunden-Gruppen, wobei die Schweiz (Gruppe A) und Österreich (Gruppe B) gesetzt sind.

EM 2008. Spielplan in der Schweiz. Samstag, 7. Juni. 18.00 Uhr: Schweizer Spiel in Basel (Gruppe A). 20.45 Uhr: Gruppenspiel in Genf (A). - Montag, 9. Juni. 18.00 Uhr: Gruppenspiel in Zürich (C). 20.45 Uhr: Gruppenspiel in Bern (C). - Mittwoch, 11. Juni. 18.00 Uhr: Gruppenspiel in Genf (A). 20.45 Uhr: Schweizer Spiel in Basel (A). - Freitag, 13. Juni. 18.00 Uhr: Gruppenspiel in Zürich (C). 20.45 Uhr: Gruppenspiel in Bern (C). - Sonntag, 15. Juni. 20.45 Uhr: Schweizer Spiel in Basel und Gruppenspiel in Genf (A).- Dienstag, 17. Juni. 20.45 Uhr: Gruppenspiele in Zürich und Bern (C). - Donnerstag, 19. Juni. 20.45 Uhr: Viertelfinal (A1 - B2) in Basel. - Samstag, 21. Juni. 20.45 Uhr: Viertelfinal (C1 - D2) in Basel. - Mittwoch, 25. Juni. 20.45 Uhr: Halbfinal (evtl. mit Schweiz).

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. November 2005, 10:48 
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schade "nur" gruppenspiele im wankdorf. ich nehm an das liegt daran das basel dann 40000 Kapazität hat..? Oder gibts einen anderen Grund eine derart unsympathische Stadt zur Fussballhauptstadt der Schweizzu krönen... :)


gibts eigentlich auch schon ein Maskottchen? wer macht es? Tyler Brulé ..hehe...und gibts wohl auch einen EM Song? Ich wäre für Polo Hofers "Staaaade deeeee suiiisssse" gesungen am Eröffnungsmegaevent.... :clap:


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 11:00 
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EM 2008: Teurer Spaß...

...für die Schweiz. Da lagen die sonst so korrekten Eidgenossen aber völlig daneben: Die Euro 2008 kostet sie rund 200 Millionen Schweizer Franken – statt der bisher veranschlagten rund 10 Millionen. Der Steuerzahler ist sicher begeistert.

Im Juni 2002 war die Stimmung noch euphorisch. Da hieß es: Alles super, die Europameisterschaft kostet uns läppische 10,5 Millionen Franken. Von wegen. Vor allem die Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen wurden vor drei Jahren völlig unterschätzt. Sie allein liegen bei über 65 Millionen Franken. Das geht aus dem neuen „Botschaftsentwurf“ hervor, der Ende November im Schweizer Bundesrat beraten wird, so die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ). Das Papier liegt der Zeitung vor.
Dass die Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen so viel höher sind als geschätzt, begründete das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport in der Botschaft lax: „Rückblickend ist festzuhalten, dass in der allgemeinen Kandidatur-Euphorie diesem Umstand von allen Seiten grundsätzlich zu wenig Rechnung getragen wurde.“ Nun will der Bundesrat zumindest dafür sorgen, dass die Fußball-EM der Schweiz auch langfristig nützt – wenn schon der Steuerzahler sein letztes Hemd dafür hergeben muss.


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