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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. August 2010, 13:07 |
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Sonntag, 08.08.2010
«Die Young Boys werden immer stärker»
Die Gefühlswelt der beiden Trainer Ciriaco Sforza und Vladimir Petkovic vor der Partie der Grasshoppers gegen Vizemeister YB.
Es hat sich Seltsames zugetragen im Basler St.-Jakob-Park am Mittwochabend. Wann je haben Basler Fans in diesem Stadion einen Sieg des Rivalen BSC Young Boys bejubelt? Nach dem 3:1-Sieg über den VSC Debrecen verfolgten viele Anhänger des FCB an den Bildschirmen, wie YB in der letzten halben Stunde das 1:0 in Istanbul gegen Fenerbahce ins Ziel brachte. Die einen Basler feierten danach die Berner aus Solidarität mit einem Schweizer Klub, die anderen, weil ihnen noch immer die Galle hochkommt, wenn sie sich an die Unsportlichkeiten der Türken im Barragespiel gegen die Schweiz im Jahr 2005 erinnern.
YB-Trainer Vladimir Petkovic ist sich indes nicht ganz so sicher, ob sich tatsächlich die ganze Fussballschweiz über den Coup der Young Boys gefreut hat. «Gewisse Personen haben nur darauf gewartet, dass wir scheitern und sie auf mich schiessen können», sagt Petkovic. «Ich meinedamit aber nicht Leute von YB. ImVerein habe ich immer Rücken-deckung verspürt.»
Umso süsser schmeckt dem Trainer nun, wie stilsicher sich seine Mannschaft gegen den türkischen Vizemeister durchgesetzt und wie sie als erstes Schweizer Klubteam in Istanbul gewonnen hat. Lob erhielt er auch vom Campus aus Niederhasli, wo sich die Grasshoppers auf die Partie von heute gegen YB vorbereiten. «In Istanbul hat YB sein Potenzial gezeigt», sagt GC-Trainer Ciriaco Sforza. «Ich bin mir sicher: Die Young Boys werden immer stärker.»
Davon geht zwar auch Petkovic aus. Doch der 47-Jährige ist seit vorletztem Samstag ein gebranntes Kind. Drei Tage nach dem starken Auftritt gegen Fenerbahce – das Ergebnis von 2:2 war ein Witz, ein 5:2 hätte es sein müssen – hatten die Berner in Bellinzona kläglich gespielt und 1:2 verloren. «Auch jetzt ist es schwierig, die Konzentration ganz auf das Spiel gegen GC zu lenken», befürchtet Petkovic.
Zumal am Freitag das Los YB in den Play-offs der Champions-League-Qualifikation einen äusserst attraktiven Gegner beschert hat. Über den nachzudenken oder zu sprechen es genügend Anlass gibt. «Ja, Tottenham ist ein schönes Los», sagt Petkovic. «Wir können davon in mancher Hinsicht profitieren. Und vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass wir die Gruppenphase der Champions League erreichen.»
Petkovic sieht aber nicht nur eine Gefahr, die der Erfolg von Istanbul mit sich bringen könnte. Er verweist auf das Beispiel des FC Basel, der die vergangene Saison nach einem missglückten Saisonstart mit einem 2:0-Heimsieg in der Europa League gegen die AS Roma lanciert hatte. «Ich hoffe, dass wir genau denselben Effekt erzielen», sagt Petkovic. Der kroatisch-schweizerische Doppelbürger sagt: ««In Istanbul haben wir die Latte hoch gelegt. Dort oben muss sie bleiben.» Er weiss, dass das Kerngeschäft der Young Boys noch immer die Super League und nicht irgendein internationaler Wettbewerb ist. Und deshalb kann ihm auch überhaupt nicht gefallen, dass nach lediglich drei Spieltagen seine Mannschaft bereits sieben Punkte Rückstand auf Leader Basel aufweist. Dass auch die Grasshoppers mit ebenfalls zwei Unentschieden und einer Niederlage schlecht aus den Startlöchern gekommen sind, sei für YB gut, sagt Petkovic. «Sie stehen damit genauso unter Druck wie wir.»
Petkovic hat nach der verpatzten Finalissima gegen Basel und dem schwachen Saisonstart erfahren müssen, wie schnell ein eben noch gerühmter Trainer in die Kritik geraten kann. «Dabei haben wir ja einzig gegen Bellinzona wirklich schlecht gespielt», sagt Petkovic. «Aber solche Mechanismen gehören zu unserem Beruf.» Wie auch das Erörtern gewisser Dispositionen gegenüber den Medien. Zum Beispiel, weshalb der Verfechter der Dreierabwehr sich nun dafür entschieden hat, zu viert verteidigen zu lassen. «Diese Diskussion ist lächerlich», sagt Petkovic. «Ich will eine Mannschaft haben, die nicht nur in einem System spielen kann.» Aber warum hat YB dann in der letzten Saison nie mit einer Viererabwehr gespielt? «Weil dies noch nicht möglich gewesen ist. Erst jetzt haben wir die dafür nötigen Aussenverteidiger zur Verfügung», sagt Petkovic.
Wie sehr diese gegen GC gefordert werden, ist aber offen. Bei den Zürchern sind die Flügelspieler Steven Zuber und Steven Lang noch nicht zu grosser Form aufgelaufen. Was im Prinzip für die ganze Mannschaft gilt. Eine Reaktion auf die schwache Vorstellung beim glückhaften 2:2 in Thun habe sein Team jedoch «schon am Sonntagabend beim Straftraining nach der Rückkehr vom Spiel gezeigt», sagt Sforza. «Die Spieler haben eingesehen, dass sie nicht so auftreten, wie wir es im Training üben: mit Leidenschaft, mit Klarheit und mit Schnelligkeit.»
Sforza erhofft sich gegen YB nun das Comeback von Aufbauer Ricardo Cabanas. Sforza sagt: «Er hat mittrainiert. Aber ich will von ihm hören: Ja, Trainer, ich bin bereit.»
Vladimir Petkovic
«In Istanbul haben wir die Latte hoch gelegt. Dort oben muss sie bleiben.»
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shalako
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 06:07 |
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NZZ, 08.08.2010 Erster Saisonsieg für die Young BoysYB hat sich vom Fehlstart erholt. Dem Auswärts-Coup in der Champions-League-Qualifiaktion auswärts gegen Fenerbahçe Istanbul folgte nun der 2:1-Erfolg in Zürich gegen GC. Henri Bienvenu (45.) unmittelbar vor und Moreno Costanzo (50.) wenige Minuten nach der Pause ermöglichten den Bernern den ersten Sieg in der Meisterschaft. Aus Sicht der Hoppers war der Fehltritt nicht zwingend. Nach dem herrlichen Freistosstor Costanzos drehten sie spürbar auf und drängten die Young Boys zurück. Zunächst vergab der erst 16-jährige Joker Adili eine ausgezeichnete Chance, ehe Rennella den Kopfballpass Cabanas' verwertete. In der Folge bestimmte GC das Geschehen, verfügte aber in der Offensive über zu wenig Qualität. Die Zürcher bleiben Vorletzter. Telegramm: Grasshoppers - Young Boys 1:2 (0:1) Letzigrund. - 6900 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 45. Bienvenu (Lulic) 0:1. 50. Costanzo (Freistoss) 0:2. 78. Rennella (Cabanas) 1:2. Grasshoppers: König; Menezes, Vallori, Smiljanic, Voser; Toko (85. Colina), Salatic; Lang (85. Emeghara), Cabanas, Lenjani (43. Adili); Rennella. Young Boys: Wölfli; Sutter, Affolter, Jemal, Spycher; Doubai (82. Christian Schneuwly); Degen, Hochstrasser, Constanzo (67. Regazzoni), Lulic (56. Raimondi); Bienvenu. Bemerkungen: GC ohne Benito, Callà, D'Angelo, Silas, Pavlovic (alle verletzt), Zuber (krank), YB ohne Dudar (gesperrt), Lingani (verletzt). Verwarnungen: 31. Costanzo (Schwalbe), 70. Regazzoni (Unsportlichkeit), 79. Voser (Schwalbe). http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100808brz017_1.7139660.html
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shalako
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 06:09 |
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Zürcher Unterländer, 09.08.2010 Kein Mittel gegen Berner Effizienz Die Grasshoppers warten weiter auf den ersten Saisonsieg. Gestern verlor das Team von Ciriaco Sforza gegen die Berner Young Boys 1:2. GC bleibt nach der erneuten Niederlage in der Tabelle Vorletzter. «Vergesst es, bei uns kommt keine Nervosität auf. Wir kennen diese Situation aus der letzten Saison, und das kommt bei uns noch gut», erklärte GC-Trainer Ciriaco Sforza gestern nach dem Spiel zu den Journalisten. «Wir sind nicht unter Druck, wir schauen auch nicht ständig auf die Tabelle, sondern konzentrieren uns auf unsere Arbeit», meinte Mittelfeldspieler Ricardo Cabanas. Beide hatten eine gute Leistung der Grasshoppers gesehen. Eine, auf der man aufbauen kann, meinte Sforza. Nun spielte GC durchaus stärker als vor einer Woche beim enttäuschenden Auftritt in Thun. Doch im Gegensatz zu jener Partie, die 2:2 endete, gab es diesmal keinen Punkt. Die Grasshoppers begannen gegen YB nicht schlecht. Und sie hatten in der zweiten Halbzeit genügend Chancen, um den Ausgleich zu erzielen. Der junge Endogan Adili etwa schoss aus wenigen Metern über das leere YB-Tor. Und noch drei Minuten vor dem Ende verpasste Josip Colina mit dem Kopf knapp den Ausgleich. Erleichterter PetkovicEin Punkt wäre für die Grasshoppers letztlich nicht unverdient gewesen. Neben der ungenügenden Chancenauswertung, die auch Sforza kritisierte, mussten sich die Zürcher über die beiden Gegentreffer kurz vor und nach der Pause ärgern. In dieser Phase hatten die Young Boys ihre besten Momente, zudem zeigten sie im Abschluss eine gute Effizienz. Dass YB danach so passiv wurde, war unerklärlich und wäre beinahe bestraft worden. Die Berner konnten nicht an ihren brillanten Auftritt unter der Woche beim siegreichen Champions-League-Qualifikationsspiel in Istanbul anknüpfen. «Wir wussten, dass es in Zürich schwer wird. Ich bin erleichtert, dass wir die drei Punkte mitnehmen können. YB ist zurück», freute sich der Trainer Vladimir Petkovic. Dass er über einen weit stärker besetzten Kader verfügt als Sforza, zeigten die Einwechslungen der Gäste: Mario Raimondi, Alberto Regazzoni und Christian Schneuwly. Bei GC sassen mit Ausnahme von Josip Colina nur Nachwuchsspieler auf der Bank. Wenig Positives im GC-SturmEs scheint sich zu bestätigen, dass die Grasshoppers im Sommer zu viel Substanz verloren haben. Vor allem in der Offensive. Vincenzo Rennella gelang zwar gestern sein zweiter Treffer in dieser Saison. Aber das im Frühling so starke Duo Gonzalo Zarate und Nassim Ben-Khalifa kann er nicht ersetzen. Gute Ansätze waren gestern zu sehen. Sforza betonte, dass die Mannschaft lebt. Aber letztlich müssen die Grasshoppers nun Punkte holen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am nächsten Sonntag in St. Gallen. Die Ostschweizer haben nur einen Zähler mehr auf dem Konto. Sollte GC allerdings auch bei St. Gallen nicht punkten, droht man den Anschluss zu verlieren. Dass man einen Fehlstart wie im Vorjahr im weiteren Verlauf der Meisterschaft problemlos korrigieren kann, ist keineswegs garantiert. http://www.zuonline.ch/storys/storys.cfm?vID=15884
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shalako
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 06:11 |
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Blick, 09.08.2010 YB endlich in der Liga angekommenZÜRICH - Ein effizientes YB feiert bei GC mit dem 2:1 den ersten Saisonsieg. Die Tore für den Vizemeister erzielen Bienvenu und Costanzo, Rennella kann für den Gastgeber nur noch verkürzen. Beide Teams streben nach einem missglückten Saisonstart ihren ersten Dreier an. Die Grasshoppers können dabei auf den wiedergenesenen Ricci Cabanas zählen. Der Routinier zieht in der ersten halben Stunde die Fäden im GC-Mittelfeld, ganz so, als ob er nie weg gewesen wäre. So geniesst GC in den ersten Minuten leichte Feldvorteile. Nach einer halben Stunde kommt dann Vizemeister YB auf Touren. Plötzlich erarbeiten sich die Berner Chancen im Minutentakt. Die heisseste Szene: Costanzo wird in der 31. Minute von Smiljanic im Strafraum gelegt. Glück für GC! Schiri Busacca entscheidet auf Schwalbe! YB erst nach einer halben Stunde auf TourenDer YB-Sturmlauf wird erst Sekunden vor dem Pausentee belohnt. Nach einem Klasse-Querpass von Lulic setzt sich Bienvenu vor dem GC-Tor durch und netzt mit seinem zweiten Saisontreffer zur 0:1-Führung ein. Die GC-Innenverteidigung um Smiljanic und Vallori sieht dabei alt aus. Statt einer Reaktion der Grasshoppers folgt kurz nach der Pause das 2:0 für YB. Costanzo schlenzt in der 50. Minute seinen Freistoss aufs Tor, GC-Keeper König kommt zwar dran, faustet das Leder aber ins eigene Netz. Für Scharfschütze Costanzo ist es seit seinem Wechsel von St. Gallen in die Hauptstadt die Tor-Premiere im gelbschwarzen Trikot. Jetzt reagiert GC, übernimmt das Spieldiktat. In der 62. Minute bringt es Jungspund Adili (eben am Dienstag 16 geworden) fertig, die Kugel aus zwei Metern über den YB-Kasten zu hauen. Wenig später ist es Rennella, dem das gleiche aus fünf Metern passiert. Nichts für schwache Nerven. Der Vizemeister endlich in der Liga angekommenRennella macht es in der 77. Minute besser, drückt den Jabulani nach Cabanas Kopfball über die Linie zum 1:2-Anschluss. Der Ausgleich gelingt dem Rekordmeister aber nicht mehr, dafür fehlt ihm vor dem gegnerischen Tor die Nervenstärke. YB feiert im Zürcher Letzigrund den angestrebten ersten Saisonsieg und ist endlich auch in der Super League angekommen. GC dagegen wartet weiter auf den ersten Vollerfolg, Trainer Sforza hat noch viel Aufbauarbeit vor sich. Vor allem die Chancenauswertung ist verbesserungswürdig. (msc) Grasshoppers - Young Boys 1:2 (0:1)Letzigrund. – 6´900 Zuschauer. – SR Busacca. Tore: 45. Bienvenu (Lulic) 0:1. 50. Costanzo (Freistoss) 0:2. 78. Rennella (Cabanas) 1:2. Grasshoppers: König; Menezes, Vallori, Smiljanic, Voser; Toko (85. Colina), Salatic; Lang (85. Emeghara), Cabanas, Lenjani (43. Adili); Rennella. Young Boys: Wölfli; Sutter, Affolter, Jemal, Spycher; Doubai (82. Christian Schneuwly); Degen, Hochstrasser, Constanzo (67. Regazzoni), Lulic (56. Raimondi); Bienvenu. Bemerkungen: GC ohne Benito, Callà, D´Angelo, Silas, Pavlovic (alle verletzt), Zuber (krank), YB ohne Dudar (gesperrt), Lingani (verletzt). Verwarnungen: 31. Costanzo (Schwalbe), 70. Regazzoni (Unsportlichkeit), 79. Voser (Schwalbe). http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/gc-yb-im-live-ticker-152793
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shalako
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 06:21 |
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Berner Zeitung, 08.08.2010 Costanzos Traum-Freistoss beschert YB den ersten SaisonsiegYB hat nach dem Champions-League-Coup bei Fenerbahçe Istanbul auch in der Meisterschaft zugeschlagen und GC auswärts 2:1 besiegt. Die schönste Szene im Letzigrund war auch die entscheidende: Moreno Costanzo schlenzte einen Freistoss in der 50. Minute unhaltbar für GC-Goalie Swen König zum 2:0 ins Lattenkreuz. König war mit der Faust zwar noch am Ball, konnte ihn aber nicht mehr über die Latte lenken. GC gelang der Anschlusstreffer erst in der 78. Minute: Rennella drückte den Ball nach einem unzulänglich abgewehrten Kopfball von Cabanas über die Linie. Der zuletzt angeschlagene Cabanas zeigte bei seinem Comeback eine starke Leistung und glänzte vor allem in der ersten Halbzeit als Ballverteiler. 16-Jähriger vergibt grosse ChanceDen Grasshoppers wurde letztlich ihre schlechte Chancenvewertung zum Verhhängnis. Die beste Gelegenheit hatte sich nach einer guten Stunde dem erst 16-jährigen Adili geboten. Der brachte es aber fertig, den Ball nach einem mustergültigen Zuspiel von Lang über die Latte zu befördern. Dass er ein guter Fussballer ist, zeigte Adili zehn Minuten später mit einem Kopfball, der Wölfli zu einer starken Intervention zwang. Schütze des Berner 1:0 war jener Mann, der Fenerbahçe das Genick gebrochen hatte: Henri Bienvenu. Er verwertete unmittelbar vor der Pause ein Zuspiel des früheren GC-Profis Senad Lulic. Petkovic erleichtert, Sforza optimistischYB-Trainer Vladimir Petkovic war natürlich erleichtert über den ersten Dreier in der Super League. «Diese Mannschaft braucht ein wenig Zeit, um in Schwung zu kommen», sagte er. «Wir sind glücklich über den Sieg, aber mit der Leistung noch nicht», fügte Freistosskünstler Costanzo hinzu. GC-Coach Ciriaco Sforza ärgerte sich über die Niederlage, nicht aber über die Vorstellung seiner Equipe. «Wir haben viele junge Spieler mit grossem Potenzial, wir haben gut gespielt und werden nun die letzten Details korrigieren. Es ist eine ähnlich Situation wie vor einem Jahr.» Grasshoppers - Young Boys 1:2 (0:1) Letzigrund. - 6900 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 45. Bienvenu (Lulic) 0:1. 50. Costanzo (Freistoss) 0:2. 78. Rennella (Cabanas) 1:2. Grasshoppers: König; Menezes, Vallori, Smiljanic, Voser; Toko (85. Colina), Salatic; Lang (85. Emeghara), Cabanas, Lenjani (43. Adili); Rennella. Young Boys: Wölfli; Sutter, Affolter, Jemal, Spycher; Doubai (82. Christian Schneuwly); Degen, Hochstrasser, Constanzo (67. Regazzoni), Lulic (56. Raimondi); Bienvenu. Bemerkungen: GC ohne Benito, Callà, D'Angelo, Silas, Pavlovic (alle verletzt), Zuber (krank), YB ohne Dudar (gesperrt), Lingani (verletzt). Verwarnungen: 31. Costanzo (Schwalbe), 70. Regazzoni (Unsportlichkeit), 79. Voser (Schwalbe). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Costanzos-TraumFreistoss-beschert-YB-den-ersten-Saisonsieg/story/13537607
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shalako
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 06:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 09.08.2010 Nach der YB-Premiere nun eine Aare-Fahrt Im vierten Anlauf hat es geklappt. Nach dem 1:0 gegen Fenerbahçe schaffte YB mit dem 2:1 im Letzigrund gegen GC den ersten Saisonsieg. In der Schlussphase, als die Berner die Müdigkeit zu spüren begannen, die Beine schwerer und schwerer wurden, die Grasshoppers alles nach vorne warfen, hielt es YB-Trainer Vladimir Petkovic in der Coaching-Zone fast nicht mehr aus. Hin und her tigerte er, am liebsten hätte er selbst den Ball aus der Gefahrenzone gekickt. Dabei schien nach dem 2:0 durch Moreno Costanzo in der 50. Minute, als die YB-Nummer 10 mit einem Freistoss in die hohe Ecke GC-Hüter Swen König überraschte, alles unter Kontrolle zu sein. Petkovic versuchte danach mit Auswechslungen und Umstellungen seinem Team im fünften Spiel innert 15 Tagen neue Impulse zu geben. Raimondi kam für Lulic, Spycher, der zuerst in der Vierer-Abwehrkette auf der linken Seite verteidigt hatte, wechselte nun ins Zentrum mit Hochstrasser vor die Dreierkette. Nach 69 Minuten erschien Christian Schneuwly für Doubai, Regazzoni ersetzte Costanzo, doch der Druck der Grasshoppers nahm zu; und die Zürcher vergaben die besten Möglichkeiten. So in der 63. Minute, als Endogan Adili, der am 3. August 16 Jahre alt geworden war, aus zwei Metern den Ball über das Tor lenkte. Am 13. Mai war der GC-Spieler noch als jüngster Torschütze in die Statistik der Super League eingegangen, als ihm gegen Absteiger Aarau ein Tor gelungen war. Wölfli mit starken Paraden Aber nicht nur der GC-Youngster versagte vor dem YB-Tor. Rennella wuchtete den Ball nach guter Vorarbeit von Toko und Lang über die Querlatte (74.). Cabanas, der erstmals in dieser Saison nach seiner Achillessehnen-Entzündung spielte, sah seinen Schuss von Wölfli pariert. Überhaupt: Der Berner Goalie rettete seinem Team mit guten Paraden die drei Punkte. So schafften die Zürcher nur noch den Anschlusstreffer durch Rennella, nach einem Corner von Lang und einem Kopfball von Cabanas, den Wölfli vorerst abwehrt. Beim Rebound war aber kein Berner mehr zur Stelle. Hinterher interessierte dies Petkovic nicht und auch nicht, dass Dubai in der 69. Minute das 3:0 mit einem Fehlschuss vermasselt hatte, und auch nicht die Gelbe Karte an Costanzo, als dieser in der 32. Minute gegen Smiljanic im Strafraum zu Boden ging und Schiedsrichter Busacca dies als Unsportlichkeit wertete. «Das Wichtigste ist der Sieg», atmete Petkovic auf und sprach von einem sehr schwierigen Spiel, auch in mentaler Hinsicht. Auch diesmal musste der Trainer in der Startphase mit ansehen, wie seine Mannschaft Mühe bekundete, ins Spiel zu kommen, und sich vor der Pause kaum eine Torchance zu erarbeiten vermochte. Wieder ein Tor von BienvenuEs war für YB natürlich ideal, dass Henri Bienvenu nach guter Vorarbeit von Costanzo und Lulic und begünstigt durch einen Fehler von Smiljanic kurz vor der Pause der Führungstreffer gelang. Aber so wie das Spiel lief, «wäre auch ein Unentschieden möglich gewesen», räumte Petkovic ein. Der Frust blieb so bei Ciriaco Sforza. «Zwei unnötige Gegentore» waren es für den GC-Trainer. Cabanas sprach von einem falschen Freistosspfiff vor dem zweiten Treffer. Ein Straftraining, wie vor einer Woche nach dem 2:2 in Thun, war diesmal bei GC nicht angesagt. Dafür ist bei YB heute Montag ein Spezialtraining auf dem Programm: Die YB-Spieler wagen sich mit Schlauchbooten auf die Aare. http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/Nach-der-YBPremiere-nun-eine-AareFahrt-/story/20031342
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shalako
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 10:09 |
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Berner Zeitung, 09.08.2010 Die Noten zum Spiel YB-GC (8. August 2010)Das eher müde YB hat beim 2:1-Sieg in Zürich gegen GC nur teilweise überzeugt – und gegen Ende stark nachgelassen. Marco Wölfli: Note 5,5 Der Torhüter rettete YB am Ende mit mehreren starken Paraden den Sieg. Beim Gegentor war Wölfli aber machtlos. Scott Sutter: Note 4,5 Einige gute Aktionen in der ersten Halbzeit. Aber nach der Pause kam vom Rechtsverteidiger nicht mehr viel. François Affolter: Note 5 In Abwesenheit des gesperrten Dudars gab der Youngster den souveränen Abwehrchef. Antizipierte viele Bälle und gewann fast alle Zweikämpfe. Ammar Jemal: Note 4,5 Jemal rückte von links in die Innenverteidigung – und war nicht immer stilsicher, aber rustikal und meistens zweikampfstark. Christoph Spycher: Note 4,5 Der Routinier agierte diesmal hinten links, dort also, wo er jahrelang gespielt hatte. Mit seiner Erfahrung gelang es ihm, lange für Ruhe zu sorgen. Am Schluss spielte er im zentralen Aufbau, wo auch er den GC-Sturmlauf nicht verhindern konnte. Xavier Hochstrasser: Note 4 Durfte von Anfang an spielen – und war solid, laufstark, aber ohne viel Einfluss aufs Spiel. Thierry Doubai: Note 4 Die grosse Begabung liess seine grosse Begabung selten aufblitzen. Und vergab das 3:0 in der 69.Minute, welches YB eine ruhige Schlussphase beschert hätte. David Degen: Note 4,5 Sehr aktiver Beginn, lieferte sich mit Voser intensive Zweikämpfe. Aber baute stark ab, auch ihm war die Müdigkeit vom Auftritt in Istanbul anzumerken. Moreno Costanzo: Note 5 Der Spielmacher muss Tore schiessen und vorbereiten, diesen Auftrag erfüllte er im Letzigrund. Feiner Pass vor dem ersten YB-Tor auf Vorbereiter Lulic, nicht unhaltbares Freistosstor zum zweiten Berner Treffer. Senad Lulic: Note 5 Er ist mit seiner Unberechenbarkeit und seiner Schnelligkeit eine Verstärkung, aber der Dribbler setzt seine Vorzüge noch sparsam ein. Seine Flanke führte zu Bienvenus Führungstor. Henri Bienvenu: Note 5 Ihm sind in dieser Saison 20 Tore zuzutrauen. Immer gefährlich, beharrlicher Ballbehaupter, fleissig, dynamisch. Eiskalt beim Tor aus wenigen Metern. Mario Raimondi: Note 3,5 Kam nach 56 Minuten für Lulic. Agierte eher zurückhaltend und teilweise glücklos. Alberto Regazzoni: Note 3,5 Kam nach 66 Minuten für Costanzo. Auch ihm gelang es nicht, Eigenwerbung zu betreiben. Noten: 6=herausragend; 5=gut; 4=solid;3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Die-Noten-zum-Spiel-YBGC-8-August-2010/story/26040344
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shalako
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 10:18 |
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NZZ, 09.08.2010
Blockade vor dem Tor
GC unterliegt im Letzigrund den abgeklärten Young Boys 1:2 und wartet weiter auf den ersten Saisonsieg (brb)
Die Zürcher erspielten sich nach einem 0:2-Rückstand plötzlich couragiert Chance um Chance. Die mangelnde Qualität im Abschluss verhinderte jedoch einen möglichen Punktgewinn.
brb. Zürich. · Vielleicht erklären die Torraumszene in der 62. Minute und die Geste danach den gegenwärtigen Zustand im Grasshopper-Club am treffendsten: Der am 3. August 16 Jahre alt gewordene Endogan Adili hob den Ball aus wenigen Metern über die Latte. Und so blieb es nach Toren von Henri Bienvenu kurz vor der Pause zum 1:0 und einem sehenswerten Freistosstor von Moreno Costanzo zum 2:0 (50.) zum Schrecken des GC-Trainers Ciriaco Sforza vorerst beim Zweitore-Vorsprung für die Young Boys. Bei den Grasshoppers verwarf man die Hände, und der pubertäre Jüngling Adili wollte sich erst gar nicht mehr vom Erdboden erheben, vielmehr darin versinken. Erst die aufmunternde Hilfestellung des Routiniers Ricardo Cabanas mochte ihn wieder an sich und die Welt glauben lassen. Adili rannte weiter.
Weiterer Entwicklungsprozess
Ja, das sei so, sie müssten halt auch in dieser Saison «wieder einmal» einen Entwicklungsprozess einleiten, sagte Cabanas. Es sei jedes Mal ein hartes Stück Arbeit, «sich in dieser Art in die Saison hineinzukämpfen», aber im GC sei das Fakt. «Logisch» sei es schöner, wie im FC Basel mit altbewährten Kräften und zusätzlichen Verstärkungen zu starten. Sorgen mache er sich jedoch keine, sagte Cabanas, es sei positiv, sich Chancen erarbeitet zu haben, und der Trainer Sforza lobte die Spieler für «viel Leidenschaft». Im Gegensatz zum Auftritt vom letzten Wochenende im Berner Oberland sei man vom Engagement her «wieder auf einem richtigen Weg».
Dieser Weg dürfte aber wiederum steinig werden. In der ersten Spielstunde offenbarten die Zürcher viel Mühe in der Angriffsauslösung. Es war offensichtlich, dass die Lücken der regelmässigen Torschützen in der letzten Saison – Nassim Ben Khalifa (Wolfsburg) und Gonzalo Zarate (Salzburg) – momentan noch nicht kompensiert sind. Wen wundert's? Steven Lang sucht noch Schwung und Form, Lenjani fehlte die Durchschlagskraft, und der Stürmer Rennella konnte lange weder einen Ball behaupten noch mit ihm etwas Kreatives anfangen.
Die Blockade im offensiven Bereich und vor dem Tor löste sich erst, als es für eine solide Reaktion schon ein wenig spät war. Nach dem Anschlusstor von Rennella in der 78. Minute zum 1:2 wussten die Zürcher in den finalen Minuten nichts mehr Zwingendes heraufzubeschwören.
Während der Trainer Sforza kein Hehl aus seiner Enttäuschung machte, war sein Antipode Vladimir Petkovic «froh über die drei Punkte». Nach dem Coup in Istanbul gegen Fenerbahce in der Qualifikation zur Champions League seien seine Spieler «physisch und mental müde» gewesen. Es sei ein Ding der Unmöglichkeit, nach dem Abbau von so viel Spannung kurz darauf «im Kopf wieder die nötigen Impulse zu setzen». Als «moralischer Kick» hätten die Tore etwas geholfen, sagte der Kroate, der sich mit diesem Erfolg «zurück im Meisterschaftsrennen» glaubt.
Wechselnde Aufgaben für YB
In den nächsten Wochen gehe es darum, die wechselnden Aufgaben auf internationalem und nationalem Parkett gut zu bewältigen, und auch der Spielmacher Christoph Spycher (anfangs auf der linken Abwehrseite eingesetzt) betonte, dass man in diesem Bereich Fortschritte erzielen müsse. Die Berner traten unter diesen Umständen selbstzufrieden die Heimreise an. GC bündelt dagegen die Kräfte, um nach einem missratenen Start zu sich selbst zu finden. Manchmal sei es gut, «nicht optimal» zu starten, sagte Cabanas. Er muss es wissen, er besitzt reichhaltige Erfahrung in solchen Prozessen.
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shalako
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 10:19 |
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Aargauer Zeitung, 09.08.2010
YB findet definitiv in die Spur
Nach dem Coup von Istanbul legen die Berner in der Super League nach und schlagen GC 2:1 Im Letzigrund hatten die Young Boys in der letzten Saison beide Partien gegen GC verloren. Ausgerechnet hier fanden sie nun nach dem verpatzen Saisonstart auf die Siegesstrasse zurück.
Wie trist hat die Welt der Young Boys doch vor einer Woche noch ausgesehen! Wegen einer miserablen Chancenauswertung hatten sie beim 2:2 gegen Fenerbahce scheinbar alle Trümpfe aus der Hand gegeben und sich dann drei Tage später beim 1:2 in Bellinzona scheinbar bis auf die Knochen blamiert.
Doch von Mittwoch bis gestern Sonntagabend hat sich vieles zum Guten verändert bei den Bernern. Dem 1:0 gegen Fenerbahce folgte am Freitag die Zulosung der Attraktion «Tottenham» in den Playoffs der Champions League. Am Samstag bewies der Sieg Bellinzonas über Basel, dass eine Niederlage im Comunale vielleicht doch nicht ganz so peinlich ist wie zuerst angenommen. Und am Sonntag schliesslich legte YB im Letzigrund nach und ging mit 2:1 erstmals in dieser Saison in der Liga als Sieger vom Rasen.
Die Torchancen von GC
Dies hatte indes auch viel damit zu tun, dass GC im Abschluss bös gesündigt hatte. «Wir benötigten etwas Glück», sagte daher YB-Trainer Vladimir Petkovic, «das Spiel hätte auch unentschieden enden können.»
Ein Remis wäre in der Tat das leistungsgerechtere Resultat gewesen. Der letzte Woche eben erst 16 Jahre alt gewordene Endogan Adili hatte es nach einer guten Stunde versäumt, seine hochkarätige Chance zum Anschlusstreffer zu nützen. Und nachdem dieser zwölf Minuten vor dem Ende durch Vincenzo Rennella doch noch Tatsache geworden war, hatte Josip Colina dank einer der zahlreichen guten Cornerflanken von Ricardo Cabanas sogar noch den 2:2-Ausgleich auf dem Kopf gehabt. «Wir sind enttäuscht», sagte GC-Trainer Ciriaco Sforza, «aber auf dem richtigen Weg.» Auf jeden Fall attestierte er seinem Team, mit jener Leidenschaft aufgetreten zu sein, die er in Thun noch so sehr vermisst hatte.
Fakt ist indes gleichwohl, dass die Zürcher punktemässig den verunglückten Saisonstart des letzten Jahres gar noch unterboten haben. Statt mit drei wie damals stehen sie nach vier Runden sieglos mit nur zwei Punkten auf dem vorletzten Platz. Dass mit einem guten Offensivspieler wie dem zu Salzburg abgewanderten Gonzalo Zarate einiges anders aussehen würde, war auch gestern ersichtlich. Der Nachfolger des Argentiniers, der von Aarau gekommene Steven Lang, ist derzeit noch weit davon entfernt, in die Fussstapfen Zarates zu treten.
Comeback von Cabanas
Immerhin gab Cabanas ein gelungenes Saisondebüt und unterstrich, wie wichtig er für die Mannschaft als Führungsspieler noch immer ist. Vor allem dann, wenn Vero Salatic im zentralen Mittelfeld einen schwächeren Tag einzieht. Gestern jedenfalls war der Nationalmannschaftskandidat mit einem Ballverlust am 0:1 mitschuldig, das Henri Bienvenu nach dem gewonnenen Zweikampf gegen Boris Smiljanic unmittelbar vor der Pause gelungen war.
Und weil Goalie Swen König fünf Minuten nach dem Wechsel den Freistoss von Moreno Costanzo unbedarft zu dessen erstem Meisterschaftstor für YB passieren liess, waren die Gäste vor allem auch dank gütiger Mithilfe der Gastgeber auf die Siegesstrasse eingebogen. «Die Tore sind in guten Momenten gefallen», sagte Vladimir Petkovic.
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shalako
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Verfasst: Montag 9. August 2010, 10:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Tagesanzeiger, 09.08.2010
Viele Fehlschüsse, ein Fehlstart – aber keine Schelte
GC verlor gegen YB trotz guter Torchancen 1:2 und sehnt sich nach früherer Effizienz.
Womöglich wäre Endogan Adili wieder mit rudernden Armen über den Platz gerannt. Ziellos, ausser sich vor Freude wie einst im Frühling. Damals war ihm als 15-Jährigem ein Goal gelungen in seinem allerersten Spiel mit der ersten Mannschaft der Grasshoppers, und er hatte den Superlativ auf sicher: jüngster Torschütze in der Super-League-Geschichte.
Aber die GC-Mannschaft dieser Tage ist eine, die ihren Weg erst noch finden muss. Die nicht so selbstverständlich spielt und siegt wie zum Ende der vergangenen Saison. Die weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg wartet und gestern 1:2 gegen die Young Boys verlor. Entsprechend schoss der mittlerweile 16-jährige Endogan Adili, als er in der 62. Minute rund zwei Meter vor der Torlinie einen Querpass von Steven Lang hätte über die Linie drücken können, über das Tor. Wenig später erging es Vincenzo Rennella nicht besser: Von ihm kam der Fehlschuss aus fünf Metern.
Cabanas Unzufriedenheit
Damit war Demba Touré zurück in Zürich – bei den Fans jedenfalls. Der Senegalese hatte zwischen 2004 und 2008 als Chancentod im GC-Dress gegolten, und nach der Grosschance von Rennella riefen die Fans ausgerechnet seinen Namen. Dies, sowie die Pfiffe nach wiederholt missglückten Aktionen, beschworen den Zorn von Ricardo Cabanas herauf. «Wir wurden von Teilen der Zuschauer im Stich gelassen», klagte er, der gestern seinen ersten Saisonmatch bestritt. Besonders gut täten Pfiffe und Schmährufe dem Selbstvertrauen der jungen Spieler nicht, fand er.
Die Niederlage indessen war nicht in dieser Disharmonie begründet, Cabanas ortete sie in der Chancenverwertung. «Im vergangenen Jahr hat uns Effizienz ausgezeichnet, die fehlt uns jetzt», sagte er. Vier Treffer in vier Spielen, davon zwei vom Penaltypunkt, zeugen in der Tat nicht von Entschlossenheit vor dem Tor. Immerhin nutzte Rennella seine zweite Grosschance nach einem Cabanas-Kopfball in der 78. Minute: Mit dem Knie gelang dem Stürmer das 1:2 aus Zürcher Sicht, womit wenigstens die Schlussphase mit Spannung gefüllt war. Aber schliesslich kein Tor mehr sah.
Und wieder Bienvenu
Davor hatte die Partie zwischen dem bemühten GC und dem müden YB kaum jemanden begeistern können. Die Grasshoppers hatten die Berner im Griff, ehe diese in der 45. Minute durch Henri Bienvenu überraschend in Führung gingen. Nach einem Fehlpass von Veroljub Salatic düpierte der ivorische Stürmer vor dem Torschuss Boris Smiljanic. Nach den Versäumnissen im Angriff – aus einigen Eckbällen resultierte kaum Gefahr – offenbarte GC Augenblicke vor der Pause auch defensiv Mängel. Unmittelbar danach erhöhte Moreno Costanzo mit einem Freistoss auf 2:0. «Zwei unnötige Gegentore» waren es für GC-Trainer Ciriaco Sforza, Cabanas sprach von einem falschen Freistosspfiff vor dem zweiten Treffer.
Sforza verweigerte sich einer Schiedsrichterdiskussion genauso wie der Analyse der schiefen Tabellenlage oder der Kritik an einzelnen Spielern. Ja, die Chancenverwertung sei nicht gut gewesen, befand er. Aber: «Die Mannschaft hat gelebt, Leidenschaft gezeigt und gekämpft.» Vor einer Woche waren dies und die Gemütslage des Trainers noch anders gewesen, nach dem 2:2 in Thun hatte Sforza das Team zu einem abendlichen Straftraining verknurrt. Diesmal sagte er gütig gestimmt: «Meine Mannschaft hat sich Chancen erarbeitet. Und wenn ein 16-Jähriger zu einer solchen Gelegenheit kommt, muss er gut gespielt haben.»
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