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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. August 2010, 12:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Sonntag, 01.08.2010
Marco Wölflis Flucht in die Ironie
Der Torhüter der Young Boys erlebte gestern bei der 1:2-Niederlage in Bellinzona einen Abend der ganz bitteren Sorte von patrik schneider aus bellinzona
Zwischen dem Auftritt im Stade de Suisse am Mittwoch und jenem im Stadio Comunale gestern lagen Welten. Eines hat sich im YB-Spiel grundlegend geändert: die Chancenauswertung. Das sah auch Torwart Marco Wölfli so.
Gleich reihenweise waren die Berner im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Fenerbahçe Istanbul gescheitert. An Torhüter Volkan. An der Latte. Am Pfosten. An sich selbst. In Bellinzona legten die Young Boys zwar auch Unvermögen an den Tag. So viele Chancen wie am Mittwoch vermasselten sie diesmal aber nicht. Der einzige gefährliche Angriff führte zum 1:2-Anschlusstreffer. Erzielt vom eingewechselten Sambier Emmanuel Mayuka, der in der 83. Minute eine Flanke von Henri Bienvenu über die Linie drückte. «Das ist das einzig Positive an diesem Abend», sagte Torhüter Marco Wölfli mit einem Schmunzeln. «Ein Schuss aufs Tor, einer drin.» Und, um den Anflug von Ironie noch etwas zu verstärken: «Vor zwei Jahren hatten wir nach vier Spielen erst einen Punkt. Jetzt sinds nach drei Spielen wenigstens schon deren zwei.»
So richtig zum Lachen war nach dem blamablen Auftritt im Tessin aber auch ihm nicht zumute. «Da haben wir uns fest vorgenommen, keinen frühen Gegentreffer zu erhalten, und da liegen wir nach wenigen Minuten schon wieder 0:1 zurück.» Ärgerliche, unglückliche Tore seien es gewesen. «Beim ersten schoss Lustrinelli Dudar ans Bein, beim zweiten bin ich mit den Fingerspitzen dran, der Ball findet schliesslich via Raimondi ins Netz.» Klar hätten sie gewusst, dass es nach einer solchen Leistung wie gegen Istanbul – Wölfli war am Mittwoch gesperrt – mental und auch physisch schwierig werden könnte. «Aber alles auf die zusätzliche Belastung durch die Champions-League-Qualifikation abschieben zu wollen wäre falsch. Vor zwei Jahren waren wir nicht dabei und starteten noch schlechter in die Saison.»
Nicht nur für Wölflis Begriffe, der die konzeptlosen Angriffsversuche von seiner Position aus tatenlos mitansehen musste, ging bei den Bernern im Spiel nach vorne deutlich zu wenig. Die wichtigste Regel für das Rückspiel in drei Tagen im Sükru-Saracoglu-Stadion Istanbul sei aber eine andere: «Wir dürfen kein Tor kassieren. Ganz sicher nicht in den Anfangsminuten. Wenn wir das schaffen, dann stehen uns alle Möglichkeiten offen», glaubt der bald 28-Jährige. Sie hätten im Vorjahr, beim 1:0-Sieg in der Europa-League-Qualifikation in Bilbao, gezeigt, was sie auswärts zu erreichen imstande sind. «Das können wir auch in Istanbul wiederholen. Wir haben eine starke Mannschaft.» Von jener sah man gestern zwar wenig, widersprechen dürfte Wölfli aber kaum einer. «Dass YB hier nach diesem grossen Spiel am Mittwoch verloren hat, ist typisch für den Fussball», sagte Ex-YB-Stürmer Mauro Lustrinelli, der gestern in der Schlussphase einem zweiten Treffer nahe war. «Gegen stärkere Mannschaften spielt man automatisch stärker, gegen schwächere schwächer. Aber YB verfügt über beste Chancen, eine wunderbare Meisterschaft zu spielen.»
«Alles auf die zusätzliche Belastung durch die Champions- League-Qualifikation abzuschieben, wäre völlig falsch.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 1. August 2010, 12:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Sonntag, 01.08.2010
Geblendet vom eigenen Spektakel
Die Berner Young Boys verlieren in Bellinzona 1:2 Von Patrik Schneider
Im Sekundentakt flogen die verbalen Giftpfeile Richtung Schiedsrichter Jérôme Laperrière. Alberto Regazzoni war in den Katakomben des Stadio Comunale kaum zu bändigen, musste immer wieder zurückgehalten werden. Er hatte einen Schuldigen gesucht für die eben erlittene Schmach. Er hatte ihn gefunden. Es war der Falsche. Denn «so, wie wir heute gespielt haben», musste David Degen eingestehen, «so geht es einfach nicht». Der 27-Jährige, am Mittwoch gegen Fenerbahçe zusammen mit Scott Sutter der Hauptdarsteller auf der rechten Seite, wurde noch vor der Pause für ebendiesen eingewechselt. Sutter war überfordert gewesen, und Trainer Vladimir Petkovic hatte früh ein Signal setzen wollen. Genützt hats nichts. Weshalb, das wusste niemand. «Ich habe keine Ahnung», sagte etwa Degen und beendete das Gespräch, bevor es überhaupt richtig in die Gänge gekommen war. Mit dem Hinweis, dass er «gar keine Lust» habe, darüber zu diskutieren.
Der Stachel sass tief. Nur drei Tage nach dem Gala-Auftritt in der Champions-League-Qualifikation, der mit einem 2:2 überaus schwach belohnt worden war, verloren die Young Boys beim Abstiegskandidaten Bellinzona 1:2. Provinz statt Glamour, Schelte statt Lobeshymnen. Geblendet vom eigenen Spektakel gegen Fenerbahçe brachten die Berner im Tessin kein Bein vors andere. Und wie schon gegen die Türken (5.) und in Thun (1.) gerieten sie früh in Rückstand. Ausgerechnet Mauro Lustrinelli, in der letzten Saison noch an YB ausgeliehen, erzielte mit der Hilfe von Emiliano Dudar in der 6. Minute das 1:0. Die Partie war damit so gut wie gelaufen. «Wie schwierig es ist, ein so frühes Gegentor zu verdauen, das hat man schon in Thun gesehen», sagte Petkovic. Dort gelang der späte Ausgleich. Diesmal war die Hypothek nach dem 2:0 durch Frank Feltscher bereits zur Pause zu hoch. Auch der Trainer suchte krampfhaft nach einer Erklärung für den eklatanten Leistungsabfall. Für die fehlende Präzision bei den Zuspielen. Für die Harmlosigkeit in der Offensive. «Wir haben drei Viertel der 90 Minuten gebraucht, um einigermassen ins Spiel zu kommen», stellte er ernüchtert fest. «Bei einigen waren die Gedanken nicht dort, wo sie sein sollten.»
Drei Spiele, zwei Punkte. Es ist nicht das erste Mal, dass der Berner Motor zu Beginn einer Meisterschaft stottert. Vor zwei Jahren startete YB mit nur einem Punkt aus vier Partien. Der schwache Auftakt kostete Trainer Martin Andermatt damals den Job. Hat Petkovic keine Angst, dass ihn dasselbe Schicksal ereilen könnte? «Ich fühle mich bei YB sehr gut und sehr sicher. Aber es ist natürlich legitim, diese Frage zu stellen.» Legitim ist es auch, der Mannschaft in den nächsten Tagen mit Nachdruck klarzumachen, dass ein ähnlicher Auftritt wie gesternin Istanbul ein Debakel nach sich zie-hen würde. Für Petkovic ist im Rückspiel am Mittwoch noch immer alles möglich. Aber nur, «wenn ich wieder ein Teamhabe, und nicht elf Einzelspieler».
_________________ For Ever
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 1. August 2010, 12:45 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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isch ja ganz a truurigi leishctig gis vo yb. wieso laht me sech vomene bellinzona so la vorfühere? jetzt wird dr druck immer grösser. wes schläht louft simer hüt abe uf rang 10 !!! 
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shalako
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Verfasst: Montag 2. August 2010, 08:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 02.08.2010 Status quo nach dem ZwischenhochKraft-, ideen- und gesichtslos: YB hat in Bellinzona nie zu überzeugen vermocht und 1:2 verloren. Mit zwei Punkten aus drei Spielen ist den Young Boys der Saisonstart in der Meisterschaft gründlich misslungen. Die Hoffnung war keine wirkliche. Ganz spät begann YB im Tessin dann doch noch, so etwas wie Fussball zu spielen. Wegen der zuvor herrschenden Hitze war der Zeitpunkt vielleicht berechtigt, vom Spielverlauf her aber weniger. 30 Minuten nach seiner Einwechslung gelang Emmanuel Mayuka das Anschlusstor – der erste YB-Treffer des Sambiers in einem Pflichtspiel kam aber zu spät. Die Young Boys waren gegen Bellinzona nie auch nur in der Nähe des Siegs. Entsprechend enttäuscht zeigten sich die Akteure. Alberto Regazzoni reagierte frustriert («Dieser Schiedsrichter provoziert in jedem Spiel»), Captain Marco Wölfli hingegen blieb sachlich: «Das ist nur schwer zu erklären.» Man hätte von der Belastung durch den Europacup gewusst, von der Tücke dieser Auswärtsaufgabe zwischen den zwei Spielen gegen Fenerbahçe. «Und trotzdem haben wir uns schlecht angestellt und ärgerliche Tore kassiert.» Rochaden ohne WirkungTrainer Vladimir Petkovic hatte seine Mannschaft nach dem Spiel am Mittwoch auf vier Positionen umgestellt. Thierry Doubai, Senad Lulic, Henri Bienvenu und David Degen mussten auf der Bank Platz nehmen; Marco Schneuwly, Alberto Regazzoni, Mario Raimondi und Xavier Hochstrasser rückten ins Team. Einzig die Viererkette in der Abwehr blieb bestehen. Doch genau diese war zu Beginn der wunde Punkt, die Aussenverteidiger Ammar Jemal und Scott Sutter kamen mit ihren Gegenspielern überhaupt nicht zurecht, was sich nicht nur beim Gegentreffer durch Lustrinelli zeigte. Dass Petkovic David Degen bereits nach 20 Minuten zum Einlaufen schickte, war ein starkes Zeichen. Degens Einwechslung für Sutter nach einer halben Stunde war denn auch der Anlass für zahlreiche Rochaden. Regazzoni wechselte auf links, wo er ebenso wirkungslos blieb. Mario Raimondi rückte ins rechte Mittelfeld, ihm fehlte auch dort die Durchschlagskraft. Und von der Vierer- wechselte YB auf die altbewährte Dreierabwehr, auch hier blieb ein Effekt aus. Was vor der Pause noch folgte, war einzig der zweite Tessiner Treffer. Nach seinem zurückgeprallten Lattenschuss durfte sich Frank Feltscher in der Wohlfühlzone YB-Abwehr noch ein zweites Mal versuchen – und traf zum 2:0. Bei YB schien danach niemand mehr an einen Punkt zu glauben, geschweige denn an einen Sieg. Und so konstatierte der konsternierte YB-Trainer nach dem Spiel mit leichtem Galgenhumor zumindest eine gesteigerte Effizienz gegenüber dem Fenerbahçe-Spiel – aus einer Chance resultierte ein Tor. Sonst sah Petkovic wenig Licht: «Es ist schwierig zu erklären, warum wir erst nach drei Vierteln des Spiels einigermassen Fussball gespielt haben.» Zu Emiliano Dudars Platzverweis nach dessen zweiter Verwarnung in der 74.Minute sagte er: «Natürlich war das dumm.» Und auf die Frage eines Tessiner TV-Journalisten, ob er sich seines Amtes noch sicher sei, meinte Petkovic: «Abzüglich des gewohnten Berufsrisikos fühle ich mich sicher.» Petkovic «kein Thema»YB ist der Saisonstart misslungen, die Leistung im Tessin war die bis anhin schlechteste. Auch Sportchef Alain Baumann glaubte nicht lange an den Sieg: «Nach dem ersten Gegentor habe ich gemerkt, dass da irgendwo der Wurm drin war.» Vor zwei Jahren verbuchte Martin Andermatt mit YB nach vier Spielen nur gerade einen Punkt und wurde daraufhin entlassen. Dass es Petkovic, dessen Nachfolger, jetzt ähnlich ergehen könnte, bestreitet Baumann: «Das ist überhaupt kein Thema, sicher nicht vor diesen wichtigen Partien. Wir spielen jetzt gegen Fenerbahçe und GC und sehen dann weiter.» Auf jeden Fall müssen sich die Young Boys gewaltig steigern, wollen sie am Mittwoch in der Türkei um den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde mitspielen. Die Vorstellung in Bellinzona war nach dem berauschenden, aber unglücklich verlaufenen Champions-League-Abend vom Mittwoch eine Rückkehr auf die alte Strasse. Es herrscht Status quo nach dem Zwischenhoch. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Status-quo-nach-dem-Zwischenhoch/story/20989841
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 2. August 2010, 08:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 02.08.2010 YB-Spieler François Affolter: «Wir müssen mehr Willen zeigen» François Affolter sieht nach der diskussionslosen Niederlage im Tessin auch im mentalen Bereich Handlungsbedarf. Wie konnte es zu diesem frühen Gegentor kommen? François Affolter: Wir standen in der ganzen Startphase viel zu weit von den Gegenspielern weg. Lustrinelli entwischte mir hinter meinem Rücken, ich musste aber auch noch auf einen zweiten Angreifer achten. Die Situation verläuft dann unglücklich: Dudar und Wölfli kommen sich gegenseitig in die Quere, und Lustrinelli profitiert. Beim zweiten Gegentor sah die Abwehr ebenfalls schlecht aus. Nach dem Abpraller von der Latte hätte der Ball eigentlich gar nicht mehr zurück in unseren Strafraum kommen dürfen. Nachdem Diarra von der Seite wieder aufs Tor gezogen war, rutschte ich aus und konnte ihn nicht mehr an der Hereingabe hindern. Die Zuordnung stimmte dann erneut überhaupt nicht. Und dass Wölfli den Ball abwehrte und er doch ins Tor abprallte, war Pech. Warum spielte die Abwehr nach gut 40 Minuten bereits wieder in der Dreierkette? Der Rückstand und die offensive Harmlosigkeit zwangen uns, etwas zu tun. Das System mit drei Verteidigern ist offensiver, was sich aber erst gegen Ende des Spiels ein wenig zeigte. Aber ich denke, die Umstellung hat in erster Linie für Stabilität gesorgt und uns alle etwas beruhigt. Dass damit gleich alles besser wird, hat niemand erwartet. In welchem System fühlen Sie sich persönlich wohler? Ich spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt. Mein Ziel ist es immer, auch mitzuspielen und nach vorne Druck zu entwickeln. Ob ich das als Innen- oder Aussenverteidiger mache, ist egal. Heute auf jeden Fall ist das nicht gelungen. Woran fehlte es im Vergleich zur mehrheitlich überzeugenden Leistung vom letzten Mittwoch am meisten? Wir liessen grundlegende Eigenschaften vermissen. Wir müssen mehr Willen zeigen, mehr Laufbereitschaft. Das war gegen Bellinzona nur in den letzten Minuten ansatzweise der Fall. Auch unser Zusammenspiel muss besser werden. Und dann fehlt natürlich manchmal ein Spieler wie Seydou Doumbia. Er hat uns in solchen Situationen oft zurück ins Spiel gebracht. Mit welchen Zielen gehen Sie ins Rückspiel gegen Fenerbahçe? Wir müssen das Spiel als Privileg ansehen. Das wird ein Erlebnis für alle, entsprechend gilt es, vollen Einsatz zu geben. Wir müssen endlich wie ein Team auftreten. Es gibt für uns dort nichts mehr zu verlieren. Und an Emotionen wird es in diesem Stadion sicher nicht fehlen, sie können uns vielleicht beflügeln. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YBSpieler-Franois-Affolter-Wir-muessen-mehr-Willen-zeigen-/story/30837172
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 2. August 2010, 09:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 02.08.2010 YB blieb in Bellinzona ein Rätsel Nach dem guten Spiel gegen Fenerbahçe war die 1:2-Niederlage eine schwache Vorstellung. Die Young Boys bleiben in der neuen Saison weiter ohne Sieg, sind auf dem drittletzten Platz und liegen bereits 7 Punkte hinter Leader Basel zurück. Das ist das Fazit nach drei Runden in der Super League und der 1:2-Niederlage in Bellinzona. Vier Tage vor dem Rückspiel gegen Fenerbahçe in Istanbul in der Qualifikation für die Champions League zeigte YB bei der zuvor punktelosen ACB eine schwache Leistung voller Rätsel. In der vergangenen Saison erwiesen sich die Auswärtsspiele im Comunale für die Young Boys als beschauliche Betriebsausflüge: YB gewann gegen die ACB 7:1 und 3:1. Diesmal aber stiegen die YB-Spieler mit betretenen Gesichtern in ihren gelben Mannschaftsbus für die Rückfahrt durch den Gotthard. Eine einzige Torchance hatte sich YB am Samstag im Comunale während der gesamten Partie erarbeitet. Das war in der 83. Minute gewesen, als Henri Bienvenu den Ball vor das Tor spielte und Emmanuel Mayuka mit dem 1:2 sein erstes Tor für YB erzielte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Vladimir Petkovic sein Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft. Die wirkungslosen Marco Schneuwly und Costanzo ersetzte der YB-Trainer durch die beiden Afrikaner. Sutter musste bereits in der 37. Minute Degen Platz machen. Aber auch Degen blieb wie Raimondi und Regazzoni in der Offensive wirkungslos. «Die ganze Mannschaft spielte schlecht, es ist unerklärlich, weshalb die Leistung innert dreier Tage um 100 Prozent schlechter war», ärgerte sich Alain Baumann. Der Sportchef von YB hatte sich auch am Sonntag noch nicht von der Darbietung der Young Boys erholt. «Solche Auftritte dürfen einfach nicht passieren», grollte Baumann und kündete an, dass mit den Spielern harte Gespräche anstehen. Petkovic hatte der Mannschaft am gestrigen 1. August freigegeben, heute Montag eröffnen die YB-Spieler ab 13.30 Uhr das YB-Trainingscamp mit 400 Kindern im Stade de Suisse mit einem anschliessenden gemeinsamen Training auf der Grossen Allmend. Danach wird die Partie gegen Fenerbahçe vorbereitet. YB fliegt am Dienstagvormittag nach Istanbul. Erneut früher RückstandBis dann muss die 1:2-Niederlage gegen Bellinzona verarbeitet sein. Im Tessin gerieten die Young Boys erneut früh in Rückstand, als Mauro Lustrinelli nach einem flachen Zuspiel von Mihoubi, der sich gegen Sutter durchgesetzt hatte, vor Affolter und Dudar am Ball war und in die Torecke traf. Erneut lag YB im Rückstand. Aber sie waren lange zu keiner Reaktion fähig. Am vergangenen Mittwoch gegen Fenerbahçe hatten sich die Berner über ein halbes Dutzend klare Chancen erspielt. Im Tessin wurde ihnen im Mittelfeld – im Gegensatz zu den nonchalanten Türken am Mittwoch – kein Raum gelassen. Nach dem 2:0 durch Feltscher (40.), der beim ersten Versuch die Latte getroffen hatte, danach aber vom starken Siqueira Barras nochmals freigespielt worden war, zog sich Bellinzona noch mehr zurück. Aber bei den Young Boys klappte gar nichts. Im Gegenteil: Dudar musste nach einem Foul an Lustrinelli und der zweiten Verwarnung in der 73. Minute vorzeitig vom Feld. http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/YB-blieb-in-Bellinzona--ein-Raetsel-/story/23988649
_________________ For Ever
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