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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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ljungberg
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Verfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 10:08 |
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51 Beiträge: 456 Wohnort: Olten
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wie gäng - guet metgspellt oder sogar besser gspellt ond am schluss eifach dumm und unnötig alles sälber vergamet!
_________________ STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!
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chato
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Verfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 11:28 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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ljungberg hat geschrieben: wie gäng - guet metgspellt oder sogar besser gspellt ond am schluss eifach dumm und unnötig alles sälber vergamet! wieso vergamet? es gibt nmoch ein rückspiel in istanbul. klar, wir hätten die partie mit 5:2 gewinnen sollen! yb spielte frech und fenerbahce förmlich während 90 minuten an die wand! schade haben wir im moment keinen goalgetter mehr. bienvenu war leider ab der ca. 55. miunte leicht verletzt und musste ausgewechselt werden. ich war jedenfalls überrascht wie yb die türken dominierten!
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Gonzo
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Verfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 11:43 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Stimmung im D war gestern extrem geil! Weiter so....
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 13:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 29.07.2010 Auch sein kleiner Bruder stand auf dem Feld!BERN - Der junge YB-Goalie Roman Bürki zahlt derzeit viel Lehrgeld. Beim 2:2-Remis gegen Fenerbahce kamen gerade mal zwei Schüsse auf sein Tor. Dafür war die moralische Unterstützung umso grösser. Weil Stammkeeper Marco Wölfli in der Meisterschaft sowie in der CL-Qualifikation zu Beginn gesperrt ist, beordert YB kurz vor Saisonstart Roman Bürki zurück nach Bern. Das 19-jährige Supertalent wurde letzte Saison zwecks Spielpraxis nach Thun und nach Schaffhausen ausgeliehen. Seine Feuertaufe in der Super League geht mächtig in die Hosen. Bereits nach 38 Sekunden (!) fängt Bürki in Thun (1:1) ein faules Ei ein. Und auch im wichtigen CL-Quali-Spiel gegen Fenerbahce (2:2) kommt es knüppelhart für den Mann der Zukunft. Gegen beide «Fener»-Schüsse chancenlosGerade mal schlappe 4:04 Minuten sind gespielt, als es im YB-Tor einschlägt. Bürki bleibt gegen Aussen cool, auch bei der 2:1-Führung der Türken (41.). Was soll er auch tun? Bei beiden Gegentoren ist er chancenlos. Die Gelegenheit, sein grosses Potential unter Beweis zu stellen, erhält der Jungspund an diesem Abend nicht mehr, kein einziger Schuss erreicht in der Folge seinen Kasten. Familie steht regelrecht hinter ihmImmerhin: Bürki kann gegen «Fener» auf viel moralische Unterstützung zählen. Auf der Hauptribüne drückt sein Papa Martin (47), er spielte jahrelang im Tor des Erstligisten FC Münsingen, zusammen mit der Familie die Daumen. Was im Stadion aber fast keiner weiss: Romans kleiner Bruder Marco (17), auch er ein YB-Junior, steht sogar auf dem Feld, unmittelbar hinter seinem Tor. Marco wirft ihm als Balljunge die Bälle zu. Roman: «Das hat mich natürlich gefreut. Ab und zu hatten wir während dem Spiel Blickkontakt.» http://www.blick.ch/sport/fussball/championsleague/auch-sein-kleiner-bruder-stand-auf-dem-feld-152136
_________________ For Ever
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Ghost
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Verfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 15:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. Juli 2004, 12:48 Beiträge: 162
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Gonzo hat geschrieben: Stimmung im D war gestern extrem geil! Weiter so.... die stimmung fand ich auch sehr gut! genervt hat mich das ewige zeitschinden der türken. wieso macht ein feldspieler den abstoss, obwohl sie nummerisch bereits unterlegen sind (rote karte gegen kazim kazim). ich meine für eine balleroberung fehlen ja dann gleich zwei feldspieler. demzufolge konnten sie nach einem abstoss auch niemals lange den ball halten.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 29. Juli 2010, 15:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 29.07.2010
Nach fast dreissig Jahren kam es zum Duell zwischen der grossen und der neuen Liebe
Hasan Kanar hegt Sympathien für YB, ein Fenerbahçe-Verehrer ist er aber auch nach Jahrzehnten hierzulande geblieben.
Gestern war ein grosser Tag für Hasan Kanar. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er Gelegenheit, einer Partie beizuwohnen, in der «seine beiden Mannschaften» gegeneinander spielten: die Berner Young Boys und Fenerbahçe Istanbul. Der heute 52-jährige Kanar ist in der Provinz Antalya, im Südwesten der Türkei, aufgewachsen. Als er fünf Jahre alt war, kam sein älterer Bruder aus der Hauptstadt Istanbul zu Besuch und brachte zwei verschiedene Fussballtrikots mit – eines von Fenerbahçe, das andere vom grossen Rivalen Galatasaray. Das blau-gelb quer gestreifte, klassische Trikot von Fenerbahçe gefiel dem kleinen Hasan auf Anhieb – seither ist er glühender Anhänger des Klubs, der gestern in Bern gegen YB antrat.
Migros im Fenerbahçe-Stadion
Fenerbahçe bedeute für ihn «Farbe, Leben, Geschichte, Emotionen», beginnt Kanar zu schwärmen – er möchte gar nicht mehr aufhören, zu sprechen, wenn es um seinen Verein geht. Kanar krallt sich eine Serviette von der Theke und malt ein Oval darauf – das Sükrü Saracoglu Stadyumu will er zeichnen, das Heimstadion von Fenerbahçe. Über 52 000 Zuschauern biete es Platz, sagt er stolz, und im Rumpf habe es unzählige Geschäfte, unter anderem eine Migros (Gottlieb Duttweiler gründete die Migros Türk 1954 als Tochterunternehmen – heute ist sie unabhängig). Mit eigenen Augen hat er das Stadion in seiner heutigen Pracht noch nie gesehen: Seitdem es vor sechs Jahren erweitert wurde, war er nie mehr in der Türkei.
Dreissig Jahre statt dreier Wochen
Kanar kam vor fast dreissig Jahren aus England, wo er sich zum «Hotel- und Marketingmanager» ausbilden liess, in die Schweiz, um einen Kollegen zu besuchen. Drei Wochen Ferien hatte er ursprünglich eingeplant – doch er ist bis heute hiergeblieben. In der Schweiz lernte er seine italienische Frau kennen, er lebt in Murten und betreibt im Berner Länggassquartier ein Kebabrestaurant, laut Eigenbezeichnung «das erste Restaurant mit türkischen Spezialitäten» in der Stadt Bern.
In all den Jahren hat Kanar nicht nur zu Bern, sondern auch zu den Young Boys eine Beziehung aufgebaut. Er verfolge die Spiele der Berner regelmässig, sagt er, und vor einiger Zeit hätten zwei afrikanische YB-Spieler drei Mal wöchentlich in seinem Lokal gegessen – an die Namen der beiden erinnert er sich nicht. Jedenfalls habe er ihnen jeweils eigens Pasta mit Meeresfrüchten zubereitet. Hasans Sohn heisst Kerim, ist vierzehn Jahre alt und nach Meinung seines Vaters ein sehr talentierter Fussballer. Im Moment spielt er in einer Junioren-Auswahlmannschaft. Sein Ziel ist es, Fussball als Beruf ausüben zu können. Vater Hasan hofft, dass es sein Sohn schafft – und dass er nicht bei Galatasaray landet. Kanar legt zwar Wert darauf, dass er «kein Feind» von Galatasaray sei: Fussball sei ein Spiel und kein Krieg, sagt er immer wieder. Aber die Vorstellung, sein Sohn könnte dereinst beim grossen Rivalen spielen, widerstrebt ihm entschieden. Kerim denkt eher pragmatisch – in der Vorstellung seiner Traumkarriere bedeutet ein türkischer Verein sowieso nicht mehr als eine Zwischenstation. Sein eigentliches Ziel ist Juventus Turin, der Lieblingsklub seiner italienischen Mutter.
Rivalität – aber ohne Gewalt
Die Rivalität zwischen den beiden grössten türkischen Klubs ist legendär. Galatasaray befindet sich im europäischen Stadtteil Beyoglu, Fenerbahçe im asiatischen Kadiköy – das Duell zwischen den beiden Mannschaften wird deshalb auch «interkontinentales Derby» genannt. Von «Hass» zwischen den beiden Fanlagern zu sprechen, sei aber übertrieben, meint Kanar. In den 70er-Jahren sei er nachts vor den Kassenhäuschen jeweils friedlich mit Fans von Galatasaray oder vom dritten Istanbuler Grossklub Besiktas Schlange gestanden, um Tickets für die Derbys zu ergattern. Auch seien die Fanlager nicht kontinental getrennt – in vielen Istanbuler Vierteln seien Fahnen der beiden Vereine unweit voneinander auszumachen.
Auch in der Stadt Bern sind Galatasaray-Fans nicht weit, wie ein Blitzbesuch in weiteren türkischen Gastrobetrieben gestern Nachmittag zeigte. Der Geschäftsführer der La Buca Bar an der Neuengasse ist einer von ihnen. «YB gewinnt 5:0», prophezeit der Mann, ohne zu zögern. Einer seiner Angestellten hofft dagegen auf einen Sieg von Fenerbahçe – er unterstütze zwar eigentlich Besiktas, «Fener» sei ihm aber immer noch lieber als Galatasaray. Auch ein junger Mann, der in der Markthalle türkische Spezialitäten verkauft, zählt auf die Berner Mannschaft. Er sei Kurde, sagt er knapp. Eine türkische Mannschaft zu unterstützen, komme für ihn nicht infrage.
Neues Abkommen zwischen YB und Stadt für Europacup-Spiele
Die Young Boys haben vor der Partie gegen Fenerbahçe ein Zusatzabkommen mit der Stadt Bern geschlossen, in dem die Beteiligung an den Sicherheitskosten rund um Europacup-Partien im Stade de Suisse festgehalten ist: Für jeden Zuschauer im Europacup zahlt YB 2 Franken an die Stadt. Klubsprecher Albert Staudenmann bestätigte gestern einen Bericht der «Berner Zeitung». Bislang war nur die Kostenbeteiligung des Vereins für die nationale Meisterschaft und den Cup festgehalten – dafür zahlt YB pauschal 60 000 Franken pro Jahr.
Mit der neuen Regelung hoffe man, das gute Einvernehmen mit den Stadtbehörden aufrechterhalten zu können, sagte der YB-Sprecher. Der städtische Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) wies darauf hin, dass die 2 Franken immerhin höher seien als die Fr. 1.80, die der FC Basel in der Meisterschaft pro Fan entrichte. Nicht weit genug geht die Regelung dem Kanton Bern, der die Polizisten für alle Spiele stellen muss. Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP) bezeichnete das Abkommen als eine «sympathische Geste» von YB, einen direkten Nutzen für die Sicherheit könne er darin aber nicht erkennen.
Von der Polizeidisposition her sei das gestrige Spiel zwischen YB und Fenerbahçe «vergleichbar mit anderen Champions-League- oder Länderspielen», sagte Polizeisprecherin Corinne Müller auf Anfrage. Die Kantonspolizei habe die Partie als «Risikospiel» eingestuft. Der grösste Unterschied zu riskanten Ligapartien, etwa gegen den FC Basel oder den FC Zürich, sei bei europäischen Partien, dass die Gästefans nicht in einem Extrazug anreisten. Wie bei Meisterschaftspartien wurden aber die Gästefans auch gestern nach dem Schlusspfiff vorerst im Stadion zurückbehalten und anschliessend über die Sempachstrasse zu ihren Cars und Autos geleitet. (sda/tik)
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Juli 2010, 10:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 30.07.2010 YB hat die Latte jetzt sehr hoch gesetztResultat (2:2) und Chancenauswertung gegen Fenerbahçe Istanbul waren enttäuschend, Leistung und Spielfreude aber ausgezeichnet. Und so blickt Trainer Vladimir Petkovic sehr optimistisch in die Zukunft der Young Boys. Es ist der Tag nach dem Heimspiel gegen Fenerbahçe Istanbul, das 2:2 endete, YB aber 6:2 hätte gewinnen müssen. Die Spieler sind im Training konzentriert, sie sind natürlich ein bisschen enttäuscht, haben sie eine riesengrosse Chance verpasst, weil sie riesengrosse Torchancen nicht verwertet haben. «Wir haben ausgezeichnet gespielt», sagt Vladimir Petkovic, der Trainer, der am Vorabend gesperrt war und das unterhaltsame Geschehen von der Tribüne aus verfolgen musste. «Schlimm» sei das gewesen, und: «Ungewohnt, weil ich nicht richtig eingreifen konnte.» Immerhin habe er hoch oben im Logenbereich einmal einen anderen Blickwinkel auf sein Team gehabt. «Es hat mir vieles gefallen, was ich gesehen habe», sagt Petkovic. «Aber die Chancenauswertung war natürlich ungenügend.» Stark im 4-1-4-1-System Mal wieder hat YB also in einem grossen, bedeutenden Spiel kein gutes Resultat realisiert, man könnte jetzt schreiben: typisch YB! Aber so einfach darf man es sich nicht machen, denn man sah eine Mannschaft an der Arbeit, die ein Versprechen auf erfolgreiche und attraktive Zeiten abgegeben hat. «Spielen wir immer so, bin ich überzeugt, dass wir unsere hohen Ziele erreichen. Wir haben uns jetzt in jedem Spiel gesteigert. Aber wir dürfen nicht nachlassen», sagt Petkovic. Und dann spricht er einen Schlüsselsatz aus: «Wir haben die Latte sehr hoch gesetzt. Jetzt müssen wir schauen, dass wir diese Latte nicht mehr untertreffen.» Die Latte trafen die Berner ja auch zweimal gegen Fenerbahçe, dazu einmal den Pfosten, hinzu kamen zahlreiche weitere ausgezeichnete Gelegenheiten, zudem hätten sie nach einem Handspiel eines Fenerbahçe-Akteurs im eigenen Strafraum einen weiteren Elfmeter zugesprochen bekommen sollen. Unfassbare 24 Torschüssen gaben die Young Boys ab, während die routinierten Türken aus vier ernsthaften Versuchen zwei Treffer erzielten. Am Ende aber genügte Fenerbahçe eine schwache Vorstellung, um nach dem 2:2 im Stade de Suisse alle Trümpfe in der Hand zu halten. YB benötigt am nächsten Mittwoch eine Sensation im Sükrü-Saracoglu-Stadion, wo möglicherweise 52000 Zuschauer für einen Hexenkessel sorgen werden. «Wir dürfen keine Angst haben», sagt Petkovic. Der YB-Trainer hat die defensiven Mängel des Gegners registriert. Und er sagt: «Zu Hause wird Fenerbahçe dem Publikum etwas bieten wollen, und wenn wir unsere Konter schnell und gut ausführen, werden wir zu Chancen kommen.» Gerade über die rechte Seite mit den starken Scott Sutter und David Degen dürften die Berner auch in Istanbul gefährliche Momente kreieren können. Aber auch links, wo sich Verteidiger Ammar Jemal im 4-1-4-1-System wesentlich wohler fühlte als zuvor in einer Abwehrdreierkette, besitzt YB einiges Potenzial, zumal dort mit Senad Lulic, Alberto Regazzoni und Mario Raimondi gleich drei gute Fussballer im Mittelfeld spielen können. So spielen wie in BilbaoVladimir Petkovic will in Zukunft je nach Gegner und Spielstand zwischen den Systemen variieren. Auch er wird bemerkt haben, dass sich seine Spieler im elastischen 4-1-4-1-Schema enorm sicher und spielstark präsentierten. Christoph Spycher, der nach jahrelangem Dienst als Linksverteidiger nun bei YB wieder im zentralen Mittelfeld Regie führt, ist bereits die dominante und spielstarke Leaderfigur im Aufbau. «Es ist beeindruckend, wie er im Zentrum spielt, als hätte er seit Jahren nichts anderes gemacht», lobt Petkovic seinen Schlüsselspieler Spycher. Und so sind die Aussichten der Young Boys, den Sprung in die Champions-League-Playoffs zu schaffen, zwar gesunken – aber der Optimismus lebt im Verein. Anzunehmen ist ja, dass die sehr pomadigen Akteure Fenerbahçes (Petkovic: «Die waren überheblich») nicht ein zweites Mal derart ungenügend agieren werden. Aber: Sie dürften YB erneut unterschätzen. Und so sagt Petkovic vor einer Woche mit drei Auswärtsspielen in acht Tagen (in Bellinzona, Istanbul sowie bei GC): «Wenn wir so kompakt und clever spielen wie in Bilbao, gewinnen wir in Istanbul.» Vor einem Jahr hatte YB in der Europa-League-Qualifikation bei Athletic Bilbao 1:0 gewonnen, aber das Rückspiel in Bern unglücklich 1:2 verloren. Auch damals waren die Berner vor allem an ihrer erschütternden und spektakulären Ineffizienz gescheitert. YB, die Rotation und NationalspielerEinige Spieler beklagten gestern Morgen Blessuren – Henri Bienvenu zum Beispiel (Prellung am Oberschenkel). Deshalb hatte der überzeugende Stürmer am Mittwochabend gegen Fenerbahçe schon nach 58 Minuten ausgewechselt werden müssen. Christoph Spychers Nase und Kopf dagegen trugen keinen Schaden davon, obwohl beide Körperteile mehrmals getroffen worden waren. Der Schiedsrichter hatte sich nach dem Spiel bei Spycher entschuldigt, weil er die Tätlichkeit von Andre Santos gegen Spycher (Ellbogenschlag) in der zweiten Halbzeit nicht gesehen hatte. Die Young Boys reisen schon heute Morgen ins Tessin, morgen treten sie bei Bellinzona an. Trainer Vladimir Petkovic kündigte gestern an, in den strengen nächsten Wochen zu rotieren. «Unsere Nationalspieler haben jetzt wochenlang drei Spiele in sieben Tagen», sagte Petkovic. «Und genau deshalb haben wir ja nun ein breiteres Kader.» Die YB-Bank war gegen Fenerbahçe prominent besetzt: Xavier Hochstrasser, Alberto Regazzoni, Mario Raimondi, Marco und Christian Schneuwly, Emanuel Mayuka. Übernächste Woche werden nicht nur die vielen Schweizer (Junioren-)Nationalspieler abwesend sein, sondern auch Bienvenu (Kamerun), Mayuka (Sambia) und Ammar Jemal (Tunesien), die ebenfalls für Länderspiele aufgeboten worden sind. fdr http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-hat-die-Latte-jetzt-sehr-hoch-gesetzt/story/14802163
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Juli 2010, 10:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 30.07.2010 Petkovic: «Wir haben die Latte hoch gesetzt»Trotz Pech und Unkonzentriertheiten – nach dem 2:2 gegen Fenerbahçe im Hinspiel der Qualifikation für die Champions-League sieht YB-Trainer Vladimir Petkovic die Chance auf ein Weiterkommen. Vladimir Petkovic, das 2:2 ist eine schlechte Ausgangslage für das Rückspiel. Oder sehen Sie das anders? Wir haben einen klaren Sieg vergeben, keine Frage. In Istanbul müssen wir in taktischer Hinsicht nun ein perfektes Spiel zeigen, wie es uns vor einem Jahr in Bilbao beim 1:0 gelungen war. Die Ausgangslage ist so schlecht auch nicht. Fenerbahçe ist stark, wenn es den Ball hat, und in der Lage, schnell und präzis zu kombinieren. In der Abwehr aber hat es Schwächen. Was sind das für Schwachpunkte? Es gab Löcher im Zentrum, und die Türken gewährten uns auch auf den Seiten Platz für unsere Vorstösse. Aber wir vergaben die besten Möglichkeiten. Wir haben vor dem gegnerischen Tor zurzeit grosse Schwierigkeiten. In den ersten drei Spielen gegen Thun, Luzern und Fenerbahçe erspielten wir uns insgesamt 18 Chancen – und erzielten nur 4 Tore. Ist das vor allem Unvermögen oder Pech? Wenn man in einem so wichtigen Spiel wie gegen Fenerbahçe solch klare Chancen herausspielt, muss man im entscheidenden Moment einfach konzentrierter sein, als das meine Spieler waren. Klar war auch Pech dabei. Bei Costanzos Schuss prallte der Ball vom Pfosten nach aussen, beim zweiten Tor von Fenerbahçe hingegen prallte der Ball vom Pfosten ins Tor. YB dominierte Fenerbahçe, hatten Sie das erwartet? Es war eine gute Leistung, aber man muss auch sehen, dass der Gegner während mehr als einer Halbzeit durch den Platzverweis von Kazim in Unterzahl spielte. Wir haben noch Potenzial nach oben und einige unserer Spieler sind auch in körperlicher Hinsicht noch nicht topfit. Was sagten Sie den Spielern am Morgen nach dem Spiel? Ich habe ihnen gesagt: Gegen Fenerbahçe haben wir die Latte hoch gesetzt, auch wenn das Resultat nicht stimmt. Jetzt müssen wir schauen, dass wir beim Rückspiel wieder diese Höhe erreichen. Mit Diego Lugano, WM-Teilnehmer mit Uruguay, fehlte Fenerbahçe der Abwehrchef. Wird er im Rückspiel dabei sein? Ich gehe davon aus. Bekir, der im Zentrum spielte, und das nicht gut, ist eigentlich rechter Aussenverteidiger. Sie sahen das Spiel aufgrund Ihrer Sperre für einmal von oben auf der Tribüne. Wie war das? Es war schlimm. Ich konnte nicht intervenieren, ich litt. Auf der Bank konnte ich wenigstens schreien, mich abreagieren. Das hätte sich auf der Tribüne schlecht gemacht. Am Samstag spielt YB in Bellinzona. Wenden Sie das Rotationsprinzip an? Das ist wahrscheinlich. Unser Kader ist breiter als vergangene Saison. Wir fahren am Freitagmorgen ins Tessin und trainieren in Minusio. Die Arbeit in taktischer Hinsicht ist zurzeit sehr wichtig. Wir haben einige neue Spieler, es braucht noch eine gewisse Zeit, bis sie taktisch integriert sind. Gibt es nach dem Fenerbahçe-Spiel angeschlagene Spieler? Henri Bienvenu erlitt eine Oberschenkel-Prellung. Sein Einsatz gegen Bellinzona ist ungewiss. Ihr ehemaliger Klub ist am Samstag der nächste Gegner. Wie beurteilen Sie die ACB? Das Spiel wird schwerer als das gegen Fenerbahçe, vor allem in mentaler Hinsicht. Schwächephasen wie gegen Thun und Luzern darf sich die Mannschaft in Bellinzona nicht leisten. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Petkovic-Wir-haben-die-Latte-hoch-gesetzt-/story/15397435
_________________ For Ever
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