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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 13:19 |
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NZZ, 25.07.2010 YB aus der Rücklage zum RemisBerner müssen gegen Luzern wieder einen Rückstand zum 1:1 aufholen Die Fragezeichen bleiben. Eine Woche nach dem 1:1 in Thun siegten sie Young Boys auch im eigenen Stadion nicht. Der Titelaspirant gab auch spielerisch keine Antwort darauf, ob er in dieser Saison tatsächlich im Rennen um das Championat mithalten kann. Von Michele Coviello, Bern Gewiss: Es fehlen zu diesem Zeitpunkt der noch jungen Meisterschaft die Automatismen. Das beteuerte einer der vielen Berner Neuzugänge, Moreno Costanzo, nach seiner glanzlosen Partie. Es fehlt auch noch die Fitness, wie Vladimir Petkovic, der Trainer der Young Boys, den Status seiner Mannschaft beurteilte. Abwesend war bei den Bernern am Samstag aber auch zu oft der Spielwitz. Nur zu Beginn der ersten Hälfte setzten sie ihn sparsam ein, öffneten dadurch Lücken in der Abwehr der Zentralschweizer, die ohne den verletzten Veskovac sichtlich geschwächt war. Doch auch die anfänglich positiven Aktionen offenbarten sofort wieder eine neue Schwäche der Young Boys – den Abschluss. Schneuwly verpasste nach Vorarbeit Bienvenus das Tor (13.), später war es Bienvenu selbst, der sich vom Luzerner Goalie Zibung abfangen liess (33.). Dazwischen machte Luzern deutlich, dass sie nach dem 4:0-Sieg gegen St. Gallen auch beim grösseren YB punkten könnten. Spätestens als Hakan Yakin fast aus dem Stand und aus gut 20 Metern den Innenpfosten traf (28.), waren die Berner gewarnt. Sie beachteten diesen Warnschuss nicht. Zwischen der 53. und der 66. Minute zeigte Luzern ein offensives Repertoire, das die bis dahin solide Berner Abwehr verwirrte. Gleich viermal vollendete Daniel Gygax trotz bester Vorarbeit nicht, dann war es Christian Ianu, der beim zweiten Versuch mit dem Kopf die Führung erzielte (66.). «Diese zwanzig Minuten waren negativ», sagte der Berner Trainer Vladimir Petkovic, «in Zukunft müssen wir disziplinierter sein. Danach haben wir aber wieder Charakter gezeigt.» Das ist die wichtigste Erkenntnis der ersten zwei Spiele. Trotz Rücklage kann sich YB aufrappeln – nicht elegant, aber kraftvoll. Vom Torkeln finden sie wieder auf den richtigen Weg. Dudar war es, der YB mit einem Kopftor wieder aufrichtete (75.). Am Mittwoch kommt Fenerbahce Istanbul zum Qualifikationsspiel für die Champions League ins Stade de Suisse. Dann ist von Beginn an Charakter gefragt. http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/fussball_-yb_aus_der_ruecklage_zum_remis_1.6862673.html
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 13:21 |
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zisch, 24.07.2010 FCL zu wenig kaltschnäuzig für drei PunkteDer FC Luzern und die Berner Young Boys trennen sich 1:1-Unentschieden. Ianu brachte den FCL in Führung, Dudar glich eine Viertelstunde vor Schluss aus. Für einen Vollerfolg fehlte es dem FCL an Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. In der Mitte der zweiten Hälfte wurde der FCL endlich für seine Bemühungen belohnt. Der engagierte und über die ganze Spieldauer gefährliche Ianu gelang auf Flanke von Ferreira die verdiente 1:0-Führung (66.). Die Führung hatte sich abgezeichnet, war der FCL in dieser Phase des Spiels doch die klar überlegene Elf und hatte durch Gygax (53.), Ianu (54.) und nochmals Gygax (63.) drei hochkarätige Chancen. Mit etwas mehr Effizienz und einer Prise Glück hätten die Luzerner gar drei Punkte aus der Hauptstadt entführen können. Mit Beginn der berühmt-berüchtigten «YB-Viertelstunde» gelang es dem Vizemeister, das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten. In der 76. Minute konnte Dudar den Ball zum Ausgleichstreffer einschieben. In den Schlussminuten war dem FCL das Glück hold, drückte YB nochmals vehement auf den Siegestreffer. YB-Offsidetor aberkannt - Pfostenknaller von YakinBereits in der ersten Halbzeit hatte der FCL das Glück auf seiner Seite. Doubais Treffer in der 14. Minute wurde wegen Abseits aberkannt, eine strittige Entscheidung. Doch auch YB musste die Dienste von Glücksgöttin Fortuna beanspruchen, als Yakin einen satten Schuss ansatzlos an den Innenpfosten knallte (28.). Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag. Young Boys - Luzern 1:1 (0:0) Stade de Suisse. - 22 509 Zuschauer. - SR Circhetta. Tore: 66. Ianu (Ferreira) 0:1. 76. Dudar (Sutter) 1:1. Young Boys: Wölfli; Affolter, Dudar, Jemal (72. Raimondi); Sutter, Doubai, Spycher, Degen; Costanzo (60. Regazzoni); Marco Schneuwly (60. Lulic), Bienvenu. Luzern: Zibung; Luqmon, Kibebe, Wiss; Ferreira (89. Zverotic), Renggli, Kukeli, Lustenberger; Gygax (81. Prager), Yakin (91. Pacar); Ianu. Bemerkungen: YB ohne Hochstrasser (gesperrt), Lingani, Mayuka (beide verletzt), Luzern ohne Veskovac, Büchli, Lambert, Sorgic (alle verletzt). 14. Tor von Doubai wegen Offside-Position annulliert. 28. Pfostenschuss von Yakin. 68. Kopfball von Dudar an Lattenoberkante. Verwarnungen: 75. Lustenberger (Foul), 92. Pacar (Unsportlichkeit). http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/sport/fussball/fcl/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=339012
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 13:24 |
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Der Bund, 26.07.2010 Und wieder nur ein 1:1 für die Young BoysVor der Champions-League-Qualifikation am Mittwoch gegen Fenerbahçe geriet YB auch gegen Luzern in Probleme. 2 Spiele, 2 Punkte, 2:2 Tore, das ist die erste Bilanz der Young Boys zum Saisonauftakt. Mehr als Durchschnitt vermochten die Berner bisher nicht zu bieten. Nach dem 1:1 in Thun schaffte YB auch im ersten Heimspiel der neuen Saison gegen Luzern nicht mehr als ein Remis. «Das Unentschieden ist gerecht», empfand YB-Trainer Vladimir Petkovic. Einerseits hatten die Young Boys Grund zum Hadern, denn Schiedsrichter Circhetta aberkannte in der 14. Minute auf Intervention einer seiner Assistenten das Tor von Doubai. Doch es war kein Abseits, wie die TV-Aufnahmen zeigten. Andererseits bekundete YB auch Glück – und das nicht nur einmal. Hakan Yakin traf mit seinem Schrägschuss den Pfosten (28.). Und in der zweiten Halbzeit kam Daniel Gygax in der 64. Minute nach einem Fehler von Affolter völlig frei zum Schuss. Er traf nicht einmal das Tor. Und als Ianu sein Zuspiel in die Mitte, wo Gygax und Yakin völlig frei standen, vermasselte, drehte sich FCL-Trainer Rolf Fringer in seiner Coaching-Zone entnervt ab und liess sich in seinen Trainerstuhl plumpsen. «Wir haben YB eine halbe Stunde lang an die Wand gespielt», sagte Fringer später. Zum Saisonauftakt hatte sein Team St. Gallen 4:0 vom Rasen gefegt, liess aber auf der Plastikunterlage im Stade de Suisse die besten Möglichkeiten aus. Probleme auf linker AbwehrseiteAnderthalb Stunden nach Spielschluss, als er sich auf den Weg zum Mannschaftsbus machte, hatte sich der FCL-Trainer mit dem Resultat abgefunden. «Vielleicht ist es besser so, sonst steigen die Erwartungen bei uns wieder unrealistisch hoch.» Petkovic musste aber wie die YB-Fans konstatieren, dass die Young Boys auf der linken Abwehrseite leckschlugen. Der tunesische Nationalspieler Ammar Jemal ruderte mehr als einmal hilflos, so als sich Ferreira in der 66. Minute durchsetzte und Ianu nach dessen Flanke den Ball mit dem Kopf ins Netz lenkte. «Die Abstimmung klappte nicht, teilweise sind wir undiszipliniert nach vorne gerannt», nahm Captain Marco Wölfli, der einige starke Paraden zeigte, so gegen den Kopfball von Gygax, seinen Teamkollegen in Schutz. In der Schlussphase stellte YB auf eine Vierer-Abwehr um. Mario Raimondi, der Jemal in der 73. Minute ersetzte, wollte sich nicht auf eine Systemfrage einlassen. «Wir haben mit der Dreierabwehr schon viele gute Spiele gezeigt.» Probleme bekundete YB auch im Mittelfeld, wo Thierry Doubai wenig gelang. Neuzugang Christoph Spycher gab ein unauffälliges Debüt vor seinem YB-Publikum. Nach der langen Verletzungspause fehlte ihm in der Schlussphase etwas die Kraft. Petkovic beurteilte die Leistung von Spycher mit den Worten: «Er hat mit dem Kopf und der Routine seine fehlende Spielpraxis kompensiert.» Auch Moreno Costanzo, die neue Nummer 10, mit seinem spielerischen Potenzial, braucht noch Zeit, es fehlt ihm im offensiven Mittelfeld etwas die Bindung in seiner neuen Umgebung. In offensiver Hinsicht war aus YB-Sicht Henri Bienvenu der auffälligste Spieler. Der Kameruner zeigte Zweikampfstärke, Kreativität und auch Selbstbewusstsein. Marco Schneuwly dagegen kämpft nach seiner langen Verletzungspause noch mit sich selbst, ein Tor würde für ihn eine Befreiung bedeuten. Das Tor zum Ausgleich in der 76. Minute gelang aber Abwehrchef Emiliano Dudar, nachdem FCL-Goalie Zibung den Ball nach einem Freistoss von Sutter nach vorne hatte abprallen lassen. Ist YB gegen Fenerbahçe bereit?Am Mittwoch geht es für YB nun nicht «bloss» um drei Meisterschaftspunkte, sondern um die geldüberflutete Glanz-und-Glimmer-Liga. Laut YB-CEO Stefan Niedermaier sind für das Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Fenerbahçe Istanbul im Stade de Suisse bis am Samstag bereits 14 000 Karten abgesetzt worden. Ist YB für dieses Spiel bereit? Fragezeichen sind nach den beiden 1:1 gegen Thun und Luzern angebracht. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Und-wieder-nur-ein-11-fuer-die-Young-Boys-/story/13553210
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 13:25 |
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Der Bund, 26.07.2010 «Wir müssen schauen, dass wir uns gegen Fenerbahçe steigern können»Gegen den FC Luzern gab Christoph Spycher nach seinem Wechsel von Frankfurt nach Bern seinen Einstand bei den Young Boys. Christoph Spycher, wie sind Sie mit dem Debüt bei YB zufrieden? Es ist schade, hat es nicht zum Sieg gereicht. Ich war nervöser als sonst. Es war nach meiner Verletzung das erste Meisterschaftsspiel seit dem April (Anmerk. der Red.: 9. April mit Frankfurt gegen Mönchengladbach). Was fehlte YB zum Sieg? Die erste Halbzeit war in defensiver Hinsicht in Ordnung. Wir hatten auch Pech, dass uns in der Anfangsphase das Tor aberkannt wurde. Die Führung hätte uns Sicherheit gegeben. Nach der Pause sind wir dann ganz schlecht ins Spiel gekommen, in dieser Phase hätten wir die Partie verlieren können. Deshalb müssen wir mit dem 1:1 zufrieden sein. Was war da los? Wir bekamen die Luzerner nicht in den Griff. Wir liessen eine Chance nach der anderen zu. Positiv ist jedoch, dass wir nach dem 0:1 reagieren konnten und noch den Ausgleich schafften. Aber wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen. Wir müssen schauen, dass wir bereits für das Spiel am Mittwoch gegen Fenerbahçe einen Schritt nach vorne machen können, wir müssen uns steigern.» Haben Sie gemerkt, dass Sie nicht mehr in der Bundesliga spielen – sondern in der Super League. Was ist der Unterschied? Die Bundesliga ist in athletischer Hinsicht eine Topliga. Das merkt man schon. Aber es ist nicht so, dass jedes Bundesligaspiel auf einem viel höheren Niveau ist als in der Schweiz. Es gibt auch in der Super League spielerisch sehr gute Partien. Und der Kunstrasen? Spielten Sie schon oft auf dieser Unterlage? Das war mein erster Ernstkampf auf Kunstrasen überhaupt. Aber das ist für mich kein Problem. Ich habe mit YB jetzt oft auf Kunstrasen trainiert und fühle mich gut. http://www.derbund.ch/bern/Wir-muessen-schauen-dass-wir-uns-gegen-Fenerbahe-steigern-koennen/story/26186363
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 13:28 |
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Berner Zeitung, 26.07.2010 Spycher, der neue YB-DirigentMit 32 Jahren ist der Berner Christoph Spycher bei YB angekommen. Der Zugang ist bereits die grosse Identifikationsfigur. Rund eine Stunde nach Spielende steht Christoph Spycher am Samstagabend in den Katakomben des Stade de Suisse. Er sagt: «Das war eine spezielle Partie für mich. Ich war heute nervöser als sonst.» Spycher, 32 Jahre alt, EM-Teilnehmer 2004 und 2008 und WM-Spieler 2006, 47-facher Schweizer Nationalspieler und langjähriger Bundesliga-Fussballer bei Frankfurt, hat soeben seine erste Begegnung für YB in der Super League absolviert. 16 Kilometer entfernt, in Oberscherli, ist er aufgewachsen, bei Sternenberg und Bümpliz hat er als Junior gespielt, aber bis vor wenigen Tagen nie für YB. Spezielle UmständeUnd es war ja eine ungewöhnliche Premiere für Spycher: Noch nie hatte er zuvor – nach der Juniorenzeit – einen Ernstkampf auf Kunstrasen bestritten («Diese Unterlage stört mich nicht»); nach vielen Jahren als zuverlässiger Linksverteidiger bei Frankfurt und im Nationalteam agierte er im zentralen Mittelfeld, auch weil YB nicht mit einer Viererkette in der Abwehr spielt («Im Mittelfeld kann ich Einfluss aufs Spiel nehmen»); nach drei Monaten Verletzungspause war es Spychers erstes Ligaspiel seit dem 9.April bei Gladbach («Am Ende fehlte mir ein wenig die Kraft»); und es ging ausgerechnet gegen jenen Verein, bei dem Spycher vor 12 Jahren seine erfolgreiche Profikarriere begann. Der damalige Luzern-Trainer Andy Egli hatte den Münsingen-Spieler Spycher im Sommer 1998 direkt aus der Rekrutenschule verpflichtet. Als Junior sowie bei Münsingen, Luzern und später GC, wo er 2003 Meister wurde, hatte Spycher bereits als zentraler Aufbauer agiert, und jetzt steht er nach dem 1:1 gegen Luzern im Kabinengang, hinter ihm hängen Bilder der letzten YB-Titelfeierlichkeiten (Meister 1986, Cupsieger 1987). Spychers Ziel ist es ja, mit den Young Boys Pokale zu gewinnen, aber der Saisonstart ist harzig verlaufen. «Wir haben gegen Luzern gut begonnen und in der ersten Halbzeit wenig Chancen zugelassen», sagt Spycher. Aber: «Nach der Pause waren wir nicht mehr so stabil, daran müssen wir arbeiten. Doch immerhin haben wir noch einen Punkt erkämpft.» Captain ohne CaptainbindeErst am letzten Dienstag hatte Spycher, der sich zu Beginn der Vorbereitung erneut verletzt hatte, am Uhrencup gegen La Coruña (1:0) ein viel versprechendes Debüt für YB gegeben, und am Samstag gegen Luzern stellte er bereits jene Figur dar, als die der Frankfurt-Captain verpflichtet worden war: Der Könizer gab den YB-Chef, er war umsichtig, fordernd, laufstark, fleissig. Spycher gestikulierte viel und dirigierte seine Mitspieler, er ordnete den Aufbau, und auch wenn ihm der eine oder andere Fehlpass unterlief, so war seine Premiere im zentralen Mittelfeld derart auffällig, dass ihm der Luzerner Regisseur Hakan Yakin im Kabinengang schmunzelnd sagte: «Ich wusste gar nicht, dass du Spielmacherqualitäten hast.» Spycher antwortete lachend: «Ich bin halt eine verkappte Nummer 10.» Mit Yakin, seinem langjährigen Teamkollegen im Nationalteam, hatte sich Spycher auf dem Kunstrasen oft duelliert, kurz vor der Pause wurde er von Yakin getunnelt, aber insgesamt war Spychers Debüt nach langer Verletzungspause einer der erfreulichen Aspekte eines eher durchzogenen YB-Auftritts. Gegen Spielende baute Spycher leicht ab, er konnte den oftmals irgendwo umherschwirrenden Thierry Doubai nicht mehr so gut führen wir zuvor, aber er blieb mit seiner Routine ein Gewinn fürs Team. Christoph Spycher, der Captain ohne Captainbinde bei YB, ist neben Spielführer Marco Wölfli bereits die grosse Identifikationsfigur, am Samstag trugen viele Zuschauer im Stade de Suisse das gelb-schwarze Leibchen mit der Nummer 17. Zahlreiche Freunde und Familienmitglieder waren im Stadion, und jetzt, kurz vor 21 Uhr am Samstag, will er endlich zu seiner Frau und dem kleinen Sohn hoch oben im Logenbereich. Am Sonntag wurden die letzten Zügelkisten ins neue Heim der Familie Spycher transportiert. Endlich, mit 32 Jahren, ist der Berner bei YB angekommen. Frage des SystemsYB ist nach sehr schwachem Saisonende im Mai ziemlich enttäuschend in die neue Spielzeit gestartet. Noch besteht aber überhaupt kein Grund zur Panik – nach vielen Transfers müssen die neuen Akteure ins Team integriert werden. Fakt ist aber, dass YB bereits früh unter Druck steht – in den nächsten zwei Wochen stehen die Partien der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Fenerbahçe Istanbul sowie die Spiele in Bellinzona und bei GC auf dem Programm. Der Auftritt gegen Luzern hat unter Beweis gestellt, dass die Young Boys auch in der Zeit nach Seydou Doumbia und Gilles Yapi über enorm viel Potenzial, grosse personelle Möglichkeiten und erfreuliche Perspektiven verfügen. Doch die Defensive leistete sich Aussetzer, der neue Verteidiger Ammar Jemal fühlt sich in der Abwehrdreierkette noch sichtlich unwohl, sein Stellungsspiel ist ausbaufähig. Trainer Vladimir Petkovic setzt weiter auf die interessante, aber ungewohnte Dreierkette in der Defensive. Dabei wäre ein Wechsel auf die Viererkette möglicherweise sinnvoll – zumindest in Begegnungen gegen starke Kontrahenten wie Fenerbahçe. Das neu zusammengestellte Team würde vermutlich stabiler und sicherer agieren. Und: Zum Beispiel im 4-2-3-1-System könnten alle Akteure auf ihren besten Positionen eingesetzt werden. Christoph Spycher als zentraler Mittelfeldspieler ist so oder so eine wertvolle Unterstützung für die Defensive – und für den Offensivbereich stehen zahlreiche starke Akteure bereit. YB geniesst jedenfalls noch einigen Kredit, zumal die Berner auch vier Punkte mehr haben könnten – wären sie nicht in beiden Spielen von Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt worden. Aber: Der starke Rivale FC Basel hat schon vier Punkte Vorsprung. Und das erklärte Ziel der Young Boys, zuletzt dreimal Ligazweiter, ist ja, besser zu sein als letzte Saison. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Spycher-der-neue-YBDirigent/story/20398337
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 13:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 26.07.2010 Eine Choreografie für CollavitiEr stand am Samstag kurz nach halb sechs vor der Fankurve und hatte feuchte Augen: Paolo Collaviti, 32-jährig, bis vor zwei Wochen Ersatztorhüter beim BSC Young Boys. Was ihn in Rührung versetzt hatte, war das choreografische Werk, welches die YB-Fans im Sektor D eigens für ihn ausgerollt hatten. «Merci Pole» stand auf einem riesigen Tuch, auf dem auch der Kopf des beliebten Goalies abgebildet war. «Das hat es noch nie gegeben in diesem Stadion», verkündete der Sprecher des Stadionfernsehens, der den Gehuldigten alsbald bat, doch bitte ein paar Worte an die Fans zu richten. Der leicht verdatterte Collaviti bedankte sich mit einigen knappen Sätzen beim Publikum, winkte ein letztes Mal und verschwand im Spielertunnel. So endete die Aktivkarriere des gebürtigen Lyssers, der dem Klub als Torhüter-Ausbildner und -Scout erhalten bleibt. Collaviti hatte zwischen 1998 und 2010 insgesamt 189 Spiele in der Super und der Challenge League bestritten. Nach einem dreijährigen Abstecher mit Engagements bei Servette, Luzern, Concordia, Yverdon war er 2007 zu seinem Stammklub YB zurückgekehrt. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Eine-Choreografie-fuer-Collaviti/story/21635300
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 13:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 26.07.2010 System von YB-Petkovic sorgt für ExplosionsgefahrBERN - Nur zwei Punkte in zwei Partien! Für Gesprächsstoff sorgt bei YB weiterhin das System mit nur drei Verteidigern, welches Trainer Petkovic auch in dieser Saison munter spielen lässt. Nach dem komplett misslungenen Auftritt in Thun (1:1) kommen die Young Boys auch im Heimspiel gegen Luzern nicht über ein mickriges 1:1-Unentschieden hinaus. Mit nur zwei Punkten aus ebensovielen Partien steht YB-Trainer Vladimir Petkovic in der Hauptstadt schon unter Druck. Das hat seine Gründe. Die YB-Verantwortlichen haben nach dem verpassten Meistertitel reagiert, das Team geschickt verstärkt, jede Position ist doppelt besetzt. «Wir werden in dieser Saison ein noch besseres Team haben», versprach YB-Boss Stefan Niedermaier. Und er hat Wort gehalten, jedenfalls, was die Breite des Kaders betrifft. Im Heimspiel gegen Luzern konnte es sich Petkovic leisten, gestandene Akteure wie Regazzoni, Lulic und Raimondi vorerst auf der Bank zu lassen. Spielsystem sorgt für rote KöpfeFür rote Köpfe sorgt das offensive Spielsystem (gegen Luzern ein 3-5-2) mit nur drei Verteidigern, welches Petkovic auch in der neuen Saison stur spielen lässt. Denn: Würde der YB-Trainer mit vier Verteidigern agieren, hätten die Young Boys die wohl beste Verteidigung in der Super League. Mit Christoph Spycher (links) und Scott Sutter (rechts) verfügt der Vizemeister über die landesweit wohl stärksten Aussenläufer. In der Innenverteidigung könnten Youngster Affolter und Neuzuzug Jemal, er ist zurzeit in der Dreierabwehr überfordert, neben Abwehrchef Dudar rotieren. Noch spielt Spycher aber nicht hinten links, sondern als Yapi-Ersatz auf der Spielmacher-Position. Und auch wenn der Bundesliga-Rückkehrer ackert wie eh und je und sich so bereits in die Herzen der YB-Fans gespielt hat – ein valabler Ersatz für den spielstarken Gilles Yapi (neu Basel) ist die Arbeitsbiene aus Oberscherli nicht. Wann springt Petkovic über seinen Schatten?Die Frage stellt sich, wann und ob Petkovic über seinen Schatten springt und das Spielsystem in der Defensive umstellt. Flexibilität ist gefragt. Spätestens beim Rückspiel in der CL-Quali in Istanbul gegen Fenerbahce wäre YB gut beraten, die Defensive zu stärken. Niedermeier äusserte sich am Sonntag im Teleclub-Talk «Nachspielzeit» zu seinem Trainer. Niedermeier: «Petkovic ist ein junger Trainer. Wie alle im YB-Staff muss er die Bereitschaft haben, sich stetig zu verbessern.» Wie schnell man in Bern nach einem misslungenen Saisonstart seinen Job los sein kann, musste vor zwei Jahren ausgerechnet sein Vorgänger Martin Andermatt erfahren. Nach nur einem Punkt in drei Partien wurde Andermatt trotz Vizetitel entlassen. http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/wann-springt-petkovic-ueber-seinen-schatten-151878
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Grizzly
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Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 16:17 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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mein senf zum team.
wölfli: sicherer rückhalt, hat seine form aus der rückrunde der saison 2009/2010 behalten können. dank ihm haben wir das spiel nicht verloren.
affolter: war nicht schlecht, hatte ein paar stellungsfehler sonst relativ sicher.
dudar: hält die verteidigung zusammen und rette yb das unentschieden
jemal: muss sich gewaltig steigern will er wirklich seinen stammplatz behalten
spycher: hat gegen luzern ein gutes spiel gezeigt, er dirigierte immer wieder seine mitspieler, vielleicht wäre es nicht schlecht wenn er die captain wäre als feldspieler, da wölfli eben nicht sehr grossen einfluss hat als captain im tor.
sutter: spielt momentan nicht auf seinem höchsten niveau, wird sich aber wieder herankämpfen
costanzo: äusserst blass für einen 10er, braucht noch zeit bis er wirklich die laufwege seiner mitspieler kennt.
t. doubaï: hat zurzeit ein formtief. spielt ab und zu wunderschöne pässe, minuten später gelingt es ihm nicht einen sichern pass zum mitspieler zu spielen.
degen: kämpt und läuft viel, leider zurzeit etwas glücklos
bienvenue: ackerte viel und war ein einer der aktivsten bei yb.
m. schneuwly: hatte einen 100% den er wohl vor der verletzung gemacht hätte. braucht noch einige spiele um in form zu kommen.
rega: brachte frischen wind in die offensive nach seiner einwechslung.
raimondi: wenn er reinkommt fallen die tore. könnte man wiedermal anstelle von degen von beginn weg bringen.
lulic: braucht wohl auch noch einige zeit. wirkte eher blass auf dem feld.
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 17:09 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Meisterschaft, YB - Luzern 1:1 (0:0)
YB und der FC Luzern trennen sich in einem Spiel mit vielen Torchancen 1:1 unentschieden. Ianu gelang nach einer Druckphase der Luzerner den Führungstreffer. YB reagierte gut, machte Druck und Dudar traf zum Ausgleich. In der Schlussphase wäre der Sieg für YB möglich gewesen. -----
Rasch entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie, in welcher YB in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile hatte, Luzern aber immer wieder zu guten Chancen kam. In der Startphase verpasste Marco Schneuwly eine Hereingabe von Bienvenu, nachdem sich dieser auf der rechten Seite durchgesetzt hatte (13.). Eine Minute später lag der Ball im Tor und Thierry Doubaï feierte. Doch der Jubel blieb den Fans im Hals stecken. Der Schiedsrichter-Assistent hatte die Fahne gehoben und fälschlicherweise auf Abseits entschieden (14.).
Dann schoss Yakin aus dem Stand auf das Tor von Marco Wölfli und traf den Innenpfosten (28.). Ein paar Minuten später flog ein Freistoss des FCL-Regisseurs knapp am Tor vorbei (37.). Zum Ende der ersten Halbzeit scheiterte Marco Schneuwly nach einem guten Zuspiel von Thierry Doubaï aus spitzem Winkel an FCL-Goelie Zibung (40.).
Nach dem Seitenwechsel riss bei den Young Boys für rund 20 Minuten der Faden. Die Luzerner besassen etliche Tormöglichkeiten. Gygax und Ianu trafen aus bester Abschlussposition nicht, und einmal liefen sogar drei FCL-Spieler auf Goalie Marco Wölfli zu, ohne zu reüssieren. Allerdings hätte dieser Angriff wegen einer Abseitsstellung unterbunden werden müssen (55.).
Nach etwas mehr als einer Stunde passierte es dann aber doch: Ianu erzielte mit einem Kopfball aus kurzer Distanz den Luzerner Führungstreffer (66.). Der Gegentreffer war ein Weckruf für die Gelbschwarzen. Ab diesem Moment sah man einen YB-Angriff nach dem anderen, während die Gäste praktisch nur noch mit Verteidigungsarbeit beschäftigt waren. In der starken Schlussphase der Young Boys fiel auch das Ausgleichstor. Raimondi legte einen Freistoss für Sutter auf, dessen Schuss konnte Zibung nur abprallen lassen und Dudar stand richtig und köpfte ein (76.). Wieder gab es Abseitsdiskussionen, doch in diesem Fall hatte das Schiedsrichtertrio alles richtig gesehen.
Gegen Ende des Spiels wäre ein YB-Sieg möglich gewesen. Die beste Chance hatte der engagierte Bienvenu, doch sein Kopfball flog knapp am Tor vorbei (83.). Auch Lulic hatte zu Beginn der Nachspielzeit kein Glück, als er den Ball nicht wunschgemäss getroffen hatte. Es blieb letztlich beim gerechten Remis.
Stadion: Stade de Suisse Zuschauer: 22590 Schiedsrichter: Circhetta
Tore: 66. Ianu 0:1. 76. Dudar (Kopfball; Sutter) 1:1.
Auswechslungen: 60. Regazzoni für M. Schneuwly. 60. Lulic für Costanzo. 72. Raimondi für Jemal. 81. Fanger für Gygax. 89. Zverotic für Ferreira. 91. Pacar für Yakin.
Ersatz: YB: Bürki, Pasche, De Pierro, C. Schneuwly. Luzern: Wüthrich, Prager, Paiva, Koller.
Bemerkungen: YB ohne Hochstrasser (gesperrt), Lingani, Mayuka (beide verletzt). Luzern ohne Lambert, Veskovac, Sorgic, Büchli (alle verletzt). 14. Tor von Doubaï wegen angeblichem Offside aberkannt. 28. Pfostenschuss Yakin. 60. Kopfball von Bienvenu an den Aussenpfosten. 68. Kopfball von Dudar auf die Latte. Vor dem Spiel wurde der langjährige YB-Goalie Paolo Collaviti offiziell verabschiedet.
Verwarnungen: 75. Lustenberger (Foul), 93. Pacar (Unsportlichkeit).
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