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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 08:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 16.05.2010 Das Endspiel treibt Blüten90 Minuten zwischen YB und dem FCB entscheiden die Meisterschaft Nein, die Grossleinwand stehe am Sonntag nicht auf dem Rasen im St.-Jakob-Park, sondern «in der Ecke, für 5000 Leute – wir können aber jederzeit für mehr öffnen», sagte der Pressechef des FC Basel an der vorläufig letzten Medienkonferenz auf heimischem Boden. Man wolle ja nicht mit dem 18-Tonnen-Lastwagen über den Rasen fahren, oder? Das hätte man im Stade de Suisse problemlos tun können: Dort erlaubt die künstliche Unterlage alles, was Gewinn bringt. Der Geruch eines Naturrasens aber gehöre zum Fussball, findet der Basel-Trainer Thorsten Fink «persönlich». Aber ein Meister sei für ihn einer, der auch «unter widrigen Umständen» mit dem Ball zurechtkomme. Überhaupt wählte der Deutsche – in Jeans mit weissen Flecken, als hätte er morgens den Wänden seiner Altwohnung noch einen Anstrich verpassen müssen – vor dem Spiel gegen den Berner Meisterschaftsrivalen Worte, die wohltuend wirkten. Sie fielen in der Überreiztheit vor einem Ereignis, das sich in den Worten des Soziologen Gunter Gebauer «wie der Einschlag eines Meteoriten» vollziehe. Fink sagte also, er werde seinen Spielern noch mitteilen, dass «wir gewinnen wollen, ja, aber . . . wir können auch mit Anstand verlieren». Sein Antipode Vladimir Petkovic hat die Möglichkeit des Scheiterns auch nach dem 1:5 beim FC Luzern nicht in sein Denken eingebaut. Seine Spieler scheinen für ihn unverletzlich. «Schade, dass Basel Zweiter werden muss», sagte der Coach der Berner, was den Blogger «Baresi» im «Runden Leder» zum Kommentar herausforderte: «Oh, das ist aber uh lieb von ihm.» Kollege «lapin kulta» rät dem Kroaten dagegen innig, «den herren ebiz den gang reinzutun». Komplett anders ist die Gefühlslage am Rheinknie. Im Tram 14 war spät am Donnerstagabend Party und Hochstimmung, nachdem die Basler Rotationsmaschine sich mit einem Sieg gegen Xamax an die Tabellenspitze gehievt hatte. «Oo, in dr Tabällä, hets no Platz e chli witer hindä, of Platz zwei oder drei, es wird euch gfalle – und zwar allne, vo Bern bis St. Galle, oo . . .» , sangen die Anhänger immerfort, als Bänz Friedli, der bekennende YB-Fan und Hausmann der Nation, anderen Ortes auf dem Display seines Handys nach der Pleite von Luzern lesen musste: «Flaschen! Vergeigt ihr das jetzt wirklich noch??!» Das ist die Frage heute im «Stade de Schiss», wie der «Blick» titelte. Das Blatt zeigte den ausgemusterten Gilles Yapi mit seinem Sohn und gab dem Vater den Ratschlag, sich während des Spiels jetzt halt um den Kleinen zu kümmern. In den Zeitungen erscheinen die Spieler aufgebahrt wie in einem Videospiel. Aus einem hell erleuchteten Stadion blicken sie als auswechselbare Abziehbilder in die Welt. Im Internet sind horrende Preise zu zahlen, will man Teil dieses einen Spiels, dieses einen Moments sein. Denn dieses eine Spiel verheisst etwas Rauschhaftes, Ekstatisches, das von Raum und Zeit abgekoppelt die Einmaligkeit des Moments zu feiern verspricht. Eine seltsame Vorstellung eines Moments. Eine aber auch, die den Zeitgeist spiegelt: Die Geschichte eines solchen Momentes spielt keine Rolle. Nur das Hier und Jetzt, das Tor, der Sieg zählt. Und dann? Dann folgt das nächste grosse Spiel. Basels Figur Karl Odermatt fiebert mit den Seinen, sagt aber nett, dass Bern seine «zweitliebste Stadt» sei. Odermatt spielte am Ende seiner Karriere auch für die Young Boys. Der FCB-Vizepräsident Bernhard Heusler kann in diesen Tagen nicht anders als «Freude empfinden», wenn man in so viele glückliche Gesichter schaue. Allerlei erfährt man an der vorläufig letzten Tagung der vielen Fussball-Gemeinden vor diesem einen Spiel der Spiele, wie das wieder einmal genannt wird. Ein YB-Anhänger hat seit dem letzten Titelgewinn 24 Jahre lang kein Heimspiel mehr verpasst, und der Schiedsrichter wird nicht Massimo Busacca sein, weil er just an diesem Tag seine Stefania heiratet. Wie soll das dieser treue YB-Anhänger verstehen? Ist es ein gutes oder schlechtes Omen? Und schliesslich sagte der Bus-Chauffeur von YB, dass seine Aufgabe lediglich darin bestehe, die Spieler «sauber und sicher von A nach B zu fahren, beim Rest halte ich mich raus». Vielleicht täuscht ja der Eindruck, aber eventuell wäre es doch angezeigt gewesen von seiner Seite, nach dem 1:5 in Luzern auf der Autobahn kurz über das Mikrofon Tacheles zu reden. So von Arbeiter zu Arbeiter. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/das_endspiel_treibt_blueten_1.5726522.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 08:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 15.05.2010 YB wird Meister, weil...Hochspannung in der Super League. Mit einem Sieg in der «Finalissima» gegen Basel will YB den ersten Meistertitel seit 24 Jahren einheimsen. Diese 4 Gründe sprechen für die Young Boys. Die Young Boys werden Meister, weil... ... sie zuhause spielen Vor Schwarz-Gelbem Anhang sind die Berner in dieser Saison nicht zu bezwingen. Einzig St. Gallen und Luzern vermochten jeweils einen Punkt aus dem Stade de Suisse zu entführen. Alle übrigen Teams schlichen als Verlierer vom Feld. «Endlich haben wir die Finalissima zuhause», sagt Mittelfeldspieler Mario Raimondi, «deshalb werden wir den Titel holen.» Auch Goalie Wölfli schwärmt: «Volles Haus, 30'000 Zuschauer, es geht um alles oder nichts. Da herrscht Vorfreude!» ... der Berner Bär gereizt ist Nach der Schlappe in Luzern wird das Team von Vladimir Petkovic eine überzeugende Reaktion zeigen, wie schon oft in dieser Saison. Nur einmal verlor YB zwei Spiele in Folge, in allen anderen Fällen kehrten die Bernern umgehend auf die Siegstrasse zurück. «Wir haben grosse Fortschritte gemacht im mentalen Bereich», sagt YB-Keeper Wölfli. «Auf schlechte Phasen können wir reagieren, wir sind gereift.» Dass wegen der Niederlage in Luzern ein Unentschieden nicht zum Titel reicht, ist kein Nachteil für die Berner. «Wir sind keine Mannschaft, die auf Unentschieden spielt und spekuliert. Wir sind bereit», so Petkovic. «Jetzt ist alles klar. Wir müssen gewinnen und wir wollen gewinnen», sagt Wölfli. ...24 Jahre genug sind Die YB-Fans werden sich ein letztes Mal in dieser Saison die Kehle aus dem Leib schreien und ihre Spieler zum Sieg tragen. Das wird die lauteste «YB-Viertustung» seit langem. «Wir sind voller Überzeugung. Nach 24 Jahren werden wir Meister», so Petkovic. ... die Berner über den besten Torschützen verfügen 30 Tore hat er in dieser Saison schon erzielt. Liga-Topskorer Seydou Doumbia kann ein Spiel im Alleingang entscheiden oder noch drehen. Doumbia bleibt auch im entscheidenden Spiel cool, Nervenflattern liegt ihm fern. Und was wäre für den Ivorer schöner, als sich mit dem Meistertor aus Bern zu verabschieden? http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/05/16/Fussball/YB-wird-Meister-weil
_________________ For Ever
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Claude
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 08:49 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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-----------------Wölfli------------------ Schneider--------Dudar-----------Affolter Sutter---Hochstrasser--Doubaï-----Degen Doumbia-------Bienvenu--------Regazzoni
BSC Young Boys - FC Basel 2:0
Tore:
YB: Bienvenu, Doumbia FC Basel: -
Zuschauer: ausverkauft
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Misterargus
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 09:20 |
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Registriert: Dienstag 15. April 2008, 18:13 Beiträge: 57
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Rino hat geschrieben: Misterargus hat geschrieben: Marc hat geschrieben: Ja, gegen die St. Galler war es so. Gegen Euch werden diese Bälle sitzen.......auch wenns kurz vor Schluss sein sollte, oder vielleicht erst in der Nachspielzeit. Ihr kennt ja das Gefühl bereits wenn mann sich kurz vor Schluss sicher ist, das man die Meisterschaft gewinnt und plötzlich doch als Verlierer dasteht.  Welche Bälle werden sitzen...die in Luzern...macht mir aber grausam Angst ? Ja, wir kennen es schon und ihr werdet es am Sonntag kennenlernen Hoffe aber nicht wie wir, durch einen Regelverstoss in der 92 Minute, der nicht gepfiffen wird und die Entscheidung bringt... gegen die Schweizer Nr: 1 !. Würde mich nicht wie der FCZ darüber noch Jahre danach freuen....PEINLICH
_________________ Schweizermeister 2002,2004,2005,2008,2010 (2006 durch Schirri, 2007 am grünen Tisch geklaut !!!!) Cubholder 2002,2003,2007,2008,2010 Der NIED der übrigen Fussballschweiz ist unserer ganzer Stolz
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 11:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 16.05.2010 «Ich bin sicher: YB wird Meister!»BERN - Er zählt bei YB zu den Leistungsträgern und spricht Klartext: David Degen. Hier sagt er, warum YB Meister wird und er glaubt, dass Marco Streller mental blockiert ist. David Degen, was war am Donnerstag gegen Luzern los? David Degen: Wir waren schwach, haben verdient verloren. Es gibt nichts zu beschönigen. Wie lässt sich eine solche Leistung in einem so wichtigen Spiel erklären? Es hat vieles nicht gestimmt. Das fing hinten an, ging übers Mittelfeld bis in den Sturm. Wir haben als Team versagt. Trainer Petkovic hat freiwillig auf Abwehrchef Dudar verzichtet, weil er Angst hatte, dass Dudar verwarnt werden könnte und dann gegen Basel gesperrt ist. Ein richtiger Entscheid? Ich verstehe den Trainer. Klar, Dudar ist ein enorm wichtiger Spieler für uns. Das alles entscheidende Spiel ist jenes gegen Basel. Ich hätte als Trainer gleich gehandelt. Wie tief sitzt der Schock nach dieser 1:5-Klatsche? Normalerweise würde ich tagelang an einem solchen Spiel herumkauen, mich hinterfragen, ärgern. Wir sind phasenweise vorgeführt worden – das hasse ich! Ich hatte zwar eine schlechte Nacht nach dem Spiel. Aber am Morgen danach waren die schlechten Gedanken weg. Es geht jetzt um ein einziges Spiel. Wenn wir gewinnen, sind wir Meister. Keiner fragt dann mehr nach dem Luzern-Spiel. Teilen Sie die Ansicht, dass Basel mit psychologischem Vorteil in die Finalissima geht? Nein, überhaupt nicht! Wieso denn? Basel reicht ein Unentschieden … … und wir sind heimstark. Wir haben die Fans im Rücken. Der Kunstrasen ist ein Vorteil für uns. Wir haben die Pflicht, diesen Titel zu holen. Wir sind das allen Bernern schuldig. Sie wollen diesen Titel eben so sehr wie wir. Keine Angst vor dem Versagen? Nein! So eine Finalissima ist das Schönste, was es für einen Fussballspieler gibt. Dafür schuften wir das ganze Jahr. Dafür leben wir. Ich fürchte mich nicht vor dem Versagen. Ich habe eine Winnermentalität. Ich bin sicher: YB wird Meister! Wie geht man ein solches Finalspiel taktisch an? Ganz einfach: Achtung, fertig, Angriff. Wir können ja gar nicht defensiv spielen. Das ist nicht unser Stil. Wir wissen das, das Publikum weiss es auch. Sie werden uns helfen, uns nach vorne tragen. Ihr Kumpel Marco Streller kommt von einer Verletzung zurück: Glauben Sie, dass er schon hundertprozentig fit ist für ein solches Spiel? Ich denke, dass er im Unterbewusstsein immer noch ein wenig blockiert ist. Er will sicher nicht, dass die Verletzung wieder aufbricht und er wegen eines Muskelfaserrisses die WM verpasst. Was tun Sie, wenn YB Meister wird? Dann freue ich mich auf die Feier mit den Fans auf dem Bundesplatz. Und was, wenn es YB wieder nicht schafft? Daran verschwende ich keinen Gedanken. Ich habe mich noch nicht eine Sekunde damit befasst. Ich werde mich für diesen Sieg zerreissen. YB - BaselVoraussichtliche AufstellungenYB: Wölfli; Mardassi, Dudar, Affolter; Degen, Doubai, Hochstrasser, Raimondi; Doumbia, Bienvenu, Regazzoni. Basel: Costanzo; Inkoom, Abraham, Cagdas, Shaqiri; Da Silva, Huggel; Zoua, Stocker; Chipperfield, Frei. http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/ich-bin-sicher-yb-wird-meister-146880
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 11:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Basler Zeitung, 16.05.2010 Karl Odermatt und die zwei HerzenFür die 67-jährige Legende und Seele des FC Basel ist YB im Meisterduell vom Sonntag trotz jüngstem Tief noch nicht geschlagen. «Karli, no ne Gool!» Als sich der FC Basel vor Wochenfrist auf dem Barfüsserplatz als Cupsieger feiern liess, jubelten die vielen Tausend Fans auch einem zu, der seit drei Jahrzehnten nicht mehr wettkampfmässig Fussball spielt: Dem 67-jährigen Karl «Karli» Odermatt – Doyen, Idol, Held, Star und eigentliche Seele des FC Basel. Was Ferdy Kübler im Radsport oder Bernhard Russi im Skisport sind, ist Karli Odermatt im Fussball – und dies weit über «seinen» FC Basel hinaus. «Ob in einer Lausanner Beiz oder in einem Tessiner Grotto», sagt er, «überall ist jemand da, der mich noch kennt.» Noch heute schwärmen Sportkommentatoren von Odermatts «stupender Technik», seiner «intuitiven, spontanen, pfiffigen, gradlinigen und doch oft unberechenbaren Spielweise», von seiner «Aura». Und seiner «gewinnbringenden Art», die ihn zum «geborenen Botschafter» für den Fussball, für den FC Basel und für die Stadt Basel mache. Der berühmte Ur-Basler ist aber auch Berner – jedenfalls ein bisschen. Nach seinem vierjährigen Gastspiel Ende der Siebzigerjahre bei den Young Boys, das er 1977 mit dem YB-Cupsieg krönte, verbindet ihn noch immer «viel mit diesem Klub und dieser Stadt», sagt er. Er habe gute Freunde in Bern. Bern sei für ihn «die zweitwichtigste Stadt nach Basel». Sein Hemd sei ihm aber doch näher als der Kittel. Und deshalb freue es ihn, dass der Weg zum Meistertitel auch diesmal über den FC Basel führe: «Ich fiebere gespannt diesem Endspiel entgegen. Für alle, die den Fussball gern haben, wird das ein absolutes Highlight sein. Wir werden alles tun, um den Match zu gewinnen und das Double zu holen.» Odermatt findet die Voraussetzung dazu ausgezeichnet: «Mit unseren letzten Siegen – nun auch über Xamax – haben wir gezeigt, dass wir saumässig gut sind. Sollten wir aber nicht Meister werden, würde ich den Young Boys den Titel von Herzen gönnen. Sie hätten uns den Sieg nicht gestohlen.» YB sei «furios gestartet», der FCB habe sich nach einer Baisse zu Saisonbeginn «furios aufgefangen». Beide Mannschaften wären würdige Meister – weil sie «attraktiven, offensiven, schnellen Fussball» spielten. YB sei verunsichertYB sei nach der Kanterniederlage in Luzern nun zwar weiter verunsichert, doch auch Basel habe in Luzern Mühe gehabt, sagt Odermatt: «Im Kopf tut das den Bernern weh. Die Basler dagegen sind im Hoch, ihnen reicht am Sonntag ein Unentschieden. Wenn YB aber der Führungstreffer gelingt, ist alles wieder offen. Ich rechne mit einem Schlagabtausch.» Beide Mannschaften hätten Trümpfe, die sie ausspielen könnten. YB sei heimstark, habe auf dem Kunstrasen im Stade de Suisse vor eigenem Publikum Vorteile. Der FCB könne nach dem Cupsieg und dank dem besseren Torverhältnis unbeschwert antreten: «Das beflügelt uns. Wenn wir diesen Schub mitnehmen können, wird es für YB schwierig sein.» Die Tatsache, dass Basel ein Unentschieden genüge, sei allerdings ein tückischer Vorteil: «In einem solchen Spiel ist es nicht möglich, auf ein Unentschieden zu spielen. Es wird am Sonntagabend also einen Meister und einen Sieger in diesem Spiel geben – die Young Boys oder den FC Basel. Der Bessere soll gewinnen und Meister werden. Und seit einiger Zeit wissen wir ja: Ein Spiel ist erst nach 93 Minuten zu Ende.» Spannung, Glück, Pech – einmal fliege der Ball von der Innenkante des Pfostens ins Tor, ein andermal eben nicht: Das sei «das Faszinierende und Prickelnde am Fussball, das die Massen bewegt». Dass jeder Einzelne auf einen Sieg seines Teams hoffe, sei «das Spannende daran». Doch nach jedem Sieg und nach jeder Niederlage gehe es darum, die Relationen und den Anstand zu wahren – und dem Sieger zu gratulieren: «Ich verlor dreimal im Cupfinal gegen den FC Zürich, zweimal nach einem fragwürdigen Schiedsrichterentscheid, einmal in der Verlängerung. Doch das tat nichts zur Sache. Die Zürcher siegten. Punkt. Man reichte sich die Hand – und hoffte aufs nächste Jahr.» Wenn «Karli» über Siege und Niederlagen und die Faszination des Fussballs redet, ist noch immer die gleiche Begeisterung zu spüren, die er einst als Spieler hatte. Er sei auch als Zuschauer noch immer «voller Emotionen» dabei, sagt er: «Natürlich auch in dieser Finalissima.» Freude auf die nächste SaisonEr freut sich auch schon auf die nächste Meisterschaft und widerspricht allen Bedenken, das immer grösser werdende finanziellen Gefälle unter den Klubs könnte dem Meisterschaftsverlauf jede Spannung nehmen: «Es stimmt zwar, dass der FC Basel in einer komfortablen Lage ist und fast immer auf 25 000 Zuschauer zählen kann. Doch YB kommt allmählich auch in diese Sphäre. GC hat in den letzten Wochen mit jungen, dynamischen Spielern Grosses geleistet. Xamax kämpft sich immer wieder nach vorn. Luzern wird es im neuen Stadion auch wieder besser haben. Und der FC Zürich ist normalerweise immer dabei. In dieser Saison hat er, vor allem auch wegen der Anforderungen in der Champions League, gelitten. Der FC Basel ist deswegen auch schon zweimal nicht Meister geworden.» Odermatt freut sich auch schon auf die Weltmeisterschaft in Südafrika – und auf einen «hoffentlich starken Auftritt der Schweiz». Spanien, das seiner Meinung nach beste Team, sei ausser Reichweite. Doch: «Mit Siegen über Honduras und Chile erreichen wir die Achtelfinals. Und dann wäre es ein Traum, gegen Brasilien antreten zu können.» Odermatt ist noch heute stolz darauf, dass er fast in jeder Mannschaft, in der er spielte, auch Captain war. «Um das zu werden», sagt er, «muss man von allen anerkannt sein. Ich war nie zu faul – kam als Erster ins Training und ging als Letzter. Ich war fair zu den Mannschaftskameraden.» Dies sei auch so gewesen, als er mit 32 Jahren zu YB wechselte: «Viele glaubten damals, ich käme nur nach Bern, um hier zum Abschluss meiner Karriere noch ein bisschen Geld zu verdienen. Auf dem Platz habe ich sie aber vom Gegenteil überzeugt – auch in Bern war ich bald Captain. Das muss ja seine Gründe gehabt haben.» Es genüge nicht, bloss «ein flotter Cheib» zu sein: «Um akzeptiert und respektiert zu werden, muss man sich auch im Training und auf dem Platz immer wieder bestätigen.» Ein Risotto mit PilzenHeute muss Odermatt kürzertreten. «Ich habe zwei künstliche Kniegelenke», sagt er, «kann mich zwar wieder gut bewegen und sogar Fussball spielen. Ich glaube aber, dass ich in dieser Beziehung meine Leistungen gezeigt habe.» Seit er weniger Sport treibe und beruflich «oft zum Essen und zu einem guten Glas Wein» eingeladen sei, habe er gewichtmässig zwar «etwas zugelegt». Er sei eben auch ein Geniesser: «Ich bin Weinliebhaber, habe einen schönen Weinkeller und enge Beziehungen zu Winzern im Piemont. Und ich bin ein leidenschaftlicher Koch. Morgen zum Beispiel haben wir Gäste – es gibt ein Barolo-Risotto mit Pilzen. Die Pilze suche ich selber. Eben habe ich prächtige Morcheln gefunden.» Einen zweiten «Karli» wird es im Fussball übrigens wohl nicht geben. Odermatts Söhne aus zweiter Ehe scheinen sportlich nicht in seine Fussstapfen treten zu wollen. Beide, der 18-jährige Andreas und der 13-jährige Daniel, machen im Turnverein Rickenbach mit, Andreas ist auch begeisterter Unihockeyspieler. «Hauptsache, sie tun etwas», sagt Odermatt, «es muss nicht unbedingt Fussball sein. Es gibt auch anderes, das begeistern kann.» Der TitelsammlerFünfmal Meister, viermal Cupsieger Karl «Karli» Odermatt, 67-jährig, ist eine schweizer Fussball-Legende. Mit dem FC Basel, für den er von 1962 bis 1975 spielte, wurde er fünfmal Schweizer Meister und viermal Cupsieger. Mit den Young Boys, für die er dann vier Saisons spielte, wurde er 1977 Cupsieger. In der höchsten Spielklasse schoss er in 407 Spielen 107 Tore. In der Schweizer Nationalmannschaft erzielte er in 50 Spielen 10 Tore – unter anderem das Ausgleichstor zum legendären 1:1-Unentschieden am 10. November 1971 in der WM-Qualifikation gegen England im Londoner Wembley-Stadion. Nach einigen beruflichen Flops, unter anderem im Gastgewerbe und im Weinhandel, kehrte «Karli» vor zehn Jahren zum FC Basel zurück – als prominenter und erfolgreicher Türöffner und als FCB-Aushängeschild im Marketing- und Sponsoringbereich. (wd) http://bazonline.ch/sport/fussball/Karl-Odermatt-und-die-zwei-Herzen/story/29492474
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 11:28 |
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NZZ, 16.05.2010 Ziel Champions LeagueIn der «Finalissima» steht viel mehr als der Titel auf dem Spiel Schweizer Spitzenklubs wie der FCB, YB und der FCZ können die Budgets bloss mit drei Einnahmequellen ausserhalb des nationalen Wettbewerbs ausgeglichen gestalten: mit Mäzenatentum, mit Transfers und mit der Champions League. Die Basler sind verbale Akrobaten. Gern weisen sie vor der «Finalissima» gegen YB darauf hin, dass sie sich nach dem Trainerwechsel 2009 in einer Übergangssaison befinden. Nach dem Cup-Sieg gegen den FC Lausanne-Sport wäre der Meistertitel ein Zubrot – mehr nicht. Man kann das anders sehen: Der FCB muss Meister werden, weil spätestens der teure Transfer Alex Freis 2009 Signal für die Champions League gewesen ist. Nur der Schweizer Meister erhält in der Qualifikation für die Königsklasse leichtere Gegner vergleichbarer Ligen zugelost. Dem Tabellenzweiten werden härtere Brocken vorgesetzt. Der FCZ und der FCB haben in den letzten zwei Jahren gesehen, was Champions League bedeutet: 23 Millionen Franken Bruttoeinnahmen. Hauptsächlich wegen der Entlassung des Trainers Christian Gross und der Verpflichtung Freis hat der FCB 2009 einen Verlust von 10 Millionen Franken eingefahren, den mehrheitlich die Präsidentin Gigi Oeri deckt. Viele Jahre nach den vergangen geglaubten Zeiten mit Geldgebern wie Gilbert Facchinetti (Xamax), Paul-Annik Weiller (Servette), Sven Hotz (FCZ) sowie Rainer E. Gut und Fritz Gerber (GC) ist der FCB zumindest im Jahr 2009 zum Mäzenatentum zurückgekehrt. Das ist nicht verwerflich, deutet aber auf den engen Spielraum hin. Klubs wie der FCB, YB und der FCZ können die Budgets bloss mit drei Einnahmequellen ausserhalb des nationalen Wettbewerbs ausgeglichen gestalten: mit Mäzenatentum, mit Transfers und mit der Champions League. Das sind die drei Hebel. «Wir hatten das Glück, dass wir in den letzten Jahren immer nennenswerte Transfereinnahmen generierten. Das hat uns erlaubt, unabhängig zu bleiben», sagt der YB-CEO Stefan Niedermaier. Die Namen: Mangane, Zayatte, Gohouri, Doumbia. In Basel hat sich die 1. Mannschaft im letzten Jahrzehnt ums Vierfache auf über 20 Millionen verteuert. Im Erfolg und mit der Champions League wird das Personal teurer, zudem vergrössert sich die Organisation. Die Erfahrung hat der FCB hinter sich, marginaler auch der FCZ, dessen Präsident Ancillo Canepa allerdings «unbedingt» an der Lohn-Geometrie festhalten will. Den Bernern steht ein Sprung womöglich noch bevor. Die Kosten für die 1. Mannschaft des FC Zürich sind auf gegen 13 Millionen gestiegen, diejenigen von YB sind in ähnlicher Höhe. Während auch die Berner mit dem Nationalspieler Christoph Spycher einen Bundesliga-Profi in die Schweiz zurückholen und sich verteuern, ist erst schwammig erkennbar, wie sie ohne Seydou Doumbia (ZSKA Moskau) und Gilles Yapi (Basel) planen. Im FCB steht schon im Jahr eins nach der Ära des Trainers Christian Gross hingegen mehr als das Gerüst für Europa. Deshalb gibt es nur ein Ziel: Titel und Champions League. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/ziel_champions_league_1.5726516.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 11:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sport.ch, 15.05.2010 Raimondi: ''Der Druck ist gross!''Ganz Bern fiebert dem Meistertitel der Berner Young Boys entgegen. Damit dies Tatsache wird, muss heute gegen den FC Basel ein Sieg her. Waren es zwischenzeitlich einmal 13 Punkte die YB Vorsprung hatte, gehen die Berner heute als "Jäger" ins Rennen. Raimondi glaubt fest an den Titel24 lange Jahre wartet man in der Bundeshauptstadt auf einen Titel. Oft war man nahe dran, aber nie mehr hat es seit 1986 geklappt. Heute soll nun im Stade de Suisse der Bann gebrochen werden. Einer der Protagonisten wird dabei Mario Raimondi sein. Der Mittelfeldspieler, der über weite Strecken der Saison verletzungshalber fehlte, war in den vergangenen Spielen ein wichtiger Eckpfeiler der Mannschaft. Bereits letzte Saison war Raimondi davon überzeugt, den "Kübel" in die Hauptstadt zu holen. Auch heuer zeigt sich der Ur-Berner optimistisch und glaubt fest an den Meistertitel. "Der Druck ist zwar gross, doch das ist er immer", so Raimondi. Was der 29-jährige über den Vergleich mit dem SC Bern sagt und was ihm der Meistertitel persönlich bedeuten würde, erfahren Sie im Video-Interview! (sma) http://www.topsport.com/sportch/generated/article/fussball/2010/05/15/11969100000.html
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Eastside
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 11:39 |
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Registriert: Mittwoch 17. Februar 2010, 15:48 Beiträge: 83
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Zitat: «Ich bin sicher: YB wird Meister!» nicht immer quatschen und überheblich sein, degen. zeigs uns auf dem rasen, please! HOPP !!!
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Pretorianer
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Verfasst: Sonntag 16. Mai 2010, 18:14 |
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Registriert: Donnerstag 10. April 2008, 19:32 Beiträge: 11
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i bi mir so sicher gsi das mir das dasmau packe....... "d'hoffnig stirbt zletscht" seit meh. mini isch im momänt tot........... i möcht eifach nume chönne dra gloube, dass mir das ou einisch schaffe chöi........ ABER: was bruchts de no????????????????????????  You never walk alone Gmeinsam zittere, Gmeinsam siege, Gäub Schwarz si mini Farbe
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