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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Grizzly
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Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 15:37 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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Zitat: FCB-Coach Thorsten Fink ist nicht unbedingt traurig, dass Yapi nicht spielt.«Ich bin sicher, dass er gegen uns noch einmal Vollgas geben hätte», sagt Fink. ja klar, Herr Fink! Zitat: Petkovic erklärte auch, dass Doumbia nach dem Spiel in Luzern wieder angeschlagen sei. Offenbar macht ihm seine Adduktorenverletzung wieder zu schaffen. ich hoffe mal diese aussage von petkovic gehört zur strategie. sonst hätte er ihn ja auf dem tiefen terrain in luzern frühzeitig ausgewechselt.
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shalako
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Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 16:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min.ch, 14.05.2010 Die Finalissima gefährdet Ihre GesundheitDramatische Spiele können einen Herzinfarkt auslösen. Besonders kritisch ist es bei Penaltys. Im Stade de Suisse ist man für alle (Not-)Fälle gewappnet. Die 93. Minute läuft, es steht immer noch 3:3. Die Spannung im Stadion Wankdorf ist kaum mehr auszuhalten. Plötzlich erkämpft sich Seydou Doumbia den Ball am Strafraum und zieht auf das Basler Goal los. Er drückt ab und… Wie immer die Finalissima YB gegen Basel ausgehen wird, manche Fans sorgen sich schon jetzt um Ihre Gesundheit. «Welche Beruhigungsmittel könnt ihr empfehlen?», ist - wenigstens bei den leidenserprobten YB-Fans - eine in den letzten Tagen oft gestellte Frage. Risiko für Herzinfarkt steigtSie ist durchaus angebracht, wie eine Studie der Uniklinik München zeigt. Mediziner untersuchten während der Fussball-WM 2006, ob die Spiele der deutschen Nationalmannschaft das Risiko von Herzbeschwerden bei den Fans erhöhte. Und tatsächlich zeigte die Auswertung von Notarzteinsätzen ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkte oder Rhythmusstörungen. Die Zahl der mit Herzproblemen eingelieferten Notfälle waren an Spieltagen der deutschen Nationalmannschaft fast dreimal so hoch wie normal. Gefährdet sind vor allem «vorbelastete» Menschen mit hohem Blutdruck oder einer Erkrankung der Herzkranzgefässe. Am Sonntag werden 30 000 Fans das Stade de Suisse in einen Hexenkessel verwandeln. «Ein Fussballmatch ist für eingefleischte Fans eine extreme emotionale Stresssituation. Dies führt zu einem starken Herzfrequenz- und Blutdruckanstieg», sagt Matthias Willhelm, Oberarzt am Inselspital Bern, zu 20 Minuten Online. Bei Menschen mit einer Herzerkrankung könnten zudem die Blutplättchen verkleben und so einen Herzinfarkt auslösen. Bei YB ist man für alle (Not-)Fälle gerüstet: «Für das Herzschlagfinale haben wir mehr Sanitäter aufgeboten als für ein normales Spiel», sagt YB-Sprecher Albert Staudenmann. Bisher sei es aber seines Wissens noch nie vorgekommen, dass ein Zuschauer einen Infarkt erlitten hat. «Gesunde Fans müssen sich keine Sorgen machen», sagt auch Oberarzt Willhelm. Das Risiko für gesunde Menschen, an einem Spieltag Herzprobleme zu bekommen, liegt laut der Münchner Studie bei etwa 3 zu 100 000. Herzspezialist Matthias Willhelm kann die Aufregung durchaus nachvollziehen. Er wird am Sonntag selbst im Berner Fussballtempel sitzen und als Zuschauer mitfiebern. Hypernervösen Fussballfans rät er trotzdem von Beruhigungsmitteln ab: «Gegen Nervosität gibt es kein Rezept - ausser tief durchatmen.» Die Briten kippen beim ElfmeterschiessenDie schlimmste Belastung fürs Herz bleibt den Fussballverrückten am Sonntag auf jeden Fall erspart. Britische Forscher haben an der WM 98 untersucht, wie viele Patienten während der WM 1998 in Frankreich wegen einem Herzinfarkt eingeliefert wurden. Am Tag, als England im Pentaltyschiessen rausflog, landeten ein Viertel mehr Infarktpatienten im Spital als gewöhnlich. Ein Elfmeterschiessen bleibt den leidenden Schweizer Fussballfans am Sonntag auf jeden Fall erspart, nach 90 Minuten ist die Meisterschaft definitiv vorbei. Alarmstufe Rot im Wankdorf Die Finalissima ist nicht nur für die Fans, sondern auch für die Sicherheitskräfte eine Ausnahmesituation. YB-Sprecher Staudenmann erwartet rund 3000 Basler Fans. Polizei und Sicherheitskräfte sind mit einem Grossaufgebot vor Ort. Im YB- und FCB-Fansektor wird zudem nur Leichtbier ausgeschenkt. (am) http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Die-Finalissima-gefaehrdet-Ihre-Gesundheit-19675718
_________________ For Ever
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Misterargus
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Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 16:58 |
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Registriert: Dienstag 15. April 2008, 18:13 Beiträge: 57
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Aber der Aufsteller Heute, Dr. SOCKER kegelt die Berner aus dem SDS ! 
_________________ Schweizermeister 2002,2004,2005,2008,2010 (2006 durch Schirri, 2007 am grünen Tisch geklaut !!!!) Cubholder 2002,2003,2007,2008,2010 Der NIED der übrigen Fussballschweiz ist unserer ganzer Stolz
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shalako
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Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 16:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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turus.net, 14.05.2010 Schweiz furios: YB Bern patzen – Finale gegen FC Basel am Sonntag Der gestrige vorletzte Spieltag der Schweizer AXPO Super League lief ganz nach dem Geschmack vom FC Basel. Während die rot blauen im heimischen St. Jakob Park Neuchatel Xamax mit 3:0 besiegten, ging der vorherige Tabellenführer Young Boys Bern mit 5:1 beim FC Luzern unter. Vor dem letzten Spieltag (36.) liegen nun beide Vereine punktgleich auf und spielen dazu am kommenden Sonntag um 16:15 Uhr noch gegeneinander. Finale furioso: Berner Sport Club Young Boys gegen den FC Basel. Das altehrwürdige Stade de Suisse Wankdorf wird mit 31.000 Zuschauern ausverkauft sein und beben. Den Baselern ericht aufgrund des besseren Torverhältnisses ein Unentschieden, die Berner brauchen folgerichtig den Sieg. Es ist der Fußball-Knaller der Saison, wenn von der Spannung her gesehen nicht sogar Europas. http://www.turus.net/sport/5562-schweiz-furios-yb-bern-patzen-finale-gegen-fc-basel-am-sonntag.html
_________________ For Ever
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Misterargus
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Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 17:01 |
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Registriert: Dienstag 15. April 2008, 18:13 Beiträge: 57
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Marc hat geschrieben: ich hoffe einfach nicht das yb jetzt versunsichert ist, jetzt wird sich zeigen wie gut unser trainer wirklich ist? seine fähigkeiten als mentaltrainer sind jetzt gefragt. ich bin zuversichtlich das wir den letzten schritt am sonntag vollziehen. Verunsichert...Nein, wieso. Hatten doch im sekundentakt Change an Change versiebt, oder...  Irgentwann gehen die auch wieder rein ! 
_________________ Schweizermeister 2002,2004,2005,2008,2010 (2006 durch Schirri, 2007 am grünen Tisch geklaut !!!!) Cubholder 2002,2003,2007,2008,2010 Der NIED der übrigen Fussballschweiz ist unserer ganzer Stolz
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Rino
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Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 17:14 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Misterargus hat geschrieben: Marc hat geschrieben: ich hoffe einfach nicht das yb jetzt versunsichert ist, jetzt wird sich zeigen wie gut unser trainer wirklich ist? seine fähigkeiten als mentaltrainer sind jetzt gefragt. ich bin zuversichtlich das wir den letzten schritt am sonntag vollziehen. Verunsichert...Nein, wieso. Hatten doch im sekundentakt Change an Change versiebt, oder...  Irgentwann gehen die auch wieder rein !  Ja, gegen die St. Galler war es so. Gegen Euch werden diese Bälle sitzen.......auch wenns kurz vor Schluss sein sollte, oder vielleicht erst in der Nachspielzeit. Ihr kennt ja das Gefühl bereits wenn mann sich kurz vor Schluss sicher ist, das man die Meisterschaft gewinnt und plötzlich doch als Verlierer dasteht. 
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Warlock
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Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 08:37 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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-----------------Wölfli------------------ Mardassi---------Dudar-----------Affolter Sutter---Hochstrasser--Doubaï-----Degen Doumbia-------Bienvenu--------Regazzoni
BSC Young Boys - FC Basel 3:1
Tore:
YB: Bienvenu, Degen, Doumbia FC Basel: Chipperfield
Zuschauer: ausverkauft
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shalako
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Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 08:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 16.05.2010 In neuer Rolle – und ohne YapiYB dominierte diese Saison lange. Jetzt liegen die Young Boys hinter Basel – und verzichten morgen auf den Ivorer Gilles Yapi. Nach acht Spieltagen lagen die Young Boys in dieser Saison dank einem Blitzstart mit sieben Siegen und einem Unentschieden bereits 13 Punkte vor dem FC Basel, der nach dem Trainerwechsel von Christian Gross zu Thorsten Fink verständlicherweise Startschwierigkeiten hatte (neun Punkte aus acht Partien). Der FCB rückte aber im Verlauf der Saison immer näher an die Berner heran. Und nach insgesamt brillanter Vorrunde (und immer noch sieben Zählern Vorsprung) verlor YB gleich das Startspiel in die Rückrunde Anfang Februar in Basel mit 0:4. Rang zwei als YB-Vorteil?Die Berner spielten im Frühling längst nicht mehr so mitreissend wie in der Vorrunde, aber sie blieben auch dank der Tore von Ausnahmestürmer Seydou Doumbia konstant erfolgreich. Noch sieben Runden vor Saisonende lag der FCB sechs Zähler hinter den Young Boys, die dann jedoch die heiklen Auswärtsspiele bei GC (1:2) und in Sion (1:4) verloren. Nach dem 31. Spieltag führte Basel erstmals in dieser Spielzeit die Rangliste an – allerdings nur für wenige Tage und bis zur 0:4-Niederlage bei den Grasshoppers. Und nun, am Donnerstagabend, leisteten sich die Young Boys einen unverständlich schwachen und leidenschaftslosen Auftritt in Luzern. Die 1:5-Niederlage hatte zur Folge, dass der FCB die Finalissima als Leader in Angriff nehmen darf. Das aber muss für YB kein Nachteil sein, denn im attraktiven 3-4-3-System ist das Team bekanntlich erheblich stärker, wenn es nach vorne spielen – und nicht verteidigen – muss. Der YB-Leistungsabfall in den letzten Monaten war eng verbunden mit der schwächeren Form des Taktgebers Gilles Yapi. Vielleicht ist es Zufall, aber seit in der Winterpause der Wechsel des Strategen zum FCB bekannt geworden war, fielen Yapis Vorstellungen sehr diskret aus. Yapi auf der TribüneAm Sonntag nun wird Gilles Yapi nicht zum Einsatz kommen. In einer Sitzung informierte Trainer Vladimir Petkovic den Mittelfeldspieler aus der Elfenbeinküste am Freitagmorgen darüber, dass er ihn für das Endspiel um die Meisterschaft aus dem Aufgebot streicht. Der Grund: sein Transfer im Sommer zum FCB. «Damit schütze ich Yapi und auch die Mannschaft vor unnötigen Spekulationen», sagte Petkovic. Der Spieler habe den Entscheid professionell aufgenommen. «Yapi und ich haben in den letzten zwei Jahren sehr gut zusammengearbeitet. Er wird beim Mannschaftsessen nach Saisonende den Abschied erhalten, den er verdient», sagte Petkovic. Ein Fragezeichen machte der Coach hinter den Einsatz von Seydou Doumbia. Der Stürmer verspüre nach dem Auftritt in Luzern wieder Schmerzen in den lädierten Adduktoren, sagte Petkovic. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Topskorer der Liga (30 Saisontore) gegen Basel auflaufen wird. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/In-neuer-Rolle--und-ohne-Yapi/story/16486918
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 08:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 16.05.2010 Dudar - der unersetzliche AbwehrchefIn Luzern hat YB den geschonten Emiliano Dudar schmerzlich vermisst. Gegen Basel soll der Argentinier der Abwehr zur gewohnten Stabilität verhelfen. «Wir werden auf den Platz gehen und gewinnen», sagt Dudar. In gebleichten, über dem Knie modisch zerrissenen Jeans und in einem Cardigan sitzt der YB-Hoffnungsträger im Medienraum des Stade de Suisse. Vor dem entscheidenden Spiel um die Schweizer Meisterschaft am Sonntag gegen Basel ist Emiliano Dudar ein gefragter Mann. Schliesslich soll er morgen gegen Basel den Young Boys zu der defensiven Stabilität verhelfen, die sie zum Gewinn des Meistertitels benötigen. Der Trainer persönlich hat dafür gesorgt, dass der Argentinier im Endspiel auf jeden Fall dabei ist. YB-Coach Vladimir Petkovic liess Dudar am Donnerstag, im vorletzten Saisonspiel in Luzern, auf der Bank. Er wollte vermeiden, dass sich der Verteidiger die achte Verwarnung in dieser Saison einhandelt und den Showdown gegen den FCB wegen einer Gelbsperre verpasst. Dudar ist als zentraler Verteidiger in der Dreierkette der wichtigste Akteur in der YB-Abwehr. Die Begegnung in Luzern lieferte dafür einmal mehr den Beweis. Ohne Dudar verloren die Berner sang- und klanglos mit 1:5. Im Schnitt erhalten die Young Boys in dieser Saison 1,3 Gegentore. In den fünf Partien, die sie ohne Dudar bestritten, steigt dieser Wert auf 2,8. Er selber wiegelt ab: «Auch mit mir hat das Team Spiele verloren. Auch mir sind Fehler unterlaufen.» Aus dem Spanischen übersetzt bedeutet Dudars Name «zweifeln», der 28-Jährige aber lässt am Freitag keinen Zweifel offen, wer die Saison auf Rang eins beendet: «Es war eine bittere Niederlage in Luzern. Doch wir werden am Sonntag auf den Platz gehen und gewinnen. Das ist unsere Mentalität.» Der ersehnte PatronDudars Nachname stammt aus der Ukraine, seine Vorfahren wanderten einst auch aus Polen und Italien nach Argentinien aus. Dank seinem italienischen Pass belastet er das Kontingent der Nicht-EU-Ausländer nicht. Seine erste Saison in Bern will Dudar unbedingt mit einem Titelgewinn abschliessen. Nachdem er letzten Sommer aus Bellinzona nach Bern gewechselt hatte, waren sich die YB-Verantwortlichen rasch sicher, mit dem 1,91 m grossen Südamerikaner endlich jenen Abwehrpatron gefunden zu haben, der für Petkovics 3-4-3-System so unabdingbar ist. Dudar füllte die für ihn vorgesehene Rolle auf Anhieb aus. Er ist auf dem Platz laut und in der Kabine eher ruhig. Er ist kopfballstark und verfügt über ein gutes Auge für den ersten, raumöffnenden Pass. In den Zweikämpfen geht er – ganz Argentinier – rustikal zur Sache. Anfang April übertrieb es Dudar in Sachen Härte aber gewaltig, als er Aaraus David Marazzi nach einem Zweikampf auf den Oberschenkel trat und die Rote Karte sah. Drei Mal musste er danach zuschauen, wie sich das Team ohne ihn schlug. Auf der Tribüne hat er gezittert und gehofft, sein Aussetzer koste YB nicht zu viele Punkte. Den Vorfall konnte sich Dudar mit etwas Abstand nicht erklären. Er habe ganz einfach die Nerven verloren, sagte er vor seiner Rückkehr ins Team. «Ich bin kein grober Spieler, und auch in dieser Situation hätte ich kühlen Kopf bewahren sollen.» Mit dem Sohn feiernSeit seiner Rückkehr ist Dudar für YB ein sicherer Wert. Gerne würde die Klubleitung seinen Vertrag vorzeitig verlängern. Gemessen an seinem Wert für das Team, ist Dudar für YB ein preiswerter Spieler. «Jetzt warten wir zuerst das Saisonende ab», blockt der Verteidiger ab. Bis 2012 hat er letzten Sommer unterschrieben, und er kann sich gut vorstellen, länger in Bern zu bleiben. Als einer von wenigen YB-Fussballern hat der bekennende Stadtmensch aus Buenos Aires mit seiner Familie eine Wohnung im Zentrum bezogen. Besonders stolz ist Dudar auf seinen kleinen Sohn Santino, der im Sommer drei Jahre alt wird. Den Namen seines Sohnes hat er sich auf seine Schienbeinschützer drucken lassen. Und mit Santino auf dem Arm will er am Sonntag den ersten Titel in seiner Karriere feiern. http://www.bernerzeitung.ch/region/gemeinde/Dudar--der-unersetzliche-Abwehrchef/story/11322968
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 08:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 16.05.2010 Vorhang auf zum Spiel der Spiele90 Spielminuten für die Ewigkeit – am Sonntag will YB mit einem Heimsieg gegen den FC Basel den ersten Meistertitel seit 1986 gewinnen. Die Trainer Vladimir Petkovic und Thorsten Fink sind auch pokernde Schachspieler. Atemlos nähert sich die Super League der Titelentscheidung. Erst vorgestern war ja Runde 35 mit dem YB-Debakel in Luzern und dem Basler 3:0-Sieg gegen Xamax. Vladimir Petkovic, der YB-Trainer, verpokerte sich, als er Emiliano Dudar und Henri Bienvenu bei der 1:5-Niederlage schonte. Thorsten Fink, sein Antipode beim FCB, zockte besser, er setzte gleich sieben Stammspieler nicht ein, liegt aber nach dem Erfolg gegen Xamax dennoch und erst zum zweiten Mal in dieser Saison (nach der 31.Runde) auf Rang 1. Die Pokerspieler Petkovic und Fink sind auch am Sonntag gefordert. Wer wird zum Berner Ass? Vermutlich Seydou Doumbia, ist ja klar, sagen die einen. Der ivorische Überstürmer der Liga will sich und YB zum Abschied einen Meistertitel schenken. Oder aber doch Dudar, der die Abwehr stabilisiert? Wie wäre es mit David Degen, dem impulsiven Basler in Bern? Einige offene FragenVorhang auf zur letzten Vorstellung im packenden und intensiven, dramatischen und spektakulären Titelkampf. YB oder Basel? Die Dramaturgie und Spielplangestaltung hätte nicht besser sein können, nach morgen gibt es kein Morgen mehr. Im Aufstellungspoker will sich Petkovic bis am Sonntagmittag alle Optionen offenlassen. Neben Dudar ist François Affolter in der Dreierkette gesetzt. Das dritte Mitglied des Sicherheitsdienstes dürfte Marc Schneider heissen. Oder zaubert Petkovic sogar Hassan Lingani aus dem Hut, der nach monatelanger Verletzungspause wieder im Training ist? Und im Mittelfeld drängt Scott Sutter ins Team – vielleicht für Mario Raimondi? Wer stoppt Doumbia?Petkovic wie Fink müssen dieser Tage vielfältige Qualitäten beweisen. Beispielsweise auch als Schachspieler. Wie Figuren schieben sie in Gedanken ihre Fussballer auf dem Feld hin und her. Besonders gefordert ist der FCB-Übungsleiter. Ausgerechnet Behrang Safari ist gesperrt. Ihn hatte Fink nicht geschont, weil es als Linksverteidiger kaum Alternativen gibt. Und jetzt fehlt – wie blöd für den FCB – jener Fussballer, der Doumbia hätte stoppen sollen. Zufälligerweise war Safari auch beim ersten Duell YB - Basel Ende November gesperrt. Damals entschied sich Fink für Scott Chipperfield als Linksverteidiger – und Doumbia erzielte beim 2:0-Sieg von YB das erste Tor nach zwei Minuten. Der unverwüstliche Australier Chipperfield wird aber morgen im Sturm benötigt, der Altmeister – im Herbst seiner Karriere – hat im Frühling fleissig getroffen. Alex Frei und Marco Streller sind ja weiter angeschlagen (siehe Seite 16). Aber kann es sich Fink leisten, die Nationalstürmer draussen zu lassen? Der polyvalente Jungnationalspieler Xherdan Shaqiri, ein begnadeter Dribbler und Offensiv-Individualist, soll mit der anspruchsvollen Aufgabe betraut werden, Doumbia zu beschatten. Kann das gut gehen für den FCB – und erst noch auf dem in Basel sehr ungeliebten Kunstrasen? Sportliche und taktische Überlegungen sind das eine, hinzu kommt die ultimative nervliche Belastung. Scheitert YB nicht immer in Ausnahmesituationen? Bei den Bernern ist man froh, bereits drei Tage später auf das Debakel gegen Luzern reagieren zu dürfen. Und Petkovic betont seit Monaten, YB werde Basel in der letzten Runde schlagen. Vielleicht erweisen sich seine Zuversicht und sein unerschütterlicher Glaube als mentales Doping für die schwächelnde Belegschaft. Der FCB hat seit Ende August 13 Punkte aufgeholt, das – Achtung, Modewort! – Momentum ist auf Basler Seite. Jedenfalls im Moment. Die grandiose YB-BilanzAber auch YB darf sich auf die Statistik berufen. Und wie! Das erste Heimspiel unter Petkovic ging Ende August 2008 zwar 1:3 gegen GC verloren. Seither aber liest sich die Berner Heimbilanz in der Super League wie ein Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde: 31 Spiele, 26 Siege, 5 Unentschieden, 90:25 Tore, 83 (von 93 möglichen) Punkte! Wer erinnert sich da noch an die Niederlagen im Cupfinal gegen Sion und in der Europa-League-Qualifikation gegen Bilbao? Und sowieso: Petkovic ist der Basel-Angstgegner. In sieben Spielen gegen den FCB verlor YB unter dem 45-Jährigen nur einmal, Anfang Februar im St.-Jakob-Park (0:4), siegte aber sechsmal. Und morgen? Einmal schlafen noch bis zum Spiel der Spiele. Aus YB-Sicht bleibt zu hoffen, dass enthusiastische Berner Radioreporter für südamerikanische Ambiance sorgen werden – und nicht frustrierte Fans für Krawalle. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Vorhang-auf-zum-Spiel-der-Spiele/story/20510657
_________________ For Ever
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