Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 44 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:31 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
sf.tv, 14.05.2010

Basel überholt YB vor der «Finalissima»

Die Entscheidung in der Schweizer Meisterschaft 2010 fällt am Sonntag in der «Finalissima» zwischen YB und Basel. Dem FCB reicht nach dem 3:0-Sieg über Xamax dabei ein Remis, weil die Young Boys in Luzern gleich mit 1:5 tauchten.

Schon nach wenigen Sekunden lagen die Berner in Luzern mit 0:1 zurück. Ferreira traf nach einem herrlichen Pass aus der Tiefe. Die Innerschweizer agierten in der Folge druckvoll und überzeugten immer wieder mit schönen Kombinationen, liessen YB nie ins Spiel kommen.

YB mit schwacher Leistung

Das 2:0 durch Ianu war die logische Folge von Luzerns Dominanz. Und nach dem 3:0 durch Kukeli war die einseitige Partie schon vor der Pause entschieden und die Frage, ob die Young Boys bereits am Donnerstag Meister werden würden, geklärt.

Zehn Minuten nach der Pause erhöhte Ianu mit seinem zweiten Tor auf 4:0, ein etwaiges Aufbäumen von YB wurde jäh unterbunden. In der Schlussphase gelang Doumbia nach einem 50-Meter-Solo zwar das 1:4, den Schlusspunkt setzte aber Siegrist mit dem 5:1.

Trainer Petkovic nahm die Schuld zumindest teilweise auf sich: «Ich habe versucht zu pokern und habe die Partie verloren. Vielleicht habe ich mit den elf Spielern, die begonnen haben, das falsche Zeichen gesetzt.»

Während Luzern sich mit dem deutlichen Sieg den letzten Platz in der Europa League sicherte, muss sich YB bis zum Sonntag deutlich steigern, soll der Meistertitel in der letzten Runde im Direktduell im Stade de Suisse gegen Basel doch noch gewonnen werden.

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/05/13/Fussball/Basel-ueberholt-YB-vor-der-Finalissima

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:33 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 14.05.2010

Kanterniederlage für die Young Boys

Die Young Boys wurden im zweitletzten Spiel der Saison regelrecht gedemütigt.

In Emmenbrücke feierten die Heimfans des FC Luzern eine rauschende Party. Ihr Klub fügte den Young Boys eine vernichtende 1:5-Niederlage zu. YB gelangen auf dem sehr tiefen Terrain von Beginn weg kaum zusammenhängende Aktionen, dazu rannte YB wie schon im Hinspiel einem sehr frühen Rückstand hinterher. Die erste Luzerner Aktion, eine sehenswerte Direktkombination über mehrere Stationen, schloss Nelson Ferreira nach nur gerade 78 Sekunden zum 1:0 ab.

Wer darauf eine Reaktion des Meisterkandidaten erwartet hatte, sah sich massiv getäuscht. Christian Ianu lenkte in der 24. Minute einen Freistoss unhaltbar zum 2:0 ab, ein zweiter Geniestreich von FCL-Captain Hakan Yakin (43.), der Burim Kukeli ideal lancierte, bescherte dem Heimteam die klarste Pausenführung der gesamten Saison - und dank dem 20. Saisontor des überragenden Rumänen Cristian Ianu sowie Nico Siegrists 5:1 am Ende die erstmalige Europacup-Qualifikation seit 1998. Der Mannschaft von Rolf Fringer ist Rang 4 und die damit verbundene Teilnahme an der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation nicht mehr zu nehmen.

Für die Young Boys, die in der "Crunch Time" dieser Saison erstmals seit April 2008 wieder gegen Luzern verloren, zahlte sich der personelle Poker nicht aus. Trainer Petkovic hatte offenbar zu grossen Respekt davor, dass sich zwei seiner sperregefährdeten Stammkräfte die entscheidende Verwarnung einhandeln könnten. Deshalb liess er den souveränen Abwehrchef Emiliano Dudar und immer besser in Fahrt gekommenen Henri Bienvenu auf der Bank. Insbesondere das Fehlen von Dudar hatte für die ungeordneten Berner Folgen.

Nun sind sie in der "Finalissima" vom Sonntag gegen Basel unter Zugzwang. Dem FCB genügt wegen der besseren Tordifferenz ein Remis in Bern zum Meistertitel. Seydou Doumbias 30. Treffer der Saison zum 1:4 war Resultatkorrektur, zumal, passend zum miserablen Auftritt der Young Boys, Alberto Regazzoni kurz vorher noch einen Foulpenalty nicht verwerten konnte.

Luzern - Young Boys 5:1 (3:0).

Gersag, Emmenbrücke. - 8700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kever. - Tore: 2. Ferreira 1:0. 24. Ianu 2:0. 43. Kukeli 3:0. 56. Ianu 4:0. 80. Doumbia 4:1. 85. Siegrist 5:1.

Luzern: Zibung; Veskovac, Wiss, Schwegler; Luqmon, Renggli, Kukeli, Ferreira (83. Urtic); Chiumiento; Ianu (72. Paiva), Yakin (59. Siegrist).

Young Boys: Wölfli; Mardassi, Affolter, Schneider; Degen, Hochstrasser (57. Sutter), Thierry Doubaï (57. Yapi), Raimondi (57. Lustrinelli); Doumbia, Christian Schneuwly, Regazzoni.

Bemerkungen: Luzern ohne Büchli, Frimpong, Imbach, Lambert, Lustenberger, Sorgic (alle verletzt) und Seoane (nicht im Aufgebot), Young Boys ohne Liechti, Marco Schneuwly, Traoré (alle verletzt) und Coly (nicht im Aufgebot). 65. Schneider klärt auf der Torlinie. 78. Zibung wehrt Foulpenalty von Regazzoni ab. 81. Tor von Chiumiento aberkannt. Verwarnungen: 19. Wiss. 24. Hochstrasser (beide wegen Fouls). 39. Yakin (Hands/im letzten Spiel gesperrt). 45. Raimondi (Foul). 67. Doumbia (Unsportlichkeit) und Renggli (Unsportlichkeit/im letzten Spiel gesperrt).

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100513brz023_1.5713394.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:37 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Blick, 14.05.2010

YB geht 1:5 unter - Frei mit Doppelpack!

Welch eine Schmach für die Berner Young Boys. Nach der 1:5-Pleite in Luzern muss das Petkovic-Team am Sonntag den FC Basel (3:0 gegen Xamax) zuhause schlagen, um noch Meister zu werden. Aarau steigt nach dem 1:4 gegen GC ab.

Die rauschende Party feierten in der Emmenbrücker Gersag nicht die Gelb-Schwarzen. Die rund 2500 mitgereisten YB-Supporter sahen nach zuletzt drei Siegen in Serie eine Demütigung, wie sie ihr Klub nicht einmal vor gut einem Monat in Sitten erlebt hatte. Zu denken geben musste den Young Boys nicht die Höhe der Niederlage, sondern das Zustandekommen des sprichwörtlichen Ausrutschers auf dem regengetränkten Terrains.

Desolates YB – FCL wie im Rausch

Erst in der 80. Minute, als die Partie längst entschieden war, korrigierte Seydou Doumbia mit seinem 30. Saisontreffer zum 1:4 den Schaden zumindest auf dem Resultatblatt. Alberto Regazzoni hatte dies kurz vorher, passend zum miserablen Auftritt des völlig indisponierten und unerklärlich harmlosen Favoriten, mit einem Foulpenalty verpasst.

YB geriet im Gersag-Stadion in Emmenbrücke bereits nach zwei Minuten durch ein schön herauskombiniertes Tor von Ferreira in Rückstand. Auch in der Folge fanden die Berner den Tritt auf dem tiefen Acker nicht. Angeführt vom überragenden Hakan Yakin schossen die Luzerner die Hauptstädter bereits in der ersten Halbzeit ab. Ianu (24./56.), Kukeli (43.)und Siegrist (85.) fügen dem Petkovic-Team eine schmerzliche Niederlage zu.

Petkovic-Poker ging nicht auf

Der YB-Coach sagte nach dem Spiel: «Ich habe gepokert und den Poker verloren.» Damit sprach er die Entscheidung an, den gelbgefährdeten Abwehrchef Emiliano Dudar nicht einzusetzen und Marc Schneider aufzustellen. Am Sonntag wird der Argentinier aber wieder mittun.

Weil der FCB gegen Xamax 3:0 gewann (siehe Box rechts) muss YB nämlich die Finalissima am Sonntag in Bern gewinnen, will es noch Meister werden. (Si/ds)

Luzern – Young Boys 5:1 (3:0)

Gersag, Emmenbrücke. -- 8700 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Kever. -- Tore: 2. Ferreira 1:0. 24. Ianu 2:0. 43. Kukeli 3:0. 56. Ianu 4:0. 80. Doumbia 4:1. 85. Siegrist 5:1.

Luzern: Zibung; Veskovac, Wiss, Schwegler; Luqmon, Renggli, Kukeli, Ferreira (83. Urtic); Chiumiento; Ianu (72. Paiva), Yakin (59. Siegrist).

Young Boys: Wölfli; Mardassi, Affolter, Schneider; Degen, Hochstrasser (57. Sutter), Thierry Doubaï (57. Yapi), Raimondi (57. Lustrinelli); Doumbia, Christian Schneuwly, Regazzoni.

Bemerkungen: Luzern ohne Büchli, Frimpong, Imbach, Lambert, Lustenberger, Sorgic (alle verletzt) und Seoane (nicht im Aufgebot), Young Boys ohne Liechti, Marco Schneuwly, Traoré (alle verletzt) und Coly (nicht im Aufgebot). 65. Schneider klärt auf der Torlinie. 78. Zibung wehrt Foulpenalty von Regazzoni ab. 81. Tor von Chiumiento aberkannt. Verwarnungen: 19. Wiss. 24. Hochstrasser (beide wegen Fouls). 39. Yakin (Hands/im letzten Spiel gesperrt). 45. Raimondi (Foul). 67. Doumbia (Unsportlichkeit) und Renggli (Unsportlichkeit/im letzten Spiel gesperrt).

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/fink-hofft-auf-yb-sieg-146736

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:39 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
zisch.ch, 14.05.2010

FCL demontiert YB - und fährt nach Europa

Nach dem Spiel gab es kein Halten mehr. Die Fans feierten frenetisch, die Spieler lagen sich in den Armen. Der FCL krönte seine beste Saisonleistung mit einem 5:1-Sieg und der definitiven Berechtigung, nächstes Jahr am europäischen Geschehen teilzunehmen.
Was die Elf von Trainer Fringer an diesem Donnerstagabend bei strömendem Regen gegen den Leader bewerkstelligte, kann mit einem Wort umschrieben werden: sensationell.

Während auf den Rängen die Farben gelb und schwarz zu Beginn dominierten, war es der FCL, der auf dem Rasen den Ton angab: Keine zwei Minuten waren gespielt, als Chiumiento mit einem traumhaften Zuspiel Ferreira lancierte. Dieser traf eiskalt zur Führung. In der 24. Minute legte Ianu nach und traf per Kopf zum 2:0. Kurz vor der Pause stellte Yakin seine ganze Klasse unter Beweis: Mit einem Traumpass setzte er Kukeli in Szene, der souverän traf (43.).

Entfesselter FC Luzern

YB fand nie ein Rezept, die offensiv wirbelnden und defensiv solid stehenden Luzerner zu bändigen. Es war das Kollektiv, das durch unermüdlichen Kampf beeindruckte. Sinnbildlich dafür die 56. Minute: FCL-Motor Renggli tankte sich durch die YB-Abwehr, sah Ianu, der nur noch den Kopf hinhalten musste. Als Siegrist in der 85. Minute zum 5:1 traf, glich die Partie längst einem Trainingsspiel. Zibung hatte zwischenzeitlich einen Regazzoni-Elfmeter pariert (78.) und Doumbia zum 4:1 getroffen (80.).

Gereizte Stimmung vor und nach dem Spiel

Aus polizeilicher Sicht verlief das Fussballspiel des FC Luzern gegen die Berner Young Boys gut. Wie die Luzerner Polizei mitteilt, warfen einige Fans aus Bern Abfall auf den Vorplatz des Gersag-Stadions und auf die Strasse. Zudem wurden Busse der VBL beschädigt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Während des Spiels kam es in verschiedenen Restaurants im Emmenbrücke zu Rangeleien zwischen rivalisierenden Fans. Vier Personen wurden vorübergehend festgenommen, sie müssen laut Polizei mit einem Strafverfahren rechnen.

Nach dem Spiel feierten 200 bis 300 Luzerner Fans den Sieg in der Stadt. Die Polizei musste nicht einschreiten, allerdings war die Seebrücke einige wenige Minuten gesperrt.

Luzern - Young Boys 5:1 (3:0)
Gersag, Emmenbrücke. - 8700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kever.
Tore: 2. Ferreira 1:0. 24. Ianu 2:0. 43. Kukeli 3:0. 56. Ianu 4:0. 80. Doumbia 4:1. 85. Siegrist 5:1.

Luzern: Zibung; Veskovac, Wiss, Schwegler; Luqmon, Renggli, Kukeli, Ferreira (83. Urtic); Chiumiento; Ianu (72. Paiva), Yakin (59. Siegrist).
Young Boys: Wölfli; Mardassi, Affolter, Schneider; Degen, Hochstrasser (57. Sutter), Thierry Doubaï (57. Yapi), Raimondi (57. Lustrinelli); Doumbia, Christian Schneuwly, Regazzoni.

Bemerkungen: Luzern ohne Büchli, Frimpong, Imbach, Lambert, Lustenberger, Sorgic (alle verletzt) und Seoane (nicht im Aufgebot), Young Boys ohne Liechti, Marco Schneuwly, Traoré (alle verletzt) und Coly (nicht im Aufgebot). 65. Schneider klärt auf der Torlinie. 78. Zibung wehrt Foulpenalty von Regazzoni ab. 81. Tor von Chiumiento aberkannt. Verwarnungen: 19. Wiss. 24. Hochstrasser (beide wegen Fouls). 39. Yakin (Handspiel / im letzten Spiel gesperrt). 45. Raimondi (Foul). 67. Doumbia (Unsportlichkeit) und Renggli (Unsportlichkeit / im letzten Spiel gesperrt).

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/sport/fussball/fcl/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=335601

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:42 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Blick, 14.05.2010

«Ich habe den Poker verloren»

Vladimir Petkovic setzte bei der 1:5-Pleite gegen Luzern Abwehrchef Emiliano Dudar und Stürmer Bienvenu nicht ein, weil sie gelbgefährdet waren. Der Poker ging nicht auf. Doch auch Basel-Trainer Thorsten Fink ging ein hohes Risiko ein - und gewann.

Die YB-Verteidigung stand im Gersag-Stadion in Emmenbrücke von der ersten Minute an unter Druck. Bereits nach zwei Minuten kassierte YB-Goalie Marco Wölfli nach einem schön herauskombinierten Tor durch Ferreira das erste von fünf Toren. Auch in der Folge war die Berner Defensive um Schneider, Mardassi und Affolter gegen die Geniestreiche von Yakin, Chiumiento und Co. überfordert.

Schneider und Co. überfordert

YB-Abwehrpatron Emiliano Dudar fehlte an allen Ecken und Enden. Dabei hätte der Argentinier sogar spielen können. Doch Coach Petkovic wollte einen seiner wichtigsten Männer für die Finalissima reservieren. Denn Dudar war vorbelastet und hätte bei einer allfälligen Verwarnung die Finalissima verpasst. Auch den formstarken Henri Bienvenu «schonte» Petkovic, der YB-Sturm war lange wirkungslos. Gerade Ersatzmann Christian Schneuwly blieb blass.

Petkovic gestand Fehler ein

Es ist fraglich, ob Petkovic nach der 1:5-Pleite wieder so entschieden hätte. Der YB-Coach sagte nach dem Spiel: «Ich habe gepokert und den Poker verloren.» Damit sprach er die Entscheidung an, den gelbgefährdeten Abwehrchef Emiliano Dudar nicht einzusetzen und Marc Schneider aufzustellen. Am Sonntag wird der Argentinier aber wieder mittun. Denn noch ist für die Berner nichts verloren.

Weil der FCB gegen Xamax 3:0 gewann, muss YB aber die Finalissima am Sonntag in Bern gewinnen, will es noch Meister werden. (ds)

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/petkovic-ich-habe-den-poker-verloren-146756

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:48 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Der Bund, 14.05.2010

Petkovic vor der Finalissima: «Ich habe mich in Luzern verpokert»

Verteidiger Marc Schneider, einst Meister mit dem FC Zürich, stellte sich als erster YB-Spieler vor die TV-Kameras und gab sich gleich wieder kämpferisch.

Die Frage des SF-Reporters, weshalb YB die wichtigen Spiele einfach nicht gewinnen könne, konterte Schneider postwendend. «Das wichtigste Spiel kommt für uns am kommenden Sonntag gegen den FC Basel», sagte Schneider. Wenn der FCB jetzt denke, YB sei nach dem 1:5 mental angeschlagen, sei das das Problem der Basler. «Wir werden am Sonntag parat sein und beweisen, dass wir grosse Spiele gewinnen können», verspricht Schneider.

YB-Trainer Vladimir Petkovic sprach von einem Debakel, nahm jedoch gleich den Druck von seinen Spielern und gestand eigene Fehler ein. «Ich habe zwei Spieler schonungshalber auf der Bank gelassen», sagte Pektovic, der damit Abwehrchef Dudar und Torjäger Bienvenu meinte, die sich mit einer gelben Karte eine Sperre eingehandelt hätten. «Ich habe gepokert, aber den Poker verloren», sagte Petkovic selbstkritisch. Die Mannschaft hätte das offenbar als falsches Signal aufgenommen und empfunden. Petkovic bleibt aber dennoch zuversichtlich. «Wir haben in Bern schon manch grossen Sieg gefeiert. Ich bin absolut sicher, dass die Mannschaft diese empfindliche Niederlage gegen Luzern verdauen wird.»

Fink: «Ich fühle mich nicht als Pokerspieler»

FCB-Trainer Thorsten Fink liess mit Shaqiri, Stocker, Huggel, Frei und Abraham fünf Stammspieler auf der Ersatzbank. Die weiteren Titulare wie Streller und Inkoom gehörten nicht einmal zum Aufgebot. Fink pokerte hoch und gewann im Gegensatz zu Petkovic den Poker. «Ich fühle mich deswegen aber keineswegs als Pokerspieler», sagte Fink nach dem 3:0-Sieg gegen Xamax und der Zurückeroberung der Leaderposition. «Wir haben schon in der Vergangenheit in Englischen Wochen das Rotationsprinzip angewandt», sagt Fink.

Obwohl dem FCB jetzt in der Finalissima in Bern ein Remis zum Gewinn der Meisterschaft reichen würde, verspricht Fink: «Wir werden voll auf Sieg und nicht auf ein Unentschieden spekulieren, weil das meistens in die Hosen geht.»

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Petkovic-vor-der-Finalissima-Ich-habe-mich-in-Luzern-verpokert/story/23578735?dossier_id=449

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:50 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Der Bund, 14.05.2010

Kanterniederlage für die Young Boys

Die Berner wurden im zweitletzten Spiel der Saison regelrecht gedemütigt und gaben ihren Vorteil vor der Finalissima vom Sonntag gegen Basel aus der Hand.

In Emmenbrücke feierten die Heimfans des FC Luzern eine rauschende Party. Ihr Klub fügte den Young Boys eine vernichtende 1:5-Niederlage zu. YB gelangen auf dem sehr tiefen Terrain von Beginn weg kaum zusammenhängende Aktionen, dazu rannte YB wie schon im Hinspiel einem sehr frühen Rückstand hinterher. Die erste Luzerner Aktion, eine sehenswerte Direktkombination über mehrere Stationen, schloss Nelson Ferreira nach nur gerade 78 Sekunden zum 1:0 ab.

Wer darauf eine Reaktion des Meisterkandidaten erwartet hatte, sah sich massiv getäuscht. Christian Ianu lenkte in der 24. Minute einen Freistoss unhaltbar zum 2:0 ab, ein zweiter Geniestreich von FCL-Captain Hakan Yakin (43.), der Burim Kukeli ideal lancierte, bescherte dem Heimteam die klarste Pausenführung der gesamten Saison - und dank dem 20. Saisontor des überragenden Rumänen Cristian Ianu sowie Nico Siegrists 5:1 am Ende die erstmalige Europacup-Qualifikation seit 1998. Der Mannschaft von Rolf Fringer ist Rang 4 und die damit verbundene Teilnahme an der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation nicht mehr zu nehmen.

Dudar und Bienvenu auf der Bank

Für die Young Boys, die in der «Crunch Time» dieser Saison erstmals seit April 2008 wieder gegen Luzern verloren, zahlte sich der personelle Poker nicht aus. Trainer Petkovic hatte offenbar zu grossen Respekt davor, dass sich zwei seiner sperregefährdeten Stammkräfte die entscheidende Verwarnung einhandeln könnten. Deshalb liess er den souveränen Abwehrchef Emiliano Dudar und immer besser in Fahrt gekommenen Henri Bienvenu auf der Bank. Insbesondere das Fehlen von Dudar hatte für die ungeordneten Berner Folgen.

Nun sind sie in der Finalissima vom Sonntag gegen Basel unter Zugzwang. Dem FCB genügt wegen der besseren Tordifferenz ein Remis in Bern zum Meistertitel. Seydou Doumbias 30. Treffer der Saison zum 1:4 war Resultatkorrektur, zumal, passend zum miserablen Auftritt der Young Boys, Alberto Regazzoni kurz vorher noch einen Foulpenalty nicht verwerten konnte.

Luzern - Young Boys 5:1 (3:0)
Gersag, Emmenbrücke. - 8700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kever. - Tore: 2. Ferreira 1:0. 24. Ianu 2:0. 43. Kukeli 3:0. 56. Ianu 4:0. 80. Doumbia 4:1. 85. Siegrist 5:1.
Luzern: Zibung; Veskovac, Wiss, Schwegler; Luqmon, Renggli, Kukeli, Ferreira (83. Urtic); Chiumiento; Ianu (72. Paiva), Yakin (59. Siegrist).
Young Boys: Wölfli; Mardassi, Affolter, Schneider; Degen, Hochstrasser (57. Sutter), Thierry Doubaï (57. Yapi), Raimondi (57. Lustrinelli); Doumbia, Christian Schneuwly, Regazzoni.
Bemerkungen: Luzern ohne Büchli, Frimpong, Imbach, Lambert, Lustenberger, Sorgic (alle verletzt) und Seoane (nicht im Aufgebot), Young Boys ohne Liechti, Marco Schneuwly, Traoré (alle verletzt) und Coly (nicht im Aufgebot). 65. Schneider klärt auf der Torlinie. 78. Zibung wehrt Foulpenalty von Regazzoni ab. 81. Tor von Chiumiento aberkannt. Verwarnungen: 19. Wiss. 24. Hochstrasser (beide wegen Fouls). 39. Yakin (Hands/im letzten Spiel gesperrt). 45. Raimondi (Foul). 67. Doumbia (Unsportlichkeit) und Renggli (Unsportlichkeit/im letzten Spiel gesperrt).

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Kanterniederlage-fuer-die-Young-Boys/story/19843910?dossier_id=449

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:51 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Der Bund, 14.05.2010

1:5 – YB hat alle Vorteile verspielt

Nach dem Debakel in Luzern muss YB nun am Sonntag siegen, um doch noch Meister zu werden.

Es war ein ungewohntes Bild im Kleinstadion Gersag. «Das Stadion ist gelbschwarz», schrie der Reporter des YB-Fanradios ins Mikrofon, als die beiden Mannschaften den Platz betraten. Das war leicht übertrieben, doch die Berner Präsenz in der Gersag war unübersehbar. Rund 3000 YB-Fans waren in drei Extrazügen oder mit dem PW in die Zentralschweiz gereist. Sie verwandelten die Gersag anfangs in ein Tollhaus. Die Begeisterung aber erlitt schon in der zweiten Minute einen Dämpfer. Ferreira schoss den Ball aus wenigen Metern zum 1:0 unter die Latte.

Für die Luzerner war es ein Start nach Mass. Fortan diktierten sie auf dem tiefen Boden das Geschehen. Nach 20 Minuten hatten sie sich bereits drei gute Chancen erspielt. Und das 2:0 holten sie kurze Zeit später nach. Rengglis Freistossball fand den Weg zu Ianu, der ihn mit dem Knie ins Tor ablenkte. Eine Augenweide war der Konter, den Luzern kurz vor der Pause aus der eigenen Hälfte hinaus lancierte. Yakin setzte dem Angriff mit einem herrlich getimten Steilpass auf Kukeli die Krone auf. Nach 43 Minuten hiess es 3:0.

YB zu keiner Reaktion fähig

Und YB? Der stürzende Leader war zu keiner Reaktion fähig. Ein einziges Mal schoss er in der ersten Halbzeit gefährlich auf das gegnerische Tor. Und der Auftritt war auch in den zweiten 45 Minuten nicht besser. Das Team von Vladimir Petkovic spulte sein Pensum scheinbar im Schongang herunter und liess die Luzerner mehr oder minder gewähren. Diese nutzten die grosszügig gewährten Freiheiten zu zwei weiteren Toren durch Ianu und Siegrist. Zum schwachen Berner Auftritt passte, dass Regazzoni einen Foulpenalty verschoss, und überdies hatte Doumbia Glück, dass er nach einer Rangelei mit Schwegler nicht die rote Karte erhielt (67.) – es war dies seine erste auffällige Aktion. Die Zweite: In der 80. Minute gelang ihm sein 30. Saisontor. Jubeln mochte er danach nicht.

«Wir werden gewinnen»

Trainer Petkovic überraschte nicht zum ersten Mal in dieser Saison mit der Auswahl seines Personals. Er beliess Emiliano Dudar und Henri Bienvenu auf der Bank. Seine Massnahme war insofern nachvollziehbar, als die beiden bei einer weiteren gelben Karte in der Finalissima gegen Basel gefehlt hätten. Dieses Risiko wollte Petkovic nicht eingehen. Er weiss, wie wichtig die Anwesenheit seines Abwehrchefs gegen die offensiv starken Basler ist.

«Ich habe gepokert – und verloren», sagte Petkovic. Dudar allein wird es aber am Sonntag auch nicht richten können. Alle YB-Akteure müssen sich gewaltig steigern, sonst stehen sie wieder einmal mit leeren Händen da. Das wäre diesmal noch weit bitterer als 2008 nach jener verlorenen Finalissima in Basel, weil sie nun während 30 von 36 Runden Leader gewesen wären.

Haben die Berner gestern die Meisterschaft verspielt? «Auf keinen Fall. Wir werden gewinnen», wiederholte Petkovic trotzig.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/15--YB-hat-alle--Vorteile-verspielt/story/21893838?dossier_id=449

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:53 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 14.05.2010

Ein YB-Debakel – und kein Berner Jubeltag

Der FC Luzern versetzte den Titelhoffnungen von YB einen heftigen Dämpfer. Mit dem 5:1 Sieg qualifizierten sie sich für den Europacup. Die Young Boys hingegen müssen nun am Sonntag gegen den FC Basel gewinnen um Meister zu werden.

Ja, doch, gefeiert wurde am Donnerstagabend kurz nach 22 Uhr im Gersag-Stadion zu Emmenbrücke schon. Allein: Es war kein Meisterfest der Young Boys. Der FC Luzern und seine Anhänger freuten sich nach dem 5:1-Heimsieg gegen YB über die Europa-League-Qualifikation. «Europa, wir kommen», war das Motto der spontanen Party. Von den enttäuschten Berner Zuschauern war ein trotziges «Hopp YB» zu vernehmen, doch die Rückreise traten sie niedergeschlagen und um eine schwere Desillusion reicher an.

Ein Teil der Gästefans wird in Emmenbrücke zusammengepfercht in einen Sektor, Tiere haben auf einem Transport vermutlich angenehmere Bedingungen. Sie verhalten sich aber auch klüger als jene YB-Supporter, die gestern pausenlos Pyromaterial abbrannten. Und so nehmen die Young Boys nicht nur eine monumentale Niederlage mit nach Hause, sondern werden auch noch eine hohe Busse wegen Fehlverhaltens der eigenen Anhänger erhalten.

Vor der Partie war das Gersag-Stadion ganz in Berner Hand gewesen. Beinahe die Hälfte der 8700 Zuschauer sympathisierte mit den Young Boys, man sprach euphorisch und Berndeutsch, die Stimmung war von Vorfreude geprägt, es lag etwas in der Luft, hätte man meinen können. Die YB-Fans sangen und tanzten, sie waren bestens gelaunt, es war ein wenig wie an einer Chilbi. Und auch die äusseren Bedingungen hätten zum ersten YB-Meistertitel seit 24 Jahren gepasst. Man fühlte sich im Gersag-Provisorium ungefähr wie 1986, Infrastruktur und Komfort sind wie aus längst vergessenen Zeiten. Und beim Fussmarsch durch den Wald ist die Gefahr gross, dreckige Schuhe zu bekommen. Aber immerhin sind die Schalensitze auf der Haupttribüne prächtig gelb-schwarz gestrichen, manch ein Besucher aus der Bundesstadt nahm das als willkommenes Omen auf.

Es wäre ja auch eine zu hübsche Pointe gewesen, wenn sich Vladimir Petkovic ausgerechnet beim FC Luzern zum Meistertrainer gekürt hätte. Wenige Stunden bevor Petkovic am 10. August 2008 im Stade de Suisse als neuer YB-Trainer präsentiert worden war, hatte er einen Anruf der Luzern-Verantwortlichen erhalten. Der FCL kam bei seiner Trainersuche bei Petkovic zu spät, der 45-Jährige führte die Young Boys zügig vom Tabellenende an die nationale Spitze – aber nicht zum Meister. Noch nicht?

Vladimir Petkovic war am Donnerstag edel und ganz in Schwarz gewandet zum möglichen Berner Jubeltag erschienen, und so gesehen passte seine Kleidung (farblich) zum fürchterlichen YB-Debakel in Emmenbrücke. Über eine Brücke müssen die Young Boys jetzt noch gehen, am Sonntag gegen den FC Basel. Und man darf davon ausgehen, dass die Berner in der Finalissima wieder ihr Sonntagsgesicht präsentieren werden. Am Auffahrtsabend waren sie gegen den FC Luzern unverständlicherweise nicht bereit, sie enttäuschten von der ersten Minute an – und waren erst zu einer Minireaktion bereit, als der Match längst entschieden war und die Luzerner in den Verwaltermodus umgestellt hatten.

Eine erste Überraschung hatte es bereits vor Spielbeginn gegeben, beim Blick auf die YB-Aufstellung. Trainer Petkovic schonte die Stammkräfte Emiliano Dudar und Henri Bienvenu, weil beide Leistungsträger bei der nächsten Verwarnung gesperrt gewesen wären – und damit gegen den FCB. Basels Trainer Thorsten Fink setzte aus dem gleichen Grund gegen Xamax gleichzeitig ebenfalls mehrere Titulare auf die Bank. Petkovics Poker aber ging gestern überhaupt nicht auf, denn nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit wirkte die Defensive der Young Boys ohne Stabilisator Dudar wacklig und vieles, aber gewiss nicht meisterlich. Nicht nur bei Standardsituationen der Luzerner herrschte bei den Young Boys die grosse allgemeine Verunsicherung.

Nach 79 Sekunden erzielte Nelson Ferreira nach wunderbarem Angriff das 1:0 für Luzern, bald führten die Gastgeber 2:0, zur Pause 3:0 und kurz nach dem Seitenwechsel 4:0. Cristian Ianu, Burim Kukeli und erneut Ianu waren die Torschützen, und am Ende konnten die Young Boys froh sein, nur 1:5 verloren zu haben. Der eingewechselte Nico Siegrist konterte kurz vor Schluss den 30. Saisontreffer Seydou Doumbias mit dem fünften FCL-Tor. Zuvor hatte Alberto Regazzoni – wie passend – einen Foulpenalty für YB verschossen. Und so resultierte schliesslich die höchste Saisonniederlage für die Young Boys als Ergebnis eines beschämend schwachen Auftritts.

Bereits übermorgen haben die Berner die ultimative Gelegenheit zur Korrektur, nach einem Heimsieg gegen Basel würde die gestrige Leistung niemanden mehr interessieren. Weil der FCB gestern Xamax locker 3:0 schlug, müssen die Young Boys gewinnen, um den Meistertitel doch noch zu holen. Vielleicht aber wird Dudar am Sonntag ja das Bollwerk in der Defensive sein und Bienvenu der Siegschütze – und Petkovic zum Meister des taktischen Pokerspiels aufsteigen. Zwei Tage bis zum Showdown YB - FCB, der alle offenen Fragen endgültig klären wird.

Xavier Hochstrasser: «Wir waren vorne und hinten schwach»

YB-Mittelfeldspieler Xavier Hochstrasser beschönigt nach der Niederlage nichts und gibt als Grund individuelle Fehler an.

Wie konnte YB so schnell auf die Verliererstrasse gelangen?
Xavier Hochstrasser: Beim ersten Gegentor haben wir ganz einfach geschlafen. Das waren Zuordnungsfehler, die dürften eigentlich nicht passieren. Und vor dem zweiten Tor nach einem Freistoss beging ich meiner Ansicht nach kein Foul. Aber nach einer 1:5-Niederlage nützen solche Argumente wenig. Gegen Basel muss jeder besser spielen.

Seit dem 1:4 in Sion ist das die erste Niederlage. Doch dort hinterliess YB einen erheblich besseren Eindruck als gegen Luzern.
Das stimmt. Wir waren vorne und hinten schwach. Dass wir zu so wenigen Chancen kommen, ist ungewöhnlich. Und die Mängel in der Defensive sind ja jetzt bekannt, wir müssen sie nur noch ausmerzen.

Wie kamen Sie mit dem schwierigen Terrain zurecht?
Natürlich war es sehr tief und entsprechend mühsam, darauf zu spielen. Zu Hause auf Kunstrasen hätten wir gewonnen, das wage ich zu behaupten. Aber das bringt uns auch nichts.

Emiliano Dudar sass auf der Bank. War diese Entscheidung wirklich korrekt?
Das muss ich zum Glück nicht beurteilen. Ich bin Spieler und es gehört zu meinen Aufgaben, mich auf jede Situation einzustellen. Wenn unser Trainer etwas entscheidet, ist es richtig.

Im letzten Spiel gegen Basel muss man nun doch auf Sieg spielen. Ist das eine schwierige Umstellung?
Nein, wenn wir zu Hause antreten, spielen wir immer auf Sieg. Das Resultat von heute ist nicht zu verändern. Und am Sonntag spielen wir einen Final

...wo man den Young Boys wenig Nervenstärke nachsagt.
Es liegt an uns, das Gegenteil zu beweisen. Natürlich ist das Gefühl speziell, ich habe noch nicht viele solche Spiele absolviert. Diese Partie entscheidet über neun Monate Arbeit. Wir sind bereit dafür.
Interview:Moritz Marthaler


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Ein-YBDebakel--und-kein-Berner-Jubeltag/story/18125960

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Mai 2010, 09:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
20min.ch, 14.05.2010

"Wir haben YB geholfen"

von Reto Fehr, Emmenbrücke - Mit 5:1 hat Luzern Titelfavorit YB vor der Finalissima gedemütigt. FCL-Trainer glaubt trotzdem, dass sein Team den Bernern einen Gefallen getan hat.

Während YB-Trainer Vladimir Petkovic zerknirscht zur PK nach dem Spiel erschien und die Schuld für die Niederlage mit seinem Poker sich zumindest teilweise in die Schuhe schob, hatte sein Gegenüber natürlich gut Lachen. «Wir haben die Europa League erreicht. Das ist grandios», freute sich Fringer.

Er hatte in seiner Euphorie um den Erfolg auch gute Worte für den Gegner mitgebracht. «Wir haben YB geholfen», sagte er und erklärte, «jetzt müssen sie am Sonntag auf Sieg spielen. Das ist einfacher. Zudem sind sie jetzt wieder auf dem Boden der Realität und heben nicht ab.»

Ein ähnliches Szenario malte sich FCB-Trainer Thorsten Fink schon am Mittwoch im «Blick» aus. Er hoffte insgeheim auf einen YB-Sieg gegen Luzern: «Ich glaube, dass es besser ist, wenn wir am letzten Spieltag in Bern gewinnen müssen. Auf Unentschieden kann man in so einem Match ohnehin nicht spielen.»

«Vielleicht habe ich ein falsches Zeichen gesetzt»

Das weiss auch YB-Trainer Petkovic: «An unserer Ausgangslage ändert sich nichts. Wir können nicht auf einen Punkt spielen.» Wirklich überzeugend klang das nicht, Petkovic wollte seinen Spielern wohl Mut machen. Besorgt zeigte er sich dann aber auch noch: «Nicht wegen Sonntag, sondern wegen der minimalistischen Leistung. Nach dem 0:2 war es für uns vorbei. Vielleicht habe ich aber mit meiner Startelf auch ein falsches Zeichen gesetzt.»

Fringer auf jeden Fall sieht das Meisterrennen offen: «Die Chancen stehen 50:50. Für uns ist das Spiel am Sonntag nicht mehr allzu wichtig. Wir können uns dann auch etwas auf den Totomat konzentrieren.»

http://www.20min.ch/sport/fussball/story/-Wir-haben-YB-geholfen--29438450

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 44 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 24 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de