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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Mai 2010, 07:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 03.05.2010 Tram und TamtamDer FC Zürich verliert gegen die Young Boys 0:2 – damit gerät der vierte Rang drei Runden vor Schluss ausser Sichtweite. Mit dem Sieg im Letzigrund hat sich YB auf Platz 1 behauptet. Weil auch Basel gewann (4:0 gegen Bellinzona), beträgt der Vorsprung weiterhin drei Punkte. bsn. Zürich ⋅ Manchmal fährt die Symbolik Tram. Sonntagabends um halb sieben bestieg Christian Stucki im Letzigrund die Linie 2. Der Berner Stucki ist einer der besten Schwinger des Landes, 160 Kilogramm schwer – und gilt damit als das, was der FC Zürich nicht mehr ist: ein Schwergewicht seiner Szene. Der FCZ war dem Leader YB 0:2 unterlegen, und als das Schwergewicht Stucki im Tram langsam davonrollte vom Letzigrund, wussten die Zürcher: Drei Runden vor Ende sind der vierte Rang und die Qualifikation für die Europa League nicht mehr erreichbar. Der Rückstand auf den viertplacierten FC Luzern beträgt zehn Punkte. Obwohl die Partie manchmal verdriesslich langweilig gewesen war wie ein gestellter Schlussgang ohne Angriff, machte Urs Fischer gute Miene zum monotonen Spiel. Der FCZ-Coach sprach von einer «bitteren Niederlage» und lobte das Team fast unermüdlich. Und als wolle er den FCZ, den Champions-League-Teilnehmer, krampfhaft zum kleinen Fisch im grossen Super-League-Teich machen, dozierte Fischer, seine Mannschaft belege halt Rang 7, YB indes Platz 1, nach dem Motto: Die Hierarchie blieb gewahrt. Der am Sechseläuten zum Cheftrainer promovierte Fischer hätte freilich auch sagen können, der Winter sei zurückgekehrt auf den Letzigrund – denn soeben hatte der FCZ erstmals seit 2001 drei Heimspiele hintereinander verloren. 2001 war Fischer noch der Haudegen in der Abwehr und der FCZ der Mittelfeldklub, als der er sich gegen YB präsentierte. Von einer anderen Equipe wäre dem Berner Titelanwärter vielleicht ein Bein gestellt worden. Obwohl sich die YB-Mannschaft an der Spitze behauptete, fehlten ihr auch in Zürich die Mechanismen, die 2009 in bedrohlichem offensivem Selbstverständnis oft vors gegnerische Tor geführt hatten. Als nach gut einer halben Stunde der YB-Topskorer Doumbia mit Adduktorenbeschwerden ausgewechselt wurde, hätte ein Gegner mit mehr Selbstbewusstsein die Chance gewittert. Doch die Zürcher verharrten ehrfürchtig vor dem Berner Bären, suchten mitunter scheu die Offensive – und kassierten nach einem Fehler Rochats (62.) und nach einem Konter (72.) Tore durch Bienvenu und Hochstrasser. Nachdem Fischer sein Début in Luzern vor Wochenfrist 1:4 verloren hatte, fragten Experten: «Kann ein Trainerwechsel wirkungsloser sein?» Als wolle er seinen Einfluss geradezu demonstrieren, schüttelte Fischer die Mannschaft durcheinander und nominierte sechs neue Spieler für die Startformation: den Verteidiger Stahel, den Stürmer Mehmedi und die vier Mittelfeldspieler Margairaz, Buff, Okonkwo und Nikci. Mit Verlaub: Wie kann eine Equipe homogen sein, wenn das Mittelfeld-Quartett von der einen Woche auf die andere ausgewechselt wird? Fischer sagte dazu in der 3. Person Einzahl: «Der Trainer war in Luzern nicht ganz zufrieden. Darauf reagiert der Trainer.» Also wählte der Trainer auch die Strategie, starkzureden, was er entschieden hatte. Aus der Fassung geriet Fischer ein wenig, als er erklären musste, weshalb er Johan Vonlanthen auf die Tribüne verbannt hatte. «Hört auf zu bohren!», sagte Fischer, das sei ein Entscheid infolge Trainingseindrücken gewesen, «auch Vonlanthen hat Leistungsdruck». Fischer fand wohl, die Medien machten ein Tamtam um die Nichtberücksichtigung des Spielers – erst recht, wer die Massnahme dahingehend wertete, dass der FCZ ohne Vonlanthen plane, was offiziell (noch) nicht stimmt (vgl. NZZ vom 30. 4. 10). Bleibt die Frage, wie viel Einfluss Fischer auf die Zukunftsplanung nehmen darf. Der Trainer der nächsten Saison dürfte im Verlauf der nächsten zehn Tage präsentiert werden, eine definitive Einsetzung Fischers würde nach den jüngsten Resultaten erstaunen. Wie hatte Bernard Challandes nach seiner Entlassung gesagt: «Diese Trennung hat nur einen Sinn, wenn der FCZ die Qualifikation für die Europa League erreicht.» http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/tram_und_tamtam_1.5621316.html
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Mai 2010, 07:58 |
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Der Bund, 03.05.2010 YB mit Geduld, Basel mit ÜberzeugungDas grosse Finale rückt näher: Der Leader siegte beim FCZ 2:0 und der Verfolger gegen Bellinzona 4:0. Als die Young Boys am 13. April im Letzigrund zu Gast waren, erteilten ihnen die Grasshoppers beim 1:2 eine schmerzhafte Lektion. Es war der Abend, an dem Trainer Vladimir Petkovic nach der Niederlage leise Zweifel beschlichen, was die Fortsetzung des Meisterrennens gegen den FC Basel anging: «Meine Gedanken damals waren pessimistisch.» In der 33. Runde kehrten die Berner erneut nach Zürich zurück, nach zweieinhalb Wochen, in denen sie die Führung zwischenzeitlich verloren und vor sieben Tagen wieder zurückerobert hatten. Sie brauchten wohl reichlich Geduld, um ihr Ziel zu erreichen, sie blieben auch nicht fehlerlos, und sie hielten sich in der Offensive auffallend lange zurück. Aber eine Bestrafung brauchten sie trotzdem nicht zu fürchten. Den längst entthronten Meister FCZ bezwangen sie innert neun Minuten, Bienvenu (63.) und Hochstrasser (72.) hielten mit ihren Toren zum 2:0 YB auf Kurs und Petkovic bei Laune. «Wir bekundeten in den ersten 20, 25 Minuten Mühe gegen eine Mannschaft, die vermutlich so gut wie noch nie in diesem Jahr auftrat», sagte der Trainer, «für mich war klar: Wer in Führung geht, wird gewinnen. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdienten wir uns die drei Punkte.» Und YB verteidigte die drei Punkte Reserve auf den FC Basel. Keine Sorge um DoumbiaPetkovic gab sich hinterher betont entspannt, er demonstrierte Genugtuung und machte sich auch keine allzu grossen Sorgen um Seydou Doumbia. Der 29-fache Saisontorschütze von der Elfenbeinküste verabschiedete sich schon nach 35 Minuten, eine Adduktorenverletzung zwang ihn zur Aufgabe. Eine MRI-Untersuchung soll heute Aufschluss darüber geben, ob Doumbia ein paar Tage pausieren und möglicherweise das Heimspiel am Mittwoch gegen St. Gallen auslassen muss. Eine erste Diagnose stellte Petkovic bereits am Abend: «Es sieht nicht nach einer schlimmen Verletzung aus.» Auf die Diagnose liess er die Prognose folgen - dass YB die Nerven bis zum Schluss bewahren wird: «Kommt es zum Finalspiel gegen Basel, setzen wir uns durch.» Einiges deutet darauf hin, dass die Meisterschaft tatsächlich am 16. Mai im Stade de Suisse entschieden wird. Der FC Basel erfüllte seine Pflicht gegen die AC Bellinzona mit einem 4:0 diskussionslos. Marco Streller, der beste Mann auf dem Platz, bilanzierte nach seinen Toren 20 und 21: «Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient.» Die gleiche TordifferenzEine Woche nach der 0:4-Demütigung bei den Grasshoppers setzten die Basler zu einer Korrektur an, die allgemein erwartet wurde und ihrem Trainer Thorsten Fink gefiel. «Wir wussten, worum es geht, und waren äusserst konzentriert», sagte der Deutsche. Und in einem Anflug von Begeisterung : «Dieses Spiel zeigte, dass wir da und in Form sind.» Es sah meistens aus wie im Training, der Sonntag wurde für die Basler sowie ihr Publikum zu einer vergnüglichen und stressfreien Angelegenheit. Nicht ins Gewicht fielen in der Abwehr zwei Aussetzer von Goalie Costanzo, der nach seiner Verletzungspause ins Tor zurückgekehrt war. Nicht ins Gewicht fiel auch, dass nach dem frühen Aus für Abraham auch Inkoom verletzt den Platz verlassen musste (beide Fälle scheinen nicht gravierend zu sein). Locker funktionierte in der Vorwärtsbewegung alles gegen Tessiner, die sich in der Verfassung eines Absteigers präsentierten. Streller und Chipperfield sorgten schon bis zur Pause für klare Verhältnisse, sie bereiteten sich die ersten zwei Treffer gegenseitig vor, und Streller meldete gelöst: «Jetzt geht es auch ums Torverhältnis.» Diesbezüglich lag für den FCB gegen Bellinzona zwar weit mehr drin als nur ein 4:0, das nach der Pause dank Chipperfield und Streller (auf Vorarbeit von Chipperfield) zustande kam. Aber das reichte, um einen kleinen Tagessieg zu landen. In Sachen Tordifferenz zog der Verfolger mit YB gleich. Auf plus 36. http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/YB-mit-Geduld-Basel-mit-berzeugung/story/18082767
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Mai 2010, 08:00 |
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Der Bund, 03.05.2010 Trotz Doumbias Ausfall ist YB weiter auf MeisterkursHenri Bienvenu und Xavier Hochstrasser erzielten die Tore zum 2:0 beim FCZ - der eingewechselte Christian Schneuwly leistete bei beiden Treffern die Vorarbeit. Im Letzigrund feierte YB gestern Sonntag mit dem 2:0 gegen den FC Zürich den 10. Auswärtssieg (bei 7 Niederlagen) der Saison. Damit bleiben die Young Boys auf Meisterkurs. Die Partie wurde für die Berner und ihren Anhang allerdings zur Geduldsprobe. Vor der Pause tat sich YB gegen den ersatzgeschwächten FCZ schwer, vorab in der ersten halben Stunde blieben die Gäste in der Offensive ohne Wirkung. Doch diesmal stand für YB hinten wieder einmal die Null. Erstmals seit sieben Spielen, seit dem 4:0 gegen GC am 20. März, liess YB kein Gegentor zu. Der Wiedereintritt von Abwehrchef Emiliano Dudar sorgte sichtlich für mehr Ruhe und Ordnung im Spiel der Berner. Vonlanthen auf der TribüneBeim FCZ indes läuft gar nichts mehr. Es war die dritte Heimniederlage in Serie (Basel, Aarau, YB). Und nach dem 1:4 in Luzern ging unter Interimscoach Urs Fischer auch die zweite Partie verloren. Fischer verzichtete dabei auf Johan Vonlanthen, der nicht einmal im Aufgebot figurierte. Der Nationalspieler sah sich das Spiel neben seinem Berater Angelo Semeraro auf der Tribüne an. Nachdem der FCZ die Option auf Ende April für eine definitive Übernahme von Vonlanthen nicht eingelöst hat, stehen die Zeichen ganz klar auf Trennung. «Ich muss den Entscheid, auf die Tribüne zu sitzen, akzeptieren», sagte Vonlanthen, «aber im Hinblick auf die WM ist es natürlich schlecht, wenn ich nicht mehr spiele.» Mit Nationalcoach Ottmar Hitzfeld hat er vergangene Woche über seine Situation ein Gespräch geführt. Die Spekulationen, Vonlanthen könnte zu den Young Boys zurückkehren, wo er einst als jüngster NLA-Spieler aller Zeiten debütiert hatte, dementierte Sportchef Alain Baumann. «Er ist zurzeit kein Thema. Zudem bleibt es dabei, bis Saisonende äussern wir uns bei YB nicht über Personalien.» Semeraro hatte indes die YB-Führung bereits bei den Verhandlungen über die Vertragsverlängerung von Degen im April über die Wegzugabsichten von Vonlanthen informiert. Semeraro ist auch der Berater von Degen. Der FCZ ohne seinen Topskorer Vonlanthen (10 Tore) - YB nach 35 Minuten ohne seinen Goalgetter Seydou Doumbia (29 Tore): Der Ivorer musste mit einer Adduktorenverletzung vom Feld. «Es passierte nach einer halben Stunde, als ich einen Pass auf Regazzoni spielte», erklärte Doumbia. «Ich wollte weiterspielen, aber die Schmerzen in der rechten Leiste waren zu gross.» Für ihn kam Christian Schneuwly, und dieser sorgte dann für die Erlösung seines Teams. Nach 63 Minuten profitierte er von einem Ausrutscher Rochats und spielte im Strafraum Bienvenu frei, der ohne Mühe zum 1:0 traf. Und 10 Minuten später lancierte Schneuwly mit einer Kopfballvorlage Hochstrasser, Tihinen sah im Zweikampf mit dem YB-Mittelfeldspieler schlecht aus, und Hochstrasser behielt auch vor Leoni die Nerven - 2:0. Es war sein viertes Saisontor innert vier Wochen, der zuvor während der gesamten Saison nicht getroffen hatte. Und Vorbereiter Schneuwly sagte: «Es ist schade für Seydou, aber ich bin froh, dass ich dem Team helfen konnte.» Selbstsicherer AuftrittStark spielte erneut auch Degen, der nach dem Ausfall von Doumbia und dem Wechsel von Schneuwly auf die rechte Seite zeitweise im Zentrum stürmte. Doch wichtig war, dass YB als Mannschaft kompakt und selbstsicher auftrat und wenig zuliess; die beste Möglichkeit des FCZ vergaben kurz vor dem YB-Führungstreffer Nikci, gegen den Wölfli rettete, und Alphonse, der den Ball im Nachschuss über das Berner Tor setzte. Nach 76. Minuten bejubelten die FCZ-Fans Eric Hassli, der erstmals seit seinem auskurierten Schienbeinbruch im vergangenen September ins Team zurückkehrte. Mehr gab es für die Zürcher an diesem verregneten Nachmittag im Letzigrund nicht zu feiern. Die Berner haben eine weitere Hürde übersprungen - am Mittwoch beim Heimspiel gegen St. Gallen gilt es erneut nicht zu stolpern. http://www.derbund.ch/bern/Trotz-Doumbias-Ausfall-ist-YB-weiter-auf-Meisterkurs/story/21593397
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Mai 2010, 08:02 |
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Berner Zeitung, 03.05.2010 Schneuwly als Doumbia-KopieChristian Schneuwly hat den früh angeschlagen ausgewechselten Seydou Doumbia gut ersetzt – und beide YB-Tore vorbereitet. Es war in Zürich eine Schrecksekunde für die Berner, als Torschützenkönig Seydou Doumbia kurz vor der Pause mit Adduktorenproblemen ausgewechselt werden musste. Der 29-fache Saisontorschütze wollte nichts riskieren, schon in zwei Tagen treffen die Young Boys ja auf St.Gallen, und Doumbia möchte auch unbedingt noch ins WM-Kader der Elfenbeinküste. «Ich verspürte Schmerzen, das war unangenehm», sagte Doumbia. Die in der ersten Hälfte seltsam zurückhaltenden Gäste waren also ihrer besten Offensivkraft beraubt, Konkurrent Basel führte gegen Bellinzona gleichzeitig 2:0, und so deutete zur Pause eher wenig auf Berner Festivitäten nach Spielende hin. Und dann bewahrheitete sich eine weitere YB-Qualität in diesen Wochen: Sie sind in der Vorwärtsbewegung nicht mehr so stark von Seydou Doumbia abhängig wie auch schon. Vierter Sieg gegen den FCZDer eingewechselte Christian Schneuwly war natürlich nicht so schnell und flink wie sein Vorgänger und trat schon gar nicht so spektakulär wie Doumbia auf – aber ähnlich effizient. Mit zwei feinen Torvorlagen führte der 22-Jährige die Young Boys zum vierten Sieg im vierten Saisonduell mit Meister Zürich. «Ich hatte vor dem 1:0 auch Glück, dass Alain Rochat ausrutschte», sagte Schneuwly bescheiden. Es sei schade, habe sich Doumbia leicht verletzt, erklärte er, «aber man muss sofort bereit sein, wenn man eine Spielgelegenheit erhält.» Und so ist doch noch einer der Schneuwly-Brüder im Saisonendspurt ein wichtiger Faktor für die Young Boys. Der wertvolle Marco Schneuwly ist ja nach einem Kreuzbandriss seit Monaten zum Zuschauen verurteilt, Henri Bienvenu vertritt den kräftigen Stürmer ausgezeichnet. Beim ersten YB-Treffer gestern durfte der Kameruner den Ball, ideal serviert von Christian Schneuwly, nur noch über die Torlinie schieben. Und beim 2:0 leitete Schneuwly einen weiten Pass Mario Raimondis mit dem Kopf direkt und genau in den Lauf des Torschützen Xavier Hochstrasser. Bei den Young Boys jedenfalls wurde Seydou Doumbia gestern in Zürich (für einmal) nicht vermisst. Petkovics andere SeiteVladimir Petkovic hielt sich nach dem Auswärtssieg beim FCZ nicht lange im Stadion auf. Der YB-Trainer war vom Schweizer Fernsehen als Studiogast ins «Sportpanorama» geladen. Vom Letzigrund ging es für ihn deshalb im Eiltempo nach Leutschenbach. In feinem Anzug und mit Krawatte sass Petkovic im Studio und beantwortete zuerst Fragen zum Meisterrennen gegen Basel. «Bei drei Punkten Vorsprung kann man nicht direkt von einem Polster sprechen, Vertrauen gibt uns die Ausgangslage aber schon», sagte er. Ein Einspieler zeigte aber auch die andere Seite des gestrengen Trainers der Berner – jene des Familienmenschen Petkovic, der jede Woche viele Autokilometer abspult, um Zeit mit seiner Frau zu verbringen, die mit der einen Tochter im Tessin lebt, während die andere in Zürich studiert. Im Tessin nehme er jeweils ein Time-out von seinem stressigen Alltag, erzählte Petkovic. «In einer anderen Umgebung erhalte ich einen anderen Blick auf meine Arbeit.» Offen sprach der kroatisch-schweizerische Doppelbürger über seinen Stolz auf das, was er erreicht hat, seit er vor 23 Jahren als Profi aus Sarajevo in die Schweiz kam. Nach der Karriere liess er sich zum Sozialarbeiter ausbilden und arbeitete dabei an seiner Trainerlaufbahn. «Ich erhielt zu Beginn wenig Unterstützung», sagte Petkovic. Dank harter Arbeit hat sich daran einiges geändert. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Schneuwly-als-DoumbiaKopie/story/28461270
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 3. Mai 2010, 15:16 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Mit Geduld zum Auswärtssieg
Beim heutigen Auftritt der Young Boys im Letzigrund war Geduld gefragt. Der FC Zürich war darauf fokussiert, in der Defensive keine Fehler zu machen und so - nach zuletzt unglücklichen Auftritten - zurück zum Siegen zu finden. So entstand in der ersten Halbzeit praktisch nur nach stehenden Bällen Torgefahr. Auf Seiten der Young Boys war es Mario Raimondi, der mit drei gut getretenen seitlichen Freistössen für Verwirrung im FCZ-Strafraum sorgte. Die aufgerückten Verteidiger Dudar und Mardassi verpassten es in diesen Situationen, einen möglichen Treffer zu erzielen. Mehmedi und Margairaz hatten in der ausgeglichenen ersten Halbzeit für den FCZ die Gelegenheiten zum Führungstor.
Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Mardassi einen viel versprechenden Angriff der Zürcher über Nikci im letzten Moment unterbinden. YB's Geduld wurde nach einer Stunde belohnt: Christian Schneuwly (kam für den angeschlagenen Doumbia ins Spiel) setzte sich am rechten Flügel durch und legte Henri Bienvenu den Ball «pfannenfertig» vor die Füsse. Der Kameruner hatte keine Mühe und brachte YB in Führung (62.). Wenige Minuten später brauchte es eine starke Abwehraktion von YB-Goalie Wölfli gegen den agilen Nikci, um den möglichen Ausgleich zu verhindern.
YB fand nun Platz für Konter vor. Einen solchen Gegenangriff schloss Xavier Hochstrasser mit dem zweiten YB-Tor ab, nachdem er FCZ-Captain Tihinen umspielt hatte. Die Vorarbeit kam wiederum von Christian Schneuwly (72.). YB brachte in der Folge die drei Punkte sicher ins Trockene und verteidigt den ersten Tabellenrang.
Stadion: Letzigrund Zuschauer: 12200 Schiedsrichter: Busacca
Tore: 62. Bienvenu (Rechtssch.; C. Schneuwly) 0:1. 72. Hochstrasser (Linkssch., C. Schneuwly) 0:2.
Auswechslungen: 34. C. Schneuwly für Doumbia. 60. Doubaï für Yapi. 63. Drmic für Mehmedi. 73. Schönbächler für Margairaz. 77. Hassli für Buff. 81. Schneider für Bienvenu.
Ersatz: YB: Collaviti, De Pierro, Lustrinelli, Pasche. Zürich: Guatelli, Koch, Rodriguez, Gajic.
Bemerkungen: YB ohne M. Schneuwly, Lingani, Sutter, Traore (alle verletzt), Morello und Liechti (U21). Zürich ohne Barmettler, Chikhaoui, Djuric, Aegerter (alle verletzt) und Vonlanthen (Nicht im Aufgebot). 34. Doumbia mit Addukorenproblemen ausgewechselt.
Verwarnungen: 13. Mardassi (Foul), 17. Nikci (Foul), 41. Magnin (Foul), 44. Hochstrasser (Foul), 58. Degen (Foul).
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Mai 2010, 17:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 03.05.2010 YB fügt FCZ historische Niederlage zuDie Young Boys liessen sich vom harmlosen FCZ nicht stoppen (2:0). Die Zürcher verloren erstmals seit neun Jahren drei Heimspiele in Folge. Die Berner besiegten den abgestürzten Meister 2:0 und wahrten ihren Dreipunkte-Vorsprung auf Basel. Bienvenu und Hochstrasser schossen die siegbringenden Toren in der zweiten Hälfte innerhalb von elf Minuten. Der schwer kriselnden FCZ – erstmals seit Mai 2001 drei Heimniederlagen in Folge – reiht auch unter dem neuen Coach Urs Fischer einen Fehltritt an den nächsten. Gegen den Leader verzögerten die Zürcher die dritte Heimniederlage in Serie nur, mehr lag nicht drin. Der Rückstand von 33 Punkten gegenüber YB spricht Bände. Obschon Topskorer Seydou Doumbia wegen Adduktorenbeschwerden früh ausschied, kam YB nicht vom Kurs ab. Nach einem Fehler Rochats passte Joker Christian Schneuwly präzise zur Mitte, wo Henri Bienvenu den Ball unbedrängt zum kursweisenden 1:0 einschob. In der 72. erhöhte Xavier Hochstrasser auf 2:0. Hasslis Comeback als Zürcher LichtblickDie Szene vor dem zweiten Gegentreffer passte perfekt zur aktuellen Verfassung des FCZ. Captain Hannu Tihinen, wie seine Copains seit Monaten völlig ausser Form, liess sich von Hochstrasser stümperhaft ausmanövrieren. Während er sich am Boden wand, drehten die YB-Professionals vor ihrem stattlichen Anhang eine Ehrenrunde. Aus Sicht der siebtklassierten Zürcher gab es nur einen einzigen Lichtblick: Eric Hassli, der letztmals im September auf dem Rasen stand, kehrte nach auskuriertem Schienbeinbruch wieder zurück. Es war die einzige Gelegenheit für Zürichs Supporter, sich zu freuen. «In den ersten 20, 30 Minuten enorme Mühe»YB-Trainer Vladimir Petkovic räumte ein, dass sein Team «in den ersten 20, 30 Minuten enorme Mühe» gehabt habe. «Nicht nur wegen unserer Leistung, sondern auch weil der FC Zürich sehr gut gespielt hat. Nach einer halben Stunden haben wir dann zu spielen begonnen.» FCZ-Trainer Urs Fischer sprach von einer «ganz bitteren Niederlage» und davon, dass man «einen sehr guten FC Zürich» gesehen habe. Wenn man bedenkt, dass er weiterhin ein Kandidat sein dürfte, auch nächste Saison Trainer bei den Zürchern zu sein, muss man ihm nachsehen, dass er den Auftritt seines Teams etwas besser darstellte als er es in Tat und Wahrheit war. Fischer bewies aber auch einen Sinn für die Realität: «Man darf nicht vergessen: YB ist Erster, der FCZ Siebter.» FC Zürich - Young Boys 0:2 (0:0) Letzigrund. - 12'200 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 62. Bienvenu 0:1. 72. Hochstrasser 0:2. Zürich: Leoni; Stahel, Tihinen, Rochat, Magnin; Margairaz (72. Schönbächler), Tico, Buff (77. Hassli), Nikci; Mehmedi (63. Drmic), Alphonse. Young Boys: Wölfli; Mardassi, Dudar, Affolter; Degen, Yapi (59. Doubai), Hochstrasser, Raimondi; Regazzoni, Bienvenu (81. Schneider), Doumbia (35. Christian Schneuwly). Bemerkungen: FCZ ohne Aegerter, Djuric, Chikhaoui, Barmettler (alle verletzt), Vonlanthen (nicht im Aufgebot). YB ohne Lingani, Sutter, Marco Schneuwly, Traoré (alle verletzt). Verwarnungen: 13. Mardassi, 17. Nikci, 41. Magnin, 44. Hochstrasser, 58. Degen (alle Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-fuegt-FCZ-historische-Niederlage-zu/story/13935525?dossier_id=449
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