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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Poropopo
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Verfasst: Dienstag 5. Januar 2010, 16:53 |
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Registriert: Montag 4. Januar 2010, 13:46 Beiträge: 1
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http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... ert-137246Die Young Boys und ZSKA Moskau haben über die Transferdetails strengstes Stillschweigen vereinbart. Die Summe, die die Russen für Topskorer Seydou Doumbia (22) nächsten Sommer überweisen werden, gibt deshalb Anlass zur Spekulation. Auf einen engen Preisrahmen lässt sich der Millionen-Deal aber nicht festlegen. Es herrscht grosses Rätselraten unter den Experten. Zwischen 12 und 20 Millionen Die «Berner Zeitung» rechnet mit einer Ablösesumme von rund 12 Millionen Franken. In die gleiche Bresche schlägt auch der «Tages-Anzeiger», der Doumbia für geschätzte 13 Millionen in den Osten verkauft. Höher steigt da schon die «Aargauer Zeitung» ein. Weil YB der 15-Millionen-Offerte von Rubin Kasan letzten Sommer noch widerstand, soll ZSKA gemäss «AZ» jetzt zwischen 16 und 20 Millionen hinblättern müssen. Toptransfer des Schweizer Fussballs Noch viel teurer hält Doumbia heute Blick am Abend-Kolumnist Ilja Kaenzig im «Blick». Er schätzt seinen Wert auf 25 Millionen Franken. «Vor ein paar Tagen angelte sich ZSKA den Japaner Honda von Venlo (NL) für über 14 Millionen. Doumbia ist viel mehr wert.» Sicher ist, dass Doumbias Transfer zu den Topshots in der Schweizer Fussballgeschichte gehört.
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shalako
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Verfasst: Montag 11. Januar 2010, 15:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 08.01.2010 Doumbia: «Habe mir den Wechsel gut überlegt»Seydou Doumbia äusserste sich nach seinen Ferien in Afrika beim Trainingsauftakt mit den Young Boys zu seinem Millionen-Transfer zu ZSKA Moskau. Seydou Doumbia, willkommen zurück in Bern. Weshalb haben Sie bei ZSKA Moskau auf die kommende Saison einen Fünfjahresvertrag unterschrieben? Es war der Verein, der mir ein sehr konkretes Angebot machte und mir signalisierte, dass er mich unbedingt verpflichten will. Der Verein hat Perspektiven. Ich habe mir den Wechsel nach Moskau gut überlegt, es ist ein Entscheid, den ich mit meinem Berater Jean-Bernard Beytrison getroffen habe. Seit wann sind Sie mit ZSKA Moskau in Kontakt? Seit ungefähr vier Monaten. Ich hatte also Zeit, das Angebot zu prüfen, darüber nachzudenken. Die Vertreter von ZSKA Moskau sind zwei- oder dreimal in die Schweiz gekommen und haben mit mir und meinem Berater die Bedingungen diskutiert. Mein Ziel ist es, einst in Spanien oder England zu spielen. ZSKA Moskau ist ein Grossverein. Wenn ich in Russland gut spiele, bekomme ich vielleicht auch die Chance, in eine ganz grosse Liga wechseln zu können. Über die Transfersumme wird in den Medien zurzeit sehr wild spekuliert. Sie soll um die 13 Millionen Franken betragen? (lacht): Ich weiss es nicht. Eine Ablöse von rund 13 Millionen Franken und ein Millionensalär können für einen Spieler zur Hypothek werden, wenn die Leistungen nicht stimmen. Das ist mir durchaus bewusst. Aber ich weiche diesem Druck aus, indem ich nicht an das Geld denke, sondern an den Fussball. Das mache ich auch bei YB so. Einen ganz unbelasteten Eindruck hinterliessen Sie bei den letzten YB-Spielen nicht. Wie stark haben diese Verhandlungen ihre Konzentration gestört? Die Verhandlungen gaben mir sicher zu denken. Aber sie haben meine Konzentration auf YB und den Fussball nicht gestört. Werden Sie im Sommer ganz allein nach Moskau ziehen? Es ist vorgesehen, dass mein Berater mich begleitet, bis ich mich ein bisschen eingelebt habe. Ich spreche nicht russisch und ich ziehe in eine Millionenstadt. Aber ich kenne diese Situation, als ganz junger Spieler bin ich einst von der Elfenbeinküste nach Japan gezogen, allein. Ihr Freund, Teamkollege und Landsmann Gilles Yapi wird voraussichtlich Ende Saison YB auch verlassen. Er hat den gleichen Berater wie Sie. Ist ZSKA auch an Yapi interessiert? Nein, davon habe ich nichts gehört. Aber ich bin überzeugt, dass Gilles Yapi einen guten Verein finden wird. Hassan Lingani ist der fünfte Ivorer bei YB. Haben Sie den Verteidiger YB empfohlen? Oh, Hassan Lingani ist für mich wie ein Bruder. Er ist ein Tag jünger als ich. Wir kennen uns, seit wir 10 Jahre alt sind. Mit ihm zusammen bin ich in der Fussballakademie in Abidjan aufgewachsen. Er ist seit einiger Zeit ein Thema bei YB, das mit mir über Hassan gesprochen hat. Aber ich musste ihn nicht empfehlen, YB hat gute Kontakte zur Akademie. Hassan Lingani ist nicht nur ein starker Verteidiger, er ist auch ein grosser Mensch. Ich freue mich sehr, dass wir nun zusammen spielen. Sein Transfer zu YB war für Sie also keine Überraschung? (lacht) Nein, dieser Wechsel hat sich seit einiger Zeit abgezeichnet. Sie erhielten kein Aufgebot für die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste beim Africa-Cup. Enttäuscht? Nein, die Konkurrenz in unserer Nationalmannschaft ist gross. Das heisst aber nicht, dass ich keine Chance mehr habe, für das WM-Aufgebot im Sommer berücksichtigt zu werden. Mit den Young Boys Meister werden und ein WM-Aufgebot, das sind meine nächsten Ziele, für die ich in diesem Frühjahr alles geben werde. http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/Doumbia-Habe-mir-den-Wechsel-gut-ueberlegt/story/23468861
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shalako
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Verfasst: Montag 11. Januar 2010, 15:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 10.10.2010 Inmitten purzelnder MillionenYB-Stürmer Seydou Doumbia wagt das Abenteuer Moskau Jean-Bernard Beytrison ist ein guter YB-Transfer, womöglich der beste seit langem. Der französische Spielervermittler hat die Hälfte des kickenden YB-Personals im Portfolio, der Arm des «Schatten-Sportchefs» reicht weit. Aber solange er Millionen ins YB-Haus spült, erstickt die Kritik. Auch Seydou Doumbia, der pfeilschnelle Stürmer aus Côte d'Ivoire, der heuer für YB ein Tor pro Spiel erzielt und in den Stadien zum oft provozierten und beäugten Objekt geworden ist, hört extrem und fast nur auf Beytrison. Vorstellbar ist: Letzterer nennt irgendwann im Gespräch die Destination Moskau. Doumbia runzelt die Stirn. Ausgerechnet Moskau? Beytrison kritzelt zwei Zahlen mit vielen Nullen dahinter auf ein Papier: den Lohn, die Transfer-Beteiligung. Worauf der Klient haucht: «Also gut, Moskau.» Er war noch nie dort. 12 Millionen plus für DoumbiaDer 22-jährige Doumbia wechselt im Juli zu ZSKA Moskau. Er unterschrieb einen Fünfjahresvertrag. Sein jährlicher Lohn verzehnfacht sich auf 2,5 Millionen Franken. Bis 2015 hat er über 12 Millionen auf sicher. Das fixe Transfervolumen beträgt 13 Millionen Franken. Qualifiziert sich ZSKA zweimal für die Champions League, steigt der Betrag um 15 Prozent auf 15 Millionen. Für YB bleiben laut Insidern 11 bis 12 Millionen, der Rest fliesst zu Doumbia, Beytrison, zur Akademie in Abidjan und – als Juniorpartner – zum japanischen Klub Kashiwa Reysol, für den Doumbia spielte. YB hat so bald keine Budget-Sorgen mehr, und Beytrison hat am 4. Januar viel mehr als einen Jahreslohn eingespielt. Doumbia hat mit einer Unterschrift für sich und seine Angehörigen fürs Leben ausgesorgt. Sollte sich der Arbeitnehmer vor dem Wechsel an seinem Goldfuss verletzen, ist dies abgesichert. Alle Player beteiligten sich an der Versicherung. Sollte Doumbia dereinst weiterverkauft werden, ist YB daran beteiligt. Die ökonomischen Zentrifugalkräfte sind in solchen Fällen enorm und spülen auch den Einwand weg, ob die russische Liga zu Doumbia passt oder nicht. Beytrison rückt, wen wundert's, nicht den Reibach in den Vordergrund und parliert stattdessen lieber über den «menschlichen Zugang», den die ZSKA-Chefetage pflege. Diese hätte von Heimweh geplagte Brasilianer schon flugs in deren Heimat ausgeliehen – unbürokratisch, ohne Forderungen. «Menschlich» soll der Armeesportklub sein. Beytrison sagt es nicht nur einmal. Aber er weiss, dass dem nicht unbedingt so ist. Die Russen boten am meisten und vor allem den höheren Lohn als andere Klubs. Das griff. Ab Sommer wird Doumbia in Moskau zu Hause sein. Das kann bedeuten: «6 Stunden Flug nach Nowosibirsk, minus 15 Grad, Spiel vor 300 Personen.» So übertreibt Gordon Stipic, der Berater des früheren ZSKA-Stürmers Ivica Olic (Bayern München). Stipic sagt, dass ZSKA seriös und Garantien zu leisten imstande sei – «in Moskau kann man ganz schön Geld verdienen», das Leben könne «allererste Sahne» sein. Wie menschlich ist es dort? Stipic hat ZSKA mehr «gradlinig» und «kühl» in Erinnerung. Olic blieb etwas mehr als drei Jahre in Moskau, wo er «zu kämpfen» hatte. Bei Angeboten anderer Vereine sanken die ZSKA-Forderungen erst bei nahendem Vertragsende. Gegen das «Menschliche» spricht, dass ZSKA in den letzten Monaten zwei Trainer feuerte – auf Zico und den Spanier Ramos folgte der Russe Slutski. Doumbia träumt von England, er hat den Landsmann und Chelsea-Stürmer Didier Drogba vor Augen. Moskau soll als Sprungbrett dienen, wie es Marseille für Drogba war. Aber für den Sprung muss Doumbia wegen des englischen Transferreglements mehr Einsätze mit der Côte d'Ivoire erreichen. Für den Afrika-Cup hat ihn der Trainer Halilhodzic nicht aufgeboten, die WM-Teilnahme ist ferner als auch schon. Die Super League bleibt ein Mauerblümchen, in der ebenfalls wenig mediatisierten russischen Liga nähert sich Doumbia Halilhodzic zumindest nicht an. Es sei denn, ZSKA spiele in der Champions League, deren Schaufenster Olic den Absprung ermöglichte. ZSKA ist zwar in den Achtelfinals der Champions League präsent, hat aber die Ausgabe 2010/11 verpasst. Doumbia wird im Juli mitten im Championat zu ZSKA stossen und im Herbst keine Champions League spielen. Moskau ist anders als JapanMit der Kommunikation des Transfers unterbindet YB unruhestiftende Gerüchte um sein Juwel. Trotzdem: Moloch Moskau? Beytrison führt ins Feld, dass Doumbia auch alleine in Japan gelebt habe – ohne «grosse Probleme». Deshalb schaffe er das auch in Moskau – «im Gegenteil zu seinem YB-Copain Thierry Doubai, der noch nie alleine weg war». Der Berater biegt sich das zurecht. Früher hat er einmal gesagt, dass das Abenteuer Japan für den noch jüngeren Doumbia «brutal» gewesen sei. Der Spieler teilte Anfang 2009 den Berner Lokalzeitungen mit: «In Japan war ich auf mich alleine gestellt und hatte keine Freunde. Bei YB ist das anders.» In Moskau wird Beytrison intensivste Integrationsarbeit leisten müssen. «Viele Fussballer sind dort reich geworden, aber nicht mehr weggekommen», sagt ein Beobachter. Das kann, muss aber nicht sein. Denn eines hat ZSKA: teuer Qualität erworben. http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/inmitten_purzelnder_millionen_1.4475527.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 12. Januar 2010, 10:11 |
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20min.ch, 07.01.2010 «Moskau tat am meisten für mich»Seydou Doumbia (22) hat mit den Young Boys sein letztes Halbjahr in Angriff genommen. Der Goalgetter wechselt im Sommer mit einem Fünfjahresvertrag zu ZSKA Moskau. Seydou Doumbia, warum wechseln Sie ausgerechnet nach Moskau und nicht zu einem Bundesliga-Klub oder einem Verein in Frankreich? Seydou Doumbia: Es gab viele Klubs, die an mir Interesse hatten. Aber Moskau bemühte sich sehr, tat am meisten für mich und machte das konkreteste Angebot. Deshalb habe ich mich zusammen mit meinem Manager für ZSKA entschieden. Dauerten die Verhandlungen lange? Den ersten Kontakt gab es schon vor vier Monaten. Die Verhandlungen dauerten dann etwa drei Monate. Die Russen waren auch mehrmals hier. Und Sie waren auch schon in Moskau? Nein, bis jetzt nicht. Lernen Sie jetzt Russisch? Nein, das mache ich dann, wenn ich dort bin. Jetzt hat die Vorbereitung mit YB begonnen. Hier will ich nochmals alles geben, den Titel holen und so dem Klub etwas zurückgeben. Kennen Sie einen Spieler, der in Russland spielt? Nein, es gibt zwar Afrikaner dort, aber keinen aus der Elfenbeinküste. Sie waren vorher in Japan, wurden dort aber nicht glücklich. Haben Sie keine Angst, dass Ihnen das auch in Moskau passieren wird? Ich glaube nicht. In Japan war ich der einzige Afrikaner in der Liga, zudem war es das erste Mal, dass ich meine Heimat, die Elfenbeinküste, verliess. Das ist jetzt anders. Werden Sie Vertrauenspersonen mitnehmen? Am Anfang wird mein Manager dabei sein, danach werde ich aber alleine sein. Ist Moskau für Sie ein Sprungbrett? Mein Traum bleibt, einmal in England – am liebsten bei Chelsea – oder Spanien zu spielen. Sind Sie traurig, dass Sie für den Afrika Cup nicht aufgeboten wurden? Traurig nicht. Klar möchte ich mit dem Nationalteam das Turnier bestreiten. Aber das muss nicht dieses Jahr sein. Und die WM im Sommer? Da habe ich natürlich immer noch Hoffnungen, dabei zu sein und mich mit guten Leistungen bei YB ins Team zu spielen. Bei YB ist mit Hassan Lingani bereits ein weiterer Landsmann. Ja, das ist toll. Wir kennen uns schon seit zwölf Jahren, spielten in Abidjan in der gleichen Akademie. Lingani ist für mich wie ein Bruder. http://www.20min.ch/sport/fussball/story/-Moskau-tat-am-meisten-fuer-mich--18573322
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shalako
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Verfasst: Dienstag 12. Januar 2010, 10:15 |
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NZZ, 08.01.2010 ZSKA will zurück zum ErfolgDoumbias künftiger Arbeitgeber in Moskau hat einiges vor Markus Ackeret, Moskau ⋅ Für einiges Aufsehen hat der angekündigte Wechsel Seydou Doumbias von den Young Boys zu ZSKA Moskau in Westeuropa gesorgt. In Russland ist der Zugang des Ivoirers in die flaue Zeit zwischen den Festtagen gefallen. Aufmerksam registriert wurde der Transfer trotzdem. ZSKA ist derzeit daran, seine Mannschaft mit neuen Spielern zu ergänzen und andere abzutreten, die aus Sicht des Klubs nicht mehr ins Team passen. Am 14. März beginnt in Russland die neue Saison in der Premier-Liga. Und ZSKA will es diesmal besser machen als in den Jahren zuvor, als Rubin Kasan, der Emporkömmling aus der Provinz, den Moskauer Vereinen die Krone zweimal in Folge wegzuschnappen vermochte. Der Moskauer Traditionsklub hat auch in der Champions League Grösseres vor. Während einiger Wochen nach dem Spiel gegen Manchester United hatte wegen Dopingverdachts gegen zwei ZSKA-Spieler die Gefahr eines Ausschlusses aus dem europäischen Wettbewerb bestanden. Doch der Fall erwies sich als technischer Fehler der ZSKA-Ärzte; die Spieler wurden für eine Partie gesperrt, der Verein gebüsst. Am 24. Februar findet das erste Achtelfinal-Spiel gegen Sevilla statt. Doumbia wird dann noch nicht dabei sein, dafür aber der vom niederländischen Verein Venlo erworbene japanische Mittelfeldspieler Keisuke Honda. Darüber, dass Doumbia nach Moskau wechselt, ist der Generaldirektor des Fussballklubs ZSKA, Roman Babajew, besonders stolz, wie er in einem Interview mit dem russischen Internetportal «Bobsoccer» zu verstehen gab. Es wären für Doumbia auch finanziell lukrativere Varianten in Frage gekommen, sagte Babajew, doch hätten «andere Argumente» den Ausschlag für Moskau gegeben. Welche er damit meinte, blieb offen. Für Doumbia birgt der Wechsel nicht nur in sportlicher Hinsicht Ungewissheiten. Russland ist kein leichtes Pflaster für Afrikaner. Und die russischen Fussballfans gehören – vorsichtig ausgedrückt – nicht zu den Tolerantesten. Sportlich befindet sich ZSKA Moskau in einer Zwischenlage. Der Fussballverein, der Teil des umfassenden Zentralen Sportklubs der Armee ist und damit (noch) zum Verteidigungsministerium gehört, beendete die Spielzeit 2009 Ende November nur im 5. Rang (von 16 Mannschaften). Für einen Klub, der in der Sowjetunion und später in der Russischen Föderation zehnmal Meister und zwölfmal Cup- und Supercup-Sieger war, konnte diese Rangierung nicht befriedigen. Immerhin gewann die Mannschaft 2009 den russischen Supercup und stellte mit Igor Akinfejew den Topskorer der zu Ende gegangenen Saison. Im mittelmässigen Rendement auf nationaler Ebene spiegelt sich auch die Zahl der Trainerwechsel. Nachdem Waleri Gassajew ZSKA ab Ende 2001 mit einer Unterbrechung 2004 (damals sprang Artur Jorge für eine halbe Spielzeit ein) erfolgreich trainiert hatte, kam mit Leonid Sluzki kurz vor Saisonschluss bereits der dritte Coach in einem Jahr. Kommentatoren kritisierten die Wahl des als nicht herausragend geltenden Russen. Vielleicht gelingt es mit bescheidenerem Vorgehen, zur Grösse des Armee-Sportklubs zurückzukehren. Eines aber fehlt ZSKA dafür wohl noch auf längere Sicht: ein eigenes Stadion. Künftig werden die Heimspiele nicht mehr im Luschniki-Stadion ausgetragen, sondern im Moskauer Vorort Chimki. Über den Bau eines neuen Stadionkomplexes liegt der Klub seit längerem im Streit mit dem Verteidigungsministerium. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 64015.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 15. Januar 2010, 09:58 |
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Blick, 14.01.2010 Moskau will Doumbia sofort!Der irre 20-Millionen-Deal mit Seydou Doumbia. ZSKA Moskau will nicht bis im Sommer warten. YB will nicht nachgeben. Es war eine taktische Meisterleistung der YB-Führung. Monatelang verhandelte man mit ZSKA Moskau über einen Verkauf von Seydou Doumbia, ohne dass jemand Wind davon bekam. Bis zur Pressemitteilung am 4. Januar, in der man verkündete, dass der 22-jährige Super-Stürmer im Sommer nach der Meisterschaft für rund 20 Millionen Franken nach Russland wechselt. Alle können sich freuen: YB über die fette Ablöse, Doumbia über ein dickes Gehalt von rund 2,5 Millionen Franken, die Berater über viel Handgeld. Und Trainer Vladimir Petkovic über Ruhe in der Rückrunde, nachdem die Würfel gefallen sind. Freundschaftliches Verhältnis mit den RussenJetzt kommt doch nochmals Bewegung in die Sache. BLICK erfuhr: Moskau möchte Doumbia sofort holen! Dazu muss man wissen: In Russland beginnt die Meisterschaft im März. Das Transferfenster schliesst erst im März – in der Schweiz hingegen schon am 31. Januar 2010. Es ist klar: Wenn ein Klub wie ZSKA Moskau so viel Geld wie für Doumbia ausgibt, will man ihn eigentlich auf Saisonstart im März bekommen. Nicht erst im Juli, wenn Doumbias Fünf-Jahres-Vertrag in Moskau beginnt. YB-Boss Stefan Niedermaier bestätigt die Absichten: «Wir haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis mit den Russen von ZSKA Moskau und öfters Kontakt. Sie fragen, ob sie Doumbia nicht sofort haben können. Sie sagen, sie hätten da einen Ersatz für uns…» Der neue Angriff auf Doumbia! Niedermaier verspricht, hart zu bleiben. Selbst wenn die Russen noch die eine oder andere Million nachlegen würden. Er sagt: «Wir winken natürlich sofort ab. Für uns ist klar, dass Doumbia bis im Sommer bleibt. Das ist das letzte Wort.» Wer wird Doumbias nachfolger werden?Bereits im Sommer blieb Niedermaier knallhart, als Rubin Kasan über 15 Millionen Franken Ablöse für den Mann von der Elfenbeinküste bot. Ein Indiz dafür, dass der YB-Boss auch diesmal sein Wort halten wird. Allerdings: Schon so mancher hat für weit weniger Geld sein Wort gebrochen. Wen präsentiert YB als Nachfolger von Doumbia? Ein Planspiel sieht vor, diesen Stürmer bereits jetzt zu holen, damit er ein halbes Jahr in Bern aufgebaut werden kann. In der Fussball-Szene geistert der Name Achmed Akaichi von Etoile Sportive du Sahel (Tunesien) umher. Der 21-jährige Stürmer steht mit 10 Toren an der Spitze der tunesischen Torschützenliste. http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/moskau-will-doumbia-sofort-137893
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shalako
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Verfasst: Freitag 15. Januar 2010, 10:05 |
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Berner Zeitung, 15.01.2010 YB dementiert Gerüchte über einen Sofortwechsel von DoumbiaZSKA Moskau soll bei YB über einen sofortigen Wechsel von Doumbia nachgefragt haben und einen Ersatz für den Stürmer bieten. «Es bleibt alles beim alten Deal», sagt man bei YB. «Sie (ZSKA Moskau) fragten ob sie Doumbia nicht sofort haben können, sie hätten da einen Ersatz für uns...» wird der YB-Verantwortliche Stefan Niedermaier im Blick zitiert. Für ihn sei aber klar, dass Doumbia bis im Sommer bleibt: «Wir winkten natürlich sofort ab». Auch YB-Sprecher Albert Staudenmann stellt gegenüber bernerzeitung.ch klar, dass es bei der alten Abmachung mit ZSKA Moskau bleibt. Doumbia werde wie angekündigt erst im Sommer nach Russland wechseln. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-dementiert-Geruechte-ueber-einen-Sofortwechsel-von-Doumbia/story/14618934
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Januar 2010, 12:10 |
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Blick, 20.01.2010 YB kontert: Doumbia bleibt bis SommerAlex Frei glaubt, dass YB-Topskorer Seydou Doumbia noch während der Saison nach Moskau wechselt. «Unsinn», heisst es bei YB. Basel-Stürmer Alex Frei hat im BLICK von gestern den Psycho-Krieg eröffnet: «Ich glaube nicht, dass Doumbia die Saison bei YB zu Ende spielt. Moskau gibt nicht so viel Geld für einen Stürmer aus, der erst kommt, wenn die Saison schon drei Monate läuft.» In Russland beginnt die neue Meisterschaft im März. Beim Tabellenführer der Super League nimmt man die Provokation gelassen. YB-Captain Marco Wölfli: «Ich habe es gelesen. Alex und Strelli hatten sicher viel Spass bei diesem Interview. Aber es ist natürlich Unsinn. Bei uns hiess es, Doumbi bleibe bis Sommer. Damit ist das Thema im Team erledigt.» YB-Sportchef Alain Baumann sagt nur: «Doumbia bleibt bis im Sommer.» Doumbias Berater Jean-Bernard Beytrison nimmt es gelassen: «Ich habe gar nicht gewusst, dass Seydou jetzt von Frei und Streller gemanagt wird. Ich wiederhole es zum 1000. Mal: Doumbia spielt die Saison mit YB fertig.» http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yb-kontert-doumbia-bleibt-bis-sommer-138339
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shalako
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Verfasst: Dienstag 26. Januar 2010, 10:50 |
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sf.tv, 26.01.2010 Sprungbrett Russland für Seydou DoumbiaSeydou Doumbia ist eine der Hauptattraktionen in der Super League. Nach zwei Jahren wird der ivorische Stürmer YB und die Schweiz im Sommer verlassen. Im Interview erklärt der 22-Jährige, wieso er nach Russland wechselt und überhaupt erst via Japan nach Europa kam. Schon in der vergangenen Saison, als Seydou Doumbia meist nur als Joker zum Einsatz kam, deutete der aus der japanischen J-League gekommene Ivorer sein Potenzial an. Mit 20 Treffern wurde er Torschützenkönig und prompt zum Super-League-Spieler der Saison 2008/09 gewählt. Heuer ist Doumbia unbestrittener Stammspieler und hat den Berner Young Boys in der ersten Saisonhälfte mit seinen 17 Toren zu einem Höhenflug verholfen. Den Titel mit YB zu holen wäre denn auch der krönende Abschluss seiner Zeit in der Schweiz. Seydou Doumbia, wie sind Sie Fussballer geworden? Doumbia: Schon während meiner Kindheit in Abidjan träumte ich davon, ein guter Fussballer zu werden. Ich liebte es mit dem Ball zu spielen, die Schule hingegen mochte ich weniger. Mit 12 Jahren kam ich ins Ausbildungszentrum der Hauptstadt. 4 Jahre später habe ich meine erste Meisterschaft bestritten - ohne grossen Erfolg, ich habe nur ein Tor erzielt. Aber ich habe weiter an mir gearbeitet und wurde 2005 bester Skorer der Meisterschaft mit 15 Toren aus 20 Spielen. Hat Ihre Familie Sie dabei unterstützt? Nein, überhaupt nicht. Meine Familie wollte mich studieren sehen, um einen «richtigen» Beruf zu erlernen. Es gab viele Diskussionen und mehr als einen Streit! Aber ich wollte unbedingt Fussball spielen und habe meine Eltern schliesslich überzeugt. Für Frankreich bekam ich kein Visum 2006 wechselten Sie nach Japan. Auf den ersten Blick eine überraschende Wahl. Zu diesem Zeitpunkt habe ich einige Angebote von französischen Vereinen wie Lille, Nice und Guingamp erhalten. Ich bekam aber kein Visum. Also habe ich eine Offerte aus Japan angenommen, obwohl ich nicht sehr interessiert war. Wie haben Sie sich in Asien integriert? Zu Beginn war das sehr kompliziert. Ich spielte pro Match nur etwa 15 Minuten, und mit dem Coach und meinen Mitspielern konnte ich kaum kommunizieren. Deshalb wurde ich auch für 6 Monate in die zweite Division ausgeliehen. Dort habe ich dann aber viele Tore erzielt, und diese Erfahrung in Japan bildet die Grundlage für meinen jetzigen Erfolg. Zu YB sind Sie dank ihrem Landsmann Thierry Doubaï gekommen. Ja genau. Wir sind zusammen in Abidjan aufgewachsen, und er spielte bei meiner Ankunft bereits seit einem Jahr bei YB. Die 6 Monate zuvor haben wir immer wieder diese Möglichkeit diskutiert, und mein Umfeld hat mir diesen Wechsel empfohlen. Habe noch härter an mir gearbeitet Sind Sie mit der Zeit bei YB zufrieden? Ja, es ist auch eine sehr gute Erfahrung. Das erste Jahr ähnelte zwar stark derjenigen in Japan, als ich nur etwa 15-20 Minuten zum Einsatz kam. Ich wollte meine Qualitäten auf dem Feld zeigen. Es war wieder eine schwierige Situation, ich habe aber noch härter an mir gearbeitet und versucht, im Kopf stark zu bleiben. Dies wird mir vielleicht in Zukunft nützlich sein, wenn ich einmal in England oder Frankreich spiele. Ich weiss, dass meine Chance irgendwann kommt, auch wenn ich anfangs auf der Ersatzbank sitze. Im Sommer wechseln Sie zu ZSKA Moskau. Heisst das, Sie spielen gern in der Kälte und im Schnee? (lacht) Nein, nicht wirklich. Aber das ist Fussball, kein Spieler weiss, wo er morgen spielt. Das gehört zum Beruf. Es war aber wohl nicht Ihr Traum, einmal in der russischen Meisterschaft zu spielen? Nein, genauso wenig wie es Japan war. Ich hoffe, Russland wird ein Sprungbrett für mich. Es war schon immer mein Traum, einmal in England, Spanien oder Italien zu spielen. Ich gehe nach Russland, um weiter an mir zu arbeiten und mich zu verbessern. Ihr Lieblingsklub ist Chelsea. Warum? Das liegt insbesondere an meinem «grossen Bruder» Didier Drogba, der schon seit Jahren dort spielt. Und ich mag die Art, wie Chelsea Fussball zelebriert. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/01/26/Fussball/Sprungbrett-Russland-fuer-Seydou-Doumbia
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 3. Februar 2010, 13:32 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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