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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 3. August 2009, 12:16 |
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Berner Zeitung, 03.08.2009 Neuer Fankorridor besteht FeuertaufeYB spielt daheim gegen GC. Ein Risikospiel. Man rechnet mit 150 bis 200 gewaltbereiten Fans auf beiden Seiten. Was dieses Szenario für die Kantonspolizei und die Stadionverantwortlichen bedeutet, zeigt diese Reportage. «Dr Schlusspfiff isch pfiffe u hüt hei si wider mau gwunne», singen Züri West um 18 Uhr in die Arena des Stade de Suisse. YB hat die Grasshoppers mit 2:0 geschlagen. 20'900 Fans sind gekommen, 700 aus Zürich angereist. Ein ganz normaler Fussballsonntag. Ein ganz normaler Fussballsonntag sieht heute folgendermassen aus: Die Spiele werden in verschiedene Kategorien eingeteilt. YB gegen GC etwa ist ein «Risikospiel». Ginge es gegen Basel oder den FC Zürich, müsste man gar von einem «Hochrisikospiel» sprechen. Man rechnet mit 150 bis 200 gewaltbereiten Fans auf beiden Seiten. Das bedeutet, dass mehrere 100 Kantonspolizisten im Einsatz stehen, damit friedliche Fans einen friedlichen Fussballmatch erleben können. «In den letzten acht Jahren hat sich unser Aufwand für die Sicherheit an Fussballspielen verzehnfacht», sagt Manuel Willi, Chef Regionalpolizei Bern. Was das in der Praxis heisst, liess die Kantonspolizei gestern Medienvertreter hautnah miterleben. Korridor für GästefansUm 14.43 Uhr kommt am Bahnhof Wankdorf der Extrazug mit den GC-Fans an. Vom Bahnhof bis zum Stadion hat die Kantonspolizei mit Sperrgitterfahrzeugen und einem mobilen Zaun einen Korridor errichtet. Durch diesen müssen die Fans marschieren, wenn sie ins Stadion wollen. Die Blaulichter blinken. Auf dem Perron zünden die Gäste aus Zürich erste Petarden. Die Polizistinnen und Polizisten setzen ihre Helme auf. Die Polizeihunde beginnen zu bellen und zerren an ihren Leinen. «Hinter die Abschrankung!», empfiehlt Polizeisprecher Thomas Jauch den Medienvertretern mit Nachdruck, als der blau-weisse Trupp aus Zürich die Bahnhoftreppe hinunter stampft. Nun schlägt das Herz schneller und ein mulmiges Gefühl macht sich in der Magengegend breit. Auch bei den Polizisten? «Hier spürt jeder Angst», sagt ein Beamter in Vollmontur, «oder besser gesagt Respekt», korrigiert er sich. Respekt zu haben vor solchen Einsätzen sei sehr wichtig. «Wenn du Respekt hast, bist du aufmerksam. Und du musst aufmerksam sein.» Die GC-Anhänger ziehen vorbei. Sie johlen und skandieren Schlachtrufe. 150000 Franken hat die Stade de Suisse AG im und ums Wankdorf investiert, um die Fangruppen besser trennen zu können. «Je weniger sich die Fans sehen, desto weniger können sie sich provozieren», sagt Michael Kropf, Leiter Stadionorganisation. Der Gitterzaun rund um den Gästesektor wurde mit Platten abgedeckt. Manche «Fans» wollen sich aber unbedingt begegnen, provozieren und verprügeln. Darum werden die Gästesupporter seit Beginn der neuen Saison nach dem Abpfiff in ihrem Sektor eingesperrt. Nur im Notfall werden die Türen geöffnet und führen dann in einen sogenannten Fanrückhalteraum vor dem Stadion. Ziel dieser Massnahme: Die Heimfans können das Stadion in Ruhe verlassen und abreisen, bevor die Gäste wieder zum Bahnhof geschleust werden. Wie ein Adlerhorst schwebt das Führungszentrum des Stade de Suisse über dem Rasen. Grade geht ein Wolkenbruch nieder. «Gutes Wetter für uns», sagt Kapo-Einsatzleiter Markus Gisin. Wenns derart schüttet, rennen die meisten Fans nach dem Match so schnell als möglich zum Zug. Aus dem Führungszentrum wird der Einsatz koordiniert. Hier treffen sich Polizei, Sanität und der private Sicherheitsdienst, der im Stadion für Ruhe und Ordnung sorgen muss. Eine knappe halbe Stunde nach dem Schlusspfiff marschieren die GC-Fans wieder durch den Korridor zurück zum Bahnhof. Nun müssen die Polizisten nicht nur dafür sorgen, dass die Zürcher brav in den Zug einsteigen. Sie müssen auch immer wieder Gaffer wegschicken, welche sich hinter der Polizeiabsperrung in Stellung gebracht haben und die Zürcher aus sicherer Distanz provozieren. Gaffer beim Abmarsch«Was wir hier machen, ist Symptombekämpfung», sagt Manuel Willi. Die Polizei allein könne die Sicherheit rund um Fussballmatches nicht verbessern. «Es braucht – ähnlich wie in England – eine neue Fankultur.» Es dürfe nicht länger als cool gelten, wenn es nach dem Fussballmatch zu Ausschreitungen komme. «Hei, gleich gehts hier ab», sagt ein Jugendlicher in Gelb-Schwarz zu seinem Kollegen. «Voll cool», dessen Antwort. Ein ganz normaler Fussballsonntag. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Neuer-Fankorridor-besteht-Feuertaufe/story/13614101
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 5. August 2009, 08:18 |
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Der Bund, 05.08.2009 YB, Vladimir Petkovic und das Sieger-GenIm Fussball gehts schnell: Genau vor einem Jahr war das kriselnde YB auf Trainersuche, am Tabellenende und in der Kritik. Heute sind die Berner Leader, sie spielen unter Trainer Vladimir Petkovic erfolgreich und attraktiv.  Dirigent an der Seitenlinie: YB-Trainer Vladimir Petkovic arbeitet in Bern sehr erfolgreich. (Reuters) Die Schlagzeile am 2.August 2008 in dieser Zeitung lautete: «Mit Imageschaden auf Trainersuche.» Vor einem Jahr standen die Young Boys nach vier Runden mit bloss einem Punkt (0:0 gegen Vaduz) am Tabellenende der Super League – und die Vereinsverantwortlichen massiv in der Kritik. Ungewöhnlich und überraschend war der Termin der Entlassung von Martin Andermatt, der YB wenige Wochen zuvor beinahe zur Meisterschaft geführt hatte. Bereits nach drei Partien und einem 0:0 gegen Vaduz musste Andermatt gehen, obwohl die Berner auch neun Punkte auf dem Konto hätten haben können, verloren sie die Partien gegen Basel und in Sion doch sehr, sehr unglücklich 1:2. Düstere Wolken bedrohten den Verein, der viel an Glaubwürdigkeit verlor. Schon in den erfolgreichen Wochen im Frühling 2008 hatten die Verantwortlichen entgegen ihrer Überzeugung den Kontrakt mit dem intern umstrittenen Andermatt verlängert – sie vollzogen nun im Sommer (zu einem unmöglichen Zeitpunkt) die Trennung. «Harte Sitten», kommentierte der «Bund» den Rauswurf Andermatts am 31.Juli 2008, die Schreibe war vom «gnadenlosen YB». Der BefreiungsschlagVor genau 12 Monaten war die Trainersuche am Laufen, Kandidaten gab es von Hanspeter Latour über Volker Finke zu Mehmed Bazdarevic zahlreiche. Und schon ganz früh wurde Vladimir Petkovic hoch gehandelt. Als der schweizerisch-kroatische Doppelbürger schliesslich am 10.August 2008 vorgestellt wurde, titelte diese Zeitung: «Gute Wahl». Es schien, als ob den YB-Entscheidungsträgern mit der mutigen Lösung des damals eher unbekannten Petkovics ein Befreiungsschlag gelungen war. Ja, und im Fussball gehts schnell: Heute, Anfang August 2009, sieht die gelb-schwarze Welt deutlich besser aus. YB ist nach vier Runden mit zehn Punkten Tabellenführer. Trainer und Spieler sprechen unschweizerisch offen davon, den Meistertitel gewinnen zu wollen. Vielleicht hat Vladimir Petkovic den Young Boys tatsächlich das Sieger-Gen eingeimpft. Bereits in der letzten Saison holte der 45-Jährige im Schnitt am meisten Punkte aller Super-League-Trainer. In der fünften Runde siegte YB vor einem Jahr noch mit Assistenztrainer Erminio Piserchia an der Seitenlinie (und dem am gleichen Tag präsentierten Petkovic auf der Tribüne) 2:1 gegen Xamax. Danach realisierte Petkovic in 31 Runden 69 Punkte (2,226 im Schnitt). FCZ-Meistercoach Bernard Challandes gewann in 36 Runden 79 Punkte (2,194 im Schnitt). Spiel wie ein CupfinalDiese Zahlenspielerei bringt YB keinen Titel, aber sie verdeutlicht die gute Arbeit Petkovics. Der Steigerungslauf führte letzte Saison erneut zum zweiten Rang – und pünktlich zum 1-Jahr-Jubiläum als YB-Trainer kann der schweizerisch-kroatische Doppelbürger in den nächsten Tagen bis zum Heimspiel am Sonntag gegen Bellinzona seine Bilanz veredeln. Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League letzte Woche bei Athletic Bilbao soll vorerst am Donnerstag der Aufstieg in die Europa-League-Playoffs realisiert werden. «Wir brauchen erneut eine Topleistung», sagt Petkovic. «Und wir werden nicht bloss den 1:0-Vorsprung verteidigen.» Die Begegnung im Stade de Suisse gegen den spanischen Traditionsverein wird zeigen, ob YB in der Lage ist, einen Big Point zu landen. Oder ob es nachher nicht wieder heissen wird: Typisch YB! Den Cupfinal im Mai hatten die Berner ja gegen Sion nach 2:0-Führung noch 2:3 verloren. Und alle sprachen mal wieder vom fehlenden Sieger-Gen. Jetzt hat Vladimir Petkovic das Kader nach seinen Wünschen renovieren dürfen, der erste Eindruck ist äusserst viel versprechend – und soll morgen bestätigt werden. http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/YB-Vladimir-Petkovic-und-das-SiegerGen/story/26883360
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shalako
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Verfasst: Dienstag 11. August 2009, 09:25 |
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20min.ch, 11.08.2009 Sechs Gründe, warum YB vom Titel träumtFünf Punkte Vorsprung auf Basel, sechs auf Zürich. 20 Minuten nennt sechs Gründe, warum YB diese Saison erstmals seit 1986 und zum zwölften Mal Meister werden kann. Doumbia: 13 Tore in fünf Partien – kein SL-Team ist erfolgreicher. Torgarant ist Seydou Doumbia. Der Torschützenkönig der letzten Saison hat bereit wieder sechsmal getroffen. YB-Boss Stefan Niedermaier erklärte den Afrikaner diese Saison für unverkäuflich. Defensive: Die Achillesferse im 3-4-3-System ist kuriert. Der starke Goalie Marco Wölfli hat mit Emiliano Dudar nun einen richtigen Abwehrchef vor sich. Keine Doppelbelastung: Das Aus in der Qualifikation zur Europa League gegen Bilbao schmerzt die Akteure. Aber jetzt hat YB anders als Zürich und Basel keine kräfteraubende Doppelbelastung von nationalen und europäischen Wettbewerben mehr. Sieger-Gen: Unter Vladimir Petkovic hat YB in der Meisterschaft in 36 Spielen erst viermal verloren. Viele sagen, der Kroate habe dem Team das Sieger-Gen eingeimpft. 1987: Im nächsten Frühling wird YB bereits 23 Jahre auf einen Titel warten. Das ist genug. Nach 1986 (11. Meistertitel) und 1987 (6. Cupsieg) sowie zuletzt zwei 2.-Schlussrängen ist wieder ein Pokal fällig. Rivalen: Zwar sind derzeit Luzern und St. Gallen die ersten Verfolger. Als härteste Konkurrenten gelten aber Basel und der FCZ. Beide kamen bisher nicht auf Touren. Das rächt sich. YB hatte letzte Saison einen schlechten Saisonstart. Diesem Rückstand rannten die Berner bis zuletzt erfolglos nach. http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Sechs-Gruende--warum-YB-vom-Titel-traeumt-23007176
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shalako
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Verfasst: Dienstag 11. August 2009, 09:26 |
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Der Bund, 11.08.2009 YB und SCB zu Gast im ErlacherhofDer Gemeinderat hat gestern im Erlacherhof mit den Teams von SCB und YB auf eine erfolgreiche Saison angestossen.  Stadtpräsident Alexander Tschäppät begrüsste die Mannschaften «im schönsten Haus der schönsten Stadt» und überreichte den beiden Trainern einen Scheck für die Organisation der Meisterfeier durch die Stadt Bern. «Wir wären froh, wenn Sie den dieses Jahr einlösen könnten», sagte Tschäppät. http://www.derbund.ch/zeitungen/stadt_region_bern/YB-und-SCB-zu-Gast-im-Erlacherhof/story/25278979
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shalako
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Verfasst: Dienstag 11. August 2009, 12:55 |
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20min.ch, 11.08.2009 Das Geheimnis des YB-Erfolgs: Es gibt keinesNach fünf Spieltagen liegen die Berner Young Boys bereits sechs Punkte vor den Top-Meisterschaftskandidaten aus Zürich und Basel. Viele Fans stellen sich die Frage nach dem Geheimnis des Erfolges der Petkovic-Truppe, doch die Antwort ist denkbar einfach. Aus Sicht der YB-Fans lautet die magische Zahlenreihe nach dem fünften Spieltag: 13, 10, 8. Die Berner haben 13 Punkte auf dem Konto, die nächsten Verfolger FC Luzern und FC St. Gallen folgen mit 10 bzw. 8 Punkten. Wohlgemerkt: Die Teams aus der Ost- und Innerschweiz wurden als Abstiegskandidaten gehandelt. Von den Favoriten aus Zürich und Basel spricht man beinahe nur, wenn es um das verfrühte Aus in der Champions League-Qualifikation, teaminterne Handgreiflichkeiten, fragwürdige Leistungen einzelner Teamstützen oder um rote Karten wegen dummen Unsportlichkeiten geht. Und damit wären wir indirekt auch schon bei YB – und bei den Geheimnissen des Erfolgs. Problemdiskussionen intern gehaltenBei den Young Boys hätte es auch Diskussionsthemen gegeben, doch diese hat die Vereinsführung und vor allem der Trainer im Keim erstickt: Probleme mit einer vorzeitigen Transferbekanntgabe, das zu frühe Ausscheiden aus dem internationalen Wettbewerb und die vielen Gegentore wurden nicht öffentlich diskutiert. Spiegelbildlich waren die Spiele gegen Bellinzona und Bilbao: YB war meist grausam überlegen, aber nicht immer resultierte ein Happy End. Doch die Diskussionen über die ärgerlichen Gegentore hatten nur wenige Zeugen. Petkovic geht gnadenlos geradeausYB-Trainer Vladimir Petkovic ist ein sanfter Diktator. Die Spieler jedenfalls führt er an einer engen Leine. In diesem Punkt ist Petkovic knallhart: «Wer nicht funktioniert, marschiert», scheint hier das Motto zu sein. Über seinen Führungsstil sagt Petkovic selbst: «Ich rede nicht mit den Spielern, um ihnen zu erklären, warum sie nicht spielen. Ich entscheide.» Für die Spieler ist das nicht immer angenehm, doch der Erfolg heiligt die Mittel. Und bislang war der Erfolg dort, wo Petkovic arbeitete. Nur durch seine Gradlinigkeit ist es überhaupt möglich, die Spannung im Kader hoch zu halten. Auch die Ersatzspieler haben sich an diese Regeln zu halten. Regeln, die selbstverständlich scheinen. Es offenbar aber nicht überall sind. Deshalb gibt es eigentlich auch kein Geheimnis des Erfolgs. Die Euphorie verleiht FlügelDie YB-Verfolger und -Neider haben eine Gemeinsamkeit: Nur allzu gerne würde man wissen, wann die Erfolgsserie endet. Eine Frage, die man sich in Bern jedoch nicht stellt. Rund um den Bärengraben hat sich die Perspektive durch den Erfolg verändert. Spieler und Fans nahmen in den letzten Wochen immer wieder den Spielplan in die Hand und schauen voraus: «Der nächste Gegner, klar, den packen wir. Übernächster Gegner, naja, wir haben ein Heimspiel. Das gewinnen wir sowieso. Egal, wer da kommt.» Diese Kalkulationen entstehen dabei aus voller Überzeugung. http://www.20min.ch/print/story/25611013
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. August 2009, 10:21 |
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BAZ, 17.08.2009 In der Petkovic-Tabelle sind die Young Boys schon MeisterAm 17. August 2008 sass Vladimir Petkovic erstmals in der Super League auf der YB-Bank. Genau ein Jahr später sind die Berner die klare Nummer 1. Erstellt man eine Tabelle der Spiele seit der Premiere, die Petkovics Team vor einem Jahr in Luzern 3:0 gewann, sind die Young Boys Meister. Nur vier Niederlagen kassierten die Young Boys in dieser Zeit und distanzierten Liga-Krösus FC Basel, der dabei von Christian Gross und dessen Nachfolger Thorsten Fink betreut wurde, 17 Punkte ab. Auch der Vergleich mit Meister FC Zürich und Bernard Challandes, dem frisch gewählten Trainer des Jahres, geht deutlich an Petkovic, wobei die Differenz von acht Punkten erst in dieser Saison entstanden ist. Letzte Saison war der kroatisch-schweizerische Doppelbürger fast gleich gut wie der Romand beim FCZ. YB holte gleich viele Punkte und hatte die nur um einen Treffer schlechtere Tordifferenz als der Meister. Kritik am Trainerwechsel verstummtVor einem Jahr mussten sich die Verantwortlichen der Young Boys noch Kritik für die Entlassung von Martin Andermatt, der die Berner drei Monate davor fast zum Titel geführt hatte, gefallen lassen. Diese Kritik ist inzwischen verstummt. Noch selten war ein unpopulärer Trainerwechsel derart effektiv wie jener vor einem Jahr. Hätte YB damals nur einige Tage länger gewartet, hätte sich der FC Luzern den George Clooney unter den Fussballtrainern geschnappt. Längst hat die YB-Mannschaft Vladimir Petkovics Philosophie mit der mutigen Dreier-Abwehrkette und dem frechen, direkten Offensivspiel verinnerlicht. «Ich danke den Spielern», sagte der im bosnischen Sarajewo geborene Trainer kürzlich. «Sie setzen meine Ideen grandios um.» Keine Ablenkung durch EuropacupDen offensiv starken Bernern spielt es dabei in die Hände, dass kaum ein Team in der Super League defensiv zu überzeugen weiss und die grossen Konkurrenten aus Zürich und Basel mit Problemen kämpfen. Ausserdem hat YB den Vorteil, dass nach dem unglücklichen und schmerzhaften Out gegen Athletic Bilbao keine Ablenkungen durch den Europacup besteht. Während sich der FC Zürich um den Einzug in die Champions League bemüht und selbst im schlechtesten Fall noch die Gruppenspiele der Europa League bestreitet und der FC Basel ebenfalls noch auf der europäischen Bühne auftritt, können sich die Spieler voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Schüttelt Petkovic das Loser-Image ab?Seine immer weniger werdenden Kritiker werfen Petkovic vor, dass er die entscheidenden Spiele verliere. Vier zweite Plätze in den letzten beiden Saisons - zwei verlorene Cupfinals sowie zwei zweite Ränge in der Challenge beziehungsweise Super League mit Bellinzona und YB - haben ihm ein Loser-Image eingebracht. Dass man die grossen Spiele nicht zwingend gewinnen muss, um Meister zu werden, bewies allerdings der FC Zürich in der letzten Saison, als er gegen Basel sieglos blieb. Bereits sechs Punkte auf den ersten Verfolger Luzern, den YB am Sonntag trotz Unterzahl 2:1 besiegte, und acht auf die Mitfavoriten Basel und Zürich beträgt der Vorsprung in der aktuellen Tabelle der Super League. Mit und dank dem ehrgeizigen Vladimir Petkovic haben die Berner allen Grund, vom ersten Titelgewinn seit 1986 (Meister) und 1987 (Cupsieger) zu träumen. http://bazonline.ch/sport/fussball/In-der-PetkovicTabelle-sind-die-Young-Boys-schon-Meister/story/19029286
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. August 2009, 09:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 19.08.2009 YB-Euphorie mit Dirigent PetkovicYB läuft es gerade ausgezeichnet, der hervorragende Saisonstart sowie die Zukunftsaussichten sorgen für Hochstimmung im und um den Verein. Und auch die Bilanz von Trainer Vladimir Petkovic befeuert die Titelhoffnungen.  Der Trainer Vladimir Petkovic orchestriert den YB-Siegeszug. (Keystone) Es gibt viele Indikatoren, die den YB-Höhenflug belegen, und vielleicht ist der Dauerkartenverkauf ein besonders aussagekräftiger – rund 12700 Saisontickets haben die Young Boys mittlerweile verkauft, allein in den letzten zehn Tagen etwa 300 weitere, und im Block D, dort wo die leidenschaftlichen Fans stehen, gibt es bald keine Dauerkarten mehr. «Dem Verein geht es sehr gut», sagt Stefan Niedermaier, «es ist eine ähnliche Stimmung zu bemerken wie im Frühling 2008, als YB um den Titel spielte.» Der Stadion-CEO glaubt und hofft aber, dass die aktuelle Begeisterung «nachhaltiger» und «reifer» sein könnte. Rivalen im StressDie Zukunft jedenfalls, sie präsentiert sich rosig für die Young Boys. Trainer Vladimir Petkovic wird überall als Baumeister des Erfolgs gelobt, er arbeitet jetzt ja genau ein Jahr in Bern, und in dieser Zeit hat er deutlich mehr Punkte als die Konkurrenz aus Basel und Zürich geholt. Unter Petkovic verlor YB in der Liga in 37 Partien erst viermal, letztmals Ende April beim FCZ (0:3). Aber Petkovic lässt sich von der fussballerischen Entzückung nicht blenden, er bleibt cool und sagt: «Wir haben noch gar nichts erreicht. Der Vorsprung in der Tabelle ist schön, aber wir sind jetzt die Gejagten und müssen die Leistungen bestätigen.» Auch unter Vladimir Petkovic haben die Young Boys einen Cupfinal verloren und sind im Europacup früh ausgeschieden. Wenn man möchte, kann man behaupten, YB fehle nach wie vor das Sieger-Gen. Möglicherweise aber könnte zumindest das unglückliche und bittere Ausscheiden gegen Bilbao für YB noch sehr wertvoll sein. Während die Rivalen FCZ (heute in Lettland) und FCB (morgen in Aserbaidschan) beschwerliche Reisen und in diesem Herbst bis zu acht zusätzliche Einsätze im Europacup absolvieren müssen, können sich die Berner ausgeruht auf die Liga konzentrieren. «Das kann ein Vorteil sein», sagt Sportchef Alain Baumann. Stürmer gesuchtMit erstaunlichem Vorsprung ziert YB nach sechs Runden die Tabellenspitze, sechs Punkte liegt Luzern zurück, acht die vermutlich härtesten Konkurrenten Basel und Zürich, und der Auftritt am Sonntag gegen Sion wird zeigen, wie stark die Berner ohne Seydou Doumbia sind. Der Torschützenkönig und überragende Feldspieler ist gesperrt, der YB-Rekurs dürfte chancenlos bleiben. Gerade im Sturm wollen die Berner personell noch nachlegen. Der von Petkovic geschätzte Ikechukwu Kalu von Bellinzona wurde letzte Woche getestet, aber in den nächsten Tagen sollen weitere Akteure angeschaut werden. «Wir haben einige Kandidaten und sind nicht unter Druck», sagt Sportchef Baumann. «Wenn möglich, ersetzen wir Joetex Frimpong noch.» Bis Ende August läuft die Transferperiode, und Frimpongs Pingpong (YB-Luzern-YB-Luzern) hat die YB-Verantwortlichen ein wenig unter Zugzwang gebracht, denn einen weiteren Angreifer benötigen die Berner schon noch. Zumal der momentan überragende David Degen nicht wieder vorne agieren möchte. Mit Zugang Matar Coly im Sturm sowie den Mittelfeldspielern Mario Raimondi und Thierry Doubai kehren im September aber drei starke Fussballer nach Verletzungen zurück. Und deshalb sagt Baumann: «Wir haben ein gutes Kader. Und einige Talente in der Hinterhand.» Reizvolles ProgrammFür mindestens ebenso viel Gesprächsstoff wie der YB-Höhenflug sorgen derzeit die ständigen Diskussionen um Schiedsrichterpfiffe und ausrastende Fussballer. Beinahe täglich meldet sich zudem ein Trainer zu Wort, weil er sich und seine Mannschaft im Nachteil wähnt. Die Young Boys können diese Diskussionen relativ gelassen verfolgen, selbst wenn Seydou Doumbia gerade eine Hauptrolle einnimmt. Gegen Sion am Sonntag und eine Woche später in Basel wollen die Berner ihre fantastische Ausgangslage weiter verbessern. In der Cupfinal-Revanche in vier Tagen hoffen die Young Boys auf über 20000 Zuschauer. Und sie treffen auf einen vermutlich relativ müden Gegner – Sion tritt morgen in der Europa-League-Qualifikation gegen Fenerbahce Istanbul an. http://www.derbund.ch/bern/dossier/alles-zu-den-berner-young-boys/YBEuphorie-mit-Dirigent-Petkovic/story/15678477
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. August 2009, 09:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 19.08.2009 YB marschiert allen davonBERN - Nur der FCB hatte einmal einen besseren Saisonstart - und wurde Meister. Während die weiteren Favoriten Basel und Meister Zürich fortlaufend Punkte liegen lassen, gehen die Young Boys als ungeschlagener Leader unbeirrt ihren Weg. Auch hitzige Szenen, wie gestern die Penaltydiskussion und die rote Karte gegen Topskorer Seydou Doumbia beim 2:1-Sieg in Luzern, lassen die Berner offenbar kalt. Mit 16 Punkten aus sechs Spielen haben sie den besten Saisonstart eines Teams seit 2003 hingelegt. Damals schaffte es der FC Basel, alle Matches zu gewinnen und mit 18 Punkten deutlich vorzulegen. Wie YB jetzt hatte der FCB einen Vorsprung von sechs Zählern auf den ersten Verfolger. Basel übernahm in jener Saison nach der vierten Runde die Tabellenspitze und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab. YB sitzt dieses Jahr sogar schon seit Runde drei auf dem Super-League-Thron. (rib) http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yb-marschiert-allen-davon-126238
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chato
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Verfasst: Mittwoch 19. August 2009, 11:10 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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shalako hat geschrieben:  Der Trainer Vladimir Petkovic orchestriert den YB-Siegeszug. (Keystone) gute fotomontage in der printausgabe, da haben sie wiedermal alles gegeben, die herren von espace. 
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shalako
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Verfasst: Dienstag 25. August 2009, 09:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der bund, 25.08.2009 YB: Grosser Wandel in zehn Jahren1999 stand YB vor dem Konkurs und kämpfte vor 2000 Zuschauern im baufälligen Wankdorf gegen den Abstieg in die 1. Liga. Heute erscheinen zehnmal mehr Leute zu den Partien des Super-League-Leaders im Stade de Suisse.  Beste Stimmung auf der Aare: Gestern unternahmen Spieler und Trainerstab der Young Boys eine Bootsfahrt von Kiesen nach Bern. Trainer Vladimir Petkovic (vorne rechts) guckt belustigt, wie Emiliano Dudar von Mitspielern ins Wasser geschubst wird. Manch einer dürfte am Sonntag leicht die Nase gerümpft haben, weil man mehr als 19520 Zuschauer für das YB-Heimspiel gegen Sion erwartet hatte. Es ist Jammern auf sehr, sehr hohem Niveau. Regelmässig erscheinen über 20000 Besucher an die Partien der Young Boys, die sich in den letzten Jahren vom Sorgenverein zum Vorzeigeklub gewandelt haben. Man könnte den Aufschwung vom kriselnden und vom Konkurs bedrohten Klub, der gegen den Abstieg in die 1.Liga kämpfte, zum finanziell gut aufgestellten Schweizer Spitzenverein auch so zusammenfassen: zehnmal mehr Zuschauer als vor zehn Jahren. Nur 1761 Zuschauer Es ist genau ein Jahrzehnt her, als YB in der NLB ums Überleben kämpfte. Im baufälligen Wankdorfstadion kamen mal 1900 Zuschauer gegen Schaffhausen (2:3), mal 2050 gegen Nyon (3:2), mal immerhin 2589 gegen Sion (1:0), der Tiefpunkt waren 1761 Besucher kurz vor Weihnachten 1999 gegen Carouge – nach der 0:2-Niederlage lagen die Young Boys auf einem Abstiegsplatz in die 1.Liga. Die wenigen Fans waren verzweifelt, die schwache Mannschaft aber verhinderte in der Rückrunde immerhin den Fall in die Drittklassigkeit. Der Stadionneubau verhinderte den wirtschaftlichen Kollaps des Klubs. Und Trainer Marco Schällibaum sowie Sportchef Fredy Bickel brachten sportlich Hoffnung zurück nach Bern – und bald auch Erfolg. 2001 stiegen die Young Boys wieder in die NLA auf, es folgten gemütliche Jahre im Neufeldexil («YB macht glücklich»), man spürte wieder sanft, wie die Young Boys die Massen mobilisieren können. Und heute haftet dem Verein zwar immer noch ein Verliererimage an, er wartet weiter auf den ersten Titel seit 1987 (Cupsieg), aber der ausgezeichnete Saisonstart mit 19 Punkten aus sieben Partien nährt die Sehnsucht der Fangemeinde nach dem ersten Meistertitel seit 1986. «Es geht für uns jetzt um den nächsten Schritt», sagt Sportchef Alain Baumann, der bei den letzten YB-Titeln vor über zwei Jahrzehnten als Fussballer dabei war. «Aber es kann schnell gehen. Wir müssen die Ausgangslage nutzen und weiter konzentriert arbeiten.» Gewaltige SteigerungVor zehn Jahren waren die Young Boys froh um jeden Franken, den sie einnahmen – heute, im multifunktionalen Kleid des Stade de Suisse, können sie es sich offenbar leisten, auf 15 Millionen Franken Ablösesumme für Torschützenkönig Seydou Doumbia zu verzichten. 1999 hatte YB eine Handvoll Mitarbeiter, die in einem kleinen, unfreundlichen Büro im Wankdorf untergebracht waren – heute arbeiten in edlen Räumen insgesamt über 70 Leute für YB (rechnet man die Belegschaft der Stadionbetreiberin dazu). Infrastrukturell und strukturell, sportlich und finanziell ist den Young Boys in einem Jahrzehnt eine gewaltige Steigerung gelungen. Und auch die Stimmung rund um den Verein ist heute wesentlich besser als damals. Vor zehn Jahren bangten Spieler und Angestellte Monat für Monat um ihre (tiefen) Löhne, es herrschte ein Klima der Angst und Unzufriedenheit. Derzeit passt das Sommerwetter der letzten Tage zum Zustand der Young Boys, kaum eine Wolke trübt den Himmel über dem Fussballverein. Gestern unternahmen Spieler und Trainerstab eine Fahrt auf der Aare, von Kiesen bis ins Berner Eichholz, um den Teamgedanken zu stärken. 3 Heimspiele in 3 MonatenAuf dem Weg vom Spitzenteam zum Siegerteam wartet auf YB in den nächsten Wochen aber ein heikles Programm: Nach den Partien in Basel und bei Xamax kommt Meister Zürich ins Stade de Suisse, ehe es zum heimstarken Aufsteiger St.Gallen geht. Nach diesen vier Spielen wird man besser beurteilen können, wie stark die Young Boys wirklich sind. YB-Auftritte in Bern sind in nächster Zeit übrigens eine Seltenheit. Der eher spezielle Spielplan will es, dass bis Ende November in 13 Wochen bloss drei YB-Heimspiele (Zürich, Aarau, Luzern) auf dem Programm stehen. http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/--Grosser-Wandel-in-zehn-Jahren--/story/10963698
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