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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 11:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. Juli 2009, 10:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 14.07.2009 «Titelgewinn ist eine Frage der Zeit»Beim Schlagerspiel in Zürich müssen die Young Boys von Saisonbeginn an Vollgas geben. «Wir brauchen etwas Zeit», dämpft YB-Mittelfeldspieler Mario Raimondi jedoch die hohen Erwartungen der Fans. Wenn die Young Boys am Dienstag den Rasen des Letzigrunds betreten, ist Mario Raimondi nicht dabei. Der Berner leidet an Problemen mit der Achillessehne und muss sich - kurz nach seinem 29. Geburtstag - einem Eingriff unterziehen. Bei YB nimmt der langjährige Akteur des FC Thun seine fünfte Saison in Angriff. In der abgelaufenen Spielzeit war Raimondi mit zehn Treffern hinter Topskorer Seydou Doumbia zweitbester Torschütze des Teams von Trainer Vladimir Petkovic. Mario Raimondi, wie geht es Ihnen? Mario Raimondi: Ich werde mich am Dienstag operieren lassen. Dann dauert es zwischen acht und zwölf Wochen, bis ich wieder fit bin. Bei dieser Art von Verletzung kehrt der eine etwas früher zurück, der andere etwas später. Spätestens in drei Monaten werde ich wieder fit sein. YB hat letzte Saison für einen Spitzenklub relativ viele Tore kassiert. Wie kann die Verteidigung verbessert werden? Das Ganze hat etwas mit dem Spielsystem zu tun, das für uns zum Teil neu war (Dreier-Abwehr, Anm. d. Red.). In diesem System ist die Verteidigung stark auf die Spieler vor ihr angewiesen. Als Fussballer willst du am liebsten vorwärts spielen. Es ist immer schwieriger, den Rückwärtsgang einzulegen. Dadurch hat die Verteidigung manchmal etwas unglücklich ausgesehen. Aus der letzten Saison haben wir viel gelernt. Das wird besser klappen im neuen Jahr. Im Vergleich zu anderen Klubs gab es bei YB ziemlich viele Transfers. Sind Abstimmungsprobleme zu befürchten? Die Integration war in Bern bisher nie ein Problem. Die neuen Spieler fühlten sich innert Kürze sehr wohl. Aber klar: Auf dem Platz dauert es sicher eine Weile, bis alles perfekt passt, bis sich die Spieler gut kennen. Das ist normal. In der Offensive sind Carlos Varela und Thomas Häberli nicht mehr dabei, neu gekommen ist Matar Coly... Coly hat zweifellos ein hohes Potenzial, aber er braucht sicher seine Zeit. Manchmal entscheiden Details, ob jemand seine Leistung maximal abrufen kann. Man ist auch auf die Mitspieler angewiesen. Ich denke, wir hätten die Qualität, wieder vorne mitzuspielen. Die Young Boys kämpfen bisweilen mit mangelnder Konstanz. Vor einem Jahr war zum Beispiel der Saisonstart schlecht. Woran liegt das? Es hat sicher mit Erfahrung zu tun, wenn man weiss, wie man in welcher Situation reagieren muss. Für die jungen Spieler wird die Erwartung, vorne mitspielen zu müssen, etwas Neues sein. Der Saisonstart ist sicher wichtig, aber wir hatten auch schon schlechte Saisonstarts und sind trotzdem wieder herangekommen. Eine Saison besteht immer aus Hochs und Tiefs. In den wichtigsten Spielen, etwa im Cupfinal oder beim 0:3 gegen Saisonende beim FCZ, scheinen bei YB die Nerven zu versagen. Ach, das mit den Nerven… Wir haben ganz klar das Potenzial, solche Spiele zu gewinnen. Aber zum Beispiel in Zürich haben wir uns vielleicht etwas naiv verhalten oder es ihnen zumindest etwas leicht gemacht. Mit den Nerven hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Die Berner Fans warten nun seit 22 Jahren auf einen Pokal. Gibt es ihn diese Saison? Ich habe schon immer gesagt und bin auch jetzt davon überzeugt, dass dies nur eine Frage der Zeit ist. Wir sind jetzt schon sehr nahe dran. Näher als letzte Saison im Cupfinal kann man fast nicht kommen. Bei uns wird wirklich gut gearbeitet. Das Verhältnis vom Klub zur Mannschaft stimmt, Stadion und Fans sind schon lange gut. Aus der letzten Saison, wo es nicht ganz gereicht hat, haben wir viel gelernt. Wenn wir die kleinen Fehler sofort abstellen, kommt das gut. ¨ http://sport.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/07/13/fussball/titelgewinn_ist_eine_frage_der_zeit
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2009, 09:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 29. August 2009, 22:46 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. Februar 2010, 14:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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http://www.sport.sf.tv, 04.02.2010 Mario Raimondi: «Unser Zusammenhalt wird entscheiden»Mit dem Schlagerspiel Basel - Young Boys wird die Super League am Wochenende zum Rückrunden-Start gleich richtig lanciert. YB-Mittelfeldspieler Mario Raimondi erklärt im Interview, wieso die Berner ihren Vorsprung in der Rückrunde nicht mehr aus der Hand geben werden. Mario Raimondi, aufgrund einer Achillessehnen-Verletzung sind Sie quasi die gesamte Vorrunde ausgefallen. Wie geht es Ihnen so kurz vor Rückrunden-Start? Raimondi: Ich fühle mich fit. Ich konnte die gesamte Vorbereitung mitmachen. Zu Beginn hatte ich noch ein wenig Mühe, in den Rhythmus zu kommen, aber jetzt geht es mittlerweile gut. David Degen hat Sie auf Ihrer angestammten Position im linken Mittelfeld gut vertreten. Fürchten Sie um Ihren Stammplatz? Ehrlich gesagt machte ich mir keine Gedanken um den Stammplatz. Priorität hatte meine Genesung, dass ich wieder voll mittrainieren konnte. Für alles andere wie die Aufstellung bin ich ja nicht verantwortlich. Wären andere Positionen wie das rechte Mittelfeld oder im Sturm auch vorstellbar? Ein Fussballer will einfach spielen, da lasse ich mich überraschen und schaue, was auf mich zukommt. Mit dem Abgang von Saif Ghezal und der Verletzung von Marco Schneuwly stehen dem Verein zwei wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Wie schwierig ist diese Umstellung, bzw. die Integration der Neuen Henri Bienvenu, Hassan Lingani und Giuseppe Morello? Es sind sicher zwei gute Spieler, die uns fehlen werden. Doch unser Kader ist breit. Die neuen Spieler haben alle ihre Qualitäten und machen einen guten Eindruck. Die Integration von ihnen verlief äusserst gut. Natürlich brauchen die Zugänge noch ein wenig Zeit, sie sind ja erst einen Monat bei uns. Marco Schneuwly ist ein wichtiger Mann für uns, und wir werden froh sein, wenn er wieder mittun kann. Nach langer Zeit ist nun endlich klar, wie es mit Topskorer Seydou Doumbia weitergehen wird und auch der Abgang von Gilles Yapi nach der Saison steht fest. Hat die Klärung dieser beiden Personalfragen Ruhe ins Team gebracht? Wir sind uns ja solche Vorgänge gewohnt. Das ist Fussball; Spieler kommen und gehen. In der Mannschaft selber spürt man deswegen keine Unruhe, wir akzeptieren beispielsweise Yapis Entscheidung und unterstützen ihn dabei. Jeder muss selber entscheiden, wie sein Weg aussehen soll. Die Frage nach dem Druck und dem Verlieren von wichtigen Partien können Sie wahrscheinlich nicht mehr hören. Aber man kann nicht wegdiskutieren, dass ganz Bern einen «Chübu» erwartet. Wie gehen Sie mit dieser Erwartungshaltung um? Ich bin selber einer dieser Berner, der dies will. Es ist positiver Druck, es wird darüber gesprochen und die Zuschauer kommen ins Stadion. Klar, manchmal ist es für gewisse Spieler nicht ganz einfach, damit umzugehen, weil man es nicht gewohnt ist. Aber es muss jeder im Kopf haben, dass es schön ist, wenn man von uns spricht. Die Rückrunde beginnt mit der Partie gegen Basel - ein wegweisendes Spiel. Es ist natürlich eine sehr wichtige Partie. Ich finde es durchaus gut, zum Auftakt gegen Basel zu spielen. Es geht gleich richtig los, die Rückrunde ist lanciert. Man wusste ja eigentlich, dass wir gegen Basel zum Auftakt spielen werden. Die Frage war nur, ob es ein Heim- oder Auswärtsspiel sein wird. Warum wird YB die Konkurrenz auf Distanz halten? Wenn sich weiter jeder für den anderen einsetzt und alle einander unterstützen, bin ich überzeugt, dass dies der Grund sein wird. Ich denke auch, dass ein solcher Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, wie er bei uns vorherrscht, auf solch einem Niveau nicht häufig vorkommt. Glauben Sie, dass noch eine dritte Mannschaft neben YB und Basel in den Titelkampf einsteigen kann? Wenn eine Mannschaft in Frage kommt, wird es der FC Zürich sein. Aber ich denke, dass es auf einen Zweikampf hinausläuft. Vor Ihrer Verletzung tauchte Ihr Name immer mal wieder im Dunstkreis der Nationalmannschaft auf. Ist die WM für Sie ein konkretes Thema? Vor drei, vier Jahren habe ich mir darüber viele Gedanken gemacht. Aber jetzt denke ich anders und nehme es so wie es kommt. Wichtig war für mich in jüngster Vergangenheit, dass ich wieder gesund werde. Nun muss ich zuerst wieder anständig Fussball spielen (lacht). http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/04/Fussball/Mario-Raimondi-Unser-Zusammenhalt-wird-entscheiden
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 19. März 2010, 17:24 |
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shalako
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Verfasst: Freitag 27. August 2010, 09:32 |
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Blick, 27.08.2010 «You are young girls – not young boys. You losers!»LONDON - Ein englischer Fan provoziert die YB-Ersatzspieler, bis die Sicherheitsleute eingreifen. Mario Raimondi erzählt, was an der White Hart Lane genau los war. Unglaubliche Szene am Mittwochabend kurz vor Schluss des Spiels Tottenham – YB. Ein englischer Fan verhöhnt die YB-Ersatzspieler. «Er hat immer wieder Dinge zu uns rüber gerufen und uns provoziert», erzählt Mario Raimondi. Im Tottenham-Stadion sitzen Ersatzspieler, Trainer und Betreuer hinter der Bande, auf den vordersten Plätzen der Haupttribüne. Zwei Meter daneben die Fans. Als die Sicherheitsleute den pöbelnden Fan auffordern, das Stadion zu verlassen, steht dieser auf, geht auf die YB-Bank zu. «Ich dachte, er würde sich entschuldigen», sagt Mario Raimondi. «Er streckte mir die Hand entgegen. Ich wollte den Handschlag annehmen, da zog er die Hand blitzschnell zurück, lachte und liess noch mal einen Spruch fallen.» Total verpatzter AbendErzürnt steht Raimondi auf. «Was wotsch, he?», schreit er den Fan an. Dieser ist um eine Antwort nicht verlegen: «You are young girls – not young boys. You losers!» Es folgen noch ein paar Unflätigkeiten, dann greifen zwei Sicherheitsleute ein und trennen die Streithähne. Der Fan verlässt fluchend das Stadion. Raimondi sinkt in seinen Sitz, vergräbt den Kopf in den Händen. «Es war in jeder Beziehung ein schlechter Abend», sagt er nach dem Spiel. http://www.blick.ch/sport/fussball/championsleague/yb-raimondi-so-ging-der-tottenham-fan-auf-mich-los-154169
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. September 2010, 15:34 |
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Aargauer Zeitung, 22.09.2010
«Ich bin sicher, wieder gebraucht zu werden»
YB-Spieler Mario Raimondi sagt vor dem Spiel gegen St. Gallen, warum er auch als Ersatzspieler topmotiviert ist Mario Raimondi (30) spielt seit 2005 bei YB und war bis Ende letzter Saison immer Stammspieler. Nun wird er von Trainer Vladimir Petkovic nur noch sporadisch eingesetzt.
Sebastian Wendel Mario Raimondi, letzten Samstag führten Sie YB im Cup gegen Spiez als Captain aufs Feld. Wie sehr fühlten Sie sich wirklich als Captain?
Mario Raimondi: Zugegeben, eine schwierige Frage. In dem Moment fühlte ich mich weniger als Captain, eher als einer von vielen. Wegen meiner wenigen Einsätze in letzter Zeit war ich in erster Linie froh, wieder mal in der Startformation zu stehen.
Macht es Spass, nur noch für Testspiele oder Partien gegen Kleine nominiert zu werden?
Raimondi: Spass sicher nicht, aber ich kann damit umgehen. Es ist halt momentan so, dass ich nicht spiele. Ich gebe in jedem Training Vollgas und zeige dem Trainer, dass ich bereit bin.
Sie sind mittlerweile 30 Jahre alt und haben einen bis 2013 gültigen Vertrag. Machen Sie sich wegen des Reservistendaseins Gedanken über einen Wechsel?
Raimondi: Klar, befasse ich mich mit meiner Situation. In den letzten Jahren habe ich gewusst, dass ich spiele, das ist nun nicht mehr so. Die Saison dauert noch lange, wir haben viele Spiele zu absolvieren. Ich bin schon lange Profifussballer und weiss, dass es im Fussball jeweils sehr schnell geht. Ich bin sicher, wieder mehr gebraucht zu werden. Auf keinen Fall will ich den Teufel jetzt schon an die Wand malen.
Wissen Sie überhaupt, warum Sie nicht öfter zum Einsatz kommen? YB läuft es mit der momentanen Formation ja nicht gerade prächtig.. .
Raimondi: Ich suche nicht zu fest nach Gründen, das würde mich nur im Training hemmen. Die sportliche Führung hat wegen des dichten Spielplans bewusst ein grosses Kader zusammengestellt, in welchem es alle braucht. Der Trainer spricht mit allen, auch mit den Ersatzspielern. Er kennt meine Fähigkeiten sowohl als Spieler als auch als Mensch.
Wie ist Ihr Verhältnis zu Petkovic?
Raimondi: So wie immer. Wir respektieren uns gegenseitig.
Im Cup hatte YB gegen einen Kleinen keine Probleme. Was nimmt die Mannschaft mit für das Spiel heute in St. Gallen?
Raimondi: Das Erfolgserlebnis. Das ist es, so denke ich, was uns in den letzten Wochen gefehlt hat. Gegen Spiez waren einige schöne Spielzüge und Tore dabei, die das Selbstvertrauen zurück- brachten.
Und Sie persönlich? Was nehmen Sie mit?
Raimondi: Sehr viel. Obwohl ich «nur» gegen einen Zweitligisten spielte, lief es mir gut und ich konnte endlich wieder Spielpraxis sammeln. Ich bin bereit für einen Einsatz gegen St. Gallen.
In welchem System spielt YB besser? 3-4-3 oder 4-2-3-1?
Raimondi: Ich meine, die taktische Formation entscheidet bei uns nicht über Erfolg oder Misserfolg. Die Entscheidung, ob 3-4-3 oder 4-2-3-1, hängt immer vom Gegner ab. Wir üben im Training so, dass wir beide Systeme beherrschen.
Ist der Unfall von Emiliano Dudar noch fest in den Köpfen der Spieler?
Raimondi: Vergessen werden wir Emilianos Anblick und den Schock darauf wohl nie. Aber mittlerweile weiss man, dass er wieder gesund wird. Also können wir uns voll aufs Sportliche konzentrieren.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. November 2010, 17:02 |
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Berner Zeitung, 20.11.2010 «YB ist nach wie vor mein Wunschverein»Young BoysYB-Mittelfeldspieler Mario Raimondi spricht vor dem Cup-Achtelfinal in Kriens über seine fussballerische Zukunft und den Reiz von «Drecksmatches». In den letzten sechs Spielen gelangten Sie für YB zu lediglich zwei Einsätzen. Wie beeinträchtigt das einen Profifussballer? Mario Raimondi: Das ist schwierig zu sagen. Bei mir gibt es sicher verschiedene Phasen. Ich trainiere sehr gerne und bin nach wie vor mit grossem Spass dabei. Aber wenn ich mich jeweils während des Spiels aufwärme und dann, nach dem dritten und letzten Wechsel, merke, dass ich erneut nicht zum Zug kommen werde, ist die Enttäuschung in diesem Moment schon sehr gross. Schliesslich möchte ich meinen Teil zum Erfolg aktiv beitragen und so oft wie möglich spielen – für einen Fussballer ist der Ernstkampf wichtig. Marc Schneider befand sich in einer ähnlichen Situation und wechselte zu Thun. Wie lange wollen Sie unter diesen Umständen noch für YB spielen? Natürlich macht man sich immer wieder seine Gedanken, wenn es nicht optimal läuft. Ich habe noch einige Jahre als Profi vor mir und bin noch lange nicht müde, Fussball zu spielen. Jetzt aber warte ich erst einmal die nähere Zukunft ab, wir haben in den nächsten Wochen wichtige Spiele in allen drei Wettbewerben. In der Winterpause werde ich dann Bilanz ziehen und schauen, wie es weitergeht. YB ist für mich nach wie vor mein Wunschverein, aber meine Situation ist momentan unbefriedigend. Morgen steht in Kriens die nächste Cuppartie an. In den bisherigen zwei Cupauftritten haben Sie jeweils durchgespielt. Machen Sie sich da automatisch Hoffnungen auf einen Einsatz? Meine Einstellung ist vor jedem Spiel gleich, egal ob der Gegner nun Kriens oder Basel oder Tottenham heisst. Aber wer schon so lange nicht mehr von Beginn weg gespielt hat, ist skeptisch und macht sich vor solchen Partien natürlich auch entsprechend Hoffnungen auf einen Platz in der Startformation. An Cupspielen bei unterklassigen Gegnern scheinen Sie stets mit grosser Freude dabei zu sein, oder täuscht dieser Eindruck? Für mich gehören diese sogenannt mühsamen Spiele, in kleinen Stadien, auf schwierigem Terrain, halt einfach mit zum Fussball. In der Winterzeit spiele ich gerne solche «Drecksmatches». Man spielt nahe bei den Zuschauern, es herrscht eine spezielle Atmosphäre. Deswegen fand ich es auch sehr schade, wurde letztes Jahr das Cupspiel gegen Lausanne nicht wie ursprünglich vorgesehen auswärts, sondern in Bern ausgetragen. Nun freue ich mich umso mehr auf das Stadion Kleinfeld in Kriens. Können Sie mit Ihrer Ruhe und Erfahrung den jüngeren Ergänzungsspielern helfen? Direkt helfen kann ich nicht, auch ich muss mit meiner Situation grösstenteils selber fertig werden. Aber manchmal werde ich am Mittagstisch oder auf einer Auswärtsfahrt darauf angesprochen, dann haben wir meist gute Gespräche – auch mit Stammspielern. Es ist ja nicht so, dass sich da eine Zweiklassengesellschaft bilden würde. Auch wenn Sie immer weniger spielen, Ihre Beliebtheit scheint ungebrochen. Wie erklären Sie sich das? Das kann ich nicht genau sagen. Vielleicht liegt es an meiner Berner Herkunft, vielleicht aber auch an meiner Bodenständigkeit. Diese war mir schon immer sehr wichtig. Es gibt Spieler, die haben nach der ersten Partie in der Super League das Gefühl, sie seien die Grössten. Ich aber erwarte von allen anderen im Profibetrieb, dass sie versuchen, sich selbst treu zu bleiben. Deswegen lege ich auch bei mir selbst grossen Wert darauf. Vielleicht ist es das, was anderen an meiner Person gefällt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-ist-nach-wie-vor-mein-Wunschverein-/story/22395606
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shalako
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Verfasst: Montag 7. Februar 2011, 17:13 |
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Berner Zeitung, 07.02.2011 Raimondi: «Ein Wechsel kam für mich nicht in Frage»Er wurde in der Winterpause als Abgang gehandelt und von vielen bereits abgeschrieben. Im Spiel gegen Bellinzona meldete sich YB-Spieler Mario Raimondi auf ungewohnter Position eindrücklich zurück. YB-Mittelfeldspieler Mario Raimondi blickt auf eine schwierige Hinrunde zurück – er spielte seit letzten Juli bei den Young Boys auf dem Platz nur noch eine Nebenrolle. Trotz der unbefriedigenden Situation kam ein Wechsel für ihn nicht in Frage, stellt Raimondi klar: «Die YB-Verantwortlichen haben mir im Gespräch klar gemacht, dass sie weiter auf mich zählen.» Der Routinier zeigte sich in der Winterpause kämpferisch und wurde für seine guten Trainingsleistungen belohnt. Er stand gegen Bellinzona in der Startelf und rechtfertigte mit einem überzeugenden Auftritt das Vertrauen von Trainer Petkovic. Dass er dabei auch von David Degens Sperre profitierte, interessierte nach dem Spiel niemanden mehr. Er fordert keinen Stammplatz Überbewerten will Raimondi seine gute Leistung gegen Bellinzona aber nicht. Jetzt zum Trainer zu rennen und einen Stammplatz zu fordern, würde nicht zu ihm passen. Er habe eine gute Vorbereitung absolviert und sei froh, dass ihm und dem Team der Rückrundenstart geglückt ist. Obwohl im Heimspiel gegen den FC Zürich ein weiterer Konkurrent Raimondis auf der Flügelposition gesperrt ist, ist «Mändu» noch nicht überzeugt, dass er erneut in der Stammelf steht. «Ich freue mich aber wenn es so ist», so der bescheidene Berner. Der Flügelspieler ist überzeugt, dass das Team in der Winterpause Fortschritte gemacht hat. Vor allem an der Chancenauswertung und am letzten Pass sei gearbeitet worden. «Dass wir 5:1 gewonnen haben lag nicht nur an der Schwäche von Bellinzona. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt», ist sich Raimondi sicher. Obwohl es ihm bei den Young Boys gut gehe und jetzt wieder besser läuft, hat Raimondi seinen Traum von einem Auslandengagement noch nicht abgehakt. «Das reizt mich noch immer, aber nicht um jeden Preis.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Raimondi-Ein-Wechsel-kam-fuer-mich-nicht-in-Frage/story/12885589
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