Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 10 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. Februar 2009, 15:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
FC Luzern - BSC Young Boys

Bild vs. Bild


Stadion Allmend
15. Februar 2009
Zeit: 16.00 Uhr

Website:
http://www.fcl.ch

Bild

Bild

Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Februar 2009, 09:59 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
zisch.ch, 11.02.2009

FC Luzern verpflichtet leihweise Adán Vergara

Der FC Luzern hat den Chilenen Adán Vergara vom FC Zürich verpflichtet. Der Innenverteidiger wurde auf Leihbasis bis Ende Juni 2009 übernommen.

Es war gegen 17.45 Uhr, als Rolf Fringer die erlösende Nachricht bekam: Der FC Luzern leiht bis Ende Saison Innenverteidiger Adán Vergara (27) vom FC Zürich aus.

Er soll die Lücke im Abwehrzentrum schliessen, die durch die verletzungs­bedingten Ausfälle von Gerardo Seoane, Boubacar Diarra, Dusan Veskovac und Lukmon entstanden ist. «Wenn man so kurzfristig einen Spieler verpflichtet, ist immer ein gewisses Risiko dabei», sagt Fringer, «aber Vergara entspricht unserem Anforderungsprofil.» Das lautet: gut, günstig – und im Schweizer Fussball erprobt.

Adán Vergara wird am Mittwoch das Training beim FC Luzern aufnehmen und dürfte bereits am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen die Berner Young Boys spielen.

Auch deshalb erhielt der Chilene den Vorzug vor Rodnei. Der Brasilianer vom deutschen Bundesligisten Hertha BSC Berlin war ebenfalls ein Thema. Für Vergara ist es kein ungewöhnlicher Vorgang, als kurzfristiger Ersatz verpflichtet zu werden – auf die gleiche Art kam er vor knapp einem Jahr zum FC Zürich. Damals hatte sich Abwehrchef Hannu Tihinen verletzt, Vergara wurde daraufhin vom chilenischen Klub Union Española geholt.

Carsten Mayer

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Februar 2009, 12:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 13.02.2009

Chiumiento: «Wir bleiben oben»

Der FC Luzern empfängt am Sonntag (16 Uhr) die Young Boys auf der Allmend. Unter dem neuen Coach Rolf Fringer ist der Aufwärtstrend unverkennbar: Der Tabellenletzte hat aus den sechs Spielen zehn Punkte geholt.

Der Trainer ist nicht als humorloser Mensch bekannt. Rolf Fringer heisst der Mann, der in Luzern der schwierigen Lage seines Vereins mit Gelassenheit und Zuversicht begegnet. Dass in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte einiges nicht wie geplant lief, dass sich mit Gerardo Seoane, Dusan Veskovac und Boubacar Diarra drei Innenverteidiger verletzten, stört ihn zwar gewaltig, aber nach einem Saisonstart mit zwei Punkten aus zwölf Spielen sind er und seine Belegschaft ziemlich abgehärtet: «Viel kann uns nicht mehr erschrecken.»

Fringer, der dritte Trainer seit Anfang Saison, hat den Auftrag gefasst, das schlimmste Szenario – lies: Fall in die Zweitklassigkeit – abzuwenden. Dabei waren die Ambitionen vor dem Start gross gewesen wie das Budget. Mit 10,5 Millionen Franken stiess der Klub in eine neue Dimension vor und verknüpfte dies mit der Hoffnung, ein sorgloses Jahr zu verbringen. Nach 18 Runden ist der FC Luzern da, wo er sich seit dem 10.August 2008 befindet: am Tabellenende. Fringer nimmt den Jahresauftakt gegen Xamax vom letzten Sonntag als Basis für ein positives Denken: «Hätten wir kein Verletzungspech gehabt, wären wir mit drei Punkten heimgereist.»

Dass es stattdessen ein 3:3 wurde, beeinträchtigte die Laune des 51-Jährigen unwesentlich. Er hat neuen Schwung in eine Mannschaft gebracht. In sechs Partien unter seiner Leitung siegten die Luzerner drei Mal (darunter 5:1 gegen Basel) und holten ein Unentschieden. Deftig fielen dafür die Niederlagen aus: 1:6 gegen YB und 0:3 gegen GC. Präsident Walter Stierli glaubt aber, dass unter Fringer die Kehrtwende geschafft wird, auch, weil 8 der bisherigen 19 Tore in den letzten zwei Meisterschaftsspielen erzielt wurden: «Das zeigt mir, dass Qualität in dieser Mannschaft steckt.»

«Zu Lucky Punch fähig»

Inzwischen stellen sie sich in der Zentralschweiz darauf ein, notfalls den Umweg über die Barrage zu machen. Stierli: «Sollten wir uns in der Barrage behaupten müssen, würde das keine Krise auslösen.» Und Fringer: «Wir können kein anderes Ziel mehr haben als den Ligaerhalt.»

Die Aufmerksamkeit gilt nun den Young Boys, die Fringer als «Team der Stunde» bezeichnet und dann präzisiert: «Eigentlich ist das die Mannschaft der letzten Monate.» Seit dem 31.August haben die Berner nicht mehr verloren, in dieser Zeit den FCL zweimal bezwungen. «YB verfügt über starke Individualisten und funktioniert auch als Mannschaft sehr gut.» Fringer sagt aber auch: «Wir sind zu einem Lucky Punch fähig.»

Davide Chiumiento, ehemaliger YB-Mittelfeldspieler, sieht in YB eine «gute Mannschaft, die zu den Top drei gehört», hält aber auch fest: «So gross ist der Unterschied zwischen uns und YB auch wieder nicht.» Er hält die Aufgabe für lösbar. Glaubt man Chiumiento, wird sich der FCL auf direktem Weg retten: «Eigentlich ist es unfassbar, wie schlecht wir gestartet sind. Zwölf Spiele, zwei Punkte – das geht ja nicht. Aber das hat uns nicht demoralisiert. Wir bleiben oben.»

28 Gegentore in 10 Spielen

Seit dem Aufstieg des FC Luzern (2006) ist es zu zehn Begegnungen mit YB gekommen. Meistens war das Aufeinandertreffen ein Vergnügen für die Berner. Zweimal gewannen die Young Boys 6:1, die letzten zwei Auftritte auf der Allmend jeweils 3:0. Insgesamt schossen sie in den letzten zweieinhalb Saisons 28 Treffer gegen den FCL (bei 12 Gegentoren). Die letzte Niederlage datiert vom 24.April 2008, als 18?106 Zuschauer im Stade de Suisse ein seltsames Spiel sahen. Die Luzerner gingen durch El Idrissi in Führung und verteidigten das 1:0 bis zum Schluss – auch unter gütiger Mithilfe der Gastgeber, die mindestens ein Dutzend bester Chancen ausliessen. Die YB-Bilanz der letzten zehn Partien gegen den FCL: sechs Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen. pmb

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Februar 2009, 06:19 
Offline

Registriert: Sonntag 24. Februar 2008, 19:15
Beiträge: 96
Wohnort: figö
Zieht weiter Jungs :clap: :clap: :clap: :pyro: :pyro: :pyro: :pyro: :pyro: :pyro: :megaphon: :youngboys: :ybforever:

_________________
wir siegen yb


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 09:37 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
nachrichten.ch, 15.02.2009

YB bleibt im Meisterrennen

Die Young Boys sind wie schon am letzten Wochenende die Gewinner der Runde. Die Berner besiegten auswärts das Schlusslicht Luzern mit 3:2 und liegen nur noch sechs Punkte hinter Leader FCZ.

75 Minuten lang hatte Luzern auf der Allmend praktisch alles im Griff. Dann gab es im Strafraum ein Laufduell zwischen Luzern-Verteidiger Roland Schwegler und YB-Mittelfeldspieler Xavier Hochstrasser, letzterer ging zu Boden und Schiedsrichter Studer zeigte auf den Penaltypunkt. Ein sehr umstrittener Entscheid. Schwegler hatte Hochstrasser kaum berührt. Nun gingen die Emotionen hoch. Adan Vergara, den Luzern vom FCZ ausgeliehen hat, rastete gar aus. Er liess sich zu einem Kopfstoss gegen Hochstrasser hinreissen. Für dieses Vergehen sah er die Rote Karte. Mario Raimondi nutzte daraufhin die Penalty-Chance zum 2:2. Die Luzerner gingen am Schluss gar leer aus, weil für YB auch noch «Edeljoker» Seydou Doumbia reüssierte (90.). Solch ein Ende hatte der FCL nicht verdient. Er erwischte einen Start nach Mass. In der elften Minute sorgte Joetex Frimpong nach einem Traumpass des 19-jährigen Debütanten Lior Etter für die Führung. Ausgerechnet Frimpong, den die Young Boys bis zum Saisonende auf die Allmend ausgeliehen haben. Der Ghanaer ist in Top-Form. Er hatte bereits zum Rückrundenauftakt gegen Neuchâtel Xamax (3:3) getroffen, und zwar gleich zweimal. In der 18. Minute vermochte ein weiterer Luzerner von Unzulänglichkeiten in der gegnerischen Defensive zu profitieren. Der Portugiese João Paiva verwertete kaltblütig eine Rückgabe von Oscar Scarione. YB fand auf dem holprigen Terrain nicht gut in den Rhythmus, immerhin gelang Hochstrasser nach einer halben Stunde der Anschluss. Luzern hätte zur Pause höher führen müssen - und schliesslich wurde die schlechte Chancenauswertung prompt bestraft.

Luzern - Young Boys 2:3 (2:1)

Allmend. - 6719 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 11. Frimpong 1:0. 18. Paiva 2:0. 28. Hochstrasser 2:1.

79. Raimondi (Foulpenalty) 2:2. 90. Doumbia 2:3. Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Vergara, Lustenberger; Scarione, Etter, Chiumiento (85. Kukeli); Frimpong (61. Tchouga), Paiva (80. Lukmon), Ferreira. YB: Wölfli; Portillo, Ghezal, Affolter; Christian Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Varela (88. Degen), Schneuwly (77. Doumbia), Regazzoni (62. Häberli). Bemerkungen: Luzern ohne Diarra, Seoane, Veskovac, Wiss (alle verletzt) und Renggli (krank). YB ohne Schneider, Doubai (beide verletzt), Pereyra und Fassina (noch nicht spielberechtigt). 77. Rote Karte gegen Vergara (Tätlichkeit an Hochstrasser). - Verwarnungen: 40. Lustenberger (Foul). 48. Ghezal (Hands). 67. Vergara (Foul). 72. Scarione (Foul). 75. Roland Schwegler. 77. Hochstrasser (Unsportlichkeit). 84. Varela (Foul).

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 09:38 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
zisch.ch, 15.02.2009

Glücklose Luzerner verlieren in letzter Minute

Der FC Luzern musste gegen die Young Boys eine bittere Nieder­lage einstecken. Nach einer 2:0-Führung verlor der Tabellenletzte das Spiel nach Doumbias Tor in der letzten Minute mit 2:3.
Es war stark, was die Luzerner gegen das Spitzenteam aus Bern mindestens eine Halbzeit lang zeigten – und es war enttäuschend, was am Ende daraus resultierte. Die Niederlage gegen die Young Boys war bitter und letztlich unverdient.

Entscheidendes trug sich in der 76. Minute beim Stand von 2:1 für Luzern zu: Schwegler und Hochstrasser lieferten sich ein Laufduell an der Strafraumgrenze, der Ball rollte Richtung Eckfahne als Schiedsrichter Studer zur Überraschung aller auf den Elfmeterpunkt zeigte. Adàn Vergara – der neue Luzerner Verteidiger aus Chile – brachte dies so in Rage, dass er Hochstrasser einen Kopfstoss versetzte und darauf zurecht die rote Karte erhielt. Den fälligen Penalty verwertete Raimondi Minuten später sicher zum 2:2.

Zwei unglückliche Gegentore und eine rote Karte

Schon beim Anschlusstreffer zum 2:1 durch Hochstrasser (28.) reklamierten die Luzerner ein klares Offside des Flankengebers Christian Schwegler. Das Glück war bestimmt nicht auf Seiten der Luzerner, die die ersten 30 Minuten klar dominierten und durch Frimpong (11.) nach einem Traumpass des 19-jährigen Youngsters Lior Etter und Paiva (18.) nach schöner Vorarbeit von Scarione verdientermassen mit 2:0 in Führung gingen.

Am Ende war der FC Luzern gleich dreifach bestraft: Das Siegestor von Doumbia in der allerletzten Minute war symptomatisch für den glücklosen Auftritt der Luzerner an diesem Sonntagnachmittag auf der Luzerner Allmend.

Aus Luzern: Gusti Gretener / Zisch

Mehr zur Luzerner Heimniederlage gegen die Young Boys lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

FC Luzern - BSC Young Boys 2:3 (2:1)
Allmend. - 6719 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 11. Frimpong 1:0, 18. Paiva 2:0, 28. Hochstrasser 2:1, 79. Raimondi (Foulpenalty) 2:2, 90. Doumbia 2:3.

Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Vergara, Lustenberger; Scarione, Etter, Chiumiento (85. Kukeli); Frimpong (61. Tchouga), Paiva (80. Lukmon), Ferreira.

YB: Wölfli; Portillo, Ghezal, Affolter; Christian Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Varela (88. Degen), Schneuwly (77. Doumbia), Regazzoni (62. Häberli).

Bemerkungen: Luzern ohne Diarra, Seoane, Veskovac, Wiss (alle verletzt) und Renggli (krank). YB ohne Schneider, Doubai (beide verletzt), Pereyra und Augusto (noch nicht spielberechtigt). 77. Rote Karte gegen Vergara (Tätlichkeit an Hochstrasser). - Verwarnungen: 40. Lustenberger (Foul). 48. Ghezal (Hands). 48. Paiva (Reklamieren). 67. Vergara (Foul). 72. Scarione (Foul). 76. Schwegler (Foul). 77. Hochstrasser (Unsportlichkeit). 84. Varela (Foul).

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 09:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 16.02.2009

YB dank toller Moral Sieger der Runde

Die Berner besiegten auswärts das Schlusslicht Luzern nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 und liegen nur noch sechs Punkte hinter Leader FC Zürich.

75 Minuten lang hatte Luzern auf der Allmend praktisch alles im Griff. Dann gab es im Strafraum ein Laufduell zwischen Luzern-Verteidiger Roland Schwegler und YB-Mittelfeldspieler Xavier Hochstrasser, letzter ging zu Boden und Schiedsrichter Studer zeigte auf den Penaltypunkt. Ein sehr umstrittener Entscheid. Roland Schwegler hatte Hochstrasser kaum berührt.

Nun gingen die Emotionen hoch. Adan Vergara, den Luzern vom FCZ ausgeliehen hat, rastete gar aus. Er liess sich zu einem Kopfstoss gegen Hochstrasser hinreissen. Für dieses Vergehen sah er die Rote Karte. Mario Raimondi nutzte daraufhin die Penalty-Chance zum 2:2. Die Luzerner gingen am Schluss gar leer aus, weil für YB auch noch «Edeljoker» Seydou Doumbia reüssierte (90.).

Unglückliches Ende für Luzern

Der FCL hatte einen Start nach Mass erwischt. In der elften Minute sorgte Joetex Frimpong nach einem Traumpass des 19-jährigen Debütanten Lior Etter für die Führung. Ausgerechnet Frimpong, den die Young Boys bis zum Saisonende auf die Allmend ausgeliehen haben. Der Ghanaer ist in Top-Form. Er hatte bereits zum Rückrundenauftakt gegen Neuchâtel Xamax (3:3) getroffen, und zwar gleich zweimal.

In der 18. Minute vermochte ein weiterer Luzerner von Unzulänglichkeiten in der gegnerischen Defensive zu profitieren. Der Portugiese João Paiva verwertete kaltblütig eine Rückgabe von Oscar Scarione. YB fand auf dem holprigen Terrain nicht gut in den Rhythmus, immerhin gelang Hochstrasser nach einer halben Stunde der Anschluss. Luzern hätte zur Pause höher führen müssen - und schliesslich wurde die schlechte Chancenauswertung prompt bestraft.

Luzern - Young Boys 2:3 (2:1)
Allmend. - 6719 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 11. Frimpong 1:0. 18. Paiva 2:0. 28. Hochstrasser 2:1. 79. Raimondi (Foulpenalty) 2:2. 90. Doumbia 2:3.
Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Vergara, Lustenberger; Scarione, Etter, Chiumiento (85. Kukeli); Frimpong (61. Tchouga), Paiva (80. Lukmon), Ferreira.
YB: Wölfli; Portillo, Ghezal, Affolter; Christian Schwegler, Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Varela (88. Degen), Schneuwly (77. Schneuwly), Regazzoni (62. Häberli).
Bemerkungen: Luzern ohne Diarra, Seoane, Veskovac, Wiss (alle verletzt) und Renggli (krank). YB ohne Schneider, Doubai (beide verletzt), Pereyra und Augusto (noch nicht spielberechtigt). 77. Rote Karte gegen Vergara (Tätlichkeit an Hochstrasser). - Verwarnungen: 40. Lustenberger (Foul). 48. Ghezal (Hands). 67. Vergara (Foul). 72. Scarione (Foul). 77. Hochstrasser (Unsportlichkeit). 84. Varela (Foul).

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 09:41 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 16.02.2009

YB – wie es leidet und lacht

3:0 zum Jahresende gegen Bellinzona, 3:2 zum Jahresauftakt gegen Basel und nun 3:2 in Luzern: YB sorgt für gute Unterhaltung. Die Berner vermochten gestern auf ein 0:2 zu reagieren und kamen kurz vor Schluss zum Sieg.

YB ist in der Liga einzigartig – zumindest in diesem Jahr. Von den zehn Partien auf höchstem Schweizer Niveau endeten fünf unentschieden, Aarau, Bellinzona und Sion gewannen je ein Spiel, die Young Boys zwei Mal – der FCZ, der FCB und GC warten dagegen weiter auf den ersten Vollerfolg 2009. Zum zweiten Mal in Folge waren die Berner gestern die grossen Gewinner des Wochenendes. Statt zehn Punkte (wie vor zwei Wochen) beträgt der Rückstand auf Leader Zürich noch sechs Zähler, mit Basel bewegen sich die Berner fast schon auf Augenhöhe. Am Sonntag kommt es zum Direktvergleich Basel - Zürich – neuerlich mit YB als lachendem Dritten im Städtevergleich?

Doumbia wie Häberli

Die Young Boys hatten in Luzern das Glück der Durchschnittlichen. Sie befanden sich in der ersten Halbzeit scheinbar schnurstracks auf dem Weg zur ersten Niederlage seit dem 31. August und dem 1:3 zuhause gegen GC. Aber der Sonntag zeigte, weshalb die Berner in den letzten zwölf Spielen nicht mehr verloren und 30 Punkte gewonnen haben: Sie besitzen in der Offensive sehr grosses Potenzial; ihre Lust am Stürmen ist spürbar. Befindet sich der Ball in der gegnerischen Hälfte, ist YB schwierig auszurechnen, befindet er sich in der eigenen Zone, wird in der Regel ebenfalls für gute Unterhaltung gesorgt.

Wie beim späten 3:2 gegen Basel (Joker Thomas Häberli als Matchwinner) durfte sich abermals ein YB-Angreifer der zweiten Garde als Mann der Tat feiern lassen: Seydou Doumbia, der TGV der Liga, traf in der 90. Minute zum 3:2. «Es gibt bei uns Spieler, die besser sind, wenn sie erst nach der Pause eingesetzt werden», sagte YB-Trainer Vladimir Petkovic und lachte. Es war das Lachen eines Coaches, der einmal mehr Gefühl in den Spitzen seiner Finger bewiesen hatte.

Umstrittene Entscheide

Dem Siegestor war eine turbulente Partie mit vielen Fehlern vorausgegangen. Luzern ging in der 18. Minute 2:0 in Führung, nachdem Gilles Yapi vor dem ersten und Mario Raimondi vor dem zweiten Tor den Ball verloren hatten. Doch bei den Innerschweizern begannen die Nerven zu flattern – wie eine Woche zuvor in Neuenburg, als nach einem 2:0-Vorsprung ein 3:3 resultierte. Luzern - YB brachte die Unterschiede zwischen einem Abstiegskandidaten ohne Wettkampfglück und einem potenziellen Spitzenteam mit gutem Lauf zum Ausdruck. Das war beim ersten YB-Tor durch Xavier Hochstrasser der Fall, als Passgeber Christian Schwegler seinen Flügellauf womöglich aus Abseitsposition begann. Das war beim sehr umstrittenen Penaltypfiff vor dem 2:2 die Realität, als Hochstrasser im Zweikampf mit Roland Schwegler zu Boden fiel, obwohl der Ball weit entfernt war. Die Szene wurde völlig unterschiedlich aufgearbeitet. Petkovic meinte, den Penalty könne man geben. «Es kam zu einer Berührung.» Luzerns Rolf Fringer sagte derweil Richtung Schiedsrichter, man müsse schon schlau genug sein, um auf so etwas hereinzufallen. Tribünengast Urs Meier, Chef der Schiedsrichter, liess durchblicken, er hätte den Penalty nicht gepfiffen. Nun, der Entscheid war eine Schlüsselszene – wie auch der folgende Platzverweis für den FCL-Debütanten Adan Vergara (Kopfstoss an Hochstrasser) und die Parade von YB-Goalie Marco Wölfli vor der Pause gegen Nelson Ferreira. Einen 1:3-Rückstand hätten die Berner wahrscheinlich nicht verkraftet – Petkovics klare Worte zur Pause hin, Luzerns Nachlassen her.

Wer eine Halbzeit «verschläft» und dennoch siegt, innert zwei Runden vier Punkte auf den Leader gutmacht und offensiv so viele Möglichkeiten besitzt, der ist auch von der Konkurrenz auf der Sonnenseite der Rangliste ernst zu nehmen. YB ist in Fahrt.

Hochstrasser im Zentrum des Geschehens

Mittelfeldspieler Xavier Hochstrasser ist beim Sieg der Young Boys in Luzern in verschiedene Rollen geschlüpft.

Xavier Hochstrasser war ein gefragter Mann nach dem 3:2-Sieg der Young Boys in Luzern. Der Mittelfeldspieler hatte in der 28.Minute das Anschlusstor zum 1:2 erzielt. Nach 74 Minuten führte eine Intervention von Luzerns Roland Schwegler an Hochstrasser zu Mario Raimondis Penaltytor zum 2:2, und kurz vor Schluss leitete der Romand Seydou Doumbias Siegtor ein. «Was für ein Sieg, welche Emotionen», rief der 20-Jährige nach dem knappen Erfolg aus.

Befragt wurde Hochstrasser vor allem zu den Vorkommnissen zwischen der 74. und 79. Minute. Nach dem Elfmeterpfiff für YB kam es zuerst zu langen Diskussionen und dann zum Platzverweis gegen FCL-Verteidiger Adan Vergara. Hochstrasser wollte Penaltyschütze Raimondi vor den Provokationen Vergaras schützen, worauf sich der Chilene zu einem Kopfstoss verleiten liess. «Vergara störte Raimondi in der Konzentration. Das wollte ich unterbinden. Er wusste sich wohl nicht anders zu helfen», sagte Hochstrasser. Die Luzerner Spieler, Funktionäre und Fans ereiferten sich noch lange nach Spielende über den Elfmeterentscheid – für Hochstrasser war die Situation auch in diesem Fall klar. «Es war ein Foul: Schwegler hielt mich zurück, als ich Richtung Ball rannte, und brachte mich aus dem Gleichgewicht.»

Portillos Lob für Wölfli

Mit dem glücklichen Spielausgang in Luzern trat die erneut unsichere Abwehrleistung der Berner in den Hintergrund. «Drei Punkte sind drei Punkte. Mir ist egal, wie wir sie gewonnen haben», sagte Goalie Marco Wölfli.

Verteidiger Miguel Portillo gab zu, er und seine Abwehrkollegen hätten in den ersten 20 Minuten Mühe bekundet, sich auf die Luzerner Angreifer einzustellen. «Die Umstellung vom Spitzenspiel zu Hause gegen Basel auf die Partie gegen den Tabellenletzten war nicht einfach – auch wegen der unterschiedlichen Terrains in Bern und Luzern.» Glücklicherweise sei Hochstrasser rasch der Anschlusstreffer gelungen.

Ein spezielles Lob sprach der Argentinier Keeper Wölfli aus. «Mit seiner Parade gegen den Schuss von Nelson Ferreira hielt er uns kurz vor der Pause im Spiel. Wölfli machte es möglich, die Partie noch zu gewinnen.»

«Jedes Spiel ein Final»

Für den Abwehrspieler steht fest, dass die Mannschaft in den kommenden Partien den gleichen Charakter wie in Luzern unter Beweis stellen muss. «Wir müssen jedes Spiel wie einen Final angehen. Dann haben wir Zürich und Basel schon bald eingeholt und spielen um den Meistertitel.»

16 von 20 Spielen hat Portillo diese Saison bestritten. 1440 Minuten stand er auf dem Platz. Dass sich seine Einsatzzeit angesichts der neu verpflichteten Abwehrspieler Augusto und Ariel Pereyra reduzieren könnte, befürchtet der 26-Jährige nicht: «Es war richtig, die Spieler zu holen. Ich stelle mich der Herausforderung und will meine Position verteidigen. Das Team wird vom Konkurrenzkampf profitieren.» Alexander Wäfler

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Februar 2009, 10:05 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
punkt.ch, 17.02.2009

Ein einziger Pfiff entschied alles

16.02.2009

Der Penaltypfiff von Stephan Studer gegen den FC Luzern hat weitreichende Konsequenzen. Adan Vergara liess sich zu einer Tätlichkeit verleite, sah die rote Karte und ermöglichte Bern einen einfachen Ausgleich. Doch das ist nicht alles.

Glück und Pech gleichen sich in einer Saison meistens aus, sagt man. Der Penaltypfiff von Schiedsrichter Stephan Studer am Sonntag auf der Luzerner Allmend zeigte indes Folgen, die weit über das normale Mass an Pech hinausgehen. Lange Zeit hatte Studer in diesem verrückten Spiel zwischen Schlusslicht Luzern, das gegen den Titelaspiranten nach nur 18 Minuten bereits 2:0 vorne lag, und den Young Boys alles richtig gemacht. Er leitete die Partie solid und unauffällig, ehe ihm mit einem einzigen Pfiff alles aus den Händen glitt. YB-Spieler Xavier Hochstrasser witterte in einem normalen Laufduell mit Roland Schwegler auf rutschigem Terrain eine Penaltychance, liess sich fallen, als er den Strafraum erreicht hatte und der Ball bereits aus der Gefahrenzone gerollt war, und wurde belohnt. "Der Schiedsrichter war schlau genug, darauf hereinzufallen", liess FCL-Trainer Rolf Fringer danach seinem Frust freien Lauf.


Fingerspitzengefühl war nicht vorhanden

Dem Unparteiischen fehlte es am Fingerspitzengefühl, diese Szene richtig einzuordnen in einer Phase, in der YB bald nur noch auf einen solchen Lucky Punch hoffen konnte und der FCL um die Früchte seiner grossen Arbeit der ersten Halbzeit bangte. Selbst die YB-Protagonisten Hochstrasser und Mario Raimondi (Penaltyschütze) konnten sich nach dem Spiel über das Penalty-Geschenk nur halbherzig freuen.

Sicherlich, solche Fehlentscheide kommen immer wieder vor. Doch die Folgen für den FCL waren nicht nur unmittelbar, sondern sind weitreichend. Neben dem Ausgleichstreffer zum 2:2 löste Studers Pfiff auch das unentschuldbare Ausrasten von FCL-Neuverpflichtung Adan Vergara aus, dessen Kopfstoss gegen Hochstrasser zu Recht mit der Roten Karte bestraft wurde. Und die Dezimierung der Einheimischen um einen Innenverteidiger erleichterte es den Gästen in der 90. Minute, durch Joker Seydou Doumbia gar noch den Siegestreffer zu erzielen.


Beide Innenverteidiger gesperrt

Doch mit dem Verlust aller drei Punkte war es für die Luzerner noch nicht getan. Weil der "Penalty-Sünder" für seine Intervention auch noch die Gelbe Karte sah, fehlt Schwegler dem FCL am Mittwoch im Nachtragsspiel in Genf gegen Sion wegen einer Sperre ebenso wie Vergara. Damit fallen auch noch die beiden letzten Innenverteidiger der Luzerner aus, nachdem Gerardo Seoane, Boubacar Diarra, Dusan Veskovac und Alain Wiss seit längerem verletzt sind und sich Neuzugang Lukmon zweimal eher als Gefahr für das eigene Tor denn als grosse Hilfe entpuppt hatte.


Wertloser Transfer

Die Folgen reichen jedoch noch weiter: Vergara war vom FCZ als Notnagel für die nächsten zwei bis drei Spiele geholt worden, bis sich die Verletztenliste langsam wieder lichtet. Nun dürfte er für diese Phase gesperrt sein. Er ist für den FCL wertlos geworden. "Das wird eine interne Strafe absetzen", kündigte Trainer Fringer an. Und Präsident Walter Stierli will sogar mit Besitzer FCZ nochmals Gespräche über die Leihgabe aufnehmen.


Karriere gefährdet

Der Chilene hatte sich bei den Luzernern für eine Weiterverpflichtung über diese Saison hinaus empfehlen wollen. Es ist kaum anzunehmen, dass dies nach dem Ausraster noch ein Thema ist. Ebenso wenig, dass er beim FCZ noch erwünscht ist. Das unbedachte Ausflippen könnte seiner Karriere grösseren Schaden zufügen. Ein Pfiff und seine weitreichenden Folgen.

Der verhängnisvolle Penaltypfiff Studers war nicht abstiegsentscheidend. Noch stehen 17 Runden aus. Doch er hat den Abstiegskampf beeinflusst. "Wir brauchen keine Selbstdarsteller auf dem Platz, sondern Schiedsrichter, die ihre Arbeit korrekt und unauffällig erledigen," ärgerte sich Stierli gestern immer noch. Die Luzerner verloren am Sonntag einen bis drei Punkte. Der Vollständigkeit halber muss man erwähnen, dass die Innerschweizer vor Wochenfrist von einem Fehlpfiff eines anderen Schiedsrichters profitierten, der in Neuenburg ein Tor von Xamax gegen Luzern aus unersichtlichen Gründen annulliert hatte und so dem FCL wenigstens noch einen Punkt rettete.

Es ist ärgerlich, dass sich die Diskussionen nach nur zwei Runden im neuen Jahr einmal mehr fast nur um Fehlentscheide der Schiedsrichter drehen, nachdem schon die Vorrunde diesbezüglich überaus viel Gesprächsstoff geliefert hatte. Es ist zu hoffen, dass das Titelrennen und der Abstiegskampf dadurch nicht noch weiter beeinflusst werden.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Februar 2009, 10:14 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 6. August 2006, 15:25
Beiträge: 134
Lachhaft dieser Artikel! Klar, war dieser Penaltypfiff aus YB-Sicht sehr grosszügig und aus FCL-Sicht ärgerlich, aber solche sachen passieren seit es Fussball gibt und wird es wohl auch immer geben. Mal profitiert man und dann gehört man halt wiedermal zu den benachteiligten... Who cares?

_________________
Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 10 Beiträge ] 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 32 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de