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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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admin
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Verfasst: Freitag 22. August 2008, 15:10 |
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Registriert: Dienstag 20. April 2004, 22:39 Beiträge: 1285
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shalako
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Verfasst: Freitag 22. August 2008, 17:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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bluewin.ch, 22.08.2008 David Degen zu den Young BoysDie Young Boys haben ablösefrei und bis Juni 2011 den Offensivspieler David Degen (25) verpflichtet. Der neunfache Internationale stand die vergangenen zwei Jahre beim deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag.  In der letzten Saison war David Degen aber an den FC Basel ausgeliehen. Mit den "Bebbi" holte er den Meistertitel und den Cupsieg. Die EM im eigenen Land verpasste er, nachdem er sich Ende April eine Adduktorenverletzung zugezogen hatte. David Degens erstes Ausland-Engagement in Mönchengladbach war nicht von Erfolg gekrönt. In lediglich 18 Einsätzen gelangen ihm 2 Tore. Mit dem holländischen Trainer Jos Luhukay, der im Januar 2007 die Nachfolge von Jupp Heynckes angetreten hatte, gab es immer wieder Differenzen. YB ist nach Basel und Aarau David Degens dritte Station im Schweizer Profifussball. Sein Zwillingsbruder Philipp spielt für den FC Liverpool.
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Samstag 23. August 2008, 08:56 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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David Degen unterschrieb bei YB einen Dreijahresvertrag
Der BSC Young Boys hat den neunfachen Nationalspieler David Degen (geboren am 15. Februar 1983) verpflichtet. Degen stand zuletzt beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag, in der letzten Saison spielte er leihweise beim FC Basel, mit dem er die jüngste Meistersaison bestritt. David Degen ist im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder Philipp (Aussenverteidiger beim FC Liverpool) ein Offensivspieler. Er kommt ablösefrei zu YB; er unterschrieb einen Dreijahresvertrag (gültig bis 30. Juni 2011). Degen wird die Rückennummer 21 tragen.
Die Spielerstationen von David Degen:
Juniorenzeit: 1989-1996 FC Oberdorf 1996-2000 FC Basel
Aktivkarriere: 2000-2003 FC Aarau (30 Spiele, 3 Tore) 2003-2006 FC Basel (112/12) 2006-2007 Borussia Mönchengladbach (18/2, zuletzt im Amateurkader) 2007-2008 FC Basel (17/1, leihweise)
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shalako
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Verfasst: Samstag 23. August 2008, 09:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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espace.ch, 23.08.2008
Ein selbstbewusster Zugang für YB
Fussball: David Degen
Morgen empfangen die Young Boys das Überraschungsteam FC Aarau (16 Uhr, Stade de Suisse). Noch nicht spielberechtigt wird David Degen sein. Die YB-Erwerbung will in Bern Erfolge feiern und zurück ins Nationalteam.
Das YB-Museum, im Stade de Suisse untergebracht, ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Man erblickt alte Leibchen und beinahe antike Fussballschuhe, und die neueste Technologie übermittelt Bilder aus vergangenen, erfolgreichen Zeiten auf einen grossen Bildschirm. Und während Lars Lunde hinten an der Wand YB gerade zum Meistertitel 1986 schiesst, wird David Degen vorne, in der Mitte des Saals, als neueste Erwerbung der Young Boys präsentiert. Trainer Vladimir Petkovic («Degen ist ein guter Spieler für unser System») und Sportchef Alain Baumann («Wir erwarten von Degen sehr viel») überreichen dem Basler das YB-Trikot mit der Rückennummer 21. Das ist interessant, denn frei wäre bei YB auch die Nummer 8 gewesen. Doch weil in Bern Basler im Allgemeinen und FCB-Fussballer im Speziellen nicht besonders beliebt sind, wird die Nummer, die jahrelang der bei den YB-Fans hoch geschätzte Gürkan Sermeter trug, weiterhin nicht vergeben. «Mir ist bewusst, dass im Fussball zwischen Basel und Bern eine grosse Rivalität herrscht», sagt David Degen. «Es liegt nur an mir, die Fans bei YB mit starken Leistungen zu überzeugen. Ich freue mich auf die Aufgabe.»
Es ist zweifellos ein interessanter Transfer, den die Young Boys da getätigt haben. In den Fanforen wird er nicht bejubelt. David Degen, mit dem FCB dreimal (2004, 2005, 2008) Meister geworden, ist ja nicht der erste Fussballer mit stolzer FCB-Vergangenheit, der in Bern eher misstrauisch empfangen wird. Auch mit den Engagements der späteren Publikumslieblinge Hakan Yakin und Carlos Varela waren die Anhänger einst unzufrieden. «Wir sind überzeugt von Degen und glauben, er kann sein Potenzial bei uns ausschöpfen», sagt Sportchef Baumann.
Ziel Nationalmannschaft
Neun Länderspiele hat David Degen bestritten, das letzte am 20. November 2007. Die EM zuletzt verpasste er, nachdem er sich Ende April eine Adduktorenverletzung zugezogen hatte. Der Zwillingsbruder von Philipp Degen war aber bei der WM 2006 als Reservist dabei gewesen. Und die WM 2010 ist eines seiner Ziele. «Ich muss mich aufdrängen. Ich weiss, dass ich die Möglichkeiten habe, fürs Nationalteam zu spielen», sagt Degen. Der 25-Jährige spricht aus, was er denkt, er ist selbstbewusst, laut, direkt, und vielleicht ist ein fordernder und forscher Typ genau das, was den oftmals behäbigen und stillen Young Boys gefehlt hat. Degen rennt schnell und viel, er spricht schnell und viel, und während er für den nächsten Fototermin auf den Kunstrasen eilt, ist sein Laufstil federnd und locker. Möglichst jedes Spiel wolle er mit YB gewinnen, sagt Degen. Und, nein, das Wort «Meister» nehme er bewusst nicht in den Mund. Denn: «Wenn wir jedes Spiel gewinnen, stehen wir ja automatisch auf Rang eins.»
Auch David Degen weiss natürlich, dass er mit YB nicht in jeder Partie siegen wird. «Mit seiner Mentalität wird er uns weiterhelfen. Und seine spielerischen und physischen Stärken sind ja bekannt», sagt Trainer Petkovic. Die letzten zwei Jahre verliefen für Degen nicht nach Wunsch, bei Gladbach war er (zu) oft nur zweite Wahl. Und auch beim FC Basel hielten seine Leistungen in der letzten Saison nicht mit seinem Können mit. «In den letzten Wochen habe ich endlich meine Adduktorenprobleme behoben. Ich bin so fit wie nie. Was mir jetzt noch fehlt, ist die Spielpraxis», sagt Degen, der zuletzt in der Nähe Basels eifrig an seinem Comeback arbeitete.
Unverkrampft und lässig
Morgen, im Heimspiel gegen Aarau, wo David Degen einst spielte, wird der ablösefrei verpflichtete Offensivspieler noch nicht spielberechtigt sein. Auch im Rückspiel der Uefa-Cup-Qualifikation im ungarischen Debrecen wird Degen am Donnerstag nicht spielen. «Aber ich hoffe, schon bald mithelfen zu können, YB nach oben zu führen», sagt Degen.
Der 25-Jährige hat keine Hemmungen, unverkrampft und lässig spricht er über die Herausforderung in Bern. Und wie er so redet und strahlt, passt er eigentlich ganz gut zu den vielen Pokalen und Silbertellern, die im YB-Museum glänzen. Es wäre an der Zeit, mal wieder eine neue Trophäe hinstellen zu können. David Degen hat bis Sommer 2011 unterschrieben.Fabian Ruch
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 23. August 2008, 09:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Sonntag 24. August 2008, 08:46 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Ich denke Erwachsenenbildner Petkovic wird den schon hinbiegen können.
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ljungberg
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Verfasst: Sonntag 24. August 2008, 10:18 |
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51 Beiträge: 456 Wohnort: Olten
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Meine Fresse...musste das sein?! Hoffe der Junge hält seine Fresse und spielt Fussball...
_________________ STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!
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shalako
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Verfasst: Samstag 27. September 2008, 16:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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ebund.ch, 27.09.2008 Zwischen Arroganz und SelbstvertrauenDavid Degen hat sein Potenzial bisher nicht ausgeschöpft. Der selbstbewusste und polarisierende Basler muss seine Karriere in Bern neu lancieren. Heute tritt er mit den Young Boys bei seinem langjährigen Verein FC Basel an. Hakan Yakin, einst beim FC Basel und im Nationalteam Mitspieler der Degens, sagt: «David und Philipp Degen sind zusammen mit Davide Chiumiento die technisch besten Schweizer Fussballer.» Neben ihm, vermutlich, aber das hat Yakin nicht gesagt. Marcel Rohr, Sportchef der «Basler Zeitung» und ehemaliger «Blick»-Fussballchef, sagt: «David Degen ist wie sein Bruder Philipp ein sehr liebenswürdiger Mensch. David wirkt teilweise überheblich und arrogant, aber das macht er nicht bewusst. David hat ein grosses Potenzial, das er bisher nicht ausgeschöpft hat. Und: Er ist zu ungeduldig.» Adrian Werren, Vorstandsmitglied von «gäubschwarzsüchtig», dem Dachverband der YB-Fanklubs, sagt: «Viele YB-Fans nervt das ständige Grinsen von David Degen. Und er hat uns mit seiner theatralischen Art beim FCB oft aufgeregt.» Die ReizfigurDie Degens kennen die Vorurteile und Urteile: Die Zwillinge sind auf und neben dem Feld laut und auffällig, sie reklamieren und provozieren, polarisieren und irritieren, sie sind nicht nur wegen ihrer seltenen Begabung Ausnahmeerscheinungen im Schweizer Fussball. Beobachter, Fans und Gegenspieler (und manchmal Mitspieler) fühlen sich von ihnen und ihrem Auftreten teilweise gereizt. Und als ihr Lehrmeister, Basel-Erfolgstrainer Christian Gross, im Dezember 2005 in einem Interview erklärte, in der Erziehung der Degens sei etwas schiefgelaufen, passte das ins vorgefertigte Bild. Die Degens sind: anders. Sie sind anständige junge Männer, mittlerweile 25 Jahre alt, immer noch unbeschwert und voller Flausen, trotz aller sportlichen und körperlichen Rückschläge. Sie sind unverkrampft, authentisch, offen. Was sie nicht sind: brav, bieder, langweilig. Der FamilienmenschWenn man von David Degen spricht und schreibt, spricht und schreibt man auch von Philipp Degen (und umgekehrt). Es gibt die Zwillinge mit der eigenen Website (degendegen.com) beinahe nur im Duopack. «Wir telefonieren 10 bis 15 Mal im Tag zusammen», sagt David Degen und findet das völlig normal. Er würde es begrüssen, gäbe es eine Erfindung, die eine Standleitung erlauben würde. Degen nennt «mein grosses Selbstvertrauen» als Hauptgrund für sein zweifelhaftes Image. «Ich bin ehrlich, direkt und geradlinig», sagt er. «Und das passt nicht allen.» Er habe einen «grausamen Gerechtigkeitssinn», und, ja, er sei ungeduldig, «grausam ungeduldig», um es in seinen Worten zu sagen. Aber: «Wer uns kennt, der weiss, dass wir nicht arrogant sind.» Wenn man Degen erlebt und ihn sprechen hört, ist man erstaunt über Selbstvertrauen und Selbstverständnis des erfrischend parlierenden Wirbelwinds. Man könnte dann vermuten, man sitze einem Spieler – mindestens – von Real Madrid gegenüber. Unglücklicherweise hatte die Karriere anderes mit ihm vor: Nach dem Steilflug über Aarau und Basel in die Bundesliga zu Gladbach ist er in Bern gelandet. «Das ist für mich eine Chance», sagt er. Das AusnahmetalentDegen sieht grundsätzlich vieles positiv. Er sagt über sein YB-Engagement: «Ich will mithelfen, jeden Match zu gewinnen.» Die Worte klingen jetzt geschliffener und angepasster als auch schon, vielleicht hat David Degen eine PR-Schnellbleiche mitgemacht – aber natürlich ist er noch immer angenehm draufgängerisch. Er besitzt ja auch alle Qualitäten, um ein Grosser zu werden. Degen ist beweglich, eifrig und schnell, wahrscheinlich der schnellste Schweizer, er ist kampf- und laufstark, flink im Dribbling und listig im Abschluss, er flankt präzise und gefährlich, schiesst hart und platziert, aber er hat es bisher eher nicht geschafft, diese Vorzüge in ein Gesamtwerk zu verpacken und konstant abzurufen. «Wenn ich Spielpraxis habe, will ich dahin, wo ich war», sagt Degen. Das heisst: ins Nationalteam. Vorerst reist der Offensivspieler heute mit YB nach Basel. Der Vizemeister spielt beim Meister, und doch ist die sportliche Brisanz begrenzt: YB hat nach neun Runden 13 Punkte Rückstand auf den FCB. «Das ist kein besonderes Spiel», behauptet Degen. «Sicher werden die Emotionen stärker sein, da ich erstmals im St.-Jakob-Park gegen Basel spielen werde. Doch es geht darum, drei Punkte zu holen.» Der BegeisterungsfähigeBei seinem ersten Einsatz für YB war Degen von den eigenen Fans ausgepfiffen worden. «Ich werde die Anhänger mit Leistung überzeugen», sagt er. Noch pendelt er von Basel nach Bern, manchmal übernachtet er im Hotel Bern, eine geeignete Wohnung in der Hauptstadt sucht er. Noch fast drei Jahre, bis Juni 2011, läuft sein Vertrag. Sieht er sein Wirken bei YB nicht als Zwischenstation auf dem Weg zu einem seiner Klasse angemessenen Verein? Er habe mit YB viel vor, antwortet Degen, und die Begeisterung in seiner Stimme wirkt ansteckend. «Mit dem FCB bin ich dreimal Meister geworden und einmal Cupsieger, das ist mit YB auch möglich.» Seinen Optimismus garniert er mit einer interessanten Rechnung: «Der FCB musste 22 Jahre warten, bis er 2002 Meister wurde. YB wartet auch 22 Jahre.» In absehbarer Zeit sei der Titel möglich, nein, kurzfristig, nein, so schnell wie möglich. Es ist wieder so ein rasanter, offenherziger Satz, schnell dahingesagt, ehrlich und gefährlich. Nach seinem Wechsel von Basel zu Gladbach gab Degen vor zwei Jahren zu verstehen, sein Transfers ins Ausland komme keinen Tag zu spät. Nachdem er sich in der Bundesliga nicht durchgesetzt hatte, liessen seine Worte vermuten, die Rückkehr zu Basel sei eine Strafe für ihn. «Auch deshalb war David in Basel nie ein Publikumsliebling wie Marco Streller oder Franco Costanzo», sagt Marcel Rohr, der Basler Journalist. Hakan Yakin, der Fussballer, sagt: «Ich traue Degen zu, bei YB eine dominierende Rolle zu spielen und viele Tore vorzubereiten.» Und Adrian Werren, der YB-Fan, sagt: «Wenn Degen Tore schiesst und vor allem mit Einsatz überzeugt, kann er auch die Anhänger für sich gewinnen.» David Degen selber meint dazu: «Es kann schnell gehen im Fussball.» Nach fast fünfmonatiger Verletzungspause wegen Adduktorenproblemen sei sein Start bei YB nicht optimal gewesen. Aber er sei fit und zweifle nicht an seinem Können. Geht es nach ihm, folgt sein 10. Länderspiel noch im Jahr 2008. Fabian Ruch http://194.209.226.170/pdfdata/bund/2008/09/27/SPBU-026-2709-2.pdf
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 14:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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ebund.ch, 04.11.2008 «Bin nicht zufrieden»David Degen (YB) David Degen spricht über seine Situation bei YB, die Entwicklung des Teams und darüber, wie die Young Boys spielen sollten. Am Sonntag gegen Zürich erzielten Sie Ihr zweites Tor für YB, reagierten aber bei der Auswechslung sehr überrascht David Degen: ja, ich werde halt nicht gerne ausgewechselt. Ich fand, meine Leistung war in Ordnung gewesen, nicht nur wegen meines Tores. Aber ich muss es natürlich akzeptieren, wenn der Trainer so entscheidet. Und ich weiss auch, dass ich noch nicht ganz in Bestform bin. Wie beurteilen Sie die Entwicklung bei YB? Es harzt ein wenig. Es ist für uns Spieler halt eine interessante und neue Erfahrung, im 3-4-3-System zu agieren. Uns unterlaufen leider noch zu viele Fehler. Und wie sehen Sie Ihre persönliche Situation in Bern? Ich bin natürlich nicht zufrieden, weil ich nicht immer von Anfang an spiele. Das ist mein Anspruch, ich will YB helfen, Titel zu gewinnen. Ich bin überzeugt, dass wir das erreichen können. Zudem möchte ich mich wieder fürs Nationalteam empfehlen. Das kann ich nur, wenn ich regelmässig eingesetzt werde. YB hat sechs gute Stürmer, aber zu wenig Verteidiger. Man darf nicht nur die Abwehrspieler in die Kritik nehmen, wir müssen uns als Team in der Defensivarbeit steigern, die in diesem System vielleicht anspruchsvoller ist. Was meine Position betrifft: Die Konkurrenz ist gross, ja, aber ich werde alles geben, um mich auf Dauer durchzusetzen. Auf der rechten Seite sind aber derzeit Christian Schwegler im Aufbau und Carlos Varela im Sturm gesetzt aber ich kann ja auch auf anderen Positionen spielen. Grundsätzlich sehe ich meinen Platz schon im Sturm, doch ich kann im Mittelfeld sicher ebenfalls spielen. Aber vielleicht gehen dort meine Stärken in der Offensive ein wenig verloren. Was fehlt YB im Vergleich zu Basel und Zürich, die deutlich mehr Punkte haben? Punkte, Punkte, Punkte (lacht). Der FCZ hat am Sonntag in Bern vorgemacht, wie wir spielen müssen: schnell, direkt, offensiv. Die Zürcher Spieler berühren den Ball nur einmal oder zweimal – und ab geht die Post. So muss es sein. Wir haben zu oft mit langen Bällen operiert, vor allem nach der Pause. Das war zumindest mein Eindruck auf dem Feld. Das System von YB-Trainer Vladimir Petkovic ist auch offensiv und spektakulär ausgerichtet. Ja, aber es braucht Zeit, bis wir begriffen haben, wie wir stehen müssen. Das System ist am Ende nicht entscheidend. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft mit Freude am Werk sind und den Zuschauern etwas bieten. Die YB-Fans sollen wissen, dass sie ein Team sehen, das nach vorne spielt und den Gegner unter Druck setzt. So wie es Basel zu Hause macht oder auch Zürich. Phasenweise klappt das bei uns schon gut, was noch fehlt, ist die Konstanz über 90 Minuten. http://194.209.226.170/pdfdata/bund/2008/11/04/SPBU-019-0411-2.pdf
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shalako
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Verfasst: Montag 2. März 2009, 12:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 02.03.2009
David Degen: «Potenzial den Titel zu gewinnen»
David Degen ist am Samstag erstmals in der Rückrunde in der YB-Startformation gestanden. Im Interview äussert er sich zu seinem Tor zum 1:0, zu seinen Perspektiven und jenen des Teams im Kampf um die Meisterschaft.
Wo war denn in der siebten Minute, bei Ihrem Tor zum 1:0, Ihr Gegenspieler?
David Degen: (schmunzelt) Das habe ich mich auch gefragt. Zunächst wurde ich noch bedrängt. Nachdem Carlos Varela den Eckball getreten hatte, stand ich völlig frei im Fünfmeterraum. Ich war zunächst etwas überrascht, dass mich niemand störte, doch dann stieg ich hoch und köpfte den Ball ins Tor.
Welches Fazit ziehen Sie nach dem Spiel in Sion?
Es ist verrückt, mussten wir nach der 2:0-Führung noch um den Sieg zittern. Hätte Yapi mit seinem Penalty zum 3:0 getroffen, wäre nichts zu befürchten gewesen. Und auch danach hatten wir Chancen, die Partie frühzeitig zu entscheiden. So aber kam bis Spielende Spannung auf. Immerhin: Die Sion-Anhänger dürften daran ihre Freude gehabt haben.
Sie kamen in Sion zum ersten Mal in der Rückrunde von Anfang an zum Einsatz. Wie sieht Ihre persönliche Bilanz aus?
Meine Leistung war in Ordnung. Allerdings kenne ich mein Potenzial und weiss, dass ich noch besser spielen kann als am Samstag. Ich habe sehr hohe Ansprüche an mich selbst.
Wie sehen Ihre Perspektiven nach diesem Auftritt aus. Stehen Sie auch am Mittwoch im Cup-Viertelfinal gegen GC in der Startformation?
Diese Entscheidung liegt beim Trainer. Ich habe beschlossen, mich nicht mehr zu dieser Thematik zu äussern. Dabei bleibt es auch.
Aber zu den Perspektiven der Young Boys können Sie etwas sagen?
Der Teamgeist bei uns ist unglaublich gut. Wir treten geschlossen auf und gewinnen auch schwierige Spiele wie jetzt in Sion. Die Young Boys haben das Potenzial, den Titel zu gewinnen. Das darf man ruhig so sagen.
_________________ For Ever
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